Die Tätigkeit im Überblick

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1 Tätigkeitsbeschreibung von Diplom-Ingenieur/Diplom-Ingenieurin (FH) Fachrichtung Druck- und Medientechnik vom Die Tätigkeit im Überblick Aufgaben und Tätigkeiten Tätigkeitsbeschreibung (Bild vom Beruf) Aufgaben und Tätigkeiten (Liste) Tätigkeitsbezeichnungen Arbeitsorte/Branchen Arbeitsbereiche/Branchen Arbeitsorte Arbeitsmittel Arbeitsbedingungen Arbeitszeit Zusammenarbeit und Kontakte Verdienst/Einkommen Zugang zur Tätigkeit Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen Weitere Beschäftigungsalternativen aus der Sicht eines Bewerbers Weitere Besetzungsalternativen aus der Sicht eines Arbeitgebers Spezialisierungen Weiterbildung Weiterbildung (berufliche Anpassung) Weiterbildung (beruflicher Aufstieg) Existenzgründung Neigungen und Interessen Arbeitsverhalten Fähigkeiten Kenntnisse und Fertigkeiten Kompetenzen Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet u. weitere Quellen) Berufs-/Interessenverbände, Arbeitgeber-/Arbeitnehmer-Organisationen Rückblick - Geschichte des Berufs Ausblick - Trends und Entwicklungen Stellenbörsen Die Tätigkeit im Überblick Bei der Herstellung von Multimedia- und Printmedien übernehmen die Ingenieure und Ingenieurinnen sowohl produktionstechnische als auch betriebswirtschaftliche Aufgaben. Aufgaben und Tätigkeiten Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck und Medien konzipieren, koordinieren und realisieren Medienprodukte. Mögliche Tätigkeitsfelder sind Druckvorstufe, Druckverfahren, Computeranimation oder Videoclipherstellung. Häufig arbeiten sie als Abteilungsleiter/-leiterin. Sie kümmern sich beispielsweise in großen Druckereien um die Bereitstellung der Druckdaten und um die Arbeitsvorbereitung, sie sorgen für die termingerechte Fertigung, prüfen und optimieren die Qualität. Zu ihren Aufgaben gehören auch Bereiche wie Mitarbeiterführung, Marketing, Kundenberatung, Auftragsbeschaffung oder Qualitätsmanagement. Tätigkeitsbeschreibung (Bild vom Beruf) Bei der Herstellung von Multimedia- und Printmedien übernehmen die Ingenieure und Ingenieurinnen sowohl produktionstechnische als auch betriebswirtschaftliche Aufgaben. Interesse für technische Abläufe einerseits, aber auch Kostendenken und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen Betriebsangehörigen sind Voraussetzungen für diesen Beruf, der vielfältige Aufgaben beinhaltet. So sind die Ingenieure und Ingenieurinnen für die Planung, Arbeitsvorbereitung, Disposition, Fertigungsüberwachung und -steuerung verantwortlich. Sie erstellen Terminund Organisationspläne, optimieren Produktionsprozesse, entwickeln Rationalisierungsmaßnahmen und überwachen den kostengünstigen Einsatz der Maschinen und Betriebsmittel - sei es, dass eine Zeitung, ein Flyer, eine CD-ROM hergestellt oder eine Videoproduktion vertont werden soll. Dabei gehört auch die Kosten- und Leistungskontrolle auf der Basis von Plan- und Istdaten zum Arbeitsalltag. Sind auch ökologische Kriterien berücksichtigt? Werden die Papier-Lieferungen zum erforderlichen Zeitpunkt und in ausreichender Menge eingetroffen sein?... Wenn nötig, greifen die Ingenieure und Ingenieurinnen in den Betriebsablauf ein und korrigieren Plandaten. Produkte, die nicht regelmäßig hergestellt werden, zum Beispiel Druckerzeugnisse wie Bücher, Kataloge, Prospekte, Geschäftsdrucksachen, Datenbelege, Verpackungen oder Etiketten, erfordern einen besonders hohen organisatorischen und technischen Aufwand. Hier müssen die Fertigungsabläufe immer wieder neu koordiniert werden. Gibt es neue Fertigungsverfahren und Produktionsmittel? Das zu erkunden, ist ebenfalls Aufgabe der Ingenieure und Ingenieurinnen. Soll der Betrieb in diese oder jene neue Technologie investieren, weil sie die Fertigung wirtschaftlicher machen kann? Die Ingenieure und Ingenieurinnen entscheiden das zwar nicht allein, aber sie sind an der Entscheidung beteiligt. Soll eine neue Technologie eingeführt werden, erarbeiten sie Konzepte zur Vorgehensweise und betreuen die entsprechenden Projekte verantwortlich. Medienerzeugnisse wollen nicht nur produziert, sondern auch verkauft werden. So führen die Ingenieure und Ingenieurinnen zum Beispiel auch komplexe Projekte zur Analyse von Märkten durch oder arbeiten bei der Entwicklung von Strategien für eine verbesserte Kundenberatung und -betreuung und eine gezieltere Angebotserstellung mit. Kunden beraten sie auch selbst - natürlich mit dem Ziel der Auftragsbeschaffung. Vielleicht wünschen die Kunden neben dem Prospekt oder der CD-ROM auch gleich noch einen Internet-Auftritt oder Videoclip? Aber damit nicht genug: Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck und Medien entwerfen zudem Transport-, Lager- und Rückmeldesysteme in der Fertigung, erarbeiten Anforderungsprofile für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und erstellen Systeme zur Arbeits- und

2 Leistungsbewertung. Außerdem fällt das Qualitätsmanagement innerhalb der Produktionsprozesse in ihre Zuständigkeit. Aufgaben und Tätigkeiten (Liste) Produktionstechnische und betriebswirtschaftliche Aufgaben zur Herstellung von Print- und AV-Medien wahrnehmen Betriebswirtschaftlich und technisch optimale Lösungen unter Beachtung werkstoff- und maschinentechnischer Kriterien erarbeiten Fertigungsabläufe in den verschiedenen Produktionsstufen der Druck- und Medienindustrie planen, organisieren, steuern, überwachen und leiten Materialflussanalysen erarbeiten, Produktionsabläufe analysieren Fertigungsvorgänge, -methoden, Arbeitsfolgen, Werkzeuge, Material und Zeiten festlegen Neue und rationellere Arbeitsverfahren entwickeln Aufträge und Termine überwachen Wartungs- und Reparaturarbeiten einleiten Produktqualität sicherstellen, Qualitätsstandards festlegen, Qualitätsvorschriften erstellen Im Bereich Beschaffung Investitionsentscheidungen vorbereiten Qualität von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen beurteilen Im Bereich Personalwesen Bei der betrieblichen Personalplanung mitwirken Maßnahmen für die Personalentwicklung durchführen, z.b. durch geeignete Schulungs-/Weiterbildungsmaßnahmen Im Bereich Marketing Marketingkonzepte ausarbeiten Kunden beraten und betreuen, Neukunden gewinnen Angebote und Konzepte für die Kunden ausarbeiten Markt- und Preisbeobachtungen durchführen Kalkulationen erstellen Tätigkeitsbezeichnungen Auch übliche Berufsbezeichnungen/Synonyme: Medienmanager/in Ingenieur/in für Druck und Medien Abweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDR: Dipl.-Ing. (Uni) - Polygraphische Technik in BERUFENET Berufsbezeichnung in englischer Sprache: Engineer (m/f) (UAS) - printing and media technology Berufsbezeichnung in französischer Sprache: Ingénieur/Ingénieuse (ESS) - technique de l'imprimerie et des médias Hinweis: Die (fremdsprachigen) Berufsbezeichnungen dienen der Orientierung auf internationalen Arbeitsmärkten. Es handelt sich dabei zum Teil um Übersetzungen der deutschen Berufsbezeichnung. Berufsinhalte und Abschlüsse sind nicht unbedingt identisch oder in vollem Umfang vergleichbar. UAS: University of Applied Sciences (Fachhochschule) ESS: Ecole Supérieure Spécialisée (Fachhochschule) Arbeitsorte/Branchen Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck- und Medientechnik arbeiten vorwiegend in Betrieben der Informations- und Kommunikationswirtschaft, z.b. in Verlagen und größeren Druckereien, bei Softwarefirmen, PR- und Werbeagenturen, Herstellern von Druckmaschinen oder auch in der Verpackungsmittelherstellung. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie zudem bei öffentlich-rechtlichen und privaten Fernseh- und Hörfunksendern sowie bei Film- und Fernsehproduktionsfirmen. Darüber hinaus können sie in informations- und kommunikationstechnischen Abteilungen von Industrieunternehmen aller Wirtschaftszweige sowie bei Behörden und in der Medienforschung tätig werden. Ihre Tätigkeit üben sie vor allem in Büroräumen am Computer oder in Produktionsräumen und -hallen aus. Mitunter sind sie auch

