1. Erste dreiseitige Verträge der Apothekerverbände über Klassische

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1 Kommentar zu den Verträgen zur Durchführung Integrierter Versorgung über die ärztliche Versorgung mit Klassischer Homöopathie in Kooperation mit Apotheken ( Homöopathievertrag ) Inhaltsverzeichnis 1. Erste dreiseitigen Verträge der Apothekerverbände über Klassische Homöopathie 2. Ablauf im Überblick 3. Wer informiert die Versicherten der Krankenkassen? 4. Aufgaben der Apotheken 5. Aufgaben der Ärzte 6. Versicherte: Einschreibung / Teilnahme / Kündigung 7. Teilnahmevoraussetzungen für Apotheken 8. Teilnahmeerklärung der Apotheken 9. Beendigung der Teilnahme 10. Teilnahmevoraussetzungen für Ärzte 11. Vorteile für Ihre Kunden 12. Kosten homöopathischer Arzneimittel 13. Vorteile für die Apotheke 14. Vergütung 15. Abrechnung 16. Wichtige Empfehlungen zum Schluss Vorbemerkung Dieser Kommentar soll ein schnelles Verständnis des Vertrages fördern. Er orientiert sich daher nicht an den Paragraphen des Vertrages sondern ist nach Themenbereichen geordnet. 1. Erste dreiseitige Verträge der Apothekerverbände über Klassische Homöopathie Die Vertragspartner verfolgen mit den inhaltlich fast gleichlautenden Verträgen zur Durchführung Integrierter Versorgung nach 140a ff. SGB V über die ärztliche Versorgung mit Klassischer Homöopathie in Kooperation mit Apotheken (Homöopathievertrag) das Ziel, eine berufsgruppenübergreifende Versorgung der Versicherten der teilnehmenden Krankenkassen mit klassischer Homöopathie durch qualifizierte Leistungserbringer zu ermöglichen. Daher besteht die wichtigste Regelung des Vertrages darin, dass die teilnehmenden Ärzte und Apotheken einen gegenseitigen Informationsaustausch über die Behandlung pflegen und im Einzelfall auftretende Fragen und Probleme im Interesse des Patienten gemeinsam klären. Dieser Vertrag ist ein Angebot Ihres Apothekerverbandes, das sich speziell an Apotheken richtet, die sich mit Engagement und Erfahrung um die Versorgung der Patienten mit homöopathischen Arzneimitteln kümmern (siehe 7. Teilnahmevoraussetzungen für Apotheken). Die Teilnahme ist für alle Beteiligten freiwillig.

2 2. Ablauf im Überblick Der Vertrag mit der Deutschen BKK ist als erster Homöopathievertrag dieser Art am 01. Juni 2005 in Kraft getreten. Die völlig inhaltsgleichen Verträge mit der Autoclub BKK, der Energie-BKK sowie der mhplus BKK sind am 01. September 2005 in Kraft getreten. Am 01. November 2005 ist zudem ein Vertrag zwischen dem DZVhÄ und dem DAV in Kraft getreten, an dem nicht unmittelbar eine Krankenkasse als Vertragspartner beteiligt ist, ein weiterer Vertrag wurde mit dem IKK-Bundesverband mit Wirkung zum abgeschlossen. Alle Verträge sind mit den älteren Homöopathieverträgen weitgehend identisch. Der Vertrag von enthält aber in 16 eine Beitrittsregelung, die interessierten Krankenkassen eine Teilnahme an der integrierten Versorgung ermöglicht. Auf diese Weise können sich Krankenkassen einfach und schnell der integrierten Versorgung anschließen, ohne dass hierzu einzelne Verträge geschlossen werden müssten. Der Beitritt wird aber erst wirksam, wenn DZVhÄ und DAV diesem zugestimmt haben. Interessierte Apothekerinnen und Apotheker können ihre Teilnahme an dieser Integrierten Versorgung gegenüber ihrem Landesapothekerverband erklären. Die Versicherten der beteiligten Krankenkassen erklären ihre Teilnahme bei einem teilnehmenden Arzt. Dieser wird dem Patienten eine Bescheinigung ausstellen, die er in der Apotheke vorlegen kann, wenn er die Apotheke über seine Teilnahme informieren möchte. Da es sich nicht um einen Hausapothekenvertrag handelt, muss sich der Patient nicht auf eine Apotheke und auch nicht auf einen Arzt festlegen. Er kann völlig frei weiterhin Ärzte und Apotheken aufsuchen. Nur wenn er die Leistungen dieses Vertrages in Anspruch nehmen möchte, muss er sich an einen - aber nicht an einen bestimmten - Leistungserbringer (Arzt bzw. Apotheke) wenden, der an dem Vertrag teilnimmt. 3. Wer informiert die Versicherten der Krankenkassen? Die Versicherten werden durch ihre Krankenkasse über die Integrierte Versorgung informiert. Diese wird dabei besonders auf die von den Apotheken erbrachten pharmazeutischen Leistungen hinweisen. Das ist Werbung für die Versorgung durch wohnortnahe Apotheken, von der die teilnehmenden Apotheken profitieren. Daneben sind die Ärzte verpflichtet, die Versicherten über diesen Vertrag zu informieren, denn beim Arzt erfolgt die Einschreibung der Versicherten in die Integrierte Versorgung. Die Apotheken sollten die Ärzte in eigenem Interesse durch ergänzende Informationen unterstützen.

