Die grandiosen Abenteuer der tapferen Johanna Holzschwert von Michael Bang, Michael Schramm und Sabine Zieser

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2 6+ Ein Musical für Hundefreunde EDGAR - DER SCHRECKEN DER BRIEFTRÄGER (UA) von Gertrud Pigor, Thomas Pigor und Jan Fritsch PREMIERE Die grandiosen Abenteuer der tapferen Johanna Holzschwert von Michael Bang, Michael Schramm und Sabine Zieser PREMIERE Das Familienmusical in der Oper Graz Emil und die Detektive von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg / nach dem Roman von Erich Kästner PREMIERE FAUST. DER TRAGöDIE ERSTER TEIL von Johann Wolfgang von Goethe PREMIERE Das Kind der Seehundfrau Musiktheaterstück von Sophie Kassies PREMIERE Die Prinzessin auf dem Kürbis (UA) von Heinz Janisch / nach dem gleichnamigen Bilderbuch PREMIERE supergute tage nach dem Roman von Mark Haddon WIEDERAUFNAHME

3 Liebes P u b li kum! Wie stellen Sie sich eine typische Prinzessin vor? Wie einen echten Helden oder den teuflischen Bösewicht? Wie sieht für Sie die ideale Familie aus, wie die perfekte Postzustellung? Für alle, die ihren Arbeitsplatz nicht einfach»firma«, sondern»theater«nennen dürfen, hat das Wort»Vorstellung«ja eine doppelte, ganz besondere Bedeutung: Wir haben bei über 200 Vorstellungen pro Spielzeit die wunderbare Gelegenheit, Sie an unseren Vorstellungen teilhaben zulassen, also Ihnen zu zeigen, wie man sich andere Welten und Perspektiven, alltägliche und fantastische Geschichten und Abenteuer, bekannte Klassiker oder neue Stücke vor stellen kann. Die Vorstellungen, Texte und Bilder, Umsetzungen und Interpretationen, für die wir uns auch in dieser Saison wieder ganz bewusst entschieden haben, können sich dabei mit den Ihren decken müssen aber nicht. Sie können auch völlig davon abweichen, Sie amüsieren oder aufregen, Ihre Neugier oder Ihren Unmut wecken, Ihre Erwartungen übertreffen oder in Frage stellen, Sie zu Lob, Kritik oder, im Idealfall, zum Nachdenken anregen. Das Schöne an Fantasien, Wünschen und (Tag-)Träumen ist ja gerade, dass sie keinen Konventionen, Vorgaben oder ja, genau bestimmten Vorstellungen entsprechen müssen. Sie können, ja sollen unseren Gedanken die Möglichkeit geben, neue Wege zu bestreiten, verrückten Einfällen, unüblichen Sympathien, spontanen Ideen und waghalsigen Impulsen nachzugeben, um dann vielleicht auch im Hier und Jetzt die gewohnten Pfade zu hinterfragen und vielleicht sogar zu verlassen. Wenn man so will, sind wir also auch daran interessiert, unserer und Ihrer Vorstellung nicht gerecht zu werden. Denn: Sie, liebes Publikum, immer wieder zu überraschen, durchzurütteln, zu fordern, herauszufordern, dazu einzuladen, sich gemeinsam mit uns auseinanderzusetzen und auf Neues ein zulassen, Dinge anders zu sehen und zu diskutieren das ist und bleibt ein wichtiger Aspekt unserer Vorstellung des Begriffs»Vor stellung«... Im Folgenden dürfen wir Ihnen nun die Stücke und Projekte der kommenden Spielzeit vorstellen. ich wünsche ihnen viel freude damit. HERZLICHST Michael Schilhan, Geschäftsführender Intendant Next Liberty

