MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK"

Transkript

1 Ausgabe 10/2015 Editorial WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK Im September verblieben die internationalen Finanzmärkte weiter im Krisenmodus. Enttäuschend ausgefallene chinesische Konjunkturdaten sorgten erneut für eine Zunahme der globalen Wachstumsängste. So beschleunigte sich der Rückgang der Einfuhren der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft im August binnen Jahresfrist auf 13,8 Prozent. Rückläufige Importe deuten in der Regel auf eine Schwäche der Binnenwirtschaft hin. Weitere Hinweise auf ein gegenwärtig schwaches Wachstumsumfeld in China lieferten die Entwicklungen wichtiger Preissteigerungsraten, die wiederum deutlich unterhalb des von der chinesischen Zentralbank gewünschten Niveaus verblieben. Daneben übertraf im August die Industrieproduktion ihr entsprechendes Vorjahresniveau lediglich um 6,1 Prozent. In der Vergangenheit waren zweistellige Wachstumsraten die Regel. Die Einzelhandelsumsätze legten im Jahresvergleich ebenfalls nur um vergleichsweise schwache 10,8 Prozent zu. Die Investitionsnachfrage präsentierte sich im Jahresvergleich sogar rückläufig. Beobachter gingen vor dem Hintergrund der schwachen Verfassung der Binnenwirtschaft von weiteren geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank aus. Fachleute wiesen jedoch daraufhin, dass dadurch die Währung unter Druck geraten könnte und über den Verkauf von Devisenreserven gestützt werden müsste. Diese hatten sich zuletzt sichtbar verringert. Der Verkauf von Auslandsaktiva durch die Notenbank reduziert jedoch tendenziell die im Inland zur Verfügung stehende Liquidität, wodurch die zusätzlich erfolgten geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen konterkariert werden. Weiterhin deutet ein Rückgang von Devisenreserven auf eine Währungsschwäche hin, die erneut Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten zur Folge haben könnte. Auch aus Japan trafen enttäuschende Wirtschaftsdaten ein. So vergrößerte sich im August das Minus im Außenhandel um mehr als das Doppelte auf 570 Mrd. Yen. Analysten machten hierfür das schwierige wirtschaftliche Umfeld in den asiatischen Handelspartnerländern verantwortlich. Damit deutet sich an, dass die jüngsten aus dem Außenhandel stammenden Wachstumsimpulse auf die japanische Volkswirtschaft ihren Höhepunkt überschritten haben könnten. In Kombination mit der zuletzt schwachen Binnennachfrage mehrten sich Forderungen an die Zentralbank, zur Konjunkturstützung ihre Geldpolitik weiter zu lockern. Die Notenbank widerstand diesem Druck jedoch und beließ ihr Anleihekaufprogramm mit jährlich 80 Bill. Yen auf unverändertem Niveau. Last but not least drückte die Dieselaffäre von Volkswagen abschließend ebenfalls auf die Stimmung der Marktteilnehmer. Risikoanlagen sahen sich daher in der Berichtsperiode erneut hohem Abgabedruck ausgesetzt. SCHLINGERKURS DER US-NOTENBANK Die US-Notenbank (Fed) hat die Leitzinsen mit 0,25 Prozent auf ihrem seit rund sieben Jahren existierenden Rekordtief unverändert belassen. Begründet wurde dieser Schritt in erster Linie mit den derzeit hochvolatilen Finanzmärkten. Daneben wurden die niedrigen Inflationsraten und die zuletzt gesunkenen Inflationserwartungen für ein Stillhalten angeführt. Nach Ansicht von Beobachtern beabsichtigt die Fed mit einer Zinserhöhung so lange zu warten, bis die Auswirkungen der jüngsten Turbulenzen, ausgehend von China und anderen Schwellenländern, besser abzuschätzen sind. Insgesamt sahen die Währungshüter die US-Konjunktur aber weiterhin auf moderatem Wachstumskurs. Die Entwicklung der globalen Konjunktur wurde hingegen wesentlich kritischer eingeschätzt. Demnach könnten die jüngsten Entwicklungen der Weltwirtschaft die US-Konjunktur bremsen und den Abwärtsdruck bei der Preisentwicklung aufrechterhalten. Angesichts der durch die pessimistische Einschätzung der globalen Konjunktur ausgelösten Finanzmarktturbulenzen ruderte die Vorsitzende der US-Notenbank, Janet Yellen, jedoch zurück. Sie erklärte, die meisten Mitglieder des Entscheidungsgremiums gingen weiterhin von einer Leitzinsanhebung in diesem Jahr aus.

2 FINANZMÄRKTE IM ÜBERBLICK 2 / 8 Finanzmärkte im Überblick GELDMARKTRENDITEN IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS) Land Ende 2014 Veränderung in Basispunkten 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR -0,04 0, ,09-0,04 GBP 0,58 0,56 2 0,59 0,55 CHF -0,73-0, ,02-0,96 USD 0,33 0,26 7 0,35 0,23 JPY 0,08 0,11-3 0,12 0,08 WÄHRUNGEN (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in % 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR/GBP 0,74 0,78-5,1 0,80 0,69 EUR/CHF 1,09 1,20-9,2 1,21 0,86 EUR/USD 1,12 1,21-7,4 1,29 1,05 EUR/CAD 1,49 1,40 6,4 1,56 1,30 EUR/AUD 1,59 1,48 7,4 1,63 1,37 EUR/YEN , KAPITALMARKTRENDITEN IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in Basispunkten 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR 10 J 0,59 0,54 5 1,06 0,05 EUR 30 J 1,33 1,36-3 1,88 0,41 GBP 10 J 1,77 1,76 1 2,47 1,34 CHF 10 J -0,12 0, ,50-0,28 USD 10 J 2,04 2, ,52 1,64 USD 30 J 2,85 2, ,28 2,22 AKTIENMÄRKTE (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in % 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief DJ EURO STOXX , ,43-1, , ,63 Deutschland (DAX) , ,55-1, , ,97 Frankreich (CAC 40) 4.455, ,75 4, , ,11 England (FTSE 100 EOD) 6.061, ,09-7, , ,87 Schweiz (SMI) 8.513, ,37-5, , ,83 USA (Dow Jones) , ,07-8, , ,33 USA (S&P 500) 1.920, ,90-6, , ,66 Japan (Topix) 1.411, ,51 0, , ,22 MSCI World 1.581, ,67-7, , ,51 BASISPUNKT Einheit für die Kurs- oder Renditeänderung eines Finanzinstruments. Ein Basispunkt entspricht dem hundertsten Teil eines Prozentpunktes. Zum Beispiel entsprechen 53 Basispunkte 0,53 Prozentpunkten.

