Betriebsanleitung für HY HY 22-11

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1 Betriebsanleitung für HY HY NIKO GmbH Maschinen- & Fahrzeugbau. Im Mühlgut 1a. D Bühl-Weitenung

2 Vorwort Sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, welches Sie uns durch Ihren Kauf eines NIKO Produktes erwiesen haben. Wir haben uns bemüht, Ihnen ein leistungsfähiges und zuverlässiges Produkt zu liefern. Wir bitten Sie, diese Betriebsanleitung vor Inbetriebnahme der Maschine sorgfältig zu lesen und die Hinweise zu beachten. Die Betriebsanleitung erklärt Ihnen ausführlich die Bedienung und gibt Ihnen wertvolle Hinweise über Inbetriebnahme, Wartung und Pflege. Sie wissen, für Schäden, die aus Bedienfehlern oder unsachgemäßem Einsatz entstehen, können Garantie-Ersatzansprüche nicht anerkannt werden. Bei Bestellung von Ersatzteilen, nachrüstbarem Zubehör oder Beanstandungen geben Sie bitte immer diese DATEN an: Typ: HY HY Motortyp: Briggs & Stratton Vanguard Technische Verbesserungen: Wir sind bestrebt, NIKO-Produkte ständig zu verbessern. Deshalb behalten wir uns das Recht vor, ohne Vorankündigung alle Verbesserungen und Änderungen, die wir an unseren Geräten für nötig halten, vorzunehmen, jedoch ohne uns dazu zu verpflichten, diese Verbesserungen oder Änderungen auf bereits verkaufte Maschinen zu übertragen. Gerne beantworten wir Ihnen weitergehende Fragen und wünschen Ihnen Viel Spaß mit Ihrem neuen NIKO-Produkt. Mit freundlichen Grüßen N I K O Maschinen- & Fahrzeugbau Dieter Serr, Geschäftsführer NIKO GmbH Maschinen- & Fahrzeugbau. Im Mühlgut 1a. D Bühl-Weitenung

3 Inhaltsverzeichnis Produktbeschreibung 1.) Bestimmungsgemäße Verwendung 2.) Aufbau 3.) Funktionsbeschreibung 4.) Technische Daten Ersatzteillisten 5.) EG-Konformitätserklärung Allgemeine Sicherheitshinweise 1.) Sorgfaltspflicht des Betreibers 2.) Erklärung der verwendeten Symbole Transport 1.) Abmessungen und Gewicht 2.) Zulässige Vorrichtungen und Hilfsmittel für den Transport 3.) Transport an den Einsatzort Inbetriebnahme Bedienung 1.) Arbeitsplätze des Bedienpersonals 2.) Bedienen Instandhaltung 1.) Reinigen und Schmieren 2.) Wartung Hilfe bei Störungen Produktbeschreibung Dieses Spezialgerät wurde gebaut für den Einsatz im Steilhang, in sumpfigen Gebieten, in unzugänglichem und unwegsamem Gelände. Der Einsatzbereich beginnt da, wo andere schon aufhören: von 30 % 65 % Steigung, je nach Untergrund! Sein geringes Gewicht, minimaler Bodendruck ( bodenschonend ), seine Handlichkeit und Arbeitssicherheit sind verblüffend. Alle Anbaugeräte sind hydraulisch angetrieben 1. Bestimmungsgemäße Verwendung Die Hydrostatische Kleinraupe HY ist ausschließlich zum fahren in unwegsamen Gelände und in Steillagen bestimmt Für andere als die hier aufgeführten Verwendungsarten ist die Maschine nicht. Insbesondere weisen wir daraufhin, daß es verboten ist: - längere Fahrten auf geteerten Wegen - Fahrten im Straßenverkehr - Der Anbau von Fremdanbaugeräten, Es dürfen ausschließlich NIKO-Anbaugeräte verwendet werden. 1

4 2. Aufbau Sicherheitsbügel Haltebügel Steuerhebel Haltegriff Knieschner Benzin/ Diesel-Tank Schnellspanner Verstellbarer Fußtritt 2

5 Öleinfüllstutzen mit Meßstab Spannbügel für Anbaugeräte Öltank Zahnradpumpe und Axialkolbenpumpen Schnellspanner 3-Punktr Ölmotor mit Bremse Hydraulikzylinder zur Geräteaushebung 3

6 Hydrauliksteuerventile für Geräteaushebung Gashebel Hydrauliksteuerventil für Verstellb. Fußtritt Steuerhebel Sicherheitsbügel (Totmannschaltung) Haltebügel 3-Wege-Hahn Luftfilter Ölkühler Benzinmotor Handstarteinrichtung Knieschoner Zündschloss Unterbrechungsknopf Ölfilter Fußtritt 4