3 4. Aufgaben der Apotheken Die Apotheken pflegen mit den teilnehmenden Ärzten einen gegenseitigen Informationsaustausch über die Behandlung und klären gemeinsam im Einzelfall auftretende Fragen und Probleme. Das Gespräch soll der Arzneimittelsicherheit und der Unterstützung der Therapie des Arztes dienen. Auch hier gilt selbstverständlich der Grundsatz, dass die Entscheidung über therapeutische Maßnahmen einzig und allein beim behandelnden Arzt liegt. Der Apotheker kann und soll aber dem Arzt von ihm erkannte Probleme und Informationen, die dem Arzt möglicherweise nicht bekannt, aber für die Therapie von Bedeutung sind, mitteilen und hierüber gegebenenfalls einen fachlichen Gedankenaustausch durchführen. Ferner soll die Apotheke die Patienten bei der Versorgung mit seltenen Arzneimitteln, besonderen Potenzen oder Darreichungsformen unterstützen und die Patienten selbstverständlich über die Besonderheiten der Anwendung homöopathischer Arzneimittel informieren und beraten. Sofern Beschwerden für den Apotheker ersichtlich über das Ausmaß einer Befindlichkeitsstörung hinausgehen, sind die Apotheken gehalten, dem Patienten einen Arztbesuch anzuraten. 5. Aufgaben der Ärzte Die Aufgaben der Ärzte sind in einer eigenen Bestimmung geregelt. Daneben sind die Ärzte verpflichtet, das Verfahren der Einschreibung der Versicherten durchzuführen, die Patienten vorher über die Integrierte Versorgung zu informieren sowie die Teilnahmeerklärung aufzubewahren. 6. Versicherte: Einschreibung / Teilnahme / Kündigung Die Teilnahme an diesem Vertrag ist auch für die Versicherten der Krankenkassen freiwillig. An der Integrierten Versorgung können alle Versicherten der beteiligten Krankenkassen teilnehmen. Dazu unterschreibt der interessierte Patient bei einem teilnehmenden Arzt eine Teilnahmeerklärung. Dort erklärt er sich zugleich einverstanden, dass sich die teilnehmenden Leistungserbringer gegebenenfalls über die Medikation des Patienten verständigen. Die Teilnahmeerklärung verbleibt beim Arzt, der die Verwaltung der Teilnahmeunterlagen durchzuführen hat. Um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, ist bisher nicht vorgesehen, dass die Ärzte der jeweiligen Krankenkasse die Daten der teilnehmenden Versicherten mitteilen. Die Krankenkassen werden allerdings über die durch Ärzte und Apotheken abgerechneten Leistungen Rückschlüsse auf die an dem Vertrag teilnehmenden Versicherten ziehen können. Um Missbräuche zu verhindern, können die Krankenkassen von den Ärzten jedoch eine Einsichtnahme bzw. Zusendung der Unterlagen zur Einschreibung und Kündigung der Versicherten verlangen. Gegenüber anderen an der Integrierten Versorgung teilnehmenden Ärzten und den teilnehmenden Apotheken kann der Patient seine Teilnahme mit einem Exemplar seiner Teilnahmeerklärung nachweisen, das er dazu vom Arzt erhält. Dieses Exemplar ist ebenfalls mit Unterschrift und Vertragsarztstempel ausgestattet. Es ist dem Versicherten nach Vorlage wieder auszuhändigen.