3 WIRTSCHAFTSDATEN IM ÜBERBLICK 3 / 8 Wirtschaftsdaten im Überblick WACHSTUM WELTWEIT IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS, EIGENE BERECHNUNGEN) Region / Land Q Q Q2 Eurozone -0,2 0,9 0,4 0,5 0,4 USA 1,5 2,4 0,5 0,2 1,0 Japan 1,6-0,1 0,3 1,1-0,3 INFLATIONSRATE, JÄHRLICH IN % (QUELLE: MOODY S ANALYTICS) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Juni 2015 Juli 2015 August Eurozone 0,8-0,2 0,2 0,2 0,1 USA 1,5 0,8 0,1 0,2 0,2 Japan 1,6 2,4 0,4 0,3 0,2 ARBEITSLOSENRATE IN % (QUELLE: MOODY S ANALYTICS) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Juni 2015 Juli 2015 August Eurozone 11,9 11,4 11,1 11,0 11,0 USA 6,7 5,6 5,3 5,3 5,1 Japan 3,7 3,4 3,4 3,3 3,4 EINZELHANDELSUMSÄTZE, REAL (SAISONAL BEREINIGT, ÄNDERUNG IN % GEGENÜBER VORJAHRESMONAT; QUELLE: THOMSON REUTERS, EIGENE BERECHNUNGEN) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Juni 2015 Juli 2015 August Eurozone 0,2 3,0 1,8 2,9 2,1 USA 1,7 2,6 1,6 2,4 1,9 Japan 0,9-2,2 0,6 1,5 0,6 INDUSTRIEPRODUKTION (ÄNDERUNG IN % GEGENÜBER VORJAHRESMONAT; QUELLE: THOMSON REUTERS) Region / Land 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Juni 2015 Juli 2015 August Eurozone 1,6 0,6 1,3 1,2 n.a. USA 2,3 4,6 0,8 1,3 0,9 Japan 5,6-1,9 0,7 0,0 0,3 IFO-WELTWIRTSCHAFTSKLIMA (QUELLE: IFO-INSTITUT) Region / Land 2013 Q Q Q Q Q3 Weltwirtschaftsklima 98,6 95,0 95,9 99,5 95,9 - Lagebeurteilung 84,1 91,6 91,6 95,3 87,9 - Erwartungen 112,3 98,2 100,0 103,5 103,5 Asien 98,2 93,9 90,4 93,0 87,7 Europa 109,7 101,0 108,7 120,4 116,5 Eurozone 114,7 102,3 112,7 129,2 124,0 Nordamerika 88,7 101,3 107,1 97,9 96,2

4 WÄHRUNGEN 4 / 8 Währungen US-DOLLAR Trotz der starken Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten und der wiederholten Aufschiebung der US-Leitzinswende zeigte sich der US-Dollar gegenüber dem Euro im September recht stabil. Demgegenüber hatte die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt noch von der zunehmenden Risikoaversion profitiert. Marktteilnehmer, die zuvor wegen Abwertungsspekulationen Euro-Engagements verkauft hatten, waren vermehrt dazu übergegangen, über eine Rückabwicklung dieser Geschäfte Risiken in ihren Portfolios zu reduzieren. Angesichts der hieraus resultierenden Nachfrage hatte sich der Euro gegenüber der US-Valuta zuletzt tendenziell in einer festeren Verfassung präsentiert. Per saldo zog die europäische Gemeinschaftswährung lediglich geringfügig, um 0,15 US-Cents auf 1,1226 US-Dollar an. Der Greenback gab um 0,1 Prozent nach. Angesichts der kontinuierlich näher rückenden US-Leitzinswende und des anhaltend und möglicherweise noch expansiveren Kurses der EZB sollte der Euro gegenüber dem US- Dollar in Kürze wieder zur Schwäche neigen. Für diese Erwartungshaltung spricht auch das wirtschaftliche Umfeld in den USA, das deutlicher solider als in der Eurozone einzuschätzen ist. Auch zeichnen sich jenseits des Atlantiks weniger politische Turbulenzen ab. Darüber hinaus sollte ein Großteil des gegen den Euro aufgebauten Spekulationsüberhangs mittlerweile weitgehend abgebaut sein. US-DOLLAR 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 1,00 Okt 10 Okt 11 Okt 12 Okt 13 EUR in USD JAPANISCHER YEN 150,00 140,00 130,00 Okt 14 JAPANISCHER YEN Der japanische Yen profitierte im Berichtszeitraum von seinem Status als sicherer Hafen und legte gegenüber dem Euro um 1,4 Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung schwächte sich um nahezu zwei auf 133,94 japanische Yen ab. Das hohe Risikoumfeld förderte seine Aufwärtsbewegung. Wurden doch ebenfalls zuvor gegen ihn gerichtete Abwertungsspekulationen aufgelöst. Daneben deutete die japanische Notenbank vielfach an, vorerst keine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik anzustreben. Mit telfristig sollte die japanische Währung weiter an Wert einbüßen. Angesichts der jüngsten Schwäche der japanischen Wirtschaft und des starken japanischen Yen wird in den kommenden Monaten der Druck auf die japanische Notenbank wachsen, über eine noch malige Lockerung ihrer Geldpolitik aktiv gegenzusteuern. 120,00 110,00 100,00 90,00 EUR in JPY SCHWEIZER FRANKEN 1,50 SCHWEIZER FRANKEN Der Schweizer Franken fiel in der Betrachtungsperiode gegenüber dem Euro trotz der aufkommenden Turbulenzen um 0,3 Prozent zurück. Die europäische Gemeinschaftswährung legte um 0,36 Rappen auf 1,0880 Schweizer Franken zu. Längerfristig sollte der Schweizer Franken weiter an Wert verlieren. Die eidgenössische Währung ist aus Sicht der Kaufkraftparität nach wie vor deutlich überbewertet. 1,40 1,30 1,20 1,10 1,00 0,90 EUR in CHF