7 3. Funktionsbeschreibung Startvorgang Bei kaltem Motor ziehen Sie den Chokehebel, in Fahrtrichtung links, am Motor und drehen Sie den Zündschlüssel in Uhrzeigerrichtung. Sobald der Motor angesprungen ist, kann der Chokehebel zunächst zum Teil nach kurzer Zeit vollständig zurückgestellt werden. Bei warmem Motor wird der Chokehebel nicht benötigt, jedoch muß der Unterbrechungsknopf betätigt werden. Fahren mit der Raupe Nach dem der Motor angesprungen ist, zuerst Sicherheitsbügel leicht andrücken so daß dieser zwischen den beiden Totmannknöpfen steht, dann kann der Steuerhebel in Funktion genommen werden. Hebel B soweit anziehen, dass beide Schalter entlastet sind. (ca. halber Weg). Hebel A in die gewünschte Fahrtrichtung bewegen und Fahrtgeschwindigkeit einstellen. Hebel B bis zum Anschlag durchziehen. ( Tempomatfunktion ) mit Hebel A ist jetzt nur noch die Bewegung links/rechts veränderbar. Um die Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit neu einzustellen, Hebel B in die Mittelstellung bewegen. Wird Hebel B in die Ausgangsstellung gebracht, bremst die Maschine sofort ( Totmannschaltung) (Hebel C nur betätigen, wenn Anbaugeräte benutzt werden.) Beim Loslassen des Sicherheitsbügels, schließt sofort die Bremse (Totmannschaltung), die Raupe bleibt sofort stehen. Mit dem Gashebel kann die Motordrehzahl eingestellt werden. Durch drücken des Steuerhebels nach vorne oder hinten bewegt sich die Raupe in die entsprechende Richtung. Die Geschwindigkeit kann in Abhängigkeit von der Auslenkung des Steuerhebels variiert werden. Sie kann durch Ziehen des Sicherheits- zum Haltebügel hin festgestellt werden (Tempomatfunktion). Durch drehen des Steuerhebels nach links oder rechts kann die Fahrtrichtung entsprechend geändert werden. Dies ist auch bei eingeschaltetem Tempomat möglich. 5

8 Hydrauliksteuerventile Hydrauliksteuerventil zum einstellen des Fußtrittes (in Fahrtrichtung rechts) Durch drücken des Steuerventilhebels in Fahrtrichtung, hebt sich der Fußtritt mit dem Haltebügel nach oben und vorne, so daß ein waagerechtes Stehen über der Maschine bei Bergauffahrt möglich ist. Zur Bergabfahrt muss der Fußtritt durch ziehen des Steuerventilhebels nach hinten wieder in Ausgangsposition gebracht werden. Hydrauliksteuerventil zur hydraulischen Geräteaushebung (Verschiebung) Durch Ziehen des Steuerventilhebels entgegen der Fahrtrichtung, können die Anbaugeräte ausgehoben, durch Drücken des Hebels in Fahrtrichtung können selbige abgelassen werden. Bei aufgebautem Düngerstreuer oder Turbospritze mit verschiebbarem Rahmen werden die Geräte nach vorne oder nach hinten verschoben. 3-Wege-Hahn mit Hydraulikanschlüssen Zur Ölversorgung hydraulisch angetriebener Anbaugeräte wie z.b. Laubschneider, Düngerstreuer, Hubstapler, Stockbürste. Den Hahn nur betätigen, wenn Anbaugeräte benützt werden. ( Hebel C, Abbildung vorherige Seite) 4. Technische Daten Maße Länge: Breite: Höhe: Gewicht: Betriebsgeräusch: 1,66 Meter 0,90 Meter 1,30 Meter 400 Kg 91,3 dba Robustes Chassis ( Tragkraft bis 1200 Kg ) Hydraulisch verstellbarer Fußtritt Hydrostatischer Antrieb durch Tandempumpe von 11 cbm 2 Ölmotoren mit je 7 PS Ölgespeicherte Lamellenbremsen 2-Fach-Steuerventil oder 3-Fach-Steuerventil gegen Aufpreis Spezialölfilter mit Injektor Elektromagnetisch gesteuerte Bremse Gummiketten 230 x 38 x 72 cm oder alternativ 190 x 38 x 72 cm Spezial 3-Punkt-Halter 4-Takt-Benzinmotor mit 20 PS Totmannschaltung Stundenzähler Kilometerzähler Doppeltwirkende Hubzylinder Ölkühler Stufenlose Geschwindigkeit 0 8 km/h vor- und rückwärts 6

