Netzplantechnik bei Ablauf- und Terminsteuerung

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1 Netzplantechnik bei Ablauf- und Terminsteuerung Vlker Nawrath Webseite: Blg:

2 Anmerkungen Die Netzplantechnik ist ein wichtiges Instrument für die Ablauf- und Terminsteuerung vn Prjekten. Die ist smit Teil der Prjektplanung. Sie baut auf der Prjektstrukturierung auf. Grundlage für die Darstellung ist das Kapitel 1.11 des Handbuchs Kmpetenzbasiertes Prjektmanagement (PM3) der Deutschen Gesellschaft für Prjektmanagement (GPM). Eine ausführliche Auseinandersetzung mit diesem Thema will und kann diese Präsentatin nicht ersetzen. Es sllen lediglich die wesentlichen Zusammenhänge nachvllzgen werden. Fehlermeldungen und Anregungen nimmt der Autr dieses Dkuments in seinem Blg an: 2

3 Przessschritte der Ablauf- und Terminplanung Erstellen Phasenplan Erstellen Prjektstrukturplan Überführung in den Ablaufplan Zeitliche Gliederung des Prjekts in Abschnitte Festlegung wesentlicher Aktivitäten je Phase Grbe Terminierung mit Meilensteinen am Ende jeder Phase Zerlegung in Phasen, Teilprjekte, Teilaufgaben und Arbeitspakete Phasengliederung aus Phasenplan kann übernmmen werden Schnittstellen und zeitlichen Abflgen Was ist zu tun? Wer macht was? Wer ist für was verantwrtlich? Überführung vm Prjektstrukturplan Festlegung der technlgischen Reihenflge vn Vrgängen (Ablaufplan, Netzplan) Ableitung des Terminplans Schätzung der Durchführungsdauern für die Vrgänge hne Berücksichtigung vn spezifischen Ressurcen. Ermittlung der Ressurcen Zurdnung der Ressurcen (Mitarbeiter, Sachmittel, Material & Betriebsmittel, Ksten des Vrgangs) Optimierung des Ablaufund Terminplans Iterativer Przess der Ablauf- und Terminplanung im Zusammenhang der bereitgestellten Ressurcen 3

4 Netzplan als Instrument für Ablauf- & Terminsteuerung Erstellen Phasenplan Erstellen Prjektstrukturplan Überführung in den Ablaufplan Zeitliche Gliederung des Prjekts in Abschnitte Festlegung wesentlicher Aktivitäten je Phase Grbe Terminierung mit Meilensteinen am Ende jeder Phase Zerlegung in Phasen, Teilprjekte, Teilaufgaben und Arbeitspakete Phasengliederung aus Phasenplan kann übernmmen werden Schnittstellen und zeitlichen Abflgen Was ist zu tun? Wer macht was? Wer ist für was verantwrtlich? Überführung vm Prjektstrukturplan Festlegung der technlgischen Reihenflge vn Vrgängen (Ablaufplan, Netzplan) Ableitung des Terminplans Schätzung der Durchführungsdauern für die Vrgänge hne Berücksichtigung vn spezifischen Ressurcen. Ermittlung der Ressurcen Zurdnung der Ressurcen (Mitarbeiter, Sachmittel, Material & Betriebsmittel, Ksten des Vrgangs) Optimierung des Ablaufund Terminplans Iterativer Przess der Ablauf- und Terminplanung im Zusammenhang der bereitgestellten Ressurcen 4

5 Begriffe der Netzplantechnik (1/2) Netzplan Darstellung vn Abläufen und deren Abhängigkeiten Die Darstellung kann graphischer der tabellarischer Art sein Netzplantechnik Analyse, Planung, Steuerung und Überwachung vn Abläufen Vrgang Ablaufelement, welches ein bestimmtes Geschehen beschreibt Besitzt eine Dauer mit definiertem Anfang und Ende Ereignis Ablaufelement, welches das Eintreten eines best. Zustands beschreibt. Dauer ist Null und und tritt zu einem bestimmten Zeitpunkt ein 5

6 Begriffe der Netzplantechnik (2/2) Anrdnungsbeziehung (AOB) Quantifizierbare Abhängigkeit zwischen Ereignissen & Vrgängen Knten Je nach Verfahren ein Ereignis der Vrgang im Netzplan Pfeil Je nach Verfahren ein Vrgang und / der eine AOB 6

7 Anrdnungsbeziehungen im Netzplan Nrmalflge () Ende-Anfang-Beziehung (auch EA genannt) Anfangsflge (AF) Anfang-Anfang-Beziehung (auch AA genannt) Endflge (EF) Ende-Ende-Beziehung (auch EE genannt) Sprungflge (SF) Anfang-Ende-Beziehung (auch AE genannt) 7

8 Zeitabstände bei Anrdnungsbeziehungen (1/3) bedeutet: der später Minimaler Zeitabstand (MINZ) psitiv (+2) Anrdnungsbeziehung Vrgangsknten- Netzplan Minimaler Zeitabstand (MINZ) negativ (-2) Nrmalflge () Anfangsflge (AF) Endflge (EF) Sprungflge (SF) 8

9 Zeitabstände bei Anrdnungsbeziehungen (2/3) bedeutet: der früher Maximaler Zeitabstand (MAXZ) psitiv (+2) Anrdnungsbeziehung Vrgangsknten- Netzplan Maximaler Zeitabstand (MIXZ) negativ (-2) Nrmalflge () Anfangsflge (AF) Endflge (EF) Sprungflge (SF) 9

10 Zeitabstände bei Anrdnungsbeziehungen (2/3) bedeutet: der später Minimaler Zeitabstand (MINZ) psitiv (+2) Anrdnungsbeziehung Vrgangsknten- Netzplan Minimaler Zeitabstand (MINZ) negativ (-2) Nrmalflge () Anfangsflge (AF) Endflge (EF) Sprungflge (SF) 10

