Nr. 31. Vor dem Flug: von der Sehnsucht nach Anfängen und der Furcht davor. Zwei Reden anlässlich der Maturafeier 2010

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Nr. 31. Vor dem Flug: von der Sehnsucht nach Anfängen und der Furcht davor. Zwei Reden anlässlich der Maturafeier 2010"

Transkript

1 Nr. 31 Vor dem Flug: von der Sehnsucht nach Anfängen und der Furcht davor Zwei Reden anlässlich der Maturafeier 2010 Šeherzada Paden, Maturandin 2010, hat sich anlässlich der bestandenen Matura an (Berufs)Wünsche aus ihrer Jugend erinnert und eine sehnsüchtige Bilanz gezogen: Warum wurden wir nicht was wir werden wollten, damals? und richtet dann den Blick voller Hoffnung aufs ungewisse Neue in der Zeit nach der Schule. Walter Staub schaute in seiner Rede als bald sich in Pension begebender Gesamtleiter des Muristalden zurück auf seine pädagogischen Anfänge und dachte grundsätzlich über das Menschsein nach:...dass wir das sein sollen, was wir sein wollen (Pico della Mirandola). Diese Einsicht begleitet den Redner beim Innehalten auf der (Tür)schwelle, was ihn mit den Maturandinnen und Maturanden verbindet.

2 Impressum "Momente" ist ein schriftliches Denk-, Sprach- und Kommunikationsforum am Gymnasium Muristalden in Bern. Am Muristalden Tätige und Gäste, präsentieren hier Gedanken, Reflexionen, Perspektiven, Aufsätze, Produkte. In ihrer Bedeutung sind Momente (lat. movere) kritische, ausschlaggebende, bewegende Augenblicke. Um solche geht es hier ansatzweise. Parallel zur DenkBar, dem mündlichen Denk- und Reflexionsforum am Muristalden, werden in "Momente" Fragen der Bildung, der Schulentwicklung, der Jugend, der Ethik, des Unterrichts, des Alltags, der Zeit besprochen. Es erscheinen hier sowohl Sonderabdrucke von publizierten als auch speziell für "Momente" geschriebene Texte. "Momente" wird als Print- und als Internetmedium produziert. Im Erscheinungsbild hat es Alltags- und Gebrauchscharakter. Die Sprachprodukte werden einer dem Gymnasium Muristalden nahe stehenden Leserschaft zugänglich gemacht, welche ausdrücklich bereit ist, sich lesend den "Menschen und Sachen" hier zuzuwenden.

3 In der Schriftenreihe "Momente" sind bisher erschienen: Nr Von Bildern, ihren Schatten und der Freiheit hinauszutreten (W. Staub) Nr Qualm (W. Staub) Nr Das Gymnasium steht (W. Staub) Nr Spiegelung mit anderen Gymnasien (B. Knobel) Nr Die neuen Lernenden (W. Staub) Nr Das geniale Rennpferd (Kathy Zarnegin, Basel) Nr Werten und Bewerten (Wilhelm Schmid, Berlin) Nr Reif und patentiert zwei Reden (A. Hohn / A. Struchen) Nr Weihnachtsfeier vom Versuchtwerden (A. Hohn / R. Radvila) Nr bau zeit (F. Müller) Nr Faszination Clown eine Matura-Arbeit (A. Michel) Nr SteinGut (C. Jakob / R. Radvila) Nr " Ich weiss, was gut für dich ist." (P. Zimmermann) Nr Matura 2003 Eine Rede Zwei Aufsätze (A. Rub / H. Bär / S. Steiner) Nr Öffentliche Schule Offene Schule (H. Saner, Basel) Nr Wer schreibt hat mehr vom Lesen (M. Michel / S. Boulila / T. Steiner) Nr Globaler Markt im ethikfreien Raum (T. Kesselring) Nr Über die Pflege verrückter Kühlschränke (N. Theobaldy) Nr Aufklärung und Weltveränderung Für Hans Saner eine Festschrift anlässlich seines 70. Geburtstages Nr Jean-Jacques Rousseau und Europas Moderne. (P. Blickle) Nr XY ungelöst Reflexionen über Sex und Gender (J. Schönenberger) Nr Kurt Marti und Polo Hofer und die Modernisierung der Mundartlyrik oder die Erzählbarkeit des Alltags Nr Totalitarismuskritik bei Hannah Arendt und Dietrich Bonhoeffer (Wolfgang Lienemann) Nr Vom fragmentarischen Wissen und vom Willen zur Humanisierung des Lebens / Mozart, Ronaldinho und der Hang zur Perfektion (M. Baumann / B. Knobel) Nr Dem Wirklichen die Treue halten zum 100. Geburtstag von Hannah Arendt (Hans Saner / Ina Praetorius) Nr W:ort & glück l:ich (José F.A. Oliver)

4 Nr Umwege oder: Vom Suchen und Lernen, Fallen und Aufstehen (Lukas Bärfuss / Donna Sahiti) Nr Kultur am Muristalden Gedanken von Susanne Schmid Walder und Texte von Guy Krneta Nr Qualitätsentwicklung heisst Schulentwicklung (Andreas Graeser / Kathrin Altwegg / Thomas Schlag / Bertrand Knobel) Nr Grosse Fragen Maturaaufsätze 2009 (Samuel Kosewähr / Spicher Salome / Gil Müller / Stefanie Steiner / Lena Zinniker / Spring Vera) Nr Vor dem Flug: von der Sehnsucht nach Anfängen und der Furcht davor Zwei Reden anlässlich der Maturafeier 2010 (Šeherzada Paden / Walter Staub) Redaktion dieser Ausgabe Andreas Hohn Gymnasium Muristalden Bern November 2010 AHo/UBo