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10 Art. Nr. Pos. Nr. Bezeichnung Pos. 1 Grundrahmen Pos. 2 Gummikette 38x72x a Pos. 2 Gummikette 38 x 72 x Pos. 3 Kettenspanner M20x Pos. 4 Spannmutter M Pos. 5 Federscheiben 16 Stück Ø25x50x Pos. 6 Verteiler Pos. 7 Führungsrad Ø Pos. 8 Kugellager Nr RS Pos. 9 Sicherungsring DIN Pos. 10 Unterlegscheibe Ø13x37 DIN Pos kt.-Schraube M12x20 DIN Pos. 12 Kugellager Nr RS Pos. 13 Laufrad Pos. 14 Distanzrohr Ø21x25x Pos. 15 Unterlegscheibe Ø10.5x30 DIN Pos kt.-Schraube M10x16 DIN Pos. 17 Rahmenaufsatz Pos kt.-Schraube M8x25 DIN Pos. 19 Unterlegscheibe Ø9x50x Pos. 20 Kettenrad Z Pos kt.-Schraube M12x50 DIN Pos. 22 Spannachse Ø Pos. 23 Batterie 12Volt, 20 Ampere Pos. 24 Sicherungsring A12 DIN Pos. 25 Cu-Scheibe Ø12x16x1 DIN Pos. 26 Steuerplatte Pos. 27 Steuerbolzen Pos. 28 Buchse, Messing Ø12x16x Pos. 29 Sicherungssplint Pos kt.-Schraube M8x20 DIN Pos. 31 Mutter M4 DIN Pos. 32 Imbuss Schraube M4x16 DIN Pos. 33 Spannhebel Pos. 34 Druckfeder Pos. 35 Spannbolzen Pos. 36 Zylinder Pos. 37 Bolzen Pos. 38 6kt.-Schraube M10x20 DIN Pos. 39 U-Traverse Pos. 40 Magnet-Ventil Schnellverschlussspanner = Anbaugeräte Gegenhalter 8

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12 Art. Nr. Bild Nr. Bezeichnung Art. Nr. Bild Nr. Bezeichnung Pos. 1 V-Motor 2 Zylinder Pos. 43 Leckölleitung 50201a Auspuffgitterschutz Pos. 44 Leckölleitung 50201b TK Schalldämpfer Pos. 45 Hydro Bremse 50201c Magnetschalter 50245a Pos. 45a Bremswechselventil Pos. 2 Aluflansch 50245b Pos. 45b Hydraulik-Motor Pos. 3 Unterlegscheibe Ø Pos. 46 Doppelnippel Pos. 4 Imbusschraube M10x30 DIN Pos. 47 Bremsschlauch Rad Pos. 5 Passfeder Pos. 48 Bremsschlauch Pos. 6 Kupplung Motor Ø innen a Pos. 48a T-Stück Pos. 7 Unterlegscheibe Ø Pos. 49 Bremsschlauch Pos. 8 6-kt. Schraube M8x25 DIN Pos. 50 Hohlschraube Pos. 9 Gummidämpfer Pos. 51 Bremsschlauch Pos. 10 Imbusschraube M Pos. 52 Leitung Bremse Pos. 11 Unterlegscheibe Ø Pos. 53 Unterlegscheibe Ø Pos. 12 Unterlegscheibe Ø Pos kt. Schraube M8x16 DIN Pos. 13 Mutter M Pos. 55 Öltank Pos. 14 Axialkolbenpumpe APVC Pb4RS a Rücklaufsaugfilter Pos. 15 Verbindungsrohr 50255b Filterelement Pos. 16 Verbindungsschlauch Pos. 56 O-Ring Pos. 17 Schlauchnippel DN10-3/8" Pos. 57 Öleinfüllstopfen Ø1" mit Meßstab Pos. 18 Hohlschraube Pos. 58 Schlauchnippel DN 16 - ¾" Pos. 19 Fittinganschluss RSWV 15l Pos. 59 Schlauchschelle Ø Pos. 20 Hohlschraube ½" Pos. 60 Saugschlauch DN Pos. 21 Druckschlauch DN 12 2 S/N Motor 50260a Pos. 60a Rücklaufschlauch Pos. 22 Druckleitung Pos. 61 Stiftschraube M10x Pos. 23 Doppelnippel Pos. 62 Unterlegscheibe Ø Pos. 24 Fittinganschluss GES 15l ½" Doppelnippel Pos kt. Schraube M8x16 DIN Pos. 25 Druckleitung Pos. 64 Unterlegscheibe Ø Pos. 26 Schwenkverschraubung Pos. 65 Mutter rechts Pos. 27 Mengenteiler Pos. 66 Steuerungsgestänge Pos. 28 Sauganschluß DN 16 - ½" Pos. 67 Mutter M8 links Pos. 29 Druckschlauch Motor Pos. 68 Steuerungsgestänge 50229a Pos. 29a Druckschlauch Motor Pos. 69 Gelenk M Pos. 30 Doppelnippel Pos kt. Schraube M8x20 DIN a Pos. 30a Doppelnippel Pos. 71 Verlängerungsplatte Pos. 31 Hohlschraube 3/8" Pos. 72 Sicherungsring Ø30 Außen Pos. 32 Fittinganschluss RSWV 12l-3/8" Pos. 73 Unterlegscheibe Ø30x38x Pos. 33 Saugschlauch DN Pos. 74 Schenkelfeder Ø Pos. 34 Leckölleitung Pos. 75 Unterlegscheibe Ø Pos. 35 Rohrschelle Pos. 76 Mutter M Pos. 36 Leckölleitung Pos. 77 Kupplung Pumpe Seite Pos. 37 Verteilerblock Hydrauliköl Pos. 78 Druckleitung Pos. 38 Schlauchschelle Pos Wege-Hahn Pos. 39 Leckölleitung Pos. 80 Druckleitung Pos. 40 Leckölleitung Pos. 81 Rücklauf Pos. 41 Leckölleitung Pos. 42 Magnetschalter 10

