AOK Bayern. Geschäftsbericht 2014

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1 1 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

2 Inhalt Vorwort...3 Selbstverwaltung Verwaltungsrat steht für ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis ein Verlässliche, stabile Beitragskalkulation...4 Mitglieder im Fokus Eine Gesundheitskasse fürs Volk AOK bleibt der Marktführer in Bayern...6 AOK Bayern Die Gesundheitskasse Für Versicherte... Ein Markenzeichen für Gesundheit und für Firmenkunden Service und konkrete Hilfestellung...10 Kundenkommunikation via Internet www, Apps & Co. Smart informiert im Netz...12 Familiengesundheit Gesunde Kinder gesunde Zukunft Philipp Lahm ist Botschafter der AOK-Initiative...14 Zahlreiche Zusatzangebote für AOK-Versicherte Ob Pillcam, Zweitmeinung oder Diabetes Im Mittelpunkt steht immer der Versicherte...16 Auch bei Pflege gut beraten Vorbildliches Konzept Pflegeberatung der AOK kommt auch nach Hause...18 Zusammenarbeit mit Journalisten Zum 11. Mal Dr. Georg Schreiber-Medienpreis verliehen Über 200 Beiträge wollten gewinnen...20 Eine starke Firma Gesundheit, Innovation, Nähe und Sicherheit AOK Bayern macht sich fit als Arbeitgeber...22 Die größte Versandaktion der AOK Bayern Die Kommunikation rund ums GKV-FQWG Von Ingolstadt nach Rom mit 60 Tonnen Papier...24 Zahlen Krankenversicherung...26 Pflegeversicherung...28 Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit und Mutterschaft...30 Marke AOK Markenwerte G-I-N-S Wir gestalten und leben unsere Markenwerte Herausgeber und verantwortlich: AOK Bayern Die Gesundheitskasse, Dr. Helmut Platzer Redaktion: ZMV Gestaltung: Ulrich Scholz Design, Düsseldorf Verlag: KomPart Verlagsgesellschaft mbh & Co. KG, Rosenthaler Straße 31, Berlin Druck: Albersdruck, Düsseldorf Fotos: Umschlag: Stefan G. Koenig / Ulrich Scholz Design; S. 3-5: Jürgen Schulzki; S. 7-13: Stefan G. Koenig; S.15: Harry Weber; S : Stefan G. Koenig

3 Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, die AOK Bayern hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 ihre Position als mit Abstand größte Krankenkasse in Bayern und als viertgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands behaupten können. Um Mitglieder ist die Gesundheitskasse gewachsen. Damit ist die AOK Bayern mit rund 41 Prozent Marktführer im Freistaat. Eine im ganzen Land verfügbare qualitativ gute Gesundheitsversorgung, besondere ambulante, stationäre, pflegerische und präventive Angebote sowie die flächendeckende Präsenz der AOK Bayern sind für viele Menschen im Freistaat wichtiger als die von einigen Kassen angebotenen Prämienrückzahlungen. Die Versicherten der AOK Bayern schätzen die Wahl zwischen der individuellen und direkten Betreuung vor Ort in einer der 250 Geschäftsstellen, über Telefon oder im Internet. Auf jeden Fall steht eine/-r der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AOK Bayern persönlich mit Rat und Tat zur Verfügung. Seit ihrer Gründung vor über 100 Jahren lebt die AOK in Bayern das sie prägende Prinzip, für die Menschen vor Ort da zu sein. Ihr Erfolg im Wettbewerb mit bundesweiten und den noch im Land verbliebenen regionalen betriebsbezogenen Krankenkassen gibt ihr Recht. Zentralisierung der Versorgung und Virtualisierung der Betreuung finden dort ihre Grenzen, wo es um die Gesundheit der Menschen geht. Und diese gute medizinische und pflegerische Versorgung findet auch in Zukunft überwiegend innerhalb der Landesgrenzen statt. die AOK Bayern mit über 12,2 Milliarden Euro. Allerdings können sämtliche Gesundheitsleistungen in Bayern nur in dem Umfang angemessen vergütet werden, wie sie aus dem bundesweiten Gesundheitsfonds wiederum gegenfinanziert werden. Umso wichtiger ist es, dass die Rechtmäßigkeit der morbiditätsorientierten Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds durch einen weiteren obersten Richterspruch dieses Mal vom Bundessozialgericht am 20. Mai 2014 bestätigt wurde. Der Finanzausgleich in seiner jetzigen Form ist sowohl für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung als auch für einen fairen Kassenwettbewerb absolut unerlässlich. Die AOK Bayern wird ihren Versicher ten auch weiterhin das bewährte Leistungsangebot, innovative Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie attraktive Zusatzleistungen aus dem Bereich der Vorsorge und Prävention bei stabilen Beitrags verhältnissen anbieten. Alle Versicherten können sich darauf verlassen, dass ihnen stets eine individuelle und persönliche Beratung vor Ort als wichtigstes Wesensmerkmal der AOK Die Gesundheitskasse zugute kommt. Einen Großteil dieser Gesundheitsversorgung im Freistaat finanzierte im abgelaufenen Geschäftsjahr AOK Bayern Geschäftsbericht 2014 Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern Hubertus Räde, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern

4 Selbstverwaltung Verwaltungsrat steht für ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis ein Verlässliche, stabile Beitragskalkulation Die Jahre positiver Finanzergebnisse in der gesetzlichen Krankenversicherung neigten sich 2014 dem Ende zu. Gleichzeitig setzte die Politik eine ganz Reihe zum Teil kostenträchtiger Reformvorhaben um. Ein besonderes Augenmerk muss deshalb darauf gerichtet werden, dass Patienten und Versicherte von wirklichen Qualitätsverbesserungen in der Gesundheitsversorgung profitieren. 4 Im abgelaufenen Jahr hat die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erstmals seit 2010 wieder ein Defizit verzeichnet. Folglich schrumpfte die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds um 1,1 Milliarden Euro auf 12,5 Milliarden Euro. Auch die Rücklagen der Krankenkassen reduzierten sich um 1,2 Milliarden Euro. In nicht unerheblichem Umfang waren dafür bei einigen Kassenarten Prämienauszahlungen an Versicherte und freiwillige Satzungsleistungen verantwortlich. Äußerst bedenklich ist es, dass die Ausgaben der GKV seit zehn Jahren mit durchschnittlich 3,7 Prozent mehr als doppelt so schnell wachsen wie die jährliche Inflationsrate (+1,6 %) machten die Mehrausgaben der GKV mit 10,8 Milliarden Euro einen besonders großen Sprung. Auch die AOK Bayern konnte sich von dieser Entwicklung nicht abkoppeln. Sie erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr bei einer Bilanzsumme von 13 Milliarden Euro einen positiven Saldo von gerade einmal 79 Millionen Euro. Die Ausgaben der AOK Bayern stiegen mit 5,4 Prozent zwar etwas weniger stark als im Durchschnitt aller Kassen. Die Mehreinnahmen blieben jedoch mit 3,2 Prozent deutlich hinter dem Ausgabenwachstum zurück. Die AOK Bayern behält ihre führende Rolle im Freistaat Die seit 2003 größer werdende strukturelle Finanzierungslücke in der GKV muss Anlass für die Politik sein, nachhaltig wirkende Reformvorhaben in der Gesundheitspolitik umzusetzen. Lediglich die anhaltend positive Konjunktur, die auf einen Rekordwert von 50,2 Millionen gestiegene Zahl der GKV-Mitglieder sowie eine 100-prozentige Ausfinanzierung der Ausgaben über den Gesundheitsfonds haben dafür gesorgt, dass die Überschüsse der GKV nicht schon in den Vorjahren abgeschmolzen sind. Die Politik muss zur Kenntnis nehmen, dass die gesetzliche Krankenversicherung als einziger Sozialversicherungszweig das vergangene Jahr mit einem Finanzierungsdefizit von über 2,3 Milliarden Euro abschloss. Die Große Koalition hat dazu einen unrühmlichen Beitrag geleistet, indem sie den Steuerzuschuss zum Gesundheitsfonds 2014 gegenüber dem Vorjahr um eine weitere Milliarde auf 10,5 Milliarden Euro absenkte. 14 Milliarden Euro waren es noch im Jahr 2013! Das Mitte 2014 vom Bundestag verabschiedete GKV-Finanzstrukturund Weiterentwicklungsgesetz (GKV-FQWG) räumte zwar den Selbstverwaltungen der Kassen wieder eine sogenannte Teilautonomie ihrer Finanzierung ein. Demnach müssen sie ab 2015 oberhalb des kasseneinheitlichen und paritätisch finanzierten Beitragssatzes von 14,6 Prozent einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern erheben, wenn die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds für die Finanzierung der Ausgaben nicht ausreichen. Die Selbstverwaltung der AOK Bayern beschloss Ende des vergangenen Jahres, ab 2015 einen Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent zu erheben. Damit wahrt die AOK Bayern die Beitragsstabilität und liegt genau auf dem Nievau des vom Bundesministerium für Gesundheit errechneten durchschnittlichen Zusatzbeitrags für alle Krankenkassen. Eine neue, nachhaltige Finanzarchitektur ist mit den Zusatzbeiträgen und dem eingefrorenen Arbeitgeberbeitrag jedoch nicht verbunden. Außerdem schaffen unterschiedlich hohe Zusatzbeiträge keinen Anreiz, den Wettbewerb um eine qualitativ bessere Gesundheitsversorgung zu intensivieren.

5 Selbstverwaltung Einige der für eine bedarfsgerechte und bessere medizinische Versorgung notwendigen Instrumente sollen in dem nahezu gleichzeitig mit der Verabschiedung des GKV-FQWG vorgelegten Entwurf für ein Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) umgesetzt werden. Terminservicestellen der kassenärztlichen Vereinigungen für eine schnellere Vermittlung von Facharztterminen, zusätzliche finanzielle Anreize insbesondere für Hausärzte zur Niederlassung in unterversorgten Gebieten, ein 300 Millionen Euro schwerer Innovationsfonds oder der geplante Abbau vermeintlich unbegründeter regionaler Unterschiede in der ambulant-ärztlichen Gesamtvergütung werden allerdings kaum dafür sorgen, dass die zwischen den Regionen feststellbaren Unterschiede von Qualität und Quantität der Gesundheitsversorgung spürbar reduziert werden. Die mit dem GKV-FQWG beschlossene Gründung eines wissenschaftlich unabhängigen Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) ist zumindest eine Voraussetzung dafür, die im internationalen Vergleich überdurchschnittlich große Zahl an Operationen und medizinischen Behandlungen in Deutschland bei gleichzeitig nur durchschnittlichen Ergebnissen für die Gesundheit der behandelten Menschen auf den Prüfstand zu stellen. In ihrem Streben nach einer verbesserten Versorgungsqualität für ihre Versicherten verlässt sich die AOK Bayern nicht auf die erst in Zukunft erbrachten wissenschaftlichen Qualitätsnachweise. So hat die AOK Bayern schon seit Jahren mit ihren auf freiwilliger Basis etablierten Pflegenetzen sehr gute Erfahrungen bei der Optimierung der fachübergreifenden ärztlichen und pflegerischen Versorgung gemacht. Damit war die AOK Bayern Vorbild für die Mitte vergangenen Jahres erfolgte bundesweite Einführung einer entsprechenden Regelung für alle Krankenkassen startete die AOK Bayern in drei bayerischen Arztnetzen ein Pilotprojekt Depressionen managen. Dabei sollen Hausärzte gleich zu Beginn einer leichten bis mittelschweren Depression Patienten rechtzeitig helfen können. In Sachen Kindergesundheit setzte die AOK Bayern 2014 mit ihrem ganzheitlichen Präventionsprogramm JolinchenKids das seit Jahren erfolgreiche Projekt TigerKids an Kindergärten und Kindertagesstätten fort. In dieser sogenannten Lebenswelt von Kindern führte die AOK bisher schon fast die Hälfte aller Projekte im Krankenversicherungsbereich durch. Damit praktiziert die AOK bereits AOK Bayern Geschäftsbericht 2014 lange das, was sich die Bundesregierung in einem Ende 2014 vorgelegten Entwurf eines Präventionsgesetzes für die Zukunft vorstellt. Die AOK Bayern förderte im Berichtszeitraum darüber hinaus wie keine andere Kasse in Bayern mit rund drei Millionen Euro die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen. Die AOK Bayern hat sich im Gegensatz zu vielen anderen Kassen, die im letzten Jahr vor allem auf das kurzfristig wirkende Marketinginstrument der Prämienausschüttungen an Gesunde setzten, auf eine verlässliche, stabile Beitragskalkulation konzentriert. Auf dieser Grundlage kann sie auch künftig ihren Versicherten ein attraktives Preis- Leistungs-Verhältnis anbieten, wie zum Beispiel eine ärztliche Zweitmeinung bei der Diagnose Krebs und vor allem zusätzliche präventive Leistungen. An den erweiterten und verbesserten Vorsorgeleistungen können die Versicherten der AOK Bayern in einem Umfang von bis zu 250 Euro aktiv teilhaben. Damit ist die AOK Bayern in allen Bereichen gut darauf vorbereitet, weiterhin ihre führende Rolle als die Gesundheitskasse im Lande auszufüllen. Ivor Parvanov (Arbeitgeber) und Fritz Schösser (Versicherte), alternierende Verwaltungsratsvorsitzende der AOK Bayern 5