3 in Aufnahmestudios tätig. Im Außendienst und Vertrieb sind sie häufig vor Ort beim Kunden. Arbeitsbereiche/Branchen Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Wirtschaftszweige: Verlage Verlegen von Zeitungen Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien, z.b. Multimediaproduktionen Verlegen von Büchern sonstiges Verlagsgewerbe, z.b. Poster, Plakate, Postkarten und Fotografien Druck und Druckweiterverarbeitung, Medienvorstufe Drucken von Zeitungen Drucken anderer Druckerzeugnisse Druckweiterverarbeitung, z.b. Buchbindereien Druck- und Medienvorstufe Erbringung von sonstigen druckbezogenen Dienstleistungen, z.b. Druckvorlagen- und Druckformherstellungsbetriebe, Werbemittelhersteller Papierverarbeitung, Verpackungsmittelherstellung Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe IT, DV, Computer Verlegen von Software, z.b. Vertrieb Softwareberatung und -entwicklung, z.b. Multimediaanwendungen Datenbanken, z.b. Entwicklung web-basierter Datenbanken, E-Commerce-Angebote Werbung Werbemittelverbreitung und Werbevermittlung, z.b. Werbe-, Medienagenturen, Multimediaagenturen Werbegestaltung Unternehmens- und Public-Relationsberatung Public-Relationsberatung Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen Ausstellungs-, Messe- und Warenmarkteinrichtungen, z.b. Veranstaltungstechnik bei Eventagenturen Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen, anderweitig nicht genannt, z.b. Informationstechnologie für die Medien- und Multimediawirtschaft, Colour-Management für Unternehmen im Bereich Crossmedia-Technologie (mehrfache Nutzung von Druckdaten für verschiedene Medien) Rundfunk- und Fernsehanstalten Herstellung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen, z.b. bei Film- und Fernsehanstalten, interaktives Fernsehen Rundfunkveranstalter, z.b. Produktionsfirmen für Hörfunk- und Fernsehbeiträge Filmwirtschaft Film- und Videofilmherstellung Maschinen- und Anlagenbau Herstellung von Maschinen für das Druckgewerbe Arbeitsorte Büroräume mit Bildschirmarbeitsplätzen Produktionsräume und -hallen Arbeitsmittel Ein wesentliches Arbeitsmittel der Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- und Medientechnik ist der Computer. Mit Hilfe einschlägiger Software erstellen sie ihre Konzeptionen für eine preisgünstige Herstellung der jeweiligen Printmedien- oder Multimedia-Produkte, koordinieren verschiedene Projekte und führen Kosten- und Leistungskontrollen durch. Am Computer erstellen sie überdies Termin- und Organisationspläne, optimieren Produktionsprozesse oder dokumentieren das Qualitätsmanagementsystem. Auch für die betriebsinterne Kommunikation sowie den Kontakt zu Kunden und Auftragnehmern ausgelagerter Teilaufträge kommt neben dem Telefon vor allem der Computer zum Einsatz. So werden Daten für Medienprodukte in der Regel auf Speichermedien wie CD- bzw. DVD-ROM übermittelt. Projektlaufwerke im Intranet nutzen Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- und Medientechnik, um gemeinsame Daten einzustellen. Auch die Telearbeit im Home Office, z.b. für Aufgaben im Vertrieb, wäre ohne einen Computer mit schneller Internetanbindung nicht möglich. Arbeitsunterlagen sind Maschinen- und Personaleinsatzpläne, Marktanalysen, Qualitätsrichtlinien oder technische Regelwerke. Die für die Printmedienherstellung eingesetzten Maschinen und Betriebsmittel wie z.b. Tiefdruck-, Rollen- oder Bogenoffsetmaschinen bedienen sie in der Regel nicht. Bei der Planung und Überwachung der Produktionsabläufe müssen sie jedoch genau Bescheid wissen über deren Funktionsweise, den richtigen Einsatz und die eventuellen Fehlerquellen. Auch die Einhaltung von Arbeitssicherheitsbestimmungen und Umweltschutzauflagen fällt in den Aufgabenbereich der Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- und Medientechnik. Um sich über technologische Neuerungen zu informieren oder die Entwicklung der Märkte und Preise zu beobachten, lesen sie Fachliteratur und Veröffentlichungen im Internet, die häufig in Englisch verfasst sind.