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5 EIN MUSICAL FÜR HUNDEFREUNDE VON GERTRUD PIGOR, THOMAS PIGOR UND JAN FRITSCH Der größte Feind des Hundes ist die Post! Darüber sind sich alle Hunde in der kleinen Siedlung einig und stehen jeden Morgen aufgeregt am Gartenzaun bereit, ihre Vorgärten bis aufs Äußerste zu verteidigen. Deshalb muss sich der diensteifrige Briefträger Christoph auch täglich aufs Neue seinen Weg zu den Postkästen erkämpfen, was ihm nur mithilfe seines raffinierten Würstchen-Tricks gelingt.»und du weißt immer, wann der Briefträger kommt?«edgar»immer. Entweder man ist eine Spürnase oder man ist es nicht. Ich bin eine Spürnase.«CARLO Doch dieses vertraute Ritual kommt völlig durcheinander, als der junge Hund Edgar in der Nachbarschaft einzieht: Entsetzt müssen die anderen Hunde beobachten, wie der Neuling den Briefträger fröhlich begrüßt, ihm die Post zum Briefkasten trägt und dafür noch sämtliche Würstchen kassiert! Edgar muss noch viel lernen wie er dabei als Wachhund weit über das Ziel hinausschießt, das nahende Weihnachtsfest gefährdet und am Ende doch noch als Held gefeiert wird, davon erzählt diese wunderbare Geschichte über Gruppendruck, wahre Freundschaft und das tägliche kleine Wunder der zuverlässigen Briefzustellung. Nach Publikums-Erfolgen wie»anton Das Mäusemusical«,»Frühstück mit Wolf«,»Des Kaisers neue Kleider«und»Motte & Co«hat sich das bewährte Kreativ-Team Gertrud Pigor, Thomas Pigor und Jan Fritsch im Auftrag des Next Liberty nun der spannenden bzw. spannungsgeladenen Beziehung zwischen Hund und Briefträger angenommen und daraus ein äußerst unterhaltsames Familienmusical geschaffen, das garantiert allen was bringt. VORSTELLUNGEN uraufführung , 17:00 Uhr Okt: 6 (10:30), 23 (10:30+15:30), 24 (15:30) // Nov: 4 (10:30+15:30), 5 (10:30), 25 (10:30) // Dez: 11 (10:30+15:30), 12 (15:30) // Jän: 8 (10:30+15:30); 9 (15:30); 12 (10:30+15:30), 13 (10:30), 22 (10:30+15:30), 23 (15:30), 27 (10:30+15:30), 28 (10:30) BESETZUNG Inszenierung Helge Stradner Musikalische Leitung Reinhold Kogler Ausstattung Mignon Ritter Choreografie Benjamin Rufin Live-Musik Reinhold Kogler, Saša Mutić 6+ FÜR KINDER UND ERWACHSENE 03

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7 VON MICHAEL BANG, MICHAEL SCHRAMM UND SABINE ZIESER SEHR FREI NACH FRIEDRICH SCHILLERS»DIE JUNGFRAU VON ORLÉANS«Mussten die Kinder im Mittelalter auch zur Schule? Und: Kann man eigentlich seinen Namen tauschen? Diese Fragen beschäftigen die zehnjährige Johanna Holzschwert sehr, denn sie wird von ihren Mitschülerinnen nicht nur wegen ihrer Begeisterung für Bücher über das Mittelalter, über Ritter, Könige, Kriege und Hexen gehänselt, sondern auch wegen ihres ungewöhnlichen Nachnamens. Doch eines Tages reicht es ihr, es kommt zum Streit und Johanna wirft eine Fensterscheibe der Schule ein. Und was jetzt? Ihren Eltern einfach den Brief des Schulleiters zeigen? Auf keinen Fall! Dann doch lieber in den Zoo und sich von sprechenden Erdmännchen prophezeien lassen, dass man dazu auserwählt ist, ein großes Abenteuer zu bestehen und wie die Namensschwester Johanna von Orléans in die Schlacht zu ziehen!»ich sehe ein großes Abenteuer. Ich sehe ein tapferes, starkes Mädchen mit einem Schwert und einem Helm nach Frankreich reiten und die Schlacht von Orléans gewinnen... Also sprachen die Erdmännchen!«Also leiht sich Johanna von ihrem Bruder Schwert, Helm und ein Pferd (das verdächtig nach Fahrrad aussieht und auf den Namen»Peugeot«hört) und macht sich zu einem fantastischen Abenteuer auf denn wer mutig genug ist, Frankreich zu befreien, wird doch auch locker mit einem Brief an die Eltern fertig... Mit viel Tempo, Witz, grandioser Leichtigkeit und bewegendem Einfühlungsvermögen wird in dieser spannenden Rittergeschichte sehr frei nach Schillers Vorlage eine große Geschichte von damals mit den großen Herausforderungen des heutigen Kindseins und des alltäglichen Held(inn)entums kombiniert. VORSTELLUNGEN Premiere , 17:00 Uhr Nov: 18 (15:30), 19 (10:30) // Dez: 9 (10:30+ 15:30), 10 (10:30) // Jän: 14 (10:30+15:30), 15 (10:30), 16 (15:30), 29 (10:30+15:30), 30 (15:30) // Feb: 2 (10:30+15:30), 3 (10:30+ 15:30) // März: 3 (10:30+15:30), 5 (15:30) BESETZUNG Inszenierung Josef Maria Krasanovsky Ausstattung Liesl Raff 8+ FÜR KINDER UND ERWACHSENE 05

