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2 Kulturelle Vielfalt schafft Lebensqualität.

3 Theater Gütersloh. Neues Erleben Die spielzeit 2012/2013 VORWORTe... S. 5 schauspiel Musiktheater Tanz... S auf einen Streich Kleinkunst in Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück... S. 48 TaschenTheater Kleines Theater für große Zuschauer... S. 49 Pasta-Theater Für Große und Kleine ab 10 Jahre... S. 52 Fidolino.Kinder ab 4.kinder ab 6.Konzert für Grundschulen... S. 55 Jugendtheater... S. 66 TheaterSpionage Theaterworkshops... S. 72 Gütersloh philharmonisch Vier Konzerte der Nordwestdeutschen Philharmonie... S. 77 Panoramamusik Kammermusikalische Ausblicke... S. 82 Klangkosmos Weltmusik... S. 86 Jazz in Gütersloh... S. 92 Vier Jahreszeiten... S. 93 Theater Extra Kooperationen, Gäste, Projekte... S. 94 Abonnement... S. 101 Service... S. 119 Programm-Kalender... S. 131

4 Theater in Gütersloh e. V. Engagierte Bürger werden Theaterfreunde Ein besonderes Haus sollte zu jeder Zeit ein ambitioniertes Programm für alle bieten. Dazu braucht es regelmäßige Förderer, weil Kultur in Gütersloh auch vom privaten Engagement lebt. DAUERGRINSER Theaterförderer verhelfen zu vollem Programm und es macht ihnen Spaß, ein großartiges Haus mit zu prägen. Zeigen auch Sie Ihre Leidenschaft fürs Theater Gütersloh. Werden Sie ein echter Theaterfreund. Wenn Sie Ihre Begeisterung fürs neue Haus mit einer regelmäßigen Zuwendung unterstreichen wollen, freut sich ganz Gütersloh. Ganz gleich, mit welchem Betrag und für welche Zeit Sie das Haus unterstützen wollen: Sie tragen dazu bei, dass Theater in Gütersloh Theater von besonderer Qualität sein wird. Egal, für welche Theaterfreund -Kategorie Sie sich entscheiden: Herzlich willkommen unter Freunden. Weitere Infos finden Sie auf oder Sie bekommen sie direkt bei uns: Theater in Gütersloh e. V. c/o WRG mbh Kahlertstraße Gütersloh Telefon THEATERFREUNDE HABEN VIELE GESICHTER Anzeige Theater indd :54:15 Uhr

5 Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, sehr verehrte Herren und Damen, die erfreuliche Entwicklung um unser neues Theater hält an. Mit großer Dankbarkeit beobachten wir, dass Sie, die Bürger und Bürgerinnen aus der Stadt, dem Kreis und der Region, den Weg in unser Theater finden. Binnen kurzer Zeit ist unser Theater zu einem Zentrum der Kommunikation und der anspruchsvollen Unterhaltung geworden. Genau dies haben wir uns in den langen Jahren der Planung und der Auseinandersetzung um den Neubau gewünscht: Einen Ort der Kreativität zu schaffen, der alle Teile der Bevölkerung, jung und alt, aus nah und fern, in Bann zieht. Und so betrachten wir mit großer Freude den Spielplan für die neue Saison 2012/2013. Er führt wieder viele prominente Theater in unsere Stadt, aber auch zahlreiche junge Ensembles, die hier erstmals gastieren. Der Spielplan präsentiert die Fülle des theatralischen Lebens in unserem Land und beweist einen wunderbaren inhaltlichen Reichtum. Sicherlich werden Sie aus der Menge des Gebotenen das zu finden wissen, was Ihnen zusagt. Die vor Ihnen liegende Spielplanbroschüre für die Saison 2012/2013 soll Ihnen Anreiz geben, darüber nachzudenken und eine Auswahl der Inhalte zu treffen, die Sie interessieren. Der Spielplan beinhaltet ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche. Auch sie werden darin finden, was ihren Erwartungen und ihren Interessen entspricht. Zahlreich sind auch die Möglichkeiten, selbst mitzumachen und die eigene Person, im wörtlichen Sinne, ins Spiel zu bringen. fizierung des Gütersloher Kulturprogramms. Wir danken dem Förderverein Theater in Gütersloh e. V. für sein fortwährendes Engagement. Wir danken den vielen Theaterfreunden, die das Theater so nachhaltig unterstützen. Unser Dank gilt auch allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kultur Räume Gütersloh. Sie tragen in wunderbarer Weise dazu bei, das neue Theater und die Stadthalle zu profilieren und beiden Räumlichkeiten den Platz in der Mitte unserer Gesellschaft zu sichern, den sie verdienen. Wir wünschen Ihnen viele unterhaltsame Theater- und Konzertereignisse, Ihre Maria Unger Bürgermeisterin Ihr Andreas Kimpel Kulturdezernent Wir danken den Partnern von KulturPLUS+, den Unternehmen Bertelsmann, Volksbank, Nobilia, Sparkasse, Stadtwerke, Regio it Aachen und Miele sowie Kleinemas Fleischwaren auch an dieser Stelle für ihren Beitrag zur Quali-