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14 Bild Nr. Art. Nr. Bezeichnung Bild Nr. Art. Nr. Bezeichnung Pos Unterer Rahmen / Fußtritt Pos Mutter M8 DIN 934 Pos Oberer Rahmen Pos Gashebel Pos Trittbrett Pos Steuerventil Pos U-Scheibe M8 DIN 125 Pos Steuergelenk rechts M8 Pos Mutter M8 DIN 934 Pos Mutter Pos kt.-Schraube M10x50 DIN 933 Pos Steuergestänge Länge 335mm Pos kt.-Schraube M10x75 DIN 933 Pos Mutter links M8 Pos U-Scheibe M10 DIN 125 Pos Steuergelenk links M8 Pos Mutter M10 DIN 934 Pos Mutter M8 DIN 934 Pos Sprungfeder Pos Inbus-Schraube M4x6 DIN 912 Pos Scheibe Ø12.5 Pos Elektro-Magnet Pos Splint Ø3.5x30 Pos Magnetplatte Pos Sicherheitsbügel Pos Magnethalteplatte Pos Imbuss Schraube M5x10 DIN Pos Spannstift Ø5x Pos Alu-Abdeckplatte Pos Alu-Flansch mit Lager Pos kt.-Schraube M8x55 Pos kt.-Schraube M6x16 DIN 933 Pos Abdeck-Gehäuse Pos Steuerhebel Pos Steuertaster Pos kt.-Schraube M12x50 DIN 933 Pos Haltebügel schwenkbar Pos Scheibe M12 DIN 125 Pos U-Scheibe M8 DIN 9021 Pos Mutter M12 DIN 985 Pos kt.-Schraube M8x50 DIN 933 Pos Hub-Zylinder Pos kt.-Schraube M10x50 DIN 933 Pos Ölkühler Pos kt.-Schraube M12x35 DIN 933 Pos kt-Schraube M6x20 DIN 933 Pos U-Scheibe M12 DIN 125 Pos U-Scheibe M6 DIN 9021 Pos Knieschoner Pos Mutter M6 DIN 985 Pos U-Scheibe M10 DIN 125 Pos kt-Schraube M6x65 DIN 933 Pos kt.-Schraube M10x50 DIN 933 Pos Distanzstück Pos kt.-Schraube Pos Benzin-Tank Pos Befestigungsblech Pos Kilometerzähler 12

15 EG-Konformitätserklärung nach Anhang II A der EG-Maschinenrichtlinie (89/392/EWG) Der Hersteller: erklärt hiermit, daß die nachstehend beschriebene Maschine: die Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen folgender EG- Richtlinien erfüllt: NIKO GmbH Maschinen- & Fahrzeugbau Im Mühlgut 1 D Bühl-Weitenung Germany NIKO Kletterkünstler Typ HY Maschinen Nr. EG-Maschinenrichtlinie 89/392/EWG in der Fassung 93/44/EWG Einhaltung der EMV-Richtlinie 89/336/EWG Angewendete harmonisierte Normen: DIN EN 292 Teil 1 Teil 2 DIN EN 294 DIN EN 349 DIN EN 418 DIN EN Teil 1 Sicherheit von Maschinen: Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze Technische Leitsätze und Spezifikationen Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrstellen der oberen Gliedmaßen Mindestabstände zur Vermeidung des Quetschens von Körperteilen Sicherheit von Maschinen; Not-Aus Einrichtung Sicherheit von Maschinen; Elektrische Ausrüstung von Maschinen,Allgemeine Anforderungen : Konstruktive Änderungen, die Auswirkungen auf die in der Betriebsanleitung angegebenen technischen Daten und den bestimmungsgemäßen Gebrauch haben, die Maschine also wesentlich verändern, machen diese Konformitätserklärung ungültig! Bühl, den Serr Dieter, Geschäftsführer 13