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9 DAS FAMILIENMUSICAL IN DER OPER GRAZ DAS MUSICAL NACH DEM ROMAN VON ERICH KÄSTNER VON MARC SCHUBRING UND WOLFGANG ADENBERG»Ein Fall von großer Dimension, ne regelrechte Sensation, ein Beispiel von Gerissenheit, von Kinderfreundschaft, Pfiffigkeit das ist: Die Sache mit Emil!Mitreißend!Überwältigend!Kolossal!«Willkommen im Berlin der 1920er Jahre! Der zwölfjährige Emil Tischbein macht sich (von der Mutter mit guten Ratschlägen und 140 Mark ausgestattet) allein in die große Stadt auf, um seine Großmutter und seine Cousine Pony Hütchen zu besuchen. Doch bereits bei der Ankunft am Berliner Bahnhof wird klar, dass sich diese Reise noch viel aufregender gestaltet als erwartet: Der dubiose Herr Grundeis hat ihm während der Fahrt doch glatt eiskalt sein Geld gestohlen! Damit darf er nicht davonkommen dieser Meinung ist auch der»jewitzte«gustav mit der Hupe, der sofort alle jungen Detektive der Stadt zusammenhupt, um sich unter der»parole Emil«auf eine spannende und turbulente Verbrecherjagd quer durch die Berliner Gassen und Straßenbahnen, in Hinterhöfe und Polizeiwachen bis auf die Titelseiten der Zeitungen zu begeben... Marc Schubring und Wolfgang Adenberg haben aus Erich Kästners zeitlosem Klassiker ein Musical für die ganze Familie geschaffen, das mit viel Humor und eingängiger Musik das Berlin der»goldenen 1920er Jahre«wieder aufleben lässt und auf pfiffige Weise zeigt, dass Offenheit, Courage, Solidarität und eine ordentliche Portion Witz auch in den kniffligsten Situationen (und größten Städten!) weiterhelfen egal, wie weit man von zu Hause weg ist. In Koproduktion mit VORSTELLUNGEN Premiere , 17:00 Uhr Nov: 26 (10:30*), 28 (11:00) // Dez: 6 (17:00), 14 (10:30*+14:30*), 17 (10:30), 22 (10:30*+ 16:30), 26 (11:00) // Jän: 23 (11:00), 26 (10:30*+16:30) // Feb: 5 (10:30), 29 (10:30*+ 14:30*) // März: 10 (10:30), 13 (17:00), 14 (10:30*+16:30) // * geschlossene Vorstellung BESETZUNG Musik Marc Schubring Libretto Wolfgang Adenberg Musikalische Leitung Maurizio Nobili Inszenierung Michael Schilhan Ausstattung Alexia Redl Illustrationen / Animationen Bernd Ertl Choreografie Ferdinando Chefalo Singschul Andrea Fournier 6+ FÜR KINDER UND ERWACHSENE 07

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11 FAUST DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL VON JOHANN WOLFGANG VON GOETHE SCHAUSPIEL MIT PUPPEN Das kann doch noch nicht alles gewesen sein! Doktor Faust (ver-) zweifelt, hat er doch Zeit seines Lebens nach Wissen und Weisheit gestrebt und studiert, aber trotz alledem nicht das Gefühl, wirklich etwas erreicht zu haben oder gar zu wissen, worauf es im Leben ankommt, was»die Welt im Innersten zusammenhält«. Er verflucht Vernunft und Wissenschaft und ist mehr als bereit, den großen Worten wilde Taten folgen zu lassen, sich sogar aus dem Leben zu nehmen, doch da kreuzt der teuflisch anziehende Mephistopheles seinen Weg und bietet dem Doktor an, seinen Erkenntnis- und Erlebnishunger zu stillen im Gegenzug verspricht ihm Faust seine Seele (nicht wissend, dass diese längst schon Einsatz einer ganz anderen Wette ist) und lässt sich durch das»wilde Leben«schleppen: Er wird verzaubert und vergnügt, verjüngt und verliebt, aber keineswegs seelenruhiger oder besonnener, und verstrickt so auch noch manch andere/n in dieses zerstörerische, unglückselige Spiel.»Greift nur hinein ins volle Menschenleben! Ein jeder lebt s, nicht vielen ist s bekannt, und wo ihr s packt, da ist s interessant.«ausnahmetalent Nikolaus Habjan, der derzeit als Regisseur, Kabarettist, Schauspieler und Kunstpfeifer die deutschsprachigen Bühnen erobert, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, Goethes Lebensthema und -werk mit den Mitteln des Puppentheaters für ein junges Publikum auf die Bühne zu bringen und dabei herauszufinden, warum einem diese Tragödie über die (selbst-)zerstörerische Natur des modernen, rastlosen Menschen bis heute einfach keine Ruhe lässt und wohin einen das ewige Streben nach immer mehr Wissen, Sinn, Glück, Liebe, Lust, Taten und Erkenntnis führen kann. VORSTELLUNGEN Premiere , 19:00 Uhr März: 1 (10:30), 2 (10:30), 9 (10:30), 11 (10:30+19:00), 12 (19:00), 15 (10:30), 16 (10:30) // April: 6 (10:30), 7 (10:30), 13 (10:30), 14 (10:30), 21 (10:30), 22 (10:30+19:00), 23 (19:00), 27 (10:30) // Mai: 24 (10:30), 25 (10:30) BESETZUNG Inszenierung, Puppenbau und -coaching Nikolaus Habjan Bühne Jakob Brossmann Kostüme Denise Heschl 14+ FÜR JUGENDLICHE UND ERWACHSENE 09