4 Der Vorteil eines sehr geringen Verwaltungsaufwandes hat den Nachteil, dass es in Einzelfällen dazu kommen kann, dass sich ein Versicherter als Teilnehmer dieser Integrierten Versorgung ausweist, tatsächlich aber seine Teilnahme bereits gekündigt hat. Führen Sie daraufhin ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt, wäre dies datenschutzrechtlich unbedenklich, weil der Patient Sie ja selbst über seine Teilnahme getäuscht hat. Sie dürften allerdings streng genommen das Honorar für das Gespräch mit dem Arzt nicht abrechnen, da der Patient ja nicht mehr an der Integrierten Versorgung teilnimmt. Soweit der Krankenkasse die Kündigung dieses Patienten bekannt wird, könnte sie daher die Bezahlung des Honorars verweigern. Eine solche Konstellation wird aber nur in sehr seltenen Fällen vorkommen. Der Vorteil, dass hier in der Apotheke keine Einschreibung durchzuführen ist und dass die Apotheke die Gültigkeit der Teilnahme des Versicherten weder durch einen Blick in irgendeine Liste, noch durch Rücksprache mit dem Arzt, bei dem die Teilnahmeerklärung des Versicherten hinterlegt ist, zu prüfen hat, dürfte den Nachteil mehr als ausgleichen. Die freie Arzt- und Apothekenwahl wird durch diesen Vertrag nicht eingeschränkt. Die teilnehmenden Patienten können nach einer Einschreibung ohne Einschränkung weiterhin ihre Ärzte und Apotheken frei wählen. Die teilnehmenden Versicherten können ihre Teilnahme jederzeit kündigen. Diese Kündigung erfolgt gegenüber dem Arzt, bei dem die Teilnahmeerklärung hinterlegt ist. Im Regelfall ist dies der Arzt, bei dem der Patient seine Teilnahme erklärt hat. 7. Teilnahmevoraussetzungen für Apotheken An diesem Vertrag dürfen nur die Apotheken teilnehmen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dort sind eine ganze Reihe von Fort- und Weiterbildungen aufgezählt. Haben Sie Zweifel, ob die von Ihnen absolvierte Fort- bzw. Weiterbildung für eine Teilnahme genügt, wenden Sie sich bitte an Ihren SAV und legen Sie dabei bitte die Bescheinigungen über die von Ihnen absolvierte Schulung bei. Der SAV wird dann die Anerkennung der Schulung, ggfs. in Absprache mit dem DAV, prüfen. Haben weder Apothekenleiter noch ein in der Apotheke angestellter Apotheker eine der genannten Veranstaltungen besucht, kann die Apotheke dennoch schon jetzt an dem Vertrag teilnehmen, wenn der Apothekenleiter versichert, eine der genannten Fort- bzw. Weiterbildungen innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten zu besuchen und zügig abzuschließen. Das bedeutet konkret: Die Apotheke kann dem Homöopathievertrag auch ohne Nachweis einer Schulung beitreten, muss sich aber verpflichten, mit der Schulung innerhalb der nächsten 12 Monate zu beginnen. Da der Apotheker in der Regel keinen Einfluss auf die Dauer und das Ende der Schulung hat, muss die Schulung nicht auch innerhalb dieser 12 Monate abgeschlossen werden. Es genügt, dass der Apotheker die Schulung im vom Anbieter vorgesehenen Zeitplan besucht. Beginnt die Schulung beispielsweise im 11. Monat nach Erklärung der Teilnahme am Homöopathievertrages und endet erst nach Ablauf von weiteren 6 Monaten, weil die Schulung auf einen langen Zeitraum gestreckt ist, dann erfüllt der Apotheker damit seine Teilnahmevoraussetzungen für den Homöopathievertrag.