5 ANLEIHEN 5 / 8 Anleihen STAATSANLEIHEN An den internationalen Rentenmärkten sanken im Berichtszeitraum auf breiter Front die Kapitalmarktrenditen. Die nochmals allgemein anziehende Risikoaversion löste einen Anstieg der Nachfrage bei als sicher angesehenen Staatsanleihen aus. Spekulationen auf eine erneute Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone und in Japan, die weitere Aufschiebung der US-Leitzinswende sowie der allgemein geringe Preisdruck förderten diese Entwicklung. So fielen in Deutschland und in USA die Renditen ihrer langlaufenden Anleihen um 20 bzw. 14 Basispunkte auf 0,590 und 2,060 Prozent. Aber auch in den Staaten der europäischen Peripherie trat eine gleichgerichtete Entwicklung ein. In Italien sank die Rendite der langlaufenden Staatsanleihe um 0,23 Prozentpunkte auf 1,72 Prozent. In Spanien stellte sich ein Rückgang um 22 Basispunkte auf 1,897 Prozent ein. Die Kurse der Bonds legten jeweils entsprechend zu. In den USA ist angesichts der absehbaren Leitzinswende sowie des allmählich zunehmenden Inflationsdrucks in den kommenden Monaten von einem Anstieg der Kapitalmarktrenditen auszugehen. Demgegenüber wird die Geldpolitik in der Eurozone noch geraume Zeit extrem expansiv bleiben. In diesem Spannungsfeld sollten die Kapitalmarktrenditen in der Eurozone der Entwicklung in den USA daher lediglich abgeschwächt folgen. Langlaufende Staatsanleihen sollten daher an Wert einbüßen. RENDITEN VON STAATSANLEIHEN VON EUROLÄNDERN 8,0% 7,0% 6,0% 5,0% 4,0% 3,0% 2,0% 1,0% 0,0% Deutschland Frankreich Italien Spanien WERTENTWICKLUNG VON GEDECKTEN ANLEIHEN UND UNTERNEHMENSANLEIHEN 35,0% 30,0% 25,0% 20,0% PFANDBRIEFE UND UNTERNEHMENSANLEIHEN Im September entwickelten sich die Märkte für gedeckte Anleihen und Unternehmensanleihen uneinheitlich. Gedeckte Anleihen erzielten eine positive Wertentwicklung. Sie profitierten von dem allgemeinen Zinsrückgang. Unternehmensanleihen hingegen litten unter dem Anstieg der Risikoaversion und der stärkeren Fokussierung der Investoren auf einzeltitelspezifische Risiken infolge des VW-Skandals und der negativen Nachrichten zu Glencore. Die Verluste waren bei nachrangigen Anleihen und Anleihen aus dem Non-Investmentgrade am höchsten. Aufgrund des positiven Konjunkturbildes und der expansiven Geldpolitik in der Eurozone erscheinen gedeckte Anleihen und Unternehmensanleihen mittelfristig unverändert attraktiv. 15,0% 10,0% 5,0% 0,0% -5,0% Gedeckte Anleihen Unternehmensanleihen RENDITEN VON SCHWELLENLÄNDERANLEIHEN 7,5% SCHWELLENLÄNDERANLEIHEN Schwellenländeranleihen büßten im September an Wert ein. Sie litten unter dem Anstieg der Risikoaversion. Die Bonitätsaufschläge zu Staatsanleihen weiteten sich aus. Besonders die Entwicklung in Brasilien ist schwierig. Die lokale Währung geriet in den letzten Monaten unter erheblichen Verkaufsdruck. Insgesamt aber bleiben Schwellenländeranleihen angesichts solider Fundamentaldaten, insbesondere aufgrund günstiger Verschuldungskennziffern, nach wie vor interessant. Zudem weisen sie im Niedrigzinsumfeld noch attraktive Renditen auf. 7,0% 6,5% 6,0% 5,5% 5,0% 4,5% 4,0% Emerging Markets (Lokalwährungen) Emerging Markets (USD)

6 AKTIEN 6 / 8 Aktien USA Vor dem Hintergrund der weiter zunehmenden Unsicherheit und einer dementsprechenden Zunahme der Risikoprämien gerieten die Kurse an den internationalen Aktienbörsen im September erneut unter kräftigen Verkaufsdruck. Verstärkt wurde die Abgabebereitschaft durch rückläufige Gewinnerwartungen angesichts der aktuellen enttäuschenden globalen Wachstumsdynamik. So büßten in den USA die Beteiligungstitel gemessen am S&P-500 Index durchschnittlich 3,0 Prozent an Wert ein. Das Barometer gab um knapp sechzig auf 1.913,62 Punkte nach. Während für den US-Aktienmarkt durch die Geldpolitik ein Liquiditätsentzug droht, sieht auch die fundamentale Seite derzeit nicht gut aus. Die Erträge der US-Unternehmen stehen unter Druck. Wegen der anhaltenden Belastungen durch die ungünstige Währungsentwicklung, der Schwäche des Energiesektors und der Konjunkturflaute auf wichtigen internationalen Absatzmärkten ist auch für das laufende Quartal mit keiner Besserung zu rechnen. Im Gegenteil: Die S&P 500-Gewinne dürften in diesem Zeitraum sogar noch stärker gesunken sein. Wir empfehlen am US-Aktienmarkt derzeit allenfalls selektive Engagements. S&P-500-INDEX S&P 500 DJ-EURO-STOXX-50-INDEX EUROZONE In der Eurozone fielen die Kursverluste der Aktien ge messen am Euro-STOXX-50-Index sogar noch stärker aus. Zusätzliche zum allgemein angespannten Umfeld belasteten hier die ausgeprägten Kursverluste der Aktien der Automobilhersteller angesichts des VW-Dieselskandals. Letztendlich beendete das Barometer den Monatshandel auf dem Niveau von 3.062,39 Punkten, ein Verlust von 6,3 Prozent. Allerdings sollten die Abwärtsgefahren nicht überbewertet werden. So sollte der europäische Aktienzyklus weiterlaufen, weil die Volkswirtschaften als Ganzes wachsen werden. Außerdem gilt unverändert, dass Aktien im relativen Vergleich zu anderen Anlageklassen attraktive Ausschüttungen bieten. Durch den Kursrutsch sind die Dividendenrenditen sogar angestiegen, was unweigerlich wieder Anleger anziehen dürfte. Auch ist die Bewertung des europäischen Aktienmarktes im Gegensatz zu demjenigen der USA wieder als günstig anzusehen. Anleger sollten daher bevorzugt europäische Aktienengagments in Erwägung ziehen DJ Euro Stoxx 50 TOPIX-INDEX JAPAN Am stärksten unter die Räder geriet wegen der Nähe zu China der japanische Aktienmarkt. Gemessen am Topix be endete der Aktien markt den Handel im August mit einem Minus von 8,2 Prozent bei 1.411,16 Punkten. Die absehbare US-Leitzinswende sowie die erwartete zusätzliche Lockerung der japanischen Geldpolitik sollten den Yen mittelfristig weiter schwächen und die Unternehmensgewinne begünstigen. Der Aufbau von japanischen Aktienengagements bietet sich somit an Topix

