7. -Eliteforum Landwirtschaft 2012

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1 Lernen für Spitzenleistungen Lernen für Spitzenleistungen Programm 7. -Eliteforum Landwirtschaft Oktober 2012 auf Schloss & Gut Liebenberg

2 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Grußwort 3 inhalt Grußwort 3 Agenden Forum Milchviehbetriebe der Zukunft 4 Forum Die Landwirte von morgen 5 Forum Perspektiven für Erneuerbare Energien 6 Forum Landwirtschaft der Zukunft 7 Forum Produktionsfaktoren Verfügbarkeit und Nutzung DKB-Landwirtschaftspreis Preisträger der letzten Jahre 12 Nachgefragt 14 Referenten 16 Schloss & Gut Liebenberg 32 Veranstalter 33 Partner 34 Ansprechpartner 35 Ein nachhaltiges Zeichen setzen 36 GruSSwort Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich sehr, Sie im Namen des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG zu unserem 7. DKB-Eliteforum Landwirtschaft begrüßen zu dürfen und heiße Sie auf Schloss & Gut Liebenberg herzlich willkommen. Stärker denn je ist die heimische Landwirtschaft Schwankungen an den Beschaffungs- und Absatzmärkten ausgesetzt. Politische, klimatische und gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen zunehmend die Ergebnisse der Betriebe. Berührt wird die Branche auch von dem notwendigen Wandel in der Energiepolitik. Zudem sieht sich die Landwirtschaft vermehrt in der öffentlichen Diskussion um nachhaltige Produktion, verbesserte Tierhaltungsbedingungen und die Qualität der Futter- und Nahrungsmittel. Unser diesjähriges DKB-Eliteforum widmet sich in den nächsten drei Tagen den Herausforderungen, Chancen und Risiken für die Landwirtschaft der Zukunft. Mit einem visionären Fokus bis zum Jahr 2030 möchten wir Ihnen eine Plattform bieten, um Eckpunkte einer zukunftsgerichteten Unternehmensentwicklung in unterschiedlichen Betriebszweigen mit vielseitigen Facetten zu beleuchten. Es wird beispielsweise um Anpassungsstrategien an das Marktumfeld, zu kunfts gerichtete Personalstrukturen sowie die Verfügbarkeit und Nutzung der Produktionsmittel auch unter dem Einfluss der Entwicklungen der politischen Rahmenbedingungen gehen. Ich freue mich auf einen regen Austausch zwischen unseren Referenten und Fachteil nehmern mit spannenden Diskussionsbeiträgen, neuen Ideen und konstruktiven Lösungsansätzen. Höhepunkt der Veranstaltung ist traditionell die Verleihung unseres Landwirtschaftspreises, der auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Herrn Gerd Sonnleitner steht. Mein besonderer Dank gilt Herrn Sonnleitner, unseren Kooperationspartnern und unseren Referenten, die mit ihren hochkarätigen Beiträgen diese Veranstaltung bereichern und zu dem machen, was sie ist ein Eliteforum. Stefan Unterlandstättner Mitglied des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG

3 4 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Agenda DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Agenda 5 7. DKB-Eliteforum Landwirtschaft Mittwoch, 17. Oktober 2012 Forum Milchviehbetriebe der Zukunft Partner: Sächsischer Landesbauernverband e. V. Forum Die Landwirte von morgen Partner: Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e. V. 09:00 Uhr Individuelle Anreise Schloss & Gut Liebenberg/Ortsteil Liebenberg, Löwenberger Land 10:00 Uhr Begrüßung Stefan Unterlandstättner, Mitglied des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Manfred Uhlemann, stellv. Hauptgeschäftsführer des Sächsischen Landesbauernverbandes e. V., Dresden Moderation Prof. Dr. Klaus Böhme, Redakteur Neue Landwirtschaft, Berlin 10:15 Uhr Einfluss globaler Trends auf die deutsche Landwirtschaft Prof. Dr. Dr. h.c. Harald von Witzke, Leiter Fachgebiet Internationaler Handel und Entwicklung der Humboldt-Universität zu Berlin 11: 00 Uhr Der Bio-Milchmarkt Deutschland 2020 Hubert Böhmann, Geschäftsführer Gläserne Meierei GmbH, Münchehofe 11:30 Uhr Kaffeepause 12: 00 Uhr Betriebsentwicklung in der Milcherzeugung Herbert Hardege, Geschäftsführer der Plesse Milch GmbH & Co. KG, Ebergötzen Thorsten Kerzel, Geschäftsführer Gut Trossin Verwaltungsgesellschaft mbh, Trossin 13:15 Uhr Mittagspause 14:30 Uhr Begrüßung Prof. Dr. Fritz Schumann, Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt e. V., Magdeburg 14:45 Uhr Projekt Ziel 2030 Magdalena Zelder, Vorstand des Bundes der Deutschen Landjugend, Berlin 15:30 Uhr Kaffeepause 16:00 Uhr Impulsvortrag Zukunftsweisendes Personalmanagement in der Landwirtschaft Prof. Dr. Rainer Langosch, Hochschule Neubrandenburg 16:30 Uhr Fachgespräch der Bildungsnetzwerke Dr. Dieter Heider, b&s Unternehmensberatung und Schulung für den ländlichen Raum, Leipzig Matthias Mehner, Andreas Hermes Akademie, Bonn Dr. Heiko Scholz, Hochschule Anhalt, Bernburg Magdalena Zelder, Bund der Deutschen Landjugend, Berlin Moderation Prof. Dr. Rainer Langosch, Hochschule Neubrandenburg 18:00 Uhr Abendbüfett 19:00 Uhr Pferdezucht und Pferdehaltung im landwirtschaftlichen Großbetrieb Heiner Kanowski, Geschäftsführer des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes e. V., Vechta, im Gespräch mit Pferdezüchtern in der Landwirtschaft Änderungen vorbehalten Änderungen vorbehalten

