Ein Bericht aus unserem Laboralltag

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1 Chlorat-Rückstände in pflanzlichen Lebensmitteln ein Update Ein Bericht aus unserem Laboralltag Seit der Veröffentlichung unserer Untersuchungsergebnisse zu Chlorat-Rückständen in pflanzlichen Lebensmitteln Anfang März wurden weit über 1000 weitere Lebensmittel pflanzlicher Herkunft auf Chlorat-Rückstände untersucht. Nach den aktuellen Untersuchungsdaten ist der Anteil an Proben mit Chlorat-Rückständen über dem derzeit EU-weit gültigen Höchstgehalt von 0,01 mg/kg seit der Veröffentlichung unseres Berichtes zurückgegangen. Nach wie vor liegt dieser Anteil bei Blatt- und Fruchtgemüsen höher als bei anderen Warengruppen. Besonders auffällig war zubereitetes Gemüse/Tiefkühlgemüse, knapp Zweidrittel der untersuchten Erzeugnisse wies Chlorat-Rückstände über 0,01 mg/kg auf. Die höchsten in dieser Gruppe gemessenen Werte lagen bei 0,30 mg/kg in verzehrfertig zubereiteten Karotten und 0,31 mg/kg in tiefgefrorenem Broccoli, beide Proben unbekannten Ursprungs. Der höchste Wert seit Mai wurde in Basilikum aus Malaysia mit 1,5 mg/kg gemessen, Sojabohnen aus China wiesen 0,56 mg/kg und geschälte und zerkleinerte Mango-Würfel 0,65 mg/kg Chlorat auf. Nach wie vor kommen verschiedene Ursachen für die gefundenen Chlorat-Rückstände in Betracht (siehe Infokasten). Worauf der in den letzten Monaten bei unseren Untersuchungen beobachtete Rückgang des Probenanteils mit Chlorat-Rückständen über der Höchstmenge von 0,01 mg/kg zurückzuführen ist, lässt sich derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen. Je nachdem, welche toxikologischen Referenzwerte und Variabilitätsfaktoren der Bewertung zugrunde gelegt werden, können zumindest bei den Mango-Würfeln unerwünschte akute gesundheitliche Effekte nicht ganz ausgeschlossen werden. ADRESSE Schaflandstraße 3/ Fellbach TELEFON INTERNET (Diagnostik) ÖFFENTL. VERKEHRSMITTEL S-Bahn S2 und S3 FAX (Diagnostik) Bus 60, 67 und 212 Haltestelle Fellbach Bahnhof

2 Seite 2 von 10 INFOKASTEN Chlorat i Chlorate sind Salze der Chlorsäure, sie sind starke Oxidationsmittel und wirken als Pflanzenvernichtungsmittel (Herbizide) und als Desinfektionsmittel (Biozide). Chlorat ist ein in der EU seit dem Jahr 2008 nicht mehr zugelassener Pflanzenschutzmittelwirkstoff. Auch in Biozidprodukten darf Natriumchlorat nicht mehr angewendet werden. Die Definition Pestizidrückstände der VO (EG) Nr. 396/2005 umfasst Rückstände von (ggf. nicht mehr zugelassenen) Pflanzenschutzmittelwirkstoffen in Lebensmitteln unabhängig von der Quelle der Verursachung. So gilt für Chlorat als nicht mehr zugelassenes Pflanzenschutzmittel EU-weit der allgemeine Höchstgehalt von 0,01 mg/kg gemäß VO(EG) Nr. 396/2005. Aktuelle Untersuchungsergebnisse Zwischen Mai und Oktober wurden insgesamt 1020 Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs im Rahmen der routinemäßigen Rückstandsuntersuchungen auch auf Chlorat-Rückstände geprüft. In 919 dieser Untersuchungsproben war Chlorat nicht nachweisbar bzw. die Rückstände lagen unter 0,01 mg/kg. 101 Proben (9,9 %) wiesen Chlorat-Rückstände über diesem Wert auf. In 16 Proben (1,6 %) wurden Chlorat-Rückstände über 0,1 mg/kg gemessen. Unsere Untersuchungsergebnisse, bezogen auf die einzelnen Warenobergruppen sind in Tabelle 1 ausführlich dargestellt. Abbildung 1: Gesamtübersicht der zwischen Mai und Okt. auf Chlorat untersuchten Proben

