Gewaltprävention beim FC Bütschwil

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1 Gewaltprävention beim FC Bütschwil Unser Verständnis Wir wollen Konflikte frühzeitig erkennen und ihnen entgegenwirken. Dabei wollen wir allen auftauchenden Problemen mit Engagement begegnen und unsere Augen nicht aus Bequemlichkeit davor verschliessen. Wir verstehen aber auch, dass nicht alle Konflikte gleich behandelt werden können. Vielfach erfordern gerade kleinere Konflikte ein rasches und beherztes Eingreifen. Andere Konflikte erfordern dagegen ein durchdachtes und planmässiges Vorgehen. In der Tabelle Eskalationsschema werden deshalb zunächst möglicherweise in unserem Verein auftauchende Konflikte in verschiedene Eskalationsstufen eingeteilt und dargelegt, was für Massnahmen durch wen zu ergreifen sind. Für Konflikte, bei welchen gemäss dem Eskalationsschema eine Meldung an den zuständigen Konfliktmanager zu erfolgen hat, ist das Vorgehen im entsprechenden Ablaufsschema ersichtlich. Diesem Ablaufsschema ist auch zu entnehmen, welche externen Fachstellen bei Bedarf beigezogen werden können oder beispielsweise bei schweren strafrechtlichen Verstössen müssen. Bestandteile des Konzeptes Unser Konzept zur Krisenintervention besteht somit im Wesentlichen aus folgenden Elementen, bzw. Dokumenten: 1. Über verschieden Informationskanäle (Vereinshomepage, Flyer, Elternbriefe, Elternabende, Verkündung an Vereins-HV) werden die Vereinsmitglieder informiert: a. über unser Konzept zur Krisenintervention b. über die Bestandteile des Konzeptes c. über die Funktionsweise des Konzeptes d. über die Person des Konfliktverantwortlichen

2 Die Vereinsmitglieder werden dabei aufgefordert: a. die Verantwortung füreinander wahrzunehmen b. bei Konflikten nicht weg zu schauen c. bei Konflikten die notwendigen Vorkehren zu treffen 3. Eskalationsschema: a. dieses gibt Auskunft über die verschiedenen Konfliktstufen b. bestimmt, wer und in welcher Form tätig wird 4. Ablaufschema bei Konflikten, welche dem Konfliktmanager gemeldet werden: a. dieses gibt Auskunft, über den weiteren Ablauf ab Meldung beim Konfliktmanager. b. erwähnt verschiedene Fachstelle, welche je nach Bedarf beigezogen werden können.

3 - 3 - Eskalationsschema Stufe 1 Aktive / Senioren / Veteranen Streit Unstimmigkeiten sehr unfaires Verhalten im Spiel unflätiges Verhalten gegenüber Schiedsrichter Juniorinnen und Junioren Streit Hänseleien Ausgrenzung sehr unfaires Verhalten im Spiel unflätiges Verhalten gegenüber Schiedsrichter Massnahmen Gespräch, schlichten Gespräch, schlichten Stufe 2 Vorstandsmitglieder, (erwachsene) Vereinsmitglieder, Teamkollegen, Schlägerei Mobbing Diebstahl Sachbeschädigung Rassismus Drogenmissbrauch Trainer, Vorstandsmitglieder Schlägerei Mobbing Diebstahl Sachbeschädigung Rassismus Drogenmissbrauch Massnahme Meldung an Konfliktverantwortlichen 1 Meldung an Konfliktverantwortlichen Stufe 3 Vorstandsmitglied, Trainer, Anwesende Schwere Körperverletzung sexuelle Belästigung Erpressung Nötigung Mehrfachdelikte aus Stufe 2 Trainer, Juniorenobmann, Anwesende Schwere Körperverletzung sexuelle Belästigung Erpressung Nötigung Mehrfachdelikte aus Stufe 2 Massnahme Meldung an Konfliktverantwortlichen Meldung an Konfliktverantwortlichen Vorstandsmitglieder, Trainer, Anwesende Trainer, Juniorenobmann, Anwesende 1 Das weitere Vorgehen bei Konflikten der Stufen 2 und 3 bestimmt sich nach dem Ablaufsschema bei Konflikten, welche dem Konfliktmanager gemeldet werden

4 - 4 - Ablaufsschema bei Konflikten, welche dem Konfliktmanager gemeldet werden Ereignis 1) Triage durch Konfliktverantwortlichen (KV): 2) NEIN JA Meldung an Fachstelle Meldung an Präsidenten Initiierung geeigneter Massnahmen in Zusammenarbeit mit dem Präsidenten Evtl. Sanktionen Medienarbeit Information an Betroffene und (in anonymisierter Form) an Vorstand Evtl. Information an Medien Konfliktverantwortlicher: Hanspeter Helbling, Geissbergstrasse 16, 9606 Bütschwil privat: 071 / Natel: 078 /

5 - 5-1) Die Vereinsmitglieder werden über verschiedene Kanäle (Flyer, Elternbrief, Elternabende, Homepage) über der den Konfliktverantwortlichen informiert. So wird sichergestellt, dass bei relevanten Ereignissen eine Meldung an diesen erfolgt. Beim Konfliktverantwortlichen handelt es sich um ein niederschwelliges Angebot. Deshalb ist die (auch anonyme) Erreichbarkeit des Konfliktverantwortlichen per und Briefkasten sowie Telefon gewährleistet. Dies in Zusatz zu den im Eskalationsschema erwähnten Konflikten, bspw. wenn sich ein Vereinsmitglied direkt an den Konfliktverantwortlichen wenden möchte. 2) Bei schweren Verstössen gegen das Strafrecht sind Fachstellen (Polizei, Untersuchungsbehörden, Opferhilfestellen) beizuziehen. Dem Konfliktmanager und/oder den Betroffenen stehen u.a. folgende Institutionen zur Verfügung: (Institut neues Lernen, Zürich) (Swiss Olympic) (Prävention sexuelle Ausbeutung im Freizeitbereich) (Schweiz. Rotes Kreuz; Konstruktiver Umgang mit Konflikten) (Taskforce für Interkulturelle Konflikte) (Bundesamt für Sport) (Alsaker Gruppe für Prävention, Bern) (Institut für Konfliktmanagement) (Fachgruppe für Gewaltprävention) ( ABC der Konfliktbewältigung ) ( Präventive Konzepte ) Fachstelle mira, Langgasse 14, 8004 Zürich (Tel oder ) Schulpsychologischer Dienst des Kantons St. Gallen (Tel ) Krisenintervention des Schulpsychologischen Dienstes (Tel ) Beratungsstelle Opferhilfe, Teufenerstr. 11, 9001 St. Gallen (Tel )

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