Volle Kraft voraus. Bankengespräch & Finanzierung. Der Tag für die Ein-Personen-Unternehmen. 04. April 2009

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1 Volle Kraft voraus Der Tag für die Ein-Personen-Unternehmen Bankengespräch & Finanzierung 04. April 2009 Prok. Mag. Klaudius Thurmaier Kommerzkunden

2 Organisation Kundenbetreuung

3 Organisation Kundenbetreuung Funktionstrennung Markt Marktfolge Produkt Kundenbetreuer Risikomanagement Fachspezialist Back office Gestionierung

4 Organisation Kundenbetreuung Kundenbetreuer Gesamtverantwortung für Betreuung namentlich zugeordneter Kunden Repräsentant der Raiffeisenbank Ansprechpartner für Kunde Koordinator Kunde-Fachabteilung Adressat aller kundenbezogenen Informationen

5 Organisation Kundenbetreuung Produktspezialist Spezielles Fachwissen Unterstützung Kundenbetreuer Lösung fachspezifischer Probleme

6 Organisation Kundenbetreuung Gestionierung Abwicklung Verwaltung Interne Prüfung

7 Organisation Kundenbetreuung Kundenzuordnung Betreuungsplan Gesprächsvorbereitung Kundengespräch Nachbearbeitung Kontrolle

8 Abwicklung des Kreditgeschäftes Kreditwunsch Informationssammlung Beurteilungsbereiche (Unterlagen) Kreditgespräch Kreditantrag Kreditbewilligung Beurkundung und Abwicklung Betreuung und laufende Überwachung

9 Kreditwürdigkeit

10 Kreditwürdigkeit Kreditgespräch Kreditwürdigkeit Kreditfähigkeit Persönlicher Eindruck Ruf Rechts- und Geschäftsfähigkeit Bonität Vermögen

11 Kreditwürdigkeit Kreditwürdigkeit: Die Prüfung der Kreditwürdigkeit klärt, ob die ABSICHT und der WILLE zur vereinbarungsgemäßen Rückzahlung gegeben ist. Qualitative Analyse Frühwarnindikatoren Arbeitsverhältnis Kontoführung/ Kontoentwicklung Persönliche Qualifikation

12 Kreditwürdigkeit Frühwarnindikatoren Persönliche Qualifikation Warnliste KSV-Auskunft Berücksichtigung des privaten Umfeldes des Kreditnehmers Arbeitsverhältnis Dauer der bisherigen Arbeitsbeziehung wirtschaftliche Situation des Arbeitgebers Kontoführung

13 Basel II und Raiffeisen Rating Modell

14 Basel II - Rating Derzeit gültige BWG-Vorschriften: Solvabilität Bemessungsgrundlage 8 % Eigenmittel

15 Basel II - Rating Neue Eigenmittelvorschriften: Eigenmittel % 5 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 Raiffeisen Rating AA A BBB BB+ BB- B B- CCC Agentur Rating A

16 Neue Eigenmittelbestimmungen Basel II Was ist ein Rating? Rating im Sinne von Basel II ist die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens! Bonitätsindikator Ist die in Buchstaben oder Zahlen ausgedrückte Fähigkeit eines Unternehmens, seine Verbindlichkeiten zu erfüllen (zb AAA; Ba1; 1,5).

17 Risikomanagement Risikobeurteilung Rating Sicherheitenbewertung Die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls ist abhängig von der Bonität des Kreditnehmers Die mögliche Höhe eines Kreditausfalls ist abhängig von Obligo und Sicherheiten

18 RATING-TABELLE M oody s Standard & Poor s Anlagebereich: Definition Aaa AAA Beste Qualität, geringstes Ausfallsrisiko Aa1 - Aa3 AA+, Aa, AA- Hohe Qualität, aber etwas größeres Risiko A1 - A3 A+ - A- Baa1 - Baa3 BBB+ - BBB- Gute Qualität, aber etwas anfälliger für negative Auswirkungen im Umfeld Mittlere Qualität, aber mangelnder Schutz gegenüber einer sich verändernden Wirtschaftsentwicklung Spekulationsbereich: Ba1 - Ba3 BB+ - BB- Spekulative Anlage, nur mäßige Deckung für Zinszahlungen und Tilgung B1 - B3 B+ - B- Sehr spekulativ, hohes Ausfallsrisiko Caa1 - Caa3 CCC+ - CCC- Niedrigste Qualität, geringster Anlegerschutz, Gefahr des Zahlungsverzugs Ca, C CC, C Stark anfällig für Zahlungsverzug bez. Konkursantrag Quelle: Standard & Poor s, Moody s SD S Schuldner zum Teil im Zahlungsverzug Schuldner im Zahlungsverzug

19 Kreditrisikomanagement 10-stufige Ratingskala der Raiffeisenbankengruppe Ratingstufe 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0 Beschreibung risikolos (AAA = Bund, Land) ausgezeichnete Bonität sehr gute Bonität gute Bonität durchschnittliche Bonität mäßige Bonität schlechte Bonität sehr schlechte Bonität ausfallgefährdet Insolvenz oder ähnliches Verfahren