4 Arbeitsbedingungen Lösungen an der Schnittstelle In Verlagen, Werbe- und Medienagenturen, Druckereien, Softwarefirmen und anderen Betrieben der Druck- und Medienindustrie arbeiten sie überwiegend an der Schnittstelle von Produktion und Betriebswirtschaft. So übernehmen Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- und Medientechnik einerseits produktionstechnische Aufgaben, indem sie Fertigungsabläufe organisieren, steuern und überwachen. Andererseits erarbeiten sie Marketing-Konzepte, kümmern sich um die Gewinnung neuer Kunden oder planen und begleiten die Einführung neuer Technologien. Dabei sind sie stets gefordert, innovative Lösungen zu finden, Abläufe unter Zeit- und Kostenaspekten zu optimieren und Qualität zu gewährleisten. Bedingt durch enge Terminvorgaben müssen sie häufig unter Zeitdruck arbeiten. Dann können auch Überstunden oder Wochenendarbeit anfallen. Personalführung, Projektarbeit und Präsentation Obwohl Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- und Medientechnik ihre Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich erledigen, ist Teamarbeit unerlässlich. Sie müssen sich darauf einstellen, dass häufig in Projekten mit wechselnden Teams sowie mit Kunden unterschiedlicher Branchen gearbeitet wird. Häufig sind sie auch mit der Leitung eines Projektteams betraut. Dann heißt es nicht nur, ein qualifiziertes Team zusammenzustellen, die Zusammenarbeit zu koordinieren und einen engen Terminplan einzuhalten. Es gilt auch, das Team zusammen zu halten und so zu motivieren, dass die ehrgeizigen Vorgaben der Geschäftsleitung erfüllt werden. Bei der Präsentation von Projekten oder Marketing-Konzepten vor Kunden oder der Geschäftsleitung kommt es schließlich auch darauf an, die vom Team entwickelte Lösung überzeugend zu vertreten. Unterwegs und von zu Hause Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- und Medientechnik haben in der Regel einen festen Arbeitsplatz in Büroräumen, halten sich aber auch in Produktionsräumen oder -hallen auf. Im Allgemeinen handelt es sich um körperlich leichte Arbeit im Sitzen, zum Teil auch im Gehen und Stehen. Als Vertriebsingenieur/in sind sie hingegen häufig unterwegs, um Kunden von den Produkten und Dienstleistungen ihres Unternehmens zu überzeugen. Die Vorbereitungsarbeiten, das Erstellen einer Präsentation, das Zusammenstellen von Prospektmaterial erledigen sie dabei in ihrem Büro in der Firma - oder auch per Telearbeit in ihrem Home Office. Diese Möglichkeit, den eigenen Arbeitsplatz nach Hause zu verlegen, wird heute immer stärker genutzt. Gerade im Vertrieb, denn Kunden können auch vom eigenen (Mobil-)Telefon aus beraten werden. Ein Rechner mit schnellem Internetanschluss ermöglicht nicht nur Kundenkontakt per , sondern auch den Anschluss an das Intranet der eigenen Firma und die Abstimmung mit den Kollegen. Die Arbeit zu Hause ermöglicht natürlich eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung, jenseits der üblichen Bürozeiten, die sich im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche bewegen. Arbeitszeit Sie arbeiten tagsüber, üblicherweise im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche. Wenn wichtige Kundenaufträge fertigzustellen sind, oder Produktionstermine eingehalten werden müssen, ist Arbeit unter Zeitdruck keine Seltenheit. In diesen Fällen können Überstunden und Wochenendarbeit sowie ggf. auch Nacht- und Sonn- bzw. Feiertagsarbeit anfallen. Sind Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck- und Medientechnik im Vertrieb tätig, ermöglicht ihnen oft der Home-Office-Arbeitsplatz eine flexible Arbeitszeitgestaltung. Zusammenarbeit und Kontakte Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck- und Medientechnik erledigen den Großteil ihrer Aufgaben alleine, sind jedoch meist in ein Team ihrer Abteilung oder ihres Betriebs eingebunden. Oft handelt es sich dabei um ein Projektteam, das für begrenzte Zeit zusammen arbeitet, um z.b. innovative Technologien einzuführen oder neue Marketing- und Verkaufsstrategien zu entwickeln. Zum Team gehören beispielsweise Ingenieure und Ingenieurinnen anderer Fachrichtungen wie Elektrotechnik oder Maschinenbau, Drucker/innen, Mediengestalter/innen oder Grafik-Designer/innen. Je nach Projektauftrag arbeiten sie außerdem mit Fach- und Führungskräften aus den Bereichen Marketing, Einkauf, Beschaffung und Verkauf sowie der Firmenleitung zusammen. Wenn sie Aufgaben in der Personalführung übernehmen, sorgen Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck- und Medientechnik u.a. für die Aus- und Weiterbildung der ihnen unterstellten Auszubildenden und Mitarbeiter, leiten sie an oder beurteilen deren Leistungen. Darüber hinaus bestehen Kontakte zu Kunden, Auftraggebern, Lieferanten, Dienstleistungsanbietern sowie Auftragnehmern ausgelagerter Teilaufträge. Verdienst/Einkommen Die folgenden Angaben sollen als Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Da sie unverbindlich sind, können aus ihnen keine Ansprüche abgeleitet werden. Das Einkommen ist wesentlich von den jeweils spezifischen Arbeits- und Qualifikationsanforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung, Lebensalter, Verantwortlichkeit und die Wichtigkeit der Arbeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf. Bei einer Tätigkeit als Dipl.-Ing. (FH) - Druck- und Medientechnik im Angestelltenverhältnis kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise bis im Monat betragen. Quellen: Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

5 Informationen über Einkommensmöglichkeiten geben auch, zum Teil kostenpflichtig, die folgenden Internet-Seiten: Personalmarkt Gehaltsanalyse Süddeutsche Zeitung online - Gehaltstest Zugang zur Tätigkeit In der Regel wird für den Zugang zur Tätigkeit ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium im Bereich Druck- und Medientechnik bzw. Drucktechnik erwartet. Für viele Aufgabenfelder ist es dabei unerheblich, ob der Studienabschluss an einer Fachhochschule oder Universität erworben wurde. Zugangsberufe: Diplom-Ingenieur/in (FH) - Druck- und Medientechnik Dipl.-Ing. (FH) - Drucktechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Drucktechnik in BERUFENET Zugangsberufe der ehemaligen DDR: Dipl.-Ing. (Uni) - Polygraphische Technik in BERUFENET Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen Sie suchen für den Ausgangsberuf Dipl.-Ing. (FH) - Druck- u. Medientechnik verwandte Berufe oder Tätigkeiten, auf die Sie sich bewerben können, ohne eine neue Ausbildung zu absolvieren? Oder sind Sie Arbeitgeber und suchen nach einer Alternative für die Besetzung einer Arbeitsstelle? Hier finden Sie verwandte Berufe, die als Job- bzw. Besetzungsalternativen relevant sein können. Bei manchen Alternativen werden nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs angeboten, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann. Job- und Besetzungsalternativen für die Gesamttätigkeit (i.d.r. ohne Einarbeitung): Dipl.-Ing. (FH) - Drucktechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Drucktechnik in BERUFENET für die Gesamttätigkeit (i.d.r. kurze Einarbeitung): Dipl.-Ing. (Uni) - Polygraphische Technik in BERUFENET Ingenieur/in (FS) - Polygraphie in BERUFENET für Teiltätigkeiten und Spezialisierungsformen (mit/ohne Einarbeitungszeit): Berechnungsingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET Betriebsingenieur/in - Druckindustrie in BERUFENET Dipl.-Ing. (FH) - Verlagsherstellung in BERUFENET Leiter/in - Betriebliche Instandhaltung (Druckindustrie) in BERUFENET Produktingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET Produktionsingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET Vertriebsingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET

6 in angrenzenden Berufen: Dipl.-Ing. (FH) - Medientechnik/Multimedia in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Medientechnik/-technologie in BERUFENET in Berufen mit niedrigerem Qualifikationsniveau: Techniker/in - Druck- und Medientechnik in BERUFENET Eine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen ist unter Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen abrufbar. Weitere Beschäftigungsalternativen aus der Sicht eines Bewerbers Die hier genannten Bereiche und Berufe basieren auf gemeinsamen Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen. Jedoch erfordern die im Folgenden genannten Jobalternativen eine längere Einarbeitung, eine Zusatzausbildung oder eine neue Ausbildung, die allerdings oft verkürzt absolviert werden kann. Ggf. können auch die Vorläuferberufe der genannten Jobalternativen sowie entsprechende Berufe der ehemaligen DDR eine Alternative auf dem Arbeitsmarkt darstellen. Bereich Papiertechnik, Verpackungstechnik Diplom-Ingenieure und -Ingenieurinnen (FH) für Druck- und Medientechnik verfügen wie Fachkräfte dieses Bereiches über fundierte Kenntnisse in der (Weiter-)Verarbeitung von Papier- und Druckerzeugnissen (Materialoptimierung). Sie können die Fertigungsabläufe in den verschiedenen Produktionsstufen planen, steuern, überwachen und leiten. Jobalternativen: Dipl.-Ing. (FH) - Verfahrenstechnik (Papier-Kunststoff) in BERUFENET Dipl.-Ing. (BA) - Papiertechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Verarb./Verfahrenstech. (Papiertechnik) in BERUFENET Dipl.-Ing. (FH) - Verpackungstechnik in BERUFENET Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR: Ingenieur/in (FS) - Verpackungstechnik in BERUFENET Ingenieur/in (FS) - Papierverarbeitungstechnik in BERUFENET Ingenieur/in (FS) - Zellstoff- und Papiertechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Prozessverfahrenstechnik in BERUFENET Bereich Fertigungstechnik, Produktionstechnik Diplom-Ingenieure und -Ingenieurinnen (FH) für Druck- und Medientechnik übernehmen wie die Beschäftigten der hier genannten Berufe produktionstechnische und betriebswirtschaftliche Aufgaben oder sind in der Fertigungsplanung und -steuerung tätig. Sie legen Fertigungsvorgänge, -methoden, Arbeitsfolgen, Vorgabezeiten sowie Qualitätsstandards fest und stellen die Produktqualität sicher. Jobalternativen: Dipl.-Ing. (FH) - Fertigungstechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (BA) - Produktionstechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Produktionstechnik/Fertigungstechnik in BERUFENET Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR: Dipl.-Ing. (Ing.H) - Fertigungsprozessgestaltung in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Fertigungsprozessgestaltung in BERUFENET Bereich Medien Diplom-Ingenieure und -Ingenieurinnen (FH) für Druck- und Medientechnik analysieren und beurteilen wie Diplom- Medienwirte und -wirtinnen Medientechniken und -abläufe unter Beachtung von Terminen und Kosten. Für die Printmedienproduktion planen sie die Arbeitsabläufe und bereiten sie vor. Jobalternativen: Dipl.-Medienwirt/in (FH/Uni) in BERUFENET Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, Diplom-Ingenieure und -Ingenieurinnen (FH) für Druck- und Medientechnik lösen genau wie Wirtschaftsingenieure und -ingenieurinnen technische und organisatorische Aufgabenstellungen unter Beachtung wirtschaftlicher Aspekte. Jobalternativen: Dipl.-Wirtschaftsingenieur/in (FH) in BERUFENET Dipl.-Ing. (BA) - Wirtschaftsingenieurwesen in BERUFENET Dipl.Wirtschaftsingenieur/in (BA) - Technisches Management in BERUFENET Dipl.-Wirtschaftsingenieur/in (Uni) in BERUFENET Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR: Dipl.-Ingenieurökonom/in (Uni) in BERUFENET Auch denkbar: Darüber hinaus gibt es auch Beschäftigungsalternativen im Bereich Medienberatung oder Vertrieb, da Ingenieure und Ingenieurinnen für Druckund Medientechnik über Markt-, Branchen-, Produktkenntnisse im Verlagswesen und im Bereich Ton-, Studiotechnik, Nachrichten- und Medientechnik verfügen. Sie haben Erfahrung in Verhandlungsführung, in Überzeugungsarbeit und in der Koordination entsprechender Medienbereiche. Denkbar sind außerdem Tätigkeiten im Vertrieb, z.b. bei Druckmaschinenherstellern. Alternativen eröffnen sich ferner im Schuldienst. In vielen Bundesländern gibt es Sonderprogramme, die Fachhochschulingenieuren und -ingenieurinnen den Einstieg in die Berufsschullehrerlaufbahn ermöglichen. Weitere Besetzungsalternativen aus der Sicht eines Arbeitgebers Arbeitnehmer/innen der hier genannten Bereiche besitzen durch ihre Ausbildung und Berufstätigkeit Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen, die für die Ausübung der Tätigkeit als Diplom-Ingenieur/in (FH) - Druck- und Medientechnik von Vorteil sind. Jedoch erfordern die im Folgenden genannten Besetzungsalternativen eine längere Einarbeitung.

7 Bereich Papiertechnik, Verpackungstechnik Wie Diplom-Ingenieure und -Ingenieurinnen (FH) für Druck- und Medientechnik verfügen auch die Fachkräfte dieses Bereiches über fundierte Kenntnisse in der (Weiter-)Verarbeitung von Papier- und Druckerzeugnissen (Materialoptimierung). Sie können die Fertigungsabläufe in den verschiedenen Produktionsstufen planen, steuern, überwachen und leiten. Besetzungsalternativen: Dipl.-Ing. (FH) - Verfahrenstechnik (Papier-Kunststoff) in BERUFENET Dipl.-Ing. (BA) - Papiertechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Verarb./Verfahrenstech. (Papiertechnik) in BERUFENET Dipl.-Ing. (FH) - Verpackungstechnik in BERUFENET Besetzungsalternativen durch Berufe der ehemaligen DDR: Ingenieur/in (FS) - Verpackungstechnik in BERUFENET Ingenieur/in (FS) - Papierverarbeitungstechnik in BERUFENET Ingenieur/in (FS) - Zellstoff- und Papiertechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Prozessverfahrenstechnik in BERUFENET Bereich Fertigungstechnik, Produktionstechnik Fertigungsingenieure und -ingenieurinnen übernehmen wie Diplom-Ingenieure und -Ingenieurinnen (FH) für Druck- und Medientechnik produktionstechnische und betriebswirtschaftliche Aufgaben oder sind in der Fertigungsplanung und -steuerung tätig. Sie legen Fertigungsvorgänge, -methoden, Arbeitsfolgen, Vorgabezeiten sowie Qualitätsstandards fest und stellen die Produktqualität sicher. Besetzungsalternativen: Dipl.-Ing. (FH) - Fertigungstechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (BA) - Produktionstechnik in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Produktionstechnik/Fertigungstechnik in BERUFENET Besetzungsalternativen durch Berufe der ehemaligen DDR: Dipl.-Ing. (Ing.H) - Fertigungsprozessgestaltung in BERUFENET Dipl.-Ing. (Uni) - Fertigungsprozessgestaltung in BERUFENET Spezialisierungen Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck- und Medientechnik (FH) spezialisieren sich vor allem auf technische und betriebswirtschaftliche Führungs- und Fachaufgaben bei der Herstellung von digitalen und Printmedien. Dabei können sie ihren Schwerpunkt auf Bereiche wie Druckvorstufe, Druckverfahren, Online-Publishing oder Videoclipherstellung legen. In Druckereien und anderen Betrieben der Medienproduktion organisieren sie z.b. die Arbeitsvorbereitung, die Fertigungssteuerung, die Qualitätssicherung oder den Kundenservice. Oder sie befassen sich mit der Entwicklung von neuen Produkten, Maschinen und Anlagen sowie Produktionsverfahren. Weitere Spezialisierungsmöglichkeiten finden sie in der Kunden- und Anwendungsberatung, im Vertrieb oder im Einkauf und in der Materialwirtschaft. Auch als Sachverständige und Gutachter/innen oder in der Aus- und Weiterbildung können sie tätig werden. Im BERUFENET finden Sie Beschreibungen zu folgenden Berufen, z.b.: Arbeitsplanungsingenieur/in in BERUFENET Außendienstmitarbeiter/in in BERUFENET Berechnungsingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET Betriebsingenieur/in - Druckindustrie in BERUFENET Betriebsplaner/in in BERUFENET Exportleiter/in in BERUFENET Forschungs- und Entwicklungsing. in BERUFENET Geschäftsführer/in in BERUFENET Gruppenleiter/in,Teamleiter/in - Produktion in BERUFENET Key Account Manager/in in BERUFENET Leiter/in - Arbeitsvorbereitung in BERUFENET Leiter/in - Betriebliche Instandhaltung (Druckindustrie) in BERUFENET Leiter/in - Kundendienst/Service/Kundenmanagement in BERUFENET Leiter/in - Materialwirtschaft in BERUFENET Leiter/in - Produktion/Fertigung in BERUFENET Leiter/in - Vertrieb (Druck-/Medientechnik) in BERUFENET Niederlassungsleiter/in in BERUFENET Produktingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET Produktionsingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET Produktmanager/in in BERUFENET Service-Manager/in in BERUFENET Teamassistent/in - Materialwirtschaft in BERUFENET Technische/r Projektleiter/in in BERUFENET Unternehmensberater/in in BERUFENET Vertriebsingenieur/in - Druck-/Medientechnik in BERUFENET Bezirksleiter/in in BERUFENET Qualitätsbeauftragter/-beauftragte - Management in BERUFENET Qualitätsingenieur/in in BERUFENET Techn. Einkäufer/in in BERUFENET Wissenschaftlich(e/r) Assistent/in/Mitarbeiter/in (Hochsch) in BERUFENET Funktions-/Tätigkeitsbereiche:

