J A H R E S B E R I C H T 2006

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1 2006 JAHRESBERICHT

2 H E R A U S G E B E R Landesunfallkasse Freie und Hansestadt Hamburg Körperschaft des öffentlichen Rechts Spohrstr Hamburg Telefon: 040 / Telefax: 040 / Verantwortlich für den Inhalt: Jan Holger Stock, Geschäftsführer Redaktion: Klaudia Gottheit Bildnachweis: Seite 6: Deutscher Bundestag, Seite 11, 13: LUK Hamburg alle weiteren: So. Agentur Hamburg Gestaltung und Gesamtherstellung: So. Agentur Hamburg Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier aus chlorfrei gebleichten Faserstoffen

3 VORWORT Die Reform der gesetzlichen Unfallversicherung hat im Geschäftsjahr 2006 zumindest hinsichtlich der organisatorischen Vorschläge deutlich an Konturen gewonnen. Der politische Wunsch auf Bundesebene nach einer deutlichen Straffung der Organisationsstrukturen im Bereich der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand überrascht die LUK Hamburg jedoch nicht, da bereits früh die Fusion mit der Unfallkasse Schleswig- Holstein eingeleitet wurde und so aus eigener Verantwortung für eine solide Basis der gesetzlichen Unfallversicherung in Hamburg gesorgt wurde. Versicherte und Unternehmer können sich also weiterhin auf die Leistungen der LUK Hamburg verlassen, wenn sie ab dem 1. Januar 2008 unter dem Namen Unfallkasse Nord hier am Standort Hamburg arbeiten wird. die Verwaltung ist zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Berichts in der Spitze bis zur Ebene der Abteilungsleitungen bereits zusammengeführt und trägerübergreifend tätig. Auch die Ausgestaltung der UK Nord in ihren Details gewinnt jetzt an Konturen, so dass die Identifikation mit dem neuen gemeinsamen Unfallversicherungsträger ebenfalls weit vorangeschritten ist. Jede Fusion ist zeitaufwendig und verlangt von den Beschäftigten hohen Arbeitseinsatz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LUK Hamburg haben im Berichtsjahr den Fusionsprozess mit großem Engagement vorangebracht. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen ganz herzlich. Die Hausaufgaben für eine Zusammenführung der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand in Hamburg und Schleswig-Holstein konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr weit vorangebracht werden. Die Selbstverwaltungsorgane beraten grundsätzlich gemeinsam, Ralf Hinsch Thure Thurich Vorsitzende der Vertreterversammlung Uwe Gade Angelika Grubert Vorsitzende des Vorstands Jan Holger Stock Geschäftsführer der LUK Hamburg 3

4 INHALT > Kerndaten Regress Reform der gesetzlichen Unfallversicherung Ausblick Die LUK Hamburg...7 Selbstverwaltung...8 Ausschüsse der Selbstverwaltung...8 Prävention...10 Besichtigungen, Beratungen, Unfalluntersuchungen...10 Verkehrssicherheitsarbeit Leben schützen, Unfälle vermeiden...12 Anhang: Die LUK Hamburg in Zahlen: Versicherte und Unfallzahlen 2002 bis Einnahmen und Ausgaben 2002 bis Renten-, Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren...28 Organigramm der LUK Hamburg...30 Kontakt: Der direkte Draht zur LUK Hamburg...31 Lageplan...31 Messungen und Messtechnik...14 Seminare und Ausbildung...14 Besondere Veranstaltungen...16 Projekte...16 Arbeit in Fachgremien...17 Erste Hilfe und Schulsanitätsdienste...17 Neuerscheinungen der LUK Hamburg Rehabilitation, Teilhabe, Entschädigung, Berufskrankheiten...19 Rehabilitation und Teilhabe...20 Entschädigung...20 Berufskrankheiten

5 KERNDATEN AUF EINEN BLICK VERSICHERUNGSVERHÄLTNISSE Schüler-Unfallversicherung Allgemeine Unfallversicherung insgesamt UNFALLGESCHEHEN Insgesamt gemeldete Unfälle Davon meldepflichtige Unfälle 3 a) in der Schüler-Unfallversicherung darunter Unfälle mit tödlichem Ausgang 1 b) in der Allgemeinen Unfallversicherung darunter Unfälle mit tödlichem Ausgang 1 insgesamt ERGEBNISSE DER JAHRESRECHNUNG Entschädigungsleistungen Aufwendungen für Prävention laufende Personalkosten (ohne Pensionsfonds) sächliche Verwaltungskosten Regresseinnahmen (Forderungen) Die Kategorie Schüler-Unfallversicherung umfasst Kinder in Tageseinrichtungen, in Tagespflege (seit 1. Oktober 2005), Schülerinnen, Schüler und Studierende. 2 Alle Unfälle, die der LUK Hamburg gemeldet wurden. Das schließt auch Unfälle ein, für die die LUK Hamburg nicht zuständig oder leistungspflichtig war. 3 In der Allgemeinen Unfallversicherung werden die Unfälle als meldepflichtig gezählt, bei denen der oder die Verletzte mehr als drei Tage arbeitsunfähig war. In der Schüler-Unfallversicherung werden die Unfälle erfasst, bei denen ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wurde. 4 Die Rechnungsergebnisse enthalten alle kaufmännisch gebuchten Forderungen. 5

6 REFORM DER GESETZLICHEN UNFALLVERSICHERUNG 1Die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland ist im Umbruch. Nachdem CDU/CSU und SPD das Thema Reform der gesetzlichen Unfallversicherung 2005 in den Koalitionsvertrag aufgenommen hatten, nahm eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe ihre Tätigkeit auf. Das Siebte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB VII), in dem das Recht der gesetzlichen Unfallversicherung niedergelegt ist, wird in einigen Abschnitten zum Teil erheblich verändert. Inzwischen liegt ein erster Arbeitsentwurf vor, der die Organisation der Unfallversicherungsträger und in einem zweiten Schritt das Leistungsrecht maßgeblich verändern wird. Mit Blick auf die Organisation ist geplant, die Zahl der Unfallversicherungsträger auf neun Berufsgenossenschaften und 16 Unfallkassen beziehungsweise Gemeindeunfallversicherungsverbände zu reduzieren. Das ist für die Unfallkassen nur der erste Schritt, Fusionen über die Grenzen der Bundesländer hinweg sollen ihre Zahl noch weiter reduzieren. Auch die Spitzenverbände der Unfallversicherung der öffentlichen Hand und der gewerblichen Berufsgenossenschaften sollten zu einem Verband vereinigt werden. Zum 1. Juni 2007 sind der Bundesverband der Unfallkassen (BUK) und der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) in einem gemeinsamen Spitzenverband mit dem Namen Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) verschmolzen. Die DGUV hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins, sein Sitz ist Berlin. Das neue Reformgesetz wird voraussichtlich auch weit reichende Änderungen im Leistungsrecht mit sich bringen. Die Bundesregierung beabsichtigt, das bisher bekannte abstrakte Schadensbemessungsprinzip nach der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) durch eine konkrete Schadensbemessung, untergliedert in Erwerbsschadenausgleich und Gesundheitsschadenausgleich, abzulösen. Ob die gewünschte größere Zielgenauigkeit im Leistungsrecht dadurch erreicht wird, bleibt den Ausgestaltungen im Detail vorbehalten. Diese liegen bisher noch nicht vor. 6