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13 VON SOPHIE KASSIES / MUSIKTHEATERSTÜCK NACH EINEM KONZEPT VON FLORA VERBRUGGE IN DER ÜBERSETZUNG AUS DEM NIEDERLÄNDISCHEN VON EVA MARIA PIEPER Hoch im Norden lebt ein Fischer in einer Meeresbucht. Er ist einsam und daran gewöhnt, doch eines Tages entdeckt er an den Klippen wunderschöne, tanzende Frauen es sind Seehundfrauen, die in unbeobachteten Momenten ihr Fell ablegen und Menschengestalt annehmen. Der Schönsten stiehlt er das Fell und bittet sie, seine Frau zu werden. Sie sagt ja, aber er muss versprechen, ihr nach sieben Jahren ihre Haut zurückzugeben. Die beiden sind glücklich miteinander, ihre Liebe ist groß und schon bald wird ihr Sohn Oruk geboren. Wenn der Junge abends im Bett liegt und seine Eltern lachen hört, kann er sich nicht vorstellen, dass es je einmal anders sein könnte, doch mit Oruks siebtem Geburtstag verändert sich alles. Obwohl es seiner Mutter immer schlechter geht, verschweigt der Fischer den wahren Grund dafür, denn er hat Angst, sein Versprechen einlösen und wieder allein sein zu müssen. So ist es an Oruk, hinter das Geheimnis seiner Eltern und seiner Herkunft zu kommen und zwischen Kälte und Wärme, Liebe und Loslassen, Glück und Veränderung seinen eigenen Weg zu finden.»er kennt alle Geräusche ganz genau. Das Krachen des Eises. Das Pfeifen des Windes. Das Klatschen der Wellen. Aber dieses Geräusch, das hat er noch nie gehört... Da muss er hin. «Mit ihrer Bearbeitung eines alten Inuit-Märchens hat die niederländische Autorin Sophie Kassies ein sehr poetisches und musikalisches Stück Erzähltheater voller zeitloser Bilder und mythischer Klänge geschaffen, das mal herzhaft komisch, mal herzzerreißend traurig eine berührende und moderne Liebesund Familiengeschichte erzählt, die so wahr, wild und schön ist, wie die Landschaft, in der sie spielt. VORSTELLUNGEN Premiere , 17:00 Uhr April: 8 (10:30+15:30), 9 (15:30), 15 (10:30+ 15:30), 16 (15:30), 20 (10:30), 28 (10:30), 29 (10:30+15:30), 30 (15:30) // Juni: 1 (10:30+ 15:30), 2 (10:30), 9 (10:30+15:30), 10 (10:30+ 15:30), 11 (15:30) BESETZUNG Inszenierung Georg Schütky Ausstattung Christina Schmitt Live-Musik Berndt Luef 9+ FÜR KINDER UND ERWACHSENE 11

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15 VON HEINZ JANISCH NACH DEM GLEICHNAMIGEN BILDERBUCH VON HEINZ JANISCH UND LINDA WOLFSGRUBER Prinz sucht Prinzessin! Nachdem der Prinz bei der Hochzeit des Nachbarprinzen mit der berühmten Prinzessin auf der Erbse erstaunt miterlebt hat, dass diese nicht nur auf eine Erbse unter einem Matratzenberg empfindlich reagiert, sondern auch auf alles andere (den zu harten Thron, den kratzigen Königsmantel, die schmerzenden Trompetenfanfaren...), ist eines für ihn klar: So eine Prinzessin kommt ihm nicht ins Schloss! Trotz des abschreckenden Schildes an der grauen Schlossmauer versuchen zwei Prinzessinnen ihr Glück, aber der Prinz ist so wild, laut und unfreundlich, dass auch die Bemühungen seines Dieners Drachenschreck nichts bringen und die Damen schnell wieder das Weite suchen. Doch dann taucht eines Nachts eine dritte Frau vor der Burgmauer auf (»Bist du eine Prinzessin?Wenn du ein Prinz sein willst, dann bin ich eine Prinzessin.«), die alles andere als zimperlich ist, sogar mit einem Kürbis unter der Matratze hervorragend schläft und damit ganz nach dem Geschmack des Prinzen ist. Fragt sich nur, was ein Prinz, für den»charme«ein Fremdwort zu sein scheint, einer solchen Prinzessin zu bieten hat...? Der vielfach preisgekrönte Autor Heinz Janisch hat nach seinem zeitlosen Bilderbuch»Die Prinzessin auf dem Kürbis«ein wunderbares und originelles Stück für Kinder und Erwachsene verfasst, in dem sehr unterschiedliche Prinzessinnen und Prinzen, eine stolze Dienerin und ein verliebter Diener mit viel Humor und Herzklopfen Märchen- und Rollenklischees ordentlich durcheinander bringen.»ich will eine andere Prinzessin! Eine, die etwas aushält! Ich reite jetzt nach Hause und hänge ein Schild an die Burgmauer: Prinzessin gesucht! Und darunter schreiben wir: Erbsenprinzessinnen nein danke! «VORSTELLUNGEN uraufführung , 17:00 Uhr Mai: 19 (10:30), 20 (10:30+15:30), 21 (15:30), 27 (15:30), 28 (15:30), 31 (10:30) // Juni: 3 (10:30+15:30), 4 (15:30), 7 (10:30+15:30), 8 (10:30), 15 (10:30), 16 (10:30+15:30), 17 (10:30+15:30), 18 (15:30) BESETZUNG Inszenierung Maximilian Achatz Ausstattung Karoline Hogl Live-Musik Maurizio Nobili 5+ FÜR KINDER UND ERWACHSENE 13