5 Viele Apothekerinnen und Apotheker sind zugelassene Heilpraktiker und stellen die berechtigte Frage, ob Sie damit an dem Homöopathievertrag teilnehmen können, ohne eine der genannten Fort- bzw. Weiterbildungen vorweisen zu müssen. Die Zulassung als Heilpraktiker setzt allerdings keine bestimmte Ausbildung voraus. Eine gesetzliche Regelung, die Inhalt und Umfang der Ausbildungsinhalte festlegt, gibt es nicht. Für die Überprüfung der Heilpraktiker-Anwärter sind 1992 vom Bundesgesundheitsministerium aber Leitlinien erarbeitet worden, in denen auch Kenntnisse über die Naturheilkunde vorgesehen sind. Es kann damit jedoch nicht zwingend vorausgesetzt werden, dass alle Heilpraktiker auch wirklich Kenntnisse über die Klassische Homöopathie besitzen. Für die Teilnahme an dem Homöopathievertrag genügt daher die Zulassung als Heilpraktiker nicht, wenn nicht zugleich Kenntnisse über die Klassische Homöopathie nachgewiesen werden. Die Landesapothekerverbände können die Apotheken mit einem Apotheker, der zugleich Heilpraktiker ist, daher nur dann zur Teilnahme zulassen, wenn der Heilpraktiker während seiner Heilpraktiker-Ausbildung erworbene Kenntnisse über die Klassische Homöopathie nachweisen kann. Die besuchten Kurse müssen mindestens einen zeitlichen Umfang von 36 Zeitstunden haben. 8. Teilnahmeerklärung der Apotheken Die Teilnahme der Apotheken an diesem Vertrag ist freiwillig. Die Apotheken können Ihre Teilnahme ab sofort erklären. Das Formular, das Ihnen Ihr Landesapothekerverband hierfür gerne zur Verfügung stellt, ist ausgefüllt an den Landesapothekerverband zu schicken. Da es sich formal um mehrere Verträge handelt - mit jeder teilnehmenden Krankenkasse wurde ein gleichlautender Vertrag geschlossen -, können Sie auf dem Formular ankreuzen, an welchen Verträgen Sie teilnehmen möchten. Wir raten Ihnen schon aus Praktikabilitätsgründen an allen Homöopathieverträgen teilzunehmen. Wenn Sie bereits an einem Homöopathievertrag teilnehmen (z.b. dem Vertrag mit der Deutschen BKK), brauchen Sie nur noch die neu hinzugekommenen Krankenkassen bzw. den Homöopathievertrag mit Beitrittsregelung für Krankenkassen anzukreuzen. So ist sichergestellt, dass Sie auch dort teilnehmen, falls dies bisher noch nicht der Fall war. Wenn die Apotheke die genannten Voraussetzungen erfüllt, schickt der SAV der Apotheke eine Teilnahmeberechtigung zu. In der Regel wird der SAV für die Prüfung der Teilnahmevoraussetzungen, die Information über die den Homöopathievertrag betreffenden Angelegenheiten sowie die Erteilung der Teilnahmeberechtigung von Apothekern, die nicht Mitglied des Verbandes sind, angemessene Gebühren verlangen. Denn diese Apotheken haben sich an den entstandenen und noch entstehenden Kosten für Vertragsverhandlung, Vertragsschluss und Umsetzung des Vertrages nicht mit einem Mitgliedsbeitrag beteiligt. Die Apotheke ist von dem Zeitpunkt an berechtigt, Leistungen nach dem Homöopathievertrag gegenüber teilnehmenden Versicherten zu erbringen und abzurechnen, ab dem sie vom Landesapothekerverband die Teilnahmeberechtigung erhalten hat.