7 DIE LUK HAMBURG 2Die LUK Hamburg ist Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Berufsgenossenschaft für den öffentlichen Dienst und als Trägerin der gesetzlichen Schüler-Unfallversicherung betreut sie mehr als eine halbe Million Versicherte. Sie bietet ein umfassendes Angebot zur Prävention von Arbeits- und Schulunfällen, Wegeunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie ein breites Spektrum von Leistungen zur Rehabilitation, Wiedereingliederung und zur finanziellen Absicherung. Zu den Versicherten der LUK Hamburg zählen unter anderem > die Beschäftigten und Auszubildenden des öffentlichen Dienstes und vieler öffentlicher Unternehmen der Hansestadt (Ausnahme: Beamte) > Kinder in Tagespflege und Tageseinrichtungen, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende > Haushilfen, Babysitter, Gartenhelfer etc. in Hamburger Privathaushalten > die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft > Menschen, die für die Freie und Hansestadt Hamburg ehrenamtlich tätig sind, etwa als Abgeordnete zu den Bezirksversammlungen, Wahlhelferin, Schöffin oder Elternrätin. HAFTUNGSÜBERNAHME DAS PLUS FÜR UNTERNEHMER Die Beiträge zur LUK Hamburg bringen allein die Arbeitgeber auf. Mit der Beitragszahlung geht die Haftung des Unternehmers für Arbeitsunfälle grundsätzlich auf die Unfallkasse über. Wenn ein versicherter Betriebsangehöriger bei einem Arbeitsunfall verletzt wird, trägt nicht der Unternehmer, sondern die LUK Hamburg die Kosten für die Genesung des Unfallverletzten. Wenn allerdings nachgewiesen wird, dass ein Verursacher den Unfall vorsätzlich begangen oder grob fahrlässig gehandelt hat, fordert die LUK Hamburg ihre verauslagten Kosten von ihm zurück. Die Haftungsübernahme und ihre Ausnahmen gelten auch für Schüler und Studierende. KURS FUSION Seit Anfang 2005 bildet die LUK Hamburg eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Unfallkasse Schleswig-Holstein (UKSH). Ziel ist die Fusion beider Häuser zum 1. Januar 2008 mit dem Sitz in Kiel und Geschäftsstellen in Kiel und Hamburg, um die räumliche Nähe zu den Unternehmen und den Versicherten zu gewährleisten. Die künftige Organisation und Aufgabenverteilung wird von einer Projektgruppe erarbeitet, die sich in engen Zeitabständen zu Arbeitssitzungen trifft. Ende 2006 wurde die Aufbauorganisation der zukünftigen Unfallkasse Nord verabschiedet. PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Die LUK Hamburg ist gern gesehener Partner bei Veranstaltungen, etwa beim Opferschutztag der Polizei und bei Aktionen zur Kindersicherheit (siehe auch Kapitel 4. Prävention). Mediengerecht aufbereitet, werden Kindersicherheits-Themen häufig von den Hamburger Medien aufgegriffen. Fünf Mal im Jahr erscheint sicher & gesund, das gemeinsame Mitteilungsblatt von LUK und UKSH für Unternehmer, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Personal- und Betriebsräte der Mitgliedsunternehmen. Sicher & gesund kann auch im Internet unter gelesen werden. Ebenso wie ein neues Faltblatt zum Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftlich engagierte Menschen, die für die Freie und Hansestadt Hamburg tätig sind. Das Faltblatt ist kostenfrei unter der LUK-Telefonnummer 040 / zu beziehen. 7

8 SELBSTVERWALTUNG 3Die LUK Hamburg ist eine selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts. Bei der Selbstverwaltung gestalten die Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmer und der Versicherten die Geschäftspolitik der LUK Hamburg maßgeblich mit. Selbstverwaltungsorgane der LUK Hamburg sind die Vertreterversammlung und der Vorstand. Ihre Mitglieder üben die Tätigkeit ehrenamtlich aus. In beiden Organen wechselt jedes Jahr am 1. Oktober der Vorsitz zwischen Arbeitgeber- und Versichertenseite (alternierender Vorsitz). Die Vertreterversammlung beschließt das autonome Recht der LUK Hamburg, zum Beispiel die Unfallverhütungsvorschriften und die Satzung; sie stellt auch den Haushaltsplan fest. Im Jahr 2006 kam sie zu zwei Sitzungen zusammen. Der Vorstand stellt unter anderem den Haushaltsplan auf und entscheidet in wichtigen Personal- und Beschaffungsfragen. Der Geschäftsführer gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an. Im Jahr 2006 hielt der Vorstand vier Sitzungen ab. Beide Organe befassten sich ausführlich mit der Zusammenführung der LUK Hamburg und der Unfallkasse Schleswig-Holstein. Die Mitglieder der Vorstände beider Unfallkassen bilden den so genannten Lenkungsausschuss als Gremium, das den Prozess der Zusammenführung zur Unfallkasse Nord steuert. AUSSCHÜSSE DER SELBSTVERWALTUNG Die Vertreterversammlung wählt die Mitglieder und Stellvertreter in den Renten-, den Widerspruchs- und den Präventionsausschuss. Der gemeinsame beratende Präventionsausschuss des Vorstands und der Vertreterversammlung berät vor allem die Vorlagen für neue und die Änderungen bestehender Unfallverhütungsvorschriften. Er bereitet die Beschlüsse darüber für die Selbstverwaltung vor. Mit Blick auf die Fusion tagen die Präventionsausschüsse der LUK Hamburg und der Unfallkasse Schleswig-Holstein seit dem Jahr 2006 gemeinsam. Vier Ausschusssitzungen haben stattgefunden. Der Rentenausschuss entscheidet über Bewilligung, Entziehung, Änderung und Abfindung von Rentenleistungen an Versicherte. Jedes Rentenverfahren wird im Ausschuss beraten, das Ergebnis wird dem Versicherten in einem Bescheid mitgeteilt. Im Jahr 2006 entschied der Ausschuss in 198 Fällen. Die Selbstverwaltung ist ebenfalls in das Widerspruchsverfahren eingebunden. Wenn ein Versicherter mit einem Bescheid der LUK Hamburg nicht einverstanden ist, kann er Widerspruch einlegen. Darüber entscheidet dann der VERTRETERVERSAMMLUNG 2006 > Gruppe der Versicherten < > Gruppe der Arbeitgeber < Thure Thurich Ralf Hinsch alternierender Vorsitzender Universitätsklinikum Eppendorf (ver.di) alternierender Vorsitzender Personalamt Reiner Knickmeier Stadtreinigung Hamburg (ver.di) Holger Mielau Finanzbehörde Doris Schlarp Hamburg Port Authority (ver.di) Dr. Christoph Miller Hamburg Port Authority (Vorher Bernd Prang) Roland Wegener Amt für Arbeitsschutz (ver.di) Dr. Rüdiger Siechau Stadtreinigung Hamburg Christine Detamble-Voss Universitätsklinikum Eppendorf (ver.di) Andreas Gleim Behörde für Bildung und Sport Wolfgang Wagner-Gülstorf Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten Margret Matthies Allgemeines Krankenhaus ggmbh (ver.di) Eilbek STELLVERTRETENDE MITGLIEDER Regine Rother Behörde für Soziales, Familie, Gesund- Heike Woicke Universitätsklinikum Eppendorf heit und Verbraucherschutz (ver.di) Marion Biss Bezirksamt Hamburg-Nord (ver.di) Walter Hurling Behörde für Bildung und Sport Heinz Storm ver.di Thomas Flotow pflegen & wohnen Clemens von Weise Deutsches Schauspielhaus (ver.di) Rüdiger Elwart Bezirksamt Hamburg-Mitte Michael Boy Stadtreinigung Hamburg (ver.di) Dr. Peter Rinze Universität Hamburg 8