7 ANDERE ANLAGEN 7 / 8 Andere Anlagen GOLD Nach relativ schwankungsintensivem Verlauf gab der Preis für die Unze Feingold im September um 1,8 Prozent bzw. um 19,50 auf 1.114,60 US-Dollar nach. Haupteinflussfaktor waren die Spekulationen über den Beginn der US-Leitzins wende. So konnte sich das gelbe Edelmetall nach der Entscheidung der amerikanischen Zentralbank, die Leitzinsen zunächst noch auf ihrem Rekordtief zu belassen, von seinen anfänglichen Verlusten erholen. Die Marktteilnehmer gingen weiterhin von geringen Opportunitätskosten der Goldhaltung aus. Nicht zuletzt hat auch die globale Aktienmarkt- Volatilität Gold kurzzeitig wieder als sicherer Hafen interessant gemacht. Nachdem die Vorsitzende der US-Notenbank gegen Monatsende jedoch wieder stärker den Dezember als möglichen Termin ins Gespräch gebracht hatte, ging der Goldpreis wieder auf Talfahrt. Tendenziell ist die zweite Jahreshälfte durch eine positive Saisonalität gekennzeichnet. Mittelfristig bleiben jedoch die Belastungsfaktoren für Gold bestehen. Hierzu gehören die angekündigte Leitzinswende in den USA, ein wieder stärkerer US-Dollar sowie geringe Inflationssorgen. GOLDPREIS Gold (USD je Feinunze) KUPFERPREIS KUPFER Auch der Kupferpreis sah sich im September einer relativ hohen Volatilität ausgesetzt. Von der chinesischen Regierung aufgelegte Konjunkturprogramme sorgten anfänglich für eine deutliche Kurserholung. Angesichts des dann durch die US-Notenbank global negativ gezeichneten Konjunkturbildes setzten Gewinnmitnahmen ein, die einen Teil der zuvor eingetretenen Terraingewinne aufzehrten. Per saldo legte der Kupferpreis um 4,8 Prozent zu. Der Preis für eine Tonne des Industriemetalls kletterte um fünfundzwanzig auf US-Dollar. Der Kupferpreis reagiert gegenwärtig sehr negativ auf enttäuschende chinesische Konjunkturdaten. Sein Verfall scheint mittlerweile aber übertrieben. Sollte sich die wirtschaftliche Situation im Reich der Mitte stabilisieren, könnte sich mittelfristig eine Verschlechterung der Versorgungslage einstellen, die wiederum Kupferpreisaufschläge hervorrufen sollte NYME-Kupfer-Future (USD je Tonne) ROHÖL Die Rohölpreise verharrten während der Berichtsperiode innerhalb einer engen Bandbreite. Letztendlich fiel der Preis für ein Fass der europäischen Mischsorte Brent um 1,3 Prozent bzw. um 63 US- Cents auf 47,04 US-Dollar. Aufgrund der aus Sicht Saudi Arabiens ernüchternden Marktbereinigungsbilanz der ersten Niedrigpreisrunde von Februar bis Mai legten die Rohölpreise nach ihrem Absturz 2014 kräftig zu, sodass nur wenige Anbieter vom Markt ausschieden ist nun mit mindestens einer weiteren und zeitlich längeren Niedrigpreisrunde zu rechnen, im Rahmen derer die Rohölpreise auf Sicht der kommenden 12 bis 15 Monate in der Regel zwischen 40 und 50 US-Dollar schwanken sollten. ROHÖLPREIS (BRENT) 120,00 110,00 100,00 90,00 80,00 70,00 60,00 50,00 40,00 Brent-Rohöl (USD je Barrel)

8 DISCLAIMER 8 / 8 DISCLAIMER Alle Inhalte dieses Dokumentes dienen ausschließlich Ihrer eigenen Information und sollen Ihnen helfen, eine fundierte, eigenständige Entscheidung zu treffen. Allein maßgebliche Rechtsgrundlage für die angebotene Leistung ist der Vertrag zwischen dem Kunden und der DZ PRIVATBANK. Eigene Darstellungen und Erläuterungen beruhen auf der jeweiligen Einschätzung des Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung, im Hinblick auf die gegenwärtige Rechts- und Steuerlage, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann. Alle weiteren Informationen in diesem Dokument stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, die für zuverlässig gehalten werden. Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Quellen steht der Verfasser nicht ein. Die Inhalte dieses Dokuments stellen keine Handlungsempfehlung dar, sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die Beurteilung der individuellen Verhältnisse durch einen Steuerberater. Diese Broschüre wurde mit großer Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt die DZ PRIVATBANK keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit. Die DZ PRIVATBANK übernimmt keine Haftung für etwaige Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt aus der Verteilung oder der Verwendung dieses Dokuments oder seiner Inhalte entstehen. Durch die Annahme dieses Dokuments akzeptieren Sie die vorstehenden Beschränkungen als für Sie verbindlich. IMPRESSUM DZ PRIVATBANK S.A. 4, rue Thomas Edison L-2016 Luxembourg Tel Fax DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Münsterhof 12 CH-8022 Zürich Tel Fax Redaktion: Portfoliomanagement Redaktionsschluss 30. September 2015

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12/2015 RISIKOANLAGEN ANGESICHTS HOHER ZUVERSICHT WEITER IN DER GUNST DER ANLEGER