6 9. Beendigung der Teilnahme Die teilnehmenden Apotheken können ihre Teilnahme unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Quartalsende gegenüber dem zuständigen Landesapothekerverband schriftlich kündigen. Die Rechte und Pflichten aus dem Homöopathievertrag enden ferner, wenn der Vertrag von einer der beteiligten Vertragsparteien gekündigt wird. Zudem kann der Landesapothekerverband die Teilnahmeberechtigung wieder entziehen, wenn die Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Vertrag nicht mehr vorliegen oder ein sonstiger wichtiger Grund gegeben ist. Ein Grund ist nur dann wichtig, wenn für jedermann erkennbar ist, dass den anderen Beteiligten ein Festhalten an diesem Beteiligten nicht weiter zumutbar ist. Auch die fortgesetzte Nichteinhaltung der Vertragspflichten kann nach vorheriger Androhung mit einer Frist von drei Monaten zum Ausschluss der Teilnahme an dem Integrationsvertrag führen. 10. Teilnahmevoraussetzungen für Ärzte Die Qualifikations- und Teilnahmevoraussetzungen für die Ärzte sind in d verschiedenen Paragraphen der Homöopathieverträge geregelt. 11. Vorteile für Ihre Kunden Die Teilnahmevoraussetzungen für diesen Vertrag sind recht hoch. Es werden sich nur die Ärzte und Apotheken beteiligen, die sich intensiv mit Homöopathie beschäftigen. Deshalb erhalten die Patienten die Sicherheit, dass sie bei den teilnehmenden Ärzten und Apotheken gut aufgehoben sind, wenn sie sich homöopathisch behandeln lassen möchten und homöopathische Arzneimittel benötigen. Die Kooperation zwischen Apotheken und Ärzten wird nicht nur in Problemfällen eine verbesserte Versorgung zur Folge haben, sondern auch soweit sie z.b. darauf gerichtet ist, eine Behandlung mit seltenen Arzneimitteln, besonderen Potenzen oder Darreichungsformen durchzuführen. 12. Kosten homöopathischer Arzneimittel Einen Vorteil können die beteiligten Krankenkassen ihren Versicherten nicht gewähren: Die Kosten für nicht zu Lasten der GKV verordnungsfähigen homöopathischen Arzneimitteln dürfen auch mit diesem Vertrag nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Für die Apotheken bleiben hier die Regelungen des jeweils anwendbaren Arzneilieferungsvertrages ( Primärkassenvertrag ) unberührt. Der Homöopathievertrag ändert also insbesondere nichts an den bestehenden bzw. nicht bestehenden Prüfpflichten nach den Arzneilieferungsverträgen, wenn die Arzneimittel zu Lasten einer beteiligten Krankenkasse verordnet wurden. 13. Vorteile für die Apotheken Immer mehr Patienten interessieren sich für homöopathische Arzneimittel. Es fehlt ihnen aber oft der kompetente Berater bzw. die Information, wo ein solcher zu finden ist. Durch diesen Vertrag werden die Versicherten von ihrer Krankenkasse auf die

7 Apotheken hingewiesen, die eine qualifizierte Versorgung der Patienten mit homöopathischen Arzneimitteln sicherstellen können. Daneben machen die teilnehmenden Apotheken berufspolitisch deutlich, dass die Apotheken auch im Bereich der Homöopathie bereit sind, mit den homöopathisch tätigen Ärzten im Interesse der Patienten eng zusammen zu arbeiten. Sie machen deutlich: Ohne Apotheken geht es hier nicht und Auch homöopathische Arzneimittel gehören in die Apotheke. Verbandspolitisch wird hervorgehoben, dass Verträge über eine Integrierte Versorgung im Interesse der Patienten durch die Apotheken und deren Verbände unterstützt werden, wenn sie zu fairen Bedingungen erfolgen und jede Apotheke, die die vertraglichen Voraussetzungen erfüllt, unabhängig von einer Mitgliedschaft in einer Apothekenkooperation, an diesem Vertrag teilnehmen kann. 14. Vergütung Die teilnehmenden Krankenkassen zahlen den teilnehmenden Apotheken für die Kommunikation mit dem Arzt ein Honorar. Jedes Gespräch zwischen einer teilnehmenden Apotheke und einem teilnehmenden Arzt wird, unabhängig davon, von wem es ausgeht, von der Krankenkasse honoriert, wenn es sich auf einen teilnehmenden Versicherten bezieht. Wird in einem Gespräch über mehrere teilnehmende Versicherte gesprochen, kann die Vergütung entsprechend der Anzahl der betroffenen Versicherten in Rechnung gestellt werden. Damit der Apotheker die Leistung gegenüber der Krankenkasse abrechnen kann, hat der Arzt ihm die Versichertennummer des betroffenen Patienten mitzuteilen, wenn diese dem Apotheker nicht bekannt ist. Das Honorar beträgt 6 Euro zzgl. MwSt. je Gespräch über einen teilnehmenden Versicherten. Diese Summe ist nicht gedeckelt. Sollte sich jedoch herausstellen, dass bei mehr als 20 Prozent der an der Integrierten Versorgung teilnehmenden Versicherten ein Arzt-Apothekergespräch je Quartal geführt wird, haben sich die Vertragspartner zu Nachverhandlungen verpflichtet. Es wäre dann zu klären, ob die Gespräche wirklich in einem solchen Umfang erforderlich sind oder ob sie hier zu oft nur geführt werden, um das Honorar zu erhalten und deshalb eine Höchstgrenze für Honorarzahlungen eingeführt werden muss. Das Honorar für die Apotheken orientiert sich an dem Honorar für die Ärzte. Diese erhalten je Minute maximal 1,50 Euro (z.b. 90 Euro für die Homöopathische Erstanamnese, die mindestens (!) 60 Minuten dauern soll, 10 Euro für die homöopathische Beratung, die mindestens 7 Minuten dauern soll). Wir sind auf der Grundlage von Auskünften homöopathisch tätiger Ärzte und Apotheken davon ausgegangen, dass ein Gespräch zwischen Arzt und Apotheker im Durchschnitt nur wenige Minuten dauert. Sie sollten ferner berücksichtigen, dass Sie das Honorar auch dann erhalten, wenn Sie selbst den Arzt anrufen. Sie bekommen das Honorar also auch in Fällen, in denen Sie die Leistung bisher immer honorarfrei erbracht haben.

