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1 Part Load Network Ausgabe 02/2012 Informationsmagazin für Partner, Mitarbeiter und Kunden zankapfel ultra-leicht Jumbo einkauf Abkommen mit Volkswagen AG Cross Haulage System geht an den Start Seite 1

2 Ich liebe den Asphalt. Mein Chef die hohen Maut-Rabatte. Seite 02 N. Hoffmann, Fahrer, km/jahr DKV Euro Service. Ihr Partner für die europaweite Maut-Abwicklung.» Zeit und Geld sparen.» Full-Service Paket für Autobahn-, Tunnel- und Brückenmaut.» Übersichtlich und transparent: nur eine Abrechnung für alle Mauten.» Komfortable Bestellung beim DKV.» Qualitative Unterstützung bei der Registrierung. You drive, we care ist eben kein flotter Spruch, sondern beim DKV gelebte Philosophie. Ihr bevorzugter Partner für Maut, Tanken und Refund in Europa. Überzeugen Sie sich selbst! 24h-Service-Hotline

3 Vorwort Liebe Leser, Inhalt der Zankapfel ultra-leicht Jumbo beschäftigt nicht nur den ELVIS Verbund, sondern die Jumbo-Branche insgesamt schon länger und ist ein kontroverses Thema. Deshalb widmen auch die Elvis den aktuellen Titel diesem Thema und versuchen einen objektiven Blick auf das vieldiskutierte Fahrzeug. Der Zentraleinkauf beschäftigt die EL- VIS Zentrale schon seit langem. Über die aktuellen Entwicklungen und das neue Abkommen mit der Volkswagen AG können Sie sich in diesem Heft informieren. Wir freuen uns, dass unsere Kollegen der ELVIS Suisse Genossenschaft uns wieder über die Entwicklungen in der Schweiz berichten und dass wir wieder ein Partnerportrait aufnehmen konnten, welches die Steden Logistik GmbH, Gründungsmitglied bei ELVIS, auf den Seiten 17 und 18 näher beleuchtet. Ein Projekt, welches die ELVIS Zentrale schon länger beschäftigt ist das Cross Haulage System. Über den aktuellen Status sowie die bevorstehende erste Praxisphase informieren wir Sie im Artikel Industrialisierung des Ladungsverkehrs. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, Christine Platt Vorwort... S. 03 Industrialisierung der Komplettladung. S Diskussion um ultra-leicht Jumbo... S. 06 Rechtstipp... S. 08 Im Einkauf liegt der Gewinn... S Wer macht was? ELVIS Suisse... S HUB-Eröffnungsfeier... S ELVIRAs Plauderecke... S Partnerportrait Steden Logistik GmbH. S Impressum Herausgeber: ELVIS AG Röntgenstraße 4 D Alzenau Redaktion: Christine Platt Tel. +49 (0) Fax +49 (0) Auszüge oder inhaltliche Wiedergaben aus diesem Heft sind nur mit Quellenangabe und nach vorheriger Genehmigung durch die Redaktion gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wiederspiegeln. Seite 03

4 Cross Haulage System Industrialisierung der Komplettladung Wie eine systematisierte Transportabwicklung die Produktivität steigern kann Die Rotomec MW 80 Druckmaschine der Nürnberger Großdruckerei Fellmann hat in dieser Nacht aufgrund eines technischen Defektes für zwei Stunden den Geist aufgegeben und hat damit die Produktionsvorgabe für die Nacht deutlich verfehlt. Eine Produktivität von mindestens 94 %, rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, ist für die Rotomec erforderlich, um in der Welt der immer weiter fallenden Druckpreise noch erfolgreich zu sein. Nur so, erklärt uns Produktionsleiter Manfred Braunnagel, schaffen wir es, in diesem extremen Markt, wirtschaftlich zu überleben. Zur selben Zeit stehen draußen mehrere LKW, die seit Stunden auf ihre Ladungen warten. Der Fahrer der Spedition Bauer hat mittlerweile die fünfte Zigarette geraucht und tigert ungeduldig vor der Laderampe herum. Das Gespräch mit seinen Brummi-Kollegen hat nur ein Thema: Wann kommen wir endlich los und wie weit können wir noch fahren? Mehr als 300 km werden heute nicht mehr drin sein, sodass die Fahrer wieder einmal ihre zehn Stunden Ruhezeit auf irgendeinem überfüllten Rastplatz verbringen müssen. Die Fahrzeit unserer LKW nimmt immer weiter ab beklagt, Hans Werner, Speditionsleiter bei Bauer und zählt folgende Gründe für diese Entwicklung auf. Die Lenk- und Ruhezeiten Verordnung in der Kombination mit dem Arbeitszeitgesetz führt dazu, dass wir den LKW nur noch sehr begrenzt mit einem Fahrer einsetzen können. Hinzu kommen die Wartezeiten bei der Beladung oder die Zeitfensterproblematik bei den Empfängern. Alles zusammen drückt massiv auf die Produktivität, sodass der LKW heute im Mittel nur 6-7 Stunden pro Tag fährt und den Rest des Tages mit unproduktivem Warten und Stehen verbringt. Manfred Braunnagel schüttelt den Kopf und wundert sich, wie das Frachtführergewerbe mit derart niedrigen Produktionszeiten überhaupt überleben kann. Ein reales Problem Die handelnden Personen dieser Geschichte sind natürlich frei erfunden, das Problem ist aber allzu real. Schon seit Jahren ist der LKW mit der Problematik der sinkenden Produktivität konfrontiert und die allgemeine Verkehrsbelastung sowie die Zunahme von Staus und Baustellen in bestimmten Ballungsräumen tun ihr Übriges dazu. Transportdienstleistungen sind dann wirtschaftlich erfolgreich, wenn möglichst viele Transporte über weite Distanzen in kurzer Zeit durchgeführt werden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Schon seit Jahren sinken die Kilometerleistungen der Brummis. Bis vor wenigen Jahren, lagen die Jahresfahrleistungen eines LKW im Mittel bei mehr als km; heute erreicht der LKW nur mit Mühen km im Jahr. Weniger Kilometer bedeuten weniger Umsatz und führen bei steigenden Kosten zu einer sich verstärkenden Negativentwicklung. Der einzelne Frachtführer ist dieser Situation mit seiner meist mittelständischen Infrastruktur hilflos ausgeliefert und kann sich diesem Abwärtstrend nicht entziehen. Lösungsansatz mit System Genau an dieser Stelle kommen die Stärke und Kraft der Kooperation zum Tragen und gemeinsam versuchen die Strategen in der ELVIS Zentrale, Lösungsansätze zu entwickeln. Das in den letzten Monaten entwickelte Konzept trägt den Arbeitstitel Cross Haulage System und ist der Versuch, spontane Ladungsverkehre mit einer flexiblen Hub-Lösung zu systematisieren. Im Kern geht es darum, die Tour aus einer Region zu einem bestimmten Ziel nach einer Fahrzeit von 4,5 Stunden an einem Hub radikal zu unterbrechen, um in der verbleibenden Restfahrzeit von wiederum 4,5 Stunden wieder zurück zum Ausgangspunkt zu fahren. Durch die Rückkehr von Fahrer und LKW an den Heimatstandort, ergeben sich eine Reihe von Vorteilen: 1. Der Fahrer ist zu Hause und verbringt seine Ruhezeit nicht am Rastplatz. Dadurch wird für viele junge Leute der Beruf wieder attraktiver. 2. Der LKW ist mit einem neuen Fahrer sofort wieder einsetzbar und verliert keine Zeit. 3. Fahrleistung und damit der mögliche Umsatz des LKW und letztlich auch die Wirtschaftlichkeit nehmen deutlich zu. 4. Die am Heimatdepot vorhandene Infrastruktur kann besser genutzt und ausgelastet werden (Tankstelle, Werkstatt, Waschanlage etc.). Eigentlich eine super Sache, wenn es eine Lösung gäbe, dass die begonnene Tour ab dem Hub trotzdem ihren Empfänger erreicht und gleichzeitig ab hier eine Ladung an das Heimatdepot zur Verfügung steht. Einfach ausgedrückt ist die Idee: Man fährt aus dem Heimatgebiet mit einer beliebigen Ganzladung zum Hub, übergibt den beladenen Trailer an den Kollegen aus der Zielregion und erhält im Gegenzug einen beladenen Auflieger für seine Heimatregi- Seite 04