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12/2015 RISIKOANLAGEN ANGESICHTS HOHER ZUVERSICHT WEITER IN DER GUNST DER ANLEGER Ausgabe 12/2015 Editorial RISIKOANLAGEN ANGESICHTS HOHER ZUVERSICHT WEITER IN DER GUNST DER ANLEGER An den internationalen Finanzmärkten wurde das Geschehen im November durch eine allgemein hohe Zuversicht

Mehr

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 09/2015 ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 09/2015 ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS Ausgabe 09/2015 Editorial ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS Im August war das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten durch eine Vielzahl

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 Kathrein Privatbank - exklusive Privatbank in einer finanzstarken Bankengruppe. 2014 vom Fachmagazin Euromoney in 7 Kategorien ausgezeichnet, darunter für Best Privatbanking

Mehr

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 04/2015 KURSSCHWANKUNGEN NEHMEN DEUTLICH ZU SIRTAKI UM FINANZIERUNG GRIECHENLANDS

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 04/2015 KURSSCHWANKUNGEN NEHMEN DEUTLICH ZU SIRTAKI UM FINANZIERUNG GRIECHENLANDS Ausgabe 04/2015 Editorial KURSSCHWANKUNGEN NEHMEN DEUTLICH ZU SIRTAKI UM FINANZIERUNG GRIECHENLANDS Im März sah sich das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten zunehmenden Kursschwankungen

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Nach dem für uns doch überraschenden Zinsschritt von 0,50 % auf 0,25 % erwarten wir vorerst ein Beibehalten des

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR März 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. PWM Marktbericht Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. August 2012 Notenbanken Retter in der Not? Komplexe Krisenbewältigung Konsolidierung dämpft Anstieg der Einkommen Notwendiger

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte EUR / USD Niedrige Volatilität Der EUR/USD klettert nun langsam höher, nach

Mehr

Aktuelle Kapitalmarktperspektiven

Aktuelle Kapitalmarktperspektiven Aktuelle Kapitalmarktperspektiven Referent: Dr. Jens Ehrhardt Künstlerhaus am Lenbachplatz, 29. Oktober 2015 Dr. Jens Ehrhardt Gruppe Ɩ München Ɩ Frankfurt Ɩ Köln Ɩ Luxemburg Ɩ Zürich Wertentwicklung Indizes

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JANUAR 216 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt erreichte im Jahr 215 ein neues Rekordhoch. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Jahres auf 72,2 Milliarden Euro und

Mehr

Q-CHECK Marktausblick 9/2015

Q-CHECK Marktausblick 9/2015 INVESTMENTSERVICE Mag. Erika Karitnig Q-CHECK Marktausblick 9/2015 www.bawagpskfonds.at SCHARFE KORREKTUR AM AKTIENMARKT (IN EURO YTD) MSCI Japan MSCI Eurozone MSCI World MSCI US MSCI UK MSCI Pacific ex

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01. August 2011 US-Ökonomie der Schwung fehlt US-Konjunkturdaten BIP-Veränderung QoQ in % (linke Skala), US-Verbrauchervertrauen

Mehr

Buß- und Bettagsgespräch 2010. 17. November 2010

Buß- und Bettagsgespräch 2010. 17. November 2010 Buß- und Bettagsgespräch 20 17. November 20 Inhaltsverzeichnis Rückblick auf die Agenda 20 3 Aktuelle Themen 5 3 Strategien für 2011 6 - Hochverzinsliche Anlageklassen 7 - Schwellenländer 9 - Rohstoffe

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR Oktober 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Markets Weekly 15.04.2016

Markets Weekly 15.04.2016 Seite 1 von 5 Aktienmärkte DAX erobert die Marke von 10.000 Punkten zurück Es stellt sich die Frage, was die Ursache und was die Wirkung war, aber das Ergebnis fällt positiv aus. Im Wochenverlauf stieg

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 FINANZMARKTREPORT 12/08/2015 ZINSERHÖHUNG IN DEN USA STEHT VOR DER TÜR US-WIRTSCHAFT WIEDER AUF DEM WACHSTUMS- PFAD. ZINSERHÖHUNG

Mehr

ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG DEZEMBER 2015

ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG DEZEMBER 2015 ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG DEZEMBER 2015 DOKUMENTIERTE ANLAGEPOLITIK Die Spezialisten der HYPO Salzburg aus den Bereichen Asset Management, Private Banking und Treasury erstellen

Mehr

PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016*

PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016* PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016* Rückblick Im Mai zeigten sich die internationalen Aktienmärkte gemischt. Die entwickelten Märkte (Europa, USA und Japan) waren zwischen 2

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller 21. September 2015 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung U.S. Notenbank: September Zinsentscheidung Keine Veränderung des US Leitzins Verweis auf Risiken aus

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Anlagepolitische Konklusionen Giovanni Miccoli Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Anlagepolitisches Fazit vom November 2013 Wir bevorzugen

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Hauptszenario (hohe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Unsicherheit über künftiges chinesisches Wirtschaftswachstum belastet die Aktienmärkte.

Mehr

Indien Der Goldtreiber

Indien Der Goldtreiber Indien Der Goldtreiber 22. November 2010 Obwohl das Jahr 2010 noch nicht zuende ist, hat der indische Goldverbrauch die asiatische Nation bereits zum weltweit größten Verbraucher des Edelmetalls gemacht,

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Bank of England hält an Niedrigzins fest Die britische Notenbank hält die Zinsen weiterhin auf ein historisch niedriges Niveau. Gestern wurde der Schlüsselsatz

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter PWM Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 20.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter PWM Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 20. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter PWM Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 2. Februar 212 Eurozone Rückkehr auf den Wachstumspfad? Wachstum des Bruttoinlandsproduktss (BIP) in % ggü. Vorquartal,

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die ersten Unternehmensergebnisse der aktuellen

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Wachstumsverlangsamung in China sorgt für

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

Vermögensverwaltung Newsletter

Vermögensverwaltung Newsletter Sonderinformation BREXIT Stand 24. Seite 1 Keep calm and carry on! Großbritannien verlässt die Europäische Union Die gestrige Volksabstimmung in Großbritannien überraschte mit einer knappen Mehrheit für

Mehr

Rückblick auf das Anlagejahr 2014

Rückblick auf das Anlagejahr 2014 MLB Vermögensmanagement Januar 2015 Rückblick auf das Anlagejahr 2014 Im Ergebnis war das Börsenjahr 2014 ein gutes Jahr. Die Belebung der Weltwirtschaft fand vor allem in den USA statt. Daher hat die

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld US-Notenbank bestimmt weiterhin

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

Dear Investor. Eine Publikation der Solidinvest AG. Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien.