8 15. Abrechnung Die Abrechnung der Leistungen erfolgt in ähnlicher Weise wie bei den Hausapothekenverträgen: Sie erfolgt mittels des Sonderbeleges zur Abrechnung von Hausapothekenleistungen, den Sie im Regelfall bereits für die Abrechnung der Leistungen nach dem Barmer-Integrationsvertrag erhalten haben. Liegen Ihnen diese Belege nicht vor oder sind sie bereits verbraucht, erhalten Sie von Ihrem Landesapothekerverband Nachschub. Die Apotheken rechnen Ihre Leistungen mit dem Sonderbeleg direkt gegenüber der jeweiligen Krankenkasse ab. Dazu wird der Sonderbeleg mit einer Sonder-PZN sowie weiteren Angaben bedruckt. Für die Krankenkassen sind folgende Sonder- PZN festgelegt. Abrechungen im Rahmen des Homöopathievertrages mit der Deutschen BKK Abrechungen im Rahmen des Homöopathievertrages mit der mhplus BKK Abrechungen im Rahmen des Homöopathievertrages mit der Energie-BKK Abrechungen im Rahmen des Homöopathievertrages mit der Autoclub BKK Abrechungen im Rahmen des Homöopathievertrages mit sonstigen Krankenkassen Abrechungen im Rahmen des Homöopathievertrages mit Innungskrankenkassen Wie der Sonderbeleg zu bedrucken ist, welche Krankenkassennummer und welche Sonder-PZN aufzutragen ist, teilt Ihnen Ihr Landesapothekerverband in einer gesonderten Übersicht mit. Die Apotheken-Softwareunternehmen kennen den Homöopathievertrag und das dazu vereinbarte Abrechnungsverfahren und bieten in der Regel Softwareprodukte an, die die Bedruckung der Sonderbelege automatisch für Sie erledigen. Den in der Apotheke bedruckten Sonderbeleg geben Sie mit Ihren normalen Rezepten an Ihr Rechenzentrum. Dieses wird aus den Sonderbelegen gegenüber der Krankenkasse eine gesonderte Rechnung erstellen und das Honorar nach Eingang an Sie auszahlen. 16. Wichtige Empfehlungen zum Schluss: 1. Achten Sie auf weitere Informationen Ihres Landesapothekerverbandes zu diesem Thema! 2. Kümmern Sie sich bald um Ihre Teilnahme. Ihr Landesapothekerverband stellt Ihnen hierfür die notwendigen Unterlagen zur Verfügung. 3. Machen Sie schon jetzt gegenüber ihren an Homöopathie interessierten Kunden der teilnehmenden Krankenkassen deutlich, dass Sie an dem

9 Homöopathievertrag teilnehmen (werden). Ihre Kunden werden sich freuen, dass Sie sich mit den homöopathisch tätigen Ärzten und der Krankenkasse um die von ihnen bevorzugte Behandlungsweise kümmern. 4. Informieren Sie auch die homöopathisch tätigen Ärzte in Ihrem Umfeld und deren Sprechstundenhilfen über Ihre Teilnahme einige Patienten werden dort nach teilnehmenden Apotheken fragen. Auf der Homepage der Deutschen BKK ( sowie voraussichtlich auch der anderen teilnehmenden Krankenkassen werden die teilnehmenden Ärzte und Apotheken geführt. Dort können Sie sich über die teilnehmenden Ärzte informieren. Weitere Fragen beantwortet Ihnen Ihr SAV.

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