6 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das neue Theater in Gütersloh geht nun schon in die vierte Spielzeit. Vor Ihnen liegt die Programmbroschüre für die neue Saison. Ich hoffe sehr, dass unser Spielplan für die Spielzeit 2012/2013 wieder Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse findet. Wir haben von Neuem ein Programm entwickelt, von dem wir annehmen, dass es vielfältige Interessen berücksichtigt und viele Erwartungen erfüllt. Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; und jeder geht zufrieden aus dem Haus, heißt es im Vorspiel auf dem Theater zu Goethes Faust. Wenn man recht darüber nachdenkt, ist dies die Maxime für eine wahrhaft demokratische Programmgestaltung. Die Begeisterung für das neue Theater in Gütersloh hält an. Es gibt viel Zustimmung, was Architektur und Funktionalität angeht. Wir freuen uns, dass Menschen jeden Alters den Weg in das neue Theater nehmen und das Angebot in seiner gesamten Breite ausschöpfen. Das Theater ist so, neben der Stadthalle, zu einem kulturellen Zentrum unserer Stadt und der gesamten Region geworden. Wir dürfen sagen, dass sich die vielfältigen Erwartungen, die wir an den Neubau geknüpft haben, einlösen. Der Spielplan für die neue Saison bewegt sich im Rahmen der Strukturen der Vorjahre. Er reagiert weiterhin auf die Rücknahme der Finanzausstattung des Gütersloher Theater- und Konzertbetriebs. Die ursprünglich vorgesehene Abonnementsstruktur mit jeweils acht Vorstellungen wird nicht realisiert. Es bleibt bei vier Veranstaltungen in jeder Abonnementsreihe. Das Abonnementssystem im Theater wird in der Spielzeit 2012/2013 achtzehn Reihen umfassen: Die Reihen Musik und Theater I, II, III, IV, Theater der Welt I, II, Die Oper, Boulevard, Boulevard I, II, Theater am Nachmittag, Pasta-Theater, Fidolino mit Konzertgeschichten für Kinder ab ca. 4 Jahre, Theater für Kinder I, II ab ca. 4 Jahre, Theater für Kinder ab ca. 6 Jahre, Panoramamusik, Vier Jahreszeiten, Jazz in Gütersloh. Die Reihen Vier Jahreszeiten und Jazz in Gütersloh müssen in jeder Spielzeit neu abonniert werden. Die Gütersloher Meisterkonzerte in dem bisher bekannten Format werden mit dem Ende der Spielzeit 2011/2012 eingestellt. Die Präsentation der Konzertliteratur wird mit Beginn der Saison 2012/2013 der Nordwestdeutschen Philharmonie übertragen. Mit vier Konzerten präsentiert sich die neue Reihe unter dem Titel Gütersloh philharmonisch. Damit finden in der Spielzeit 2012/2013 im Großen Saal des neuen Theaters ca. fünfzig Veranstaltungen professioneller Ensembles statt. Es wird Vorstellungen an Weihnachten und Silvester geben. In der Studiobühne werden weitere ca. fünfzig Theater- und Konzertveranstaltungen professioneller Theater und Ensembles stattfinden.

