Rapport annuel Jahresbericht Kommissionen und Arbeitsgruppen der EFS Commissions et groupes de travail des FPS

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1 Kommissionen und Arbeitsgruppen der EFS Commissions et groupes de travail des FPS Vertretungen der EFS in anderen Organisationen Délégations des FPS dans autres organisations Jahresbericht 2014 Rapport annuel 2014

2 Inhalt / Contenu Ökumenische Kommissionen + Arbeitsgruppen / Commissions + groupes de travail oecuméniques Schweizerisches Weltgebetstagskomitee / Comité suisse de la Journée mondiale de prière Ökumenische Kommission «Weltgebetstagskollekte» / Commission oecuménique «Collecte de la Journée mondiale de prière» Seite/ page 2 2 Vertretungen der EFS in anderen Organisationen / Représentations des FPS dans d'autres organisations In kirchlichen Gremien / Dans des organismes d Eglise ACAT-Schweiz: Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter und der 3 Todesstrafe / Action des Chrétiens pour l Abolition de la Torture cfd Christlicher Friedensdienst 4 Commission Protestante Romande Suisses-Immigrés (CPRSI) 5 Diakoniekonferenz des SEK / Conférence de Diaconie de la FEPS 5 Fonds für Frauenarbeit des SEK / Fonds pour le travail des femmes de la 6 FEPS Frauenkonferenz des SEK Ausschuss / Comité de la Conférence Femmes 7 de la FEPS Ökumenisches Forum Christlicher Frauen in Europa, Schweizer Zweig / 8 Forum Oecuménique de Femmes Chrétiennes d Europe, branche suisse Oikocredit Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft / Oikokredit Société 8 coopérative oecuménique de développement Schweizerische Reformationsstiftung / Fondation suisse de la Réformation 9 In Staat und Gesellschaft / Au niveau de l'etat et dans la société Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) / Commission fédérale 10 pour les questions féminines Frauen-Synode / Synodes des femmes 10 NGO-Koordination post Beijing Schweiz / ONG Coordination après Pekin 10 Suisse Stiftung für staatsbürgerliche Erziehung und Schulung / Fondation pour la formation civique 11 Geschäftsstelle Secrétariat: Scheibenstrasse 29, Postfach, 3000 Bern 22 Tel.: , Fax: , PC CCP:

3 Ökumenische Kommissionen und Arbeitsgruppen / Commissions et groupes de travail oecuméniques Schweizerisches Weltgebetstagskomitee Wie schon oft erlebt mit den Weltgebetstagfeiern, ging auch das Land Ägypten, von wo die diesjährige wunderschöne Liturgie kam, in den Jahren der Vorbereitung durch politische und gesellschaftliche Turbulenzen. Dies machte es nicht ganz einfach, aktuell zu sein, da die Liturgie und die Hintergrundinformationen zwei bis drei Jahre vorher geschrieben wurden. Das von den ägyptischen Weltgebetstagfrauen gewählte Thema «Ströme in der Wüste» zeigte ganz deutlich, wie wichtig das Wasser in einem Land mit endlosen Wüsten ist. Der Nil, der von der Quelle bis zur Mündung ins Meer, dank der Kanäle und Seen, sowie der Wadis, überhaupt Leben möglich macht. Mit dem Bibeltext aus Johannes 4, 3-42, der Samariterin am Brunnen, zeigen uns die ägyptischen Frauen, wie wichtig auch für uns das «Wasser des Lebens» ist, das wir durch den Glauben geschenkt bekommen. Mit grossem Einsatz erarbeitete das Schweizerische Weltgebetstag-Komitee die Unterlagen für die Gestaltung der Feier. Die Liturgie, das Herzstück des Weltgebetstags, sowie die Kinderliturgie fanden grossen Anklang. Auf unser Info-Heft legen wir jedes Jahr spezielle Sorgfalt, damit es für all die Frauen, die in ihrer Gemeinde eine Feier vorbereiten, eine Hilfe ist und auch Ideen weitergibt. Wir danken allen Beteiligten für ihre Zusammenarbeit und die Unterstützung, damit wir unsere Zusagen für die ein- und mehrjährigen Projekte erfüllen können. Heidi Wettstein Ökumenische Kommission «Weltgebetstagskollekte» «Diskriminierung von Frauen ist nicht nur unter Muslimen verbreitet. Christliche Männer verhalten sich nicht unbedingt besser.» Lucy Mogan, Filmproduzentin, Ägypten Speziell Frauen benötigen Unterstützung, immer wieder, überall in der Welt. «Ströme in der Wüste», das Wasser als Lebenselixier. Das war das Thema der Liturgie 2014 aus Ägypten. Durch die politischen Ereignisse im Nahen