9 VORSTAND 2006 > Gruppe der Versicherten < > Gruppe der Arbeitgeber < Uwe Gade Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten Angelika Grubert Personalamt alternierender Vorsitzender ggmbh (ver.di) alternierende Vorsitzende Iris Behrens-Fahrenwald Hamburg Port Authority (ver.di) Jürgen Allemeyer Behörde für Soziales, Gesundheit, Familie und Veraucherschutz STELLVERTRETENDE MITGLIEDER Gitta Braß Elbe Werkstätten GmbH (ver.di) Hartmut Karlisch Finanzbehörde Helmut Witte Bezirksamt Wandsbek (ver.di) Margret Damm Flughafen Hamburg GmbH BERATENDES MITGLIED Geschäftsführer Jan Holger Stock Widerspruchsausschuss, soweit der Rentenausschuss dem Widerspruch nicht abhilft. Im Jahr 2006 erließ der Widerspruchsausschuss 65 Bescheide. Alle Entscheidungen des Renten- und des Widerspruchsausschusses sind im Anhang auf den Seiten 28 und 29 aufgelistet. GEMEINSAMER BERATENDER PRÄ VENTIONSAUSSCHUSS 2006 > Vertreter der Versicherten < > Vertreter der Arbeitgeber < Roland Wegener (Vertreterversammlung) alternierender Vorsitzender Reiner Knickmeier (Vertreterversammlung) Iris Behrens-Fahrenwald (Vorstand) Dr. Christoph Miller (Vertreterversammlung) alternierender Vorsitzender Thomas Flotow (Vertreterversammlung) Angelika Grubert (Vorstand) RENTENAUSSCHUSS 2006 > Vertreter der Versicherten < > Vertreter der Arbeitgeber < > Geschäftsführung < Reiner Knickmeier Margret Matthies Stellvertretender Geschäftsführer Dyprand v. Queis WIDERSPRUCHSAUSSCHUSS 2006 Roland Wegener Ralf Hinsch Geschäftsführer Jan Holger Stock 9

10 4 PRÄVENTION Schutzengel gesucht bei der gleichnamigen Tagung zur Prävention von Kinderunfällen tauschten sich Fachleute aus Kitas, Medizin, Wissenschaft und Unfallversicherung aus. Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) stellte ihren ersten Bericht zur Kindergesundheit in der Hansestadt vor. Veranstalter waren die BSG, die LUK Hamburg und die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG). Im Rahmen der Arbeitsschutz-Partnerschaft Hamburg beteiligte sich die LUK Hamburg an einem Nadelstich- Präventionsprojekt in den Krankenhäusern. Ziel ist die Einführung sicherer Stich- und Schnittinstrumente, um die Zahl der Berufserkrankungen als Folge von Kanülenstichverletzungen zu senken. Wie gefährlich ist Trichloramin in Schwimmbädern? Der Stoff, der als unerwünschtes Nebenprodukt bei der Reaktion von Chlor mit fremd eingebrachten organischen Stoffen entsteht, kann Augen, Nase und Bronchien der Badegäste unangenehm reizen. Auch Kinder beim Schulschwimmen können betroffen sein. Die LUK Hamburg nahm an einem bundesweiten Sondermessprogramm teil und hat in mehreren Schwimmbädern Messungen durchgeführt. VERHALTEN BEEINFLUSSEN, LEBENSQUALITÄT ERHALTEN Keiner rechnet damit, aber es tritt immer wieder ein: Ein Unfall oder eine Berufskrankheit führen in eine Situation, die die Lebensplanung (zer-)stört. Präventionsarbeit spart nicht nur Leistungsausgaben bei den Rehabilitationsträgern. Jeder Unfall, der durch richtige Verhaltensweisen oder vernünftige Vorsorge nicht geschieht, erhält die Lebensqualität des Menschen. Die Bedeutung der Prävention muss immer wieder in das Bewusstsein der Akteure geholt werden. Die Kunst der Prävention liegt darin, die Kausalkette zwischen eigenem Verhalten und Gefahrenrisiko bewusst zu machen und auf gefahrengeneigte Verhaltensweisen hinzuweisen, Verhaltenstipps auf die Lebens- und Arbeitswelt des Menschen abzustimmen ohne die Lebensführung zu beeinträchtigen. Verhalten beeinflussen heißt, nachhaltig auf Einstellungen einzuwirken. Das kann die LUK Hamburg nicht allein, sie braucht die Unterstützung von Arbeitgebern, Personal- und Betriebsräten und der Beschäftigten selbst, die viel zu diesem Ziel beitragen können. BESICHTIGUNGEN, BERATUNGEN, UNFALLUNTERSUCHUNGEN Bei allen Fragen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz betreut die LUK Hamburg ihre Mitgliedsunternehmen individuell und umfassend. Im Vordergrund steht die fachlich fundierte Beratung der Unternehmerinnen und Unternehmer. Bei den Betriebsbesichtigungen im Jahr 2006 waren es 560 werden die Belastungen und Gefährdungen für die Beschäftigten ganzheitlich betrachtet. Die Aufsichtspersonen der LUK beanstandeten im Berichtsjahr Gefährdungsund Belastungsfaktoren. Auf dieser Basis wurden Maßnahmen zur Beseitigung getroffen und zukünftige Handlungsschwerpunkte vereinbart. Dazu drei Beispiele: 10

