Die Zeichen stehen auf Forschung und Entwicklung. Das mitteldeutsche Wirtschaftsmagazin. "Research and development will play a decisive role.

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1 Das mitteldeutsche Wirtschaftsmagazin Nr. 01/ Jahrgang Preis: 4,50 ISSN: MARKT Erfolgsfaktoren in Indien Seite 70 UNTERNEHMENSFÜHRUNG Menschen mit Behinderung als Leistungsträger Seite 77 GESUNDHEITSWIRTSCHAFT Elektrofahrrad für Senioren Seite 81 TITEL: AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Die Branche stellt die Weichen für die Mobilität von morgen Seiten 5-67 TITLE: AUTOWELT Eastern Germany 2012 The industry paves the way for the mobility of tomorrow Pages 5-67 Die Zeichen stehen auf Forschung und Entwicklung. "Research and development will play a decisive role." Dietmar Bacher, Geschäftsführer des Automotive Cluster Ostdeutschlands (ACOD) Dietmar Bacher, Managing Director of the Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD)

2 Der neue BMW 1er Freude am Fahren DER NEUE BMW 1er. JETZT AUCH IN GOLD UND MIT VERSICHERUNGSLEASING. JETZT DEN NEUEN BMW 1er IM ATTRAKTIVEN LEASING SICHERN. Versicherungsleasingbeispiel BMW 116i 5-Türer , EUR monatliche Rate inkl. Vollkasko Versicherung (39,99 ) 299, EUR BMW AG Niederlassungen Sachsen LEIPZIG Alte Messe Filiale am BMW Werk DRESDEN CHEMNITZ Am Chemnitzer Center

3 Editorial Gefährliche Gewohnheiten Dangerous habits wirtschaftsjournal.de/id Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die Evolution hat die Spezies überleben lassen, die sich schnell an verschiedene Dinge gewöhnten. So stieg deren Überlebensfähigkeit. Die Evolution des Menschen in allen Ehren, im Blick auf den Wimpernschlag der Geschichte unserer Jetzt-Zeit würde ich der Evolution gern vorschlagen, das Prinzip der Gewohnheit zu überdenken. Woran haben wir uns nicht alles gewöhnt: Wir haben uns daran gewöhnt, dass weit mehr als jeder zehnte Mensch in Ostdeutschland Leistungen des Staates braucht, um einigermaßen menschenwürdig zu leben. Zwei Milliarden Euro zahlen die Deutschen an Mitmenschen, die zwar Arbeit haben, aber so schlecht entlohnt werden, dass es zum Leben nicht reicht. Wir haben uns auch daran gewöhnt, dass Studenten 10 Jahre oder länger studieren und von Fachrichtung zu Fachrichtung wechseln. Wenn an technischen Universitäten nur jeder Siebente ein technisch orientiertes Studium wählt ist das schon Gewohnheit. Wenn in manchen Berufen jeder Zweite die Ausbildung abbricht, schockt uns das auch nicht mehr. Unser Staat verschuldet sich ununterbrochen seit den sechziger Jahren mit zunehmender Geschwindigkeit und setzt unser aller Wohlstand mit fehlender kaufmännischer Sorgfalt und dilettantischen Führungsqualitäten aufs Spiel. Wir haben uns daran gewöhnt. Aus nicht einmal zwei Prozent Bürgern als Parteimitgliedern rekrutieren wir unsere politische Elite und wundern uns auch nicht mehr über den abenteuerlichen Sachverstand von Ministern und Abgeordneten. An den Börsen werden mit imaginären Werten Milliarden verdient und verzockt: Gewohnheit! Die Tagesmedien machen aus Nachrichten Produkte. Es geht nicht um die Informationen, sondern um Profit. Die Wahrheit oder eine den Tatsachen angemessene Bericht - erstattung bleiben völlig auf der Strecke. Fernsehsender prägen geistigen Tiefflug und das Abendprogramm bestimmen amerikanische Kulturzerstörer. Dschungelcamp und Supersternchen-Castings sind traurige Quotenhits. Wenn die Evolution die Gewohnheit als Überlebensprinzip definierte, dann schafft es vielleicht der entwickelte Homo Sapiens des 21. Jahrhunderts, deren negativer Kraft zu entfliehen. Sie, liebe Leser, halten eine Ausgabe in den Händen, die kraftvoll zeigt, dass es vielen Menschen gelingt, aus Gewohnheitsmustern auszubrechen und Leis tung wie Innovation zu entwickeln. Ich lade Sie ein, es diesen Gestaltern gleich zu tun, damit in Wikipedia des Jahres 4000 steht: Die evolutionäre Kraft liegt vor allem in der Überwindung von Gewohnheiten. Man is a creature of habit. Evolution favored species that