5 Inhaltsverzeichnis Šeherzada Paden: Von der grossen Sehnsucht 6 Walter Staub: Vor dem Flug: vom Sein sollen und sein wollen 8 In eigener Sache 13 5

6 Šeherzada Paden: Maturarede 2010 Ich habe bis zum letzten Moment gewartet, um diese Rede zu schreiben. Einerseits lag es daran, dass ich nicht vor letzten Freitag beginnen wollte - denn hätte sich herausgestellt, dass ich die Matur doch nicht bestanden habe würde ich zu Hause sitzen mit einer Rede, die ich nicht einmal vortragen darf - andererseits wusste ich nicht, was ich Neues sagen sollte, das nicht schon eine Maturandin oder ein Maturand vor mir vorgetragen hat. Und so habe ich nach Inspirationen gesucht- von Joanne K. Rowling und ihrer bewegenden Rede aus dem Jahr 2008 an der Harvard Universität oder Marissa Mayer, Google - Topmanagerin, die am Illinois Institute of Technology letztes Jahr gesprochen hat und die Liste berühmter und angesehener Persönlichkeiten geht weiter jedoch stellte sich heraus, dass mir diese Recherche keine wirkliche Hilfeleistung bieten würde, denn ich habe keine fiktive Figur erfunden, welche die ganze Literatur umgewälzt hat, noch habe ich Erstaunliches bei einem weltberühmten Betrieb geleistet nichts davon noch nicht. Und deshalb stehe ich nun hier vor Ihnen weil ich noch nicht, werde ich erst. Und das ist etwas durchaus Schönes und Wertvolles. Ich bin noch nicht in der Lage Lebensweisheiten zum Besten zu geben nicht weil ich Ihnen diese vorenthalten will ich würde sie mit aller Kraft und Euphorie hinausposaunen aber ich bin noch am Anfang - wir sind noch am Anfang. Nelly Sachs, eine schwedische Dichterin, sagte einmal Ein jeder Anfang beginnt mit der Sehnsucht. Ich erinnere mich, als wir noch Zirkusdompteure, Akrobaten und Astronauten werden wollten. Ich erinnere mich, als wir ohne jeglichen Bezug zur Realität zu haben - eisern entschlossen waren, auf einem dünnen Seil Hebefiguren zu trainieren, Dinge zu entdecken, die uns bis heute verborgen geblieben sind und was geschah dann? Hat uns die Realität eingeholt? Oder gaukelt sie uns vielleicht vor, dass wir es uns nicht leisten können stets neu anzufangen, falls das Seil manchmal zu unstabil erscheinen mag oder das Verborgene besser im Dunkeln aufgehoben wäre? Ich komme nicht umhin mich zu fragen, weshalb wir keine Zirkusdompteure, keine Akrobaten und keine Astronauten geworden sind. Damals standen wir auch am Anfang und die Sehnsucht hat uns vorangetrieben. Und wie so oft ändert sich unsere Richtung auf dem Weg wir alle haben bis jetzt dieselbe Richtung gewählt und doch sind unsere Wege von nun an verschieden. Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche hat davon gesprochen, dass unser Geist mit einem Kamel zu vergleichen sei einem Geist, auf dem Schweres lastet er wollte, dass wir am liebsten entlastet und zum Kinde werden denn ein Kind symbolisiert stets einen Anfang. Das Schlimmste an Nietzsches Gedanken war, dass er davon ausging, dass es uns niemals gelingen würde. Er hatte uns alle angesprochen und gemeint, dass es niemand könnte. Welch tristes Leben ihn wohl zu einem Pessimisten gemacht haben muss, denn er war im Unrecht. Wäre dem nicht so, wüsste ich nicht, weshalb wir unserem Leben einem Sinn geben sollten, wenn wir nicht auf Anfänge hoffen dürften. Ich bin im Kern Optimistin schon immer gewesen und um bei Nietzsches Gedanken anzuknüpfen, so denke ich, dass wir stets etwas mit uns mittragen keine Identifizierung mit dem Kamel, keine Last, die niemals schwindet, sondern einfach etwas und ein jeder hat das Recht diesem etwas einen eigenen Namen zu geben. Manche mögen es Erfahrungen nennen, andere das 6