5 Zentrale ist sich darüber bewusst, dass nicht jeder Transport für diese Abwicklung geeignet ist und auch im Hinblick auf die Güter gewisse Einschränkungen notwendig sein werden. on. Beide kehren nach Hause zurück und liefern die Ware im Auftrag des jeweils Anderen aus. Bei näherer Betrachtung lässt sich aus dieser Idee ein erstes Konzept entwickeln, dass eine Reihe von Rahmenbedingungen erfordert, um den Gedanken der Systematisierung von Ganzladungsverkehren zu realisieren. ELVIS hat die Voraussetzungen geschaffen Zunächst einmal ist eine flächendeckende Depotstruktur mit möglichst vielen Teilnehmern sowie die Einrichtung eines zentralen Tauschpunktes in Form eines Hubs gefordert. Es ergibt sich darüber hinaus die Notwendigkeit eines tauschfähigen Equipments in Form eines Trailerpools. Wichtig sind außerdem feste Regularien und Leistungsrichtlinien hinsichtlich der Abwicklung und Abrechnung sowie eine leistungsfähige IT-Landschaft zur Schaffung der notwendigen Transparenz für alle Teilnehmer und zur Abbildung der administrativen Prozesse. Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Festlegung interner Verrechnungssätze, die dem unterschiedlichen Preisniveau aus den verschiedenen Regionen gerecht werden müssen. Unter Zuhilfenahme der vorhandenen Strukturen aus dem ELVIS Part Load Network lassen sich unter Einbindung des Teilladungsterminals in Knüllwald-Remsfeld in wenigen Schritten diese Rahmenbedingungen realisieren. Die ELVIS Praxistest soll weitere Erkenntnisse bringen Bereits in wenigen Wochen soll es mit einem ersten, groß angelegten Praxistest losgehen. Es sollen passende Ladungsströme miteinander kombiniert werden, um einerseits die unterschiedlichen Einflüsse in der täglichen Abwicklung und andererseits den wirtschaftlichen Nutzen anhand echter Touren zu analysieren. Um in dem Praxistest möglichst alle Perspektiven zu berücksichtigen, ist vorgesehen auch Großverlader bereits in dieser Testphase mit einzubinden. Die am Industrialisierungskonzept beteiligten Verlader sollen in den Genuss von Kostenvorteilen kommen, insofern sie bereit sind, sich den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Systems ein Stück weit anzupassen. Seite 05