6 Mitglieder im Fokus Eine Gesundheitskasse fürs Volk AOK bleibt der Marktführer in Bayern Die AOK Bayern setzt auf stabile Beiträge sowie persönliche Beratung in 250 Geschäftsstellen im gesamten Freistaat. Daran wird sie auch in Zukunft festhalten. Ihr Marktanteil bleibt weitgehend stabil. Im Vordergrund stehen die persönliche Beratung vor Ort sowie spezielle Angebote für besondere Altersgruppen. Marktanteil bleibt bei rund 41 Prozent Die bayerische Gesundheitskasse konnte im letzten Jahr mehr als neue Mitglieder (also Beitragszahler) hinzugewinnen. Die Zahl stieg von rund im Jahr 2013 auf mehr als Mitglieder Ende Allerdings geht die demografische Entwicklung in Deutschland nicht ganz spurlos an der AOK Bayern vorbei. Allein durch Tod verlor sie im selben Zeitraum Versicherte, was einer Stadt in der Größenordnung von Schweinfurt oder Neu-Ulm entspricht. Dieser Verlust wird nur bedingt durch die Geburten ausgeglichen. Unterm Strich behauptet die AOK in Bayern ihren Marktanteil mit etwa 41 Prozent. Die Gesundheitskasse bleibt in der Fläche Während andere Krankenkassen mit Meldungen zu Geschäftsstellenschließungen Schlagzeilen machen, setzt die AOK auch in Zukunft auf ihr flächendeckendes Geschäftsstellennetz. Laut einer Umfrage sehen über 80 Prozent der Versicherten den persönlichen Kontakt zu ihrem Kundenberater als sehr wichtig an. Neben der persönlichen Beratung in 250 Geschäftsstellen können die Versicherten auch online auf in Verbindung mit der AOK Bayern treten. Ein besonderer Mehrwert auf Wunsch: Kompetente Ansprechpartner beraten Kunden ganz bequem auch zu Hause. Immer gut beraten: ob Geschäftsstelle, online oder zu Hause 15,5 Prozent. Dieser bleibt auch 2015 unverändert, obwohl sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert haben. Dies hat der Verwaltungsrat in München Ende 2014 beschlossen. Die Preisstabilität ist auch dank geringer Verwaltungskosten möglich. Ihr Anteil an den Gesamtausgaben liegt bei 5,6 Prozent von 100 Euro werden somit fast 95 Euro direkt in Leistungen für Versicherte investiert. und beste Leistungen Als viertgrößte Krankenkasse Deutschlands hat die AOK Bayern 2014 über 12,2 Milliarden Euro für die Gesundheitsversorgung ihrer Versicherten ausgegeben. Sie bietet als Versorgerkasse qualitativ hochwertige Kernleistungen, aber auch in zahlreichen Modellvorhaben mit innovativer Diagnostik und neuen Behandlungsverfahren an. Ab 2014 ist es möglich, zur Vermeidung von Amputationen eine weltweit einzigartige Gefäßbehandlung mit radioaktiven Isotopen in Anspruch zu nehmen. Daneben hat die AOK ihre Vorsorgeleistungen deutlich erweitert: Neu sind zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen für Frauen und Schwangere, die Bezuschussung von professioneller Zahnreinigung, ein Hautscreening ab 18 Jahren sowie Schutzimpfungen für Auslandsreisen. Auch Kinder profitieren, z. B. durch Kostenbeteiligung an der Versiegelung der vorderen Backenzähne. 6 Stabiler Preis Die AOK Bayern setzt weiter auf stabile Beiträge. Bis Ende 2014 galt in der gesetzlichen Krankenversicherung ein einheitlicher Beitragssatz in Höhe von Individueller Service für Studierende Besondere Zielgruppen brauchen besondere Angebote: Studierende leben meist am Studienort, während sie über die Eltern am Heimatort familienversi-

7 chert sind. Damit Studierende ihre Versicherungsangelegenheiten quasi im Vorbeigehen erledigen können, ist die AOK an zahlreichen Hochschulstandorten präsent. Die Mitarbeiter beim AOK Studierendenservice sind nicht nur Krankenversicherungsspezialisten, sondern für Studierende darüber hinaus wichtige Tippgeber: z. B. rund um das Thema Gesundheit, Versicherungsschutz im Studium, im Praktikum, bei Nebenjobs und im Ausland. Studierende finden die Gesundheitskasse an allen bayerischen Hochschulstandorten und teilweise sogar in eigenen Studierenden-Geschäftsstellen in Campusnähe. Mit der AOK die Weichen richtig stellen Der Start ins Berufsleben ist eine der wichtigsten Richtungsentscheidungen im Leben: eigenes Geld, Verantwortung für die eigene Zukunft und eine eigene Krankenversicherung. Mit vielen Tipps, Informationen und Trainings begleitet die AOK Bayern Berufsanfänger von der Berufsfindung bis hin zum ersten Arbeitstag. Der persönliche AOK-Berater gibt Schulabgängern umfangreiche Informationen und praktische Empfehlungen für eine erfolgreiche Bewerbung. Auch bei den notwendigen Formalitäten hilft die AOK Bayern für einen reibungslosen Start. Wenn unsere Kunden das wollen, besuchen wir sie auch daheim. Werner Hartmann, AOK-Direktion Mittelfranken, Teamleiter 7 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

8 AOK Bayern Die Gesundheitskasse Für Versicherte... Ein Markenzeichen für Gesundheit Gesundheit ist mehr als das Nichtvorhandensein einer Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt sie als Zustand körperlichen und geistigen Wohlbefindens. Insofern besteht das Selbstverständnis der AOK Bayern nicht nur aus der bloßen Finanzierung von Krankenversicherungsleistungen, sondern aus allen Aktivitäten, die auf das Erleben und die Erhaltung von Gesundheit gerichtet sind. 8 Interesse an Gesundheitsangeboten wächst weiter Traditionell hat die AOK in Sachen Vielfalt und Qualität von Gesundheitsangeboten die Nase vorn. Die Nachfrage nach Events und Erlebnissen, die eine gesunde Lebensweise vermitteln, nimmt stetig zu. Bei den klassischen Präventionskursen, die sich über 6 bis 12 Termine erstrecken, stieg die Zahl der Teilnehmer im Jahr 2014 verglichen mit dem Vorjahr um zehn Prozent auf rund Die Verteilung der Kursteilnehmer auf Handlungsfelder Bewegung (67 Prozent), Stress/Entspannung (28 Prozent), Ernährung (4 Prozent) und Suchtmittelkonsum (1 Prozent) blieb konstant. Kursfavoriten sind nach wie vor Wirbelsäulengymnastik sowie Rückenschule, Yoga und die verschiedenen Aqua-Kurse. Um dem Bedarf neuer Zielgruppen gerecht zu werden, wurde Mitte 2014 eine Reihe von neuen Ernährungsseminaren konzipiert, die sich nur auf einen Tag oder einen Abend erstrecken. Sie richten sich hauptsächlich an junge Familien und Berufstätige und behandeln insbesondere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Babyernährung, gesundes Einkaufen und Ernährung für Berufstätige. Im ersten Jahr wurden in über 780 Seminaren rund Teilnehmer erreicht. Das Angebot wurde inzwischen erweitert. Aus dem Weltall nach Bayern Die AOK-Familienstudie 2014 (siehe Seite 14) zeigte wichtige Faktoren für Kindergesundheit auf: regelmäßige Mahlzeiten, feste Rituale, Zeit miteinander, aber auch Eltern, die sich Zeit für sich selbst nehmen. Die neue Handlung Zahlreiche Aktionen für die Gesundheit der Versicherten des Theaterstücks Henriettas Reise ins Weltall greift dies auf: Henrietta kam zusammen mit ihrem Freund Quassel aus der Galaxie zurück in ihre Familie und wünschte sich nicht mehr auf den Mond. In Straubing und Kronach gastierte die Theatertruppe im Juni 2014 vor insgesamt begeisterten Teilnehmern im Alter von drei bis zwölf Jahren. Als Begleitprogramm gab es Workshops für Lehrer, Erzieher und Betreuer von Jugendgruppen. Dauerbrenner: Mit dem Rad zur Arbeit Der Zeitraum 1. Juni bis 31. August ist bei vielen Berufspendlern im Freistaat fest vorgemerkt. Dann verzichten sie auf Auto oder Motorrad und absolvieren ihren Arbeitsweg auf gesunde Weise mit dem Fahrrad. Die Aktion Mit dem Rad zur Arbeit, die der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und die AOK Bayern ins Leben gerufen haben, steht auch im 15. Aktionsjahr hoch im Kurs: 2014 konnten Menschen aus rund Betrieben zum Mitmachen motiviert werden und legten insgesamt 16 Millionen Kilometer zurück. Auch die Sozialpartner Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern (DGB) sind von Anfang an Kooperationspartner. Seit vier Jahren hat Melanie Huml, die bayerische Gesundheitsministerin, die Schirmherrschaft inne. Alle zwei Jahre wieder gibt es in Bayern eine Landesgartenschau, die 2014 in Deggendorf stattfand. Die AOK Bayern nutzt diese Veranstaltung traditionell, um den Besuchern