7 Vor dem Hintergrund zurückgenommener Finanzmittel einerseits, durch KulturPLUS+ und den Förderverein Theater in Gütersloh e. V. bereitgestellter Mittel andererseits sind auch in der Spielzeit 2012/2013 prominente Ensembles in das neue Theater gebeten. So werden wir die Spielzeit 2012/2013 mit einem Gastspiel des Berliner Ensembles eröffnen. Im weiteren Verlauf der Spielzeit werden neuerlich das St. Petersburger Ballett-Theater mit Boris Eifman, das Ballett am Rhein mit Martin Schläpfer, das Schauspielhaus Bochum und das Schauspiel Hannover in Gütersloh zu Gast sein. Die Partnerschaften mit den Städtischen Bühnen Osnabrück, dem Landestheater Detmold, den Hamburger Kammerspielen, der Bremer Shakespeare Company, dem Euro-Studio Landgraf, dem Rumänischen Staatsballett Fantasio, dem Deutschen Theater in Göttingen, dem TfN Theater für Niedersachsen u. v. a. werden fortgesetzt. Erstmals gastiert das Theater Poetenpack aus Potsdam in Gütersloh. Eine Vielzahl junger Ensembles gastiert erstmals in Gütersloh, zumeist in der Studiobühne. Die Programmlinien Taschentheater, Pasta-Theater, Theater für Kinder und Jugendliche, Theaterspionage, Panoramamusik, Klangkosmos Weltmusik sowie Forum Lied werden fortgesetzt. Die Preise für die Einzelkarten haben wir geringfügig erhöhen müssen. Die Abonnementspreise im Theater bleiben unverändert. Die Preise für Gütersloh philharmonisch in der Stadthalle erfahren eine Neugestaltung. Für Aufführungen der Preisgruppen Musiktheater und Schauspiel (s. S. 123) werden eventuell vorhandene Restkarten bis auf weiteres jeweils ½ Stunde vor Beginn zum halben Preis angeboten. Unser Dank gilt allen Förderern und Sponsoren. Ich wünsche Ihnen eine anregende und unterhaltsame Spielzeit 2012/2013. Mit den besten Grüßen und vielen guten Wünschen Ihr Klaus Klein Künstlerischer Leiter

8 Theater Gütersloh. Neues Erleben Die spielzeit 2012/2013 schauspiel Musiktheater Tanz 6 auf einen Streich Kleinkunst in Gütersloh & Rheda-Wiedenbrück... S. 48 Nathan der Weise... S. 11 Peymann von A Z... S. 12 Der Stimmenimitator... S. 13 Mutter Courage und ihre Kinder... S. 15 Die Kleinbürgerhochzeit... S. 16 Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull... S. 17 Eugen Onegin (Ballett)... S. 19 Mein Kampf... S. 20 Carmen... S. 21 Anatevka... S. 22 Viel Lärm um nichts... S. 23 Das zweite Kapitel... S. 25 Hänsel und Gretel... S. 26 Orpheus in der Unterwelt... S. 29 Schwanensee... S. 31 Sylt ein Irrtum Gottes... S. 33 Macbeth... S. 34 Eugen Onegin (Oper)... S. 35 Verrücktes Blut... S. 37 Nora oder Ein Puppenheim... S. 38 Liebeslänglich... S. 39 Der Lustige Witwer... S. 40 Die Räuber... S. 41 Il Trovatore (Der Troubadour)... S. 43 Kiss me, Kate... S. 44 Ein Deutsches Requiem... S. 45 Sweeny Todd... S. 47 Taschentheater Mario und der Zauberer... S. 50 Die Berliner Stadtmusikanten... S. 50 Wer kocht, schießt nicht... S. 51 Liebesbriefe an Hitler... S. 51 Pasta-Theater Moby Dick... S. 53 Radiomänner... S. 53 Mein Großvater war ein Kirschbaum... S. 54 Das Kind der Seehundfrau... S. 54 Für Kinder Fidolino... S. 57 Der Seehase... S. 58 Die Schöne und das Tier... S. 58 Das Traumfresserchen... S. 59 Lotta zieht um... S. 59 Die Kuh Rosemarie... S. 60 Ellis Biest... S. 60 Das kleine Ich bin ich... S. 61 Pinocchio Lügen haben lange Nasen... S. 63 Rumpelstilzchen... S. 63 Der kleine Ritter Trenk... S. 64 Radiomänner... S. 64 Peterchens Mondfahrt... S. 65 Emil und die Detektive... S. 65

9 Jugendtheater Not yet Uhuru... S. 67 Ehrensache... S. 67 Moby Dick... S. 68 Mario und der Zauberer... S. 68 LiebeLove and the Sexperts... S. 69 Das Tagebuch der Anne Frank... S. 69 Räuber spielen... S. 70 Das Kind der Seehundfrau... S. 70 TheaterSpionage Ein Tag im Theater... S. 73 Spielclub I/II... S. 73 Theaterworkshop in den Herbstferien... S. 74 Theaterworkshop nur für Jungs... S. 74 Natürlich Theater... S. 75 Theatermix... S. 75 Sprache und Sprechen im Theater... S. 75 Theaterworkshop in den Osterferien... S. 76 Schultheatertage... S. 76 Gütersloh philharmonisch Vier Konzerte der Nordwestdeutschen Philharmonie... S. 77 Panoramamusik Westfalen komponiert für das Duo Imaginaire... S. 83 Trio Neuklang: lost in tango... S. 84 Wildes Holz: Freiheit für die Blockflöte... S. 84 Trio Schrage-Müseler-Birringer... S. 85 Klangkosmos Weltmusik Widymo... S. 87 Barbara Schirmer & Christian Zehnder... S. 87 Daud Khan... S. 89 Samy & Bosco... S. 89 Valerie Dimchev Trio... S. 91 Ayarkhaan... S. 91 Jazz in Gütersloh... S. 92 Vier Jahreszeiten... S. 93 Theater Extra Forum Lied im neuen Theater... S. 95 Die Kunst des deutschen Liedes... S. 96 Die Musikschule für den Kreis Gütersloh e. V. im Theater... S. 98 Lob der Liebe... S. 99 Tanzen Kochen Erzählen... S. 100