6 Fahrzeug in der Diskussion Zankapfel ultraleicht Jumbo Die mautfreien Fahrzeuge spalten die Meinungen Er sieht ganz anders aus, der ultraleichte Jumbo LKW, fast zerbrechlich. Mit seinen kleinen Reifen und dem niedrigen Führerhaus wirkt er zunächst nicht wie ein LKW. Der riesige Anhänger besteht fast nur aus Planenstoff, unter dem sich eine einzige fast verloren wirkende Achse befindet. Die Zahlenkombination am Führerhaus verrät dem Insider, dass der Sechs-Zylinder-Motor nur über lächerliche 220 PS verfügt und diese offensichtlich ausreichen, um das Gefährt mit einem zulässigen Gesamtgewicht von knapp unter 12 Tonnen über Deutschlands Autobahnen zu bewegen. 120 m³ fasst dieses Monstrum bei einer maximalen Nutzlast von weniger als fünf Tonnen. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass dieser Riese sich genau zwischen den zwei Welten des Transporters und des LKW platziert. Kosteneinsparungen gegen Flexibilitätsverlust Mit seinem zulässigen Gesamtgewicht von 11,9 Tonnen bleibt der ultra-leichte Jumbo knapp unter der Grenze der Mautpflicht. Ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 12 Tonnen kassiert der Staat von jedem LKW auf deutschen Autobahnen und neuerdings auch auf einem Großteil der Bundesstraßen 15,4 Cent pro Kilometer. Bei einer täglichen Fahrleistung von 600 km sind es 92,40 pro Tag oder knapp 2.000,- pro Monat, die den schweren LKW belasten und den ultra-leichten Jumbo somit günstiger machen. Hinzu kommt, dass der Anschaffungswert des ultra-leichten Jumbos deutlich unter dem der Schwerlast LKW liegt und durch die geringe Motorisierung auch im Dieselverbrauch signifikante Vorteile erbringt. Anders als sein großer Bruder ist der ultra-leichte Jumbo allerdings nur für ganz bestimmt Güter einsetzbar. Alles was extrem leicht und gleichzeitig voluminös ist, fällt in den Zielmarkt dieses Fahrzeugs. Hierzu gehören insbesondere Styropor, Schaumstoffe oder auch PET-Leerflaschen. Bisher war der ultra-leichte Jumbo aufgrund seiner eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten eher selten auf Deutschlands Straßen zu sehen. Der anhaltende Trend in der Industrie zu immer leichteren Produkten führt allerdings dazu, dass die Nachfrage steigt und der Markt der leichten Transportgüter auch international in den letzten Jahren überproportional zugenommen hat. Für die Frachtführer im Segment der Jumbo-Transporte stellt diese Marktveränderung eine große Herausforderung dar. Einerseits ist der Bedarf an leichten Jumbos deutlich erkennbar, andererseits ist dieses Fahrzeug nicht flexibel einsetzbar. Immer dort, wo leichte Güter zu transportieren sind, spielt der ultra-leichte Jumbo seine Kostenvorteile gegenüber dem schweren LKW aus und zieht dieses Ladevolumen an. ELVIS Mitglieder kommen zu unterschiedlichen Sichtweisen Was tun? Das ist die Frage, mit der sich auch die Mitglieder des Volume Load Network in den letzten Monaten intensiv beschäftigt haben. Es ist verständlich, dass bei einer solch massiven Marktveränderung und -verschiebung die Diskussion über eine zukünftige Strategie zum Teil extrem emotional geführt wird. Einerseits versucht man in der Fachpresse mit Begriffen wie Mautkiller dieses Fahrzeug zu kriminalisieren, indem man ihm unterstellt, permanent überladen zu sein oder im Hinblick auf seine technischen Ausmaße nicht mit Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung zu entsprechen. Hinzu kommen Gerüchte, dass der leichte Jumbo bei jedem Windstoß von der Straße geweht wird und wie der fliegende Robert aus dem Struwwelpeter eher im Graben zu finden ist, als auf Straße. Andererseits ist dieser Jumbo mit seinen Kostenvorteilen genau das, was der Verlader im Segment der ultraleichten Güter nachfragt. Die einzelnen ELVIS Mitglieder kommen in dieser Frage letztlich zu unterschiedlichen Beurteilungen. Ein Teil stellt sich der Herausforderung mit diesem speziellen Fahrzeug und investiert in eine entsprechende Flotte. Die andere Gruppe betrachtet den ultra-leichten Jumbo nach wie vor sehr kritisch und bleibt bei dem multifunktional einsetzbaren Schwerlast Jumbo. Diese unterschiedlichen Positionen führen teilweise auch innerhalb der ELVIS Gruppe zu einer verschärften Wettbewerbssituation. Für das ein oder andere Mitglied haben die daraus resultierenden Konfliktsituationen zu der Entscheidung geführt, die Kooperation zu verlassen. Ob der Austritt aus der Kooperation vor dem Hintergrund der zunehmenden Anzahl von leichten Jumbos im Markt der richtige Schritt ist, bleibt abzuwarten. Seite 06

7 Anzeige Logistikdächer bringen bares Geld E.L.V.I.S. macht es vor! Der Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (Elvis) nutzte die Gelegenheit und überließ Sun Garant die Dachfläche der neu entstandenen Logistikhalle in Knüllwald zur Errichtung einer PV-Anlage. SuN GArANT zahlte uns die Dachpacht für Folgende Möglichkeiten gibt es: 25 Jahre als Einmalzahlung im Voraus. Sie planen Photovoltaik? Dachüberlassung Geld Somit hatten wir schnell liquide Mittel, die wir direkt in den Bau der Halle investieren konnten., freut sich Jochen Eschborn, Vorstandsvorsitzender von Elvis. Eine Möglichkeit, die für alle Logistikunternehmen besteht und von jedem Fünften bereits genutzt wird. Planung/Projektierung Installation Service Überwachung Dann ist SUN GARANT der richtige SuN GArANT. Partner Das Solarfachunterneh- für Sie. > Über 28 Jahre Erfahrung in Photovoltaik > Mehr als gebaute Referenzanlagen (Private, Landwirtschaft und Industrie) men errichtet ein Solarkraftwerk auf dem Dach und Sie sichern sich durch einen Stromliefervertrag 25 Jahre lang günstigen Öko-Strom. Das lohnt sich, zumal Experten eine Verdoppelung der Strompreise in den nächsten 5 Jah- > Leistung Aerodynamisches von A-Z aus einer Hand > Eigener Leichtbausystem Großhandel auf über qm ren 2 Logistikfläche voraussagen. Die leichtgewichtigen Photovoltaikanlagen eignen sich auch für Dächer mit einer geringen Dachlastreserve. Durch das aerodynamische System ist eine Montage der Solarmodule ohne Durchdringung der Dachhaut möglich. Herr Hans-Jürgen Ernst, Herr Jochen Eschborn und Herr Frough Hamid (v.l.n.r.) auf dem Dach der Logistikhalle in Knüllwald Neben den Einnahmen sichern sich die Logistikunternehmen auch eine eigene günstige Stromversorgung und erfüllen durch die erhebliche CO 2 -Einsparung die künftigen Anforderungen der Auftraggeber. verdienen ohne Eigeninvestition Sie erhalten ohne Zeit- und Kostenaufwand 25 Jahre lang feste Pachteinnahmen für Ihre Dachfläche. Alternativ zahlt Ihnen Sun Garant das Geld auch als Einmalzahlung im Voraus. Dachüberlassung und Stromkosten senken Sie haben einen hohen Stromverbrauch, wollen aber nicht selber in eine PV-Anlage investieren? Dann überlassen Sie Ihre Dachflächen ganz einfach Eigeninvestition Steuervorteile durch Abschreibung Mit einer eigenen PV-Anlage lassen sich nicht nur renditen von bis zu 10% erzielen, sondern durch verschiedene Abschreibungsmodelle ist auch eine erhebliche Steuerersparnis möglich. So können z.b. Gewinne im laufenden Geschäftsjahr um bis zu 25% der Investitionssumme gemindert und Investitionsabzugsbeträge bis zu 40% geltend gemacht werden. Über SUN GARANT Mit über 29 Jahren Erfahrung in Photovoltaik und gebauten referenzanlagen gehört SuN GArANT, ein unternehmen der europaweit tätigen PrAML Group, zu den Pionieren der Solarbranche. Bei uns erhalten Sie die gesamten Leistungen, von der Planung, über die Installation bis hin zur Überwachung und Service, aus einer Hand. Kontaktieren Sie uns, wir informieren Sie gerne! Gutenbergstr Ismaning SUN Tel. GARANT Gutenbergstraße Ismaning Tel Seite 07