9 Berührungspunkte zwischen einer grandiosen Gartenlandschaft und gesundheitlichem Wohlbefinden zu vermitteln: So zeigen AOK-Gesundheitsexperten, wie wichtig und erholsam Bewegung und Entspannung an der frischen Luft sein können oder aber wie aus frischen Zutaten aus dem Garten ein gesundes Essen zubereitet wird. Auch am Familientag, den die AOK jährlich ins Leben ruft, wurde für Eltern und Kinder einiges geboten. Neben verbilligtem Eintritt konnte man sich beim AOK-Truck (siehe Seite 11) beispielsweise über einen Ölwechsel informieren: Ein Küchenöl-Check und die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Speiseöle. Früherkennung ohne Sprachbarriere Damit Menschen mit Migrationshintergrund auch an Gesundheitsvorsorge teilhaben können, initiierte die AOK in Aschaffenburg, Nürnberg und München erstmals Veranstaltungen zum Thema Krebsfrüherkennung und -theraphien. Im Fokus standen die türkischsprachigen AOK-Versicherten, dies sind immerhin etwa Menschen in ganz Bayern. Teilgenommen haben auch der Integrationsbauftragte der bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, sowie die türkischen Konsulate Nürnberg und München. Mit dem Rad zur Arbeit: Wir tun etwas für unsere Gesundheit und sparen CO 2. Melanie Reinisch, AOK-Direktion Schweinfurt, Teamleiterin AOK ist so beliebt wie Audi und Pro Sieben Die Münchener Agentur Youcom lässt jährlich von rund jungen Leuten aus 160 Marken die beliebtesten wählen. Beim inzwischen vierten Young Brand Awards belegte die AOK Bayern 2014 den ersten Platz als beliebteste Krankenkasse und steht damit auf einer Ebene mit Audi und Pro Sieben. 9 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

10 AOK Bayern Die Gesundheitskasse...und für Firmenkunden Service und konkrete Hilfestellung Die Umgebung und das Umfeld beeinflussen die Gesundheit ebenso wie das individuelle Verhalten. Dies gilt besonders im Verhältnis von Unternehmen zu ihren Arbeitnehmern, beide die finanziellen Säulen unseres Krankenversicherungssystems. Verbesserte Rahmenbedingungen und gute Beziehungen zu Unternehmen stehen deshalb bei der AOK im Fokus. 10 Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eines der großen Themen der AOK. Ihr Engagement übersteigt bei Weitem die gesetzlichen Vorgaben. Die im Berichtsjahr erreichten bayerischen Unternehmen wurden mit insgesamt Gesundheitsaktivitäten unterstützt. Gerade Kleinund Mittelunternehmen profitieren von den Angeboten. Fast 40 Prozent der mit BGF erreichten Unternehmen beschäftigen weniger als 100 Mitarbeiter. Mehr als jedes dritte Unternehmen gehört zum verarbeitenden Gewerbe. Neben individuellen, auf den Betrieb zugeschnittenen Projekten bietet die AOK auch Programme, mit denen Mitarbeiter ihren Arbeitsalltag gesünder gestalten können. Zwei Beispiele: Das interaktive Online-Trainingsprogramm Rückenaktiv im Job hilft, Belastungsfaktoren zu erkennen und den Rücken gezielt zu stärken abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse jedes Teilnehmers. Beim Programm Abnehmen mit Genuss im Job erhalten die teilnehmenden Unternehmen ein komplettes Medienpaket, um Mitarbeiter zur Ernährungsumstellung zu motivieren. Die ergänzende Abnehm-Smartphone- App enthält viele Tipps, Schrittzähler und BMI-Rechner. Wer arbeitet, soll gesund sein und es auch bleiben Multifunktionstalent: Unternehmerfrau im Handwerk Der Verein Unternehmerfrauen im Handwerk e. V. (UFH) kümmert sich um die Belange von Frauen, die vorwiegend in Handwerksbetrieben als Familienangehörige mitarbeiten. Deren Anforderungen sind extrem vielseitig. Vielfältig sind auch die Berührungspunkte mit der AOK Bayern als Versicherte, als Personalsachbearbeiterin, als Ansprechpartnerin für Gesundheit im Betrieb usw. Zur Vertiefung dieser Beziehung kooperiert die AOK Bayern seit fünf Jahren mit dem UHF und unterstützt bei zahlreichen Veranstaltungen: z. B. Informationen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement, Entspannungsseminare oder Beratung in Sozialversicherungsfragen. Ein breites Seminarangebot Jedes Jahr nutzen knapp Teilnehmer aus Betrieben in Bayern die Seminare der AOK. Die Inhalte reichen von Grundlagenschulungen bis hin zu Spezialwissen in der Sozialversicherung. Topaktuell, kompetent und anschaulich so informieren die Experten der AOK Bayern Unternehmer, Personaler und Steuerberater. So gehören beispielsweise die Jahreswechselseminare Trends & Tipps zu den Dauerbrennern. Alle gesetzlichen Änderungen und Neuerungen im Sozialversicherungsrecht werden kompetent und verständlich erläutert. Alle Teilnehmer erhalten ausführliches Begleitmaterial, damit die Seminarinhalte auch später noch nachvollzogen werden können. Seminare im Internet finden immer mehr Anhänger Webinare bieten viele Vorteile: zeitliche Flexibilität, keine Präsenz erforderlich, Aktualität. Darauf setzen immer mehr Unternehmen. Die AOK Bayern bot erstmals vor drei Jahren unter zahlreiche Onlineseminare an. An den bisher mehr als 120 Veranstaltungen nahmen über Nutzer teil. Eines der beliebtesten Webinare befasst sich mit Betrieb-

