Das Archiv als Wirbelsäule des Hauses

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1 Das als Wirbelsäule des Hauses ieren Konzept-Visualisierung Ziel war die Untersuchung von situationen, einerseits der Austellungsflächen zwischen den Scheiben, andererseits der neutralen Zone zwischen den Elementtypen Scheiben und. Die Krümmung des s ist dem Verlauf der an das Grundstück grenzenden S-Bahnlinie nachempfunden

2 Proportionsstudie eines Abschnitts Konzeptstudie eines Schnittsegments: Am Rechner wird ein einfacher Schnitt (rot) in der Tiefe immer weiter fragmentiert und in verschiedene situationen überführt. Bemerkenswert finde ich an diesem Experiment das harmonische Zusammenspiel zahlreicher Formsprachen: Scheiben, Volumen, Raster und Resträume gehen fließend ineinander über, ohne miteinander zu konkurrieren. ieren

3 Funktionsanordnung im Schnitt Versuchweise Ausbildung funktionaler Zonen im Schnitt. Dargestellt ist ein möglicher Eingangsbereich am "aktuellen Ende" des s. Zu erkennen von links nach rechts: Separater Teil für Computerparties. Der Eingangsbereich mit Garderobe und Kasse. Ein Shop, in dem die aktuellsten Spiele in der Regalwand noch nicht archiviert, sondern gekauft werden. Schließlich eine Technikzone zur Erschließung, zur Vernetzung und als Projektionsmöglichkeit auf die zur S-Bahn ausgerichtete Fassade. ieren Der Schnitt wird in einer Konzeptvisualisierung im 3D-Modell überprüft. Zahlreiche Schwierigkeiten in der Proportionierung und Ausrichtung der Elemente springen ins Auge. Die Notwendigkeit und Komplexität einer genauen Ausarbeitung der Trennwände durch diese gebildeten Zonen wird augenscheinlich

4 Konzeptskizzen - Eingang / Shop aus Skizzenbuch 3 S. 100: Blick vom Inneren auf den Eingangsbereich des s mit Shop und Garderobe. ieren Die schrägen Wandscheiben geben den eingeschlossenen Zonen unterschiedliche Bedeutung: Offen und einladend oder geschützter Restraum. In diesem Falle könnte sich zwischen wand und angelehnter Scheibe die Sicherheitstechnik mit Wachpersonal etc. befinden

5 Grundrissversuche mit Scheiben und ieren aus Skizzenbuch 3 S. 99: Der Eingangsbereich des s auf Seite 62 wird in zahlreichen Grundrissversuchen detailliert. Von links nach rechts sind folgende Zonen zu erkennen: - offener, extrovertierter Eingangsbereich - Kassenbereich mit Garderobe - Shop - -Wand - Technikzone - Technikzone und "Rippen"-Konstruktion als Fassade zur S-Bahn

6 Formstudien für Dach und Wände Scheiben - raumbildend aus Skizzenbuch 3 S. 105 ff: Dach - Massiv (Bunker) Dach - fragmentiert, Massivität zeigend ieren Scheiben - raumbegrenzend Dach - aufgelöst, ausrichtend Dach - kombiniert, mit Formen spielend Scheiben - verbindend Dach - Konstruktion als raumbildendes Skelett Dach - kombiniert, vermittelnd (innen und außen ablesbar) Dach - symbolträchtig

7 Besucher täglich - jeweils für 6 Sekunden Konzeptskizze: Eine nicht unwesentlich Rolle für das Überleben einer öffentlichen Einrichtung spielt die fortwährende Präsenz im der Öffentlichkeit. Wie könnte man eine bessere Werbung machen, als hunderttausenden von Fahrgästen Tag für Tag die Fassade des Gebäudes als Werbefläche für einen sbesuch zu präsentieren? Sofern dem vorbeirasenden Fahrgast eine hyperkomprimierte Fassung der Ausstellung geboten wird, kann im übertragenen Sinne auch von einem Beispiel für die Fragmentarisierung des Wissens gesprochen werden: Der Informationsfetzen wird - genau wie jede Schlagzeile in den Nachrichten - solange zur kurzfristigen Unterhaltung dienen, bis ein näherer Kontakt - ein sbesuch - das Fragment in einen persönlichen Kontext überführt. ieren