4 6 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Agenda DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Agenda 7 Donnerstag, 18. Oktober 2012 Forum Perspektiven für Erneuerbare Energien Partner: Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. Forum Landwirtschaft der Zukunft Partner: Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e. V. 09:00 Uhr Individuelle Anreise Schloss & Gut Liebenberg/Ortsteil Liebenberg, Löwenberger Land 10:00 Uhr Begrüßung Stefan Unterlandstättner, Mitglied des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Rainer Tietböhl, Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V., Neubrandenburg Moderation Prof. Dr. Michael Nelles, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Biomasseforschungszentrums ggmbh, Leipzig 10:20 Uhr Energiewende Vision: Deutschland 2030 Dr. Karin Freier, Leiterin Referat Klimaschutz, Umwelt und Energie, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin 11: 00 Uhr Bürgerbeteiligungen Wertschöpfung und Potenziale für die Landwirtschaft Prof. Dr. Peter Adolphi, Vorstandsvorsitzender der Akademie für Nachhaltige Entwicklung, Güstrow 11: 30 Uhr Energiepflanzen wo stehen die Alternativen? Henryk Stolte, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Gülzow-Prüzen 12:00 Uhr Mittagspause Änderungen vorbehalten Moderation Dr. Achim Schaffner, Fachgebietsleiter Ökonomie der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e. V., Frankfurt/Main 13:30 Uhr Zukunftsfähige Landwirtschaft auch ohne Direktzahlungen? Prof. Dr. Alfons Balmann, Abteilungsleiter Strukturwandel am Leibniz- Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), Halle/Saale 14:15 Uhr Landwirtschaftsfinanzierung im Spannungsfeld der Finanzmarktkrise Dr. Christian Bock, Bereichsleiter Fördergeschäft der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt/Main 15:00 Uhr Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Landwirtschaft Prof. Dr. Wulf Bennert, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Schloss Ettersburg, Ettersburg 15:30 Uhr Kaffeepause 9. DKB-Landwirtschaftspreis 16:30 Uhr Begrüßung Stefan Unterlandstättner, Mitglied des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Moderation Dr. Thomas Tanneberger, Chefredakteur der BauernZeitung, Berlin 17:00 Uhr Festrede Gerd Sonnleitner, Präsident des Europäischen Bauernverbandes, Brüssel 17:40 Uhr Verleihung des 9. DKB-Landwirtschaftspreises 18:30 Uhr Feierlicher Empfang Restaurant von Schloss & Gut Liebenberg Änderungen vorbehalten

5 8 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Agenda DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Agenda 9 Freitag, 19. Oktober 2012 Forum Produktionsfaktoren Verfügbarkeit und Nutzung 2030 Partner: Landesbauernverband Brandenburg e. V. Thüringer Bauernverband e. V. 09:00 Uhr Individuelle Anreise Schloss & Gut Liebenberg/Ortsteil Liebenberg, Löwenberger Land 10:00 Uhr Begrüßung Dr. Patrick Wilden, Mitglied des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Udo Folgart, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg e. V., Teltow Moderation Dr. Achim Schaffner, Fachgebietsleiter Ökonomie der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e. V., Frankfurt/Main 10:30 Uhr Bodenmarkt aktuelle Entwicklungen aus Sicht der BVVG Dr. Detlev Hammann, Geschäftsführer der BVVG Bodenverwertungsund -verwaltungs GmbH, Berlin 11: 15 Uhr Bodennutzung im Kontext von Klimaänderung und globaler Marktentwicklung Dr. Frank Eulenstein, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e. V. (ZALF), Müncheberg 12:00 Uhr Mittagspause 13:00 Uhr Begrüßung Helmut Gumpert, Präsident des Thüringer Bauernverbandes e. V., Erfurt 13:15 Uhr Alternative Nutzungen von Mais und anderen nachwachsenden Rohstoffen Klaus Schuppan, Geschäftsführer Loick Biowertstoff GmbH, Dorsten 14:00 Uhr Megatrends in der Agrarwirtschaft Dr. Thomas Tanneberger, Chefredakteur der BauernZeitung, Berlin 14:45 Uhr Abreisebüfett Änderungen vorbehalten Änderungen vorbehalten

6 10 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 DKB-Landwirtschaftspreis DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 DKB-Landwirtschaftspreis 11 DKB-Landwirtschaftspreis 2012 Mein Landwirtschaftsbetrieb 2030 Die Deutsche Kreditbank AG verleiht bereits zum 9. Mal den DKB-Landwirtschaftspreis. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hat auch in diesem Jahr Gerd Sonnleitner, Präsident des europäischen Bauernverbandes, übernommen. Beispiele für Konzeptthemen: Veränderungen in der Produktion Mein Landwirtschaftsbetrieb 2030 zu diesem Thema haben sich Landwirte beworben, die eine klare Vision von der zukünftigen Entwicklung ihres Unternehmens haben. Die eingereichten Konzepte zeigen Ideen und Wege, wie sie ihren Betrieb vor dem Hintergrund weltweit zunehmender Nahrungsmittelknappheit, extremer Wetterlagen sowie Biodiversität, Tiergerechtigkeit und Umweltschutz für die Zukunft rüsten wollen. Was kann und muss heute schon getan werden, um langfristig Erfolg zu sichern? Die überzeugendsten Konzepte werden ausgezeichnet. I Welche Auswirkungen haben technische Innovationen für Ihren Betrieb? I Wie und was werden Sie künftig produzieren? I Sehen Sie Anpassungsbedarf hinsichtlich Ihrer betrieblichen Strukturen? I Welche neuen Nutzungsmöglichkeiten landwirtschaftlicher Roh- und Reststoffe sind denkbar? Veränderungen in der Vermarktung Mein Betrieb Mein Betrieb 2030 I Welche Wege der Vermarktung planen Sie für die Zukunft? I Wie sichern Sie sich Ihre Bezugs- und Absatzmärkte? I Wo sehen Sie Ihre Chancen in globalisierten Märkten? Der Wettbewerb ist mit insgesamt Euro dotiert, die folgendermaßen an den Sieger und die Platzierten vergeben werden: 1. Platz Euro 2. Platz Euro 3. Platz Euro Die Deutsche Kreditbank AG verleiht bereits seit 2004 den DKB-Landwirtschaftspreis. Traditionell würdigt sie damit außerordentliche Leistungen erfolgreicher Landwirte und landwirtschaftlicher Unternehmen zu wechselnden Themengebieten. Veränderungen in Ihrem betrieblichen Umfeld I Welche Auswirkungen haben zum Beispiel Veränderungen in der Agrarpolitik (GAP), Witterungsverhältnisse sowie gesellschaftliche Anforderungen zum Tierschutz etc. auf Ihr Unternehmen? I Welche neuen Perspektiven sehen Sie durch Kooperationen oder Bürgerbeteiligungsmodelle, zum Beispiel hinsichtlich der Flächen- und Arbeitskräftesicherung und Vermarktung etc.?