quickly adapted to various circumstances. Their survivability increased as a result. The evolution of man, with all due respect, was but a blip in the history of our planet like our time now. I would like to suggest to evolution the reconsideration of the principle of habit. What isn't habit? We have become accustomed to the fact that every tenth person in eastern Germany relies on state welfare for a humane life. Germans pay two billion euros every year to their fellow countrymen, who have work, yet are not paid enough to live. We have also become accustomed to students who study for 10 years or more, changing from one major to another. Only every seventh student at a university of technology is obliged to select a technical-oriented major and this is declared customary. That in some vocational training course every second apprentice will quit his or her studies is no longer shocking. Our state has been in constant debt with increasing speed since the 1960s. A lack of professional diligence and quality leadership jeopardizes our well-being. We have become used to it. We recruit our political elite from no more than two per cent of the citizenry and no longer even think about the questionable expertise of ministers and dele - gates. Using imaginary asset, billions are earned and squandered in the stock markets. It has become a habit! The daily media makes products out of the news. It is about profit, not information. When it comes to reporting, it seems that the truth and facts are completely arbitrary. Television stations broadcast low-brow entertainment in general and evening programs in particular are characterized by American popular culture. Sadly, jungle camps and pop idol castings yield high ratings. If evolution resulted in habit as a survival principal, then perhaps the developed Homo Sapiens of the 21st Century will be able to escape its negative power. You, dear reader, hold in your hands a publication that powerfully demonstrates how a number of people have managed to break free of their habitual patterns to develop capacities such as innovation. I invite you to do the same so that the Wikipedia of the year 4000 will read: Evolutionary power lies above all in the ability to break free of habits. Ihr Yours truly, Jörg Sattler Wirtschaftsjournal Januar

4 Inhalt Aus dem Inhalt A selection of the contents Volkswagen Sachsen war in seiner Geschichte noch nie so gut aufgestellt wie heute, sagt Hans-Joachim Rothenpieler, Sprecher der Geschäftsführung Volkswagen Sachsen GmbH und Automobilmanufaktur Dresden GmbH, im Interview mit dem Wirtschaftsjournal. "Volkswagen Sachsen is in a better position than ever before," says Hans- Joachim Rothenpieler, board of management spokesman at Volkswagen Sachsen GmbH and Automobilmanufaktur Dresden GmbH, in an interview with the Wirtschaftsjournal. Photos: Wolfgang Schmidt AUTOWELT Seiten/Pages Die Automobilindustrie ist das beste Zugpferd der ostdeutschen Wirtschaft. The automotive industry is the strongest draft horse of the eastern German economy. AUTOWELT Seite/Page 5 Standpunkte/Standpunkte Editorial/Op-eds 3 AUTOWELT Ostdeutschland/East Germany 2012 Weichen neu gestellt A new course has been set 6-7 BMW: Wandel zu mehr Innovation BMW: A move towards increased innovation 8-9 Porsche: Einmalige Chancen genutzt Porsche: Making the most of one-off opportunities Sachsen: Die Schlagzahl erhöhen Saxony: Increasing the pace Volkswagen: Beginn einer neuen Ära Volkswagen: The beginning of a new era vorsichtig optimistisch 2012 Cautiously optimistic Unternehmer auf Asientour Entrepreneurs on tour of Asia Thüringen: Stärkere Kooperation im Fokus Thüringen: A focus on closer collaboration ThIMo stellt die Weichen ThIMo sets the course Mecklenburg-Vorpommern: Leistungsfähige Verbindungen Mecklenburg-Vorpommern: Powerful connections Berlin-Brandenburg: Karten werden neue gemischt Berlin-Brandenburg: Reshuffling the cards Die elektronische Beichte The electric confession Sachsen-Anhalt: Vernetzte Lösungskompetenz Sachsen-Anhalt: Networks aid problem-solving skills 38 Intelligente Fahrzeuge Intelligent vehicles Automobilfertigung im Hörsaal Car production in the lecture hall 53 Mitteldeutschland innovativ Energieversorgung kalkulierbar 71 Biotechnik Made in Thuringia 72 Global Player auf Wachstumskurs 72 Unternehmensführung Bildung gegen Fachkräftemangel 75 Lösung per Mausklick 76 Interaktives Lernen 76 Für eine kalkulierbare Energieversorgung auch mit heimischer Braunkohle spricht sich die IHK Chemnitz aus. Mitteldeutschland innovativ Seite 71 Impressum 82 4 Wirtschaftsjournal Januar 2012