11 Schwerpunkte bei Besichtigungen und Beratungen In Unternehmen, Behörden: > Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung im Hinblick auf die systematische Prüfung von betrieblichen Anlagen, Einrichtungen und Arbeitsmitteln > Vorsorge für den Notfall: Organisation und technischer Stand der Sicherheitseinrichtungen > Instrumente zur Gesundheitsförderung und zur Senkung von Fehlzeiten In Kitas, Schulen und Hochschulen: Rauchschutztüren beanstandet: Rauchschutztüren können Leben retten. Sie schützen aber nur dann vor der Ausbreitung von Brandrauchen, wenn sie ausreichend bündig schließen. Zwischenräume, wie sie im Bild oben zu sehen sind, müssen unbedingt beseitigt werden. Optimierung einer Schweißrauchabsaugung eingeleitet: Eine vermutete Überschreitung der Staubgrenzwerte am Arbeitsplatz eines Schweißers bei Aluminium- MIG-Schweißarbeiten bestätigte sich bei Messungen. Die Reichweite der zentralen Punktabsaugung bei großen Werkstücken musste optimiert werden. Gefährdungen richtig beurteilen: Gefährdungsbeurteilungen unterstützen den Unternehmerverantwortlichen darin, die Gefahren hinsichtlich der technischen und organisatorischen Voraussetzungen im Betrieb im Blick zu behalten. Eilig vor einem Besichtigungstermin ausgefüllte Formblätter verfehlen den Sinn, weil sich häufig wenig mit den Inhalten auseinandergesetzt wird. So sind Diskussionen und Fragen zur Gefährdungsbeurteilung ein häufiges Thema bei Besichtigungen und das muss nicht sein. > Aufrechterhaltung des Sicherheitsstandards im Zuge umfangreicher Umbau- und Instandhaltungsarbeiten bei laufendem Dienstbetrieb > Gefährdungsbeurteilungen von Arbeitsplätzen > Nachhallmessungen, Messungen und Beratungen zur Innenraumluftqualität Im Jahr 2006 führten die Aufsichtspersonen der Präventionsabteilung 105 Unfalluntersuchungen durch. Dazu folgende Beispiele: Studium auf der Sonnenbank Eine fest installierte UV-Lampe zum regelmäßigen Sterilisieren einer Clean bench (Sicherheitswerkbank) älterer Bauart war Anlass eines Unfalls, bei dem mehrere Studenten verletzt wurden. Beim Einschalten der Clean bench wurde nicht bemerkt, dass gleichzeitig die UV- Lampe in Betrieb war. Sonnenbrand sowie Verblitzungen der Augen waren die Folge. Als sofortige Maßnahme wurde die UV-Lampe ausgebaut. Zur Vermeidung ähnlicher Unfälle wurde die Betriebsanweisung für das Benutzen der Clean bench ergänzt und eine umfassende mündliche Unterweisung vorgenommen. Schwere Kopfverletzung durch Brechstange Beim Abstellen eines Steinbrechers schnellte die Brechstange vor und verletzte einen Handwerker erheblich am Kopf. Erst diese Verletzung und die Forderung der LUK Hamburg, eine Transportsicherung einzubauen, überzeugten die Vorgesetzten des Verletzten, eine seit langem bekannte Gefährdung abzustellen. Der Steinbrecher wurde umgehend nachgebessert. 11

12 Spannungsgeladener Zylinder In einem Krankenhaus musste der Dampfzylinder in einem Elektrodampf-Luftbefeuchter ausgetauscht werden. Der dafür zuständige Mitarbeiter schaltete das Gerät ab, öffnete es und griff hinein. Als er den Dampfzylinder berührte, bekam er einen Stromschlag. Der Mitarbeiter hatte Glück, der Unfall verlief nicht tödlich. Die Unfalluntersuchung ergab, dass trotz abgeschalteter Netzspannung am Dampfzylinder weiterhin eine Gleichspannung von 100 Volt anlag, die zur Wasserstandsmessung diente. Dies war nicht offensichtlich erkennbar. Gleichwohl hätte der Mitarbeiter vor dem Zylinderwechsel das Gerät auf Spannungsfreiheit prüfen müssen. Um zukünftige Unfallgefährdungen auszuschließen, wurden folgende Maßnahmen eingeleitet: > Am Elektrodampf-Luftbefeuchter wurde ein Zwischenschalter zum Abschalten der Wasserstandsmessung eingebaut. Sie initiiert und unterstützt Sicherheitsaktionen, die sich mit unterschiedlichen Akzenten über alle Jahreszeiten erstrecken. Unterstützt wird sie von vielen Kooperationspartnern: Polizei, Bildungsbehörde, Innenbehörde, Verkehrswacht Hamburg und anderen. Die gemeinsamen Ziele: Die Sicherheit der Kinder im Hamburger Großstadtverkehr erhöhen, die Zahl der Unfälle senken und Bewusstsein schaffen. Die Präventionsprojekte im einzelnen: Die Verkehrssicherheitsaktion Rücksicht auf Kinder... kommt an wurde im Frühjahr mit Blick auf die Hauptunfallursachen Rasen, Drängeln und bei Rot über die Ampel fahren fortgeführt. Während der drei Aktionswochen fanden 120 Informationsveranstaltungen Infostände vor Schulen, in Fußgängerzonen und Einkaufszentren sowie rund 480 Verkehrskontrollen statt. Ergebnis: rund Anzeigen, davon rund wegen zu hoher Geschwindigkeit (siehe auch > Der Hersteller wurde über den Sachverhalt informiert und eine Konstruktionsänderung gefordert. Eine Prüfung und Änderung wurde zugesagt. > Die Mitarbeiter wurden entsprechend unterwiesen. > Beraten, Ü berwachen, Analysieren < Betriebsbesichtigungen Beratungen, Besprechnungen Unfalluntersuchungen VERKEHRSSICHERHEITSARBEIT LEBEN SCHÜTZEN, UNFÄLLE VERMEIDEN 2006 verunglückten auf Hamburgs Straßen 837 Kinder im Straßenverkehr*. Die Entwicklung zeigt einen erfreulichen Rückgang: 2005 waren es noch 958 Kinder. Einige Verunglückte überleben die Unfälle nur mit schweren oder schwersten gesundheitlichen Folgen. Es gilt also weiterhin, das Leben aller schwachen Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu schützen. Die LUK Hamburg setzt auf intensive Aufklärungsarbeit und zielgruppenorientierte Informationen. * Quelle: Verkehrsunfallstatistik 2006 der Polizei Hamburg 12

13 T Die Aktionswoche Fahrrad schon gecheckt hielt ein attraktives Angebot für Radfahrer bereit: kostenloser Check der Verkehrssicherheit bei rund 50 Fachhändlern, kostengünstige und fachgerechte Reparaturen und ein Gewinnspiel, bei dem es unter vielen anderen Preisen auch drei Marken-Fahrräder zu gewinnen gab. Insgesamt wurden rund Fahrräder auf ihre Sicherheit geprüft, auch einige Unternehmen haben sich an der Aktion beteiligt. oder fehlende Reflektoren sind bei vielen Fahrrädern die Regel und damit die Unfallgefährdungen sehr groß. Die Aktion Schultüte wurde zum sechsten Mal gemeinsam von der Bildungsbehörde und der LUK Hamburg ausgerichtet und von der Polizei unterstützt. Der erfolgreiche Auftakt 2006 fand an der Schule Furtweg statt. In der Einschulungswoche wurden an Hamburger Grundschulen Hinweisplakate zum Schulbeginn aufgestellt und rund Schultüten-Flyer von Eltern, Lehrerinnen, Lehrern und Polizeiverkehrslehrern an Autofahrer überreicht. S C H O N G E C H E C K Zum Auftakt der Aktionswoche durchfuhren Schüler einen Hindernisparcours. Am 16. LUK-Schülerwettbewerb Sicherheit zur Einschulung haben wieder über Schulanfängerinnen und Schulanfänger aus rund 145 Schulklassen teilgenommen. Das Rätsel zum sicheren Schulweg ist als Unterrichtsmaterial vorbereitet: Gemeinsam erarbeiteten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte den sicheren Weg zur Schule. Steigende Teilnahme am Wettbewerb und die sehr positiven Rückmeldungen der Klassenlehrerinnen und -lehrer bestätigen das Konzept. Die ausgelosten 15 Schulklassen rund 450 Kinder haben einen Besuch bei Hagenbecks Tierpark inklusive Erkundungsgang mit pädagogischer Begleitung gewonnen. Fahrradwerkstätten in Hamburger Schulen werden seit 2003 von der LUK Hamburg gefördert, inzwischen sind es bereits über siebzig. Über die Einrichtung von Fahrradwerkstätten entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein dafür, wie wichtig ein verkehrssicheres Fahrrad ist. Denn nicht funktionierende Bremsen, abgerissene Lichtkabel, schwache Dynamos Schüler der Schule Furtweg mit Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig, Polizeivizepräsident Michael Daleki und LUK- Geschäftsführer Jan Holger Stock Der weltweite Aktionstag Zu Fuß zur Schule am 22. September wurde in der Hansestadt von der Bildungsbehörde, Hamburger Eltern, Ärztinnen und Ärzten und der LUK Hamburg ausgerichtet. Die LUK Hamburg war zum fünften Mal dabei. Die Empfehlung der LUK Hamburg: Den Schulweg zu Fuß zurückzulegen macht fit und bringt Spaß! Eltern sollten deshalb öfter das Familien-Taxi stehen lassen und ihre Kinder zum Zu- Fuß-Gehen ermuntern. Fortgeführt wurde die Beteiligung der LUK Hamburg am Plakatwettbewerb der Hamburger Polizeiverkehrslehrer, der 2006 auch sein 40. Jubiläum feierte. Am Wettbewerb beteiligten sich wieder rund Schülerinnen und Schüler. 13