10 S C H A U S P I E L M u s i k T h e a T E R T a n z

11 Samstag, 29. September 2012 Sonntag, 30. September Uhr (bis Uhr) Theatersaal 20, /27, Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing Berliner Ensemble Inszenierung: Claus Peymann Bühnenbild, Licht: Achim Freyer Kostüme: Maria-Elena Amos Dramaturgie: Hermann Beil Das Stück handelt von einem Juden, der seinen persönlichen Holocaust erlebt. Seine sieben Söhne sterben, verbrennen in einem Pogrom. Und dieser Nathan übt keine Vergeltung, keine Rache, sondern die Vernunft kehrt wieder. Und über die Vernunft das Vergeben. Und das ist die Botschaft, die dieses helle Stück in dunkler Zeit vermitteln kann. Ich denke, das muss man heute postulieren, das muss man heute predigen, damit es alle Ohren hören (Claus Peymann). Martin Schwab spielt Nathan mit: Carmen-Maja Antoni, Anna Graenzer, Ursula Höpfner-Tabori, Lucas Prisor, Veit Schubert, Martin Seifert, Norbert Stöß. Barbara Braun MIT.UNTERSTüTZUNG.DER. THEATERFREUNDE.DES. FöRDERVEREINS.THEATER.IN.GüTERSLOH.E. V. schauspiel Musiktheater Tanz 11

12 Sonntag, 30. September Uhr (bis Uhr) Studiobühne 9, Peymann von A Z Claus Peymann liest aus seinem Buch und signiert. Berliner Ensemble Marcus Lieberenz Ein Lexikon?? Ein Universallexikon? Gar eine Enzyklopädie? Eine Inszenierung einmaliger Art! Mit diesem Buch wandert der Leser durch Peymanns..aufregendes Theaterleben, durch fünf Theaterjahrzehnte, die gewiss eine wirkliche Epoche sind. Und wer es liest, wird schon merken: Es sind theaterverrückte Konfessionen, es ist ein lustiges Trostbuch, es ist ein angriffiges Manifest, es ist eine emotionale Theatersaga, es ist ein Wälzer mit Bußpredigten, mit Erbauungsgeschichten, mit Abenteuerstories, mit Beschimpfungstiraden, mit Selbstzerknirschungen und Selbstgeißelungen und natürlich unermüdlichen Begeisterungskanonaden. Und insgeheim ist es eine Art Theaterlovestory kurz: darin ist alles, was ein leidenschaftliches Leben für das Theater. ausmacht in den Zeiten von Frankfurt, Stuttgart, Bochum, am Burgtheater Wien und nun am Berliner Ensemble. Zusammengestellt wurde das Buch vom Theaterkritiker und Essayist Hans- Dieter Schütt. Aus Briefen, Zwischenrufen, Interviews, Reden und den entsprechenden Reaktionen von Freunden und Feinden hat er eine fast biografische Peymann-Collage komponiert, in der unter anderem Thomas Bernhard, Heinrich Böll, Peter Handke, Benjamin Henrichs, Hermann Beil, Christoph Ransmayr, Christoph Müller, der ehemalige Stuttgarter Bürgermeister Manfred Rommel, Peter Turrini und viele andere zu Wort kommen. Nach Alphabet sortiert zeigt Schütt ein sehr subjektives Porträt des öffentlichen und veröffentlichten Claus Peymann: das höchst widersprüchliche Lexikon einer über 50 Jahre andauernden Theater-Direktoren-Existenz. Durch Schütts Peymann-Lexikon lernt man das Theater erst recht lieben. MIT.UNTERSTüTZUNG.DER. THEATERFREUNDE.DES. FöRDERVEREINS.THEATER.IN.GüTERSLOH.E. V. 12 schauspiel Musiktheater Tanz