Osten erhielt die Liturgie der Frauen höchste Aktualität. Es wurden fünf Projekte zur Unterstützung ausgewählt: - Mikrokredite für Frauen mit behinderten Kindern. - Ermächtigung und Stärkung der Hausfrauen und ihrer Kinder in Slumgebieten von Kairo. - Karriereförderung von Frauen. - Mädchen-Träume: Stärkung des Selbstbewusstseins. - Alphabetisierungskampagne und Qualifizierungsprogramm für Frauen und Mädchen in der Diözese Asyut in Oberägypten. Bis Ende Oktober verlief die Kollekte gut, ca. Fr mehr als im letzten Jahr. Der Kooperationsvertrag der WGT-Länder Deutschland (D), Österreich (A), und der Schweiz (CH) in der Folge DACH genannt, liegt unterzeichnet vor. Die Zusammenarbeit hat sich gut entwickelt. Anna-Maria Kaufmann, Pfarrerin, ist als Nachfolgerin von Nives Hagmann VCF an der Herbstsitzung neu dabei. Neue Projekte in verschiedenen Ländern wurden von der Kommission bewilligt. EFS-EPER Evangelische Frauen Schweiz: - Moldawien: Von der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit. - Marokko: Studiengelder für Studentinnen aus der Südsahara. - Mission21: Frauenförderungsfonds für die Arbeit in verschiedenen Ländern von Afrika, Asien Europa und Lateinamerika. 2

4 - HEKS: Förderungsprojekt «Genderdesk» in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. SKF-Elisabethenwerk: Es werden Projekte in Bolivien, Burkina Faso, Indien, Pakistan und Ruanda unterstützt. ICF-Partner sein: Das Hilfswerk hat keine neuen Projekte eingereicht. In einer Welt der Unsicherheit, der Zerstörung und des Leides möge uns die letzte Strophe des neuen Weltgebetstagsliedes Mut und Zuversicht geben, in unserem Bemühen nicht nachzulassen. «so sei es, Herr: Die Reiche fallen, dein Thron allein wird nicht zerstört; dein Reich besteht und wächst, bis allen dein grosser, neuer Tag gehört.» Regula Sangiorgio Vertretungen der EFS in anderen Organisationen / Représentations des FPS dans d'autres organisations In kirchlichen Gremien / Dans des organismes d Eglise Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter / Action des Chrétiens pour l'abolition de la Torture ACAT Die 1981 als «Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter» gegründete Menschenrechtsorganisation ACAT-Schweiz setzte sich auch 2014 mittels Kampagnen, Briefaktionen und Sensibilisierungsarbeit für die weltweite Abschaffung von Folter und Todesstrafe ein. Sie intervenierte überdies in Fällen von willkürlicher Haft, Verschwindenlassen, unmenschlichen Haftbedingungen und unfairen Prozessen. Kampagnen: Die traditionelle Karfreitagskampagne war im vergangenen Jahr der Elfenbeinküste gewidmet, wo willkürliche Verhaftungen, Folter, aussergerichtliche Hinrichtungen und Verschwindenlassen für die Zivilbevölkerung zum tagtäglichen Schicksal gehören Personen trugen die Petition mit, welche von Staatspräsident Ouattara Massnahmen zur Verbesserung der Menschenrechtslage verlangte. Erfreulicherweise übernahmen 2014 erstmals verschiedene europäische ACATs die Karfreitagskampagne. Die Zusammenarbeit mit ihnen und vor allem mit ACAT-Elfenbeinküste und der Dachorganisation FIACAT erwies sich als sehr positiv. Wiederum orientierten sich die andern drei Kampagnen an internationalen Gedenktagen. Zum Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter am 26. Juni beteiligten wir uns an der von ACAT-Frankreich initiierten Nächtlichen Gebetswache, anlässlich welcher Tausende Menschen in aller Welt an lokalen Gebetswachen ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen setzten. Zum Welttag gegen die Todesstrafe vom 10. Oktober rückten wir zusammen mit der Weltweiten Koalition gegen die Todesstrafe, der das ACAT-Netz angehört, den Fokus auf die Problematik der Hinrichtung von psychisch kranken und geistig behinderten Menschen. Der Menschenrechtstag vom 10. Dezember schliesslich thematisierte den 30. Jahrestag des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe. Zusammen mit den drei Landeskirchen erinnerten wir daran, dass das Folterverbot absolut und ohne Ausnahme weltweit gilt. Eine an die Schweiz gerichtete Petition verlangte die Verankerung der Folter als Straftatbestand im schweizerischen Strafgesetzbuch, die andere beinhaltete diese und 3