14 MESSUNGEN UND MESSTECHNIK SEMINARE UND AUSBILDUNG Die Messstelle der LUK Hamburg führt bei Bedarf > Arbeitsplatzbeurteilungen beim Umgang mit Gefahrstoffen, > Expositionsbeurteilungen im Rahmen von Berufskrankheiten-Verfahren, > Messreihen an vergleichbaren Arbeitsplätzen zur Ermittlung von Expositionen durch. Die Messstelle der Präventionsabteilung bestand das Audit des Bundesbandes der Unfallkassen erneut mit Erfolg. Das Audit bestätigt, dass die Messstelle die Qualitätsstandards bei der Beurteilung der Exposition von Beschäftigten gegenüber Gefahrstoffen am Arbeitsplatz erfüllt. Seminare zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit. Im Jahr 2006 besuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die 139 Seminare, Fachtagungen und Workshops der LUK Hamburg. Viele Seminare entstanden wieder zusätzlich zum Seminarprogramm im direkten Kontakt mit unseren Kunden. Die kurzen Wege im Stadtstaat Hamburg geografisch und in der Kommunikation ließen Wünsche aus den Unternehmen schnell Realität werden. Kooperationen mit Fachinstitutionen und externen Spezialisten sind für die LUK Hamburg ein Pfeiler der Arbeit und der Qualität. Die Qualität der LUK-Seminare wird laufend überprüft. Die durchweg gute Beurteilung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freute uns und ist uns Verpflichtung. GEFAHRSTOFFMESSUNGEN IN HOCHSCHULLABORATORIEN Die Serie der Messungen an Arbeitsplätzen in chemischen Hochschullaboratorien während der Tätigkeiten mit chronisch schädigenden Stoffen (KMRF) wurde fortgeführt. Die Messungen stehen im Zusammenhang mit der Erörterung der Messverpflichtung bei Tätigkeiten mit KMRF-Gefahrstoffen der Kategorie 1 und 2 des 11 (2) Ziffer 1 der Gefahrstoffverordnung. Werden Laborarbeiten nach den Regeln der Technik durchgeführt, wird die Bestimmungsgrenze des Messverfahrens regelhaft unterschritten. Die Festlegung von Arbeitsplatzgrenzwerten durch den Ausschuss für Gefahrstoffe steht nach wie vor aus. Die Messergebnisse werden mit den teilnehmenden Hochschulgruppen, Vorgesetzten, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Personalvertretungen und Gewerbeaufsicht diskutiert. SEMINAR-RÜCKBLENDE 2006 Führungskräfte bevorzugten betriebsinterne Seminare. Die LUK Hamburg kam in das Unternehmen und informierte kurz, prägnant, praxisnah zu Verantwortung, Aufgaben und Organisation von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Personal- und Betriebsräte besuchten uns gerne als gesamtes Gremium eines Betriebes. Die Themenschwerpunkte wurden in der Planung gemeinsam festgelegt. Grundlagen der Arbeitssicherheit wurden ebenso gewünscht wie spezielle Themen der Gesundheitsförderung zur Vorbereitung betriebsinterner Projekte. In den Fachseminaren für alle Interessierten tauschten sie sich mit anderen Funktionsträgern und Fachleuten aus. Die Jahrestagung der Fachkräfte für Arbeitssicherheit spiegelte in den Themenschwerpunkten das breite Arbeitsgebiet der Fachkräfte wurden vorgestellt und diskutiert: Ergonomie an Arbeitsplätzen von Lagern, in der Hauswirtschaft bis hin zu Kita und Büro, Schlafstörungen als Risiko für Gesundheit und Arbeitssicherheit wie auch Aggressions- und Gewaltsituationen im Beruf. Sicherheitsbeauftragte vieler Branchen vertieften Themen der Arbeitssicherheit in ihren Berufsbereichen. Gefragt waren wieder Fachseminare zu Brandschutz, Elektrosicherheit, Lärm und Gesundheit. 14

15 Bei den Fachthemen für Fachleute, den Seminaren für Interessierte aus unterschiedlichen Berufen und Funktionen im Betrieb, waren die Seminare zu Leitern, Motorsägen, Absperrmaßnahmen bei Arbeiten im Straßenverkehr, Gehörschutz, Burn out, Suchtprävention schnell ausgebucht. Die beiden Reihen Gesundheit und Ergonomie blieben Magnete. Unter dem Motto Sicherheit von Anfang an beteiligte sich die LUK Hamburg in Ausbildungsgängen für Medizinische Bademeister und Masseure, Krankenpflegekräfte, Restauratoren in Museen und in der Lehrerausbildung mit Themen der Arbeitssicherheit. Bei dem Wochenendseminar der Hamburgischen Brücke für pflegende Angehörige ist die LUK Hamburg ein verlässlicher Partner. Das Thema Gewaltprävention in der Schule und Konstruktiver Umgang mit Konflikten wurde in der bewährten Hamburger Partnerschaft von der Beratungsstelle Gewaltprävention der Schulbehörde, dem Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) und der LUK Hamburg weiter ausgebaut. Das Streitschlichterprogramm der Hamburger Schulen wurde weiter unterstützt. Beim Schüler-Streitschlichtertreffen im Mai 2006 tauschten rund 260 Streitschlichter in den Workshops Erfahrungen aus und erhielten von der Senatorin für Bildung ihre Zertifikate. Die Seminare für Lehrerinnen und Lehrer in den ersten Berufsjahren zum Thema Umgang mit Grenzüberschreitungen und Gewalt in der Schule waren sehr begehrt. Unter fachlicher Regie des ikm wurden Lehrerinnen und Lehrer in Seminaren qualifiziert, um Projektwochen zur Gewaltprävention mit den 8. Klassen durchzuführen. In der Ausbildung der Referendarinnen und Referendare der Fächer Sport, Chemie und Arbeitslehre sind die Sicherheitsseminare ein fester Bestandteil. Von Schulen wurden gerne unsere Kompaktseminare zu Fragen der Sicherheit als Seminare vor Ort für das ganze Kollegium gebucht. Für Kindertagesstätten lag der Schwerpunkt neben der Sicherheit in der Kita und im Außengelände bei der Bewegungsförderung. Fortbildungen zur Bewegungsbaustelle, zum Bewegungskonzept nach Emmi Pickler und Elfriede Henstenberg und zum Gütesiegel Bewegungskita der Hamburger Sportjugend erfreuten sich reger Nachfrage. Viel Andrang gab es auch bei den Schwimm-Seminaren. Bei der Jahrestagung mit den Dachverbänden von Kindertagesstätten in der LUK Hamburg bildeten Ergonomie sowie Gewaltprävention und konstruktiver Umgang mit Konflikten die fachlichen Schwerpunkte. Ausbildung der Fachkräfte für Arbeitssicherheit Künftigen Fachkräften für Arbeitssicherheit in den Mitgliedsunternehmen finanziert die LUK Hamburg die erforderliche berufsbegleitende Ausbildung. Sie wird in Form eines Fernlehrganges, der zirka ein Jahr dauert, durchgeführt. Im Berichtsjahr haben zehn angehende Fachkräfte am Lehrgang teilgenommen, drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben 2006 ihre Ausbildung abgeschlossen. 15

