Finanzplan Traktandum 5

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1 Traktandum 5 Finanzplan Seite 20 Nachfolgend stellen wir Ihnen im Rahmen der rollenden Finanzplanung den neuen Finanzplan für die Jahre vor. Die Grundlagen wurden überprüft und den neuen Gegebenheiten angepasst. Es wird von folgenden Grundlagen ausgegangen: 1. Teuerungsrate für 2003: 1,0 %, ab 2004: 2,0 %. 2. Durchschnittlicher Zinssatz für fremde Mittel: 2003: 3,75 %, ab 2004: 4,00 %. 3. Der Personalbestand der Einwohnergemeinde soll nach Möglichkeit konstant gehalten werden. Wachsende Aufgaben und die Gewährleistung einer qualitativ hohen Verwaltungsarbeit bedingen jedoch in ausgewiesenen Fällen entsprechende Anpassungen beim Verwaltungspersonal. Beim Lehrpersonal muss mit einer Zunahme infolge stetig steigender Einwohnerzahlen von 8,5 Lehrpersonen bis ins Jahr 2007 gerechnet werden. 4. Durchschnittliche Zunahme der Wohnbevölkerung: 200 Personen pro Jahr. 5. Investitionsprogramm Steuerfuss: 70 % für die ganze Planperiode. 7. Mutmassliche Steuererträge der natürlichen und juristischen Personen. Zu einzelnen Annahme-Punkten sind folgende Bemerkungen zu machen: 1. Gegenwärtig (30. September 2002) besteht eine Teuerung von 0,49 %. Auch in den nächsten Jahren dürfte mit einer leichten Teuerung zu rechnen sein. 2. Der durchschnittliche Zinssatz für die verzinslichen fremden Mittel beträgt zurzeit 3,72 %. Die Aufnahme von notwendigen Mitteln kann hoffentlich auch in den nächsten Jahren zu günstigen Konditionen für mittlere und längere Fristen getätigt werden, was insbesondere für die grösseren Kapitalaufnahmen in den Jahren 2003 und 2004 wichtig wäre. 6. Wie auch im Bericht zum Voranschlag 2003 erwähnt, will der Gemeinderat am Steuerfuss von 70 % festhalten. Um Konstanz zu markieren, soll dieser Steuerfuss bis Ende der Planperiode, spezielle Umstände vorbehalten, beibehalten werden. Für juristische und natürliche Personen soll damit die Planbarkeit der Steuerbelastung gewährleistet bleiben. Dazu mithelfen soll die Einführung einer verursachergerechten Abwasser-Betriebsgebühr ab dem Jahr Die Entwicklung bei den Steuereinnahmen juristischer Personen lässt sich wie immer schwer voraussagen. Ab 2002 zeigen sich die Auswirkungen des neuen Steuergesetzes insbesondere in Bezug auf die Kapitalsteuer und die Grundstückgewinnsteuern. Trotz der zurzeit angespannten Wirtschaftslage ist den Prognosen ein positiver Trend zugrunde gelegt worden. Die definitiv zu erwartenden Auswirkungen der Steuergesetzrevision per können immer noch nicht überblickt werden, da die Umstellung auf die einjährige Steuerveranlagung für natürliche Personen die Steuerverwaltung bei den definitiven Einschätzungen in Verzug brachte. Per Mitte Oktober dieses Jahres scheint es, dass diese definitiven Einschätzungen mehr Ertrag bringen und damit auch die jeweiligen Steuersolls der Folgejahre beeinflussen werden. Wir hoffen, dass sich dieser Trend bewahrheitet und die optimistisch eingeschätzten Steuerertragsteigerungen, wie in Tabelle 1 aufgeführt, wirklich eintreffen. Ein Vergleich der nachstehenden Tabellen 5 und 6, Seite 32 und 33, zeigt positive Trends, sind doch die vor Jahresfrist prognostizierten Aufwandüberschusszahlen in den kommenden Jahren weniger hoch. Auch die sogenannte «Verschuldung pro Kopf» nimmt weniger stark zu und bleibt während der ganzen Planperiode unter CHF Wirtschaftsprognosen, Firmennachrichten über Verluste und Entlassungen, Arbeitslosenzahlen usw. lassen im Herbst 2002 nicht unbedingt Optimismus für die kommenden Jahre aufkommen. Trotzdem erwartet der Gemeinderat für unsere Gemeinde für die Zukunft eine günstige Entwicklung. Es gilt aber zu beachten, dass Investitionen und laufende Ausgaben den Einnahmen, die sehr stark schwanken können, angepasst werden müssen. Antrag: Vom vorliegenden Finanzplan für die Jahre sei Kenntnis zu nehmen.