3 Seite 3 von 10 Tabelle 1: Untersuchungsergebnisse von Mai bis Oktober bezogen auf Warenobergruppen Warenobergruppen Anzahl untersuchter Proben Anzahl mit Chlorat- Rückständen 0,01 mg/kg % Median mg/kg* Mittelwert mg/kg* Maximum mg/kg Minimum mg/kg Beerenobst ,7 0,016 0,016 0,019 0,012 Blattgemüse ,8 0,027 0,13 1,5 0,01 Exotische Früchte ,3 0,34 0,34 0,65 0,027 Fruchtgemüse ,3 0,016 0,037 0,21 0,01 Gemüseerzeugnisse ,6 0,054 0,075 0,31 0,013 Getreide/-erz Hülsenfrüchte 3 1 0,56 0,56 0,56 Kartoffeln ,9 0,019 0,019 0,019 Kernobst Obsterzeugnisse ,6 0,079 0,079 0,079 Pilze ,3 0,077 0,14 0,013 Pilzerzeugnisse ,0 0,042 0,084 0,23 0,011 Säfte 4 2 0,011 0,011 0,011 Säuglingsnahrung ,3 0,011 0,017 0,03 0,011 Sprossgemüse ,4 0,050 0,05 0,05 Steinobst ,2 0,019 0,038 0,10 0,012 Wurzelgemüse Zitrusfrüchte ,6 0,012 0,012 0,012 andere Gesamtergebnis ,9 0,025 0,078 1,5 0,01 * jeweils bezogen auf Proben mit Gehalten 0,01 mg/kg Bei Blattgemüse, Fruchtgemüse und vor allem in Gemüseerzeugnissen liegt der Anteil an Proben mit Chlorat-Rückständen höher als der Gesamtdurchschnitt. Rund 12 % des Blattgemüses und 14 % des Fruchtgemüses wiesen Rückstände über 0,01 mg/kg auf mit einem Maximum von 1,5 mg/kg in Basilikum aus Malaysia. Auffällig ist der hohe Anteil an Proben mit Rückständen in der Gruppe der Gemüseerzeugnisse, hier wiesen über 63 % aller Proben Rückstände über 0,01 mg/kg auf. Die höchsten in dieser Warenobergruppe im Berichtszeitraum gemessenen Werte lagen bei 0,30 mg/kg in verzehrfertig zubereiteten Karotten und bei 0,31 mg/kg in tiefgefrorenem Broccoli unbekannten Ursprungs. Der hohe Anteil an Proben mit Rückständen bei Pilzerzeugnissen ist darauf zurückzuführen, dass in dieser Gruppe mit wenigen Ausnahmen getrocknete Pilze zu finden sind. Auffällig war hier allerdings eine Mischpilzkonserve mit 0,23 mg/kg Chlorat. Alle Proben von Mai bis Oktober mit Chlorat-Rückständen ab 0,1 mg/kg und deren Ursprungsland sind in Tabelle 2 zusammengefasst.

4 Seite 4 von 10 Tabelle 2: Proben (Eingang von Mai-Okt. ) mit Chlorat 0,1 mg/kg Probenart Herkunft Chlorat-Gehalt in mg/kg Süßkirschen Spanien 0,1 Zuckerschoten Peru 0,11 Basilikum Deutschland 0,12 Broccoli TK Deutschland 0,13 Zuchtchampignon frisch Polen 0,14 Erbse TK ohne Angabe 0,15 Kulturpilzmischung getrocknet ohne Angabe 0,16 Tomate Frankreich 0,2 Kulturpilzmischung in Aufguss ohne Angabe 0,23 Koriander Kambodscha 0,37 Sojabohne China 0,56 Mango ohne Angabe 0,65 Basilikum Malaysia 1,5 Unsere Untersuchungsergebnisse der vergangenen Monate zeigen einen Rückgang des Anteils an pflanzlichen Lebensmitteln mit Chlorat-Rückständen. Möglicherweise haben Hersteller und Handel Maßnahmen getroffen, z.b. Verarbeitungsprozesse bei Gewinnung und Verarbeitung der Lebensmittel verändert, vermehrte Untersuchungen auf Rückstände und Rückweisungen von Ware mit erhöhten Rückständen veranlasst etc. Tabelle 3: Untersuchungsergebnisse Mai bis Okt. bezogen auf Konzentrationsintervalle Anzahl untersuchter Proben Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt Anzahl Proben mit Chlorat ,01 mg/kg Anzahl Proben mit Chlorat ,01 mg/kg 0,01 < 0, ,02 < 0, ,05 < 0, ,10 < 0, ,5 < 1, ,

5 Seite 5 von 10 Abbildung 2: Prozentanteile der Proben mit Chlorat-Rückständen bezogen auf Rückstands-Intervalle in den Monaten Mai bis Oktober im Vergleich zu den Daten aus unserem Bericht vom März über Daten aus 2013 INFOKASTEN Wie gelangt Chlorat in pflanzliche Lebensmittel? Chlorat-Rückstände in pflanzlichen Lebensmitteln können verschiedene Ursachen haben, z.b.: i Gechlortes Gieß- und Beregnungswasser: mit chlorhaltigen Desinfektionsmitteln behandelte Oberflächenwässer, Brunnenwässer, Regenwässer und Trinkwasser können Chlorat enthalten, das von der Pflanze aufgenommen werden kann. Derzeit gibt es keine Erkenntnisse über die möglichen Aufnahmemengen. Chlorate haben auf Pflanzen eine toxische Wirkung (Herbizid). Fortsetzung auf der nächsten Seite.