5 AUTOWELT Eastern Germany 2012 Zukunftsfähige Schnittmengen Ostdeutsche Automobilindustrie nutzt verstärkt branchenfremde Kompetenzen Eastern German automotive industry uses reinforced competencies from outside Sustainable intersections 5. ACOD-Kongress Unter dem Motto Automobilbranche Ostdeutschland Wege in die Zukunft veranstaltet der Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) am 28. und 29. Februar 2012 seinen fünften Branchenkongress. Hochkarätige Referenten aus Politik, Wirtschaft und der Automobilbranche werden bei der zweitägigen Veranstaltung auf die Herausforderungen, Chancen und technologischen Trends der automobilen Zukunft eingehen. Werksführungen bei BMW, Porsche und dem DHL HUB Leipzig, Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion, eine begleitende Ausstellung sowie eine Abendveranstaltung bieten spannende Eindrücke, neue Erkenntnise und Platz für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. 5th ACOD Congress Under the slogan "The automotive industry in eastern Germany Ways into the future," the Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) will hold its fifth industry congress on 28 and 29 February The two-day event features top-class speakers on politics, economy and the automotive sector. They will address the challenges, opportunities and technology trends shaping the future of the industry. Plant tours at BMW, Porsche and the DHL HUB Leipzig, expert presentations, a podium discussion, exhibition, and evening gala will provide a forum for discussion and the exchange of information and leave you with new and exciting industry insights and knowledge. wirtschaftsjournal.de/id Die Automobilindustrie ist das beste Zugpferd der ostdeutschen Wirtschaft. Auch wenn der Fahrzeugbau nach wie vor sehr starken konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt ist, gehören die Branche und ihre Zulieferer zu den größten Arbeitgebern, Exportschlagern und Technologieführern. Beispielsweise zählten neun der 100 größten Un - ternehmen Mitteldeutschlands im Jahr 2010 zur Automobilindustrie. Das geht aus der Studie Die 100 größten Unternehmen Mitteldeutschlands" hervor, welche die Sachsen Bank im Rahmen ihrer Publikation Fokus Mittelstand" Anfang Dezember 2011 präsentierte. Die künftige Stärke des Automotive-Bereichs wird vor allem in den drei mitteldeutschen Ländern Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen in der Vernetzung mit den ebenfalls hier erfolgreichen und traditionell verwurzelten Industriezweigen Chemie und Energie liegen. Das geht aus einer aktuellen Studie zur Wettbewerbsfähigkeit Mitteldeutschlands hervor, die der Lehrstuhl für Marketingmanagement der Handelshochschule Leipzig (HHL) im Auftrag der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland erstellt hat. Dabei zeigen unsere Analysen: Die größten Innovationspoten - ziale für die Unternehmen und den Standort liegen sozusagen zwischen" den Clustern", erklärt Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg, unter dessen Leitung die Studie entstand. Um diese zu erschließen, müssten die kompetenzbezogenen und thematischen Schnittmengen zwischen den Clustern in Mitteldeutschland gezielt identifiziert und genutzt werden. Eine erfolgreiche Marktpositionierung der regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf technologischen und wirtschaftlichen Zukunftsfeldern wie Elektromobilität und Biomassenutzung könne nur clusterübergreifend