8 Forschung und Entwicklung, Labor Konstruktion, Architektur Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung und -steuerung Produktion, Fertigung Geschäftsleitung, Management, Unternehmensplanung Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung Instandhaltung, Montage Kundendienst, Service, Kundenmanagement Vertrieb, Verkauf, Kundengewinnung Einkauf, Beschaffung Lagerwirtschaft, Materialwirtschaft Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit Dienstleistung, Beratung Aus- und Weiterbildung, Lehre, Erziehung Marketing, Werbung Weiterbildung Anpassungsweiterbildung/Qualifizierungsmöglichkeiten Wer ein Hochschulstudium abgeschlossen hat, wird einmal erworbenes Wissen auf dem neuesten Stand halten und zusätzliches erwerben wollen. In Lehrgängen und Seminaren zu Themen wie Marketing, Management, Unternehmensplanung, Projektmanagement im Bereich Druck, Desktop-Publishing, Qualitätstechnik im Druckwesen, Desktop-Publishing (DTP) oder Fragestellungen aus der Druckvorstufe, CAD-Grafik, Computergrafik, grafische Datenverarbeitung oder Multimedia können Diplom-Druck- und Medieningenieure und -ingenieurinnen (FH) ihre Kenntnisse ergänzen und vertiefen. Aufstiegsweiterbildung (unmittelbar nach dem Studium oder nach entsprechender Berufspraxis) Zusätzliche Leitungsfunktionen und spezielle Aufgabenbereiche können sich z.b. durch folgende Weiterbildung eröffnen: REFA-Ingenieur/in in BERUFENET Aufbau-, Ergänzungs- und Zusatzstudiengänge vermitteln weitere Qualifikationen. So können Masterstudiengänge entweder direkt im Anschluss an einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss konsekutiv oder als Weiterbildungsstudiengang nach einer Phase der Berufspraxis absolviert werden. Folgender Studiengang bietet sich an: Master of Science (Uni) - Digital Media in BERUFENET Hinweis: Bildungsträger führen zunehmend Weiterbildungen ganz oder teilweise in Form von E-Learning / Blended Learning durch. Aufstieg durch Promotion Masterabschlüsse, die an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen erworben wurden, berechtigen grundsätzlich zur Promotion. Fast alle Universitäten ermöglichen besonders begabten Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen ohne Umweg über einen weiteren universitären Abschluss die "kooperative Promotion". Weiterbildung (berufliche Anpassung) Aufgrund der immer kürzer werdenden Halbwertszeit des technischen Wissens, der raschen technischen Weiterentwicklung, der stärkeren Vernetzung von technischen und nichttechnischen Anforderungen bei der Lösung von Ingenieuraufgaben und der verschärften weltweiten Konkurrenz von Unternehmen kommt der Weiterbildung auch in der Druck- und Medientechnik eine immer größere Bedeutung zu. Daher müssen sich Ingenieure und Ingenieurinnen in diesem Bereich immer häufiger mit neuen Techniken und Organisationsformen vertraut machen. Man kann dazu die einschlägige Fachpresse verfolgen und an fachspezifischen Kongressen und ähnlichen Veranstaltungen teilnehmen. Außerdem können Druck- und Medieningenieure und -ingenieurinnen ihre Fachkenntnisse in Lehrgängen und Seminaren, die von verschiedenen Bildungsträgern angeboten werden, vertiefen und erweitern. Hier bieten sich z.b. folgende Weiterbildungsmöglichkeiten an: Marketing, internationales Marketing - branchenbezogen in KURSNET (C 1205) Marketing, internationales Marketing - Druck, Desktoppublishing in KURSNET (C ) Management, Unternehmensplanung, Projektmanagement - Druck, Desktoppublishing in KURSNET (C ) Management, Unternehmensplanung, Projektmanagement im Bereich Druck und Desktoppublishing in KURSNET (C g5) Qualitätstechnik, -sicherung, -prüfung, -kontrolle - branchen- und funktionsbezogen in KURSNET (C 2730) Qualitätstechnik, -sicherung, -prüfung, -kontrolle - Druckwesen in KURSNET (C ) Qualitätssicherung und Umweltschutz in KURSNET (C b2) Desktoppublishing (DTP) - Eingabe, Ausgabe, Text-, Grafik- und Bildgestaltung in KURSNET (C 6485) Desktoppublishing (DTP) - Software-Programme in KURSNET (C 6486) Druckvorstufe in KURSNET (C 642) Druckvorlagengestaltung in KURSNET (C 6421)

9 Satztechnik in KURSNET (C 6422) Reproduktionstechnik in KURSNET (C 6423) Druckformtechnik, Druckformherstellung in KURSNET (C 6424) Systemtechniken in der Druckvorstufe, elektronische Bildverarbeitung (EBV), Scannertechnik in KURSNET (C 6426) CAD-Grafik, Computergrafik, grafische Datenverarbeitung, Multimedia im technischen Bereich in KURSNET (C 2566) Spiele-Designer/in in BERUFENET Computergrafik und Animation in KURSNET (C 2566-g10) Computergrafik - Screen-Design in KURSNET (C 2566-h3) Multimediale Kommunikationstechnik in KURSNET (C 2566-w3) Multimedia - Virtual Reality und Computeranimation in KURSNET (C 2566-x10) Betriebswirtschaft, kaufmännische Qualifizierung - branchen- und funktionsbezogen in KURSNET (C 0660) Betriebswirtschaft, kaufmännische Qualifizierung - Druck, Desktoppublishing in KURSNET (C ) Kaufmännische Medienproduktion in KURSNET (C h3) Sonstige Betriebswirte, o. n. A. in KURSNET (CBF8813) Technische/r Betriebswirt/in in BERUFENET Industrie-Betriebswirt/in in BERUFENET Mitarbeiterführung, Teamarbeit, -führung im Handwerk, im technischen Bereich und für Meister(innen) in KURSNET (C 0314) Führungstraining für Ingenieur(e/innen) in KURSNET (C 0314-i3) Instandhaltung, Instandsetzung, Wartung - Druck in KURSNET (C ) Weiterbildung (beruflicher Aufstieg) Diplom-Ingenieure und -Ingenieurinnen (FH) für Druck und Medientechnik können mit einem Aufbau-, Ergänzungs- oder Zusatzstudium weitere wissenschaftliche oder berufliche Qualifikationen erwerben oder ihre im Studium und Beruf erworbenen Kenntnisse vertiefen. Das Masterstudium kann im Anschluss an einen ersten Hochschulabschluss konsekutiv oder erst nach einer Phase der Berufspraxis als Weiterbildungsstudium absolviert werden. Masterabschlüsse an Fachhochschulen berechtigen zur Promotion. Ohne diesen zusätzlichen Studienabschluss ist für besonders begabte Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen bei entsprechender Eignung die "kooperative Promotion" möglich. Sofern der Masterabschluss an einer Fachhochschule in einem Studiengang mit Akkreditierung für die Laufbahn des höheren Dienstes erworben wurde, eröffnet er den Zugang zu dieser Laufbahn. Für Ingenieure und Ingenieurinnen der Druckund Medientechnik bieten sich z.b. in folgenden Bereichen Weiterbildungsmöglichkeiten an: Sonstige Sonderfachkräfte REFA-Ingenieur/in in BERUFENET Vertriebsingenieur(in) in KURSNET (C 1221-n87) Mediamanager(in) in KURSNET (C 1311-f23) Hochschulbildungsgänge Master of Science (Uni) - Digital Media in BERUFENET Master of Science (FH) - Logistics Management in BERUFENET Existenzgründung Druck- und Medientechnikingenieure und -ingenieurinnen können z.b. einen Druckereibetrieb gründen oder übernehmen, ggf. auch als Teilhaber/in. Sie können sich auch mit einem Betrieb der Satz- und/oder Reproduktionstechnik selbstständig machen. Ein paar Jahre Berufserfahrung sind dabei immer nützlich, um das eigene Fach perfekt zu beherrschen, den Umgang mit Kunden zu erlernen, Kontakte in der Branche aufzubauen und vor allem um Eigenkapital anzusparen. Vor dem Schritt in die Selbstständigkeit sollte man sich gründlich beraten lassen, beispielsweise bei den Beratungsstellen der Kammern, Agenturen für Arbeit, Kommunalverwaltungen und sonstiger Träger, die Informationen vielfältiger Art anbieten. Eine kostenlose Informationsbroschüre zu allen Fragen der Existenzgründung ist bei den Agenturen für Arbeit (BIZ) unter dem Namen BERUF, BILDUNG, ZUKUNFT - Heft 9 erhältlich. Weitere Informationsbroschüren erhält man beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Auskunft über Fördermöglichkeiten erteilt die KfW Mittelstandsbank Entsprechende Informationen erhält man in der Regel auch bei den zuständigen Fachverbänden, z.b. dem Bundesverband Druck und Medien e.v. Für Existenzgründer oder Interessenten, die diesen Schritt planen, empfehlen sich vor allem folgende Weiterbildungsziele: Existenz- und Unternehmensgründung, Existenzfestigung in KURSNET (C 0643) Unternehmensführung in KURSNET (C 0702-a5) Steuerliche Aspekte für Existenzgründer(innen) in KURSNET (C 0125-h2) Finanzierung der Existenzgründung in KURSNET (C 7256-l5) Versicherungsfragen für Existenzgründer(innen) in KURSNET (C 7300-y6) Betriebswirtschaft für Selbstständige in KURSNET (C 0616-p3) Existenzgründung - rechtliche Aspekte in KURSNET (C 0129-t4) Arbeitsrecht für Existenzgründer(innen) in KURSNET (C 0130-c9) Zeitmanagement - Existenzgründung in KURSNET (C f5) Kreativitätstraining - Existenzgründung in KURSNET (C f6) Verhandlungstraining für Existenzgründer(innen) in KURSNET (C h3)

