BWL-Spezialisierung: International Management

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1 BWL-Spezialisierung: International Management Professuren: Swoboda und Haunschild Kurzcharakterisierung und Einordnung: Die BWL-Spezialisierung International Management ist ein Spezialisierungsmöglichkeit im Bereich Strategisches Management. Im Vordergrund dieser Spezialisierung stehen strategische Entscheidungen und Aktivitäten international tätiger Unternehmen wie auch länderspezifische und länderübergreifende Personal- und Führungsherausforderungen. Dabei wird über klassisch produzierende Unternehmen hinaus der Fokus auf deren internationale unternehmensexterne und -internen Dienstleistungserstellung und auf zunehmend internationalisierende Dienstleistungsunternehmen gelegt. Eine marktorientierte, dynamische und personalführungs- und gesellschaftsorientierte Sicht prägt die vermittelten Perspektiven. Die beiden Module International Business und International Human Resource Management and European Labour Studies umfassen unterschiedliche thematische, theoretische und methodische Zugänge zur Internationalisierung und zu internationalen Unternehmen sowie zu den jeweils aktuell ausgewählten und vertiefend behandelten Themen. Modulname: International Business BWL-Spezialisierung: International Management (A) Kennummer Workload 300 h 1 Lehrveranstaltungen (zwei werden angeboten) a) International Strategies & Marketing- Management b) Internationalisation Processes & Unternehmensführung c) Cultural Business Issues, International Retailing Credits 10 Kontaktzeit Studiensemester 1. Semester 4 SWS / 45 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen Häufigkeit des Angebots jedes Wintersem. Selbststudium 90 h Dauer 1 Semester geplante Gruppengröße 50 Studierende Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls ausgewählte in den inhaltlichen Bereichen relevanten Theorien, Ansätze und Modelle kennen und Entscheidungen international tätiger Unternehmung übertragen können. Es werden drei Teilzeile verfolgt: Zum Ersten sollen Studierende die grundlegenden Potenziale der Unternehmen in der Konfiguration und Koordination internationaler Wertschöpfungsaktivitäten erfassen können. Zum Zweiten sollen sie die kritischen Entscheidungs- und Erfolgsfaktoren in der Bearbeitung internationaler Absatzmärkte kennen, so die Strategiekonforme Marktengagements, Transaktionsformen und