geschehen, so Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg weiter. In der Praxis wird dieser branchenübergreifende Ansatz schon seit Längerem gelebt, wie solche Veranstaltungen à la Kunststoff trifft Automobil zeigen. Nun bietet für ganz Ostdeutschland die Elektromobilität die Herausforderung und Chance ganz unterschiedliche Kompetenzen aus der Antriebs- und Motortechnik, der Energietechnik, der Materialforschung, der Logistik und Verkehrsforschung zielführend zusammen zu bringen. Claudia Hillmann The automotive industry is the strongest draught horse of the eastern German economy. Even if ve - hicle manufacturing is still prone to strong eco - nomic fluctuations, the industry and its suppliers constitute one of the biggest employers, exporters, and leaders in technology. In 2010, for example, nine of the largest 100 companies in Central Germany were in the automotive industry. This figure is based on the study "The 100 largest companies in Central Germany," published at the beginning of December 2011 by Sachsen Bank in their journal "Fokus Mittelstand". The strength of the automotive industry will in future primarily rely on the successfully networked chemistry and energy sectors, which are traditionally rooted in the three Central German states of Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia. This is backed by a recent study on Central Germany's ability to compete that was conducted by the Chair of Marketing Management at the HHL Leipzig Graduate School of Management on behalf of the Industrial Initia - tive for Central Germany. "Our analyses show that the greatest potential for innovation for these companies and cities is 'between' the clusters, so to speak," explains Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg, who led the study. In order to de - velop this potential, the competency-related and thematic intersections between the clusters of Central Germany had to be purposefully identified and capitalized upon. "The successful market positioning of regional companies and research institutions for emerging technological and commercial fields like electric mobility and biomass utilization can only happen if all clusters are on board," elaborates Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg. In practice, this cross-sector approach has been around for years, as suggested by such events as "Plastics Meet Automobile". Electric mobility currently represents a challenge as well as an opportunity for all of eastern Germany to strategically unite the entirely different competencies of drive and engine technology, energy technology, materials re - search, logistics, and transport research. Claudia Hillmann Wirtschaftsjournal Januar

6 AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Weichen neu gestellt Ostdeutsche Zulieferer engagieren sich wieder mehr in Forschung und Entwicklung Nachdem in den Krisenjahren 2008/09 die Liquiditätssicherung Vorrang hatte, bringen sich nun die ostdeutschen Automobilzulieferer wieder verstärkt bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren ein. Wo die Reise dabei hingeht, zeigt Dietmar Bacher, Geschäftsführer des Automotive Cluster Ostdeutschlands (ACOD) im Gespräch mit dem Wirtschaftsjournal auf. Dietmar Bacher, Geschäftsführer der ACOD GmbH. Dietmar Bacher, Managing Director of ACOD GmbH. Wirtschaftsjournal: Anfang vergangenen Jahres sagten Sie, dass 2011 die Arbeit in den Innovationsforen vorangetrieben werden soll. Welche konkreten Kooperationen und Projekte sind daraus mittlerweile entstanden? Dietmar Bacher: Die Arbeit in den Innovationsforen ist natürlich weitergegangen und es sind inzwischen 12 überregionale und firmenübergreifende Projekte daraus entstanden. Vier davon möchte ich herausstellen. Sie beschäftigen sich mit der dynamischen Spannungsanpassung an Bordnetzen elektrisch angetriebener Fahrzeuge, der Beschichtung von Abgasanlagen, einem RFID-basierten Behältermanagement in der Produktion von Elektrofahrzeugen sowie mit der Nutzung von