8 Rechtstipp Ausspruch einer ordentlichen Kündigung Mit zu kurz berechneter Kündigungsfrist Der Sachverhalt ist ebenso einfach wie klassisch. Der Arbeitgeber will eine ordentliche Kündigung aussprechen und berechnet die im Kündigungsschreiben zugrunde gelegte Kündigungsfrist aufgrund eines einfachen Rechenfehlers, aufgrund dem Arbeitsvertrag vorgehenden Regelungen (z.b. durch Gesetz oder allgemeinverbindlichem Tarifvertrag), aufgrund der Nichtberücksichtigung der Betriebszugehörigkeitszeiten bis zum 25. Lebensjahr des Arbeitnehmers (ausgeschlossen durch höherrangiges Recht, Mitteilung vom EUGH C 555/07) falsch. Beispiel Hiermit kündigen wir das zwischen uns bestehende Arbeitsverhältnis ordentlich zum Tatsächlich jedoch wäre auf den vorliegenden Sachverhalt eine Kündigungsfrist bis zum anwendbar gewesen. Während in den bisherigen Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts eine solche Kündigung als Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgelegt werden konnte, ergibt sich nach einer weiteren Entscheidung des BAG vom (5 AZR 700/09) ein anderes Bild. Nach der nunmehr ergangenen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts muss sich aus der Kündigungserklärung ergeben, zu welchem Zeitpunkt das Arbeitsverhältnis beendet werden soll. Ist eine solche Kündigung ohne einen weiteren Zusatz zu einem bestimmten Datum erklärt worden, stehe dies deshalb der Möglichkeit einer Umdeutung entgegen. Die Kündigung gilt danach als nur zu dem angegeben Zeitpunkt gewollt. Rechtsfolge Wehrt sich der Arbeitnehmer gegen eine wie oben beschrieben erklärte Kündigung, so dürfte diese Kündigung vor dem Hintergrund der aufgeführten Entscheidung als unwirksam erklärt werden. Eine Auslegung zum nächstmöglichen und tatsächlichen Kündigungstermin nach Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist käme folglich nicht mehr in Betracht. Die Entscheidung des 5. Senats des Bundesarbeitsgerichtes ist in der Literatur heftig umstritten. Als Arbeitgeber sollten Sie sich jedoch nicht auf die Risikin, welches die unterschiedlichen Auffassungen des 2. und des 5. Senates des Bundesarbeitsgerichtes mit sich bringen, einlassen. Praxistipp Bei der Abfassung von Kündigungsschreiben ist daher darauf zu achten, dass diese bei einer falsch berechneten Kündigungsfrist einer Auslegung oder Umdeutung zugänglich sind. Vorschlag Hiermit kündigen wir Ihr Arbeitsverhältnis ordentlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Dies ist nach unserer Berechnung nach der Autor: Roman Kasten, Rechtsanwalt & Fachanwalt für Arbeitsrecht Rechtsanwalt und Partner einer Anwaltskanzlei in Wiesbaden mit Hauptaugenmerk in der arbeitsrecht- lichen Beratung und Vertretung, dem gewerblichen Rechtsschutz sowie dem Forderungsmanagement. Um eine umfassende rechtliche Betreuung der Transportunternehmen zu gewährleisten, deckt die Kanzlei vor allem auch Rechtsgebiete wie Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Transport- und Speditionsrecht, Mietund Pachtrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht ab. Kontaktmöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie auf www. kasten-pichler.de Seminare Praxistag Transportrecht Frankfurt Neueste Entwicklung und wichtige Haftungsfragen im Fracht-, Speditions- und Lagerrecht SeminarDetails.aspx?Seminar_ ID=152 Fahrerlaubnisrecht & Führerscheinkontrolle Hamburg So verringern Sie Ihr Haftungsrisiko als Fuhrparkverantwortlicher SeminarDetails.aspx?Seminar_ ID=153 Seite 08