7 12 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Preisträger der letzten Jahre DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Preisträger der letzten Jahre 13 Preisträger der letzten Jahre 2011 Fundamente für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung 1. Platz: Obstland Dürrweitzschen AG 2. Platz: Unternehmensverbund Ökodorf Brodowin 3. Platz: ERVEMA agrar Gesellschaft Wöhlsdorf mbh 2010 Strategien bei unsicheren Märkten 1. Platz: Osters & Voß GmbH 2007 Erfolgskennzahlen in der Landwirtschaft: Was machen Spitzenbetriebe besser? Sieger der Kategorie Ackerbau: Gottfried Böhm GbR Beuna Sieger der Kategorie Schweinemast: Landwirtschaftlicher Betrieb Jochen Kulow Sieger der Kategorie Milchproduktion: Milchgut Dürrhennersdorf GmbH 2006 Erfolgreiche Vermarktungsstrategien in der Landwirtschaft 2. Platz: Landwirtschaftsbetrieb Ernst und Bianca Lütje 1. Platz: Agrofarm Knau eg 3. Platz: ADIB Agrar-, Dienstleistungs-, Industrie- und Bau GmbH 2. Platz: Vermarktungsgesellschaft Bioland SH Naturprodukte mbh & Co. KG Sonderpreis der Vereinigten Hagel: Agrargenossenschaft Löberitz e. G. 3. Platz: Erzeugergemeinschaft für Qualitätsferkel und Qualitätsfleisch Südthüringen eg 2009 Auf Grenzstandorten Geld verdienen 1. Platz: Agrargenossenschaft Königsee eg 2. Platz: Bauernhof Schulz 3. Platz: Andreas Schmid 2008 Herausforderung Ressourceneffizienz Länderpreise: Mecklenburg-Vorpommern: Biolandhof Bisdamitz GmbH & Co. KG Brandenburg: Agrargenossenschaft Vorspreewald eg Turnow Sachsen-Anhalt: Agrargenossenschaft e. G. Pretzsch Thüringen: Ökozentrum Werratal/Thüringen GmbH 1. Platz: Kübler GbR Sachsen: Rapsöl GmbH Großhartmannsdorf 2. Platz: Agrargenossenschaft Niederpöllnitz e. G. 3. Platz: Feiffer Consult

8 14 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Nachgefragt DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Nachgefragt 15 Michael Erlecke Ludolf von Maltzan Wolfram Köber nachgefragt Als Preisträger des Landwirtschaftspreises 2011 wurden sie für ihr Konzept der nachhaltigen Unternehmensentwicklung ausgezeichnet. Ausschlaggebend waren unter anderem die starke regionale Verankerung und ein wirtschaftlich, sozial und ökologisch vorbildliches Handeln der Betriebe. Wir baten um einen Blick zurück auf besonders gelungenes nachhaltiges Engagement und den Blick nach vorn, um ihre Unternehmensvision für das Jahr Nachgefragt bei: michael ErLEcKE Vorstand der Obstland Dürrweitzschen AG GEWINNER DES DKB-LANDWIRTSCHAFTSPREISES 2011 Wenn Sie auf die Entwicklung Ihres Unternehmens zurückblicken, welche Maßnahmen würden Sie als nachhaltig besonders gelungen bezeichnen? Michael Erlecke: Eines der wichtigsten Kriterien der im Alltag gelebten Nachhaltigkeit ist die langfristige Sicherung der Arbeitskräfte. Als in der Region wirtschaftlich erfolgreicher und sozial engagierter Landwirtschaftsbetrieb bemüht sich die Unternehmensführung seit Anbeginn um unsere Mitarbeiter. Nachwuchsgewinnung und Berufsausbildung sind ebenso Chefsache wie die Sorge um die Gesunderhaltung der Arbeitnehmerschaft. Und so sind die positiven Resultate der wirtschaftlichen Tätigkeit zuallererst den hoch motivierten, qualifizierten und engagierten Menschen in unseren Unternehmen zu verdanken. Die Einführung eines konsequenten betrieblichen Gesundheitsmanagements stellt dabei die wohl nachhaltigste Maßnahme der zurückliegenden drei Jahre dar. Stichwort 2030 Welche Vision haben Sie für Ihr Unternehmen? Michael Erlecke: Ich sehe einen modernen Obstbau, der in seinen Grundzügen biologisch orientiert und dennoch hoch technisiert ist. Einen dynamischen Obstbau, bei dem die Erhaltung der Arten- und Sortenvielfalt sowie der Diversität der Natur im Einklang mit hoher Ertragsleistung steht. Einen flexiblen Obstbau, der die sich stetig ändernden Verbraucherwünsche im Fokus hat und zugleich den Blick für das Bewährte und Traditionelle bewahrt. Und schließlich einen sozialen Obstbau, bei dem der Mensch trotz aller Mechanisierung der Produktionsprozesse auch weiterhin im Mittelpunkt steht. Nachgefragt bei: LuDoLf von maltzan Geschäftsführer des Unternehmensverbundes Ökodorf Brodowin 2. PLATZ BEIM DKB-LANDWIRTSCHAFTSPREIS 2011 Wenn Sie auf die Entwicklung Ihres Unternehmens zurückblicken, welche Maßnahmen würden Sie als nachhaltig besonders gelungen bezeichnen? Ludolf von Maltzan: Besonders gelungen ist, dass wir über viele Jahre eine enge Verbindung, fast schon eine Vertrautheit, mit unseren Kunden eingehen konnten. Dadurch ergibt sich die sehr angenehme Pflicht, auf lange Sicht ökologisch und verantwortungsvoll Landwirtschaft zu betreiben. Stichwort 2030 Welche Vision haben Sie für Ihr Unternehmen? Ludolf von Maltzan: Ich habe die Vision, im Jahr 2030 einen gesunden, vielfältigen und in sich harmonischen Betrieb in die Hände der nächsten Generation zu legen. Eine Generation, die die Werte, für die wir einstehen, würdigt und weiterentwickelt. Nachgefragt bei: wolfram KÖBEr Geschäftsführer der ERVEMA agrar Gesellschaft Wöhlsdorf mbh 3. PLATZ BEIM DKB-LANDWIRTSCHAFTSPREIS 2011 Wenn Sie auf die Entwicklung Ihres Unternehmens zurückblicken, welche Maßnahmen würden Sie als nachhaltig besonders gelungen bezeichnen? Wolfram Köber: Der stetige Ausbau und die Weiterentwicklung unseres Kerngeschäfts mit den Standbeinen Milch-, Rindfleisch-, Qualitätsgetreide- und Bioenergieproduktion haben unsere Unternehmensentwicklung nachhaltig gefördert. Es ist uns durch die Nutzung von Synergieeffekten unserer unterschiedlichen Betriebszweige gelungen, geschlossene Kreisläufe im Unternehmen zu schaffen. Wir haben uns darüber hinaus an regional typische Produktionsfaktoren des Thüringer Vogtlandes angepasst und durch den Aufbau eines qualifizierten Mitarbeiterstammes eine solide Grundlage für das zukünftige Wirtschaften geschaffen. Stichwort 2030 Welche Vision haben Sie für Ihr Unternehmen? Wolfram Köber: Die von uns erzeugten Produkte sollen im Einklang mit der Natur und der regionalen Bevölkerung produziert werden. Wir verstehen uns als nachhaltige Rohstoffproduzenten und möchten dem Verbraucher die Herstellung unserer Produkte anhand gläserner Produktionsketten offenlegen. Die Vermarktung unserer Produkte soll über Verträge mit zertifizierten Partnern organisiert werden. Wachsende Bedeutung sehen wir in Bürgerprojekten, in denen die dezentrale und regionale Energieversorgung gebündelt wird.