16 Allgemeine Sicherheitshinweise 1. Sorgfaltspflicht des Betreibers Die Raupe Hydro wurde unter Berücksichtigung einer Gefährdungsanalyse und nach sorgfältiger Auswahl der einzuhaltenden harmonisierten Normen, sowie weiterer technischer Spezifikationen konstruiert und gebaut. Sie entspricht damit dem Stand der Technik und gewährleistet ein Höchstmaß an Sicherheit. Diese Sicherheit kann in der betrieblichen Praxis jedoch nur dann erreicht werden, wenn alle dafür erforderlichen Maßnahmen getroffen werden. Es unterliegt der Sorgfaltspflicht des Betreibers der Maschine, diese Maßnahmen zu planen und ihre Ausführung zu kontrollieren. Der Betreiber muß insbesondere sicherstellen, daß: - Beim Betrieb des Gerätes ist ein Gehörschutz zu tragen!!! - die Maschine nur bestimmungsgemäß verwendet wird (vgl. hierzu Kapitel Produktbeschreibung) - die Maschine nur in einwandfreiem, funktionstüchtigem Zustand betrieben wird und besonders die Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden - erforderliche persönliche Schutzausrüstungen für das Bedienungs-, Wartungs- und Reparaturpersonal zur Verfügung stehen und benutzt werden - die Betriebsanleitung stets in einem leserlichen Zustand und vollständig am Einsatzort der Maschine zur Verfügung steht - nur ausreichend qualifiziertes und autorisiertes Personal die Maschine bedient, wartet und repariert - dieses Personal regelmäßig in allen zutreffenden Fragen von Arbeitssicherheit und Umweltschutz unterwiesen wird, sowie die Betriebsanleitung und insbesondere die darin enthaltenen Sicherheitshinweise kennt - alle an der Maschine angebrachten Sicherheits- und Warnhinweise nicht entfernt werden und leserlich bleiben. - Beachten Sie neben den Hinweisen in dieser Betriebsanleitung die allgemeinen gültigen Sicherheits- & Unfallverhütungs-Vorschriften - Bei Benützung öffentlicher Verkehrswege die jeweiligen Bestimmungen beachten. - Vor Arbeitsbeginn sich mit allen Einrichtungen und Betätigungselementen, sowie deren Funktion vertraut machen. Während des Arbeitseinsatzes ist es dazu zu spät! - Starten des Motors nur vom Fahrerplatz aus. Der Motor darf nicht durch kurzschließen der elektrischen Anschlüsse am Anlasser gestartet werden, da sich die Maschine sonst sofort in Bewegung setzen kann. - Die Bekleidung des Fahrers sollte eng anliegen. Locker getragene Kleidung vermeiden. - Vor dem Anfahren Nahbereich kontrollieren (!!!KINDER!!!). - Auf ausreichende Sicht achten! - Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen. (VERGIFTUNGSGEFAHR)! Beim Umgang mit Kraftstoff ist Vorsicht geboten erhöhte Brandgefahr!!! - Niemals in der Nähe offener Flammen oder zündfähiger Funken Kraftstoff nachfüllen. - Beim Auftanken nicht RAUCHEN!!! - Vor dem Auftanken Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen. - Kraftstoff in geschlossenen Räumen nachfüllen. - Verschütteten Kraftstoff sofort wieder wegwischen ( Brandgefahr) - Zur Vermeidung von Brandgefahr Maschinen sauber halten! - Vorsicht im Umgang mit Batteriesäure ( GIFTIG & ÄTZEND)! 14

17 - Vor jeder Inbetriebnahme die Raupe auf Verkehrs- & Betriebssicherheit überprüfen! - Das Fahrzeug darf nur von Personen bedient werden, die geistig und körperlich in einwandfreiem Zustand sind, vor und während des Fahrens dürfen keine Tabletten oder Alkohol konsumiert werden. - Das Fahrzeug darf von minderjährigen nicht gefahren werden. - Ein Beifahrer darf nicht befördert werden! - Die Fahrtgeschwindigkeit muß immer den Umgebungsverhältnissen angepasst werden. - Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgestellten Geräten die weite Ausladung und die Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen! - Raupe beim Verlassen gegen Wegrollen sichern, Motor abstellen.(durch abstellen des Motors wird die hydraulische Bremse aktiviert.) Zündschlüssel abziehen. - Raupe niemals unbeaufsichtigt lassen, solange der Motor noch in Betrieb ist. - Während der Fahrt den Fahrerstand niemals verlassen - Beim Verlassen der Raupe Anbaugeräte ganz absenken! - Unter hohem Druck austretende Hochdruck-Flüssigkeiten (Kraftstoff, Hydrauliköl) können die Haut durchdringen und schwere Verletzungen verursachen. Daher sofort einen Arzt aufsuchen, da andernfalls schwere Infektionen entstehen können - Das montieren von Ketten setzt ausreichende Kenntnisse und Vorsichtsmaßnahmen voraus. - Schrauben und Verbindungselemente auf Festigkeit überprüfen und gegebenenfalls nachziehen. - Kettenspannung erstmals nach ca. 10 Stunden, danach jeweils nach Bedarf spannen - Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage stets Masseband von der Batterie nehmen - Anbaugeräte nur mit den vorgeschriebenen Vorrichtungen befestigen - Raupe nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht und in Schutzstellung sind. - Die Fahrgeschwindigkeit muss immer den Umgebungsverhältnissen angepasst werden. 15