13 Montag, 1. Oktober Uhr (bis Uhr) Studiobühne 9, Der StimmenimitaTOR von Thomas Bernhard Berliner Ensemble Hermann Beil und der Musiker Claus Riedl erzählen, spielen und musizieren 37 Geschichten aus Thomas Bernhards Der Stimmenimitator. Diese Kurzgeschichten vom Format Kleistscher Anekdoten oder Kafkas Prosa sind in ihrer Phantastik wahrscheinlich und unwahrscheinlich zugleich und im Grunde ist jede dieser Geschichten naturgemäß ein Minidrama, in der Summe schließlich eine nicht nur österreichische Weltkomödie: mit Hermann Beil und Claus Riedl. Christina von Haugwitz MIT.UNTERSTüTZUNG.DER. THEATERFREUNDE.DES. FöRDERVEREINS.THEATER.IN.GüTERSLOH.E. V. schauspiel Musiktheater Tanz 13

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15 Dienstag, 2. Oktober 2012 Mittwoch, 3. Oktober Uhr (bis Uhr) Theatersaal 20, /27, Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht Musik: Paul Dessau Berliner Ensemble Inszenierung: Claus Peymann Bühne: Frank Hänig Kostüme: Maria-Elena Amos Dramaturgie: Jutta Ferbers Licht: Karl-Ernst Herrmann, Ulrich Eh Musikalische Leitung: Rainer Böhm Monika Ritterhaus Anna F., Mutter von drei Kindern, zwei Söhnen und der stummen Kattrin, schlägt sich als Geschäftsfrau durch den Krieg. Dabei verliert sie ihr Vermögen, ihre einzige (späte) Liebe und ihre Kinder. Am Ende wird sie ganz alleine weiterziehen. Der große Klassiker im Welttheater des Bertolt Brecht! Es spielen Carmen-Maja Antoni Mutter Courage und Anke Engelsmann, Winfried Goos, Anna Graenzer, Ursula Höpfner-Tabori, Roman Kaminski,. Roman Kanonik, Manfred Karge, Michael Kinkel, Detlef Lutz, Gudrun Ritter, Michael Rothmann, Martin Schneider, Veit Schubert, Martin Seifert, Axel. Werner. Musiker: Matthias Erbe/Michael Yokas (Violine), Cathrin. Pfeifer (Akkordeon), Silke Eberhard (Altsaxophon, Klarinette, Bassklarinette),. Katharina Thomas (Klavier und Gesang) MIT.UNTERSTüTZUNG.DER. THEATERFREUNDE.DES. FöRDERVEREINS.THEATER.IN.GüTERSLOH.E. V. schauspiel Musiktheater Tanz 15

16 Donnerstag, 4. Oktober Uhr (bis Uhr) Theatersaal 20, /27, Die Kleinbürgerhochzeit von Bertolt Brecht Berliner Ensemble Inszenierung: Philip Tiedemann Bühne: Etienne Pluss Kostüme: Franz Lehr Musikalische Mitarbeit: Henrik Kairies Dramaturgie: Hermann Beil Barbara Braun Monika Rittershaus Der schönste Tag im Leben! Es ist Abend. Am Tisch sitzen die Hochzeitsgäste und essen. Die Feier findet in der neuen Wohnung des Hochzeitspaares statt. Wenig später ist nicht nur die Wohnung ein Schlachtfeld. Die Kleinbürgerhochzeit ist Brechts berühmtester Einakter, geschrieben 1919, eine turbulent grelle Farce über die Orgie der Hohlheit, der Langeweile, der Öde und der Vereinzelung (Brecht), die das Leben nicht nur diesem Paar beschert. Das Hochzeitspaar spielen Larissa Fuchs und Boris Jacoby. Die Gäste: Michael Kinkel, Carmen-Maja Antoni, Anke Engelsmann, Winfried Goos, Krista Birkner, Michael Rothmann, Jörg Thieme. MIT.UNTERSTüTZUNG.DER. THEATERFREUNDE.DES. FöRDERVEREINS.THEATER.IN.GüTERSLOH.E. V. 16 schauspiel Musiktheater Tanz

17 Sonntag, 7. Oktober Uhr (bis Uhr) Sonntag, 21. Oktober Uhr (bis Uhr) Theatersaal 20, /27, Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull nach dem Roman von Thomas Mann Eurostudio Landgraf Inszenierung: Katja Wolff Bühnenbild: Jan Freese Kostüme: Heike Seidler Choreographie: Nico Gaik Thomas Mann: Das äußere Leben des Felix verläuft, kurz zusammengefasst, wie folgt: Nach dem Tode seines Vaters in der rheinischen Provinzstadt treibt er, der nie mit einer Schule fertig geworden ist, sich in Frankfurt herum. Vom Militärdienst simuliert er sich auf geniale Weise frei (denn Krankheit vorzutäuschen ist er besonders begabt) und kann nun, zirka neunzehnjährig, in Paris eine Stellung antreten, die ihm sein Pate, ein schrulliger Maler, durch seine Verbindungen in einem großen Hotel verschafft hat. Auf der Reise, bei der Douane, entwendet er einer Dame ein Juwelenkästchen und hat, als Liftboy, dann mit eben dieser Dame ein noch weiter einträgliches Liebesverhältnis. Sie ist sehr reich verheiratet, Dichterin, die in ihm eine Verkörperung des Hermes, des gewandten Gottes der Diebe, sieht. So macht er die Bekanntschaft seines mythischen Vorbildes. Den Felix Krull spielt Friedrich Witte. Bernd Böhner schauspiel Musiktheater Tanz 17