2 Marktbearbeitung. Zum Dritten werden ausgewählte dynamische Fragestellungen und vornehmlich wissenschaftliche Studien aufgegriffen, so bevorzugt Prozesse der Internationalisierung. Insgesamt lernen Studierende auf Basis aktueller internationaler Forschungserkenntnisse selbst empirische Studien zu konzipieren (Bezugsrahmen, Messung und Auswertung), meistens auf der Basis verhaltenswissenschaftlicher Managementansätze. Das Modul besteht ja nach Angebot in jedem Jahr aus zwei der drei Veranstaltungen. 3 Inhalte a) International Strategies and Marketing-Management Diese Veranstaltung trägt einerseits der internationalen Verflechtung der unternehmerischen Wertschöpfung Rechnung, die sich über die traditionell international tätigen, produzierenden Unternehmen zunehmend auch auf Dienstleistungsunternehmen erstreckt. Behandelt werden theoretische Ansätze und Modelle, welche einen Erklärungsbeitrag für Entscheidungen in internationalen Märkten leisten. Studierende sollen befähigt werden, die Wettbewerbs- und Wertschöpfungsstrategien international tätiger Unternehmen kritisch reflektieren zu können. Vor allem werden Fragen der internationalen Marktbearbeitung behandelt, wobei neben den originären Basisentscheidungen zum Marktengagement, zur Wahl der Markteintrittsstrategie und zur Marktbearbeitung, die Interdependenzen zwischen den Teilentscheidungen thematisiert werden. b) Internationalisation Processes und Unternehmensführung Diese Veranstaltung greift in Seminar-, Übungs- bzw. Fallstudienform Themen des International Business auf, wie die Dynamik der Internationalisierung (Prozesse, Switches), der Führung (Strukturen, Systeme, Kultur) oder Sektorspezifika (mittelständische Unternehmen, Dienstleister). Das Verstehen, die Präsentation und Diskussion entsprechender Forschungsstudien sowie von Fallstudien in Kleingruppen, basierend auf einem Selbststudium der Literatur, sind konstitutive Merkmale der Veranstaltung und eine Grundlage für die i.d.r. schriftliche Prüfung. Am Ende der Veranstaltung sollen ausgewählte Studien aus internationalen Journals sowie Konstruktionsprinzipien von theoriebasierten Frameworks sowie ggf. Methoden der empirischen Modellprüfung ( Measurement, Reliability-/Validity- Tests and Analyses ) bekannt sein. c) Cultural Business Issues, International Retailing In dieser Veranstaltung werden aktuelle Themen i.d.r. aus der Kultur- und Länderspezifischen Forschung und/oder aus Dienstleistungsbranchen, so Handelsunternehmen behandelt. Erklärungsansätze entsprechender Fragestellungen werden vermittelt. Im Vordergrund steht i.d.r. das Kundenverhalten (z.b. interkulturelle Wirkungsmodelle) oder die Internationalisierung von Handels- bzw. Serviceunternehmen (so marktorientierte Entscheidungen, aber auch die Führung und Koordination der Aktivitäten). I.d.R. werden sowohl Konstruktionsprinzipien theoriebasierter Bezugrahmen sowie ausgewählte Methoden der empirischen Modellprüfung vermittelt. 4 Lehrformen Lehrveranstaltung a): Vorlesung mit Lektürekurs, mit Fallstudien sowie Gastvorträgen, ggf. Exkursionen und Übungs- sowie gecoachten Selbststudiumssequenzen Lehrveranstaltung b): Seminar oder Übung mit Hausarbeiten und Analyse, Referate und ggf. Gruppenarbeiten über Forschungsstudien (Präsenzpflicht) Lehrveranstaltung c): Vorlesung, Seminar oder Übung mit Lektürekurs und gecoachtem Selbststudium, mit Fallstudien sowie Gastvorträgen 5 Teilnahmevoraussetzungen Formal: keine Inhaltlich: keine 6 Prüfungsformen Klausur (90 Min.) oder Hausarbeit mit Präsentationen Die jeweils gültige Prüfungsform wird zu Beginn eines Moduls durch den Veranstalter bekannt

3 gegeben. 7 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulklausur bzw. der Hausarbeit Prüfungsvorleistung: Ggf. erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltung b) oder c) 8 Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) keine 9 Stellenwert der Note für die Endnote 10/ Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Univ.-Prof. Dr. Prof. h.c. Bernhard Swoboda /Univ.-Prof. Dr. Prof. h.c. Bernhard Swoboda und Mitarbeiter; ggf. Honorarprofessoren, Lehrbeauftragte und Gastreferenten 11 Sonstige Informationen Bei Veranstaltungen b) und ggf. c) besteht Anwesenheitspflicht und die Notwendigkeit Texte in englischer Sprache zu analysieren. Bei der Wahl der Spezialisierung International Management (A und B) sind die Veranstaltungen nicht für andere Spezialisierungen nutzbar, z.b. Modul International Human Resource Management and European Labour Studies kann die Spezialisierung International Management nicht parallel zur Spezialisierung Human Resource Management und Organization Studies gewählt werden (siehe die Modulbeschreibungen Spezialisierungen Human Resource Management und Organisation Studies und Handel und Consumer Marketing ). Die Veranstaltungen dieses Moduls werden in deutscher oder englischer Sprache gehalten. Modulname: International Human Resource Management and European Labour Studies BWL-Spezialisierung: International Management (B) Kennummer Workload 300 h 1 Lehrveranstaltungen a) International Human Resource Management and Comparative Industrial Relations b) European Labour Studies Credits 10 Kontaktzeit Studiensemester 2. Semester 4 SWS / 60 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen Häufigkeit des Angebots jedes Sommersem. Selbststudium 90 h Dauer 1 Semester geplante Gruppengröße