11 lichem Eingliederungsmanagement (BEM). Dieses wurde in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) entwickelt und zur Verfügung gestellt. Zusätzlich können sich User mittels Betriebsnummer und Adresse in den geschützten Bereich von AOK-eDialog einloggen. Dies ermöglicht ihnen einen Zugriff auf die Webithek, um zum Beispiel Webinare nachträglich und wiederholt aufzurufen. Auch profitieren sie von Vorabinformationen, zusätzlichen Tipps und können Fragen an AOK- Experten richten. Rund Firmen nutzten dieses AOK-Mehrwertangebot bereits. Rent a AOK-Truck Wer sich die Frage stellt Was hat ein amerikanischer Lkw mit Gesundheit zu tun?, sollte sich das Gefährt einmal von innen anschauen. Seit Jahren nutzt die AOK Bayern die fahrbare Ausstellung, um in Schulen und Ausstellungen die Aufmerksamkeit auf die eigene Gesundheit zu lenken. Das mobile Gesundheitsstudio wurde 2014 auch inhaltlich neu gestaltet und machte bereits an rund 70 Tagen halt: An Bord sind unter anderem der Reflextest twall Plus, eine sogenannte Challenge-Disk zur Gleichgewichtsschulung, Körperfettmessung, Tipps zur gesunden Ernährung im Job und natürlich vieles, um die Pluspunkte der AOK zu entdecken. Auf Wunsch kommt das mobile Gesundheitsstudio auch einige Tage in Betriebe. Mehr Infos unter AOK und Unternehmerfrauen sind ein erfolgreiches Gespann. Gaby Zehnder, AOK-Direktion Neumarkt, Koordination Vertrieb Firmenkunden 11 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

12 Kundenkommunikation via Internet www, Apps & Co. Smart informiert im Netz Das Internet zählt zu den Hauptinformationsquellen zu Gesundheitsthemen. In den sozialen Medien wird der reine Informationscharakter des Internets um vielfältigste Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten ergänzt. Mit der Präsenz von Gesundheitsinfos auf vielen Kanälen und der Entwicklung von smarten Anwendungen hat die AOK stets die Nase vorn. 12 Beliebtes und ausgezeichnetes Onlineportal Die Homepage ist die zentrale Informationsbasis rund um das Thema Krankenversicherung. Gut informiert zu sein, hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bundesweit findet man auf mehr als Seiten alles Wissenswerte rund um die Gesundheit. Die Internetplattform der Gesundheitskasse wurde in den vergangenen Jahren in zahlreichen Rankings wiederholt ausgezeichnet. Sie belegte eine Topplatzierung beim Onlinestar 2014 und wurde zum Publikumsliebling beim Wettbewerb Webseite des Jahres 2014 bei Versicherungen gekürt, beworben hatten sich 228 Websites in 19 Kategorien. Beliebt sind vor allem Selbsttests, mit denen sich beispielsweise ein individuelles Gesundheitsrisiko beurteilen lässt, sowie medizinische Entscheidungshilfen. Eine wichtige Rolle für Infosuchende spielen Ratgeberforen. Hier können Interessierte Fragen zu bestimmten Themenkreisen wie zum Beispiel Eltern & Kind, Ernährung oder Pflege stellen. Sie erhalten dann schnelle und kompetente Antworten von AOK-Gesundheitsexperten. Eine wichtige Lotsenfunktion spielt der AOK-Gesundheitsnavigator, mit dem sich einfach und zuverlässig zum Beispiel qualifizierte Ärzte, ein geeignetes Krankenhaus, Infos zu Arzneimitteln, der nächste Pflegedienst bzw. das nächste Pflegeheim finden lassen. Seit 2014 werden hier bei Kliniken Informationen über die Qualität von Blinddarm-Entfernungen angezeigt. Vergleichbare Bewertungen gibt es bei planbaren Hüft- und Kniegelenk-OPs, bei Herzkathetern bzw. Gallenblasenentfernungen. Vom Newsletter bis zur App so informiert die AOK ihre Kunden Das Gesundheitsportal bietet den Einstieg zu weiteren Serviceangeboten: Gesundheitsangebote wie Seminare bzw. Kurse und Online-Programme AOK-Mediathek, in der TV-Spots abgerufen werden können Sportpartnerbörse hier können Interessierte in Kontakt kommen, um gemeinsam Sport zu treiben Newsletter aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Sexualität & Partnerschaft, Karriere und Gesundheit bzw. den Rezept- Newsletter Schlemmer-Post Weitere zielgruppenspezifische Angebote Unter finden Unternehmen alles, was sie rund um das Thema Sozialversicherung wissen müssen. Ein spezieller Onlineservice ist AOK-eDialog, bei dem die Gesundheitskasse Unternehmen schnell und kompakt bei Fragen rund um die sichere Übertragung von elektronischen Daten unterstützt. In Webinaren machen die AOK-Experten Unternehmen in 60 Minuten fit für ihre tägliche Arbeit. Firmen, die großen Wert auf Gesundheit am Arbeitsplatz legen, erfahren unter alles rund um betriebliche Gesundheitsförderung. Unsere Vertragspartner im Gesundheitswesen benötigen spezielles Wissen von Abrechnungspraxis über News bis hin zu Versorgungsverträgen. Sie finden alles Wichtige auf zum Teil in E-Learning-Tools. Der inhaltliche Schwerpunkt des Jugendportals liegt auf den Interessen von Schülern, Azubis, Berufseinsteigern und Studieren-

13 den. Neben Infos zu Ausbildung und Studium werden Themen wie Gesundheit & Leben, Sport & Ernährung sowie Lifestyle angesprochen. Apps die nützlichen kleinen Helfer Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Bereits Mitte Oktober 2014 wurden mehr Seitenaufrufe von Tablets auf dem Online-Auftritt der AOK Bayern gemessen als im gesamten Jahr Dieses Nutzerverhalten gab den Impuls, die Medienfamilie der AOK Bayern zu erweitern: Seit Herbst 2014 steht bleibgesund in Bayern als E-Magazin mit sechs Ausgaben jährlich im Apple App Store zum kostenfreien Download bereit. Das Magazin bietet spannende Themen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Medizin. Videos, Bildergalerien und Animationen laden zum Entdecken ein. Barrierefreiheit wird durch eine Readerdarstellung und eine Vorlesefunktion gewährleistet. Weitere Apps können unter heruntergeladen werden. Welch ein Fortschritt: Ich kann mir bleibgesund jetzt auch vorlesen lassen. Peter Wagner, Bereichsleiter Firmenkunden, AOK Direktion Deggendorf Social Media Der Siegeszug von Facebook, Twitter & Co ist nach wie vor ungebrochen. In Deutschland waren 2014 vier von fünf Internetnutzern in den sozialen Netzwerken unterwegs. Deshalb holt die AOK Bayern ihre Kunden da ab, wo sie sich aufhalten, und informiert über Twitter, den schnellen Kurznachrichtendienst, über aktuelle Gesundheitsthemen, bietet mit einer Seite in Facebook einen direkten Draht und präsentiert im YouTube-Kanal kurze Filme rund um das Thema Gesundheit. Unsere Kunden schätzen diese kurzen und schnellen Wege zu ihrer AOK und bedanken sich, indem sie unsere Botschaften weiterverteilen und mit gefällt mir markieren. 13 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