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17 NACH DEM ROMAN VON MARK HADDON BÜHNENFASSUNG VON SIMON STEPHENS / DEUTSCH VON BARBARA CHRIST Im Garten liegt ein toter Hund, in dem eine Mistgabel steckt so beginnt Christopher Boones Geschichte.»Ich sage immer die Wahrheit. Mutter hat immer gesagt, das liegt daran, dass ich ein guter Mensch bin. Aber es liegt daran, dass ich nicht lügen kann.«christopher BOONE Christopher ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7505, mag Sherlock Holmes, die Einsamkeit des Weltalls und die Farbe Rot, sodass ein Tag, an dem der Schulbus an fünf hintereinander geparkten roten Autos vorbeifährt, ein superguter Tag ist. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet am Asperger-Syndrom, einer leichten Form von Autismus. Das bedeutet u. a., dass er in Mathematik und allem, was mit Logik zu tun hat, nahezu genial ist deshalb findet er auch recht bald heraus, dass der sonderbare Hundemord ziemlich viel mit seiner eigenen Familie und damit zu tun hat, dass er seit zwei Jahren allein mit seinem Vater lebt, obwohl ihm seine tot geglaubte Mutter unzählige Briefe aus London geschrieben hat, die aber nie bei ihm angekommen sind?!? Um dieses von den Erwachsenen verursachte Chaos wieder in Ordnung zu bringen, bricht Christopher an einem superguten Tag zu einer Reise in die unendlichen Weiten außerhalb seiner geschützten Welt auf Mark Haddons 2003 veröffentlichter Roman»The Curious Incident of the Dog in the Night-Time«ist ein internationaler Bestseller, der seit 2012 in der Dramatisierung von Simon Stephens auch die Theaterbühnen erobert. Im Next Liberty sorgt die mitreißende Inszenierung von Josef Maria Krasanovsky wieder für einen spannenden Perspektivenwechsel und dank Profi-Beatboxer Ivory Parker auch für ein Hörvergnügen der besonderen Art. VORSTELLUNGEN wieder ab , 10:30 Uhr Okt: 22 (10:30), 28 (18:00), 29 (10:30) // Jän: 20 (18:00), 21 (10:30) BESETZUNG Inszenierung Josef Maria Krasanovsky Ausstattung Lisa Horvath Beatbox / Live- Musik Ivory Parker Videos / Animationen Reziprok (Roland Renner, Andreas Grininger) 12+ FÜR JUGENDLICHE UND ERWACHSENE 15

18 Team MARTIN NIEDERBRUNNER LEOPOLD GESSELE ALICE PETERHANS 16 Ensemble Florentina Klein, Alice Peterhans Leopold Geßele, Sebastian Mock, Martin Niederbrunnner, Helmut Pucher Gäste Alisca Baumann, Carola Gartlgruber, Manuela Linshalm, Jutta Panzenböck Terry Chladt, Klaus Huhle, János Mischuretz, Stefan Moser, Ivory Parker, Manfredi Siragusa, Florian Stanek, Christoph Steiner Chor Skating Amadeus Chor, Singschul der Oper Graz Regie Maximilian Achatz, Nikolaus Habjan, Josef Maria Krasanovsky, Michael Schilhan, Georg Schütky, Helge Stradner Bühne und Kostüme Jakob Brossmann, Denise Heschl, Karoline Hogl, Liesl Raff, Alexia Redl, Mignon Ritter, Christina Schmitt Choreografie Ferdinando Chefalo, Benjamin Rufin Musikalische Leitung Maurizio Nobili Korrepetition Saša Mutić Bühnenmusik/Live-Musik Reinhold Kogler, Berndt Luef, Saša Mutić, Maurizio Nobili, Philipp Pluhar, Karl Rossmann, Gernot Strebl, Reinhard Ziegerhofer Technische Leitung Richard Kornberger Bühnentechnik Andreas Fritscher (Leitung), Andreas