9 16 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 17 Referenten Prof. Dr. Peter Adolphi I Geologiestudium in Greifswald (Diplom 1982, Promotion 1985, Habilitation 1990) I 1992 Professur für Brennstoffgeologie (Kohle, Erdöl) in Freiberg I Gründung der EcoConcept (Ing.-Büro für Altlasten), seit 1995 Geschäftsführender Gesellschafter I seit 2001 Vorstand der Akademie für Nachhaltige Entwicklung, Güstrow Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV Tel.: ; Prof. Dr. Alfons Balmann I Studium der Agrarwissenschaften, Studienrichtung Agrarökonomie an der Universität Göttingen I 1994 Promotion in Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen I 2000 Habilitation in Agrarökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin I seit 2002 Institutsdirektor und Leiter der Abteilung Betriebs- und Strukturentwicklung im ländlichen Raum am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) I seit 2003 Professor für Betriebs- und Strukturentwicklung im ländlichen Raum, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg I seit 2009 Mitglied des Zukunftsforums Land und Forst des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt I seit 2012 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) Tel.: ; Prof. Dr. Wulf Bennert I langjährige Tätigkeit im Baubereich I 1990 Firmengründung der Bennert-Gruppe, ein auf Denkmalpflege, Sanierung und Restaurierung spezialisiertes Unternehmen I 2007 Übergabe der Leitung an den Nachfolger I Vorstandsmitglied der neu gegründeten Stiftung Schloss Ettersburg I 2011 Wechsel in die Funktion des wissenschaftlichen Direktors Stiftung Schloss Ettersburg Gestaltung des demografischen Wandels Tel.: ; Dr. Christian Bock I Studium der Gartenbauwissenschaften und Promotion an der Universität Hannover I 1995 Referent Landwirtschaft bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt am Main I nach drei Jahren in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Volks- und Landwirtschaft, Wechsel in das Kreditgeschäft der Bank I seit 2008 als Bereichsleiter verantwortlich für das Fördergeschäft der Bank; neben den bekannten Programmkrediten sowie dem Auftragsgeschäft für Bund und Länder fallen in die Zuständigkeit des Bereichs auch die Analyse des agrarwirtschaftlichen Umfelds sowie die Edmund-Rehwinkel-Stiftung Landwirtschaftliche Rentenbank Tel.: ;

10 18 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 19 Dr. Jürgen Böhm I Studium der Agrarwissenschaften in Gießen mit anschließender Promotion I bis 1983 Versuchsfeldleiter der Versuchsstation der Universität Gießen I Gründung der Semcon GmbH (Vertrieb und Produktion von Saatgut), Gießen I Gründung des Labors Bio-Data (Verkauf an Kali+Salz 2000), Gießen I 2001 Rücknahme eines landwirtschaftlichen Betriebes in Meßdorf/Altmark Semcon GmbH Tel.: ; Hubert Böhmann I Kaufmann/Betriebswirt, seit 1975 in der Milchwirtschaft tätig I Geschäftsführer der Meierei-Zentrale GmbH, Berlin I seit 2000 geschäftsführender Gesellschafter der Gläsernen Meierei GmbH, Dechow/Münchehofe Gläserne Meierei GmbH Tel.: ; Prof. Dr. Klaus Böhme I Studium und Forschungsstudium an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, anschließend Promotion und Berufung zum Hochschuldozenten I 1988 Berufung zum ordentlichen Professor für Ökonomik der Landund Nahrungsgüterwirtschaft I 1989 Gründung und Geschäftsführung des Genossenschaftsverbandes der LPG und GPG e. V. (Zentralverband) bis zur Fusion mit den ostdeutschen Landesbauernverbänden I Chefredakteur im Deutschen Landwirtschaftsverlag Berlin I seit 2012 Redakteur Neue Landwirtschaft und verantwortlich für die Zeitschrift für Agrar- und Unternehmensrecht Briefe zum Agrarrecht Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH Tel.: ; Dr. Frank Eulenstein I Studium der Agrarwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen I 1998 Promotion am Institut für Bodenwissenschaften der Georg-August- Universität Göttingen I Abteilungsleiter für Bodenhydrologie/Bodenphysik am Institut für Bodenwissenschaften der Universität Göttingen als akademischer Rat I seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter im ZALF e. V. in Müncheberg I seit 1998 Geschäftsführer der Paul Johannsen GmbH & Co KG, eines Dienstleisters der europäischen Düngemittelindustrie und des landwirtschaftlichen Großhandels I seit 2000 Geschäftsführer der Deutschen Cuxin Marketinggesellschaft GmbH, einer Tochterfirma des belgisch-niederländischen Düngemittelherstellers De Ceuster Meeststoffe und des Cuxin-Naturdüngerwerkes in Otterndorf/Niedersachsen Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e. V. (ZALF) Tel.: ; Udo Folgart I Studium an der Universität Rostock mit dem Abschluss zum Diplom- Agraringenieur I 1982 verschiedene Leitungsfunktionen in der LPG Paaren I 1986 Vorsitzender der LPG Paaren I seit 1991 Geschäftsführer der Agro-Glien GmbH Paaren/Glien I 2003 Wahl zum Präsidenten des Landesbauernverbandes Brandenburg e. V. I seit 2004 Mitglied im Landtag Brandenburg (SPD-Fraktion) I seit 2006 Vizepräsident Deutscher Bauernverband Landesbauernverband Brandenburg e. V. Tel.: ;