4 Zentrales Lernziel ist es, dass die Studierenden am Ende des Moduls auf der Basis vertiefter Kenntnisse des institutionellen Kontextes ausgewählter Länder ein Grundverständnis für die institutionelle Einbettung und die daraus resultierenden nationalen Unterschiede des Human Resource Management und der Industriellen Beziehungen erlangen. Einen besonderen Schwerpunkt stellt hierbei der europäische Wirtschaftsraum dar. Studierende sollen in der Lage sein, die institutionellen Kontexte ausgewählter Länder sowie Entwicklungen auf europäischer Ebene zu erläutern und zu vergleichen, diese Kenntnisse auf praktische Anwendungsfälle des internationalen Human Resource Management zu übertragen und Lösungsansätze kritisch zu beurteilen sowie aktuelle Konvergenz- und Divergenztendenzen von Human Resource Management-Praktiken und Industrial Relations-Systemen kritisch zu reflektieren. 3 Inhalte International Human Resource Management and Comparative Industrial Relations Die Veranstaltung erläutert die Relevanz des nationalen institutionellen Kontext (Business Systems, Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Arbeits- und Sozialrecht, Industrielle Beziehungen) für das HRM und vergleicht systematisch die institutionellen Rahmenbedingungen des HRM in ausgewählten Ländern. Daneben wird diskutiert, inwiefern sich nationale HRM Praktiken und Institutionen durch Globalisierungstendenzen und dominante Akteure angleichen und inwiefern sich lokale bzw. nationale Lösungen behaupten. Ausgehend von dieser komparativen Betrachtung werden Ansatzpunkte und Kernprobleme eines Management multinationaler Unternehmen herausgearbeitet, wie z.b. das Management interkultureller Teams, Expatriation und der nationale bzw. kulturelle Grenzen überschreitende Transfer von HRM Praktiken. Die zentralen Themen des Moduls werden anhand von konkreten Beispielen aus Wissenschaft und Praxis mit dem Schwerpunkt Dienstleistungsunternehmen erläutert und mittels geeigneter Übungen und ggf. Fallstudien vertieft. European Labour Studies In dieser interaktiven Veranstaltung werden aktuelle und/oder spezielle Themen des International Human Resource Management und der Comparative Industrial Relations mit dem Schwerpunkt Europa vertieft. Die Themenauswahl orientiert sich dabei an zentralen und aktuellen Problemstellungen aus der wissenschaftlichen Literatur, der Unternehmenspraxis und der europäischen Beschäftigungspolitik. Die Themen werden in unterschiedlichen Formen diskutiert (z. B. Übungen mit Aufgaben, Fallstudien, kursorischen Lektüren).

5 4 Lehrformen Lehrveranstaltung a) Vorlesung mit Lektürekurs und ggf. Fallstudien, Übungen sowie Gastvorträgen Lehrveranstaltung b): Übung mit Aufgaben oder Übung mit Hausarbeit, Referat und ggf. Gruppenarbeiten 5 Teilnahmevoraussetzungen Formal: keine Inhaltlich: keine 6 Prüfungsformen Klausur (90 Min.) oder Hausarbeit mit Präsentationen Die jeweils gültige Prüfungsform wird zu Beginn eines Moduls durch den Veranstalter bekannt gegeben. 7 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Bestehen der Modulklausur bzw. der Hausarbeit Prüfungsvorleistung: Erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltung b) 8 Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) Keine 9 Stellenwert der Note für die Endnote 10/ Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende Univ.-Prof. Dr. Axel Haunschild/Univ.-Prof. Dr. Axel Haunschild und Mitarbeiter; Univ.-Prof. Dr. Dieter Sadowski /Univ.-Prof. Dr. Dieter Sadowski und Mitarbeiter ggf. Honorarprofessoren, Lehrbeauftragte und Gastreferenten 11 Sonstige Informationen Bei der Wahl der Spezialisierung International Management (A und B) sind die Veranstaltungen nicht für andere Spezialisierungen nutzbar, z.b. Modul International Human Resource Management and European Labour Studies und damit Spezialisierung International Management kann nicht parallel zur Spezialisierung Human Resource Management und Organization Studies gewählt werden (siehe die Modulbeschreibungen Spezialisierungen Human Resource Management und Organisation Studies und Handel und Consumer Marketing ). Die Veranstaltungen dieses Moduls werden in deutscher oder englischer Sprache gehalten.

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