Violas Sternschnuppe

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1 1 von 10 Violas Sternschnuppe Von Rolf Käppeli, Uetikon Bald wird es dunkel. Viola kommt von der Schule nach Hause. Im Stiegenhaus zieht sie unter dem Vorteppich den Schlüssel hervor und öffnet die Wohnung. Mama und Papa sind nicht da, sie arbeiten noch. Max, ihr jüngerer Bruder, spielt draussen mit seinen Freunden Leon und Ricardo Fussball. Viola hört den Ball hinten im Garten knallen und ihre aufgeregten Rufe. Sie möchte nicht mehr hinausgehen. Ihre Freundin Masha hat heute leider keine Zeit für ein Treffen, sie hat nach der Schule gesagt, sie müsse zum Zahnarzt. Viola legt ihre Sachen ab und schaut in den Kühlschrank. Sie ist unzufrieden. Sie mag es, ab und zu allein zu sein, aber heute stört es sie. Vorhin in der letzten Schulstunde im Deutschunterricht musste sie einen Aufsatz schreiben. Darauf hatte sie sich gefreut, denn sie liebte es Geschichten zu erfinden. Doch diesmal kam es anders. Ihre Lehrerin Frau Witte schrieb gross an die Wandtafel: «Auf dem Pausenplatz». Viola begann zu überlegen und kaute an ihrem Bleistift. Sie dachte darüber nach, was sie am besten schreiben könnte, damit ihr Text der Lehrerin gefiel. In den Pausen streiten die Kinder untereinander, Jüngere mit Älteren, Knaben mit Mädchen. Nicht immer, aber in letzter Zeit kam es häufiger vor. Wahrscheinlich wollte die Lehrerin wissen, wer in der Pause andere schlägt. Warum überhaupt gestritten wird. Schaute Viola nur zu, wenn andere sich stritten, oder mischte sie sich ein? Darüber sollte sie schreiben, vermutet sie. Doch Viola mochte niemand anschwärzen. Über Streitereien auf dem Pausenplatz konnte man reden, wenn alle dabei waren, zum Beispiel im Klassenrat. Aber einen Aufsatz darüber schreiben? Nein, das wollte sie nicht. Darum schrieb Viola kurzerhand einen anderen Titel auf ihr Blatt: «Warum ich nicht über den Pausenplatz schreiben will!» Das war natürlich ein bisschen frech, das wusste sie. Als Viola voller Mut ihre Einfälle niederschrieb, klopfte ihr Herz und es machte ihr vor Aufregung Mühe, die Gedanken so zu ordnen, dass man sie verstehen konnte. Ob ihr Aufsatz Frau Witte gefällt, darüber macht Viola sich zuhause keine Gedanken. Die Schule ist aus, der Unterricht vorbei, die Freizeit gehört ihr allein und meinen Geschichten, sagt sie zu sich, als sie in ihr Zimmer tritt und auf ihre Bücher blickt.