18 K O M P E T E N Z I N K Ü C H E N nobilia-werke J. Stickling GmbH & Co. KG, Waldstraße 53-57, Verl Fon +49 (0) , Fax +49 (0) nobilia Küchen stehen seit mehr als 65 Jahren für zeitgemäßes individuelles Design und hervorragende Markenqualität. Die Verwendung hochwertiger Materialien, der Einsatz modernster Technologien und beste handwerkliche Perfektion sind Garantien für die langlebige Qualität einer nobilia Küche. Die Auszeichnung mit dem Goldenen M und das GS Zeichen für geprüfte Sicherheit sind unabhängige Belege unserer hohen Standards. Darüber hinaus sind nobilia Küchen PEFC-zertifi ziert, ein Beleg für den Einsatz von Holzwerkstoffen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Bezugsquellen. Bei einer nobilia Küche können Sie in jeder Beziehung sicher sein ein ganzes Küchenleben lang. nobilia Kompetenz in Küchen. 18 schauspiel Musiktheater Tanz

19 Samstag, 27. Oktober Uhr (bis Uhr) Sonntag, 28. Oktober Uhr (bis Uhr) und Uhr (bis Uhr) Theatersaal 25, /34, Eugen Onegin Ballett nach dem Versroman von Alexander Puschkin Musik von Peter I. Tschaikowsky, Alexander Sitkowetsky St. Petersburger Ballett-Theater Inszenierung und Choreographie: Boris Eifman Bühnenbild: Zinowy Margolin Kostüme: Olga Schaischmelaschwili, Peter Okunev Licht: Gleb Filschtinsky, Boris Eifman A. Kudryashova Alexander Puschkin hat in seiner Novelle Eugen Onegin ein poetisches Bild der russischen Seele geschaffen. Boris Eifman versucht, deren Geheimnisse im Tanz auszudrücken. Die alte Welt ist kollabiert, und das jetzige Leben diktiert neue Gesetze. Lensky nimmt seinen Freund Onegin mit auf das Land. Sie begegnen einer Gruppe junger Mädchen, unter ihnen Tatjana und ihre Schwester Olga, der Verlobten von Lensky. Tatjana verliebt sich auf der Stelle in den eleganten Onegin und lässt sich dazu hinreißen, ihm in einem Brief ihre Liebe zu offenbaren. schauspiel Musiktheater Tanz 19

20 Donnerstag, 1. November 2012 Freitag, 2. November Uhr (bis Uhr) Theatersaal 20, /27, Mein Kampf Farce von George Tabori Theater Poetenpack Potsdam Inszenierung: Andreas Hueck Bühnenbild und Kostüme: Janet Kirsten Komposition: Bardo Henning Janet Kirsten Erzählt wird die Geschichte der Wandlung des Menschen Adolf Hitler in das Monster Hitler. Ort des Geschehens ist ein Männerwohnheim in Wien, um Hier trifft der junge Adolf Hitler, der sich an der Kunstakademie bewerben möchte, auf den jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl, der sich rührend um den unerfahrenen Provinzler kümmert, ihn mit Hühnersuppe aufpäppelt und ihm zeigt, wie man sich einen anständigen Bart schneidet. Herzl will ein Buch schreiben. Sie verständigen sich auf den Titel Mein Kampf. Auftragsproduktion des Kultursekretariats NRW Gütersloh 20 schauspiel Musiktheater Tanz

21 Montag, 5. November 2012 Donnerstag, 15. November Uhr (bis Uhr) Theatersaal 25, /34, Carmen Opera comique nach der Novelle von Prosper Mérimée Musik von Georges Bizet, Text von Henry Meilhac und Ludovic Halévy In deutscher und französischer Sprache. Musikalische Leitung: Erich Wächter Inszenierung: Kay Metzger Bühnenbild und Kostüme: Petra Mollérus Landestheater Detmold Carmen sorgte bei der Uraufführung am 3. März 1875 in der Pariser Opéra Comique für erregte Gemüter: In der Dreiecksgeschichte vertritt die Titelheldin sinnlich und offensiv eine Position jenseits der damaligen Moral. Georges Bizet und seine Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy schufen eine facettenreiche Figur; aus der harten Andalusierin in Prosper Mérimées Novelle von 1845 formten sie eine der vielschichtigsten Frauengestalten der Operngeschichte. Georges Bizets Oper atmet spanisches Kolorit, ohne konkrete Anleihen in der andalusischen Folklore zu suchen. schauspiel Musiktheater Tanz 21

