FINANZORDNUNG des Badischen Schachverbandes e.v.

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1 FINANZORDNUNG des Badischen Schachverbandes e.v. INHALTSVERZEICHNIS: Seite 1 Allgemeine Grundsätze Verbandsbeiträge Folgen von Zahlungsverzug Haushaltsplan Jahresabschluss Auslagenerstattung Kassenprüfung Übertragbarkeitsklausel Schlussbestimmungen... 5 Finanzordnung des BSV 1/5

2 1 Allgemeine Grundsätze 1. Die Finanzordnung des Badischen Schachverbandes e.v. (im folgenden BSV genannt) regelt in Ergänzung zur Satzung des BSV die Haushalts-, Kassen- und Vermögensverwaltung des BSV. 2. Die dem BSV für seine Aufgaben zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sind nach den Grundsätzen der Sparsamkeit und der Wirtschaftlichkeit zu verwalten. 3. Der Vollzug des Haushaltsplanes obliegt dem Schatzmeister. 4. Ist der Schatzmeister länger andauernd verhindert, die Finanzangelegenheiten zu verwalten, kann mit Zustimmung des Präsidiums die Aufgabe des Schatzmeisters auf eine andere Person delegiert werden. 5. Das Inventar des BSV ist in einem Inventarverzeichnis zu erfassen. 6. Der Zahlungsverkehr ist nach Möglichkeit bargeldlos über die Konten des BSV abzuwickeln. 7. Die Buchführung des BSV hat den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung zu entsprechen. 2 Verbandsbeiträge 1 Der BSV erhebt von seinen Mitgliedern gemäß 21 der Satzung Beiträge. 2 Der Gesamtbetrag, der an den BSV abzuführen ist, setzt sich zusammen aus 2.1 dem Beitragsanteil des BSV, 2.2 dem Beitragsanteil des Deutschen Schachbundes, 2.3 dem Beitragsanteil des Sportbundes, soweit dieser nicht selbst vom Sportbund erhoben wird. 3 Mit den Verbandsbeiträgen werden die Aufwendungen für Spieleranmeldungen, das Verbandsorgan sowie sonstige umlagefähige Aufwendungen erhoben. 4 Maßgebend für die Berechnung der Beiträge sind die Mitgliederzahlen, die bei der Passstelle zum 1.1. eines Jahres ausgewiesen werden. 5 Beschwerden über die Höhe des Beitrages haben keine aufschiebende Wirkung für die Beitragszahlung. 3 Folgen von Zahlungsverzug 1. Sind Vereine mit ihren Melde- und Zahlungsverpflichtungen in Verzug, so ruhen ihre Rechte aus Satzung und Ordnungen des BSV ab einer Kalenderwoche nach Mahnung durch den BSV für die Dauer des Rückstandes. Finanzordnung des BSV 2/5

3 2. In besonderen Fällen kann das Präsidium des BSV beschließen, den Verein vom Spielbetrieb zu suspendieren und/oder vom BSV auszuschließen. 3. Bei Zahlungsverzug gelten im übrigen die grundsätzlichen Bestimmungen der Verfahrensordnung. 4 Haushaltsplan 1. Der Haushaltsplan hat eine Aufstellung aller zu erwartenden Einnahmen und aller geplanten Ausgaben zu enthalten. Die Einzelansätze sind sinnvoll aufzugliedern. 2. Einnahmen und Ausgaben sind getrennt voneinander in voller Höhe zu veranschlagen. Von den Einnahmen dürfen vorweg keine Ausgaben abgezogen werden, auf Ausgaben dürfen vorweg keine Einnahmen angerechnet werden (Bruttoprinzip). 3. Der Haushaltsplan wird jährlich vom Schatzmeister vorbereitet und dem Präsidium vorgelegt. 4. Im Haushaltsplan sind auszuweisen die Ansätze für das laufende Jahr, das Vorjahr und die Ergebnisse des Vorjahres. 5. Das Präsidium legt den von ihm beschlossenen Haushaltsplan dem Erweiterten Präsidium zur Beratung vor. Die Genehmigung obliegt dem Verbandstag. 6. Innerhalb einzelner Kontengruppen sind Ausgaben gegenseitig deckungsfähig. 7. Aus dem Haushaltsplan können keine Rechte abgeleitet werden. 8. Nicht vom Haushaltsplan gedeckte Zahlungen, die auf rechtlichen Verpflichtungen beruhen, dürfen gezahlt werden. Anderweitige, nicht vom Haushaltsplan gedeckte Zahlungen, bedürfen der Zustimmung des Präsidiums. 5 Jahresabschluss 6 Der Schatzmeister hat am Ende des Geschäftsjahres die Konten abzuschließen, einen Jahresabschluss zu fertigen, einen Haushaltsvergleich sowie eine Aufstellung des Geldvermögens zu erstellen. Außerdem ist die Veränderung zum Vorjahr auszuweisen. 7 Alle Einnahmen und Ausgaben sind in der Jahresrechnung des Jahres zu erfassen, in dem sie eingegangen oder geleistet worden sind. 8 Einnahmen und Ausgaben im Folgejahr, die sich auf ein abgelaufenes Rechnungsjahr beziehen, sind gesondert auszuweisen. 9 Der dem Verbandstag vorzulegende Kassenbericht hat insbesondere folgende Teile zu enthalten: 9.1 Anfangsbestand und Endbestand des Geldvermögens; 9.2 Kassen- und Bankbestände; 9.3 Haushaltsplan des abgelaufenen Jahres; 9.4 Haushalts-Iststand des abgelaufenen Jahres. Finanzordnung des BSV 3/5