2 2 von 10 «Ronja Räubertochter» liegt aufgeschlagen auf dem Schreibtisch. «Emil und die Detektive» winken vom Büchergestell. Das Buch schenkte Violas Vater ihr, sie hat darin gelesen und den Film dazu gesehen. «Ronja» hat sie sich letzte Woche erst aus der Bücherei geholt. Sie hat schon von der Geschichte gehört. Auf dem Buchdeckel fliegen Eulen über dem Kopf eines Mädchens durch den Wald, das wahrscheinlich Ronja ist. Seit gestern liest sie in dem Buch und hat abends noch lange über Ronjas Vater und seinen Streit mit den Bewohnern der andern Hälfte der Burg nachgedacht. Dass Ronjas Mutter singt, während ihr Kind auf die Welt kommt, hat Viola überrascht. Ob ihr das auch einmal gelingen wird? Viola zieht das Buch mit den jugendlichen Detektiven aus dem Regal. Sie blättert darin und schmunzelt über das Bild, auf dem der Dieb, dem die Kinderschar folgt, einen schwarzen Melonenhut trägt. Heute sieht ein Unhold anders aus, denkt sie. Im Film trägt er eine Glatze und bewegt sich aalglatt durch Berlin. Pony Hütchen ist nicht mehr Emils Cousine, sondern die kluge Chefin einer Kinderbande. Im Film wirkte das Mädchen auf Viola, wie wenn Ronja im Dschungel einer Grossstadt lebte. Das hat ihr gefallen. Viola überlegt, welche Geschichte heute zu ihrer Stimmung passt, Emil oder Ronja? Sie entscheidet sich für das rebellische Mädchen. Emils weitere Abenteuer in der Grossstadt sollen warten. Neugierig taucht Viola in Ronjas Naturwelt ein. Nach ein paar Seiten verschwimmen die Buchstaben unter ihren Augen. Violas Gedanken fliegen davon. Heute scheint nicht ihr Tag zu sein. «Wie dumm, dass niemand da ist!», schimpft Viola innerlich. Sie würde jetzt lieber zuhören als lesen. Viola schätzt es, wenn ihre Mutter vorliest oder Spannendes erzählt - von Kindern, die schlau, ein bisschen frech, aber auch lieb sind. Solche Momente findet Viola richtig schön. Sie mag auch Geschichten von ihrem Vater. Er erzählt oft davon, was er erlebt hat, als er noch ein Kind war. Das ist interessant, aber nicht immer lustig. Schaudernd erinnert sie sich an eine schlimme Episode. Nämlich daran, wie der Lehrer mit dem Bambusrohr auf die Hand des kleinen Peters schlug, zur Strafe, weil dieser, ihr jetziger Vater, zu viel geschwatzt hatte. Was, wenn sie damals, so wie sie es heute Nachmittag getan hatte, ein Aufsatzthema frech verändert hätte? Viola schiebt den Gedanken weg. Sie ist jetzt noch unruhiger. Nervös zupft sie an ihren Haaren. Was soll sie nur tun? fragt sie sich. Lesen mag sie nicht, zuhören kann sie nicht. Niemand ist zum Spielen da. Es ist zum Davonlaufen!

3 3 von 10 Aber das will sie nicht. Die glänzenden Buchdeckel an der Wand blinken Viola an. Da! Emil und die Detektive haben ihr gerade zugewunken! Es ist, als flüsterten sie Viola ein Geheimnis ins Ohr. Violas Gesicht erhellt sich, ihre Augen leuchten wie kleine Sterne. Es ist still im Raum. Viola setzt sich in den Sessel beim Regal. Sie blickt auf ihre Bücher und hat eine Idee. «Ich schreibe eine Geschichte», murmelt sie und greift zu Papier und Bleistift. Es muss eine ungewöhnliche Geschichte sein, davon ist Viola überzeugt: eine, die noch nie jemand einem Kind erzählt hat, schon gar nicht ein Kind einer erwachsenen Person. Der Plan beruhigt Viola. Die Geschichte werde ich Mama schenken, sagt sie zu sich. «Das möchte ich, weil Mama sich immer wieder Zeit nimmt, mir Geschichten zu erzählen.» Draussen geht die Wohnungstür, Peter kommt nach Hause. Viola eilt in den Korridor und umarmt ihren Vater heftig. Peter freut sich über den stürmischen Empfang seiner Tochter. Eigentlich ist Peter Violas zweiter Papa. Violas wirklicher Vater ist vor Jahren gestorben, als sie noch klein war. Aber daran möchte sie jetzt nicht denken. Sie löst sich aus Peters Umarmung und sieht ihn strahlend an. «Hilfst du mir eine Geschichte erfinden?», fragt sie Peter bittend. «Du darfst aber nur wenig sagen, denn die Geschichte soll von mir sein! Mama darf nichts davon erfahren!» Peter schweigt. Er runzelt die Stirn. Es ist nicht leicht, Viola einen Rat zu geben, denkt er. Wenn ich ihr zu viel sage, ärgert sich Viola, wenn ich zu wenig sage, wird sie enttäuscht sein. Peter schaut Viola lange an. Dann sagt er: «Wenn man eine Sternschnuppe am Himmel sieht und sich dabei etwas ganz fest wünscht, dann geht der Wunsch in Erfüllung - vielleicht hilft dir das?» Viola sieht erstaunt aus. Sie verschränkt die Arme. Ein Lächeln huscht über Peters Gesicht. Das Mädchen weiss nicht recht, was sie mit meinen Worten anfangen soll, denkt er bei sich. War das ein Rätsel oder ein Rat? fragt sie sich. «Zur erleuchtenden Idee hilft mir das nicht», murmelt Viola vor sich hin. Immerhin hat sich Papa an meine Weisung gehalten und wenig gesagt, denkt sie. Viola kehrt in ihr Zimmer zurück. Sie schaut vom Schreibtisch durch das Fenster.