19 FLORENTINA KLEIN HELMUT PUCHER SEBASTIAN MOCK Knoll, Michael Tanweber, Samir Reiter, Lukas Thalhamer Lichttechnik Michael Rainer (Leitung), Florian Manninger, Peter Walther Tontechnik Achim Zemann (Leitung), Dominic Zimmel Lehrling (Veranstaltungstechnik) Samuel Berger Regieassistenz Juana Ines Cano Restrepo, Laura Oretti, Julia Zach Kostüm, Maske, Requisite Christina Halitzki, Angela Harrison, Andrea Wagner Publikumsdienst Yvonne Hofmeister, Jakob Schauer, Dominik Seiß, Kerstin Schwab, Matthias Zelisko Raumpflege Mirela Kijuvcecic Videos, Trailer & Animationen Reziprok (Roland Renner, Andreas Grinninger) Fotos LUPI SPUMA, Michael Königshofer, Roland Renner Künstlerisches Betriebsbüro, Organisation und Disposition Anna Forrester Marketing, Großkundenbetreuung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Persönlicher Referent des Intendanten Elmar Stengg Dramaturgie Dagmar Stehring Theaterpädagogik Pia Weisi Prokura Sandra Marak Geschäftsführender Intendant Michael Schilhan 17

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21 EINE KOOPERATION MIT NEXT VEREIN FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST UND DER SINGSCHUL DER OPER GRAZ EINE KINDEROPER VON HANS KRÁSA UND ADOLF HOFFMEISTER Über die Kraft des Gemeinsamen. Die Geschwister Pepíček und Aninka wollen für ihre kranke Mutter Milch kaufen und beschließen, auf dem Marktplatz zu singen, um dafür etwas Geld zu verdienen. Das bringt jedoch den Leierkastenmann Brundibár gegen sie auf: Er glaubt, der Einzige zu sein, der das Recht hat, hier Musik zu machen, und verscheucht ohne Mitleid die beiden Kinder von»seinem«marktplatz.»ihr müsst auf Freundschaft bau'n, den Weg gemeinsam geh'n, auf eure Kraft vertrau'n, und zueinandersteh'n. Ihr seht ja, wie es war: Wir schlugen Brundibár, uns kann man nicht trennen.«für Aninka und Pepíček scheint nun alles verloren doch dann erscheinen den beiden im Schlaf ein Spatz, eine Katze und ein Hund und geben neue Hoffnung: Mit Hilfe der Tiere werden alle Kinder der Stadt zusammengetrommelt und ein großes Konzert organisiert, bei dem endlich das nötige Milchgeld gesammelt wird. Der grimmige Brundibár unternimmt zwar noch einen Versuch, das Geld zu stehlen, doch jetzt, da die Kinder sich ihm gemeinsam entgegenstellen, hat der alte Griesgram keine Chance. Anlässlich des Gedenk- und Bedenkjahres 2015, in dem sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 70. Mal jährt, haben sich mehrere Grazer Kulturinstitutionen zusammengetan, um mit Kindern und für Kinder ein bewegtes und bewegendes Stück Zeitgeschichte zur Aufführung zu bringen: Der tschechisch-deutsche Komponist Hans Krása wurde 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert und schrieb dort seine Kinderoper»Brundibár«noch einmal aus dem Gedächtnis auf. Diese fantasievolle Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Hoffnung in Zeiten der Not wurde über 50 Mal mit inhaftierten Kindern aufgeführt und zeugt bis heute von der Bedeutung von Kunst, Kultur und der Erziehung zur Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit. VORSTELLUNGEN PREMIERE , 16:00 Uhr Okt: 13 (10:30), 14 (10:30+15:30), 15 (10:30) BESETZUNG Musik Hans Krása Libretto Adolf Hoffmeister Musikalische Leitung Andrej Skorobogatko Regie Luise Kloos Leitung Singschul Andrea Fournier Erzähler- Texte Heinz Janisch 8+ FÜR KINDER UND ERWACHSENE 19