20 Kreditrisikomanagement Wirtschaftliche Situation Zinsendeckung Geschäftsergebnis +Zinsenaufwandssaldo Zinsaufwand brutto Geschäftsergebnis in % der Betriebsleistung (Geschäftsergebnis kalkulatorischer Unternehmerlohn) x 100 Betriebsleistung Ertrags-cash flow in % der Betriebsleistung (Geschäftsergebnis + Afa- kalkulatorischer Unternehmerlohn) x 100 Betriebsleistung

21 Kreditrisikomanagement Wirtschaftliche Situation Eigenkapitalquote (Eigenkapital + stille Reserven - Abwertungen) x 100 Bilanzsumme-erhaltene Anzahlungen+stilleReserven-Abwertungen+Leasingverpflichtungen Gesamtkapitalrentabilität (Return on Assets) (Geschäftsergebnis + Zinsaufwand brutto) x 100 (Bilanzsumme-erhaltene Anzahlungen+stilleReserven-Abwertungen+Leasingverpfl.) Schuldentilgungsdauer Verzinsliches Fremdkapital- flüssige Mittel Wertpapiere des UV Geschäftsergebnis + Afa kalkulatorischer Unternehmerlohn

22 Kreditrisikomanagement Wirtschaftliche Situation Quantitative Analyse: Außerbilanzielle Einflussfaktoren Abwertungen Stille Reserven Leasingverpflichtungen Kalkulatorischer Unternehmerlohn

23 Kreditrisikomanagement Wirtschaftliche Situation Qualitative Parameter: Soft Facts Eigentümer Bonität des Eigentümers Management Qualität des Management Nachfolgeregelung Fluktuation

24 Kreditrisikomanagement Wirtschaftliche Situation Qualitative Parameter: Soft Facts Betriebliche und technische Indikatoren - Qualität der Unterlagen - Kunden- und Lieferantenstruktur - Auftragslage - Betriebsgröße - Unternehmensentwicklung seit letztem Jahresabschluss - Unternehmensplanung

25 Kreditrisikomanagement Wirtschaftliche Situation Qualitative Parameter: Soft Facts Wirtschaftliches Umfeld Marktposition Branche Konjunkturabhängigkeit Fremdwährungsrisiko Kontenentwicklung / Kundenbeziehung Kontenführung / Kontenentwicklung Hausbank / Hauptbank / Nebenbank

26 Kreditrisikomanagement Wirtschaftliche Situation Rating ist bei Firmenkunden ein mehrstufiger Prozess: Quantitative Analyse: Schritt 1 - Feststellen der angewendeten Rechnungslegungsvorschrift Schritt 2 - Branchenzuordnung Schritt 3 - Bilanzanalyse Schritt 4 - Außerbilanzielle Werte Bilanznote Qualitative Analyse: Schritt 1 - Soft Facts Rating Qualitative Verbesserung/Verschlechterung

27 Einflussfaktoren auf die Finanzierungskosten Wirtschaftliche Situation Rating Besicherungssituation Blankoanteil Laufzeit Liquiditätskosten

28 Finanzierung und Bankgespräch

29 Unternehmensfinanzierung Investitionsfinanzierung Betriebsmittelfinanzierung - Kurz- bis mittelfristige Liquiditätssicherung - Finanzierung des working capital Aktives Liquiditätsmanagement

30 Unternehmensfinanzierung Working Capital Management heißt: Debitorenmanagement - Beschleunigung des Geldeingangs durch eine zeitnahe Fakturierung - Effizientes Mahnwesen beschleunigt den Zahlungseingang - Factoring Lagermanagement - Konzentration auf tatsächlich erforderlichen Lagerbestand - Reduzierter Lagerbestand vermindert den Liquiditätsbedarf und verbessert die Eigenkapitalquote

31 Das Bankgespräch Kommunikation in Augenhöhe Zeitnahe und aktuelle wirtschaftliche Unterlagen Qualitätsvolle Aufbereitung der Unterlagen Regelmäßiger Informationsaustausch - keine Verharmlosung offensichtlicher Schwierigkeiten, sondern gemeinsamer Fokus auf die Maßnahmen zur Beseitigung der Schwachstellen - Umsetzungsstärke - Konsequenz - Gegenseitiges Vertrauen Offenheit, Transparenz und Partnerschaft

32 Resümee Raiffeisen ist ein langfristiger Partner Raiffeisen führt einen aktiven Dialog mit den Kunden - Ausbau der Qualitätsführerschaft in der Beratung/Betreuung unserer Stammkunden Raiffeisen hat ein Ratingsystem mit quantitativen und qualitativen Faktoren Raiffeisen Ratinggespräch mit unseren Kunden - Verbesserungspotenziale - Treiber des Rating Raiffeisen baut auf Vertrauen und persönliche Kundenbeziehungen (Stammkunden)

33 Herzlichen Dank für f r Ihre Aufmerksamkeit! Prok. Mag. Klaudius Thurmaier

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