4 4 von 10 Draussen ist es dunkel geworden. Die Nacht ist klar. Es leuchten bereits erste Sterne wie Glühwürmchen am Himmel. Würde sie bald eine Sternschnuppe entdecken? Unruhig geht Viola im Zimmer hin und her. Vielleicht stimmt es ja, was Papa ihr gesagt hat. Aber Warten auf eine Sternschnuppe, das gefällt ihr nicht. Bei ihr muss alles schnell passieren. «Sofort!» ist ihr Lieblingswort. «Jetzt komm endlich, du blöde Sternschnuppe!», schimpft sie leise vor sich hin. Sie öffnet das Fenster und schaut zum Himmel. Aber Sternschnuppen hören nicht auf ungeduldige Kinder, schon gar nicht auf solche, die ihnen etwas befehlen. Sternschnuppen erscheinen, wo und wann es ihnen passt. «STERNSCHNUPPEN sind mir schnuppe», zischt es aus Violas Mund. Fast hört man ihre Zähne knirschen. Doch Viola spricht so, dass die Eule auf dem Dach, wenn sie denn da ist, jeden Laut verstehen kann. «S T E R N S C H N U P P E N!» wiederholt sie gedehnt, fast schnippisch, mit fester klarer Stimme. Doch da formt sich ein neuer Gedanke in Violas Kopf: «Liebe Sternschnuppe, wenn du nicht sofort erscheinst, zerlege ich dich in deine Einzelteile: ich mache dich zum Monster aus dreizehn Buchstaben und zwei Wörtern! S + T + E + R + N S + C + H + N + U + P +P + E Ich werde dich durchschütteln und kneten! Ich werfe dich in die Luft und setze dich neu zusammen, so dass dich nur noch erkennt, wer mir genau zuhört». In Gedanken sieht Viola Ronja vor sich, wie sie im Wald steht und umherruft. Violas Mund umspielt ein Lächeln. «Ich bastle aus dem Wort STERNSCHNUPPE neue Wörter», entscheidet sie. «Ich verschiebe die Buchstaben, füge sie neu zusammen, daraus entstehen andere Wörter, die niemand kennt.» Die Geschichte wird Mama gefallen, freut sich Viola. Auch Vater wird begeistert sein, Peter liebt schräge Geschichten. Ein bisschen verrückt ist die Idee ja schon, das Spielen mit den Sternschnuppen- Buchstaben. Was sie schreiben will, denkt Viola, wird so schräg werden wie sonst nichts. Die Geschichte wird schräg und die Wörter werden schräg. Mein Bruder Max wird sich freuen, denkt Viola. Er quietscht immer, wenn ich frech bin. Aber ob er die Geschichte verstehen wird? Vielleicht ist das zu kompliziert? «Ah!», ruft Viola laut aus, und murmelt: «Ich schreibe über uns! Eine Geschichte, die Max und ich erlebt haben, oder nein, über einen Ort, an dem wir einmal wirklich waren, und dann erfinde ich etwas hinzu!» Wo soll die Geschichte spielen?