7 Leben selbst für mich ist es wie ein unsichtbarer Koffer, mein stetiger Begleiter. Ein Koffer, der nun vollgepackt ist mit Wissen. Oft haben wir Schüler uns gefragt für was das alles wohl gut sei, was uns manchmal gelehrt wurde, damit meine ich Wissen, von dem einige überzeugt waren, dass wir es niemals anzuwenden brauchen und siehe da ich war im Zug und hörte Gymnasiasten wie sie zu verstehen und nachzuvollziehen versuchten, was nun diese Aussage Logarithmus zur Basis b von a heisst. Voller Stolz bin ich zu ihnen hinübergetreten und sagte, dass es diejenige Zahl sei, mit der man b potenzieren muss, um a zu erhalten ich war wirklich froh und dachte bloss, dass ich jetzt aber schleunigst aussteigen muss, weil ich sonst keine Ahnung davon hatte. Unser unsichtbarer Koffer hat jetzt um Einiges an Fülle gewonnen an Inhalt, dessen Bedeutung uns womöglich im Moment noch nicht bewusst ist. Wir werden in Zukunft sehr oft Unwissende sein, doch dann und das ist das Beste an der ganzen Geschichte können wir auf das, was wir wissen zurückgreifen, darauf aufbauen und einen neuen Anfang wagen mit Neuem und Unbekanntem. Ein Anfang das symbolisiert für mich dieser Abend an dem wir die Matur endlich als offiziell bestanden betrachten dürfen. Ehrgeiz, aber auch Angst haben uns begleitet, doch stets war die Sehnsucht präsent. Sehnsucht danach, eine kleine Last ablegen zu dürfen, Sehnsucht danach, sich an diesem Abend feiern zu lassen und einen neuen Anfang wagen zu dürfen. Ich hoffe, dass wir durch das, was auf uns wartet, beweisen können, dass das Seil, auf dem wir vielleicht zu laufen versuchen, nicht zu unstabil ist und wenn dem so sei so haben wir die Sicherheit, stets neu anfangen zu können. Vielleicht auf einem neuen Seil oder vielleicht auch auf demselben, denn nicht jedem gelingt der erste Versuch auf Anhieb. Und manchmal stellt sich heraus, dass genau das nötig war, um voranzukommen nämlich ein Rückschlag. Meine Mom hat mir einmal gesagt, dass es unmöglich ist, im Leben ohne Rückschläge auszukommen es sei denn, wir leben sehr vorsichtig und vermeiden sie aber denn wäre es genauso wie niemals gelebt zu haben. Ich stehe nun hier auch nach einem Rückschlag vor einiger Zeit und mein Unglück hat sich als Glück herausgestellt. Denn als ich ein Kind war, lag meine ganze Sehnsucht darin, auf einer Bühne zu stehen und vorzutragen. Zum Schluss möchte ich denen danken, die uns Maturandinnen und Maturanden des Jahres 2010 unterstützt und geführt haben. Und mein grösster Dank geht an die Eltern, die in diesem Moment vielleicht unabsichtlich in Vergessenheit geraten. Ich danke meinen Eltern, ohne die ich hier nicht stünde, denn es ist keineswegs selbstverständlich eine Schule wie diese zu besuchen und dazu noch stets auf Unterstützung, Geduld und Liebe hoffen zu dürfen. Anmerkung der Redaktion: Die Gedankenstriche sind für das Vortragen der Rede von Bedeutung und werden im gedruckten Text beibehalten. 7

8 Maturarede 2010 Walter Staub Liebe Maturandinnen und Maturanden Bertrand Knobel und Jürg Spring, werden sich wohl gedacht haben, es könne an der heutigen Feier noch so passen, dass ein Alter, welcher in wenigen Monaten das Berufsleben verlassen wird, sich mit einem sommerlichen Menu an euch Junge wendet, die ihr euch nun gerade dazu aufmacht, einen Weg in die Berufswelt einzuschlagen. Beide haben wir dabei etwas gemeinsam: Wir stehen kurz vor (ich) oder schon auf der Türschwelle (Sie). Wir verlassen einen Raum und gehen in einen anderen, vorerst ungewohnten. Beide blicken wir kürzer oder länger zurück und nach vorne. Beide wissen wir, dass es kein Zurück geben wird, dass es nicht gehen wird ohne Abschied und Neubeginn. Natürlich stellt sich zuerst jetzt nur gerade die Freude ein, diesen Stress hier endlich hinter sich zu lassen und endlich aufbrechen zu können ins Unbekannte, ins Offene, ins Selbstbestimmtere. Manch eines mag aber ahnen, dass es gar nicht so einfach ist, die anfängliche Leere, das Unmöblierte, in den neuen Räumen zu ertragen. Haben Sie sich die folgende Frage auch schon gestellt? - Gehe ich eigentlich selber über diese Schwelle aus dem vielleicht etwas klein gewordenen Raum, überstellt mit Möbeln, die vielleicht definitiv nach Abstauben riechen? Oder werde ich ganz einfach darüber gestossen? Wenn wir davon ausgehen, dass vor mir unzählige andere auch über diese Schwelle gegangen sind und hinter mir bereits die nächsten sich aufgemacht haben hierher, müssten wir eigentlich klar aufs Darüber-gestossen-Werden setzen, und dieser Vorgang könnte fast kafkaeske Bilder in mir wachrufen, nach hinten blickend, nach vorne tastend. Wenn wir uns aber gleichzeitig die Frage stellen, welche sich Pico della Mirandola 1486 gestellt hat, wird es vielleicht etwas komplizierter. Was unterscheidet eigentlich uns Menschen wirklich von den Tieren und den Pflanzen? Was zeichnet den Menschen wirklich gegenüber ihnen aus? Oder: Was können wir denn besser, wenn wir doch zum Beispiel sehen, dass Pflanzen, etwa die Tomate oder das Zittergras, sich so gut, präzis und fein in ihre Lebensbedingungen schicken, oder dass Tiere, etwa die Elefanten, die Wale oder die Wildgänse sich viel sicherer orientieren können im Leben? Pico ist zum Schluss gekommen, dass es eigentlich nur Eines gebe, das uns wirklich von den anderen Kreaturen grundsätzlich unterscheide und von ihnen abhebe. Und diese These war damals so ungeheuerlich und ketzerisch, dass eine universitäre Disputation abgesagt werden und Pico vor dem Papst abschwören musste. Der Satz lautet: Wir Menschen sind geboren worden unter der Bedingung, dass wir das sein sollen, was wir sein wollen. 8