9 Zentraleinkauf Im Einkauf liegt der Gewinn Seit Gründung der ELVIS AG ist der Einkauf ein zentrales Thema, trotzdem gibt es noch viel Potential. Dabei reicht die Palette vom Kopierpapier über Ladungssicherungsmittel bis hin zum Auflieger. Aber damit ist man in der ELVIS Zentrale und auch bei den Mitgliedern noch lange nicht zufrieden. Das Thema Einkauf ist für die Mitglieder ein wichtiger Bereich, weil hier großes Kostensenkungspotential besteht. Oft sind durch geringe interne Veränderungen wie bspw. die Umstellung auf einen neuen Anbieter im Bereich Büromaterial, schnell Erfolge zu erzielen, sagt ELIS Vorstand, Jochen Eschborn. Markenflottenabkommen für Geschäftswagen Der neueste Erfolg kann sich sehen lassen: Mit der Volkswagen AG hat ELVIS gerade ein Markenflottenabkommen im PKW Bereich geschlossen. Die Volkswagen AG hat mit den Marken VW, Audi, Skoda und Seat eine hohe Markenakzeptanz bei den Mitgliedern der ELVIS AG. Die gemeinsame Zielsetzung des Abkommens ist der Zugang zu Geschäftsfahrzeugen zu Konditionen, die für das einzelne Mitglied alleine nicht erreichbar wären. Bereits in der allerersten Sitzung kooperationsinteressierter Mittelständler im Jahr 2006, war das Thema Einkauf auf der Agenda. Auch wenn die ELVIS AG damals noch gar nicht gegründet war, war doch klar, dass der Einkauf ein gemeinsames Ziel sein muss. Was liegt näher, als den Bedarf innerhalb der Gruppe zu bündeln und das Volumen gemeinsam am Markt zum Vorteil aller zu platzieren? Seitdem hat sich viel getan. Rahmenvereinbarung in den unterschiedlichsten Bereichen rund um den LKW, im Hinblick auf Dienstleistungen oder auch für den Bedarf im Büro sind im Laufe der Zeit geschlossen worden. Freuen sich über das neue Markenflottenabkommen: Bastian Dhonau und Andreas Grüninger, Volkswagen AG Frankfurt und Eric Moritz, Betreuer Einkauf ELVIS AG (v.r.n.l.) LoadXL LoadXL De vraag & aanbod website voor het vrachtvervoer Nachfrage & Angebot Website für den Frachttransport Die clevere Online Frachtbörse für entsprechende Fracht- und Ladekapazität LoadXL.com ist eine neue online Plattform, die auf geschickte Art und Weise die Lücke zwischen Nachfrage und Angebot im Frachttransportbereich ausfüllt. Eine digitale Marktstelle mit einem umfangreichen Netz, die den vollständigen Bedarf der Transport- und Speditionternehmen in Europa deckt. Also, ob Sie nun eine Fracht brauchen oder noch Frachtraum zur Verfügung haben: auf LoadXL.com können Sie Ihren Auftrag einrücken, Angebote anfordern oder mitbieten. member of Seite 09

10 Das Abkommen gilt für die Bereiche Leasing, Kauf, Mietkauf, wobei eine freie Wahl der Finanz- und Leasinggesellschaften für die Mitglieder besteht. Die Abwicklung erfolgt zentral und schlank über die Niederlassung der Volkswagen AG in Frankfurt. Alle Informationen im Zugriff Bis Jahresende soll es noch mehr Transparenz geben, wenn auf der Web-Plattform der ELVIS AG das neue Einkaufsportal zur Verfügung stehen wird. Hier können sich dann die Mitglieder direkt über die bestehenden Rahmenvereinbarungen informieren und alle Details zu Konditionen oder Abwicklung abrufen. Das Einkaufsportal wird den Mitgliedern die Informationen jederzeit und sehr übersichtlich verfügbar machen. sagt Eric Moritz, Zusätzlich können wir uns beispielsweise direkt Über den Link INFO MITGLIEDER sind alle Stammdaten pro Mitglied abmit Online-Bestelltools unserer Rahmenvertragspartner verlinken. Blick nach vorn Aber auch neue Inhalte beschäftigen die ELVIS Zentrale. Derzeit befasst man sich intensiv mit den Themen Flurförderzeuge, LKW Miete, Dieselbedarf an Heimtankstellen sowie dem Bereich Strom und Entsorgung. Wer macht was? Mehr wissen voneinander! Der persönliche Kontakt unter den Mitgliedern von Unternehmer/innen und von Disponenten/innen ist gut und wird als wertvoll empfunden! In den Diskussionen am Runden Tisch von diesem Frühjahr hat sich aber gezeigt, dass man untereinander eben doch zu wenig weiß, was die anderen Mitglieder im Markt tun und wo ihre Stärken liegen. Die Diskussionen führten zum Entscheid, dass alle Unternehmen ihre Stammdaten (Fahrzeugpark, Standorte, Hauptverkehre im nationalen und internationalen Verkehr, Personal u.a.) zusammenstellen und in einem geschlossenen Benutzerkreis im Internet hinterlegen. Das Projekt Zusammenarbeit fördern = mehr wissen voneinander wurde umgehend ge- ELVIS Suisse startet und im Sommer für die Benutzer geöffnet worden. Alle Mitglieder gen Begriff kann ein Resultat er- Schnellsuche. Mit einem einzi- können sich in einer Subdomaine einloggen und über gezielte Abfragen Mitglieder-Unternehmen finden, welche zielt werden. In diesem Beispiel wird mit einem Grenzort ein Partner für die Zollabfertigungen gesucht. für bestimmte Relationen, Güter, Tätigkeiten in Frage kommen. Gezielte Suche mit dem Begriff Gefahrengut und das ausgerichtet auf die Möglichkeiten von Lagerungen / Logistik sind möglich. Die Sortierung der Informationen entspricht den Bedürfnissen und Angeboten im Markt das Ziel ist es ja, mit wenigen Klicks konkrete und für die Disposition wichtige Informationen zu bekommen. Die Suchmaske erlaubt unter Suchbegriff sehr präzise mit einem Vermerk zu suchen und die Suche unter Kategorie verkürzt bzw. erleichtert die Suche. Es ist keine Frage, dass natürlich die Qualität der Informationen, welche die einzelnen Mitglieder in ihren eigenen Stammdaten eingegeben haben, die Chancen erhöhen! Das System Stammdaten ist auf eine Volltextsuche ausgerichtet, d.h. dass auch Hinweise unter der Rubrik Zusatzinformationen können mit dem entsprechenden Vermerk gefunden werden. Das System ist so aufgebaut, dass mit einem kurzen Begriff und der Eingabe der Kategorie diejenigen Partner ausgewiesen werden, welche solche Transporte oder Verkehre fahren. Eine weitere Variante ist die Wie bei allen Suchaktionen werden immer die Namen der Mitgliedsfirmen ausgewiesen. Die konkreten Informationen können dann über die Firmen- Stammdaten eruiert werden. Seite 10