6 Seite 6 von 10 Waschwasser/Trinkwasser: viele Erntegüter werden nach dem Ernten gewaschen, das verwendete Wasser muss dafür geeignet sein. Trink- und Brunnenwasser, die mit chlorhaltigen Bioziden behandelt wurden, enthalten Chlorat in unterschiedlichen Konzentrationen. Ein Grenzwert für Chlorat in Trinkwasser ist nicht festgelegt. Rückstände aus dem Waschprozess mit Trinkwasser dürften sich allenfalls im Bereich um 0,01 mg/kg bewegen. Desinfektionsmaßnahmen mit chlorhaltigen Prozesswässern: Bei diesen Verfahren können im Prozesswasser hohe Konzentrationen an Chlorat entstehen und zu Rückständen im Lebensmittel führen Düngemittel: Düngemittel, die mit Perchlorat kontaminiert sind, können möglicherweise auch geringe Anteile an Chlorat aufweisen. Jedoch wurde bei unseren Untersuchungen in Proben mit einem hohen Perchlorat-Rückstand Chlorat höchstens im Bereich um die Bestimmungsgrenze gefunden. Proben mit hohem Chlorat-Rückstand enthielten nur sehr selten auch Perchlorat. Anwendung von Chloraten als Herbizid/Rückstände aus früheren Anwendungen: derzeit liegen keine Hinweise darüber vor, dass die festgestellten Chlorat-Rückstände aus einer illegalen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln herrühren. Die untersuchten Lebensmittel pflanzlicher Herkunft kamen überwiegend aus EU-Ländern (72 %), rund 5 % kamen aus Afrika, 7 % aus Asien und 5,2 % aus Süd- und Mittelamerika. Bei Proben aus Asien lag der Anteil an Proben mit Chlorat-Rückständen mit 15,5 % höher als bei anderen Herkünften.

7 Seite 7 von 10 Tabelle 3: Herkünfte der untersuchten Proben (Mai bis Oktober ) Herkunft Anzahl Proben Anzahl Proben mit Chlorat 0,01 mg/kg % Afrika ,3 Asien ,5 EU ,9 Europa-nichtEU ,5 Nordamerika ,0 Ozeanien 6 0 0,0 Süd- und Mittelamerika ,9 ohne Angabe ,4 Gesamtergebnis ,9 Bei 93 Proben (9,1 %) konnte kein Ursprungsland zugeordnet werden. Es handelte sich hierbei weit überwiegend um verarbeitete Erzeugnisse wie TK-Ware oder Konserven, bei denen eine Herkunftsangabe nicht verpflichtend ist. INFOKASTEN Ursprungskennzeichnung i Bei den meisten frischen Obst- und Gemüsearten muss bei der Abgabe an den Verbraucher das Ursprungsland angegeben werden. Es gibt aber Ausnahmen: Bei Speise- und Frühkartoffeln, frischen Bananen, Oliven, Zuckermais, Datteln und Esskastanien ohne Schale ist die Ursprungsangabe nicht verpflichtend, der Händler kann das Ursprungsland jedoch freiwillig angeben. Für verarbeitete Erzeugnisse wie Tiefkühl-Obst, Tiefkühl- Gemüse, Konserven u. ä. gibt es keine Pflicht zur Kennzeichnung des Ursprungslandes. Mit über 63 % Proben mit Chlorat-Rückständen weist die Warenobergruppe Gemüseerzeugnisse den höchsten Anteil an Proben mit Rückständen auf. Dies könnte als Indiz dafür gewertet werden, dass ein Chlorat-Eintrag während der Verarbeitung erfolgt, z.b. durch Nacherntebehandlungsverfahren, bei denen die Lebensmittel mittels Chlorbad desinfiziert werden und Rückstände aus diesem