4 6 Auslagenerstattung 1. Auslagen werden nur auf Antrag erstattet. 2. Bei Bahnfahrten werden nur die tatsächlichen Aufwendungen der 2. Klasse erstattet. 3. Bei Pkw-Nutzung werden pro km 0,25 erstattet, für Pkw-Mitfahrer 0,05 (maximal 0,30 ). 4. Für ganztägige Sitzungen wird eine Tagespauschale bezahlt, sofern die Verpflegung nicht vom BSV unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird. Die Tagespauschale beträgt bei Sitzungen von 6 bis 8 Stunden 16,50, bei Sitzungen über 8 Stunden 19, Sächliche Auslagen werden nach Beleg erstattet. Bei Porto und Telefon genügt eine einfache Aufstellung. In Einzelfällen können sächliche Kosten auch pauschaliert werden. 6. Grundsätzlich sollen Aufwendungen im selben Rechnungsjahr abgerechnet werden in dem sie entstanden sind. In begründeten Ausnahmefällen kann der Schatzmeister eine Abrechnung bis spätestens 31. Januar des Folgejahres, in dem sie entstanden ist, akzeptieren. 7. Auf Antrag kann der Schatzmeister einen Vorschuss auf entstehende Aufwendungen bewilligen. Der Vorschuss ist zeitnah abzurechnen, generell jedoch in dem Geschäftsjahr, in dem er eingeräumt worden ist. 8. Der Schatzmeister ist berechtigt, die Erstattung von Aufwendungen zu verweigern oder die Abrechnung nicht anzuerkennen, wenn die Kosten unangemessen hoch oder nicht nachprüfbar sind oder Belege fehlen 7 Kassenprüfung 1. Die Prüfung erstreckt sich auf den Kassenbestand, die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und auf die Einhaltung der Finanzordnung. 2. Zur Durchführung ihrer Aufgaben ist den Kassenprüfern Einblick in die Konten und Belege sowie die dazu gehörenden Unterlagen zu gewähren. 3. In Protokolle des Präsidiums ist den Kassenprüfern Einsicht zu gewähren, soweit darauf Zahlungen beruhen. 4. Über die Kassenprüfung ist von den Kassenprüfern eine Niederschrift zu erstellen, in der das Ergebnis der Prüfung dokumentiert ist. Über die Prüfung ist dem Verbandstag zu berichten. 8 Übertragbarkeitsklausel Die Finanzordnung gilt entsprechend für andere Kassen, in denen Gelder des BSV bewirtschaftet oder verwaltet werden, sofern für diese Kassen keine eigenständige Regelung verabschiedet worden sind. Finanzordnung des BSV 4/5

5 9 Schlussbestimmungen 1. Die Finanzordnung kann mit einfacher Stimmenmehrheit vom Verbandstag geändert werden. 2. Die Finanzordnung tritt durch Beschluss des Verbandstages am in Bräunlingen mit sofortiger Wirkung in Kraft. Finanzordnung des BSV 5/5

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