11 20 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 21 Dr. Karin Freier I Abschluss als Diplomagraringenieurin und Promotion an der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg I nach mehrjähriger Tätigkeit im Umweltbundesamt Berlin seit 1999 beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit I mitverantwortlich für die Entwicklung der Nationalen Strategie für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland I Mitarbeit in der Abteilung für erneuerbare Energien für die Solarenergie I seit 2005 Leiterin des Referats Markteinführung Erneuerbare Energien, hier verantwortlich für Solarenergie, Biomasse, Geothermie und das Marktanreizprogramm Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Tel.: ; Helmut Gumpert I 1977 Abschluss des Studiums an der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg als Diplomagraringenieur I Übernahme von Leitungsfunktionen in verschiedenen LPGs Pflanzenproduktion im heutigen Saale-Orla-Kreis (SOK) I 1986 Vorsitzender der LPG Pflanzenproduktion in Knau I seit 1991 Vorstandsvorsitzender der Agrofarm Knau eg I seit 1990 Mitglied im Thüringer Bauernverband e. V. (TBV) und Vorstand des Kreisbauernverbandes Saale-Orla-Kreis (KBV SOK) I ab 1996 Kreisvorsitzender des KBV SOK und Vorsitzender des Fachausschusses Nachwachsende Rohstoffe im TBV I ab 2006 Vizepräsident, seit Mai 2012 Präsident des TBV I ehrenamtliches Engagement im Aufsichtsrat der Vereinigten Hagelversicherung Gießen und im Gemeinderat Thüringer Bauernverband e. V. Tel.: ; MinDirig Dr. Detlev Hammann I Studium der Volkswirtschaftslehre in Berlin und Birmingham (GB) I wissenschaftlicher Assistent, Freie Universität Berlin I Referent in der Abteilung Geld und Kredit sowie der Internationalen Abteilung im Bundesministerium der Finanzen (BMF) I Internationaler Währungsfonds, Washington D. C., USA I Referatsleiter für Internationale und Europäische Wirtschaftsund Währungsbeziehungen im Bundeskanzleramt, Berlin I Referatsleiter für Nationale Währungsfragen beim Bundesministerium der Finanzen, ab 2003 für Europäische Währungspolitik, ECOFIN I Unterabteilungsleiter der Abteilung Nationale und Internationale Finanzmarktfragen beim Bundesministerium der Finanzen I Unterabteilungsleiter der Abteilung Privatisierungen, Beteiligungen und Bundesimmobilien beim Bundesministerium der Finanzen I seit 04/2011 Geschäftsführer der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, Berlin BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH Tel.: ; Herbert Hardege I 1978 Abschluss der landwirtschaftlichen Ausbildung I 1984 Abschluss des Landwirtschaftsstudiums an der Gesamthochschule Kassel/Witzenhausen I 1986 Einstieg als einer von drei Gesellschaftern in den elterlichen Betrieb, Gründung der Betriebsgemeinschaft BG Hardege Köhler I 2006 Umgründung zur BG Plesse GbR I 2010 Gründung der Plesse Milch GmbH & Co. KG, Berufung zum Geschäftsführer I 2012 Baubeginn eines Milchviehstalles mit 590 Plätzen und integrierter Biogasanlage Plesse Milch GmbH & Co. KG Tel.: ;

12 22 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 23 Dr. Dieter Heider I Studium der Agrarwissenschaften an der Universität Leipzig I Promotion A am Wissenschaftsbereich Technologie der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig I Leiter der Außenstelle Landkreis Leipzig des Beratungsdienstes des Wissenschaftlich-Technischen Zentrums für Landwirtschaft Markkleeberg I seit 1990 Geschäftsführer der b&s Unternehmensberatung und Schulung für den ländlichen Raum GmbH, Leipzig I seit 2008 Vorstand der Erzeugergemeinschaft Fischgut Mitte eg Leipzig b&s Unternehmensberatung und Schulung für den ländlichen Raum GmbH Tel.: ; Heiner Kanowski I Studium der Agrarwissenschaften in Kiel (Dipl.-Ing. agr. FH), Schwerpunkt Tierzucht I Ausbildung zum Pferdewirt im Niedersächsischen Landgestüt Celle I ab 2009 Geschäftsführer Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e. V. und Springpferdezuchtverband Oldenburg-International e. V. I ab 2012 Geschäftsführer des Oldenburger Pferdezuchtverbandes e. V. und der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH in Vechta/Niedersachsen I Autor bei reiten & fahren St. Georg, Reiter Revue und vielen weiteren Fachmagazinen der Pferdebranche Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e. V. Tel.: ; Thorsten Kerzel I Studium der Agrarwissenschaften, Universität Hohenheim I 2001 Gründung eines landwirtschaftlichen Unternehmens in Uthmöden I Betriebsleiter des Aufbaubetriebes Stern Agro GmbH, Ukraine I Projektbegleitung für die Simon H. Steiner GmbH, Ukraine I seit 2010 Geschäftsführer der Gut Trossin VGmbH I Oktober 2005 Gothaer Sonderpreis Heute für morgen Gut Trossin VGmbH Tel.: ; Bernhard Langels I landwirtschaftliche Lehre I Studium der Agrarökonomie und allg. BWL in Göttingen I Mitarbeiter bei der Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft I 1996 Steuerberaterexamen I 1997 Gründung eines Ackerbau- und Pferdezuchtbetriebes in Schäplitz/Altmark, Sachsen-Anhalt Trakehner Gestüt Schäplitz Tel.: ;