18 2. Erklärung der verwendeten Sicherheitssymbole In der vorliegenden Betriebsanleitung werden die folgenden Sicherheitssymbole verwendet. Diese Symbole sollen den Leser vor allem auf den Text des nebenstehenden Sicherheitshinweises aufmerksam machen. Diese Symbol weisen darauf hin, daß Gefahren für Leben und Gesundheit von Personen bestehen. 8 Ätzende Stoffe Brandgefahr Ätzende Stoffe Giftig ACHTUNG KINDER Erstickungsgefahr Rauchen Verboten Brandgefahr Dieses Symbol weit darauf hin, daß Gefahren für Maschine, Material oder Umwelt bestehen. Dieses Symbol kennzeichnet Informationen, die zum besseren Verständnis der Maschinenabläufe beitragen. 16

19 Transport Um Maschinenschäden oder Verletzungen beim Transport der Maschine zu vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten: - Transportarbeiten dürfen nur von dafür qualifizierten Personen unter Beachtung der Sicherheitshinweise durchgeführt werden. - Die Maschine darf nur an den vorgesehenen Haltepunkten angehoben werden.zum Transport der Maschine dürfen nur die hier angegebenen Lastaufnahme- und Anschlagmittel verwendet werden. 1. Abmessungen und Gewicht Gesamtlänge 1,66 Meter Gesamtbreite 0,90 Meter Gesamthöhe 1,30 Meter 2. Zulässige Vorrichtungen und Hilfsmittel für den Transport Die Raupe kann auf einer Palette mit einem Stapler transportiert werden 3. Transport an den Einsatzort Die Raupe wird zu Ihrem Einsatzort mit einem LKW oder Anhänger transportiert. Inbetriebnahme Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen bei der Inbetriebnahme der Maschine zu vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten: - Die Inbetriebnahme der Maschine darf nur von dafür qualifizierten Personen unter Beachtung der Sicherheitshinweise durchgeführt werden. - Überprüfen Sie vor dem ersten Start, ob alle Werkzeuge und Fremdteile aus der Maschine entfernt wurden. - Aktivieren Sie alle Sicherheitseinrichtungen und Not-Aus-Schaltungen vor der Inbetriebnahme. - (Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme die Laufrichtung des Motors.) - Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise". 17

20 Bedienung Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen bei der Bedienung der Maschine zu vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten: - Die Maschine darf nur entsprechend ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung benutzt/eingesetzt werden. - Informieren Sie sich vor dem Einschalten der Maschine über das richtige Verhalten bei Störfällen. - Führen Sie vor dem Einschalten der Maschine Funktionskontrollen an den folgenden Einheiten durch: - Schutzvorrichtungen, - Not-Aus-Schalter, - Tragen Sie einen Gehörschutz. 1. Arbeitsplätze des Bedienpersonals Der Arbeitsplatz des Fahrers der Raupe ist ausschließlich der Fahrerstand. 2. Bedienung Grundregel: vor jeder Inbetriebnahme die Raupe auf Verkehrs- und Betriebssicherheit prüfen Personenbeförderung, Beifahrer, Bedienungspersonal: Ein Beifahrer darf nicht befördert werden Fahrbetrieb: Die Fahrgeschwindigkeit muss immer den Umgebungsverhältnissen und den Anbaugeräten angepaßt werden Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgestellten Geräten die weite Ausladung und die Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen Fahrerstand während der Fahrt nicht verlassen Unfallgefahr! Verlassen der Raupe Raupe beim Verlassen gegen Wegrollen sichern. Motor abstellen. Zündschlüssel abziehen Raupe niemals unbeaufsichtigt lassen, solange der Motor noch in Betrieb ist. Während der Fahrt den Fahrerstand niemals verlassen. Beim Verlassen der Raupe Anbaugeräte ganz absenken Anbaugeräte Geräte nur mit den vorgeschriebenen Vorrichtungen befestigen Raupe nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht und in Schutzstellung sind Es dürfen nur NIKO-Anbaugeräte verwendet werden, bei Fremdanbauten übernimmt NIKO keine Haftung Beim Koppeln von Geräten an die Raupe besteht Verletzungsgefahr Im Bereich des Dreipunktgestänges besteht Verletzungsgefahr durch Quetsch- und Scherstellen. Bei Betätigung der Steuerventilhebel für den Dreipunktanbau nicht zwischen Raupe und Gerät treten Zwischen Raupe und Gerät darf sich niemand aufhalten ohne daß das Fahrzeug gegen Wegrollen durch die Feststellbremse und/oder durch Unterlegkeile gesichert ist. Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgesattelten Geräten außerdem die weite Ausladung und die Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen. 18