5 weitere Forderungen in Sachen Bekämpfung und Prävention von Folter an den Präsidenten der Republik Togo. Briefaktionen: Über das Jahr verteilt, lancierte ACAT-Schweiz 42 Interventionen zu 35 Ländern. Die Mitglieder erhalten jeweils Hintergrundinformationen zu diesen ausgewählten Fällen sowie vorbereitete Briefe, welche sie an die betreffenden Regierungsstellen senden können. Dabei handelt es sich um ein Engagement, das einen langen Atem erfordert, erhalten wir doch oft erst Jahre später Mitteilungen darüber, wie sich die Lage der Betroffenen entwickelt hat. So erfuhren wir aus den 67 im Jahr 2014 eingegangenen Nachfolgeinformationen unter anderem, dass fünfzehn Personen freigelassen worden sind, die Todesurteile von 32 weiteren umgewandelt wurden und die Haftbedingungen von drei Gefangenen sich merklich verbessert hatten. Partnerorganisationen im Ausland: Seit über zehn Jahren unterstützt ACAT-Schweiz mit zweckgebundenen Spenden je eine Partnerorganisation in Kameruns Hauptstadt Yaoundé sowie in Diyarbakir im Südosten der Türkei. Der Organisation EMINED in Kamerun, welche sich um minderjährige Häftlinge kümmert, stattete ACAT-Schweiz im Sommer 2014 einen Evaluationsbesuch ab. Wir hatten Gelegenheit, zwei Gefängnisse zu besuchen und uns mit zahlreichen GesprächspartnerInnen zu unterhalten. Dabei konnten wir uns davon überzeugen, dass EMINED für die oft wegen Bagatelldelikten inhaftierten Jugendlichen äusserst wertvolle Arbeit leistet. Öffentliche Veranstaltungen: In diesem Tätigkeitsbereich sind die Vorträge hervorzuheben, welche ACAT-Schweiz im Frühling für Father Michael Lapsley organisierte. Der anglikanische Priester aus Südafrika, Opfer eines Bombenattentats des Apartheidregimes, präsentierte seine neu auf Deutsch erschienene eindrückliche Biografie «Mit den Narben der Apartheid.» Die Methode zum Heilen traumatischer Erinnerungen, die er mit seinem gleichnamigen Institut entwickelt hat, lässt sich auch auf Folteropfer anwenden. Weitere Informationen: Bettina Ryser cfd Christlicher Friedensdienst Die EFS sind seit einigen Jahren Mitglied bei dem cfd. Der cfd ist eine feministische Friedensorganisation. Er arbeitet mit einem weiten Friedensbegriff, der alle Formen von Gewalt und Ausschluss berücksichtigt. Er engagiert sich für Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern im Zugang zu Ressourcen, zum öffentlichen Raum und zur Politik. Der cfd ist aktiv in der internationalen Zusammenarbeit, der Migrationspolitik und der Friedenspolitik. Er lanciert und unterstützt Empowerment-Projekte von Frauenorganisationen im Mittelmeerraum und von Migrantinnen in der Schweiz. Er versteht Empowerment als einen individuellen und kollektiven Prozess der Machtgewinnung. Ziele sind der bessere Zugang von Frauen und Mädchen zu Ressourcen sowie die Veränderung der ungerechten Geschlechterverhältnisse. Wie jedes Jahr führte der cfd auch 2014 vom 25. November bis 10. Dezember die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» durch. Thema dieser war Eifersucht und Kontrolle. Auf der Website des cfd: lesen wir die folgende Aussage: «Die Gewalt fängt nicht an wenn einer einen erwürgt. Sie fängt an, wenn einer sagt: Ich liebe dich: du gehörst mir.» (aus dem Gedicht Die Gewalt von Erich Fried). Liselotte Fueter 4

6 Commission Protestante Romande Suisses-Immigrés (CPRSI) Les participants : Diane Barraud, présidente, EERV, Point d Appui, Lausanne Roswitha Golder, présidente remplaçante, pasteur retraitée GE Anne-Mad. Reinmann, pasteur, AGORA, GE Brigitte Morier, secrétaire, La Fraternité, CSP-VD Myriam Schwab, Assistante sociale, la Fraternité, CSP-VD Antoinette Steiner (en congé parental) Gérald Lugrin, pasteur retraité, délégué de FR André Jufer, pasteur retraité VD Geneviève Jourdan, médecin retraitée GE Théo Buss, pasteur retraité La Chaux-de-Fonds Marianne Bühler, bénévole à Req Eren, NE Nouveau : Robert Lavanchy, pasteur retraité, Valais Les réunions ont eu lieu soit à la Fraternité, CSP-VD, soit à Point d Appui, Lausanne : Le 14 janvier, 11 février, 11 mars, 8 avril, 6 mai, 17 juin, 9 septembre, 7 octobre et 18 novembre La