9 Eben ist von den Wildgänsen die Rede gewesen. Viele hier haben die Bilder von Nils Holgersson in Erinnerung. Das Unterwegssein, die Freundschaft, das Alleinsein, das Abenteuer, die Solidarität im Vogelschwarm mit den wechselnden Leitgänsen, welche sich nach einer strengen Führungsphase wieder eingliedern in die Formation und Platz schaffen Ich bin oft am Gardon in den Cevennen in Südfrankreich. Jean le Blanc, der Schlangenadler und seine Familie, welche seit Jahrzehnten jährlich von der Sahara kommend hier den Sommer verbringt, kreist jetzt gerade im Abendhimmel über dem Maquis. Auch Monsieur Laune, welcher mir vor Jahren in einem Aha-Erlebnis einen mir wichtigen pädagogischen Leitsatz einfach so mitgegeben hat, auch an den Muristalden, lebt ganz in der Nähe. Sein Beruf ist nicht Pädagoge oder Philosoph. Einmal hat er seine rostige Camionette mit der Aufschrift artisan maçonnier (Maurer, Baumeister) angehalten, sich neben mich gekniet und mich nicht beim Betrachten des Kreisens des Adlers ertappt, sondern dabei, wie ich verschwitzt beim Trockenmauern mich beklagt habe, mit diesen schwierigen Steinen sei es halt fast nicht möglich, eine Mauer zu bauen. Er schaute zu mir auf, durchaus liebenswert und etwas mitleidig, machte schmunzelnd eine neue Mise-en-place, begann Stein um Stein zu wenden und einzufügen. Und er sagte noch: Vous savez, Monsieur Staub, ils n existent pas, les mauvaise pierres, il n y a que les mauvais maçons (zu Deutsch, für jene aus anderen Kulturen: Es gibt keine schlechten Steine, es gibt nur schlechte Maurer). Unvergessen ist auch das Erlebnis letzten Sommer mit der Turmfalkenfamilie in einem Mauerloch hoch unter dem Dach. Die schrillen Pfiffe hatten uns früh geweckt. Es gab Bewegung, und siehe da: Es ging um den Abflug der Jungen. Wir erlebten ihn wie einen Krimi. Die Eltern flogen ab, kamen zurück, flogen ab, riefen vom Berg her, kamen zurück Drei Junge waren es. Am Nachmittag war es dann so weit. Und es war klar: Dieser erste Flug musste gelingen. Nur eine Chance. Das erste wagte den Abflug. Geglückt. 200 Meter hinauf an den Berghang. Später das zweite. Und erst beim Sonnenuntergang das dritte. Und immer die lockenden Rufe vom Berg. Und dann das zögerliche Abstossen. Das konnte ja nicht weit gehen. Zwei Meter. Zum Glück auf den hohen durchhängenden Telefondraht, der ins Schwingen kam. Hier zuerst schwankend das Gleichgewicht suchend. Und noch einmal eine Stunde. Die Schlagversuche mit den Flügeln. Und dann, bereits in der Dämmerung, der zweite Versuch. - Er gelang. Wir atmeten auf. Und während Tagen konnten wir die fünfköpfige Familie beobachten bei der unermüdlichen Flugschule und der Nahrungssuche. Ob jemand hier Michel Sardou kennt und sein Chanson Je vole Ich fliege, in meiner Generation ein Ohrwurm, vielleicht passend zu der Schwelle auf welcher Sie gerade stehen? 9

10 Mes chers parents, Je pars. Je vous aime, mais je pars. Vous n'aurez plus d'enfant, Ce soir. Je ne m'enfuis pas. Je vole. Comprenez bien: je vole. Sans fumée, sans alcool, Je vole. Je vole. Ob ich hier kurz vor meiner Schwelle, wie im Dialog mit Sardou, den portugiesischen Dichter Fernando Pessoa zitieren darf? Man versetze sich dabei nach Lissabon, ans Meer, nicht nur zu den Möwen, sondern auch zu den hohen Vogelzügen auf ihrer langen Reise, das Festland verlassend: - Zieh vorüber, Vogel, zieh vorüber, und lehre mich vorüberziehen. Zur spartanischen Pädagogik habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits hat es (bis heute und wohl auch schon vor Sparta) viel auf sich mit den vier Sieben-Jahr-Zyklen. Seien Sie bitte nicht erstaunt: Gemäss diesen sind Sie heute wohl auf einer wichtigen Schwelle, aber noch nicht auf jener zum Erwachsensein. Man erinnere sich: Die Phase bis 7, die Kindheit; jene bis 14, die Jugend; dann jene bis 21, die Adoleszenz, jetzt eben hinter ihnen. Nun stehen Sie auf dieser Schwelle. Ohne Ihnen mit meiner Biografie zu nahe treten zu wollen (und ich war ja vielleicht ein Spätzünder): Ich erinnere mich gut, dass ich, zurückblickend auf meine vierte Phase als junger Lehrer in Heimenschwand (auch Dirigent des Männerchors mit Auftritten im Rohrimoosbad) und dann als Student erst so mit 25 bis 28 Jahren zurückblickend den Eindruck hatte, ich sei jetzt einigermassen erwachsen. Andererseits möchte ich für die spartanische Jugenderziehung vor Jahren zum Schluss eurer Zeit hier am Muristalden nicht Reklame machen, weil sie doch sehr stark männlich ausgerichtet gewesen ist und das Abgehärtetwerden im Lebenskampf betont hat, in welchem sich trotz allem Gutgemeinten von Gutmenschen (das habe ich in Anführungszeichen gesetzt!) halt doch stets der Stärkere durchsetze. - Nein! Aber es würde mich in der heutigen Mediendebatte über Erziehung schon interessieren, ob ihr hier zwei mir persönlich wichtige pädagogische Leitgedanken (bei allen Fehlern, die auch wir machen) da oder dort erlebt habt: Zum einen: Das Akzeptiertsein in der Begegnung. Hier einen Ort gefunden zu haben, wo ich als Mensch grundsätzlich, gewissermassen ohne Vorbedingung, angenommen worden bin. Wo Menschen Ja gesagt haben zu mir, auch in Konflikten und in schwächeren Momenten oder Krisen. Dies irgendwo in der Ahnung oder im Wissen darum, dass es nicht nur in der Pädagogik, sondern überhaupt im Leben keine Liebe zu anderen Menschen gibt, welche sich an Bedingungen im Sinne von Vorleistungen knüpft. 10