10 Neigungen und Interessen Förderlich: Vorliebe für vielfältige, breit gefächerte Arbeitsaufgaben (organisatorische, technische und wirtschaftliche Tätigkeiten in der Informations- und Kommunikationsbranche) Neigung zu systematischer, planvoller Arbeit (in allen Tätigkeitsfeldern ist ein strukturiertes Vorgehen gefragt) Interesse an Technik, an der Funktionsweise von Geräten, Maschinen und Anlagen (z.b. an technischen Eigenheiten von Geräten für den Digitaldruck) Interesse an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und organisatorischen Problemstellungen (Ein- und Verkauf, Produktmarketing, Personalplanung und -entwicklung, Kostenberechnung u.v.m.) Interesse an Datenverarbeitung (z.b. Nutzung von Kalkulations- und Textverarbeitungsprogrammen; Kenntnisse über die Eigenschaften spezieller Software für die Erstellung von Druckerzeugnissen bzw. von Webseiten) Neigung zu planender, organisierender Tätigkeit (Planen und Organisieren der Fertigungsabläufe in der Druck- und Medienindustrie) Neigung zu prüfender, kontrollierender, bewertender Tätigkeit (Steuern, Überwachen und Anleiten von Arbeitsschritten; z.b. Qualitätsprüfung der Farbeigenschaften bei Druckprodukten) Innovationsfreude (ggf. Einsatz von modernen Druckgeräten initiieren; Entwicklung von effizienten Arbeitsverfahren) Neigung zum Beraten, Beeinflussen, Überzeugen (Kundenberatung und -betreuung) Neigung zum Lesen von Fachliteratur (Aneignen von Wissen über das Lesen von einschlägigen Fachzeitschriften bzw. -büchern) Nachteilig: Abneigung gegen das Anfertigen von schriftlichen Ausarbeitungen (Schreiben von Berichten, Geschäftskorrespondenzen etc.) Abneigung gegen anhaltend konzentrierte Tätigkeit Abneigung gegen platzgebundene Tätigkeit (vornehmlich am Schreibtisch) Abneigung gegen Arbeit an Maschinen, gegen Lärm, Staub, Gerüche (bei der Überwachung von Produktionsstätten) Arbeitsverhalten Notwendig: Planvolle, systematische Arbeitsweise (Strukturierung der Arbeitsschritte von Mitarbeitern, Planung von Material- und Geräteeinsätzen) Kontakt-, Kooperations- und Durchsetzungsfähigkeit (Befähigung zum Anleiten von Mitarbeitern und zum Überwachen der Aufgabenerledigung, Verhandeln mit Auftraggebern, Lieferanten, Fremdfirmen) (Anweisung von Mitarbeitern; Durchführen von Qualitätskontrollen; Geschäftskontakte pflegen) Verantwortungsbewusstsein (Verantwortung für hochwertige Geräte und Anlagen, Fehlentscheidungen können erhebliche Kosten zur Folge haben) Bereitschaft, sich aus eigenem Antrieb kontinuierlich fachlich weiterzubilden (Besuch von Fachmessen; Lektüre von Fachzeitschriften und -büchern) Neurovegetative Belastbarkeit und psychische Stabilität (Qualitätsdruck, häufig enge Termine bei Projekten) Förderlich: Aufgeschlossenheit für technische Weiterentwicklungen (Planung der Modernisierung von Geräten und Computern unter Berücksichtigung der Kosten-Nutzenrechnung) Nachteilig: Keine Angaben Ausschließend: Keine Angaben

11 Fähigkeiten Notwendig: Von den folgenden Fähigkeiten ist für das Studium und die Berufsausübung jeweils ein bestimmter Mindestausprägungsgrad notwendig. Ein darüber hinausgehender (höherer) Ausprägungsgrad ist meist vorteilhaft. Durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen (Bezugsgruppe: Personen mit Hochschulreife) Durchschnittliche Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (z.b. Umgang mit Kalkulationsprogrammen) (Bezugsgruppe: Personen mit Hochschulreife) Durchschnittliche sprachliche Fähigkeiten (Sprach- und Textverständnis, mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen, Sprachgedächtnis, sprachlicher Einfallsreichtum) (Umgang mit Kunden; Geschäftskontakte beispielsweise mit Zulieferfirmen) (Bezugsgruppe: Personen mit Hochschulreife) Gute Befähigung zum Planen und Organisieren (z.b. Planung von Fertigungsabläufen; Organisation der Logistik) Kaufmännische Befähigung (z.b. Reagieren auf Marktbedürfnisse; Entwicklung eines Produktmarketings; Durchführung von Wirtschaftlichkeitsprüfungen etc.) Durchschnittliches technisches Verständnis (z.b. Planung von Geräteeinsätzen) Förderlich: Einfallsreichtum im technischen Bereich (Finden neuer Lösungswege zur Effizienzsteigerung) Kenntnisse und Fertigkeiten Zusätzlich zu den im Studium erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten ist Folgendes förderlich: Vertiefte Kenntnisse in den Handelsfremdsprachen (insbesondere der Fachtermini; internationale Geschäftsverbindungen) Kompetenzen Kompetenzen Arbeitsvorbereitung (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Betriebsmitteleinsatz planen (Ausbildung) Drucktechnik (Ausbildung) Druckvorstufe (Ausbildung) Druckweiterverarbeitung (Ausbildung) Entwicklung (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Kalkulation (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Medientechnik (Ausbildung) Reprotechnik (Ausbildung) Weitere Kompetenzen DTP-Anwendungen: Grafikprogramm Adobe Illustrator (Ausbildung) in KURSNET DTP-Anwendung Adobe InDesign (Ausbildung) in KURSNET DTP-Anwendung FrameMaker (Ausbildung) in KURSNET DTP-Anwendung PageMaker (Ausbildung) in KURSNET DTP-Anwendung QuarkXPress (Ausbildung) in KURSNET DTP-Anwendung RagTime (Ausbildung) in KURSNET Grafikprogramme: Grafikprogramm CorelDraw (Ausbildung) in KURSNET Grafikanimation Flash (Ausbildung) in KURSNET Grafikprogramm Macromedia Freehand (Ausbildung) in KURSNET Anwendungstechnik, Anwendungsberatung (Arbeitsbereich/Funktion)

