Hilfe durch Beratung und Betreuung. Hilfe bei Therapie und Pflege. Elterngesprächsrunden

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2 Hilfe durch Beratung und Betreuung Hilfe bei Therapie und Pflege Elterngesprächsrunden Finanzierung von Personal Reden hilft. Eltern haben dabei die Möglichkeit, ihre Sorgen und Probleme mit anderen zu teilen. Die Elterngesprächsrunden finden unter der Leitung der Elterninitiative mehrmals pro Woche im St. Anna Kinderspital und in der AKHKinderklinik statt. Auch im Jahr 2013 wurden zahlreiche Betreuungsund Pflegepersonen im St. Anna Kinderspital und in der AKH Kinderklinik finanziert, wie Sozialarbeiterinnen, Musik - und Kunsttherapeutinnen, Kindergärtnerinnen, eine Psychologin, eine Ärztin im AKH, eine Dokumentationsassistentin, eine Stationssekretärin sowie eine Diätassistentin. Sie alle kümmern sich um die Bedürfnisse der krebskranken Kinder und Jugendlichen, helfen ihnen, die Krankheit besser zu bewältigen und zu verarbeiten. Soziale Unterstützung Bei behördlichen Angelegenheiten werden die Betroffenen im St. Anna Kinderspital und im AKH von zwei Sozialarbeiterinnen unterstützt, die von der Elterninitiative finanziert werden. Bei Bedarf wird in Not geratenen Familien schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe geboten. Hilfe für verwaiste Eltern Besondere Betreuung gibt es für Familien, die ein Kind durch eine onkologische Krankheit verloren haben. In Retz (NÖ) veranstaltet die Elterninitiative regelmäßig therapeutisch geleitete Wochenenden für verwaiste Eltern. Auch die Selbsthilfegruppe Leben mit dem Tod eines Kindes in St. Pölten bietet Raum zum Erfahrungsaustausch. Clinic Nannys Das Clinic Nanny Projekt gewährleistet die individuelle Freizeitbetreuung von onkologisch erkrankten Kindern und deren Geschwistern in der Zeit der Behandlung im St. Anna Kinderspital sowie der Kinderklinik des AKH, Ebene 9. Dabei betreuen die Clinic Nannys - die alle ehrenamtlich tätig sind - die Kinder, je nach Wunsch und Bedarf der Familie in der Kinderklinik, und zwischen den Spitalsaufenthalten auch zu Hause. Mobile Pflege für zu Hause Den Schwerpunkt der Personalfinanzierung stellt der Externe Onkologische Pflegedienst (EOP) dar. Um ihnen den täglichen Weg ins Krankenhaus zu ersparen, werden die von den Therapien geschwächten Kinder von einem diplomierten Kinderkrankenpersonal zu Hause medizinischpflegerisch betreut. Zusätzlich werden von der Elterninitiative Ausbildungen des EOPPersonals, Supervisionen, Telefonkosten und Autos finanziert. GeschwistergruppeJetzt komme ich! Dieses Angebot bietet Geschwisterkindern im Alter von 5 bis 12 Jahren die Möglichkeit andere Kinder kennen zu lernen, die oftmals mit ähnlichen Veränderungen in ihrem Leben konfrontiert sind. Ängste werden sichtbar und auf der verbalen und schöpferischen Ebene bearbeitet. Ein wesentlicher Teil dieser Gruppe ist es, die Wünsche und die Bedürfnisse der Geschwisterkinder in den Vordergrund zu rücken.