11 Es funktioniert eben nicht, wenn das Ich zum Du sagt: Wenn du lieb zu mir bist, oder wenn du dieses oder jenes tust oder nicht tust, oder wenn du ein guter oder braver Schüler bist, akzeptiere ich dich, oder habe ich dich lieb, oder liebe ich dich Hier bin ich Mensch, hier darf ich s sein, hat Faust auf dem Osterspaziergang auf einem ländlichen Dorffest zu Mephisto gesagt. Zum anderen: Jede Schule, auch der Muristalden, setzt sich im Kollegium und in der Klassenarbeit immer wieder mit der Frage der Konsequenz auseinander. Auf Anhieb denken wohl viele, das sei doch klar: Je konsequenter in der Erziehung desto besser. Doch: Ist das so? Oder gibt es nicht einen Scheitelpunkt, an welchem das vermeintlich Konsequente, vielleicht Gutgemeinte, umschlägt ins Unmenschliche und Schaden anrichtet? Wie habt ihr das hier erlebt? Hast du dich als Schülerin oder du als Lehrer geärgert, wenn du zum Beispiel mich beobachtet haben solltest, dass ich gegenüber einer anderen Person inkonsequent gewesen bin? Oder andersherum: Bist du nicht da oder dort dankbar gewesen, wenn deine Mutter oder dein Lehrer in einem kritischen Moment inkonsequent gewesen ist? Vielleicht das zugewendete Gespräch gesucht oder auch geschwiegen und nicht die vermeintlich gerechte Konsequenz gezogen hat? Habt ihr hier auch erlebt, dass ein Lehrer oder eine Lehrerin den richtigen (oder gnädigen?) Moment zur Inkonsequenz erwischt hat? Könnt ihr euch vorstellen, dass ich, natürlich ohne das unabdingbare Primat der Fairness aus den Augen zu verlieren, zunehmend auch den Wert der Inkonsequenz schätzen lerne? Auch wenn ich damit mehr Unsicherheit ertragen muss? Dass ich heute auch die These aufstellen kann, in der Pädagogik (und nicht nur dort) sei die Konsequenz in der Konsequenz inhuman? Hier ist nicht der Ort zum Diskutieren. Denn immer noch stehen wir auf der Schwelle. Kurz vor dem Abflug. Aber doch noch ein Letztes: Bestimmt sind auch hier unter uns viele, die beim Weggehen und Verlassen eines Raumes Dinge liegen lassen. Sie einfach vergessen: Die Handtasche, den Regenschirm, den Schlüsselbund, das Mobiltelefon. Das kann ganz banal sein, es kann zuweilen aber auch bemerkenswert sein. Etwa in dem Sinn, dass man eigentlich, meist unbewusst, von einer bestimmten Person oder einem bestimmten Ort innerlich gar nicht oder noch nicht weggehen oder wieder zurückkehren möchte, fast so wie Marlene Dietrich, die grosse Schauspielerin zur Zeit des 2. Weltkrieges, mit rauer Stimme von Amerika aus gesungen hat: Ich hab noch einen Koffer in Berlin Es ist ja so eine Sache mit dem Vergessen. Ähnlich wie mit dem Fehlermachen. Wehe wir hätten diese wunderbaren Möglichkeiten nicht! Vermutlich wären fehlerfreie Menschen für die Betroffenen und für die Umgebung unerträglich, und ebenso könnten wir nicht leben, ohne vergessen zu können. Von der Zeit hier am Muristalden könnt ihr hoffentlich viel mitnehmen, aber getrost auch vieles vergessen. Ballast abwerfen. Neue Eindrücke wahrnehmen. 11

12 Vergesst aber, wenn ihr jetzt weiterzieht, etwas Wichtiges nicht. Legt es, legt sie nicht ab, wie ein ausgetragenes, aus der Mode geratenes Kleid. Ich kann es nicht besser sagen, als es Erich Kästner ( Emil und die Detektive Pünktchen und Anton ) in seinem dritten Archimedischen Punkt ausgedrückt hat, und zwar ausdrücklich, was die schweren und die leichten Lebenserfahrungen betrifft: Vergiss nie deine Kindheit! Das ist möglich. Er hat dann noch den vierten Punkt angefügt: Erwerbe dir Humor! Das ist nicht unmöglich. Ich und wir alle hier drücken euch fest die Daumen! 12

13 In eigener Sache Momente erscheinen unregelmässig regelmässig: Wann immer uns etwas bewegt, beschäftigt, begeistert, herausfordert und sich dies in schriftlicher Form be-greifen lässt, versuchen wir eine neue Nummer zu gestalten. So entstehen jährlich mehrere Ausgaben zu ganz unterschiedlichen Themen (vgl. Impressum). Gerne schicken wir Ihnen unsere Momente auch nach Hause. Mit untenstehendem Talon können Sie uns Ihre Koordinaten mitteilen, so dass wir Ihnen die Neuerscheinungen zukommen lassen können Name und Vorname: Adresse / PLZ und Ort: Bitte schicken Sie diesen Talon an folgende Adresse: Campus Muristalden AG zhd. Sekretariat / Momente Muristrasse Bern 31 13

14

15

16

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein?

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein? Jetzt, mein allerliebster Liebling, kommt noch eine Geschichte aus den fernen, längst vergangenen Zeiten. Mitten in jenen Zeiten lebte ein stachelig-kratziger Igel an den Ufern des trüben Amazonas und

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Was kann ich jetzt? von P. G.

Was kann ich jetzt? von P. G. Was kann ich jetzt? von P. G. Ich bin zwar kein anderer Mensch geworden, was ich auch nicht wollte. Aber ich habe mehr Selbstbewusstsein bekommen, bin mutiger in vielen Lebenssituationen geworden und bin

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014.