13 24 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 25 Prof. Dr. Rainer Langosch I Agrarökonom, Universität Kiel I seit 20 Jahren tätig als Unternehmensberater, Hamburg und Wien I Dozent für Unternehmensführung, Kommunikation und Beratungsmethodik an der Hochschule Neubrandenburg I Vorstand im Fachverband Gründung, Entwicklung und Nachfolge im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) I langjähriger Leiter der landwirtschaftlichen Unternehmertrainings für die Andreas Hermes Akademie, Bonn I Autor verschiedener Fachbücher zu den Themen Führung, Management und Controlling Hochschule Neubrandenburg Tel.: ; Matthias Mehner I Diplom-Agraringenieur, Bonn/Kiel I Planungsingenieur bei PLANVIER, Neubrandenburg I Fernstudium Universität Salzburg (Geographic Information Systems) I Geschäftsführender Verwalter eines Agrarunternehmens in Sachsen I seit 2000 Gründung von gps-mehner (Agrarberatung, dgps-vermessung, Training und Coaching) I seit 2000 selbstständiger Trainer, Coach und Berater I 2006 Assessor im Qualitätspreis Berlin/Brandenburg I seit 2008 Geschäftsbereichsleiter bei der Andreas Hermes Akademie, Bonn Andreas Hermes Akademie Tel.: ; Prof. Dr. Michael Nelles I 1993 Studium zum Diplom-Ingenieur (Studienrichtung Technischer Umweltschutz), Technische Universität Berlin I 1998 Promotion, Universität Leoben/Österreich I Projektingenieur in einem Ingenieurbüro für Umwelttechnik, Traboch/Österreich I Oberingenieur und stellv. Leiter des Instituts für Entsorgungsund Deponietechnik der Montanuniversität Leoben/Österreich I Professor und Leiter des Fachbereichs Technischer Umweltschutz der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen I seit 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Abfall- und Stoffstromwirtschaft, seit 2008 Prodekan für F&E der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät und von Direktor des Instituts für Umweltingenieurwesen an der Universität Rostock I seit 2007 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbandes Bioenergie e. V. (BBE), Bonn I seit 2009 Vorsitzender des Bezirksvereins und Landesverbandes des Vereins Deutsche Ingenieure (VDI) in Mecklenburg-Vorpommern, Auszeichnung Nationaler Freundschaftspreis der VR China für die Leistungen im Bereich der Umweltforschung und -ausbildung, China I seit 2011 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats, seit 2012 wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) in Leipzig DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum ggmbh Tel.: ; Helen Reichel I Ausbildung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung im Haflinger Gestüt Meura I Bachelorstudium Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Agribusiness an der Georg-August-Universität Göttingen I seit 2006 Tätigkeit im Haflinger Gestüt Meura als Ausbilderin von Pferd und Reiter und wissenschaftliche Mitarbeiterin I seit 2008 Masterstudium Pferdewissenschaften an der Georg-August- Universität Göttingen I Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Stutenmilcherzeuger e. V. I Sportbeauftragte der IG Edelbluthaflinger e. V. Haflinger Gestüt Meura Tel.: ;

14 26 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 27 Dr. Achim Schaffner Prof. Dr. Fritz Schumann I Studium der Agrarwissenschaften (Fachrichtung Agrarökonomie); 2005 Promotion zum Doktor der Agrarwissenschaften an der Justus- Liebig-Universität Gießen I seit 2005 Tätigkeit bei der DLG I Projektleiter Nachhaltige Landwirtschaft I seit 2009 Fachgebietsleiter Ökonomie in der DLG; Projektleiter der DLG- Unternehmertage und der DLG-Wintertagung, Geschäftsführung der DLG- Ausschüsse für Wirtschaftsberatung und Rechnungswesen, Ausschuss für Betriebsführung und der DLG-Arbeitsgruppe Banken und Versicherungen I Arbeitsschwerpunkte: Betriebszweigabrechnung und Controlling in der Landwirtschaft, Betriebsführung und Finanzierung landwirtschaftlicher Unternehmen sowie Analyse des Geschäftsklimas und der Investitionsneigung in der europäischen Landwirtschaft im Rahmen des DLG-TrendmonitorEurope I Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg I 1975 Promotion am Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde I seit 1990 Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Schneidlingen/ Groß Börnecke e. G. I stellv. Fraktionsvorsitzender in der Funktion Bereichsleiter für Wirtschaft, Landwirtschaft, Finanzen und Verkehr I seit 2002 Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Sachsen- Anhalt e. V. I seit 2009 bestellter Honorarprofessor an der Hochschule Anhalt Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e. V. Tel.: ; DLG e. V. Tel.: ; Dr. Heiko Scholz I Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker für Agrarwirtschaft/Agrarinformatik, Fachschule f. Agrarwirtschaft Haldensleben I Landwirtschaftsstudium (Agrarmanagement) an der Hochschule Anhalt, Bernburg I 2002 Promotion am Institut für Tierzucht und Tierhaltung mit Tierklinik der Landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg I Zuchtinspektor beim Landesverband Thüringer Rinderzüchter e. G. I seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Anhalt, Fachbereich LOEL I Mitarbeit im DLG-Arbeitskreis Fleischrinder, im Kompetenzteam Fleischrinder und Schafe der Landesanstalten für Landwirtschaft der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie in verschiedenen Fachausschüssen des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt (FA Direktvermarktung, FA Rind, FA Milch) Klaus Schuppan I Studium des Bauingenieurwesens sowie des Lehramtes für Geschichte und kath. Religion, Universität Dortmund I 1998 Umschulung zum Industriekaufmann bei der Kaufmännischen Bildungsstätte Recklinghausen I ab 2000 kaufmännischer Mitarbeiter, ab 2001 Vertriebsleiter im Bereich Spielwaren der Loick Biowertstoff GmbH I ab 2002 Assistent der Geschäftsleitung, seit 2003 Geschäftsführer der Loick Biowertstoff GmbH Loick Biowertstoff GmbH Tel.: ; Hochschule Anhalt Tel.: ;

