Gelbe Seiten (Yellow Pages)* Wissensmanagement

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1 Gelbe Seiten (Yellow Pages)* Wissensmanagement Liubov Pugacheva Jens Golicke Sankt Augustin, den *Synonyme: Expertenverzeichnis, Yellow Pages, Expertenlandkarte, Branchenbuch 0 des Wissens

2 Agenda Definition Funktionen und Ziele Datenquellen Beinhaltete Informationen Datenschutz Praxisbeispiel Porsche Engineering Expertentipps 1

3 Definition Instrument der Wissensorganisation Online-Branchenbuch des Wissens 1 Spezielle Wissens- bzw. Expertenlandkarten (dienen zur Katalogisierung und der systematischen Darstellung des Wissens der Organisation und ihrer Mitarbeiter) Dienen den Mitarbeitern als Wegweiser zu den für ihre Arbeit relevanten Wissensträgern 2 *Quellen: 1 Vgl. Roehl H., Instrumente der Wissensorganisation 2 Vgl. Schütt P., Wissensmanagement 2

4 Funktionen und Ziele Erleichterung des Zugangs zu wichtigen Wissensträgern Schnelleres Finden geeigneter Ansprechpartner für spezielle Fragestellungen Erleichterung der Zusammenstellung qualifizierter Teams Dokumentation des an die Mitarbeiter gebundenen Wissens in einer Art internem Branchenbuch 3 *Quelle: 3 Vgl. Haun M., Handbuch Wissensmanagement 3

5 Datenquellen Statische Lösung: Personalstammdaten der Personalabteilung Freiwilligen Angaben der Mitarbeiter Dynamische Lösung: Daten werden aus dem -Verkehr und den Intranetzugriffen extrahiert *Die Daten sollen in knapper Form dargestellt werden, so dass ihre Kollegen sie mittels Suchmaschine finden können 4 *Quelle: 4 Vgl. Schütt P., Wissensmanagement 4

6 Beinhaltete Informationen Name Bereich, Abteilung, Gruppe Telefonnummer Adresse Qualifikation Berufliche Erfahrungen Projekterfahrungen Weiterbildungsaktivitäten Aktuelles Arbeitsgebiet Sprachkenntnisse 5 *Quelle: 5 Vgl. Schütt P., Wissensmanagement 5

7 Datenschutz und -sicherheit Die gelben Seiten beinhalten personenbezogene Daten Unterliegen dem Bundesdatenschutzgesetz Ab Projektbeginn -> Datenschutzbeauftragter Mitarbeiter müssen ihr Wissen nicht selbst dokumentieren Softwareagent extrahiert ein Profil z.b. aus dem - Verkehr und den Intranetzugriffen Ohne persönliche Freigabe der Mitarbeiter bleibt das Profil unsichtbar 6 *Quelle: 6 Vgl. Schütt P., Wissensmanagement 6

8 Praxisbeispiel Porsche Engineering *Quelle: 7 Porsche Engineering 7

9 Praxisbeispiel Porsche Engineering Stammdaten (Name, Standort, Kontaktdaten) -> werden durch die IT- Abteilung eingepflegt Schulungsdaten (Fort- und Weiterbildungen) 5 -> werden durch die Personalabteilung eingepflegt Qualifikationsdaten (Pers. Qualifikationen) -> werden durch die Mitarbeiter eingepflegt 8 *Quelle: 8 Porsche Engineering 8

10 Praxisbeispiel Porsche Engineering 9

11 Praxisbeispiel Porsche Engineering 10

12 Praxisbeispiel Porsche Engineering 11

13 Praxisbeispiel Porsche Engineering 12

14 Praxisbeispiel Porsche Engineering 9 *Quelle: 9 Porsche Engineering 13

15 Expertentipps Unternehmen wollen nicht in diese statischen Gelben Seiten investieren Beteiligung der Mitarbeiter -> bescheidener Anteil 50% Beteiligung gut 80% Beteiligung herausragend Nach 1-2 Jahren der Euphoriephase aktualisiert niemand mehr seine Daten 10 *Quelle: 10 Vgl. Schütt P.: Wissensmanagement 14

16 Quellenverzeichnis Haun, M.: Handbuch Wissensmanagement, Grundlagen und Umsetzung, Systeme und Praxisbeispiele, Berlin Heidelberg, Springer-Verlag, 2002, S Porsche Engineering Haus des Wissens das Wissensmanagement- Einführungsmodell der Porsche Engineering Services GmbH. Roehl H.: Instrumente der Wissensorganisation, Wiesbaden, Der Gabler Verlag und der Deutsche Universitäts-Verlag, 2000, S Schütt, P.: Wissensmanagement, Niedernhausen, Falken Verlag, 2000, S

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