Dear Investor. Eine Publikation der Solidinvest AG. Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien. Dear Investor Eine Publikation der Solidinvest AG Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien Rückblick Wie gewonnen, so zerronnen! Oktober 2015 Die Finanzmärkte waren im vergangenen

Mehr

Aktuelle Markteinschätzung 14.06.2016

Aktuelle Markteinschätzung 14.06.2016 Aktuelle Markteinschätzung 14.06.2016 Aktienmärkte in CHF seit Anlagepolitik Update 2. Quartal 2016 Die Furcht vor einem "Brexit" hat in der letzten Woche an Fahrt aufgenommen und belastet seither die

Mehr

Charts zur Marktentwicklung. September 2012

Charts zur Marktentwicklung. September 2012 Charts zur Marktentwicklung September 2012 *Die DWS / DB Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Publikumsfonds. Quelle BVI. Stand 31.07.2012 Nominalzins und Inflationsrate

Mehr

Sonderbericht Aktuelle Kapitalmarktsituation

Sonderbericht Aktuelle Kapitalmarktsituation Allianz Pensionskasse AG Sonderbericht Aktuelle Kapitalmarktsituation 17. Februar 2016 Schwacher Jahresauftakt an den Finanzmärkten weltweite Wachstumssorgen und Turbulenzen am Ölmarkt setzen Märkte für

Mehr

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I Allianz Pensionskasse AG Quartalsbericht 02/2015 VRG 14 / Sub-VG 2 (ehem. VRG 14) Stand 30.06.2015 Die Entwicklung der Kapitalmärkte - Bericht des Fondsmanagers I 1. Quartal 2015 Der Start der Anleihekäufe

Mehr

Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015. [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015

Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015. [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015 [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015 Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015 Der Start in das dritte Viertel dieses Börsenjahres stand noch ganz unter dem Eindruck der griechischen Staatsschuldenkrise.

Mehr

Ökonomische Rahmenbedingungen 1. Quartal 2016

Ökonomische Rahmenbedingungen 1. Quartal 2016 Ökonomische Rahmenbedingungen 1. Quartal 2016 Einige Überraschungen und Rekorde prägten das Jahr 2015 Das Börsenjahr 2015 lässt sich mit einer stürmischen See vergleichen. Auf haushohe Wellenkämme der

Mehr

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen AHK World Business Outlook Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen 2 AHK World Business Outlook Der AHK World Business Outlook wurde in diesem

Mehr

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch)

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Januar 2015 Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) 2 EZB auf Autopilot Draghi sorgt für Unruhe Bilanzausweitung der EZB aggressiver als vom Markt erwartet

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Asset Management- Market-News

Asset Management- Market-News Asset Management- Market-News April 2014 Inhaltsverzeichnis: Seite Allgemeiner Rückblick/Ausblick 2 Anleihen/Währungen 3 Aktienmärkte 4 Rohstoffe/Gold 5 Oberbank Asset-Mix 6 Highlights des Monats März:

Mehr

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister Finanzmärkte 2014 O. Univ.-Prof. Dr. Engelbert J. Dockner Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Mehr

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist.

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist. Quartalsupdate Januar März 2010 für Rohstoffe (30.12.09) Kurzfassung: Das fundamentale Umfeld hat sich für Rohstoffe seit dem 2. Halbjahr 2009 verbessert. Trotzdem haben sich die Preise von Rohstoffen

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nach einem sehr starken ersten Quartal 215 waren die Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt im April 215 moderat. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 4,5 Milliarden

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Beschlussgremium: Aktiv-Passiv-Komitee der RLB Nö-Wien AG RLB-Zinsmeinung vom 4.12.2015: Hauptszenario (80 %) Niedrigzinsumfeld; lange

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES Mai 2015 Indizes: 13.5.2015 Barclays EuroAgg TR Unhedged EUR: -3,14%

Mehr

WECHSELKURSE DIE EREIGNISSE DIESER WOCHE. openbook.etoro.com. Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: Wöchentlicher Marktüberblick

WECHSELKURSE DIE EREIGNISSE DIESER WOCHE. openbook.etoro.com. Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: Wöchentlicher Marktüberblick Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: openbook.etoro.com Die Aktienmärkte stiegen diese Woche höher, da besser als erwartete Daten aus China den Märkten zu beginn der Woche einen Schub gaben.

Mehr

Wirtschaft & Finanzen

Wirtschaft & Finanzen Konjunktur In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal erwartungsgemäß um 0,4% gestiegen. Neben dem Konsum hat der Außensektor wieder deutlicher zum Wachstum beigetragen. Die Frühindikatoren

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA OKTOBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Auf dem europäischen ETF-Markt kam es im September 214 erstmalig seit einem Jahr zu Nettomittelrückflüssen; diese beliefen sich auf insgesamt zwei Milliarden Euro.

Mehr

VONCERT auf International Dividend Stocks Basket

VONCERT auf International Dividend Stocks Basket VONCERT auf International Dividend Stocks Basket Dividenden ernten Leistung schafft Vertrauen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Investment Case - Erträge durch Dividendenaktien 3 Strategie - Kriterien & Konstruktion

Mehr

Investment Review Erstes Quartal 2016

Investment Review Erstes Quartal 2016 Investment Review Erstes Quartal 2016 Inhaltsverzeichnis Rückblick... Seite 3 Finanzmärkte im Rückblick Entwicklung Anlagestrategien Ausblick... Seite 5 Ausblick Konjunktur Ausblick Zinsen Ausblick Anleihen

Mehr

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 14. Oktober 2014

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 14. Oktober 2014 Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update Oberursel, den 14. Oktober 2014 Agenda 1. Schwächeanfall 2. Empfehlungen: breitere Aufstellung 3. Ergebnisse der mittelfristigen Trendanalyse Aktienmärkte ( M.A.M.A.