16 BESONDERE VERANSTALTUNGEN FACHTAGUNG: SICHERHEIT IN THEATERN UND VERANSTALTUNGSSTÄTTEN Auch 2006 trafen sich 70 technische Direktoren von Theatern und Veranstaltungsstätten bei der Fachtagung in Kooperation der Unfallkassen Hamburg, Schleswig- Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und der Technischen Leitung des Deutschen Schauspielhauses. Volle Sicherheit für vollen Theatergenuss! FIT UND PFIFFIG KINDER BEWEGEN IHRE ZUKUNFT Über 300 Erzieherinnen, Erzieher, Übungsleiterinnen und -leiter aus Sportvereinen folgten der Einladung des neuen Netzwerkes aus Verband für Turnen und Freizeit Hamburg (VTF), Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten, LUK Hamburg und Hamburger Sportjugend. Die Fachtagung unter der Schirmherrschaft von Renate Schneider vom Hilfswerk Kinder helfen Kindern des Hamburger Abendblattes bot einen bunten und musikalisch begleiteten Strauß an Praxis-Workshops. Gemeinsam Kinder in Bewegung bringen - in Kita und Verein - bleibt das Ziel. PSYCHISCH-AKTIVE MEDIKAMENTE UND ARBEIT Viele Beschäftigte sind auf Medikamente angewiesen, um beschwerdefrei leben und arbeiten zu können. Psychisch-aktive Medikamente, Schlaf- und Beruhigungsmittel, auch Schmerzmittel können zu Abhängigkeit und Beeinträchtigungen bei der Arbeit führen. Oft sind die Konsumenten und Personalverantwortlichen nur unzureichend informiert über die Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit. Das Fachforum von Büro für Suchtprävention in der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen in Kooperation mit der LUK Hamburg brachte das Thema ins Gespräch, besonders wurden Probleme der Grenzziehung diskutiert. LÄRM IN KITA UND SCHULE Maßnahmen gegen Lärm in Kitas und Schulen sind ein Anliegen der LUK Hamburg. Die Auftaktveranstaltung des Lärm-Präventionsprojekts der Arbeitsschutz-Partnerschaft Hamburg diskutierte Ansätze für Kitas. Im Dezember lud die LUK Hamburg Fachleute aus den Bauabteilungen zu einer Expertenrunde Lärm in Schulgebäuden ein. In der Arbeitsschutz-Partnerschaft haben sich unter anderem der DGB, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt und die LUK Hamburg zusammengeschlossen. 3. INTERNATIONALER HAMBURGER SPORT-KONGRESS In guter Tradition war die LUK Hamburg wieder Partner des VTF und unterstützte den Fachteil des Kongresses für Kindergesundheit- und Bewegungsförderung. SCHUTZENGEL GESUCHT Bei der gemeinsamen Fachtagung zur Prävention von Kinderunfällen trafen sich Fachleute aus der Arbeit mit Kindern, Kindermedizin, Prävention, Verkehrssicherheit und Wissenschaft. Der aktuelle Gesundheitsbericht der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG), der Vortrag zu Risikoverhalten und Resilienz und die Präsentation der Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit brachten die Gäste ins Gespräch. Veranstalter waren die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG), BSG und LUK Hamburg. PROJEKTE In Modellprojekten werden Präventionsmaßnahmen erarbeitet und erprobt. Zur Sicherung der Qualität arbeitet die LUK Hamburg eng mit Forschungseinrichtungen und anderen Fachinstitutionen zusammen. Schwerpunkte 2006: Zur Gewaltprävention in der Schule wurden Bausteine zusammen mit den Fachpartnern weiterentwickelt. Zum Beispiel das Streitschlichter-Programm und Fortbildungen für Lehrkräfte zur Anleitung der Schülerinnen und Schüler, Durchführung von Projektwochen zur Gewaltprävention, Entwicklung von Medien wie Unterrichtsmaterial und Film. Im Sommer 2006 startete das Modellprojekt Prefect- Schüler am Gymnasium Farmsen, das von der Beratungsstelle Gewaltprävention, der LUK Hamburg und einer Gruppe von Experten fachlich begleitet wird. Bei diesem Konzept aus dem englischsprachigen Raum einigen vielleicht bekannt aus den Harry-Potter-Romanen 16