CPRSI a continué l action ECODOM (voir 2013) en distribuant des flyers, en faisant des actions de sensibilisation, en envoyant une pétition au Conseil fédéral et en présentant une exposition dans certains cantons. La CPRSI a invité des pasteurs d Eglises de Migrations à venir se présenter, dont le révérend Joseph Kabongo, qui a publié une brochure : «Les minorités spirituelles, un atout social! Le cas des Eglises d expression africaine.» Des membres de la CPRSI ont pris part à la grande marche du Jeûne genevois international avec les églises de la migration. La CPRSI prépare une brochure avec des interviews de responsables d Eglises de la migration. A chaque séance, il y échange d informations au sujet des migrants, surtout du domaine de l asile dans les cantons romands. J ai pu informer au sujet de la création de Req Eren, de la nomination d Aude Collaud comme pasteur à 25% dès le 1 er avril Aussi au sujet de la Plate-forme RequerEnsemble autour du centre fédéral de Perreux. Et annoncer la formation commune aux aumôneries cantonales en Un nouveau membre, M. Robert Lavanchy est arrivé en automne. Il nous informe des actions et des mouvements en faveur des migrants en Valais. Marianne Bühler Diakoniekonferenz des Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK 1. Diakoniekonferenz 6. Mai 2014 in Bern, Thema: «Bedingungsloses Grundeinkommen - Menschenbilder von Arbeit und Ökonomie» Die Diakoniekonferenz vom 6. Mai hat sich mit dem «bedingungslosen Grundeinkommen» befasst. Es wurden Fragen erläutert, die dieses Modell angesichts unserer Vorstellungen von Arbeit, Wirtschaft und sozialer Solidarität aufwirft. Die Referate und Diskussionen haben sich mit folgenden Themen befasst: - Referat: «Idee und Ziel des bedingungslosen Grundeinkommens», Volker Meinhardt - Workshop: Protestantismus und Arbeit, Lucas Zapf - Workshop: Das Modell der Initiative verstehen und diskutieren 5

7 - «Wie würde ich leben, wenn?» Lebenspraktische Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens, Pola Elena Rapatt - Workshop: Alternative Wirtschaftsmodelle zum Kapitalismus, Claude Braun - Workshop: Wofür arbeite ich? Zum Stellenwert des Arbeitens, Daniel Schmid Holz Im geschäftlichen Teil wurde unter anderem der Jahresbericht 2013 abgenommen und Urs Woodtli in den Ausschuss 4. Prozess Diakonielandschaft Schweiz gewählt. 2. Diakoniekonferenz 11. November 2014 in Bern, Thema: «Diakonie und Spardruck» Die Diakoniekonferenz vom 11. November fand zum Thema «Diakonie und Spardruck» statt. Der Baseler Kirchenratspräsident Prof. Lukas Kundert hielt ein Grundsatzreferat zur Diakonie: «Wir müssen es schaffen, unsere Arbeit auszubauen, aber nicht auf Kosten anderer.» Robert Roth, Gründer der Baseler Jobfactory, der nicht vermittelbaren Jugendlichen Möglichkeiten zur Ausbildung und Arbeit bietet, stellte sein Projekt vor: «Jede Innovation, die keinen Arbeitsplatz schafft, ist gar keine Innovation.» Weiterhin wurden vorgestellt: - Ein Projekt für Arbeitslose, das als kostenintensives Angebot in eine finanzierbare Selbsthilfegruppe umgewandelt worden ist. - Ein Genfer Modell, das aus einer Kirche im sozialen Brennpunkt eine Begegnungsstätte machte und 7 Tage in der Woche geöffnet hat. - Das «Mentorat Emploi Migration» Genève/Vaud, das Migranten/innen aus nicht EU Staaten in ihre erlernten Berufen vermittelt und eine 40% Erfolgsrate hat. Im geschäftlichen Teil hat der bisherige Präsident Konrad Meyer sein Amt niedergelegt. Urs Woodtli ist als neuer Präsident gewählt worden. Im Rahmen der Wahlen der Legislaturperiode 2015 bis 2018 sind alle bisherigen Ausschussmitglieder im Amt bestätigt worden. Rosemarie Reintjes Fonds für Frauenarbeit des Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK Am 22. Mai und am 7. November 2014 trafen sich die Mitglieder der Kommission Fonds für Frauenarbeit FFA des SEK zu ihren Sitzungen. Die Projekte mit den entsprechenden Gesuchen wurden besprochen ebenso die Kollekteneingänge, die den Fonds im Berichtsjahr äufneten. Dank der regelmässigen Gespräche zwischen der Präsidentin des FFA, Lini Sutter- Ambühl, und den Präsidentinnen und Präsidenten der Kantonalkirchen