22 Montag, 12. November Uhr (bis Uhr) Theatersaal 25, /34, Anatevka (Fiddler on the roof Der Fiedler auf dem Dach) Musical von Jerry Bock Text von Joseph Stein nach dem Roman Tevje, der Milchiger (1894/1916) von Sholem Aleichem, Gesangstexte von Sheldon Harnick Inszenierung: Adriana Altaras Bühnenbild: Martin Fischer Kostüme: Yashi Tabassomi Städtische Bühnen Osnabrück Wenn ich einmal reich wär, so beginnen die Tagträume des jüdischen Milchmanns Tevje aus dem ukrainischen Schtetl Anatevka.. Tevje ist arm, aber zufrieden, ein Adriana Altaras humorvoller Mensch, der regelmäßig Zwiesprache mit seinem Gott hält. Er und seine Frau Golde haben fünf Töchter, die es unter die Haube zu bringen gilt. Doch die drei ältesten haben in Sachen Heiraten andere Vorstellungen als ihre traditionsbewussten Eltern: Zeitel verzichtet für den armen Schneider Mottel auf eine glänzende Partie, Hodel verliebt sich in den Revolutionär Perchik, und Chava ausgerechnet in einen Christen. Auch sonst gerät das friedliche Leben im Schtetl mehr und mehr aus den Fugen. Anatevka war 1964 am Broadway ein.überraschungserfolg beschert. 22 schauspiel Musiktheater Tanz

23 Dienstag, 27. November 2012 Mittwoch, 28. November Uhr (bis Uhr) Theatersaal 20, /27, Viel Lärm um nichts von William Shakespeare Übersetzung: Maik Hamburger Bremer Shakespeare Company Inszenierung: Lee Beagley Bühnenbild: Heike Neugebauer Kostüme: Uschi Leinhäuser Marianne Menke Männer, aus dem Krieg zurück, statten einem Freund einen Besuch ab. Claudio und Benedick, zwei von ihnen, treffen Hero und Beatrice wieder, Mädchen, mit denen sie bereits vor dem Krieg flirteten. Sie sind verliebt, alle freuen sich und könnten glücklich miteinander leben. Doch dann droht die Idylle, tragisch zu enden: Gemeine Lügen des unehelichen Bruders, Don John, diffamieren Hero als Flittchen. Claudio und seine Freunde fallen auf die Intrige herein, und die geschockte Hero, bereits als Braut geschmückt, fällt vor dem Traualtar in Ohnmacht. Doch eine Gang höchst tölpelhafter Gerichtsdiener entdeckt die Wahrheit. Das Happyend ist gerettet. schauspiel Musiktheater Tanz 23

24 Anzeige 215x133_AP_Layout :02 Seite 1 SCHÖN, DASS SIE DA SIND! Das Erfolgsgeheimnis eines guten Hotels liegt vor allem in seinem Service nicht im übertriebenen Luxus. Zum Wohlbefinden brauchen Gäste mehr: ruhige, geräumige Zimmer mit geschmackvoller Einrichtung ebenso wie die herzliche Aufmerksamkeit der Gastgeber und die liebenswürdige Betreuung durch alle Mitarbeiter des Hauses. Öffnungszeiten: Täglich mittags und abends außer Samstagmittag APPELBAUM HOTEL & RESTAURANT Neuenkirchener Straße Gütersloh fon fax schauspiel Musiktheater Tanz

25 Montag, 3. Dezember Uhr (bis Uhr) Theatersaal 20, /27, Das zweite Kapitel Eine romantische Komödie von Neil Simon Komödie Winterhuder Fährhaus Theater & Komödie Berlin Inszenierung: Herbert Herrmann Bühne: Anja Wegener Kostüme: N & H Georg ist Schriftsteller, Jennie erfolgreiche Schauspielerin, beide haben das erste Kapitel ihres Liebeslebens gerade hinter sich: Georgs Frau ist vor einiger Zeit gestorben, Herbert Hermann Jennie frisch geschieden. Nahestehende sind der Meinung, die beiden würden hervorragend zueinander passen. Georg sträubt sich anfangs massiv, da sein Bruder Leo ihn bisher mit, in seinen Augen, unmöglichen Frauen zusammenzubringen versuchte. Jennie ging es genauso mit den Empfehlungen ihrer besten Freundin Faye. Beide haben nur einen Wunsch: Ruhe und auf keinen Fall neue Bekanntschaften! Thomas Grünholz schauspiel Musiktheater Tanz 25