15 28 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 29 Anke Sending I Diplomstudium Betriebswirtschaft an der Universität Leipzig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena I staatlich geprüfter Wirtschafter, Fachrichtung Landbau an der Fachschule für Agrarwirtschaft Stadtroda zur Erfüllung der Vorrausetzung als Wiedereinrichter eines landwirtschaftlichen Betriebes I seit 1998 Geschäftsführerin, seit 2010 Einzelunternehmerin des Haflinger Gestüts Meura GbR I stellv. Vorsitzende der Interessengemeinschaft Edelbluthaflinger I Vorstandsmitglied des Regionalzuchtvereines Thüringer Schiefergebirge Haflinger Gestüt Meura GbR Tel.: ; Gerd Sonnleitner I 1973 Abschluss zum Landwirtschaftsmeister I ehrenamtliche Tätigkeit in der Bayerischen Jungbauernschaft, zuletzt als stellv. Landesvorsitzender I 1991 Mai 2012 Präsident des Bayerischen Bauernverbandes I Präsident des Deutschen Bauernverbandes I Präsident des Europäischen Bauernverbandes (COPA) I Vizepräsident des Europäischen Bauernverbandes (COPA) I seit April 2011 Präsident des Europäischen Bauernverbandes (COPA) Europäischer Bauernverband (COPA) Tel.: ; Henryk Stolte I Studium der Agrarwissenschaften an der Universität Rostock mit Spezialisierungsrichtung Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus I seit 1994 Mitarbeiter der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V., Gülzow-Prüzen I bis 1997 verantwortlich für den Bereich Projektadministration I seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Bereiche Pflanzen mit besonderen Inhaltsstoffen sowie für den Anbau und die Erstverarbeitung nachwachsender Rohstoffe I Tätigkeitsschwerpunkt: Anbauforschung zu Energiepflanzen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. Tel.: ; Dr. Thomas Tanneberger I 1989/90 landwirtschaftliche Lehre in der Agrargenossenschaft Crivitz (Mecklenburg) I 1990 Studium der Agrarwissenschaften in Rostock, Novosibirsk und Berlin I Volontariat im Deutschen Landwirtschaftsverlag (dlv) I Redakteur der Fachzeitschrift für Agrarmanagement Neue Landwirtschaft und deren russischer Ausgabe I Chefredakteur der russischen Ausgabe I 2005 Promotion zum Dr. agr. über Leitungsprobleme in landwirtschaftlichen Großbetrieben I zusätzlich Geschäftsführer der Moskauer dlv-filiale I seit 2010 Chefredakteur der BauernZeitung, des landwirtschaftlichen Wochenblattes für die ostdeutschen Bundesländer Deutscher Bauernverlag GmbH Tel.: ;

16 30 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Referenten 31 Rainer Tietböhl I Studium mit Abschluss Agraringenieur I ab 1973 Tätigkeit als Bereichsleiter, 1989 Wahl zum Vorsitzenden der LPG Tierproduktion Demmin I nach 1989 Arbeit zur Privatisierung der neu entstandenen Landbau Demmin AG I ab 1994 Gründung und Bewirtschaftung der Volksdorfer Milchhof Tietböhl KG I seit März 2006 Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. I seit Nov Vorsitzender der Fachausschüsse Agrarrecht sowie Nachwachsende Rohstoffe des Deutschen Bauernverbandes e. V. I seit Mai 2007 Mitglied im NDR-Rundfunkrat Hamburg I seit Juni 2006 Vorsitzender des Fachausschusses Öffentlichkeitsarbeit des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.v. I seit 2000 Mitglied des Vorstandes des land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes im Land Mecklenburg-Vorpommern Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. Tel.: ; Manfred Uhlemann I Studium zum Diplom-Agraringenieur I 1986 Abteilungsleiter der Tierproduktion im VEG Pesterwitz I seit 1990 Tätigkeit beim Sächsischen Landesbauernverband e. V., derzeit stellvertretender Geschäftsführer und Berater des Vorstands I Aufgabenschwerpunkte unter anderem Milchproduktion und Milchgarantiemengenrecht, Veredlungswirtschaft, Bündelung und Beratung von Landwirtschaftsbetrieben im QS-System Sächsischer Landesbauernverband e. V. Tel.: ; Prof. Dr. Dr. h.c. Harald von Witzke I Studium der Agrarwissenschaften, Georg-August-Universität Göttingen I 1977 Promotion, 1982 Habilitation I Assistant Professor, Associate Professor und Professor am Department of Agricultural and Applied Economics der University of Minnesota, USA I Direktor am Center for International Food and Agricultural Policy an der University of Minnesota, USA I seit 1994 Lehrstuhlinhaber für International Agricultural Trade and Development, Humboldt Universität Berlin I Präsident des Humboldt Forum for Food and Agriculture, Berlin I Forschungsgebiete u. a.: internationaler Handel und wirtschaftliche Entwicklung, Ernährungssicherheit sowie globale Erwärmung und Landwirtschaft Humboldt-Universität zu Berlin Tel.: ; Magdalena Zelder I Fachabitur für Sozialwesen I bis 2008 Ausbildung zur Landwirtin I bis 2012 Fachschule für Agrarwirtschaft in Bitburg und Kleve am Niederrhein mit Abschluss als staatl. geprüfte Agrarbetriebswirtin I 2007 Gründung der Landjugendortsgruppe Blieskastel I seit 2008 Vorsitzende des Landjugendbundes Saar I ab 2009 stellv. Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), ab 2012 dessen Bundesvorsitzende I seit 2010 Leiterin des Bundes-Arbeitskreises Agrarpolitik des BDL Bund der Deutschen Landjugend Tel.: ;