Mehr

Contracts for Difference (CFDs) Verbandsstatistik QIII-2015

Contracts for Difference (CFDs) Verbandsstatistik QIII-2015 Contracts for Difference (CFDs) Verbandsstatistik QIII-2015 Statistik im Auftrag des Contracts for Difference Verband e.v. München, im November 2015 Research Center for Financial Services Rumfordstr. 42

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller Frankfurt, 17. Februar 2014. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller Frankfurt, 17. Februar 2014. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller Frankfurt, 17. Februar 2014 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Aktien Die Langfristperspektive Unternehmensgewinne Unternehmensgewinne USA $ Mrd, log* 00 0

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Wolfgang Fuhrmann Gabriele Büschel Präsentation Carmignac Gestion 04.05.2010 1 HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 6. INVESTORENTREFFEN IN VISSELHÖVEDE VEDE

Wolfgang Fuhrmann Gabriele Büschel Präsentation Carmignac Gestion 04.05.2010 1 HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 6. INVESTORENTREFFEN IN VISSELHÖVEDE VEDE Wolfgang Fuhrmann Gabriele Büschel Präsentation Carmignac Gestion 04.05.2010 1 HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 6. INVESTORENTREFFEN IN VISSELHÖVEDE VEDE 26.05.2010 1 Thomas Hammer Sales Manager Germany Lunero

Mehr

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen Die starke Korrelation zwischen den Aktienmärkten und dem Euro brach in dieser Woche zusammen: Der Euro erholte sich von seinem Tiefststand, aber die Aktienmärkte testeten die Flash-Crash-Tiefststände

Mehr

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Fünf Vermögensverwalter raten So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember gilt derzeit als wahrscheinlich. Das private banking

Mehr

Ganzheitliche Beratung für Unternehmerfamilien Bonn, 07. Oktober 2013. 8. Bonner Unternehmertage

Ganzheitliche Beratung für Unternehmerfamilien Bonn, 07. Oktober 2013. 8. Bonner Unternehmertage Ganzheitliche Beratung für Unternehmerfamilien Bonn, 07. Oktober 2013 8. Bonner Unternehmertage Beratung für Unternehmerfamilien 8. Bonner Unternehmertage 2013 Seite 2 Der Unternehmer im Spannungsfeld

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. August 2011 USA versus Euroland Krisenbarometer Interbankenmarkt Vergleich der Interbankengeldmärkte Spread zwischen

Mehr

Konzepte für faire Rendite Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds

Konzepte für faire Rendite Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds Konzepte für faire Rendite Steyler Fair und Nachhaltig - Fonds Die klassische Finanzanalyse Mehrwert durch Informationssammlung und Auswertung Fundamentalanalyse -Ermittlung des fairen Wertes eines Unternehmens

Mehr

Investitionsgelder fließen in den Euro

Investitionsgelder fließen in den Euro Investitionsgelder fließen in den Euro 17. Januar 2011 In den letzten Wochen ist die Euro-Schuldenkrise erwacht. Anleihen von Portugal, Griechenland und Irland wurden stark verkauft, wobei die portugiesischen

Mehr

Managementbericht. W&W Dachfonds. Basis. Konjunktur- und Kapitalmarktbericht. 1. Quartal 2016

Managementbericht. W&W Dachfonds. Basis. Konjunktur- und Kapitalmarktbericht. 1. Quartal 2016 Managementbericht 1. Quartal 2016 W&W Dachfonds Basis Konjunktur- und Kapitalmarktbericht. Kapitalmarktentwicklung in Zahlen 31.03.2016 31.12.2015 Quartalsveränderung Aktienmärkte DAX 9965,51 10743,01-7,2

Mehr

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Zwischenmitteilung gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Vilmaris GmbH & Co. KGaA Inhalt 3 Konjunkturelle Entwicklung 4 Geschäftsverlauf

Mehr

Bericht über die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie: 1. Halbjahr 2016 und 2. Quartal 2016

Bericht über die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie: 1. Halbjahr 2016 und 2. Quartal 2016 Bericht über die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie: 1. Halbjahr 2016 und 2. Quartal 2016 MEM-Industrie: Talsohle durchschritten - Nach stark rückläufigen Auftragseingängen im Jahr 2015

Mehr

Charts zur Marktentwicklung

Charts zur Marktentwicklung Charts zur Marktentwicklung November 2013 Kapitalerhalt oder Kaufkrafterhalt? Realzins entscheidet! 8% 7% 6% 5% 4% 3% Realzins 2% 1% 0% -1% 12.92 11.95 10.98 09.01 08.04 07.07 06.10 05.13 1,3% 0,6% Realzins

Mehr

Weekly News. www.bellerivebanking.ch

Weekly News. www.bellerivebanking.ch Weekly News Woche 40 / 28. September 2015 www.bellerivebanking.ch untergewichtet neutral übergewichtet Liquidität Anleihen Total Staatsanleihen Besicherte Anleihen Corporate Bonds Wandelanleihen Aktien

Mehr

Sichtweisen und Einschätzungen

Sichtweisen und Einschätzungen Ausgabe Juli 215 Nur für professionelle Investoren Schroders Multi-Asset Investments Sichtweisen und Einschätzungen Monatskommentar Juli 215 Zusammenfassung Aktien Staatsanleihen Unternehmensanleihen mit

Mehr

Marktbericht zum IV. Quartal 2013: Das große Experiment geht weiter

Marktbericht zum IV. Quartal 2013: Das große Experiment geht weiter Marktbericht zum IV. Quartal 2013: Das große Experiment geht weiter vor einem Jahr hatten wir an dieser Stelle von dem großen Experiment der Notenbanken geschrieben, die die Staaten und Banken durch die

Mehr

MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011

MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011 1 MAVEST WOCHENBERICHT 38. KW 2011 MAVEST WOCHENBERICHT (38.KW) 19.09.-23.09.2011 (25. September 2011) Die Volatilität ist zurück. In der Berichtswoche traf es Rohstoffe ganz besonders hart. Die Kursbewegungen

Mehr

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Europäische Zentralbank hat die hohen Erwartungen der Marktteilnehmer nicht erfüllen können. Trotz weiterer Maßnahmen und einer damit anhaltend expansiven Ausrichtung

Mehr

Edelmetalle Was bewegt die Märkte

Edelmetalle Was bewegt die Märkte Edelmetalle Was bewegt die Märkte 9. Frankfurter Investmenttag Goldmarkt 1994 Anbieter Zentralbanken (insb. Europa) Produzenten (Forward Hedging) Nachfrager Schmuckindustrie Investment - Nachfrage Goldmarkt