8 Konzeptstudie - Der Konsolen-Crash ieren Als Konsolen-Crash wird der Zusammenbruch des Marktes für Heimspielekonsolen um 1984 bezeichnet. Aufgrund mangelnder Innovation und Qualität der neuen Spiele wenden sich viele Kunden von n ab. Zudem gewinnen die immer preiswerteren Heimcomputer - allen voran der Commodore C64 - eine große Käuferschaft, was dazu führt, dass viele Spiele-Software-Hersteller von nun an ihre Spiele für Heimcomputer produzieren. Atari kann sich von diesem Zusammenbruch nicht mehr erholen und überlebt danach nur noch als Hersteller von Kleincomputern. Die Zeichnung stellt eine Übertragung des Rollentausches und der undefinierten Situation während des "Crashs" dar

9 Formstudien Innen / Außen aus Skizzenbuch 4 S. 116: bildende Geometrie. Unterschiedliche Zonen in Längsrichtung werden durch Öffnungen, Schrägen und Rhythmen erzeugt. ieren aus Skizzenbuch 3 S. 108: Zonen unterschiedlicher Nutzung nach außen hin ablesbar machen

10 Formentwicklung aus Strukturanalyse aus Skizzenbuch 3 S. 142 ff: Links: Aus Analyse und Abstraktion der -Entwicklung werden Formen und Räume abgeleitet. Räume unterschiedlicher Bedeutung unterscheiden sich auch in Charakter, Form und Größe. Die streng chronologische Einteilung des s hilft bei der Bestimmung der Beziehungen. Entwicklungsstränge entstehen. Links unten: Außenform als Abfolge unterschiedlicher charakteristika. Unten: Thematische Entwicklungen, bespielsweise in der Darstellungstechnik von simulierten Spielewelten. Sie können zeitlich lokalisiert und damit als sich verändernde folge interpretiert werden. ieren

11 Geschichtliche Entwicklung interpretieren ieren aus Skizzenbuch 3 S. 143: Zusammenfassen unterschiedlichster Informationen auf einer Zeitachse. Hier unter anderem: Abfolge (Atari, Heimcomputer, NES, PC, Geometrie von Spielewelten). Umsatzentwicklung von Nintendo of America als Beispiel für "Konsolen-Hype", "-Crash" und "-Revival". Darstellungstechnik ("Eye of the Beholder", "Wolfenstein 3D", "Doom", "Quake" - siehe hierzu auch Seite 20). Online und Multiplayer

12 Strukturierung der ieren Schematische Darstellung: In einem Zeitdiagramm habe ich versucht, die wesentlichen Entwicklungsstränge im Zusammenhang darzustellen und Ereignisse durch die Gewichtung der jeweiligen Zonen zu verdeutlichen. Beispielsweise den "Konsolen-Crash" 1984 oder die Übernahme des Heimkonsolenmarktes durch "Nintendo". An dieser skizzenhaften Darstellung wird bereits deutlich, dass eine Übertragung analytischer Betrachtungen in eine räumliche Situation denkbar wäre

13 Konzeptzeichnung eines komplexen Innenraums ieren

14 Formstudien I Formstudien zur Ideenfindung: ieren

15 Formstudien II Versuch, den Entwurf über Experimente mit der Außenform voranzutreiben. In diesem Beispiel ist die Entwicklung der dreidimensionalen Spielegeometrien, von Würfel ("Dungeon Master"), über senkrechte Wandscheiben ("Doom") bis hin zur Freiform ("Unreal") zu sehen. ieren Ein mögliches Ende eines immer weiter wachsenden Gebäudes. Bewehrungsanschlüsse, Erschließungsgänge und Technikstränge treten offen zutage und zerlegen die Grundform im wahrsten Sinne des Wortes in ihre Bestandteile

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