3 Hilfe durch Nachsorge-Projekte Equotherapie Krebskranke Kinder und deren Geschwister haben im Rahmen einer Therapie mit Pferden die Möglichkeit wieder Halt, Selbstvertrauen und einen besseren Umgang mit der Krankheit zu finden. Ermöglicht wird die Equotherapie durch die Elterninitiative und vom Verein e.motion auf der Baumgartner Höhe durchgeführt. Dank zahlreicher Sponsoren ist diese Therapie für krebskranke Kinder und deren Geschwister kostenlos. Computerkurs Mit den Schulungen für den Europäischen Computerführerschein (ECDL) legt die Elterninitiative ein Augenmerk auf die Zeit nach der Krebserkrankung. Der Unterricht findet je nach Gesundheitszustand der Patienten in den Räumlichkeiten der Kinder-Krebs-Hilfe, im Spital oder zu Hause (durch den mobilen Trainer ) statt. Der mobile Trainer und die Laptops für die Schulungen werden von der Elterninitiative finanziert. Mutperlen - Die aufgefädelte Krankengeschichte Sinn des Projektes ist es, den Kindern von der Erstaufnahme bis zur endgültigen Entlassung ihre ganz eigene aufgefädelte Krankengeschichte zu dokumentieren. Eine kleine Mut-Perle spendet Kraft, belohnt das Kind für dessen Tapferkeit und macht sichtbar, welche Anstrengungen es schon bewältigt hat. Da jede Perle für eine bestimmte Behandlung steht und der Verlauf bei jedem betroffenen Kind unterschiedlich sein kann, entsteht eine individuelle, ganz besondere Kette ein Tagebuch, das die Geschichte des Kindes in dieser schweren Lebensphase erzählt. Rehabilitation Die Kinder-Krebs-Hilfe ermöglicht den Betroffenen eine familienorientierte Rehabilitation in speziellen Einrichtungen in Deutschland. Die Elterninitiative bezahlt den Aufenthalt von jenen Familienmitgliedern, für die der Versicherungsträger nicht aufkommt. Berufsorientierung Zur allgemeinen Berufsorientierung und als Hilfe bei Jobsuche und Bewerbungen steht den Jugendlichen eine von der Elterninitiative finanzierte Sozialarbeiterin mit Rat und Tat zur Seite. Survivors Eine Gruppe von jungen Leuten, die in ihrer Kindheit oder Jugend an Krebs erkrankten, überlebten und aus der Therapie bereits entlassen sind, führen Gespräche auf den Stationen, um den jungen PatientInnen durch die eigenen Erfahrungen Mut zu machen. Die Elterninitiative finanziert Supervision und Seminare für eine professionelle Vorbereitung der Survivors für diese Aufgaben. Projekt Braintrain Fächerübergreifendes Behandlungsmodell zur Förderung kognitiver und sozialer Kompetenzen, mit dem Ziel einer möglichst guten Reintegration von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach der Erkrankung an einem Hirntumor in Alltag, Schule und Beruf. Betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können das Behandlungsprogramm in Anspruch nehmen. Neben spezifischer Beratung der PatientInnen und Angehörigen sowie der Schulen und Ausbildungsstellen finden regelmäßige Trainingseinheiten mit den PatientInnen statt.

4 Um den jungen Krebspatienten und ihren Familien Kraft, Hoffnung und tatkräftige Hilfe geben zu können, schenken zahlreiche freiwillige HelferInnen viel Zeit, Energie und oft auch Geld. Ihnen sei an dieser Stelle ebenso gedankt wie den MitarbeiterInnen des St. Anna Kinderspitals und der AKH-Kinderklinik für die gute Zusammenarbeit. Finanziell wird die Arbeit der Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative laufend durch unzählige Spenden, Bazare, Benefizveranstaltungen, großzügige Sponsoren, durch Erbschaften und Mitgliedsbeiträge ermöglicht. Die Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative unterzieht sich seit ihrer Gründung freiwillig einer strengen Kontrolle durch einen Wirtschaftsprüfer und ist berechtigt, das Österreichische Spendengütesiegel zu führen. Über die Verwendung der Spendengelder entscheidet der Vorstand. Der transparente und sorgsame Umgang mit den Spendengeldern soll Ihr Vertrauen in die KinderKrebs-Hilfe Elterninitiative rechtfertigen und vertiefen. Denn Ihr Vertrauen ermöglicht uns, zu helfen. Danke! Hoffnung spenden Leben schenken! Unter diesem Motto bittet die Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative weiterhin um Ihre Unterstützung! Spenden an die Kinder-Krebs-Hilfe sind steuerlich absetzbar! Reg. Nr. SO 1148 Kontakt: Kinder-Krebs-Hilfe für Wien, NÖ u. Bgld. Elterninitiative 1090 Wien, Kinderspitalgasse 7 T: 01/ F: 01/ BAWAG IBAN: AT ! BIC: BAWAATWW PSK IBAN: AT ! BIC: OPSKATWW RAIKA IBAN: AT ! BIC: RLNWATWW

5 Drei von vier Kindern, die an Krebs erkranken, haben gute Chancen zu u berleben. Um diese Chancen nutzen zu können, brauchen die betroffenen Familien auch unsere Hilfe.

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