Mehr

NESTOR Gold Quartalsbericht 3/2015

NESTOR Gold Quartalsbericht 3/2015 München/Luxemburg/Herisau, September 2015 Rückblick Gold beendete das 3. Quartal bei USD 1.115,07/Unze, was einem Minus von 4,9% entspricht. Der FTSE Gold Index büßte 22,4% (in USD) ein. Obwohl die Zweitquartalsergebnisse

Mehr

RWI : Positionen RWI ESSEN. Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann. #25 vom 3. Juli 2008

RWI : Positionen RWI ESSEN. Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann. #25 vom 3. Juli 2008 Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann RWI : Positionen #25 vom 3. Juli 2008 RWI ESSEN RWI : Positionen #25 vom 3. Juli 2008 Herausgeber: Rheinisch-Westfälisches Institut

Mehr

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben Die Aktienmärkte zeigten in dieser Woche eine starke Leistung: der S&P 500 Index kletterte 26 Punkte oder 2,4 %, um die Woche bei 1117 zu beschließen. Der Benchmark-Index durchbrach mit Leichtigkeit den

Mehr

Deutsche Börse ETF-Forum 2016 Märkte und Anlageklassen auf dem Prüfstand: Die optimale Asset-Allokation mit ETFs. Frankfurt, den 26.

Deutsche Börse ETF-Forum 2016 Märkte und Anlageklassen auf dem Prüfstand: Die optimale Asset-Allokation mit ETFs. Frankfurt, den 26. Deutsche Börse ETF-Forum Märkte und Anlageklassen auf dem Prüfstand: Die optimale Asset-Allokation mit ETFs Frankfurt, den. September Anlageklassenrenditen im Vergleich - Aktien weiter alternativlos Renditen

Mehr

Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld. Mag. Uli KRÄMER Leiter Portfoliomanagement KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. kraemer@kepler.

Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld. Mag. Uli KRÄMER Leiter Portfoliomanagement KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. kraemer@kepler. Asset Allokation im aktuellen Marktumfeld Mag. Uli KRÄMER Leiter Portfoliomanagement KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. kraemer@kepler.at Marktumfeld - Wachstum positiver Seite 2 Russland China

Mehr

ADVISOR-REPORT November 2011

ADVISOR-REPORT November 2011 ADVISOR-REPORT November 2011 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitinvestoren! Die Kapitalmärkte waren auch im November von politischen Entscheidungen geprägt. Aktuelle Tagesmeldungen bestimmten die

Mehr

HALBJAHRESBERICHT. Hypo Mündel Fonds

HALBJAHRESBERICHT. Hypo Mündel Fonds HALBJAHRESBERICHT vom 1. November 2014 bis 30. April 2015 für den Hypo Mündel Fonds Miteigentumsfonds gem. InvFG 2011 Ausschütter: ISIN AT0000A0KQP3 Thesaurierer: ISIN AT0000A0KQQ1 der MASTERINVEST Kapitalanlage

Mehr

Markets Weekly 16.10.2015

Markets Weekly 16.10.2015 Seite 1 von 5 Aktienmärkte Gilt wieder der Satz Only bad news are good news? Die Aktienindices dies- und jenseits des Atlantiks bewegten sich diese Woche im Einklang. Der DAX schwankte um die Marke von

Mehr

Liebe Teilnehmer/innen,

Liebe Teilnehmer/innen, DZ BANK Webinar (09.11.2015) Technische Analyse der DZ BANK Dieser Newsletter richtet sich an die Teilnehmer der Webinarreihe Trading für Berufstätige und Vielbeschäftigte 2015 der DZ BANK und an erfahrene

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA DEZEMBER 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nur begrenzte Flüsse zeigte der europäische ETF-Markt im November 215. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 3,7 Milliarden Euro und

Mehr

Dear Investor. Eine Publikation der Solidinvest AG. Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien. Januar 2016

Dear Investor. Eine Publikation der Solidinvest AG. Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien. Januar 2016 Dear Investor Eine Publikation der Solidinvest AG Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien Januar 2016 Rückblick Im Finanzjahr 2015 bestimmten starke Kursschwankungen die Tagesordnung.

Mehr

Investment Ausblick 2014. Global Financial Advice

Investment Ausblick 2014. Global Financial Advice Investment Ausblick 2014 Global Financial Advice 5 Minuten 5 Folien 2014 im Detail 2 2013e 1,7 % 1,7 % 0,5 % 0,2 % -1,2 % -1,8 % 7,7 % 2014e 2,3 % 1,2% 1,7 % 0,7 % 0,8 % 0,3 % 7,4 % weltweites BIP Wachstum

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA FEBRUAR 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Januar 215 einen neuen 3-Jahres-Rekord erreichen. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 1,9 Milliarden Euro und lagen damit um 5%

Mehr

Grüezi. Sehr geehrte Anlegerin Sehr geehrter Anleger

Grüezi. Sehr geehrte Anlegerin Sehr geehrter Anleger CONVEST 21 Das Finanzkonzept aus der Schweiz. Jahresbericht per 31.12.2015 1 Grüezi Sehr geehrte Anlegerin Sehr geehrter Anleger Nach längerem Zögern hat die US Notenbank (Fed) den Leitzins Mitte Dezember

Mehr

Bericht des Fondsmanagers

Bericht des Fondsmanagers 34545323455userstring1,1.0 34545323455customerId,ecdd9c60-9225-412e-9a5f-6dd5b69a6486 3478676865245-0000001 34545323455userstring2,2014-04-29ÿ13:34:47.975 34545323455userstring3,InstitutionalSales 34545323455userstring5,

Mehr

PrivatFonds-Managementbericht per 31. Dezember 2015. Das Kapitalmarktumfeld Rückblick und Ausblick

PrivatFonds-Managementbericht per 31. Dezember 2015. Das Kapitalmarktumfeld Rückblick und Ausblick PrivatFonds-Managementbericht per 31. Dezember 2015 Das Kapitalmarktumfeld Rückblick und Ausblick Kapitalmarktumfeld im Rückblick 1. Januar bis 31. Dezember 2015 Zentralbanken treiben die Rentenmärkte

Mehr

Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2007/2008

Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2007/2008 Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2007/2008 Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Direktor Hauptabteilungsleiter Treasury Treasury 12. November 2007 1 RÜCKBLICK 2007: Das Jahr der Rekorde 12. November 2007 2 US-Immobilienkrise

Mehr