11 rufbar und über den Link DIVERSES, ADMIN werden in Zukunft weitere Informationen hinterlegt, auf welche die Mitglieder jederzeit zugreifen können. Was wird daraus? Entscheidend ist die Qualität der Eingaben der Mitglieder! Die Informationen sind bestimmt, den Disponenten und Disponentinnen konkret und schnell zu helfen einen Partner in der ELVIS Suisse zu finden um damit das Ziel Zusammenarbeit fördern schneller zu erreichen. Ein laufender Ausbau bzw. Steigerung der Qualität und Eingaben von speziellen Dienstleistungen sind notwendig. Der Nutzen hängt wiederum davon ab wie oft diese Stammdaten genutzt werden. Erich Schellenberg Geschäftsführer ELVIS Suisse Genossenschaft Ihr Partner für Großkunden im Rhein-Main-Gebiet ist neuer Partner der E.L.V.I.S. AG. Herr Bastian Dhonau Verkauf an Großkunden Tel.: , Mobil: Herr Andreas Grüner Verkauf an Großkunden Tel.: , Mobil: Volkswagen Automobile Frankfurt GmbH Großkunden-Leistungszentrum, Mainzer Landstraße Frankfurt, Audi Frankfurt GmbH Seite 11 Mainzer Landstraße 410, Frankfurt

12 HUB-Eröffnungsfeier Gunter rockt ELVIS Am wurde das neue ELVIS Terminal mit vielen Gästen und einem abwechslungsreichen Programm eröffnet. Blick auf den blauen Riesen vor der A7 Endlich ist es soweit! Der Neubau, der auch ELVIS in der letzten Ausgabe beschäftigt hat, ist fertig gestellt, die Mitarbeiter der ELVIS Teilladungssystem GmbH haben die neuen Arbeitsplätze bezogen und der Nachtumschlag konnte aus der Zeltlösung in die fertige m² große Halle umziehen. Die große Eröffnungsfeier am hatte viele Highlights zu bieten und die über 400 Gäste bekamen einiges geboten. Mit dabei: viele LKW Fahrer, die jede Nacht das ELVIS Terminal ansteuern, waren für die Eröffnungsfeier geblieben. Sorgten für Begrünung: Lothar Richter, Zweckverband Schwalm- Eder und Jörg Müller, Bürgermeister Knüllwald, pflanzten mit Hans-Jürgen Ernst und Jochen Eschborn, Vorstand ELVIS AG, den ersten Baum auf dem Gelände. Diskutierten über die Zukunft des Gewerbes: Peter Plank, Vorstand SLV Hessen/Rheinland-Pfalz, Jochen Eschborn, Vorstand ELVIS AG, Prof. Peter Klaus, Prof. em. an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Regine Müller, SPD, Mitglied des hessischen Landtags, Gero Schulze Isfort, Bernard Krone Holding GmbH & Co. KG und Rainer Harter, Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA (v.l.n.r.) Seite 12

13 Umgeschlagen: Die Mannschaft des Part Load Network zeigte den seitlichen Umschlag mit Staplern. Viel zu sehen: Bei der Hausmesse im ELVIS Terminal präsentierten sich 14 Anbieter. Seite 13

14 RA Seine diesjährige Sommerreise führte Bernd Siebert, MdB, auch zum neuen Standort des Part Load Network. Im Gespräch mit Hans-Jürgen Ernst, Geschäftsführer der ELVIS Teilladungssystem GmbH, wurden Standortfaktoren in Nordhessen sowie allgemeine Fragen der Logistikbranche und der Verkehrsinfrastruktur diskutiert. v.l.n.r.: Hans-Jürgen Ernst, Kommunalpolitiker Erich Schmidt, MdB Bernd Siebert Siebert MdB begrüßte die mittelständische Struktur bei ELVIS: Auch in der Logistik ist der Mittelstand das Rückgrat unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Bedenklich bleibt allerdings, dass die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland nicht analog zum Güteraufkommen gewachsen ist. Welchen Weg nimmt eigentlich so eine Teilladung im Part Load Network? Wenn Sie sich diese Frage auch schon gestellt haben, dann können Sie es jetzt herausfinden! Auf unserer Homepage finden Sie den Film Part Loads Just Different mit dem Sie eine Sendung durch das gesamte System begleiten. Unter dem Licht der Olympiade erscheint die Europameisterschaft schon wieder weit weg. Im Juni aber haben sich fast 30 Fußballfans dem EM-Tippspiel von ELVIS angeschlossen und in einem zum Teil sehr engen Kopf-an-Kopf-Rennen um die Krone des Tippkönigs konkurriert. Platz 1 und 3 gingen dabei an unseren Partner Gübau, den zweiten Platz sicherte sich Berghegger. Seite 14

15 Der ELVIS Verbund wächst. Sowohl im Komplett- als auch im Teilladungsbereich sind neue Mitglieder aufgenommen worden bzw. treten in den nächsten Tagen dem System bei: 1. FINE Sp. Z o.o., Pruszków, Polen 2. Manfred Jungels GmbH, Wadern-Nun kirchen 3. LOTH Internationale Speditionsgesellschaft mbh, Gerichshain4. Fenthol & Sandmann 5. Spedition Wüst GmbH & Co. KG, Weißenburg 6. KS-Logistic & Services GmbH & Co. KG, Großwechsungen Außerdem besetzt unser langjähriges Mitglied Martin Oelrich GmbH & Co. KG ein neues Gebiet des Part Load Network in der Region Berlin. Das erfolgreiche Palettenportal hat in den letzten Monaten zwei neue Partner gewinnen können. KAREKA spol. s r.o., Usti nad Labem (CZ) ist seit Mai 2012 Teilnehmer und deckt das PLZ-Gebiet 01 um Dresden ab. Die Spedition Weber GmbH aus Wolkenstein nimmt seit Juni ebenfalls am Palettenportal teil und übernimmt das PLZ-Gebiet 09, südlich von Chemnitz. Im September geht es los: Die neu eingerichtete Benchmark- Gruppe trifft sich zum ersten Mal. Das Ziel, regelmäßig auch außerhalb der persönlichen Treffen die Kennzahlen zu vergleichen, wird durch ein neues Benchmark-Portal unterstützt. Begleitet wird das Projekt von Prof. Dirk Lohre, Hochschule Heilbronn und dem Unternehmensberater Jürgen Weber. Darüber freut sich Geschäftsführer Hans-Jürgen Ernst bei der Eröffnungsfeier des neuen Terminal ganz besonders: Die Leichtathletik-Jugend des TSV Remsfeld war mit ihrer Trainerin zur Feier gekommen und trug stolz das ELVIS Logo auf dem Trainingsanzug. Seite 15