17 werden Vertrauensschüler ausgebildet, um soziale Verantwortung für den schulischen Alltag zu übernehmen. Fortbildungen zur Bewegungsbaustelle in Kindertagesstätten und Grundschulen sind weiter sehr begehrt. Das Konzept wird ständig vom Hamburger Forum Spielräume der Universität Hamburg für die unterschiedlichen pädagogischen Ansätze und Einsatzmöglichkeiten weiterentwickelt. Zu Unfällen im Sportunterricht wurde eine Studie gestartet: Aus aktuellen Unfallanzeigen sollen gemeinsam von Experten aus Sportwissenschaft, Schulpraxis und LUK Hamburg typische Unfallsituationen analysiert und Präventionsmaßnahmen entwickelt werden. In Kindertagestätten und Schulen werden Lärm und Mängel einer schlechten Raumakustik von den Beschäftigten immer häufiger als eine Stressursache empfunden. Die LUK Hamburg beteiligt sich deshalb im Rahmen der Arbeitsschutz-Partnerschaft Hamburg an einem Lärm-Präventionsprojekt. Ziel des Projektes ist die Verbesserung des Geräuschpegels und der Sprachverständlichkeit. Zum Auftakt des Projektes fand im November 2006 eine Fachtagung statt. Im Rahmen der Arbeitsschutz-Partnerschaft Hamburg beteiligt sich die LUK Hamburg an einem Nadelstich- Präventionsprojekt in den Krankenhäusern. Ziel ist die betriebliche Umsetzung der neugefassten TRBA 250 mit der praktischen Einführung sicherer Stich- und Schnittinstrumente am Krankenbett. Die Zahl der Berufserkrankungen als Folge einer am Patienten erworbenen Infektionskrankheit soll gesenkt werden. In den vielfältigen Arbeitsbereichen der Theater wurden Präventionsmaßnahmen für Theaterplastiker, Musiker und für auf der Bühne Tätige gefördert. Trichloramin in Bädern Trichloramine entstehen als unerwünschte Nebenprodukte bei der Chlorung des Schwimmbadwassers durch Reaktion des Chlors mit organischen Stickstoffverbindungen, vor allem Harnstoff, die durch die Badegäste in das Wasser eingetragen werden: Sie können beim Auftreten in der Hallenbadluft zu akuten Reizwirkungen an Augen, Nase und Bronchien führen. Für eine Beurteilung der Gefährdung von Beschäftigten und Schwimmbadbesuchern, etwa Schulkindern beim Schulschwimmen, durch Trichloramine liegen derzeit in Deutschland noch keine repräsentativen Daten vor. Aus diesem Grund werden zurzeit in einem bundesweiten Sondermessprogramm repräsentative Expositionsdaten ermittelt. Die LUK Hamburg hat sich durch Messungen in mehreren Schwimmbädern an der Erhebung beteiligt. ARBEIT IN FACHGREMIEN In Fachgremien wirken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Präventionsabteilung unmittelbar bei der Erarbeitung von Maßnahmen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz mit. Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis der Mitgliedsunternehmen fließen ein. Im Jahr 2006 waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem aktiv > in den Arbeitskreisen Arbeitsmedizin, Gefahrstoffe, Integrierter Arbeitsschutz, Flughäfen sowie Prävention in beruflichen Schulen des Bundesverbandes der Unfallkassen (BUK) > im DIN-Normungsausschuss Kommunale Technik und CEN TC 183-WG2 zur Erarbeitung von nationalen und europäischen Normen > in der Fachgruppe Entsorgung des BUK, unter anderem zum Thema Warnkleidung und zur neuen Regel für Sicherheit und Gesundheitsschutz: Abfallwirtschaft, Teil 1 > im Arbeitskreis Gesundheit der Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.v. ERSTE HILFE UND SCHULSANITÄTSDIENSTE Die Unternehmer müssen für eine wirksame erste Hilfe in ihren Unternehmen sorgen. Die LUK Hamburg finanziert die Ausbildung von Ersthelferinnen und Ersthelfern in den Betrieben, Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen nach festgelegten Kriterien. Im Berichtsjahr haben Personen an der Grundausbildung und Personen am Auffrischungstraining für erste Hilfe teilgenommen. In Schulen fördert die LUK Hamburg die Gründung von Schul-Sanitätsdiensten (SSD) mit Schülerinnen und Schülern als dauerhafte Einrichtung. Schul-Sanitätsdienste ergänzen die Erste-Hilfe-Organisation an Schulen, ersetzen jedoch nicht die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte in erster Hilfe. Eine gute Erste-Hilfe-Organisation an Schulen kann helfen, die Kosten von Unfällen zu reduzieren, denn nach einer guten Erstversorgung durch Mitschüler und Lehrkräfte muss ein verletzter Schüler unter Umständen nicht mehr mit dem Rettungsfahrzeug zur weiteren Behandlung transportiert werden. Im Jahr 2006 hat sich ein Runder Tisch ge- 17

18 gründet, der das Ziel verfolgt, die Schulsanitätsdienste zu fördern und einen übergreifenden Qualitätsstandard zu sichern. Beteiligte sind: Arbeiter Samariter Bund, Jugendrotkreuz, Malteser Jugend, Johanniter Jugend, Behörde für Bildung und Sport und die LUK Hamburg. NEUERSCHEINUNGEN DER LUK HAMBURG SICHERHEITSTIPPS FÜR SCHULEN Die kompakt aufbereiteten Sicherheitstipps werden in monatlichen Abständen an die Schulleiterinnen und Schulleiter versandt und bieten Hilfe zu Sicherheitsund Gesundheitsschutzfragen in der Schulpraxis. Die im Jahr 2000 begonnene Reihe wurde fortgesetzt. Eine Übersicht über alle Sicherheitstipps ist auf der LUK- Homepage in der Rubrik Prävention zu finden. Themen 2006 waren unter anderem: > Werken, Arbeitslehre, Technik: Maschinenbedienung durch Lehrkräfte und Schüler > PC-Arbeitsplatz gestalten KITA-LUK-STEINE Der Ordner KITA-LUK-STEINE gibt auf den Kita-Alltag zugeschnittene Antworten zu Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes in Kitas. Zum Beispiel zu erhöhten Spielebenen oder zum Basteln in Gruppen. In einzelnen KITA-LUK-STEINEN werden die Themen kurz und praxisorientiert wiedergegeben. Das Nachschlagewerk wurde von der LUK Hamburg im Jahr 2004 entwickelt. Es ist als Loseblatt-Sammlung eingerichtet und wird zweimal im Jahr ergänzt. Für Elternvertretungen gab die LUK Hamburg die folgenden Sicherheitstipps heraus: > Schulfahrten ins Ausland > Fahrradsicherheit bei Radwanderungen LUK-Mitgliedsunternehmen können alle Schriften kostenlos beziehen über im Internet unter oder per Telefon unter 040 /