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23 DIE KOMPANIE HANDMAIDS ZU GAST IM NEXT LIBERTY FREI NACH DEN KINDERBÜCHERN VON OTFRIED PREUSSLER / SCHAUSPIEL MIT PUPPEN Mit den Kinderbuchklassikern»Der Räuber Hotzenplotz«und»Die kleine Hexe«hat sich die Berliner Kompanie Handmaids zwei der bekanntesten Geschichten des beliebten und vielfach preisgekrönten Autors Otfried Preußler angenommen und sie in ihrer eigenen, herrlich unkonventionellen Mischung aus Schauspiel und Figurentheater für die Bühne bearbeitet. Die Puppenspielerin Sabine Mittelhammer führt bei beiden Stücken mal als schräge Großmutter auf der Suche nach der gestohlenen Kaffeemühle, mal als junge Hexe in Ausbildung durch diese zeitlosen Geschichten, lässt mit Leichtigkeit und viel Humor, Liebe zum Detail und originellen Ideen, mit zahlreichen Handpuppen und unterschiedlichen Dialekten die unsterblichen Figuren und spannenden Abenteuer neu entstehen und die Fantasie spielen.»und weshalb erzähle ich ihnen meine Geschichten so, wie ich sie ihnen erzähle? Weil es mir Freude macht, nicht nur meine eigene Fantasie dabei mit ins Spiel zu bringen; sondern weil es mir darauf ankommt, mit Hilfe solcher Geschichten auch die Fantasie meiner Leser und Zuhörer zu aktivieren.«otfried PREUSSLER Egal, ob man Otfried Preußlers Bücher noch oder schon lange nicht gelesen hat, ob man schon 100 Mal mit Kasperl und Seppel mitgefiebert oder den Räuber Hotzenplotz noch nie dingfest gemacht hat, ob man noch nicht alle Zaubersprüche aus dem Hexenbuch auswendig oder bei der Walpurgisnacht alle bereits mit links verzaubern kann diese großartigen und feinsinnigen Aufführungen geben allen Theaterfans ab vier Jahren die Möglichkeit, sich von ihren Lieblingsgeschichten neu überraschen zu lassen. VORSTELLUNGEN»RÄUBER«WIEDER AB , 15:30 Uhr Feb: 26 (15:30), 27 (14:00+16:00) VORSTELLUNGEN»HEXE«WIEDER AB , 15:30 Uhr März: 18 (15:30), 19 (14:00+16:00) BESETZUNG Konzept und Spiel Sabine Mittelhammer Inszenierung Daniel Wagner Ausstattung / Bühne Felix Balsevicius, Ulrike Langenbein, Max Strack, Marcel Teske, Verena Waldmüller Kostüme Monika Ackermann Musik Florian Hawemann 4+ FÜR KINDER UND ERWACHSENE 21

24 DAS MARIAGRÜNER KINDERTHEATER ZU GAST IM NEXT LIBERTY VON ASTRID RANNER / FREI NACH DEM MÄRCHEN VON OSCAR WILDE FÜR DIE GANZE FAMILIE Der größte und schönste Garten weit und breit gehört dem Riesen und nur ihm allein! Davon ist er so überzeugt, dass er allen Menschen den Zugang verbietet und jeden vertreibt, der sein Anwesen betreten möchte. Als sich trotz aller Verbote doch einmal eine Gruppe spielender Kinder in den Garten vorwagt, errichtet der wütende Riese eine hohe Mauer, denn niemand außer ihm selbst soll sich an seinem Besitz erfreuen.»mein Garten ist noch immer mein eigener Garten! Das muss jeder einsehen!«der RIESE Wärme, sodass sich der Frost, der Schnee und der Nordwind ausbreiten und den blühenden, lebendigen Garten in einen sehr kalten und einsamen Ort verwandeln. Erst als sich die Kinder durch eine Öffnung in der Mauer erneut Zutritt verschaffen, erwacht die Natur zu neuem Leben und der selbstsüchtige Riese beginnt zu begreifen, wie viel schöner alles ist, wenn er seinen Garten mit Kindern teilt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit des Next Liberty mit dem beliebten Mariagrüner Kindertheater hat sich in den vergangenen zehn Jahren als Publikumsmagnet erwiesen und als fixer Bestandteil im Spielplan etabliert. kleinen Fans des Mariagrüner Kinder theaters begeistert und sorgt ab Oktober 2015 wieder für eine musikalische und opulente Gartenschau, die man garantiert nicht so schnell vergessen wird. VORSTELLUNGEN wieder ab , 16:00 Uhr Okt: 30 (10:30+16:00), 31 (16:00) // Nov: 20 (16:00), 21 (16:00), 26 (10:30+ 16:00) // Dez: 18 (10:30+16:00), 19 (16:00) BESETZUNG 22 Doch eines hat er nicht bedacht: Die Mauer hält nicht nur ungebetene Gäste fern, sondern auch die Sonne, den Frühling und die Auch das neueste Familienmusical nach dem berühmten Kunst märchen von Oscar Wilde hat in der vergangenen Saison alle großen und Inszenierung Maria Lemes-Rosanelli Texte / Liedtexte Astrid Ranner Musik Patrik Thurner Bühne Stephan Prattes, Bernhard Bauer Kostüme Anna Prattes Choreografie András Kurta, Adi Lozancic