5 5 von 10 Viola denkt nach. Bei schönem Wetter sieht sie vom Schreibtisch aus den See durchs Fenster schimmern. Max und sie waren am letzten Samstag mit Grossmama und Grosspapa auf dem Schiff zur Insel Ufenau gefahren. Dort wohnen seit vielen vielen Jahren Menschen. Die Römer hatten einen Tempel auf der Insel gebaut. Später lebte dort ein Mönch, der Kinder heilen konnte. Um die Insel wurde sogar gekämpft, Franzosen haben sie erobert! Das alles hatte Opa ihr erzählt. Jetzt gehört die Insel wieder dem Kloster in Einsiedeln. Das Leben auf der Ufenau ist wieder ruhig geworden. Kühe und Esel hat Viola auf der Insel weiden sehen. Im Schilf nesten Enten und Vögel, erinnert sie sich. Am liebsten mochte Viola die zauberhaften Schwäne am Ufer. An sie denkt Viola gern. An Land watscheln die Tiere langsam und lustig. In der Luft aber fliegen sie mächtig und schnell, beobachtete Viola, oft nur wenige Meter über dem Wasser. Ob die Schwäne auch höher fliegen können? Auf einem Schild auf der Insel hatte Viola gelesen, dass die Natur geschützt ist und dass Wellen dem Ufer schaden. Darum dürfen Boote nicht zur Insel fahren. Nur an einer Stelle kann das Dampfschiff landen. Viola fragt sich, wie die Menschen wohl früher auf der Insel gelebt haben? Bestimmt gab es noch keine Fähre. Wie haben die Römer den Tempel gebaut, aus der später eine Kirche wurde? Mussten sie Steine und Werkzeuge auf die Insel schiffen? Was haben die Menschen, die früher dort wohnten, gegessen? Es bringt nichts, wenn ich mir so viele Fragen stelle, denkt Viola. Die Antworten stehen eh in den Sternen. So sitze ich noch um Mitternacht vor dem leeren Blatt Papier. «Just do it!», steht auf einem ihrer T- Shirts, das sie gerne trägt. Ich muss einfach beginnen, murmelt sie vor sich hin. Viola setzt sich an den Tisch, notiert das Wort STERNSCHNUPPE auf ein Blatt und beginnt zu schreiben. Einst pupte auf einer Insel die Familie Stuppe. Mutter und Vater Stuppe hatten zwei Rupen. Das eine war zehn Jahre alt, ein Mädchen, es hiess Schnupp. Ihr Bruder Hepp war etwas jünger. Hepp und Schnupp liebten ihre Insel. Hier pupten sie ungestört vom emsigen Treiben am Festland. Kein Lärm nupte in ihr Schuppennest, kein Nachbar störte den Alltag der Familie. Jeden Tag pepten die Rupen sich über ihr friedliches

6 6 von 10 Scherpenpusten. Sie kannten alle Tiere, die Blumen und Bäume und jeden versteckten Winkel der Insel. Einmal jede Woche erhielt die Familie Stuppe Besuch vom Festland. Bauer Nepp kam mit seinem Schupp. Er brachte Esswaren und Kleidungsstücke, Holz und Werkzeuge, eine Schurpe oder einen Sputen. Seit einiger Zeit kamen auch Dampfschuppen zur Insel. Dann hörte man vom See her eine tiefe Stimme hupen: «Langsam Rückwärts Stopp Fertig». Leute stupten aus dem Schiff und spazierten zum Hof der Familie Stuppe. Mutter und Vater Stuppe serpten den Gästen zu trinken und zu essen. Das gefiel den beiden Rupen. Die Besucher brachten Abwechslung auf die Insel. Viola legt den Bleistift weg. Der Anfang der Geschichte ist ihr gelungen, findet sie. Das Spiel mit den Buchstaben funktioniert. Neue Wörter purzeln aus ihr heraus. Doch dann runzelt sie die Stirn. Ob das eine spannende und ungewöhnliche Geschichte wird? Der Ausflug letzten Samstag mit Oma und Opa zur Insel, findet sie, war wirklich schön. Sie konnte sich noch genau an alles erinnern. Mit Max hat sie es oft lustig. Als sie den Eseln, die auf der Insel leben, Gras gaben, schnappte der eine nach den Fingern ihres Bruders. Max schrie, als hätte das Tier ihm die Hand abgebissen. Er übertreibt manchmal, der Esel hatte ja nur geleckt, findet Viola. Viola nimmt den Stift wieder in die Hand. Sie will weiterschreiben. Und Oma! denkt sie plötzlich. Viola schüttelt den Kopf. Grossmama starrte die Kühe auf der Insel an, als wären es Raubtiere. Sie schafft es nie, ruhig an den grossen Vierbeinern vorbeizugehen. Grosspapa verdreht dann immer die Augen und schüttelt den Kopf. Lächelnd streichelt er die Kuh und spricht zu ihr. Das ärgert Grossmama erst recht. Viola legt die Stirn auf die Hände. Für eine spannende Geschichte reicht das alles nicht, findet sie. Es muss etwas Ungewöhnliches passieren. Nur: was!? Viola steht auf und geht zum Fenster. War da nicht eine Sternschnuppe? Unten am See sieht sie die Fähre leuchten. Sie setzt sich. In Gedanken ist sie wieder auf dem Schiff mit Hepp und Schnupp.