Biomasse als Kraftstoff. Bei all diesen Themen geht es derzeit um die wirtschaftliche Umsetzung. WJ: Sind diese Projekte, die sich ja durchweg mit Technologien der Zukunft beschäftigen, ein Beleg dafür, dass die ostdeutschen Automobilzulieferer ihre F&E-Aktivitäten in den Jahren tatsächlich intensivieren, wie eine Ihrer eigenen Umfragen ergab? Bacher: Dazu muss zunächst gesagt werden, dass in den Jahren 2008/09 die F&E-Aufwendungen zugunsten der Liquiditätssicherung stark zurückgegangen sind. Nun mehren sich aber die Zeichen, dass es wieder deutlich aufwärts geht. Solche Indizien sind, dass die Firmen ein starkes In - teresse an übergeordneten Projekten zeigen sowie mehr Fachkräfte für Forschung und Entwicklung suchen. Zudem wurden die Innovationszentren IKAM in Magdeburg und für Mobilität in Ilmenau etabliert, um neue Produkte und Verfahren mit kleineren Unternehmen entwickeln und umsetzen zu können. WJ: Was hindert die hiesigen Firmen dennoch, stärker auf den internationalen Märkten aufzutreten? Bacher: Die Wahrnehmung der ostdeutschen Zulieferer hat sich durchaus verstärkt. Auch ihr Ruf hat sich verbessert. Problematisch sind aber nach wie vor die Erschließung internationaler Märkte und die Umsetzung von Innovationen. Aufgrund ihrer Kleinteiligkeit fällt es den ostdeutschen Betrieben schwer mit den OEM's nach Russland, China oder Indien zu ziehen. Das Risiko ist für sie viel zu groß, Standorte in diesen Ländern zu eröffnen, zumal sie immer noch nicht weit oben in der Wertschöpfungskette stehen. WJ: Welche Unterstützung können die ostdeutschen Betriebe vor diesem Hintergrund nun vom ACOD erwarten? Bacher: Nur mit Kooperationen, die unter anderem das eigene Produktportfolio erweitern, ist es für sie möglich, auf den internationalen Märkten zu bestehen. Und diesen Prozess wollen wir massiv intensivieren. So startet am 24. Januar in Leipzig ein neues Kompetenzcluster mit dem Titel Märkte/Kooperationen". Des Weiteren richten wir wieder Ende Februar den ACOD- Kongress aus, der diesmal unter dem Motto Automobilbranche Ostdeutschland Wege in die Zukunft" steht. Im September werden wir erneut mit einem Gemeinschaftsstand auf der IAA sein. Im Oktober organisieren wir zum zweiten Mal gemeinsam mit der MAHREG einen Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Zulieferbörse (IZB) Wolfsburg. Nachdem wir 2010 das erste Mal dort waren, haben wir sehr viele Nachfragen von Firmen bekommen. Ebenso werden wir Ende August auf der Interauto in Moskau präsent sein. Schließlich werden wir auch wieder Road - shows veranstalten, um die Innovationen und Leistungskraft der ostdeutschen Zulieferer bei den OEM's zu de - monstrieren. Und auch der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft wird weitergeführt. Dieser hat bisher durchaus zu einem Erkenntniszuwachs bei den Verantwortlichen in den Ministerien geführt. Gespräch: Claudia Hillmann 6 Wirtschaftsjournal Januar 2012

7 AUTOWELT Eastern Germany 2012 A new course has been set Eastern German suppliers continue to increase their commitment to research and development Ein zentrales Anliegen von Dietmar Bacher ist es,politik und Wirtschaft immer wieder zusammenzuführen. Hier ist er auf dem 4. ACOD-Kongress im Gespräch mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière,dem Vorstandsvorsitzenden des ACOD e. V., Siegfried Bülow sowie mit dem Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner (v.l). One of Dietmar Bacher's main aspirations is to bring politics and enterprise together. At the 4th ACOD Conference, he spoke with the Minister for Home Affairs, Dr. Thomas de Maizière, the Chairman of the Board of Management of ACOD e. V., Siegfried Bülow, and with the spokesperson for the Board of the Leipziger Messe trade fair, Martin Buhl-Wagner (f.l.t.r.). Photo: Rainer Justen With safeguarding liquidity having taken precedence during the crisis years of 2008/09, eastern German automobile suppliers are now once again focusing their attention on the development of new products and processes. In an