26 Samstag, 8. Dezember Uhr (bis Uhr) Theatersaal 25, /34, Hänsel und Gretel Märchenoper für die ganze Familie Musik von Engelbert Humperdinck Text von Adelheid Wetter Landestheater Detmold Musikalische Leitung: Erich Wächter Inszenierung: Thomas Mittmann Bühne: Michael Engel Kostüme: Torsten Rauer Rainer Worms Die Mutter schickt Hänsel und Gretel zur Bestrafung in den Wald,..Beeren zu sammeln. Dort wohnt, in einem Haus aus Lebkuchen, eine Hexe. Die Geschwister verirren sich. Hungrig verzehren sie die gesammelten Beeren und schlafen bald darauf ein. Am nächsten Morgen entdecken sie das Häuschen der Knusperhexe. Die Alte fängt sie zunächst, doch die beiden schaffen es, sich zu befreien. Bald erscheinen auch die Eltern. Engelbert Humperdincks Kombination des alten Grimmschen Märchenstoffes mit spätromantisch-opulenter Musik zieht kleine und große Zuschauer in ihren Bann. 26 schauspiel Musiktheater Tanz

27 IN BEWÄHRTER WALKENHORST QUALITÄT BIETEN WIR IHNEN FOLGENDE AUTOMARKEN: Vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine, vom Sportwagen bis zum Familien- Van, vom SUV bis zum Transporter bietet Walkenhorst alles aus einer Hand. Walkenhorst. Wir lieben Autos. Jetzt auch: BMW Alpina Hyundai Autohaus Melle Johann-Uttinger-Str. 6 12, Melle Tel , Fax -199 BMW MINI Alpina Autohaus Osnabrück Sutthauser Str. 292, Osnabrück Tel , Fax -199 BMW Alpina KIA Autohaus Ibbenbüren Rudolf-Diesel-Str. 1 3, Ibbenbüren Tel , Fax -199 BMW MINI Alpina Wiesmann Autohaus Gütersloh Hülsbrockstr. 83, Gütersloh Tel , Fax -199 BMW Alpina Autohaus Diepholz Wankelstr. 1, Diepholz Tel , Fax -199 Renault Nissan Dacia Hyundai Autohaus Hasepark Franz-Lenz-Str. 16, Osnabrück Tel , Fax -199 Renault Dacia Hyundai Autohaus Dammstraße Dammstr. 43, Gütersloh Tel , Fax -199 Die Geschäftsleitung der Walkenhorst Gruppe: Markus Bichowski, Harro F. Walkenhorst, Stephan Schulte und Henry Walkenhorst (v. l. n. r) Jahres- & Gebrauchtwagen Autohaus Harsewinkel Mühlenwinkel 3, Harsewinkel Tel , Fax -199 schauspiel Musiktheater Tanz 27

28 28 schauspiel Musiktheater Tanz

29 Sonntag, 16. Dezember Uhr (bis Uhr) und Uhr (bis Uhr) Theatersaal 25, /34, Orpheus in der Unterwelt Operette von Hector Crémieux Musik von Jacques Offenbach Inszenierung: Walter Sutcliffe Bühnenbild und Kostüme: Okarina Peter, Timo Dentler Städtische Bühnen Osnabrück Orpheus und Euridyke, das Liebespaar der Antike, führen bei Jacques Offenbach alles andere als eine klassische Ehe. Eurydike ist ihres Gemahls, Geigenvirtuose und Direktor des Konservatoriums zu Theben, so überdrüssig, dass sie ihr Verhältnis mit Aristeus, einem Schäfer, kaum mehr vertuscht. Hinter Aristeus verbirgt sich jedoch kein anderer als Pluto, der Herr der Unterwelt. Der inszeniert den tragischen Tod Eurydikes und nimmt die Geliebte mit sich in den Hades. Eigentlich ist Orpheus ganz froh, seine Frau los zu sein, kann er sich doch nun seinen Schülerinnen widmen. Doch dann tritt die Öffentliche Meinung auf den Plan. Sie besteht energisch darauf, dass Orpheus die Gattin zurückholt. Orpheus in der Unterwelt markiert die Geburtsstunde der Operette. Mitreißende tänzerische Melodien, darunter der berühmte Cancan, sorgten schon 1858, im Jahr der Uraufführung, für den großen Erfolg. orpheus AND EURyDICE GEMäLDE. VON. MICHAEL. PUTZ- Richard, 1868 schauspiel Musiktheater Tanz 29

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