7 7 von 10 Nachdenklich betrachtet sie ihren Stift. Die Hand streicht über das Papier, als würde sie die geschriebenen Worte betasten. Stimmen die Wörter? Ist das die Geschichte, die sie schreiben wollte? Zögerlich fährt sie fort: Doch die Wellen der Dampfschuppen störten. Sie pepten und steppten so stark, dass die Ufer immer mehr... Viola stockt. Sie sucht nach einem Wort, das sie in ihrem normalen Wortschatz nicht kennt. Auf Schweizerdeutsch kannte sie für das, was sie meint, einen passenden Ausdruck: das Wasser brachte das Land «zunderobsi» - durcheinander. Die Wellen brachten Unruhe ans Ufer. Das liebten die Tiere nicht, das schadete dem Schilf, in dem sie wohnten. Doch sie, Viola, mochte Wellen. Es war ein herrliches Gefühl, wenn sie beim Baden sich in die Schaumkrone hineinstürzte. Wellen fand sie lustig. Aber wie sollte Viola dies in ihrer Sternschnuppen- Sprache ausdrücken? Sie schaut auf ihr Schlüsselwort, das sie in grossen Buchstaben vor sich hat, STERNSCHNUPPE, und schreibt weiter. Sie pepten und steppten so stark, dass die Ufer immer mehr schurpenpesteten. Das war nicht gut für die Insel. Hepp und Schnupp wünschten sich darum Dampfschuppen, die keine Wellen tupten. Nur dann, wenn sie, die Rupen, sommers im Wasser spielten, in die Wellen hechteten und einander jauchzend anspritzten, waren Wellen schön. Dann liebten sie die Wellen. Zum Baden war es jetzt zu kalt. Der Rauch der Schuppen trübte immer wieder die Luft, wenn sie im Freien waren. Eines Tages sassen die beiden Rupen im Gras und langweilten sich. Niemals konnten sie ohne Schuppen von der Insel fort, klagten sie. Damit wollten sie sich nicht abfinden. Schnupp seupte zu ihrem Bruder: «Es ist heute so langweilig. Wenn wir fliegen könnten, würde ich jetzt ans Festland schweben. Dort gibt es sicher etwas zum Scherpenpusten.» Viola blickt vom Schreibtisch auf und sieht aus dem Fenster. Jetzt wird es spannend, denkt sie, das ist wunderbar. Sie kann kaum abwarten, was geschehen würde. Dann fliegt ihre schreibende Hand wieder übers Papier. Hepp schaut seine Schwester lange an. Da scherpt er zu den beiden Schwänen hinüber, ihren guten Freunden auf der Insel. «Die Schwäne wüssten, wie man fliegt», sagt er zur Schwester. «Vielleicht zeigen sie es uns!».

8 8 von 10 Vorsichtig nähern sich die Geschwister den beiden Tieren. Sie wollen sie nicht erschrecken. Mit Händen und Füssen erklären sie den Schwänen ihren Wunsch: Schnupp schurpt wie ein Vogel mit den Armen, Hepp neppt den Finger zum Himmel hoch. «Dort hinauf möchten wir!», flüstert er ihnen zu. «FLIEGEN!», ruft Schnupp. Die Schwäne mögen die beiden Rupen. Schliesslich sehen die Tiere die Familie Stuppe jeden Tag. Sie pusten, dass Hepp und Schnupp die Tiere auf der Insel liebten und gut zu ihnen sind. Die Rupen freuen sich immer so, wenn kleine braune Schwäne aus dem Schwanennest die Welt besehen und endlich hinter den Eltern ins Wasser watscheln. «Setzt euch auf unsere Rücken!», scheinen die Schwäne mit ihren rot- schwarzen Schnäbeln und eleganten Hälsen den Rupen zu deuten. «Wir fliegen mit euch zum Himmel!» Die beiden Rupen scherpen einander erstaunt an. Sie, die so gerne miteinander surpen, verlieren für einen Moment die Sprache. «Was warten wir noch!», jauchzt Hepp nun freudig und setzt sich mutig auf den Schwan, von dem er weiss, dass dieser das Männchen ist. Schnupp ruft: «Vielleicht sehen wir auf dem Schwanenflug unsern Vater, der zu den Sternen geflogen ist.» «Oja!», ruft Hepp, «dann haben wir heute Abend unseren Eltern etwas Schönes zu erzählen.» Schnupps Herz klopft. Mit weichen Knien nimmt sie auf dem Schwan- Weibchen Platz. Sie klammert die Beine um den Bauch des Tieres. Mit den Händen hält sie sich am Hals fest. Er ist warm und gibt ihr Halt. Der Wind bläst ihr um die Ohren. Die Luft rauscht. Starke Flügelschläge tragen die beiden in die Luft, immer höher und höher. «Wir fliegen!» jauchzt Hepp. Viola legt den Bleistift ab. Sie zittert. Noch schwebt sie in der Luft auf ihrem Schwan. Sie hatte bloss die Geschichte etwas spannender machen wollen. Damit ihr Vater nicht einschläft, wenn er die Geschichte hört. Um Mama ein bisschen zu erschrecken, wenn sie sie liest.