21 Instandhaltung, Wartung Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen bei der Instandhaltung der Maschine zu vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten: - Alle Arbeitsschritte zur Instandhaltung der Maschine sind zwingend in der angegebenen Reihenfolge durchzuführen. - Sichern Sie zunächst den Bereich für die Instandhaltungsarbeiten weiträumig ab. - Schalten Sie alle Spannungsquellen ab und sichern Sie die Spannungsquellen gegen unbeabsichtigtes Wieder-Einschalten. - Schalten Sie alle Druckeinheiten drucklos. - Verwenden Sie nur die angegebenen Betriebsstoffe. - Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile, welche unseren Ersatzteillisten aufgeführt sind. - Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise". 1. Reinigen und Schmieren Nach jedem Einsatz, alle Kupplungen, Stecker und alle beweglichen Teile reinigen und neu Einfetten 2. Wartung Kettenspannung erstmals nach ca. 10 Stunden danach spätestens alle 50 Stunden überprüfen und gegebenenfalls nachspannen Radmuttern nach 50 Stunden nachziehen Motorenöl wechseln nach ca. 50 Stunden Hydrauliköl und Filter nach ca. 150 Stunden wechseln Kraftstoffilter und Kerzen prüfen oder wechseln Ventilspiel prüfen ( Eingang 10, Ausgang 15) Vergasergestänge und Lenkgestänge reinigen und ölen Ölkühler Motor von Schmutz und Mähgutablagerungen reinigen Ketten auf Spannung überprüfen gegebenenfalls nachstellen Hydraulikanschlüsse und Schläuche auf Dichtheit prüfen Wartungsplan des Motorenherstellers beachten Ölkühler und Lenkgestänge regelmäßig von Schmutz und Mähgutablagerungen befreien Briggs & Stratton Ölfilter Nr Luftfilter Nr S Luftfilter Gummi Nr S Kerzen Nr Hydraulikfilter Kombinationsöl Nr. E Nr. 10W-30MC 19

22 Motorwartung Keine Wartung bei laufendem Motor vornehmen Bei Arbeiten am Motor grundsätzlich Batterie ( Minuspol ) abklemmen Stehende Raupe an Steigungen mit Unterlegkeil sichern. Zündschlüssel abziehen Kraftstoff nur bei ausgeschaltetem Motor nachfüllen Auf vorgeschriebene Qualität von Öl und Kraftstoff achten und beides nur in genehmigten Behältern lagern Vorsicht beim Ablassen von heißem Öl Verbrennungsgefahr Abgelassenes Öl ordnungsgemäß entsorgen Öl-Kühlflüssigkeit steht unter Druck Verbrennungsgefahr Nach Wartungsarbeiten Schutzeinrichtungen wieder anbringen Keine Starthilfe Flüssigkeit bei der Benutzung der elektrischen Starthilfe verwenden Die Starthilfe-Flüssigkeit ist feuer- und explosionsgefährlich Aufgebrauchte, scheinbar leere Druckdosen vor dem Wegwerfen an einer gelüfteten, von Funken und Flammen abgelegenen Stelle vollständig entleeren. Elektrische Anlage Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage grundsätzlich Batterie (Minuspol) abklemmen. Auf richtiges Anschließen achten zuerst Pluspol und dann den Minuspol Vorsicht mit Batteriegasen sie sind hochexplosiv Funkenbildung und offene Flammen sowie Rauchen in der Nähe der Batterie vermeiden Nur Originalsicherungen verwenden. Bei Verwendung zu starker Sicherungen wird die elektrische Anlage zerstört Anlasser nur begrenzte Zeit betätigen, da sonst die Wicklung zu heiß wird. Anlasser abkühlen lassen. Keine Schweiß-, Bohr-, Säge- und Schleifarbeiten an der Raupe bzw. am Sicherheitsrahmen vornehmen. Nach Beschädigung Teile auswechseln lassen Anbaugeräte Vor dem Anhängen von Geräten an die Dreipunktaufhängung Systemhebel in die Stellung bringen, bei der unbeabsichtigtes Heben oder Senken ausgeschlossen ist. Beim Koppeln von Geräten an die Raupe besteht Verletzungsgefahr Im Bereich des Dreipunktgestänges besteht Verletzungsgefahr durch Quetsch- und Scherstellen. Bei Betätigung des Steuergerätes für die Aushebung nicht zwischen Raupe und Gerät treten Zwischen Raupe und gerät darf sich niemand aufhalten ohne daß das Fahrzeug gegen Wegrollen durch die Feststellbremse und/oder durch Unterlegkeile gesichert ist. Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgesattelten Geräten außerdem die weite Ausladung und die Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen. Geräte nur mit vorgeschriebenen Vorrichtungen befestigen. Raupe nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht und in Schutzstellung sind 21