2 Seite 21 ORDENTLICHE STEUERN (in 1000 CHF) Tabelle 1 Gemeinde: Baar Finanzplan Jahr Steuer- Anzahl Natürliche Juristische Zusätzliche Personal- Quellen- Sonder- Total fuss % Einwohner Personen Personen Steuern steuern Steuern steuern (-5%) Prognose Voraussage Budget Steuereinnahmen natürlicher Personen: Annahme einer Zunahme von 3.50 % ab Steuerjahr Steuereinnahmen juristischer Personen: Ab 2002 Rückgang bei der Kapitalsteuer als Auswirkung der Steuergesetzrevision.

3 Seite 22 LAUFENDE RECHNUNG (in 1000 CHF) Tabelle 2 Gemeinde: Baar Finanzplan: Einnahmen Rechnung Hoch- Budget Planung Rechnung Sachgruppen Ordentliche Gemeindest. ohne Grundstückgewinnst Grundstückgewinnsteuer Ausserord. Gem.Steuern Konzessionen Ertrag aus Guthaben Ertrag der Liegenschaften Entgelte Finanzausgleichsbetrag Rückerstattungen von Gemeinwesen Beiträge für eigene Rechn Grundstückgewinnsteuer: Ab 2002 Rückgang als Auswirkung der Steuergesetzrevision. 42 Ertrag der Liegenschaften: Ab 1998 Liegenschaft Rathausstrasse 1, ab 2004 Vermietung ganzes Gebäude infolge Bezug neues Verwaltungsgebäude 43 Entgelte: Ab 2003 Einführung einer Abwasser-Betriebsgebühr. 46 Beiträge für eigene Rechnung: Ab 2001 Kantonsbeitrag an Arbeitgeber-Beiträge PK beim Lehrpersonal, vorher Nettoverbuchung unter Sachgruppe 30 Personalaufwand

4 Seite 23 LAUFENDE RECHNUNG Tabelle 3 Gemeinde Gemeinde: Baar Finanzplan Ausgaben Rechnung Hoch- Budget Planung Rechnung Sachgruppen Personalaufwand Anschaffungen Material Unterhalt, Mieten Dienstleistungen, Honorare Übriger Sachaufwand Passivzinsen (bestehende Schulden) Steuerskonto/Rückerst.Zins Uneinbringliche Steuern Entsch. an Gemeinwesen Eigene Beiträge ohne Finanzausgleich Beitr. an Finanzausgleich Personalaufwand: Ab 2001 Zunahme beim Lehrpersonal infolge starker Zunahme der Schülerzahlen, Zunahme beim Verwaltungspersonal infolge steigender Aufgaben; Neu Bruttoverbuchung der Arbeitgeberbeiträge PK beim Lehrpersonal, Kantonsbeitrag an PK-Beiträge Lehrer neu unter Sachgruppe 4 35 / 36 Entsch. An Gemeinwesen: Ab 2000 Auswirkungen des neuen Spitalgesetzes, Defizite Akutspitäler: Kanton, Pflegebereich: Gemeinden