19 5 REHABILITATION TEILHABE ENTSCHÄ DIGUNG BERUFSKRANKHEITEN Mit rund 21,1 Millionen Euro sind die Ausgaben für Rehabilitation, Teilhabeleistungen, Renten und weitere Entschädigungsleistungen um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (20,7 Millionen Euro) gestiegen. Ursache hierfür sind in erster Linie vermehrte Ausgaben im Bereich der stationären Behandlung und der Pflege. Die Liste der Berufskrankheiten wird künftig durch die Krankheit Lungenfibrose durch extreme und langjährige Einwirkung von Schweißrauchen und -gasen ergänzt. Zwar ist sie noch nicht in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen worden, grundsätzlich ist die Anerkennung als Berufskrankheit aber schon jetzt möglich. Die Meldungen auf Verdacht einer Berufskrankheit gehen bei der LUK Hamburg kontinuierlich zurück. SCHWERE ZAHNSCHÄDEN NACH STURZ VOM RAD Ein sonniger Nachmittag im September Die 22- jährige Lehramts-Studentin Julia F.* fährt mit ihrem Fahrrad von ihrer Praktikumsstelle in einer Schule nach Hause. Sie fährt auf dem Gehweg. An einer unübersichtlichen Stelle stößt sie mit einer entgegenkommenden Fahrradfahrerin zusammen, stürzt und erleidet neben einer Oberkieferfraktur und einem Durchbiss der Unterlippe auch gravierende Zahnschäden. Die Schule, an der Julia F. ihr Praktikum absolviert, meldet den Unfall der LUK Hamburg. Hier wird geprüft, ob ein versicherter Unfall vorliegt und die LUK leistungspflichtig ist. Die folgenden Prüfschritte geben einen Einblick in die Praxisarbeit der LUK. Frage: Ist der Unfall versichert? Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht für Studierende grundsätzlich nur während ihrer studentischen Tätigkeit an der Hochschule. Das heißt: Unfallversicherungsschutz durch die Universität ist in diesem Fall nicht gegeben. Aber sofern die Studierenden während eines Praktikums in den Betriebsablauf des Praktikumsbetriebes eingliedert sind, werden sie wie Beschäftigte des Betriebes tätig und sind somit über den Unfallversicherungsträger des Praktikumsbetriebes versichert. Auch die Wege von und nach dem Ort der Tätigkeit sind versichert ( 8 Absatz 2 Sozialgesetzbuch (SGB) VII gesetzliche Unfallversicherung). Antwort: Da in diesem Fall die Beschäftigten der Schule, außer den Beamtinnen und Beamten, bei der LUK Hamburg versichert sind, kommt die Zuständigkeit eines anderen Unfallversicherungsträgers nicht in Betracht. Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz bei der LUK Hamburg ist für die Praktikantin also gegeben. Frage: Der Zusammenstoß der beiden Fahrradfahrerinnen ereignete sich auf einem Gehweg, der von Radfahrern nicht befahren werden durfte. Erlischt der Versicherungsschutz bei ordnungswidrigem Verhalten? Verbotswidriges Handeln schließt einen Versicherungsfall nicht aus ( 7 Absatz 2 SGB VII). Nur wenn ein Gesundheitsschaden absichtlich herbeigeführt wird, besteht Leistungsausschluss. Antwort: Auch wenn Julia F. ebenso wie ihre Unfallgegnerin einen Weg benutzt hat, auf dem sie nicht hätte Fahrrad fahren dürfen, wird hierdurch der Unfallversicherungsschutz nicht eingeschränkt. Möglicherweise kann die LUK Hamburg Regressansprüche gegen die Unfallgegnerin durchsetzen. Frage: Ist der Anspruch auf ärztliche Behandlung zeitlich begrenzt? Versicherte haben Anspruch auf zahnärztliche Behandlung und die Versorgung mit Zahnersatz ( 26 Absatz 1 in Verbindung mit 27 Absatz 1 Nr. 3 SGB VII). Antwort: Sofern eine Behandlung auf Grund von Unfallfolgen erforderlich ist, bleibt die LUK Hamburg hierfür zuständig; eine zeitliche Begrenzung sieht der Gesetzgeber nicht vor. * Name geändert 19

20 Für die inzwischen nach Süddeutschland verzogene Versicherte wurde Ende 2005 erneut eine umfangreiche Zahnbehandlung mit prothetischer Versorgung erforderlich und im Rahmen der geltenden Gebührensätze von der LUK Hamburg bezahlt wurden von der LUK Hamburg insgesamt rund Euro für Zahnersatz ausgegeben. REHABILITATION UND TEILHABE Jeder schwere Unfall wird von der LUK Hamburg individuell betreut. Alle Leistungen werden aus einer Hand von den Rehabilitationsberaterinnen und -beratern gesteuert. Eine unfallverletzte Versicherte hat in ihrer Rehabilitationsberaterin eine feste Ansprechpartnerin, die sie in allen Fragen der Rehabilitation, der Rente und sonstiger Entschädigungsleistungen persönlich betreut. Die Rehabilitationsberaterinnen und -berater sind so lange wie erforderlich tätig, unter Umständen, so lange die von ihnen betreuten Versicherten leben. Ziel der Rehabilitation ist die zügige und möglichst vollständige Genesung von den Unfallfolgen, damit die Versicherten wieder ins Arbeitsleben, in die Schule etc. zurückkehren können. Das LUK-Rehabilitationsmanagement für Verletzte umfasst > die Steuerung der medizinischen Rehabilitation und die Übernahme der Kosten, zum Beispiel für die Behandlung im Krankenhaus, in Reha-Kliniken, bei Ärztinnen und Ärzten > Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, zum Beispiel Hilfen zur Schul- und Berufsausbildung, Weiterbildung oder Umschulung > Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, zum Beispiel behindertengerechter Umbau der Wohnung, Kraftfahrzeughilfe 1 vergl. im Anhang Die LUK Hamburg in Zahlen Einnahmen und Ausgaben 2006 Seite 27: Kontengruppen 40, 45, 46, 48 Im Jahr 2006 wendete die LUK Hamburg insgesamt 12,16 Millionen Euro für Heilbehandlungskosten 1 auf. Hiervon wurden 5,92 Millionen Euro für ambulante und 3,25 Millionen Euro für stationäre Behandlungen eingesetzt. Heilbehandlungskosten 2005: 11,59 Millionen Euro. Die Rechnungen von Ärzten, Kliniken und sonstigen Leistungserbringern unterliegen der Rechnungskontrolle. Sie werden von der LUK Hamburg fallbezogen geprüft, zu hoch abgerechnete Beträge werden gekürzt, der Rechnungssteller benachrichtigt. Solche Kontrollen schützen zum einen vor ungerechtfertigten Mehrausgaben und tragen zum anderen zu einer korrekten Rechnungslegung bei. TEILHABE AM ARBEITSLEBEN Die Folgen schwerer Arbeits- oder Wegeunfälle oder einer Berufskrankheit zwingen Versicherte unter Umständen dazu, ihren alten Beruf aufzugeben. Diesen Versicherten hilft die LUK Hamburg bei der beruflichen Orientierung. Sie trägt die Kosten zum Beispiel für Fortbildungen, Umschulungen oder Fahrten zur Schulungsstätte. 46 Versicherte bezogen im Jahr 2006 diese so genannten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Rund Euro 2 wurden für diese Leistungen aufgewendet (2005: rund Euro). ENTSCHÄDIGUNG Durch die Entschädigungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind die Versicherten während und nach ihrer Rehabilitation finanziell abgesichert. Entschädigungsleistungen sind: > Verletztengeld, das für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit nach dem Ende der Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers gezahlt wird. Es beträgt 80 Prozent des Bruttoentgelts, Höchstgrenze ist das vorherige Nettoentgelt. Das Verletztengeld wird im Auftrag des Unfallversicherungsträgers von der Krankenkasse des Versicherten ausgezahlt. > Verletztenrente, die an Versicherte gezahlt wird, die durch einen Unfall oder eine Berufskrankheit in ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sind. Eine Rente wird gewährt, wenn ein Versicherter um mindestens 20 Prozent in seiner Erwerbsfähigkeit gemindert ist und wenn diese Einschränkung über die 26. Woche nach dem Versicherungsfall hinaus andauert. Die Rentenzahlung beginnt mit dem Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit, bei Schülerinnen, Schülern und Studierenden mit dem Tag nach dem Versicherungsfall. > Renten an Witwen, Witwer und Waisen, die gezahlt werden, wenn der Versicherte an den Folgen eines Unfalls oder einer Berufskrankheit stirbt. > Sterbegeld in Höhe von einem Siebtel einer Bezugsgröße, die der Gesetzgeber festlegt. Im Jahr 2006 betrug das Sterbegeld unverändert 4.140,00 Euro. 2 vergl. im Anhang Die LUK Hamburg in Zahlen Einnahmen und Ausgaben 2006 Seite 27: Kontengruppe 49 20

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