12 Aufsicht, Leitung (Arbeitsbereich/Funktion) Aus- und Fortbildung (Arbeitsbereich/Funktion) Ausbildereignungsprüfung Betriebswirtschaftslehre (Ausbildung) Digitale Bildbearbeitung (Ausbildung) Computeranimation (Ausbildung) Controlling (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Digitaldruck (Ausbildung) Einkauf (Arbeitsbereich/Funktion) Fertigungssteuerung (Arbeitsbereich/Funktion) Fertigungstechnik (Ausbildung) Flachdruck, Offsetdruck (Ausbildung) Hochdruck (Ausbildung) Logistik (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Marketing (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Maschinentechnik (Ausbildung) Materialwirtschaft (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Mediendesign (Ausbildung) Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) (Ausbildung) Multimedia-Konzeption (Ausbildung) Multimedia-Projekt-Management (Ausbildung) Personaleinsatz planen Produktmanagement (Arbeitsbereich/Funktion) Projektmanagement Qualitätsmanagement Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) REFA Screendesign (Ausbildung) in KURSNET Tiefdruck (Ausbildung) Typografie (Ausbildung) Verpackungstechnik (Ausbildung) Vertrieb (Ausbildung) (Arbeitsbereich/Funktion) Werbemittel (Ausbildung) Soft Skills Denkvermögen Flexibilität Führungsfähigkeit Kontaktfähigkeit Lernbereitschaft Organisationsfähigkeit Teamfähigkeit Unternehmerisches Denken Verantwortungsbewusstsein Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet u. weitere Quellen) Informationsangebote der Bundesagentur für Arbeit Arbeitsmarkt Ingenieure der Drucktechnik - Dringend gesucht uni 07/2001 Ingenieur für Medientechnik abi 2001/05 Special: Arbeitsfeld Medientechnik uni 03/2003 Informationen von Ministerien, Verbänden und Organisationen Verlag: VDI/VDE-Technologiezentrum Gründerleitfaden Multimedia Eine Information der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

13 Think Ing. - Informationen zu Ingenieurstudium und -beruf Eine Information des GESAMTMETALL Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.v. VDI Wissensforum Verein Deutscher Ingenieure e.v. ingacademy.de - Weiterbildungsportal für Ingenieurinnen und Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure (VDI) multimedia.de - Ideen verbinden publish.de - Portal für Vorstufe, Cross-Media-Publishing, Druck und Weiterverarbeitung Eine Information der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft mbh & Co. KG Fachzeitschriften Druck & Medien Verlag: Haymarket Media Internet Druckspiegel Verlag: Druckspiegel Verlagsgesellschaft Internet Magazin für Premedia, Print und Finishing MFM - Magazin für Fotografie und Medientechnik Verlag: AGT Internet Magazin für Foto-, Film- und AV-Technik Medien Bulletin Verlag: MM-Musik-Media-Verlag GmbH & Co. KG Internet Medien Magazin Publishing Praxis Verlag: Deutscher Drucker Internet VDI nachrichten Verlag: VDI Internet Verein deutscher Ingenieure versio! Druck-Innovationen, Corporate Publishing, Printbuying Internet druckorientiertes Kommunikations-Fachmagazin Auswahl an Büchern/Medien, die im Buchhandel erhältlich sind Druck- & Medien-Technik. Informationen gestalten, produzieren, verarbeiten Verfasser: Helmut Teschner Verlag: Fachschriften-Verlag Erscheinungsjahr: 2006 Fachlexikon Druck und Medien Verfasser: Hans-Jürgen Halkasch Verlag: Verlag Beruf und Schule Erscheinungsjahr: 2005 Das Deutsche Ingenieur-Handbuch. Der Ingenieur als Manager Verfasser: Helga Kleisny Verlag: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft Erscheinungsjahr: 2004 Berufsplanung für Ingenieure Verfasser: Klaus Hennig, Joerg E. Staufenbiel Verlag: Staufenbiel Erscheinungsjahr: 2003 Fachwörterbuch für visuelle Kommunikation und Drucktechnik Verfasser: Helmut Teschner Verlag: Ott Erscheinungsjahr: 2002 Berufs-/Interessenverbände, Arbeitgeber-/Arbeitnehmer-Organisationen Fachgemeinschaft Druck- und Papiertechnik im VDMA Postfach Frankfurt Fon: 0 69/ Fax: 0 69/ Internet: Fachverband Führungskräfte der Druckindustrie und

14 Informationsverarbeitung e.v. Hafenstraße Saarbrücken Fon: 06 81/ Fax: 06 81/ Internet: Verein Deutscher Druckingenieure e.v. (VDD) Magdalenenstraße Darmstadt Fon: 61 51/ Fax: 61 51/ Internet: Verein Deutscher Ingenieure e.v. (VDI) Postfach Düsseldorf Fon: 02 11/ Fax: 02 11/ Internet: Zentralverband der Ingenieurvereine e.v. (ZBI) Bismarckstraße Berlin Fon: 0 30/ Fax: 0 30/ Internet: Bundesverband Druck und Medien e.v. Biebricher Allee Wiesbaden Fon: 06 11/ Fax: 06 11/ Internet: ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Paula-Thiede-Ufer Berlin Fon: 0 30/ Fax: 0 30/ Internet: Intergraf - International Confederation for Printing and Allied Industries Place E. Flagey 7-8 B-1050 Brüssel Fon: Fax: Internet: https://www.intergraf.eu/index.htm?topn.htm&0 Internationaler Arbeitskreis für Druck- und Mediengeschichte e.v. (IADM) Am Abteihof Wadgassen Fon: / Fax: / Internet: Rückblick - Geschichte des Berufs Mechanisierung und neue Druckverfahren Ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der heutigen Massenmedien war die Erfindung des Druckens mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg im 16. Jahrhundert. Die damaligen Vervielfältigungsmöglichkeiten mit Handtechnik waren jedoch teuer und zeitraubend. Erst die Entwicklung der maschinellen Verfahrenstechniken in Satz, Bild und Druck brachte den entscheidenden Durchbruch. Im 19. Jahrhundert entstand der industrielle Tief- oder Offsetdruck, der zwischen 1960 und 1980 den Buchdruck fast völlig verdrängte.