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014. Der Bayerische Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback Rede des Herrn Staatsministers Prof. Dr. Bausback beim Geburtstagsempfang von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß am 26. Januar 2014 in

Mehr

Botschaften Mai 2014. Das Licht

Botschaften Mai 2014. Das Licht 01. Mai 2014 Muriel Botschaften Mai 2014 Das Licht Ich bin das Licht, das mich erhellt. Ich kann leuchten in mir, in dem ich den Sinn meines Lebens lebe. Das ist Freude pur! Die Freude Ich sein zu dürfen

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Passende Reden für jede Gelegenheit Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Rede des Paten zur Erstkommunion Liebe Sophie, mein liebes Patenkind, heute ist

Mehr

Männer als Paten für Kinder

Männer als Paten für Kinder Männer als Paten für Kinder inhaltsverzeichnis 3 4 7 11 16 19 22 23 25 27 29 2 vorwort veit hannemann 01. 3 02. GrUsswort von evelyn selinger und andreas schulz 4 03. 01. Männer Und die übernahme von

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Mit Leichtigkeit zum Ziel

Mit Leichtigkeit zum Ziel Mit Leichtigkeit zum Ziel Mutig dem eigenen Weg folgen Ulrike Bergmann Einführung Stellen Sie sich vor, Sie könnten alles auf der Welt haben, tun oder sein. Wüssten Sie, was das wäre? Oder überfordert

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Wenn eine geliebte Person an ALS leidet

Wenn eine geliebte Person an ALS leidet Für Kinder von 7 bis 12 Wahrscheinlich liest du dieses Büchlein weil deine Mutter, dein Vater oder sonst eine geliebte Person an Amyotropher Lateral-. Sklerose erkrankt ist. Ein langes Wort, aber abgekürzt

Mehr

Leseprobe. Mark Twain. Tom Sawyer als Detektiv. Übersetzt von Andreas Nohl. Illustriert von Jan Reiser ISBN: 978-3-446-23668-4

Leseprobe. Mark Twain. Tom Sawyer als Detektiv. Übersetzt von Andreas Nohl. Illustriert von Jan Reiser ISBN: 978-3-446-23668-4 Leseprobe Mark Twain Tom Sawyer als Detektiv Übersetzt von Andreas Nohl Illustriert von Jan Reiser ISBN: 978-3-446-23668-4 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser-literaturverlage.de/978-3-446-23668-4

Mehr

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen...

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen... Christliches Zentrum Brig CZBnews MAI / JUNI 2014 Krisen als Chancen annehmen... Seite Inhalt 3 Persönliches Wort 5 6 7 11 Rückblicke - Augenblicke Mitgliederaufnahme und Einsetzungen Programm MAI Programm

Mehr

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung.

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. 51 Warum willst du eigentlich in Deutschland arbeiten? ich besser Deutsch lernen möchte. a) Denn b) Dann c) Weil

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Der Paten-Club. Laura:

Der Paten-Club. Laura: Ricarda-Huch-Gymnasium Gelsenkirchen Städtische Schule der Sekundarstufen I u. II mit englisch bilingualem und naturwissenschaftlichem Zweig Telefon 02 09 / 957 000 Fax 02 09 / 957 00 200 E-Mail rhg@rhg-ge.de

Mehr

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14 Merkvers Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14 Herstellung Auf die Vorderseite eines Fotorahmens den ersten Teil der Wortstreifen

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Königstettner Pfarrnachrichten

Königstettner Pfarrnachrichten Königstettner Pfarrnachrichten Folge 326, Juni 2015 Nimm dir Zeit! Wer hat es nicht schon gehört oder selber gesagt: Ich habe keine Zeit! Ein anderer Spruch lautet: Zeit ist Geld. Es ist das die Übersetzung

Mehr

Was will ich, was passt zu mir?

Was will ich, was passt zu mir? Was will ich, was passt zu mir? Sie haben sich schon oft Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen soll. Was das Richtige für Sie wäre. Welches Studium, welcher Beruf zu Ihnen passt. Haben Sie Lust,

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

Ich hatte keine Zeit für dich «Thema: Zeit in der Familie»

Ich hatte keine Zeit für dich «Thema: Zeit in der Familie» «Thema: Zeit in der Familie» Weiteres Material zum Download unter www.zeitversteher.de Doch die Erkenntnis kommt zu spät für mich Hätt ich die Chance noch mal zu leben Ich würde dir so viel mehr geben

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Fragebogen für Jugendliche

Fragebogen für Jugendliche TCA-D-T1 Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen schwarzen oder blauen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse

Mehr

Was sind Soziale Netzwerke? Stelle dazu selbstständig Überlegungen an!

Was sind Soziale Netzwerke? Stelle dazu selbstständig Überlegungen an! Erkundungsbogen Datenspionage Klassenstufen 7-9 Spionage gibt es nicht nur in Film und Fernsehen, sondern hat über viele Jahrhunderte auch unser Leben sehr beeinflusst! Mit den neuen, digitalen Medien

Mehr

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun Herzlich willkommen Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC 1 Schweigen ist Silber Beten ist Gold! 2 Reden 1. Timotheus 6 / 20 : bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von

Mehr

Doppelte Buchhaltung

Doppelte Buchhaltung (Infoblatt) Heute möchte ich euch die Geschichte von Toni Maroni erzählen. Toni, einer meiner besten Freunde, ihr werdet es nicht glauben, ist Bademeister in einem Sommerbad. Als ich Toni das letzte Mal,

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte.

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte. Am Montag, den 15.09.2008 starteten wir (9 Teilnehmer und 3 Teamleiter) im Heutingsheimer Gemeindehaus mit dem Leben auf Zeit in einer WG. Nach letztem Jahr ist es das zweite Mal in Freiberg, dass Jugendliche

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg.