ist der Fonds anerkannt. Es konnten dank der Kollekteneinnahmen der Kirchgemeinden 2014 folgende Organisationen und Projekte unterstützt werden: - CHF gehen als Sockelbeitrag an die Evangelischen Frauen Schweiz EFS (70% der Gesamteinnahmen des Fonds im Jahr 2012, dieser Prozentsatz ist in den Statuten des Fonds festgehalten). - CHF gehen für den interkulturellen Theologiekurs II an die Arbeitsgemeinschaft Migrationskirchen Basel. - CHF gehen an den cfd Christlicher Friedensdienst für das Projekt: «16 Tage gegen Gewalt» an Frauen CHF gehen an die Evangelischen Frauen Schweiz EFS als Beitrag an die Tagung zur Pränataldiagnostik und an die Stellungnahmen, die die EFS dazu ausarbeiten. - CHF gehen an die Fachstelle Geschlechter & Generationen der Evang. Ref. Landeskirche Zürich für die Tagung: «Hör nicht auf zu singen», Zeuginnen der Schweizer Reformation. - CHF gehen an das Tsena Malalaka-Buchprojekt: «Wonach wir uns sehnen», ein- 6

8 gereicht von Verena Naegeli, Zürich. Alle andern Gesuche wurden abgelehnt, weil kein kirchlicher Bezug festgestellt werden konnte. Wir danken allen Kirchgemeinden und ihren Verantwortlichen, die eine Kollekte zugunsten des Fonds für Frauenarbeit durchführen, herzlich. Heidi Zingg Knöpfli Frauenkonferenz des SEK / Ausschuss Der Ausschuss der Frauenkonferenz traf sich 2014 zu drei ganz- und drei halbtägigen Sitzungen, um die beiden Frauenkonferenzen vorzubereiten und weitere aktuelle Themen zu diskutieren. Im Anschluss an die Augustsitzung hatten wir ein Gespräch mit vier Frauen der Presbyterian Church of Egypt, die zu einem Austausch mit der Reformierten Kirche Bern- Jura-Solothurn in Bern waren. Momentan arbeiten fünf Frauen im Ausschuss mit, im Frühjahr ersetzte Monika Hirt Behler die zurückgetretene Eva-Maria Fontana. Vom SEK unterstützte Tina Wüthrich und während deren Mutterschaftsurlaub Solveig Sörensen den Ausschuss in Organisation und Administration. Die Frühlingskonferenz fand am 24. März zum Thema «Wer pflegt unsere Alten? Und wer pflegt die Pflegenden?» statt. Personen, die sich um betagte Angehörige kümmern, müssen oft zwölf Monate im Jahr und an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr verfügbar sein, so die Referentin Pasqualina Perrig-Chiello, Professorin für Psychologie an der Universität Bern. In den meisten Fällen handle es sich dabei um Frauen, unterstrich Regine Munz, Privatdozentin für systematische Theologie an der Universität Basel und Psychiatrieseelsorgerin, im nachfolgenden Referat. Sowohl Missstände wie auch Überforderung von Personen, die Angehörige pflegen, sind problematisch und müssen thematisiert werden. Darin waren sich die Konferenzteilnehmerinnen einig. Am 27. Oktober fand die Herbstkonferenz unter dem Titel «Über den Glauben reden. Das neue Glaubensbuch im Fokus» zum Buch «Unser Vater» statt. Nach einem kritischen Referat von Prof. Dr. theol. Isabelle Noth sprach Dr. Matthias D. Wüthrich als Mitautor über das Entstehen des Buches. In Gruppen wurde dann nach dem persönlichen Zugang zum Glauben und zum Unser Vater gefragt. Ausführlichere Berichte zu den beiden Konferenzen finden Sie unter: Als neues Mitglied der Frauenkonferenz wurde der Verein PanKS aufgenommen (Präsidentinnen, aktuelle und ehemalige, der Kirchen der Schweiz). Als Delegierte der Frauenkonferenz nahm die Schreibende an den Abgeordnetenversammlungen des SEK teil, im Juni in Scuol und im November in Bern. Wir störten uns an der Sprache der Vorlagen, die zum Teil die Gendergerechtigkeit vermissen liessen. Dies habe ich bereits im Juni deutlich zum Ausdruck gebracht und im November einen Antrag gestellt, dass alle Projekte zum Reformationsjubiläum gendergerecht ausgearbeitet werden müssen. Die Abgeordnetenversammlung hiess den Antrag gut. Dorothea Forster 7