16 AJA Registrars Germany Internationale Zertifizierungsgesellschaft mbh Erst zertifizieren, dann profitieren mit AJA Registrars. ISO 9001 ISO ISO HACCP OHSAS DIN Green Logistics AJA Academy SQAS Seite 16 Tel: + 49 (0) Mit Qualität auf sicherem Kurs

17 Partnerportrait Immer in Bewegung Ob es der Aufbruch nach Ostdeutschland war, die Aufnahme der Kontraktlogistik mit dem Stahlhandel oder die Teilnahme an dem Autorennen Mille Miglia: Frank Steden ist immer in Bewegung. Der Inhaber und Geschäftsführer der Steden Logistik GmbH lebt das Motto seiner Firmengruppe: Steden Logistics always in motion. Vom selbstfahrenden Unternehmer zum mittelständischen Logistik-Unternehmen mit 240 Mitarbeitern an zwölf Standorten in Deutschland und 21,8 Millionen Euro Umsatz im letzten Jahr: Die 25-jährige Firmengeschichte der Steden Logistik GmbH mit Hauptsitz in Unna beeindruckt allein schon durch diese Zahlen. Schaut man auf die vielfältigen unternehmerischen Aktivitäten, die Frank Steden mit seinem Team seit der Betriebsgründung 1987 entfaltet hat, wird die in dem Firmenmotto zum Ausdruck gebrachte Haltung als Grundlage für den Erfolg sichtbar. Frank Steden, gebürtig in Olsberg und bekennender Sauerländer, hat zunächst Bürokaufmann gelernt, ein Volontariat in Dortmund und Duisburg absolviert und dann im elterlichen Mineralölvertrieb mitgearbeitet. Als Tankwagenfahrer hat er dort die ersten Berührungen mit Speditionen gehabt, die er mit Diesel und Schmierstoffen belieferte: Diese Speditionen glänzten immer durch neue Autos und schnelle Rechnungsbezahlung das hat mich beeindruckt, erinnert er sich lachend. Folgerichtig hat er bei dem Schritt in die Selbstständigkeit sein kaufmännisches Geschick mit der Fähigkeit einen Lkw zu fahren verknüpft kaufte der Existenzgründer seinen ersten Lkw, einen Hängerzug von MAN, und fuhr für Speditionen aus dem oberen Sauerland. Der Mauerfall 1989 und die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Möglichkeiten brachten auch für das kleine Logistikunternehmen in Olsberg eine entscheidende Wende. Go east heißt es im Mai 1990: Frank Steden fährt in einer Nacht- und Nebel-Aktion nach Leipzig, richtet dort aus dem Bauch heraus eine Betriebsstelle ein und stellt den ersten Mitarbeiter ein. Das bedeutete für mich, einmal in der Woche frühmorgens von Olsberg nach Leipzig zu fahren, dort Kunden und Aufträge zu akquirieren, und abends wieder zurück fahren, erinnert er sich. Die Saat geht auf und die Speditions- und Transportgeschäfte für nahezu alle Branchen entwickeln sich gut. Logistische Komplettlösungen für den Stahlhandel Aus der Erkenntnis heraus, dass im Sauerland die industrielle Struktur zum Aufbau einer größeren Spedition fehlte, wagte Steden 1993 einen weiteren Schritt und verlagerte seinen Betrieb in den Industriepark Unna, Max-Planck-Straße 1. Er richtete seinen Betrieb neu aus und suchte den direkten Kontakt zur Eisen- und Metallverarbeitenden Industrie im Ruhrgebiet. Ab sofort stand der logistische Bedarf der Stahlindustrie und des Stahlhandels im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Mit viel Engagement eignen sich Steden und seine Mitarbeiter das notwendige Knowhow über die zu transportierenden Waren, die Strukturen und die Ab- läufe der Branche an. Mit Erfolg. Bei den Anbietern logistischer Komplettlösungen im Stahlhandel gehört die Steden Logistik GmbH heute dank ihrer ausgewiesenen Fachkompetenz zu den Marktführern in Deutschland. Einen weiteren Grundstein für das Wachstum der Gesellschaft legte die Entscheidung, die Kontraktlogistik als zweite Sparte neben der konventionellen Spedition aufzubauen. In Folge einer Krise in der Stahlindustrie übernahm Steden 1999 von einem großen deutschen Stahlhändler für den Standort Leipzig den kompletten Fuhrpark, die Disposition und die Verladung. Im Gegenzug bekam er dafür einen langfristigen Liefervertrag. Lean construction, lean production waren damals die Schlagworte die Unternehmen wollten weg von Fixkosten und hin zu variablen Kosten. Mit unserem Geschäftsmodell der Kontraktlogistik hatten wir die pas- Seite 17

