Systemisch lösungsorientiertes Coaching

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1 Systemisch lösungsorientiertes Coaching Netzwerkabend der Wirtschaftsjunioren Osnabrück Wenn wir uns von der Vorstellung lösen, es müsste immer so weitergehen wie bisher, dann laden uns plötzlich tausend neue Möglichkeiten ein!

2 Systemisch-lösungsorientiertes Coaching Cornelia Streb-Baumann Dipl.-Pädagogin Systemische Supervisorin (DGSv), Coach und Organisationsberaterin NLP Lehrtrainerin und Lehrcoach, DVNLP Psychodramaleiterin Integra Bisz nlp innovativ Institut für Supervision, Organisationsberatung, Training Business in Szene Unternehmenstheater Kompetenz in Kommunikation Seit über 25 Jahren manage ich gerne Gegensätze, bin experimentierfreudig und neugierig auch auf ungewöhnliche Wege.

3 Lösung oder Problem? Bitte erinnern Sie sich jetzt an eine Situation/ ein Problem in Ihrer Firma, die Sie bzw. das Sie in nächster Zukunft klären müssen

4 Lösung oder Problem? Wenn Sie nach diesem Netzwerkabend nach Hause gehen und vielleicht noch ein paar wichtige Dinge erledigen, oder auch etwas Erfreuliches vorhaben und danach später am Abend müde werden und sich zum Schlafen legen - und angenommen in dieser Nacht passiert ein Wunder und Ihre Situation, Frage oder Problem ist gelöst.

5 Lösung oder Problem? Woran werden Sie morgen früh erkennen, dass dieses Wunder passiert ist? Wer außer Ihnen bemerkt als Erster dieses Wunder? Wie reagiert sie oder er auf Ihr verändertes Verhalten oder Ihre neue Haltung?

6 Lösung oder Problem? Haben Sie jetzt wirklich noch Interesse an Fragen nach dem Problem??? Sie sollen sie auf jeden Fall auch kennen lernen.

7 Lösung oder Problem? Worin besteht das Problem/ die Schwierigkeit? Welche Auswirkungen hat das Problem auf wen? Wer hat das Problem zuerst entdeckt/ benannt? Mit wem wurde darüber gesprochen? Wer weiß davon? Welche Erklärungen haben Sie für das Problem? Was müssten Sie tun, um das Problem zu verschärfen?

8 Lösung oder Problem? Was haben Sie bisher versucht, um eine Lösung zu finden? Was genau haben Sie ausprobiert? Was und wie haben andere versucht, um Lösungen zu finden? Wie waren die Ergebnisse? Was war hilfreich? Welche Lösungsideen gab es, die noch nicht versucht wurden? Welche Ergebnisse wären davon zu erwarten?

9 Gesprächsräume und Fragen Lösungsraum Was wollten Sie mit... erreichen? Was möchten Sie verändern? Ressourcenraum Was haben Sie früher getan, um... zu klären? Was können Sie wirklich gut? Was wäre in diesem Fall hilfreich für Sie? Problemraum Was genau ist so schwierig? Was stört Sie?

10 Systemisch-lösungsorientiertes Coaching Der Arbeitsprozess Reflexion Verbinden Entscheiden Handeln Der Coach ist Sparringspartner Reflexion

11 Grundhaltung des systemischlösungsorientierten Coachs Die Wahrnehmung und das Verhalten eines Menschen richten sich nach seinem subjektiven Modell der Welt. Die Landkarte ist nicht das Gebiet Die Welt/ die "Landschaft" und die Welt/Landkarte, die der Einzelne im Kopf hat

12 Grundhaltung des systemischlösungsorientierten Coachs Wenn etwas nicht funktioniert: Mache es anders!!!! Verlasse eingetretene Pfade Betrachte die Dinge aus verschiedenen Blickrichtungen Stelle die Ressourcen - und nicht die Fehler - in den Vordergrund Sei mutig und auch manchmal provozierend Gehe humorvoll mit Lebens- und Arbeitsituationen um

13 Systemisch-lösungsorientiertes Coaching Einzel - Coaching Analyse der Aufgaben als Führungskraft Klarheit über die eigene Stellung im System Analyse der eigenen Führungs - Potentiale Weiterentwicklung der Selbstmanagementqualitäten Ressourcevolle Ausgestaltung der Leitungsrolle Ausbau der Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenzen

14 Systemisch-lösungsorientiertes Coaching Teamcoaching Weiterentwicklung der Kommunikation durch Erarbeitung effektiver und klarer Strukturen Regeln Rollen (Arbeitsabsprachen, Klärung von Zuständigkeiten etc.) Integration der vorhandenen Ressourcen der Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen in klar definierte Arbeits Ziele Konfliktklärung

15 Systemtheoretische Grundlagen Individuen sind immer Teil von menschlichen Systemen Systeme operieren rekursiv geschlossen Systeme zielen auf ein Fließgleichgewicht (stabil<-> leicht störbar) Systeme haben unterschiedliche Arten von Grenzen Menschliche Systeme organisieren sich auf Grund von vorhandenen Mustern Episteme (Weltanschauungen) bilden die Grundlage des Denkens, Erkennens, Fühlens und Handelns des Menschen (innere Landkarte)

16 Systemische Tipps Suchen Sie nach den Ausnahmen von dem Problem Blicken Sie auf Lösungen Änderungen gibt es in jedem System immer! Schon kleine Änderungen können größere Änderungen in Gang setzen

17 Systemische Tipps Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Haltung, Ihre Kommunikationsmuster und deren Auswirkungen Sie können nicht erwarten, dass andere sich Ihnen zu Liebe ändern aber Sie können Ihre Reaktionsmuster ändern Machen Sie sich die impliziten und expliziten, die funktionalen und dysfunktionalen Regeln Ihrer Organisation klar was wollen Sie ändern, was bewahren?

18

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