interview with the Wirtschaftsjournal Dietmar Bacher, Managing Director of the Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD), outlined in which direction things are heading. Institute for Competence in Auto-Mobility) in Magdeburg and a competence centre for mobility in Ilmenau were established in order to make possible the development and implementation of new products and processes in small companies. WJ: What is still making it difficult for local companies to compete more effectively in the international markets? Bacher: People's perception of eastern German suppliers has improved across the board. Their reputation has also improved. However, opening up international markets and launching new products still remains problematic. Due to their small-scale operation, eastern German companies find it difficult to move with the OEMs to Russia, China or India. The risk entailed in opening facilities in these countries is too great for them, especially as they are still not po sitioned very high up the value chain. wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal: At the beginning of last year it was said that in 2011 the work in the innovation forums was to be promoted. Which specific collaborations and projects have arisen from this so far? Dietmar Bacher: The work in the innovation forums has of course continued and has so far generated 12 inter-regional and inter-corporate projects. I would like to highlight four of these. They are concerned with dynamic voltage adjustment in the wiring systems of electrically powered vehicles, the coating of exhaust systems, RFID-based container management in the production of electric vehicles and the use of biomass as a fuel. The focus all of these subject areas is currently on commercial implementation. WJ: Are these projects, all of which deal with technologies of the future, evidence that from eastern German automobile suppliers will actually intensify their R&D activities, as suggested by one of your own surveys? Bacher: Here it must first be said that during the years 2008/09, expenditure on R&D decreased dramatically in favor of measures safeguarding liquidity. Now, however, there are increasing signs that things are definitely on the up. Indications to this effect are that companies are showing a keen interest in umbrella projects and are looking for additional specialist workers for research and development. In addition, innovation centers IKAM (the WJ: With this in mind, what support can eastern German companies expect from the ACOD? Bacher: Only through collaborations that, among other benefits, expand their own product portfolio, will it be possible for them to compete in the international markets. And we want to step up this process on a massive scale. So, on 24th January in Leipzig, a new Competence Cluster will be started up under the title, "Markets/Collaborations". Furthermore, at the end of February we are organizing the ACOD Conference, which this time is adopting the slogan "The Eastern German Automobile Sector Paths to the Future". In September we will once again have a joint stand at the IAA. In October we will, for the second time, be organizing a joint stand with the MAHREG cluster at the International Supplier Exchange (Internationalen Zulieferbörse, IZB) in Wolfsburg. After we first attended in 2010 we re - ceived a great number of enquiries from companies. We will also be present at the Interauto exhibition in Moscow at the end of August. Finally, we will again be holding road shows in order to showcase to the OEMs the innovation and ability of eastern German suppliers. Dialogue will also continue with representatives from the worlds of politics and economics. There is no doubt that this has led to an increase in awareness on the part of those in positions of responsibility within government departments. Interview: Claudia Hillmann Wirtschaftsjournal Januar