18 sende Lösung für mehr Flexibilität und konnten uns nach erbrachter Leistung weitere Standorte im Konzern erschließen, berichtet der geschäftsführende Alleingesellschafter. Steden Logistik bietet die Übernahme einzelner Stationen des Stahlhandels in Stufen an: von der Verteilung der Produkte über die Disposition der Fahrzeuge und ihre Beladung bis hin zu Aufgaben der verlängerten Werkbank wie das Sägen, Strahlen Christian Treml (Niederlassungsleiter Unna), Frank Steden (Geschäftsführer) und Wolfgang Wittig (Produktionsleiter) v. l. n. r. oder Beschichten von Stahlprodukten. Auch die Übernahme von Personal und Fahrzeugen ist möglich. Wir realisieren für unsere Kunden komplexe Kontraktlogistik-Projekte und erbringen Dienstleitungen, die über das Fahren und Disponieren hinausgehen, erklärt Frank Steden. Wir sind in der Wertschöpfungskette (supply chain) unserer Kunden integriert und begreifen uns als Bindeglied im betrieblichen Ablauf unserer Kunden. Diese konsequente Ausrichtung auf die Anforderungen der Kunden zahlt sich aus. Steden Logistik arbeitet heute u. a. für unter anderem namhafte Unternehmen wie Mercedes-Benz, Klöckner & Co., ThyssenKrupp, ArcelorMittal, Severin und die Knauf Interfer Gruppe. Das Unternehmen steht heute auf zwei gesunden Standbeinen: der konventionellen Spedition, die in Unna und in Zwochau bei Leipzig ansässig ist, und der Kontraktlogistik. Diese Sparte ist an zehn Standorten in Deutschland vertreten: Berlin, Bremen (zwei Standorte), Bad Oldesloe, Burbach, Goslar, Kassel, Landsberg, Neuss und Unterwellenborn. Das Unternehmen verfügt über einen großen Fuhrpark mit etlichen Spezialfahrzeugen. Täglich werden rund 180 Fahrzeuge eingesetzt. Davon sind 50 bis 60 Prozent eigene Fahrzeuge, die auch von eigenen Fahrern gelenkt werden. Das ist eine für die Logistikbranche hohe Selbsteintrittquote, mit der wir beim Lkw-Transport eine gute Leistung und zugleich Flexibilität gewährleisten können, erläutert der Firmenlenker, der bereits 1994 ein Qualitätsmanagementsystem in seinem Betrieb einführte. Heute ist das Unternehmen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Green Logistics zertifiziert und hat das Sicherheits- und Qualitätsbewertungssytem SQAS etabliert. Logistik-Cluster am DHL-Drehkreuz Leipzig geplant In Zwochau hat Steden 2003 ein Quadratmeter großes Grundstück gekauft, auf dem das Unternehmen heute eine Speditionsanlage betreibt. Auf Quadratmeter Hallenfläche wird hier im Auftrag der Kunden kommissioniert, gelagert und versendet. Die unmittelbare Nähe zum DHL-Drehkreuz Leipzig bietet attraktive Chancen. Steden will dort ein Logistik-Cluster aufbauen, um Logistikleistungen für die rund um Leipzig ansässigen Hersteller und Zulieferer aus der Automobilindustrie anzubieten. Strategische Bedeutung hat auch die Beteiligung an der EL- VIS AG, dem Europäischen Ladungs- Verbund Internationaler Spediteure, der heute mit fast Lkw der größte Frachtführer Europas ist und von Aktionären und mittelständischen Systempartnern getragen wird. Als Gründungsgesellschafter und Partner der 2006 gegründeten Kooperation verfügt Steden Logistik über ein internationales Netzwerk für Teil- und Komplettladungen. Ziel des Netzwerks ist es, den Ladungsverkehr im internationalen Bereich zu industrialisieren und Warenströme intelligent zu steuern, erläutert Frank Steden, der Mitglied des Aufsichtsrats und Aktionär der ELVIS AG ist. Sein Branchenwissen und sein logistischer Rat sind mittlerweile international gefragt. Von einem global tätigen Kunden ist er im vorigen Jahr zu einem Workshop nach Brüssel eingeladen worden, um dort vor den operativen Logistikleitern des Konzerns darüber zu referieren, wie sich der Transportmarkt der Zukunft entwickeln könnte. Seine Leidenschaft für die schnelle Bewegung auf vier Rädern lebt Steden nicht nur beruflich aus: Bereits zwei Mal ist er bei der Mille Miglia, dem traditionsreichen Oldtimerrennen über tausend Meilen von Brescia nach Rom und zurück, mitgefahren. Eine leichte Schwäche für Autoklassiker räumt der Unternehmer zwar ein, bleibt aber dabei ganz realistisch: Ich investiere in unseren Fuhrpark, aber nicht in alte Autos, die ich mir als Hobby hinstelle, lacht der 55-Jährige, der privat leidenschaftlich Rennrad fährt und intensiv Pferdesport betreibt. Aber der Großteil der knapp bemessenen Freizeit gehöre der Familie, betont der Vater von vier Kindern, der in seinem Unternehmen viel Wert auf die Qualifikation der Mitarbeiter und die Ausbildung junger Leute legt. Durchschnittlich sechs bis acht junge Menschen werden jedes Jahr am Hauptsitz in Unna ausgebildet und bei entsprechender Leistung auch übernommen. Ausgebildet wird in den Berufen Kaufmann/frau für Spedition und Logistikdienstleistung sowie -Berufskraftfahrer/in. Bei den Kraftfahrern hat die gesamte Logistikbranche Probleme, geeignetes Personal zu finden. Steden baut dieser Situation vor, hat einen Fahrschullehrer eingestellt und bildet jeweils fünf junge Menschen in Dortmund und Leipzig zu Berufskraftfahrern aus. Quelle: Autor: Roland Kentrup/IHK- Magazin Ruhrwirtschaft Februar 2012 Seite 18

19 legen sie ihre sicherheit in unsere hände wir sind profis für... Arbeitssicherheit Im Bereich Arbeitssicherheit ist green duck Ihr Ansprechpartner, wenn es um externe Fachkräfte, Schulungen und Unterweisungen geht. Gefahrgut Ob externe Gefahrgutbeauftrage, Schulungen oder Fortbildungen: setzen Sie auf Kompetenz, Erfahrung und ausgeprägtes Wissen rund um Gefahrgut. Managementsysteme Heute fi t für morgen machen Managementsysteme sind weder starre Raster noch Denken in Hierarchien oder zusätzliche Bürokratie. Driver Development Die green duck Angebotspalette beinhaltet die Bereiche Berufskraftfahrer-Qualifi kation (Weiterbildung und beschleunigte Grundausbildung) sowie Fahrsicherheits- und Eco-Trainings. green duck Sicherheitsberatungsgesellschaft für Gefahrgut und Umweltschutz mbh Seite 19 Stadtparkinsel 41, Grevenbroich, Telefon: , Internet:

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