5 Seite 24 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach Bereits bewilligte Kredite Strassen Verkehrskonzept Sennweid Anlagen Verbesserung Abgang und Lift, Verbreiterung Personenunterführung und Verbindung zur Einstellhalle am Bahnhof Stadtbahnunterführung, Perssonenunterführung Neufeld Stadtbahnunterführung Haltestelle Stadtgrenze Bahnhofplatz Nord, 2. Etappe inkl. Verbreiterung Dammweg Bahnhofplatz Süd, 1. Etappe Kanalisationen Kanalisation "Obermühle" Hochwasserentlastung und Speicheranlage Neuhof

6 Seite 25 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach 2007 Hochbauten Schule Dorfmatt: Erweiterung, Sanierung Altbau und Neubau Musikschule Überbauung Rathausplatz Umbau Restaurant Krone Hallen- und Freibad Lättich Rutschbahn Hallen- und Freibad Lättich Garderoben Versetzen Pavillon für Jugendräumlichkeiten Projekte Schule - Integration Informatik und Kommunikationsmittel Beiträge Korrektion Lorze zwischen Jöchler und Ziegelbrücke

7 Seite 26 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach Projekte Strassen Knoten "Rittmeyer" (gebundene Ausgabe) Gestaltung Grienbachstrasse Trottoir alte Kappelerstrasse Tangente Neufeld Sanierung Garten- und Schützenstrasse, Blumenweg Gestaltung Schutzengel Deinikonerstrasse (2. Teil) Diverse Strassenumbauten Anlagen Planung der Umgebung zwischen Schulhaus Marktgasse, Schwesternhaus und General Andermatt-Haus Fussballanlagen Lättich Erweiterung und Sanierung (Projektierung) Parkplatz Lättich, Erneuerung 3 Deckbelag / Parkierungsordnung (von Entscheid Schnitzelheizung abhängig)

8 Seite 27 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach 2007 Kanalisationen Anschluss Meteorwasserkanal Unterochsenhof an Göblibach Sanierung. Meteor- und Schmutzwasserleitung Neuhofstrasse Sanierung Kanalisation Aberenrain Kanalisation Grundstrasse Abwassersanierung "Blickensdorf" Sanierung div. Kanalisationen Kanalisationsanschl.Geb Wasserbauten Sanierung Margelbach

9 Seite 28 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach 2007 Hochbauten Sanierung Schulanlage Inwil (Projektierung) Hallen- und Freibad Lättich Sanierung Freibad, Ersatz Zuleitung, Kleinbecken, Eingang (Projektierung) Hallen- und Freibad Lättich Ersatz LEGO-Abwärme Schwesternhaus (Projektierung) Sternmatt II, Storenerneuerung Altbau Gemeindesaal, Ersatz der erlektroakustischen Anlage Umbau Polizeidienststelle Leihgasse ZKB-Gebäude, Rathausstr. 1 Heizungssanierung und Erssatz Klimaanlage (Projektierung) (gebundene Ausgabe)

10 Seite 29 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach 2007 Schulhaus Wiesental Sanierung Flachdächer (gebundene Ausgabe) Schulhaus Allenwinden Sanierung Flachdächer (gebundene Ausgabe) Anschaffungen Fahrzeuge als Ersatz Werkdienst Fahrzeuge als Ersatz Feuerwehr Projekte Ersatz Software für gemeinsame Finanzlösung Kanton/ Gemeinden Beiträge Kantonale Nordzufahrt (gebundene Ausgabe) Öffentlicherklärung von Strassen und Wegen Sanierung Knoten Grabenstrasse/Zugerstrasse (gebundene Ausgabe) 6

11 Seite 30 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach 2007 Sanierung Knoten Sagistrasse/Zugerstrasse (gebundene Ausgabe) Denkmalpflege, Restaurierung Pfarrkirche St. Martin (gebundene Ausgabe) 3. Landerwerb Perimeterbeiträge für bereits erstellte Strassen Perimeter Poststrasse seit Perimeter Neuhofstrasse seit Perimeter Arbachstrasse (Teilstrecke Inwilerhöhe- Arbach) seit Perimeter Arbachstrasse (Teilstrecke Rigistrasse - Inwilerhöhe) seit Perimeter Schutzengelstrasse seit Perimeter untere Rainstrasse seit