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg. 10 Hausaufgaben-Tipps Versuch es erst einmal allein! Wenn du nicht weiter kommst, darfst Du mich gerne rufen. So ermuntern Sie ihr Kind selbstständig zu arbeiten. Erklär mir bitte die Aufgaben! Während

Mehr

Das neue Jahr begrüßen

Das neue Jahr begrüßen Das neue Jahr begrüßen Unterrichtsstunde zum Schuljahresbeginn oder Jahreswechsel Julia Born, RPZ Heilsbronn 1. Vorüberlegungen Ein Neubeginn ist immer ein Einschnitt, der zu Reflexion und Begleitung aufruft.

Mehr

Was passiert bei Glück im Körper?

Was passiert bei Glück im Körper? Das kleine Glück Das große Glück Das geteilte Glück Was passiert bei Glück im Körper? für ein paar wunderbare Momente taucht man ein in ein blubberndes Wohlfühlbad Eine gelungene Mathearbeit, die Vorfreude

Mehr

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel zurücklassen müssen. Er schob die drei Koffer zusammen, band die

Mehr

Übersicht zur das - dass Schreibung

Übersicht zur das - dass Schreibung Overheadfolie Übersicht zur das - dass Schreibung DAS 1. Begleiter (Artikel): Ersatzwort = ein 2. Hinweisendes Fürwort (Demonstrativpronomen): Ersatzwort = dies, es 3. Rückbezügliches Fürwort (Relativpronomen):

Mehr

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit FrauenPredigthilfe 112/12 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr B Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit Apg 9,26-31; 1 Joh 3,18-24; Joh 15,1-8 Autorin: Mag. a Angelika

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Von Johannes Fröhlich Boleslav Kvapil wurde 1934 in Trebic in der Tschechoslowakei geboren. Er arbeitete in einem Bergwerk

Mehr

Ein und dieselbe Taufe

Ein und dieselbe Taufe 1 Ein und dieselbe Taufe Eph. 4,5 Nach V. 3 geht es um die Einheit des Geistes. In diesem Zusammenhang nennt Paulus sieben Aspekte der geistlichen Einheit: Ein [geistlicher] Leib Ein Geist Eine Hoffnung

Mehr

1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren

1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren Bild an Tafel 1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren 2. Schreiben aufschreiben/zusammenfassen..., was im Plenum mündlich (zur Person, den Personen) zuvor besprochen

Mehr

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Meine sehr geehrten Damen und Herren, Ehrende Ansprache des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring zur feierlichen Auszeichnung Ehrenamtlicher durch den CDU-KV Suhl Suhl 20. Mai 2009, 17:00 Uhr sehr geehrte Frau Ann Brück, sehr geehrter Mario

Mehr

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007 Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Sehr geehrter Herr Nationalrat Sehr geehrter Herr Präsident der Aufsichtskommission

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

Fragebogen E: Unterstützung in der Eingangsphase

Fragebogen E: Unterstützung in der Eingangsphase 1 von 9 Sie sind angemeldet als thomas molck (Logout) fb6moodle M3 Eberlei Befragungen Fragebogen Teil 3: Unterstützung in der Eingangsphase Questionnaire Report View All Responses View Alle Antworten:

Mehr

Da schau her, ein Blütenmeer!

Da schau her, ein Blütenmeer! Mira Lobe Die Omama im Apfelbaum 4 Andi blieb allein mit dem Großmutterbild. Er betrachtete es eingehend: der Federhut mit den weißen Löckchen darunter; das schelmischlachende Gesicht; den großen Beutel

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Modul: Soziale Kompetenz Vier Ohren Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Teilnehmer: 3-20 Personen (Die Übung kann mit einer Gruppe von 3-6 Personen oder bis zu max. vier Gruppen realisiert werden) Material:

Mehr

Deutsche Rechtschreibung

Deutsche Rechtschreibung Deutsche Rechtschreibung Groß- und Kleinschreibung Zusammenfassung Groß-Schreibung Regel G01: Satzanfang Regel G02: Namen und Eigennamen Regel G03: Substantive Klein-Schreibung Regel G04: Adjektive Regel

Mehr

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL LILLY AXSTER DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN Eine Collage über Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern unter Verwendung authentischen

Mehr

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse Platons Höhle von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Zur Vorbereitung: Warst Du auch schon in einer Höhle? Wo? Warum warst Du dort? Was hast Du dort

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Meet the Germans Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Handreichungen für die Kursleitung Seite 2, Meet the Germans 2. Lerntipp

Mehr

Andreas Bourani Alles nur in meinem Kopf

Andreas Bourani Alles nur in meinem Kopf Andreas Bourani Alles nur in meinem Kopf Niveau: Anfänger (A1) Untere Mittelstufe (B1) Copyright Goethe-Institut San Francisco Alle Rechte vorbehalten www.goethe.de/stepintogerman www.bourani.de Andreas

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Deine Meinung ist wichtig Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Text und Gestaltung Dr. phil. Ruth Donati, Psychologin FSP Lic. phil. Camille Büsser, Psychologe FSP unter Mitwirkung von:

Mehr

German Beginners (Section I Listening) Transcript

German Beginners (Section I Listening) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Beginners (Section I Listening) Transcript Familiarisation Text FEMALE: MALE: FEMALE: Peter, du weißt doch, dass Onkel Hans

Mehr

Phantasieren: Was tut der Wind, wenn er nicht weht?