15 Strukturwandel und neue Aufgaben Durch die neuen Kommunikationstechnologien kam es in der Druckindustrie zu einem Strukturwandel. Im Bereich der Printmedien entstand ein hoch technisierter Workflow zwischen Kunden, Medienvorstufe, Ausgabetechnik und Mediennutzung. Seit der Entwicklung der "computer to press"-technologien (CTP) in den 90er Jahren sind alle Produktionsschritte digital möglich - von der Fotografie bis zum Druck. Der gesamte Produktionsprozess wird somit in hohem Maße von der elektronischen Datenverarbeitung geprägt. Die neuen Techniken haben ihren Niederschlag in allen Bereichen der Druckindustrie gefunden, im Satzstudio genauso wie in Multimedia-Unternehmen, im Zeitungsdruck und in den audiovisuellen Medien. Von den Ingenieuren und Ingenieurinnen wird Anpassungsfähigkeit an die neuen Technologien und unterschiedlichen Produktionsbedingungen gefordert. In den letzten Jahren ergaben sich auch völlig neue Aufgaben, beispielsweise die Kundenberatung oder Investitions- oder Produktionsplanung. Neuregelung der Handwerksordnung zum Die Neuregelung der Handwerksordnung erleichtert für Ingenieure und Ingenieurinnen, Absolventen und Absolventinnen technischer Hochschulen, staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen und Gestalter und Gestalterinnen den Zugang zum Handwerk: Ihr Abschluss wird der Meisterprüfung gleichgestellt, d.h. sie können mit dem jeweiligen zulassungspflichtigen Handwerk in die Handwerksrolle eingetragen werden, dem der Studien- oder Schulschwerpunkt ihrer Abschlussprüfung entspricht. Sind sie in die Handwerksrolle eingetragen, können sie - sofern die berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse vorliegen - auch in dem entsprechenden Handwerk ausbilden. Ausblick - Trends und Entwicklungen Trends am Zeitungsmarkt: umsonst und kleiner Laut der Studie "Innovationen im Zeitungsmarkt - wo stehen die deutschen Zeitungsverlage im internationalen Vergleich?", erstellt von der Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Begleitforschung (GESO GmbH) in Zusammenarbeit mit der FH Mainz, bestimmen international zwei Trends den Zeitungsmarkt: kleinere Zeitungsformate, so genannte "Tabloid-Formate", und die Etablierung von Gratiszeitungen. Der Studie zufolge halten Kunden und Agenturen auch neue Produkte wie Sonntagszeitungen, Angebote mit stärkerem regionalen Bezug und Internetaktivitäten für wichtig und wünschenswert für die künftige Entwicklungen auf dem Zeitungsmarkt. Geschäftsführer und Verleger erhoffen sich neue Geschäftsfelder und Einnahmequellen durch die Postzustellung. Für diese Aufgaben sehen sich die Verlage aufgrund bestehender interner Vertriebssysteme und Distributionserfahrungen gut vorbereitet. Da das Briefmonopol der Post voraussichtlich zum 31. Dezember 2007 aufgehoben wird, sieht die Branche auch hier neues Marktpotenzial. Bücher nicht nur lesen, sondern auch hören, riechen und fühlen "Sensual Shopping" könnte auch für den Buchmarkt ein neuer Trend werden. Viele Verlage statten ihre Bücher mittlerweile mit zusätzlichen sinnlichen Reizen aus, um ihre Kunden in die richtige (Kauf)Stimmung zu versetzen: Leser sollen ein Buch nicht nur optisch wahrnehmen, sondern mit den Fingern auch den samtenen Umschlag spüren, Gedichte dank eingeschweißter CD hören können, und bei der Lektüre des Provence-Buches den Duft von Jasmin, Lavendel und Rosmarin nicht nur erahnen, sondern auch tatsächlich riechen - Duftöle, die der Druckfarbe beigemischt werden, machen's möglich. Hier sind kreative Köpfe in Marketing, Entwicklung und Herstellung gefragt, die die Voraussetzungen für ein Leseerlebnis mit allen Sinnen schaffen. Digitale Wirtschaft In der digitalen Wirtschaft sind nutzerorientierte Optimierung, Informationsstruktur und -architektur sowie die Barrierefreiheit von Websites aktuelle Themen. Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- und Medientechnik überlegen sich etwa, wie Webseiten zu gestalten sind, damit auch hör- und sehbehinderten Menschen die Informationen zugänglich gemacht werden können. Dazu gehört z.b., dass man über die Tastatur navigieren kann oder dass bei Farbsehschwäche der Webauftritt in Schwarz-Weiß darstellbar sein muss. Das Mobiltelefon als Werbeplattform wird immer mehr ausgebaut - zusätzlich zur Werbung im Internet, zu Annoncen in Printmedien, Fernseh- und Kinospots. Gerade über das Handy ist der potenzielle Kunde rund um die Uhr erreichbar. Der Begriff "Crossmedia" - damit ist die Nutzung verschiedener aufeinander abgestimmter Kommunikationskanäle, die Vernetzung unterschiedlicher Medien gemeint - taucht mittlerweile in der Branche häufiger auf als "Multimedia". Im Kommen sind integrierte Kommunikationskonzepte, die z.b. Kampagnen mittels Fernsehen, Handy, Plakat und Webseite zu einer einheitlichen Werbestrategie gestalten. Ingenieure und Ingenieurinnen für Druck- Medientechnik müssen sich dann nicht nur mit Onlineund Printmedien auskennen, sondern sich auch mit den Werbemedien Fernsehen, Teletext, mobilen Anwendungen und Events auseinander setzen. Zukunftstechnologie Print-Elektronik? Neben Farbe werden herkömmliche Druckprodukte neuerdings auch mit elektronischen Strukturen bedruckt. Hintergrund ist, dass die elektronischen Eigenschaften am Computer ausgewertet werden können. Eine praktische Anwendung findet das neue Verfahren beispielsweise bei Eintrittskarten, bei denen mithilfe eines Lesegerätes die Gültigkeit oder Echtheit der Karten festgestellt werden kann. Auch bei Karten- und Brettspielen wird die Print-Elektronik eingesetzt, um neue Spielmöglichkeiten zu eröffnen. Möglich geworden ist diese technische Neuerung durch den Massendruck von Funktionspolymeren.

16 Stellenbörsen Weitere Informationsquellen für Bewerbung und Stellensuche (Fachpresse und Online-Dienste) a-p-r.de Jobbörse der Zeitschrift apr - Allgemeine Papier-Rundschau - insbesondere für Ingenieure, Techniker, Facharbeiter und Vertriebskräfte aus dem Bereich der Papier- und Verpackungsmittelindustrie. akademiker-online Richtet sich insbesondere an Hochschulabsolventen mit Angeboten zum Berufseinstieg. Die Offerten sind nach Postleitzahl und Studienrichtung eingrenzbar. Ausführliche Firmendaten. DAA-Technikum Die Website des Technikums der Deutschen Angestellten-Akademie listet Stellen für staatlich geprüfte Techniker und Ingenieure, Informatiker und Kaufleute. Hinter den Links in der jeweiligen Ergebnisliste liegen die Anzeigen im pdf-format. Firmen- und Personalprofil Stellenvermittlungsbörse für Berufe in der Audio-/Video- und Medientechnik, IT und Telekommunikation. Untergliedert wird in die Beschäftigungsbereiche Management, Technik, Vertrieb. Forschung & Lehre Online-Stellenmarkt der gleichnamigen Zeitschrift mit Stellenangeboten für Akademiker aus Forschung und Lehre vorwiegend an Universitäten. Ins Netz gestellt werden Scans der Anzeigen, so wie sie auch in der Zeitschrift veröffentlicht sind. Industrie-Job.de Große Jobbörse für Industrie und Gewerbe. Die Vielzahl von Angeboten lässt sich durch regionale und branchenbezogene Filterung eingrenzen, außerdem sind Volltextsuche und Zustellung interessierender Stellenausschreibungen per "Jobagent" möglich. ingenieur24.de Internationaler Fachstellenmarkt für Techniker und Ingenieure. Strukturierte Suchmöglichkeit nach Aufgabenbereich/Fach, Branche, Land, Postleitzahlenbereich oder Gehaltsvorstellung. ingenieur.stepstone.de Online-Stellenmarkt für das gesamte Ingenieurwesen mit vielen weiteren Fachinformationen und -diensten. Der Markt bietet Ingenieur- und Technikerstellen in unterschiedlichsten Funktionsbereichen aller Wirtschaftsbereiche an. ingenieurweb Karrierenetzwerk für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker mit Fachstellenmarkt. Ausführlich beschriebene internationale Offerten. -Informationsdienst für Bewerber und Interessenten. Internationaler Stellenpool Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Website eine komfortabel durchsuchbare Datenbank mit Stellenausschreibungen internationaler und supranationaler Organisationen. Zielgruppe sind vor allem Hochschulabsolventen nahezu aller Fachrichtungen. mediaforum Stellenmarkt des Schweizer "Branchenportals für die Print- und Medienproduktion" mit Angeboten für die Schweiz und Liechtenstein. publish.de Stellenbörse der Zeitschrift Deutscher Drucker für die Bereiche Vorstufe, Cross-Media-Publishing, Druck und Weiterverarbeitung.

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