9 Ökumenisches Forum christlicher Frauen in Europa, Schweizer Zweig Am Samstag, 18. Januar 2014 fand der schon zur Tradition gewordene Forumstag mit dem Titel «Reformiert eine Rückbesinnung im Blick aufs Reformationsjubiläum» im reformierten Kirchgemeindehaus Hottingen, Zürich, statt. Pfarrerin Dr. Christine Stuber, Theologin, Kirchenhistorikerin und Religionspädagogin fragte in Anbetracht, dass in den kommenden Jahren 500 Jahre Reformation gefeiert werden: «Wer sind die Reformierten heute?» Sie beantwortete die Frage anhand des Zweiten helvetischen Bekenntnisses und der neuen Aargauer Kirchenordnung. Am Nachmittag besuchten wir das Fraumünster, ein nicht nur für Reformierte Ort der Frauenspiritualität. Die Jahresversammlung fand am 15. März 2014 im katholischen Kirchgemeindehaus St. Marien in Bern statt. Im statutarischen Teil wurde Catherine Zeerleder, Bern, als neue Vertreterin des SKF ins Komitee gewählt. Dank grosszügiger Spenden einzelner Mitglieder gab es bei den Finanzen keine allzu grossen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Am Nachmittag erzählte Ruth Epting, Mitbegründerin und Ehrenpräsidentin des europäischen Forums, die Anfang Juni ihren 95. Geburtstag feierte, von den Anfängen des Forums, von Gesprächen, Reisen, Erlebnissen, Hindernissen und Erfolgen. Höhepunkt des Jahres war aber zweifellos die IX. Generalversammlung des Ökumenischen Forums Christlicher Frauen in Europa ÖFCFE vom August 2014 auf Tinos, Griecheenland. Das griechische Forum lud unter dem Titel «Von einer Frau geboren» auf die Insel Tinos ein. Die Insel ist ein Ort des Zusammenlebens von griechisch-orthodoxer und römischkatholischer Bevölkerung. Die lebendige Ökumene zeigte sich in der Eröffnungsfeier, an der kirchliche und öffentliche Würdenträger aller Konfessionen teilnahmen. Mazedonien und Armenien sind neu im Forum nun sind 33 Länder vertreten. Nach 30 Jahren müssen die Strukturen des ÖFCFE überdacht werden. So befasste man sich intensiv mit den Vorschlägen der Organisationsentwicklungsgruppe. Die Versammlung entwickelte aufgrund dieser Arbeit Grundsätze für die Weiterarbeit des Forums in den nächsten Jahren. Ein wichtiger Akt waren die Neuwahlen. Gewählt wurden als Co-Präsidentinnen Ewa Guldanova, evangelische Pfarrerin, Slowakei, Gabi Kienesberger, römisch-katholische Theologin, Österreich und Asea Railean, orthodoxe Theologin, Moldawien. Im Zentralkomitee sind neu Marjiana Ajzenkol, römisch-katholisch, Serbien, Fiona Buchanan, Church of Scotland, UK, Marianne Milde, römisch-katholisch, Deutschland und Timea-Zsuzsána Soós, reformiert, Rumänien. Mit viel Liebe und Einfallsreichtum, Organisationsgeschick und Gastfreundschaft wurde den 120 Delegierten und Gästen viel typisch Griechisches geboten, fernab vom «Touristeneinerlei». Auch die liturgischen Möglichkeiten wurden ausgeschöpft. Eva-Maria Fontana Oikocredit deutsche Schweiz «Als internationale Entwicklungsgenossenschaft und Pionierin des ethischen Investments setzt sich Oikocredit (OC) für weltweite Gerechtigkeit ein, indem sie Einzelpersonen, Kirchen und andere motiviert, ihre Rücklagen sozial verantwortlich zu investieren und damit benachteiligten Menschen durch Kredite eine Chance auf wirtschaftliche Eigenständigkeit zu geben.» Dieses Leitbild zeichnet die globale Organisation mit Sitz im niederländischen Amersfoort seit ihrer Gründung 1975 durch den Weltkirchenrat aus. Durch ihre Mitgliedschaft nehmen auch die EFS ihre soziale Verantwortung wahr, indem sie einen Teil ihres Vermögens bei OC angelegt haben. Oikocredit International (OCI): Weltweit besitzen Investoren Genossenschaftsanteile von OC und tragen mit einer Summe von rund 700 Millionen Franken dazu bei, die Armut zu lindern. Die internationale Genossenschaft arbeitet mit mehr als 800 Projektpartnern zusammen; dazu zählen Mikrofinanz-Organisationen, landwirtschaftliche Genossenschaften und kleinere und mittlere Unternehmen. Sie erreicht 30 Millionen Menschen davon sind über 80 Prozent Frauen in rund 70 Staaten. Vertreten ist OCI mit über 30 Länder- und Regionalbüros in den Ländern des Südens und Ostens. In den vergangenen Jahren fokussierte sich OCI auf das soziale Wirkungsmanagement. Erfreulicherweise hat die spezialisierte Mik- 8