11 Zeitabstände bei Anrdnungsbeziehungen (3/3) 2 Minimale Zeitabstände (MINZ) stehen über den Pfeil 2 Maximale Zeitabstände (MAXZ) stehen unter dem Pfeil

12 Die zeitliche Lage in der Netzplantechnik Vrwärtsrechnung (prgressive Rechnung) Das Ziel der Vrwärtsrechnung ist die Ermittlung der frühesten Zeitpunkte bzw. Termine aller Ereignisse und Vrgänge im Netzplan. Rückwärtsrechnung Das Ziel der Rückwärtsrechnung ist die Ermittlung der spätesten Zeitpunkte bzw. Termine aller Ereignisse und Vrgänge im Netzplan. Berechnung der zeitlichen Puffer Aus den Differenzen der frühestem Anfangs- / Endezeitpunkte (Termine) zu den spätesten Anfangs- / Endezeitpunkten (Termine) können zeitliche Puffer abgeleitet werden. 12

13 1. Die Vrwärtsrechnung Vrgangsknten- Netzplan -2 AF 3 EF -1 SF 11 Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg AF 2 Vrg Vrg Vrg Vrg. x = Vrgangsnummer D = Vrgangsdauer FAZ = Frühester Anfangszeitpunkt FEZ = Frühester Endzeitpunkt GP = Gesamtpuffer SAZ = Spätester Anfangszeitpunkt SEZ = Spätester Endzeitpunkt FP = Freier Puffer Vrg. x D FAZ GP FEZ SAZ FP SEZ 13

14 2. Die Rückwärtsrechnung Vrgangsknten- Netzplan -2 AF 3 EF -1 SF 11 Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg AF 2 Vrg Vrg Vrg Vrg. x = Vrgangsnummer D = Vrgangsdauer FAZ = Frühester Anfangszeitpunkt FEZ = Frühester Endzeitpunkt GP = Gesamtpuffer SAZ = Spätester Anfangszeitpunkt SEZ = Spätester Endzeitpunkt FP = Freier Puffer Vrg. x D FAZ GP FEZ SAZ FP SEZ 14

15 3. Puffer im Netzplan Der Gesamtpuffer (GP) Die Differenz aus dem dem spätesten Anfangszeitpunkt (bzw. Endezeitpunkt) und dem frühesten Anfangszeitpunkt (bzw. Endezeitpunkt) eines Vrgangs bzw. Ereignisses. GP = (SAZ MINZ) FEZ = (SEZ MINZ) FEZ Der freie Puffer (FP) Die Zeitspanne, um die ein Vrgang der Ereignis verschben werden kann, hne die früheste Lage anderer Ereignisse bzw. Vrgänge zu beeinflussen. FP = (FAZ(nachflger) MINZ) FEZ(vrgang) 15

16 3. Die Puffer im Netzplan Vrgangsknten- Netzplan -2 AF 3 EF -1 SF 11 Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg AF 2 Vrg Vrg Vrg Vrg. x = Vrgangsnummer D = Vrgangsdauer FAZ = Frühester Anfangszeitpunkt FEZ = Frühester Endzeitpunkt GP = Gesamtpuffer SAZ = Spätester Anfangszeitpunkt SEZ = Spätester Endzeitpunkt FP = Freier Puffer Vrg. x D FAZ GP FEZ SAZ FP SEZ 16

17 3. Die Puffer im Netzplan Kritischer Pfad -2 AF 3 EF -1 SF 11 Vrgangsknten- Netzplan Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg Vrg AF 2 Vrg Vrg Vrg Kritischer Pfad (freier Puffer = 0) Vrg. x = Vrgangsnummer D = Vrgangsdauer FAZ = Frühester Anfangszeitpunkt FEZ = Frühester Endzeitpunkt GP = Gesamtpuffer SAZ = Spätester Anfangszeitpunkt SEZ = Spätester Endzeitpunkt FP = Freier Puffer Vrg. x D FAZ GP FEZ SAZ FP SEZ 17

18 3. Weitere Puffer im Netzplan Die unabhängige Pufferzeit (UP) Es handelt sich um die Zeitspanne, um die ein Ereignis bzw. Vrgang verschben werden kann, wenn sich seine Vrgänger in spätester und seine Nachflger in frühester Lage befinden. Die freie Rückwärtspufferzeit (FRP) Es ist die Zeitspanne, um die ein Ereignis bzw. Vrgang ggü. Seiner spätesten Lage verschben werden kann, hne dass die späteste Lage anderer Ereignisse bzw. Vrgänge beeinflusst wird. 18

19 Ausblick: Netzplanverfahren und methden (1/2) Vrgangsknten-Netzplan (VKN) Netzplan, wie er im vrigen Beispiel genutzt wurde Knten sind Vrgänge Pfeile sind Anrdnungsbeziehungen Vrgangspfeil-Netzplan (VPN) Knten sind Ereignisse Pfeil ist gleichzeitig Vrgang und Anrdnungsbeziehung 19

20 Ausblick: Netzplanverfahren und -methden Ereignisknten-Netzplan (EKN) Knten sind Ereignisse Pfeile sind Anrdnungsbeziehungen Zwischen den Ereignissen kann ein Zeitabstand angegeben werden Entscheidungsnetzplan (ENP) Basieren auf der Vrgangspfeil-Netzplantechnik Erfassung vn Unsicherheiten / Wahrscheinlichkeiten Enthalten stchastisches Element der Entscheidungsknten Wahlweise zu benutzende Wege Ein- und Ausgänge 20

21 Vielen Dank! 21

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