Phantasieren: Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Prof. Dr. Annette Dreier FH Potsdam, Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit Fragen, Forschen, Phantasieren: Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Mit herzlichem Dank an Christian Richter und

Mehr

Das Neue Testament 6.Klasse

Das Neue Testament 6.Klasse Das Neue Testament 6.Klasse 1 Erstbegegnung...durch dick und dünn... Gruppenarbeit - Auswertung: Umfangvergleich AT / NT und Evangelien, grobe Einteilung => Gruppenarbeitsblatt 2 Die Entstehung des NT

Mehr

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Ostergottesdienst 23. März 2008 Hofkirche Köpenick Winfried Glatz»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Heute geht es um»leben«ein allgegenwärtiges Wort, z.b. in der Werbung:»Lebst du noch oder

Mehr

Einstufungstest. Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer?

Einstufungstest. Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer? Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer? Wie lange lernen Sie schon Deutsch? Wo haben Sie Deutsch gelernt? Mit welchen Büchern haben Sie Deutsch

Mehr

news } Sommerferien mit dem z4 in der Badi 4 Juli September 2015 Offene Kinder- und Jugendarbeit Steffisburg 3/2015

news } Sommerferien mit dem z4 in der Badi 4 Juli September 2015 Offene Kinder- und Jugendarbeit Steffisburg 3/2015 Offene Kinder- und Jugendarbeit Steffisburg 3/2015 news Juli September 2015 } Kinder- und Jugendtreff neu einrichten 3 } Linda sagt «Tschüss», Emanuel & Annina «Hallo»! 6 } Sommerferien mit dem z4 in der

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

Richtung (Ortswechsel) (Wo?) vom Sprecher weg (Wohin?) auf den Sprecher zu (Woher?) hin. rauf runter rüber. rein raus

Richtung (Ortswechsel) (Wo?) vom Sprecher weg (Wohin?) auf den Sprecher zu (Woher?) hin. rauf runter rüber. rein raus Lokaladverbien: 1 1. Adverbien zur Bezeichnung von Ort und Richtung Ort Richtung (Ortswechsel) (Wo?) vom Sprecher weg (Wohin?) auf den Sprecher zu (Woher?) hin her hier da dort hierhin dahin dorthin hierher

Mehr

PRAG Kein Abschied. Nach dem was war und wie ist es ist, wer hätte das gedacht? Kein Abschied erscheint am 16. Januar 2015!

PRAG Kein Abschied. Nach dem was war und wie ist es ist, wer hätte das gedacht? Kein Abschied erscheint am 16. Januar 2015! PRAG Kein Abschied Nach dem was war und wie ist es ist, wer hätte das gedacht? Kein Abschied erscheint am 16. Januar 2015! Nach Premiere kommt nun also wirklich ein zweites Album von PRAG! Wer hätte das

Mehr

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Merkvers Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Einstieg Anspiel mit 2 Kidnappern (vermummt), die gerade ihre Lösegeldforderung telefonisch durchgeben... BV lehren Sicher

Mehr

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen.

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen. A-1 ICH 1. Wo ist dein Lieblingsplatz? Wann bist du da und was machst du da? 2. Warum ist es schön, ein Haustier zu haben? 3. Welche Musik und Musiker magst du? Warum? Wann hörst du Musik? Ihr(e) Schüler(in)

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch

Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch, carina_birchler@hotmail.com - alle Rechte vorbehalten Verwendung, Modifikation und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Autorin Ich-Buch Ein

Mehr

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben?

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben? 815 2380 2360 2317 2297 1 2 3 4 9. A Kannst du jetzt anrufen? Du rufst an. Will er jetzt nicht arbeiten? Er arbeitet jetzt nicht. Kann ich ab und zu nicht anrufen? Ich rufe ab und zu an. Wollen wir morgens

Mehr

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze Vorwort Hans-Hermann Stolze gibt es nicht. Das heißt, irgendwo in Deutschland wird schon jemand so heißen, aber den Hans-Hermann Stolze, der diese Briefe geschrieben hat, gibt es nicht wirklich. Es ist

Mehr

Glücks-Akademie. mit JyotiMa Flak. E-Kurs. Stimmungskiller ade. Wirkungsvolle Methoden, um Energieräuber endgültig zu verabschieden

Glücks-Akademie. mit JyotiMa Flak. E-Kurs. Stimmungskiller ade. Wirkungsvolle Methoden, um Energieräuber endgültig zu verabschieden Glücks-Akademie mit JyotiMa Flak E-Kurs Stimmungskiller ade Wirkungsvolle Methoden, um Energieräuber endgültig zu verabschieden Inhalt Teil A Was sind Stimmungskiller? Wie kannst du Nein zu ihnen sagen?

Mehr

1a Na, Meisterdetektiv/-in: Welche Aussagen sind richtig und welche sind falsch?

1a Na, Meisterdetektiv/-in: Welche Aussagen sind richtig und welche sind falsch? Kapitel 1: Aufgaben 1a Na, Meisterdetektiv/-in: Welche Aussagen sind richtig und welche sind falsch? Umkreise die entsprechenden Nummern. Wenn du alle richtig hast, kannst du mit ihnen den geheimen Code

Mehr

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten 1 Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten Paradiek-Ulrich, - im Folgenden kurz Kirsten genannt! Liebe

Mehr

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Offene Kinder- und Jugendarbeit Offene Kinder- und Jugendarbeit März - Mai 2013 Personelles Und tschüss! Uf Wiederluägä! Au revoir! Arrivederci! Sin seveser! Nun ist es soweit, langsam naht der letzte Arbeitstag und die Türen des z4

Mehr

Sehr geehrter Herr Zoller

Sehr geehrter Herr Zoller Sehr geehrter Herr Zoller Da Sie, wie Sie schreiben, der "Transparenz" verpflichtet sind, und diese eine "unabdingbare Voraussetzung ist für eine glaubwürdige, vertrauensvolle Politik ist", habe ich zu

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln.

Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln. Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln. Naomi war nicht depressiv. Es gab dieses neue Lächeln,

Mehr