10 rofinanz-ratingagentur Planet Rating OCI im Jahr 2013 das Prädikat «ausgezeichnet» zugesprochen. Auch punkto Umweltschutz hat sich die Genossenschaft hohe Ziele gesetzt, indem sie Partner bevorzugt, welche sich für ökologische und traditionelle Landwirtschaft als Alternative zum Einsatz gentechnisch veränderter Organismen engagieren. Künftig stärker investieren will OCI in die Bereiche erneuerbare Energien, mit Schwerpunkt auf der Finanzierung von Solar/Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse. Oikocredit Deutsche Schweiz (OCDS): Die Geschäftsstelle in Zürich und Administration in Bern sind zuständig für das operative Geschäft, betreuen die Mitglieder und koordinieren die Öffentlichkeitsarbeit. Für die strategische Ausrichtung ist der ehrenamtlich tätige Vorstand verantwortlich. OCDS ist einer von weltweit 30 Förderkreisen und Direktmitglied der internationalen Genossenschaft. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Betreuung der Mitglieder und die Vermittlung von Anteilscheinen an neue AnlegerInnen. Nachdem OCDS letztes Jahr sein 30. Jubiläum feiern konnte, setze der Verein 2014 auf intensivere Werbung. Durch verschiedene Veranstaltungen und Standaktionen, z. B. am ökumenischen Bodensee- Kirchentag im Mai oder am Kirchenfest in Bern im August konnte OCDS sich einem breiteren Publikum vorstellen und neue Mitglieder gewinnen Übrigens: Der Begriff Oikocredit setzt sich aus dem altgriechischen Wort «oikos» (Haus, Welt oder Gemeinschaft) und dem lateinischen Wort «credere» (glauben, jemandem vertrauen) zusammen. In diesem Sinne glauben wir, dass die Welt, die Gemeinschaften, Familien und Häuser durch unser gemeinsames Handeln verändert werden, damit auch einkommensschwache Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern ein würdiges und lebenswertes Leben haben. Heidi Scheurer Schweizerische Reformationsstiftung Im Jahr 2014 hat sich der Stiftungsrat zu zwei Sitzungen getroffen. Dort wurden vor allem die Gesuche um Unterstützung verschiedener Projekte besprochen. Dabei wurden die Anträge von Frauenorganisationen fair und wohlwollend behandelt. Auch dieses Jahr wurde darauf geachtet, Rücklagen für die Reformationsjubiläen zu machen. Die Reformationsstiftung veröffentlicht ihren Jahresbericht im Jahresbericht der Protestantischen Solidarität Schweiz. Dort können die berücksichtigen Gesuche nachgelesen werden. Brigitta Josef 9

11 In Staat und Gesellschaft / Au niveau de l'etat et dans la société Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) Die 20 Mitglieder der Kommission trafen sich zu drei Plenarsitzungen und einer zweitätigen Retraite. Es wurden folgende Themen besprochen und Stellungnahmen verfasst Geschlechterquoten in der Wirtschaft Altersvorsorge 2020 Elternurlaub Unterhaltsrecht bei Trennung und Scheidung Prostitution Rechtspluralismus Eine Medienstudie zu den Eidg. Wahlen 2015 wurde in Auftrag gegeben und die in der EKF vertretenen Frauenorganisationen starteten zusammen mit der EKF im Hinblick auf die nationalen Wahlen die Kampagne «Frauen wählen». Das jährlich im November erscheinende Heft «Frauenfragen» widmete sich dem Thema Elternurlaub. Es wird aufgezeigt, wo die Diskussion über Elternurlaub heute steht. Die EKF ist der Meinung, dass zehn Jahre nach dem Ja der Schweizer Stimmberechtigten zur Schaffung der Mutterschaftsversicherung der Elternurlaub ganz oben auf die politische Agenda gehört. Alle Unterlagen und Beschlüsse der EKF können unter nachgelesen werden. Liselotte Fueter Frauen-Synode (Vereinsvorstand) In drei Sitzungen stellte der vierköpfige Vorstand des Vereins Frauensynode die Begleitung der Projektgruppe im Aargau sicher. Die nächste Schweizer Frauensynode findet am Sonntag, 28. August 2016, in Aarau statt. Sie wird von einem oekumenischen Team von momentan vier Frauen organisiert. Das Thema wird sein: Energie wo schöpfen wir Energie, was gibt uns Kraft? Bitte reservieren Sie den Termin! Wer sich interessiert, in der Organisation mitzuarbeiten, findet Informationen auf der Homepage Dorothea Forster NGO-Koordination post Beijing Schweiz In der NGO-Koordination post Beijing Schweiz arbeiten ca. 30 Frauenorganisationen zusammen. Der Delegiertenrat trifft sich fünfmal jährlich. Zweimal jährlich erscheint ein Rundbrief und immer im Frühling tagt die Vereinsversammlung und es findet eine Jahrestagung statt. Die Jahrestagung 2014 der NGO-Koordination post Beijing Schweiz war dem Thema der nachhaltigen Entwicklung und dem Einbezug der Frauenrechte in die so genannte «Agenda post-2015» gewidmet. In ihrem Einleitungsreferat «Von der Beijing Platform for Action zur Agenda post-2015», gab Stella Jegher (Frauenrat für Aussenpolitik / Amnesty International) einen Überblick über die verschiedenen Prozesse, in denen auf internationaler Ebene Normen zu Frauenrechten entwickelt werden: Den laufenden internationalen Prozess zur Entwicklung der «Agenda post-2015», mit der Auswertung der Millenniums-Entwicklungsziele 10