17 DKB-Eliteforum Landwirtschaft Schloss & Gut Liebenberg DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Veranstalter 33 Schloss & Gut Liebenberg Das 2004 wiedereröffnete Schloss & Gut Liebenberg gehört heute der DKB Stiftung und hat sich zu einem hochwertigen Tagungszentrum entwickelt. Hier treffen Sporteliten auf Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und dem kulturellen Leben, diskutieren Forscher und Lehrer der Helmholtz-Gemeinschaft, lernen Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), studieren angehende Immo bilienmanager des Europäischen Bildungszentrums (EBZ) oder leitende Mitarbeiter der DKB-Gruppe. Die Verbindungen von Geschichte und Natur mit einem modernen Ambiente und der Nähe zu Berlin haben Liebenberg auch zu einem beliebten Ort für Strategiegespräche und den Gedankenaustausch zwischen Politik und Wirtschaft werden lassen. Zur Schlossanlage gehören das 1906 erbaute neobarocke Seehaus am Großen Lankesee, eine im 13. Jahrhundert durch brandenburgische Bischöfe errichtete Feldsteinkirche sowie der nach Plänen von Peter Josef Lenné gestaltete Park. Den Tagungsteilnehmern, Besuchern und Gästen stehen leistungssportgerechte Trainingseinrichtungen und ausgewiesene Lauf- und Fahrradwege zur Verfügung. So außergewöhnlich wie die Lage und Einrichtung ist auch die Geschichte von Schloss & Gut Liebenberg. Liebenberg wird 1267 erstmals urkundlich als zum Hochstift der Bischöfe zu Brandenburg gehörig erwähnt übernimmt Hans von Bredow auf Burg Friesack Liebenberg und gründet das Gut. Als die Bredow sche Linie 1640 ausstirbt, kauft der Oberjägermeister Jobst Gerhard von und zu Hertefeld das durch den Dreißigjährigen Krieg verwüstete Land und kolonialisiert es mit der Ansiedlung deutscher und holländischer Landarbeiter endet die Herrschaft der Hertefelds, der Besitz fällt an die Grafen zu Eulenburg und wird 1889 an Philipp Graf zu Eulenburg vererbt, ein Freund, enger Vertrauter und Ratgeber des deutschen Kaisers Wilhelm II., der auch oft zur Jagd nach Liebenberg kommt. Der inzwischen in den Fürstenstand erhobene Philipp (Fürst zu Eulenburg und Hertefeld) macht Liebenberg zu einem Zentrum von Kunst und Politik und lädt regelmäßig zur Liebenberger Tafelrunde ein. Dem Ende des 2. Weltkriegs folgt die Enteignung im Rahmen der Bodenreform wird das Gut der SED übergeben und in Volkseigentum überführt. Liebenberg wird Schulgut und staatliches Jagdgebiet. Nach der Wende versuchen wechselnde Besitzer ihr Glück, bis Schloss & Gut Liebenberg 1999 von der DKB übernommen und bis 2004 in den heutigen Zustand versetzt wird. Das Anwesen faszinierte nicht nur Theodor Fontane bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sondern auch Martin Walser, der Liebenberg nach einem Besuch im Jahr 2005 ein eigenes Kapitel in seinem Roman Angstblüte widmete. Veranstalter Die DKB Management School wurde 2000 gegründet und realisiert seither Seminare sowie Veranstaltungsreihen, die der strategischen Kompetenzbildung dienen. Ein Expertennetzwerk stärkt mit neuen Sichtweisen und wissenschaftlichen Erkenntnissen das Seminarspektrum von Fachweiterbildung, Kompetenztraining in Management- und Führungsaufgaben sowie Seminaren zum Thema Beruf und Gesundheit. Mit den DKB-Eliteforen bietet die DKB Management School eine herausragende Plattform, um aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends in der jeweiligen Branche zu beleuchten. Veranstaltungsort der mehrtägigen Foren ist Schloss & Gut Liebenberg.

18 34 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Partner DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Ansprechpartner 35 Partner Ansprechpartner Zur Unterstützung der Kundenbetreuung in den einzelnen Niederlassungen pflegen wir eine enge Kooperation mit den folgenden regionalen Bauernverbänden: Ihre Ansprechpartner für das DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012: Gerald Hein Firmenkunden/Leiter Fachbereich Landwirtschaft und Ernährung Deutsche Kreditbank AG Telefon: Malte Mevissen DKB Management School Deutsche Kreditbank AG Telefon: Yvonne Rode DKB Management School Schloss & Gut Liebenberg Telefon: Mitglieder der einzelnen Bauernverbände können unter anderem von günstigen Konditionen bei der laufenden Guthabenverzinsung auf unserem DKB-Ernte-Erlös-Konto profitieren.

19 36 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 NACHHALTIG DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Notizen 37 EIN NACHHALTIGES ZEICHEN SETZEN Raum für notizen Für die DKB ist nachhaltiges Wirtschaften eine Selbstverständlichkeit. Mit EMAS hat die Bank ein Umweltmanagementsystem nach ISO14001 implementiert, das zur Verbesserung der Umweltleistungen von Unternehmen und Organisation beiträgt. Soziales Engagement I Die Tagungsstätte der DKB-Eliteforen, Schloss & Gut Liebenberg, ist ein Integrationsunter nehmen der DKB Stiftung. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Leistungseinschränkungen Hand in Hand. Energiesparende Maßnahmen I Einbau einer Holzhackschnitzelanlage dadurch Energie- und Heizkostenersparung von rund Euro I Umrüstung auf Energiesparlampen und LED-Lichttechnik I bewusster Einsatz der Klimatechnik (Temperaturregelung) Abfallmanagement I Vermeidung von Einwegverpackungen I Kompostierung von Grünabfällen I konsequente Wertstofftrennung Ressourcenschonende Maßnahmen I Drucksachen sowie Toiletten- und Handtuchpapier aus FSC-zertifiziertem Papier I Reinigung des Geschirrs erfolgt mit biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln I alle Toiletten und Waschbecken mit Wasserstopp-Regulation Catering I Verwendung regionaler und saisonaler Produkte I Förderung ortsansässiger Landwirte/Erzeuger I Weiterverwendung nicht verzehrter Speisen Alle DKB-Standorte der Zentrale sind nach EMAS III validiert. Umwelterklärung DKB AG: DKB.de/download/Umwelterklaerung_2011.pdf

20 38 DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Notizen DKB-Eliteforum Landwirtschaft 2012 Notizen 39 Raum für notizen Raum für notizen

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