12 Seite 31 INVESTITIONSPROGRAMM (in 1000 Fr.) Tabelle 4 Gemeinde: Baar Investitionsvorhaben Total Kredit brutto Total Kredit effektiv Invest. bis nach 2007 Total Investitionen (verzinsungswirksam) abzüglich Entnahme aus freier Reserve Schule Dorfmatt Überbauung Rathausplatz abzüglich Anteile Liegenschaften des Finanzvermögens Überbauung Rathausplatz Umbau Restaurant Krone Total Investitionen (abschreibungswirksam)

13 Seite 32 PLAN-ERFOLGSRECHNUNG (in 1000 CHF) Tabelle 5 Gemeinde: Baar Total Einnahmen Total Ausgaben Bruttoüberschuss Abschreibungen auf bestehenden oder bewilligten Anlagen Einlage in Erneuerungsfonds Liegenschaften Einlagen in / Entnahmen aus Spezialfinanzierungen Ertragsüberschuss vor Realisierung von Neu-Investitionen Aufwandüberschuss vor Realisierung von Neu-Investitionen Verzinsung der zusätzlich notwendigen fremden Mittel Abschreibungen auf Neu-Investitionen Aufwandüberschuss Ertragsüberschuss 390

14 Seite 33 FINANZIERUNG DER (in 1000 CHF) Tabelle 6 Gemeinde: Baar NEU-INVESTITIONEN Bruttoüberschuss der Laufenden Rechnung vor Fremdfinanzierung der Neu-Investitionen Verzinsung der zusätzlich notwendigen fremden Mittel Bruttoüberschuss der Laufenden Rechnung nach Finanzierung der Neu-Investitionen abzüglich Neu-Investitionen in Verwaltungsvermögen Aufnahme fremder Mittel bzw. Abnahme eigener Mittel Entwicklung der sog. "ungedeckten Schuld" Stand am ca. 22' Entwicklung der sog. "ungedeckten Schuld" pro Kopf Stand am ca. CHF 1' CHF 1' CHF 2' CHF 2' CHF 2' CHF 2'260.--

15 Seite 34 PERSONALPLANUNG Tabelle 7 Gemeinde: Baar Abteilung Basis 2002 (30.9.) Präsidiales Finanzen / Wirtschaft Schulen / Bildung Verwaltung (6.8) und Hauswarte Lehrpersonal Planung / Bau Liegenschaften / Freizeit Sicherheit / Gesundheit Soziales 8, Zwischentotal Schwimmbad Waldmannhalle Total Veränderung zu Vorjahr

16 Seite 35 ENTWICKLUNG DER BILANZ (in 1000 CHF) Tabelle 8 Gemeinde: Baar Finanzplan: JAHR AKTIVEN PASSIVEN (-) = Verschuldung (5+6) Finanz- Verwal- Fonds- TOTAL Kurzfri- Langfrist. Fonds Eigen- Total FV-FK Pro vermögen tungs- vermögen stige Schulden Spez. Kapital Einwohner vermögen Schulden Rückstell. Finanz. in CHF Voraussagen Budget

17 Seite 36 Einnahmen-Ausgaben-Entwicklung der Laufenden Rechnung Einnahmen-Ausgaben-Entwicklung der Laufenden Rechnung Einnahmen Ausgaben Entwicklung der Steuereinnahmen Entwicklung der Steuereinnahmen Verhältnis Steuereinnahmen zu gesetzl. Abschreibungen und Passivzinsen Verhltnis Steuereinnahmen zu gesetzl. Abschreibungen und Passsivzinsen

18 Seite 37 Verhältnis der Passivzinsen zu den ordentlichen Steuereinnahmen Entwicklung der Verschuldung 70'000 60'000 50'000 40'000 30'000 20'000 10' Entwicklung des Fremdkapitals 140' ' '000 80'000 60'000 40'000 20'

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