25 DAS SCHUBERT THEATER WIEN ZU GAST IM NEXT LIBERTY der VON HELMUT QUALTINGER UND CARL MERZ FIGURENTHEATER MIT NIKOLAUS HABJAN»Man wird über den Herrn Karl lachen und weinen, man wird ihn verdammen und bemitleiden, man wird ihn zitieren. Sein scheinbar zufälliges Gerede enthält die Substanz eines Zeitromans oder eines Zeitstücks, ist zugleich Zeugnis einer Epoche, Enthüllung einer Haltung und Ergebnis souveräner literarischer Gestaltung, mit einem Wort: ein Stück Welt.«HANS WEIGEL Merz auf einen Schlag berühmt, sorgte bereits bei der Erstausstrahlung im ORF 1961 für heftige Kontroversen und zählt zu den Klassikern der Nachkriegsliteratur, die bis heute nichts an Brisanz und Aktualität, Witz und Schärfe verloren haben.»der Herr Karl«wurde in der Regie von Simon Meusburger im Schubert Theater in Wien erstmals 2010 als Puppentheater aufgeführt, noch im selben Jahr beim steirischen Theaterfestival»bestOFFstyria«mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und seither u. a. vom Wiener Burgtheater eingeladen.»herr Karl«sind. Vom Kaffeehaustisch aus führt er so das opportunistische Mitläufertum vor, hinter gemütliche Fassaden, in frühere (bessere? noch schlechtere?) Zeiten, in moralische Abgründe, zu aktuellen Bezügen und immer wieder diesem besonderen Lachen, das stets einen bitteren Beigeschmack und das eigenartige Gefühl hinterlässt, dass man Helmut Qualtingers zum Klassiker avanciertem Charakter nach wie vor in vielen Personen, an unzähligen Orten begegnen kann. VORSTELLUNG 14+ FÜR JUGENDLICHE UND ERWACHSENE Ewig raunzend, moralisch flexibel, typisch österreichisch? Der berüchtigte Monolog des ewigen und typisch österreichischen Raunzers machte Helmut Qualtinger und Carl Der außergewöhnliche Puppenund Schauspieler Nikolaus Habjan erweckt dabei die verschiedensten Charaktere zum Leben, die sich durch die österreichische Geschichte raunzen und alle irgendwie der zu gast , 19:30 Uhr BESETZUNG Inszenierung Simon Meusburger Puppenspiel Nikolaus Habjan 23

26 ZU GAST IM NEXT LIBERTY VON ROBERT PERSCHÉ UND ANDREAS BRAUNENDAL / FREI NACH CHARLES DICKENS 6+ Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie: Die kurzweilige und herzerwärmende Musical-Version des Charles Dickens-Klassikers, die seit Jahren das Publikum im Next Liberty neu und immer wieder begeistert, verkürzt auch in diesem Jahr wieder das lange Warten auf das große Fest. FÜR KINDER UND ERWACHSENE 24 Das Erfolgs-Duo Robert Persché und Andreas Braunendal hat es geschafft, das bekannte Märchen um die wahren Werte des Weihnachtsfestes für ein junges und junggebliebenes Publikum gleichermaßen neu zu beleben und erzählt dabei auf unkonventionelle und fantasievolle Weise die Geschichte des reichen Geschäftsmannes Ebenezer Scrooge, für den Geld das Wichtigste und Weihnachten reine Zeitverschwendung ist. Ohne Rücksicht auf (emotionale) Verluste strebt er nach immer höheren (finanziellen) Gewinnen und gönnt dabei weder sich noch seiner Mitarbeiterin eine besinnliche Verschnaufpause.»Ich zeige dir, wie sich die Leute auf Weihnachten vorbereiten. Vielleicht lernst du ja etwas dabei...«der GEIST D E R GEGENWÄRTIGEN WEIHNACHT Doch in der Nacht vor Weihnachten erscheint dem Griesgram der Geist seines ehemaligen Teilhabers Jacob Marley, der ihn zur Menschlichkeit gemahnt und ihn auf Unglaubliches vorbereitet: Noch in derselben Nacht soll Scrooge Besuch von den Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht erhalten, die versuchen, ihm mit berührenden Szenen und eindrucksvollen Klängen vor Augen zu führen, dass Weihnachten doch ziemlich schön sein kann und dass man von Nächstenliebe und Freundlichkeit, gemeinsamem Lachen und Feiern wesentlich mehr profitieren kann, als von jedem Börsenkurs VORSTELLUNGEN Wieder ab , 14:00 Uhr Dez: 13 (17:00), 16 (10:30+15:30), 17 (15:30), 20 (11:00+14:00), 21 (10:30+15:30), 23 (10:30+14:00+17:00) BESETZUNG Inszenierung, Musikalische Leitung und Bühne Robert Persché Kostüme Eva Weutz Mit Carola Gartlgruber, János Mischuretz, Stefan Moser, Robert Persché, Martin Plass, Christa Schreiner

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