12 (MDG) und der Definition einer neuen globalen Agenda für nachhaltige Entwicklung schilderte anschliessend Botschafter Michael Gerber (DEZA). Christine Schneeberger (EDA) gab als dritte Referentin einen Einblick in Aktuelle Kontroversen um Frauenrechte und Genderfragen auf Uno-Ebene und berichtete von den Diskussionen an der Uno-Frauenrechtskonferenz (CSW), die eine Woche zuvor in New York abgeschlossen worden war. Dass dabei ein Schlussdokument verabschiedet werden konnte, das zwar einige Kompromisse einschliesst, aber wichtige Frauenrechtsforderungen für die Agenda post-2015 festhält, ist nicht zuletzt ein Verdienst der Schweiz, die die Verhandlungen als Facilitator leitete. Im zweiten Teil der Tagung diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Form eines Worldcafés zu verschiedenen Themen: Was ist mir wichtig für die Agenda post-2015? Wo befürchten wir einen Backlash? Welche Themen müssen unbedingt mitgenommen werden? Was bedeutet die Agenda post-2015 für mein eigenes Leben? Weitere Angaben zu der Tagung und den NGO post Beijing Schweiz finden sie unter: Liselotte Fueter Stiftung für staatsbürgerliche Erziehung und Schulung Der Stiftungsrat traf sich am 26. Mai 2014 zu seiner jährlichen Sitzung in Luzern. Auch dieses Jahr musste der Stiftungsrat leider zur Kenntnis nehmen, dass ein langjähriges Mitglied verstorben ist. Rita Gassmann wurde kurz nach der Gründung in den Stiftungsrat gewählt und gehörte dem Ausschuss an, der alle Gesuche prüft und grundsätzlichen Entscheide fällt. Die Stiftung hat 2013 gesamthaft zwölf Veranstaltungen mit Beiträgen von insgesamt Fr unterstützt, darunter wiederum fünf Frauenzentralen. In dieser Summe sind auch die beiden Förderbeiträge enthalten. Die Kampagne «Gegen Gewalt an Frauen» wurde auch dieses Jahr erneut unterstützt. Der Stiftungsrat nimmt jeweils zur Kenntnis, welche Gesuche vom Ausschuss bewilligt und welche abgelehnt worden sind, und diskutiert die Förderbeiträge. Die vor zwei Jahren eingesetzte Arbeitsgruppe hatte das Reglement leicht überarbeitet, so dass es den heutigen Bedürfnissen entspricht. Dieses wurde verabschiedet. Ein neuer Strukturänderungsvorschlag lag noch nicht vor. Wichtiges Traktandum waren die Neuwahlen in den Stiftungsrat sowie die Wahl des Ausschusses. Es gab einige Rücktritte, zum Teil von sehr langjährigen Mitgliedern. Somit waren die Wahlen ein wichtiges Traktandum. Neue Präsidentin ist Rita Hermann-Huber aus Emmenbrücke. Als neue Vertreterinnen wurden gewählt: Für den SKF Simone Curau-Aepli aus Weinfelden, als Nachfolgerin von Rosmarie Knüsli, Aktuarin Valentina Smajli aus Luzern, für das CLAFV (war einige Jahre nicht mehr vertreten) Etleva Antoniadis aus Lausanne, für die Frauenzentrale Graubünden (anstelle der Frauenzentrale Bern) Ruth Nieffer aus Chur. Zudem wurde die neu engagierte Buchhalterin (nicht Mitglied des Stiftungsrates) vorgestellt, Karin Bohtz-Diethelm aus Glattbrugg (Vorstandsmitglied des efz). Den Wahlen gingen die Verabschiedungen voraus, insbesondere der langjährigen Präsidentin Käthi Limacher aus Luzern. Der neugewählte Ausschuss hat sich konstituiert und sogleich die Arbeit aufgenommen. Besonders aufwändig war der Neueintrag ins Handelsregister in Zusammenhang mit dem neuen Stiftungssitz. Da sich dieser laut Statuten in der Stadt Zürich befinden muss, ist er nun bei der Frauenzentrale Zürich angesiedelt, was mit Kosten verbunden ist. Die neue Website, wurde aufgeschaltet. Auf dieser befinden sich das Reglement sowie das Gesuchs- und das Abrechnungsformular. Eva-Maria Fontana-Hübner 11

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