14 Familiengesundheit Gesunde Kinder gesunde Zukunft Philipp Lahm ist Botschafter der AOK-Initiative In ihrer Initiative Gesunde Kinder gesunde Zukunft bündelt die AOK sämtliche Aktivitäten, um die Gesundheit von Kindern und ihren Eltern nachhaltig zu fördern. Botschafter der AOK-Kinderinitiative ist Philipp Lahm, selbst Familienvater und Gründer der Philipp Lahm-Stiftung, die sich ebenfalls der Förderung von Kindern widmet. 14 Dachkampagne basiert auf Familienstudie Bereits zum dritten Mal nach 2007 und 2010 erschien im Frühjahr 2014 die von der AOK beauftragte Familienstudie. Sie ist wissenschaftliche Basis für lösungsorientierte Ansätze für mehr Gesundheit in der Familie. Das Heidelberger SINUS-Institut befragte dazu mehr als Eltern und Kinder. Ergebnis: Seit 2010 sind die körperlichen, partnerschaftlichen, finanziellen und psychischen Belastungen zwar zurückgegangen. Allerdings leiden Eltern vermehrt unter Zeitstress, der sich nachweislich auf die Gesundheit der ganzen Familie auswirken kann. Kinder brauchen einen gut funktionierenden Familienalltag mit Regeln und Ritualen. Besonders wichtig: bewusst erlebte Familienzeit beim gemeinsamen Essen oder täglicher Bewegung. Die zentralen Empfehlungen wurden in einer Broschüre zusammengefasst, die in allen bayerischen AOK-Geschäftsstellen erhältlich ist. Um die Familienstudie ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, wurden die Inhalte in der Frühjahrskampagne 2014 aufgegriffen. Im Rahmen einer Road show haben AOK-Direktionen in der Region Medienevents unter Beteiligung der örtlichen Presse in Kindergärten bzw. Grundschulen initiiert. Neben den AOK-Familienexperten aus Bewegungs- oder Ernährungsberatung gaben ansässige Kinder- und Jugendärzte Empfehlungen aus der Familienstudie weiter und beantworteten Fragen von interessierten Eltern. Darüber hinaus wurde über Pluspunkte und Vorteile für Familien, wie den Kinder- und Jugendarzttarif mit erweiterten Vorsorgeleistungen, informiert. Elterngesundheit ist wichtig für die Kindergesundheit Lernen, was gesund ist Im Herbst 2014 startete die AOK in Bayern das neue Programm Jolinchen- Kids Fit und gesund in der KiTa an 117 Kindertagesstätten. Im Vordergrund stehen gesunde Ernährung, vielseitige Bewegung und das seelische Wohlbefinden von zunächst ca Kindern, der Eltern, aber auch der rund 640 Erzieherinnen und Erzieher. Das Programm wird über drei Jahre von AOK-Gesundheitsfachkräften begleitet und in den folgenden Jahren ausgebaut. Es löste das überaus erfolgreiche Programm TigerKids ab, an dem sich seit 2007 mehr als 2000 KiTas beteiligt haben und durch das über Familien erreicht werden konnten. Über 30 Jahre im Dienst der Zahngesundheit Mit rund 1,7 Millionen Euro förderte die AOK Bayern 2014 die Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e. V. (LAGZ). Aufgabe dieses Zusammenschlusses der gesetzlichen Krankenkassen, der Bayerischen Landeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns ist die flächendeckende Verhütung von Zahnerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Etwa Zahnärzte und ärztinnen engagieren sich hier seit 1983 ehrenamtlich und besuchen vom Kindergarten bis zur 6. Jahrgangsstufe auch Schulen vor Ort. Im Rahmen dieser Gruppenprophylaxe bringen sie den Kids alles Wichtige rund um die Zahngesundheit und die Mundhygiene bei. Hierbei kommen auch altersgerechte, moderne pädagogische Materialien zum Einsatz. Um deren Lagerung und Verteilung in ganz Bayern kümmert sich unentgeltlich die jeweilige AOK vor Ort.

15 Gesund beginnt im Mund In vielen Direktionen der AOK Bayern fand 2014 der Tag der Zahngesundheit statt. Unter dem Motto Zahngesunder Einkauf erlebten knapp Besucher bei 42 Veranstaltungen die Gesundheitskasse in Märkten, Drogerien und Kaufhäusern. Die AOK-Maskottchen wie Putzi oder Jolinchen warben aktiv für Vorsorge beim Zähneputzen und informierten beispielsweise über den Einkauf von zahngesunden Lebensmitteln. Bemerkenswertester Aktionspreis war neben einer elektrischen Zahnbürste ein Jahrespaket Kaugummis zur Zahnpflege. HaLT dem Koma-Saufen Hart am Limit (HaLT) ist ein Konzept zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen. Die AOK Bayern unterstützt dieses seit 2008 mit ihren Partnern, dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS). HaLT will die Präventionsarbeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken und auf die Folgen übermäßigen Alkoholgenusses aufmerksam machen. Die AOK Bayern bringt sich zum Beispiel ein, wenn nach einer akuten Alkoholintoxikation nach einem Krankenhausaufenthalt Gesprächsleistungen und Interventionen anstehen, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Eltern. Seit Beginn hat die AOK Bayern damit über Familien erreicht. Ergebnis einer wissenschaftlichen Begleitforschung: Jugendliche, die an einer Gruppenintervention teilgenommen haben, zeigen wesentlich günstigere Entwicklungen im Trinkverhalten im Vergleich zu Nicht-Teilnehmern. Familie ist mir sehr, sehr wichtig. Ich bin ein absoluter Familienmensch. Philipp Lahm, Vorstand der gleichnamigen Stiftung 15 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

16 Zahlreiche Zusatzangebote für AOK-Versicherte Ob Pillcam, Zweitmeinung oder Diabetes Im Mittelpunkt steht immer der Versicherte Mit zahlreichen Kooperationen, ob mit staatlichen Stellen, Kliniken oder privaten Anbietern von speziellen Gesundheitsleistungen, ist die AOK Bayern ständig dabei, ihr Angebot für die Versicherten zu verbessern. Hier einige Beispiele aus dem Jahr Kinderarztvertrag Mit zusätzlichen Leistungsverbesserungen haben die AOK Bayern und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ihr Angebot erneut ausgebaut: Seit 2014 werden Familien zusätzlich beim Übergang von der Milchnahrung zu gesunder B(r)eikost unterstützt und so frühzeitig die Weichen für eine ausgewogene Ernährung im Kindesalter gestellt. Mehr als Kinder und Jugendliche und über 90 Prozent der bayerischen Kinder- und Jugendärzte sind in dem Vertrag eingeschrieben. Mehr Vorsorge für mich Die bayerische Gesundheitskasse hat im Jahr 2014 ihre Vorsorgeleistungen deutlich erweitert. Zu den neuen Angeboten gehören zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen für Frauen und Schwangere, die professionelle Zahnreinigung, ein Hautscreening sowie Schutzimpfungen für Reisen in tropische Länder. Auch ein Kostenanteil für Homöopathie ist dabei. Kampf gegen Diabetes Wer Diabetes die sogenannte Zuckerkrankheit hat, kann seinen Gesundheitszustand mit Selbstmanagement deutlich verbessern. Deshalb hat die AOK Bayern die vom bayerischen Gesundheitsministerium ausgerufene Jahresschwerpunktaktion Diabetes bewegt uns aktiv unterstützt. So lernen Patienten, die bei der AOK im strukturierten Behandlungsprogramm eingeschrieben sind, mit ihrer Erkrankung besser umzugehen. Die Folge: eine höhere Lebensqualität. Schutz vor Amputationen Um Fuß- und Beinamputationen zu vermeiden, ist die AOK Bayern im Jahr 2014 neue Wege gegangen. Als erste gesetzliche Krankenkasse hat sie die Behandlungsmethode Rhenium PTA angeboten. Dabei werden Gefäßverengungen oder Verschlüsse im Bein mit dem Radio-Isotop Rhenium 188 behandelt. Es ist ein Verfahren zur zielgerichteten Bestrahlung des aufgedehnten Gefäßes von innen. Damit kann die im Volksmund als Schaufenster- Kooperationen mit öffentlichen und privaten Einrichtungen Neue Wege zur Behandlung von Krankenhauskeimen bei Kindern Mit der Haunerschen Kinderklinik in München hat die AOK Bayern ein besonderes Projekt aufgelegt: Neue Wege zur Behandlung von Krankenhausinfektionen bei Kindern heißt es. Es soll vor allem die Gabe von Antibiotika sinnvoller regeln um die Anzahl von Krankenhausinfektionen und damit die Lebensqualität der teilnehmenden Versicherten zu verbessern. Telemedizin Gemeinsam mit dem Telemedizin-Anbieter SHL betreibt die AOK Bayern einen Modellversuch: COPD-Patienten (COPD ist eine unheilbare Lungenkrankheit) erhalten technische Geräte zur Messung des Funktionszustandes der Atemwege und der Sauerstoffsättigung. Diese Daten werden an SHL gesendet und wenn etwas nicht stimmt, werden die Patienten benachrichtigt. Der Service erfolgt rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