23 Spannvorrichtung für Kettenspanner Kontermutter Spannmutter Spannfeder Zum Spannen der Ketten müssen bei dem linken und rechten Kettenspanner immer die gleichen Arbeiten ausgeführt werden. Die Kontermutter muss gelöst werden und mit der Spannmutter wird die Achse nachgespannt. 21

24 Hilfe bei Störungen Um Maschinenschäden oder Verletzungen bei der Beseitigung von Störungen an der Maschine zu vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten: - Beseitigen Sie eine Störung nur dann, wenn Sie auch über die angegebene Qualifikation verfügen. - Sichern Sie zunächst die Maschine gegen unbeabsichtigtes Wieder-Anlaufen, indem Sie die Batterie ausbauen und die Zündkerzenstecker abziehen. - Gewährleisten Sie jederzeit die Sicherheitsabschaltung der Maschine durch eine zweite Person. - Sichern Sie den Aktionsbereich der beweglichen Maschinenteile. - Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise". Ursache Motor startet nicht Raupe fährt nicht Abhilfe Batterie prüfen, Benzin/Diesel prüfen, Luftfilter reinigen oder wechseln Hydrauliköl prüfen, Schläuche prüfen, Betätigunsgestänge prüfen, Bremse öffnen, Bremsmechanismus prüfen, Unterbrechungsknopf betätigen, Motorenhandbuch beachten 21

25 Garantiebedingungen NIKO-Raupenfahrzeuge und deren Anbaugeräte werden nach modernen Fertigungsmethoden und mit größter Sorgfalt hergestellt und unterliegen zahlreichen Kontrollen. Deshalb leistet NIKO 12 Monate Garantie, sofern die Geräte nicht mehr als 300 Arbeitsstunden pro Jahr im Einsatz sind und wenn nachfolgende Bedingungen erfüllt sind: 1.) Die Garantie beginnt mit dem Datum des Kaufs. 2.) Die Garantie umfaßt Material- oder Fabrikationsfehler. Für Fremderzeugnisse (Hydraulik, Elektronik, Motor) haften wir nur im Rahmen der Gewährleistung des jeweiligen Herstellers. Während der Garantiezeit werden Fabrikations- und Materialfehler kostenlos durch Ersatz oder Nachbesserung der betreffenden Teile behoben. Andere, auch weitergehende Rechte, wie Ansprüche auf Wandlung, Minderung oder Ersatz von Schäden, die nicht am Liefergegenstand entstanden sind, sind ausdrücklich ausgeschlossen. Die Garantieleistung erfolgt ausschließlich durch autorisierte Werkstätten, durch NIKO- Werksvertretungen oder das Werk. 3.) Von den Garantieleistungen ausgenommen sind Folgen natürlicher Abnutzung, Verschmutzung, Korrosion und alle Fehler, die durch unsachgemäße Handhabung sowie äußere Einwirkung entstanden sind. Bei eigenmächtiger Vornahme von Reparaturen oder Änderungen es Originalzustandes entfällt die Garantie. Der Ersatzanspruch erlischt, wenn keine NIKO-Original-Ersatzteile verwendet wurden. Bitte beachten Sie darum aufmerksam die Betriebsanleitung. Wenden Sie sich in allen Zweifelsfragen an unsere Werksvertretung oder direkt ans Werk. Garantieansprüche müssen spätestens innerhalb 30 Tagen nach Eintritt des Schadens beim Werk geltend gemacht sein. Kaufdatum und Maschinennummer angeben, verwenden Sie hierfür unsere Garantieantragsformulare. Reparaturen für die Garantie geleistet werden soll, dürfen von der autorisierten Werkstatt erst nach Rücksprache mit NIKO durchgeführt werden, bitte weisen Sie Ihren Händler darauf hin. Durch Garantiearbeiten, verlängert sich die Garantiezeit nicht! Transportschäden sind keine Werksfehler und fallen deshalb nicht unter die Gewährleitungspflicht des Herstellers. 4.) Ein Anspruch auf Ersatz von Schäden, die nicht am Produkt selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Hierzu gehört auch, daß eine Haftung für Folgeschäden aufgrund von Bedienfehlern ausgeschlossen ist. Eigenmächtige Veränderungen an dem Produkt können zu Folgeschäden führen und schließen eine Haftung des Lieferers für diese Schäden aus. 21

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