9 9 von 10 Viola hat Angst. Beim Schreiben sind ihr die Gedanken davongeflogen. Das Buchstabenspiel, die Sternschnuppe, all das ist weit fort und unwichtig geworden, so sehr ist sie in die Geschichte eingetaucht wie Schnupp und Hepp in die frische Wolkenluft. Fast fürchtet sie sich, vom Schwan zu rutschen. Schnupp und Hepp müssen jetzt wieder zurück. Einen anderen Schluss kann Viola ihren Eltern nicht zumuten. Sonst können sie, wenn Viola ihnen die Geschichte später vorliest, nicht mehr einschlafen. Viola hört unten die Stimmen der Eltern. Ihre Mutter kommt nach Hause. «Viola!», hört sie nun auch Max rufen. Bald wird ihr Vater sie zum Abendbrot holen. Doch Viola schreibt weiter. «Wir fliegen, es ist grossartig!», ruft Schnupp zu Hepp hinüber. Doch Hepp hört seine Schwester nicht. Die Flügel der Schwäne schlagen zu laut. Gegen den Wind kommt die Stimme nicht an. Die Schwäne ziehen einen Kreis über der Insel. Ihre Flügel sind nun ruhig ausgestreckt. Glücklich schweben die Kinder am Himmel. Unten am Boden recken die Kühe staunend ihre Köpfe in die Höhe. Langsam gleiten die Schwäne wieder nach unten. Schnupp hält den Atem an. Das Wasser spritzt, Hepp landet etwas ruppig nahe am Ufer. Dem Schwan der Schwester gelingt eine sanfte Landung. Hepps Wangen sind feurig rot, das Haar ist wild durcheinander, Schuhe und Hosen pudelnass. Die beiden Kinder jauchzen und umarmen sich. Die Tiere watscheln bereits davon. «Herzlichen Dank, liebe Schwäne!», rufen Schnupp und Hepp ihren zauberhaften Freunden nach. «Es war phantastisch! Ihr habt uns einen unvergesslichen Wunsch erfüllt!» Später zuhause fragt die Mutter die beiden Kinder: «Wo um Himmels Willen seid ihr gewesen?» Papa zeigt auf Schnupps zerzaustes Haar und meint: «Ihr seht ja aus, als wäret ihr in einen Wirbelsturm gekommen!» Hepp und Schnupp schauen einander an. «Wir haben die Schwäne besucht», sagt Schnupp, «am Ufer windet es stärker als hier. Die Tiere spritzen dich tüchtig an, wenn du ihnen zu nahe kommst.» Hepp nickt dazu und lächelt.

10 10 von 10 Es ist schön, dass mein Bruder und ich ein Geheimnis haben, denkt Schnupp. Am Abend, vor dem Haus der Familie Stupp, blicken die beiden Kinder verträumt zum Himmel. Auf einer Insel, denkt Schnupp, sieht man die Sterne besonders gut, besser als auf dem Festland. Viola legt den Bleistift weg. Sie ist müde und erleichtert. Die Papierblätter mit der Geschichte faltet sie sorgfältig zusammen. Noch einmal geht sie zum Fenster und betrachtet die glitzernden Sterne. Viola schmunzelt. Auf die Sternschnuppe muss sie nicht warten. Aus der Schublade unter dem Schreibtisch zieht sie eine schöne Mappe. Da hinein steckt sie ihre Geschichte. Ich habe eine unerwartete Reise gemacht, lächelt Viola vor sich hin. Was werden Mama und Papa dazu sagen? Zu der Geschichte, deren Ende nur Hepp und Schnupp kennen. Und Viola selbst. Copyright R. Käppeli, Uetikon

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