17 krankheit genannte Durchblutungsstörung der Beine deutlich verbessert werden. PillCam alternativ zur Darmspiegelung Als Alternative zur klassischen Darmspiegelung bieten wir unseren Versicherten ab dern Alter von 55 Jahren jetzt auch in der Region Dorfen die zusätzliche Möglichkeit, die Darmkrebsvorsorge des Dickdarms mittels der sogenannten PillCam durchführen zu lassen. Bislang wurde diese Methode nur in der Region Hof angeboten. Bei dieser schmerzfreien und schonenden Untersuchung wird eine Videokapsel in der Größe einer Antibiotika-Tablette geschluckt, die die Oberfläche des Darms filmt. Die Untersuchung ist für AOK-Versicherte kostenfrei. Ärztliche Zweitmeinung bei Krebsverdacht In Zusammenarbeit mit der Uniklinik Erlangen bietet die AOK Bayern seit vergangenem Jahr eine ärztliche Zweitmeinung bei der Diagnose Krebs an: Der Patient erhält über eine Service-Hotline der Universität nach Begutachtung seiner Unterlagen eine zweite ärztliche Meinung. Sie bestätigt entweder die Behandlungsempfehlung des ersten Arztes oder bietet Alternativen an. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und ist auf vier Jahre bis 2018 ausgelegt. Innovationen im Interesse unserer Versicherten stehen bei uns ganz oben auf der Tagesordnung. Volkan Kargan, AOK-Direktion Mittelfranken, Außendienst Privatkunden Qualität von Arztnetzen Wie hoch ist die Qualität von Arztnetzen? Die AOK Bayern wertet seit 2013 über sogenannte Routinedaten von rund AOK-Versicherten, die in zwölf bayerischen Netzen von 431 Haus- und Kinderärzten sowie 414 Fachärzten betreut werden, die Qualität der Behandlung aus. Mit diesen Daten können die Arztnetze ihre bereits jetzt überdurchschnittliche Qualtät weiter verbessern. 17 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

18 Auch bei Pflege gut beraten Vorbildliches Konzept Pflegeberatung der AOK kommt auch nach Hause Die Pflegeberatung ist seit 2009 eine Leistung der Pflegeversicherung, die die AOK Bayern mit ihren dezentralen Strukturen in 39 Direktionen kompetent und ortsnah anbietet. Die Vorteile der Pflegeberatung unter dem Dach der AOK Bayern liegen in der Organisation einer zeitnahen und bedarfsgerechten Versorgung mit Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung. 18 Bayerisches Pflegeberatungskonzept vorbildlich Im Jahr 2014 haben 52 Pflegeberater/-innen rund Beratungen für Versicherte durchgeführt. Die zugehende Beratung ist dabei eine Spezialität und wurde Mal in Anspruch genommen. Daneben griffen die Pflegeberater/-innen mehr als Mal zum Telefon und berieten Hilfesuchende und sprachen mit Netzwerkpartnern wie Pflegediensten oder Ärzten. Die Ergebnisse einer umfassenden Pflegeberatung werden in Versorgungspläne aufgenommen und halten fest, wer in der weiteren Planung welche Aufgaben für die Versorgungsorganisation übernimmt. Sobald sich eine Pflegesituation gravierend verändert, wird der bestehende Versorgungsplan angepasst und neu erstellt. Im Jahr 2014 wurden auf diese Weise mehr als Versorgungspläne erarbeitet und umgesetzt. Die Pflegeberatung wird großteils von Pflegepersonen in Anspruch genommen und als Entlastung empfunden. Dass die Pflegeberater nicht selbst über die Leistungen entscheiden, sichert ihnen Unabhängigkeit und Neutralität. Die Pflegeberater übernehmen zudem auch Beratungen an den mittlerweile neun Pflegestützpunkten in Bayern. Neben den Stützpunkten in Coburg, Hassberge, Rhön-Grabfeld, Würzburg, Schweinfurt, Nürnberg, Landkreis Roth, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen hat sich 2014 ein neuer Pflegestützpunkt in Schwabach etabliert. Pflegeberatung wird von Pflegepersonen als Entlastung empfunden Pflegenetze jetzt bundesweit Aus Bayern für den Bund: Im vergangenen Jahr wurde eine Optimierung der ärztlichen und pflegerischen Versorgung von Pflegeheimbewohnern vereinbart, die identisch ist mit den vertraglichen Regelungen zu den bayerischen AOK-Pflegenetzen. In den sieben bayerischen Pflegenetzen sind Hausärzte in Pflegeeinrichtungen umfassend präsent, besonders auch in sprechstundenfreien Zeiten. Zudem trägt eine deutlich verbesserte Kommunikation zwischen den regionalen Partnern Arzt, Pflegeeinrichtung und Krankenhaus dazu bei, unnötige Krankenhausaufenthalte zu verringern, Doppeluntersuchungen zu vermeiden sowie die Arzneimitteltherapie und die Vorsorge zu verbessern. Mit der bundesweiten Vereinbarung, die als Anlage zum Bundesmantelvertrag Ärzte jetzt für alle gesetzlichen Krankenkassen verbindlich ist, sollen darüber hinaus ärztliche Dienstbereitschaften ab 22 Uhr und die Einbindung von Fachärzten hinzukommen. Pflegepersonal ist überdurchschnittlich belastet Wer in einem Pflegeheim arbeitet, ist gesundheitlich stärker belastet als in der übrigen bayerischen Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der Report Pflege 2013, den die AOK Bayern 2014 vorgelegt hat. Sie verglich dazu die AOK-Daten von rund Beschäftigten dieser Branche mit denen der gesamten Wirtschaft. Die wichtigsten Ergebnisse: P Beschäftigte in Pflegeheimen sind im Durchschnitt älter als Beschäftigte in anderen Branchen. P In Pflegeheimen arbeiten über 82 Prozent Frauen. P Der Krankenstand in Pflegeheimen ist wesentlich höher als im Rest von Bayern (5,98 Prozent zu 4,4 Prozent).