8 Seite 8 von 10 Chlorbad auf den behandelten Lebensmitteln verbleiben (siehe Infokasten). Auffällig ist dieser Befund insbesondere bei Mohrrüben. Alle frischen, unverarbeiteten Mohrrüben (überwiegend aus EU- Mitgliedsstaaten) wiesen keine Chlorat-Rückstände über 0,01 mg/kg auf, jedoch lag der Anteil an Proben mit Rückständen bei den verarbeiteten Mohrrüben bei über 50 %. Ein Drittel der essfertig zubereiteten Möhren wies Chlorat-Rückstände auf (überwiegend aus den USA), bei der Tiefkühlware waren es 100 %. INFOKASTEN Nacherntebehandlung: Desinfizierungsverfahren mit chlorhaltigen Prozesswässern i Von Waschvorgängen mit Trinkwasser oder gechlortem Brauchwasser zu unterscheiden sind diejenigen Verfahren, bei denen Lebensmittel einem Desinfektionsverfahren unterworfen werden. Hier steht nicht der Waschvorgang im Vordergrund, sondern eine Minimierung des mikrobiellen Risikos durch eine Keimabtötung. Mit gechlortem Trinkwasser ist dies in der Praxis nicht möglich, da beim Waschvorgang durch die organische Belastung des Wassers das freie Chlor sehr schnell abreagiert. Nur durch eine kontinuierliche Zufuhr an chlorfreisetzenden Stoffen (Chlorgas, Chlordioxid, Hypochloriten) wird mittels einer konstanten Konzentration an freiem Chlor die gewünschte Desinfektion des Lebensmittels ermöglicht. Bei diesem Verfahren entsteht als Nebenprodukt Chlorat, das sich im Prozesswasser im Laufe der Zeit anreichert und in das Lebensmittel übergehen kann. Tabelle 4: Untersuchungsergebnisse zu Mohrrüben roh/verarbeitet (Mai bis Oktober ) Warengruppe Anzahl untersuchter Proben Anzahl Proben mit Chlorat 0,01 mg/kg % Mittelwert mg/kg* Maximum mg/kg Minimum mg/kg Mohrrübe ,0 Mohrrübe zubereitet ,3 0,13 0,300 0,043 Mohrrübe tiefgekühlt ,0 0,085 0,099 0,056 * bezogen auf Proben mit Gehalten 0,01 mg/kg

9 Seite 9 von 10 Abbildung 3: Mohrrüben roh und verarbeitet (Mai bis Okt. ) INFOKASTEN Rechtliche Bewertung Derzeit gilt als Höchstgehalt der Standardwert von 0,01 mg/kg gemäß VO(EG) Nr. 396/2005. i Die EU-Mitgliedstaaten führen zur Zeit ein Monitoring zur Erfassung der Belastungssituation in Lebensmitteln und Trinkwasser durch, um Daten für eine toxikologische Bewertung durch die Europäische Behörde für die Lebensmittelsicherheit (EFSA) bereitzustellen. Darauf basierend sollen dann spezifische Rückstandshöchstgehalte festgelegt werden. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, übergangsweise für Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs folgende Aktionswerte für die Lebensmittelüberwachung anzuwenden: pflanzliche Lebensmittel mit Ausnahme von Gemüse: 0,1 mg/kg Gemüse mit Ausnahme von Karotten 0,25 mg/kg Karotten 0,2 mg/kg Fortsetzung auf der nächsten Seite.

10 Seite 10 von 10 Diese Werte wurden bisher jedoch noch nicht verabschiedet. Die EU-Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten haben sich aber darauf geeinigt, Überwachungsmaßnahmen auf die toxikologische Risikobewertung zu stützen. Toxikologische Bewertung Chlorat hemmt reversibel die Aufnahme von Jodid in die Schilddrüse und kann insbesondere bei empfindlichen Personengruppen wie Kindern, Schwangeren oder Personen mit Schilddrüsenfunktionsstörungen unerwünschte gesundheitliche Effekte verursachen. Neben Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion kann Chlorat auch Schädigungen der Erythrocyten (Methämoglobin- Bildung, Hämolyse) bewirken. Für Chlorat liegen derzeit noch keine Angaben zur akuten Referenzdosis vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vorgeschlagen, den Wert von 0,01 mg/kg Körpergewicht und Tag sowohl für die chronische als auch für die akute Risikobewertung heranzuziehen. Bei der Risikobewertung soll außerdem das PRIMo- Modell (PRIMo - Pesticide Residue Intake Model) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) angewendet werden. Abweichend von der Bewertung durch das BfR und vom PRIMo- Modell der EFSA hat die EU-Kommission bei ihrem Vorschlag für Aktionswerte für Überwachungsmaßnahmen zu Chlorat- Rückständen keine Variabilitätsfaktoren berücksichtigt. Die Untersuchungen werden fortgesetzt. Siehe auch unsere Internetbeiträge: Herkunft unbekannt: Rückstände von Chlorat in pflanzlichen Lebensmitteln Chlorat-Rückstände in Karotten: eine Spur führt zur Nacherntebehandlung mit chloriertem Wasser Autorin: Dr. Ingrid Kaufmann-Horlacher

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