19 Die besonderen Gesundheitsbelastungen des Pflegepersonals sind zum Beispiel schweres Heben und Tragen, langes Stehen und Gehen. Der Beruf bringt auch hohe psychische Belastungen mit sich: beim Umgang mit Schwerkranken, mit Dementen und mit Sterbenden. Durch Auswertung von Arbeitsunfähigkeitsdaten, Mitarbeiterbefragungen oder Gesundheitszirkeln unterstützt die AOK Bayern Heime und Träger bei der Analyse. Dieser folgen in Abstimmung mit Leitung und Betriebsrat konkrete Maßnahmen wie Beratung und Trainings, gegebenenfalls auch Angebote zum gesunden Führen. Die Ziele sind motivierte Mitarbeiter, höhere Arbeitszufriedenheit und Einsatzbereitschaft sowie eine verbesserte Leistungsfähigkeit. Mehr Infos zu diesem AOK-Angebot, das grundsätzlich für alle Unternehmen gilt, gibt es bei Ihrem AOK-Berater oder unter Als selbst Betroffener kann ich mir einfach keinen besseren Service als die Pflegeberatung vorstellen. Josef Koller, AOK-Direktion Bad Reichenhall, Beratung Gesundheitspartner 19 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

20 Zusammenarbeit mit Journalisten Zum 11. Mal Dr. Georg Schreiber-Medienpreis verliehen Über 200 Beiträge wollten gewinnen Der 1921 in Münster geborene Arzt und Medizinjournalist Dr. Georg Schreiber arbeitete von 1947 an als Publizist für Hörfunk, Fernsehen und Presse. Nach ihm wurde der Nachwuchs-Journalistenpreis benannt, der jedes Jahr von der AOK Bayern ausgeschrieben wird, gemeinsam mit der Journalistenschule in München und den Nachwuchsjournalisten in Bayern. 20 Prominent besetzte Jury Zum elften Mal hat die AOK Bayern im Jahr 2014 den mit insgesamt Euro dotierten Dr. Georg Schreiber-Medienpreis in Kooperation mit den Nachwuchsjournalisten in Bayern e. V. (NJB) und der Deutschen Journalistenschule München e. V. (DJS) verliehen. Bei dem Festakt im Münchner PresseClub wurde Ann-Kathrin Zwischen Burn-out, Wischiwischi und Krankenschleppern Eckardt für ihre in NEON erschienene Reportage Das Geschäft mit dem Burn-out mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der zweite Preis ging an Maria Gerhard für ihren Beitrag Der Fall Josef Ruml, veröffentlicht im Münchner Merkur. Den dritten Platz dieses Preises zur Förderung des politischen Nachwuchses belegte Franziska Holzschuh für ihre in den Nürnberger Nachrichten veröffentlichte Reportage Die Wunschkinder aus der Erlanger Samenbank. Den bundesweiten Sonderpreis ohne Altersbegrenzung sicherte sich Sebastian Kempkens für seinen Beitrag Wischiwischi, geschrieben für die taz. Der Hörfunkpreis ging an Christiane Hawranek und Marco Maurer für ihre Sendung Die Krankenschlepper, ausgestrahlt vom Bayerischen Rundfunk. Der Fernsehpreis wurde keinem der Bewerber zugesprochen. Den Ehrenpreis für herausragendes publizistisches Engagement zugunsten gesundheitspolitischer und sozialer Belange erhielt die Bayerische Krebsgesellschaft für ihre zahlreichen Broschüren, die sich neben der Prävention, der Früherkennung und der Behandlung von Krebs vor allem mit aktuellen Themen zur Krankheitsbewältigung befassen. Dass der ehrenamtlich tätige Verein damit entscheidend helfe, die Lebensqualität Betroffener und deren Angehöriger zu verbessern und praxisnahe Lebenshilfe leiste, betonte Christa Stewens (CSU) bei ihrer Laudatio. Die ehemalige bayerische Sozialministerin ist Mitglied der Jury des Medienpreises. Ihr gehören auch an die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag, Kathrin Sonnenholzner, sowie Theresa Schopper von Bündnis 90/Die Grünen, Gabi Schmidt (Freie Wähler) und AOK-Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Platzer. Als Vertreter des Journalismus sind in der Jury der Leiter der DJS, Jörg Sadrozinski, dessen Vorgänger Ulrich Brenner, Mercedes Riederer, Chefredakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Abteilung Hörfunk, Stephan Handel, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, die TV-Journalistin und Moderatorin Ursula Heller sowie Katia Murmann von den NJB. Wie in den Vorjahren waren in dem seit 2003 ausgeschriebenen Wettbewerb bundesweit und regional nahezu alle renommierten Medien vertreten mit insgesamt rund 200 Beiträgen, die sich mit gesundheits- und sozialpolitischen Themen befassen. Dass diese inhaltliche Vorgabe auch für Bewerbungen aus dem Internet gilt, führte Dr. Platzer aus, als er die Ausweitung des Preises auf Online-Beiträge bekannt gab. Diese weitere Sparte wird bereits in der Ausschreibung 2014 berücksichtigt. Für 2014 war der Einsendeschluss bereits Anfang Wer sich für 2015 bewerben will, findet alles Nähere im Internet auf der Seite

21 Weitere Kooperation besiegelt Die AOK Bayern hat 2014 eine weitere Kooperation mit der Deutschen Journalistenschule München e. V. (DJS) geschlossen. Zusammen mit dem AOK-Bundesverband, vertreten durch dessen Vorsitzenden Jürgen Graalmann, unterschrieb Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Platzer eine Vereinbarung mit der renommiertesten Journalistenschule Deutschlands, demgemäß die AOK den Schülern der DJS die Chance zur Publikation in ihren Kundenmedien gibt. Im Gegenzug stellen die Nachwuchsjournalisten Reportagen zu gesundheitspolitischen Themen zur Verfügung, die in Absprache mit der AOK erstellt werden. Damit setzen die AOK Bayern und die DJS eine mehr als zehnjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Denn seit 2003 schreiben sie gemeinsam den Dr. Georg Schreiber- Medienpreis aus (vgl. nebenstehenden Artikel), der zu den anerkannten Journalistenpreisen im deutschsprachigen Raum zählt. Jörg Sadrozinski, der Leiter der DJS, und Dr. Platzer zeigten sich bei der Vertragsunterzeichnung in der AOK-Zentrale in München überzeugt, dass auch diese erweiterte Zusammenarbeit einen seriösen Journalismus fördert und gleichzeitig gesundheitspolitische Themen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Qualifizierte Berichterstattung verankert das Wissen über Krankheiten und deren Vermeidung im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Jürgen Arnold, AOK-Direktion Würzburg, Öffentlichkeitsarbeit 21 AOK Bayern Geschäftsbericht 2014

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