8 AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Wandel zu mehr Innovationen BMW Leipzig setzt bei spezifischen Zukunftsthemen verstärkt auf ostdeutsche Kompetenzen Wirtschaftsjournal: Herr Erlacher, Elektromobilität ist in aller Munde und wird in vielen Regionen Deutschlands vorangetrieben. Warum sollen gerade im Leipziger BMW-Werk Elektrofahrzeuge produziert werden? Manfred Erlacher: Wir verfügen im BMW Werk Leipzig über die notwendige Flexibilität in unseren Strukturen, um die Produktion der Elektrofahrzeuge mit neuen Prozessen und neuen Technologien bestmöglich zu integrieren. Dabei können wir zudem auf bestehende Prozesse zurückgreifen und somit Synergien schaffen. Darüber hinaus ist Leipzig aufgrund der verfügbaren Fachkräfte ein attraktiver Standort. Das gilt auch in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Forschungs- und Lehreinrichtungen in Sachsen. WJ: Wie sehen Sie die Chancen Sachsens Schaufenster der Elektromobilität" zu werden? Erlacher: Die BMW AG unterstützt aktiv die Bewerbung der Freistaaten Bayern und Sachsen bei der Bundesregierung um den Zuschlag als Schaufenster Elektromobilität". In den ausgewählten Schaufenstern Elektromobilität" bündeln Industrie, Wissenschaft und Politik ihre Kompetenzen, um in gezielten Forschungsprojekten die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Markteinführung der Elektromobilität zu schaffen. Ich denke, dass die Chancen nicht schlecht stehen. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. WJ: Die technologische Entwicklung der Elektromobilität, des Leichtbaus, der ressourceneffizienten Produktion usw. wird zunehmend von den Unternehmen aus der Kunststoffindustrie, der Elektronik und anderen Branchen getragen. Wie arbeitet BMW hier in Ostdeutschland mit solchen Firmen zusammen? Erlacher: Über den ACOD haben wir eine ganze Reihe von möglichen Lieferanten identifiziert, die für den BMW i3 und den BMW i8 in Frage kommen. Wir haben dazu rund 30 Lieferanten angefragt, wovon schon über zehn einen Auftrag erhalten haben. Und die Auswahl geht noch weiter. Das zeigt, dass wir möglichst viele Partner auf diesen innovativen Gebieten aus der Region gewinnen wollen. Der Einstieg als BMW Lieferant ist für solche kleineren Unternehmen einfacher, wenn sie sich auf Innovationen konzentrieren und weniger auf das Volumengeschäft in der Großserie. WJ: Laut ACOD sind die F&E-Aktivitäten der ostdeutschen Automobilzulieferer im Jahr 2009 gegenüber 2008 zurückgegangen. Wie erklären Sie sich das? Erlacher: Das lag vor allem an der Krise, in der für viele Unternehmen die Liquidität absoluten Vorrang hatte. Die Signale deuten aber darauf hin, dass sich das wieder erholt und das bisherige Niveau wieder erreicht wird. WJ: Wenn ich richtig informiert bin, engagieren Sie sich ab 2012 stärker im ACOD. Was haben Sie konkret vor? Erlacher: Ja, das ist richtig. Die Mitgliederversammlung hat mich zum Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Mit der neuen Besetzung des Vorstandes haben wir schon erste Signale gesetzt. Die Tatsache, dass wir Herrn Hocher, den Geschäftsführer der SCHERDEL Marienberg GmbH, wieder als Vorstand gewinnen konnten, zeugt von Kontinuität und Wertschätzung der bisher hervorragenden Arbeit des ACOD. Gleichzeitig schaffen wir die Basis für den notwendigen Wandel zu mehr Innovationen mit zwei neuen Vorständen aus der Forschung und Wissenschaft: So konnten wir Prof. Augsburg, den Fachgebietsleiter Kraftfahrzeugtechnik und Prorektor für Wissenschaft an der TU Ilmenau gewinnen und Dr. Ude, den Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums (IGZ) Magdeburg. Vor allem auf dem Gebiet innovativer Technologien sehe ich Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft. Diese Stärke wollen wir in der Zukunft weiter ausbauen. WJ: Nun eine letzte Frage, die in irgendeiner Form die gesamte Wirtschaft bewegt: Mit der Erweiterung des Werkes für die Produktion von Elektrofahrzeugen sollen auch 800 neue Arbeitsplätze entstehen. Woher nehmen Sie die Fachkräfte dafür? Erlacher: Die Fachkräfte bekommen wir vor allem aus der Region in und um Leipzig. Dazu kommen nicht wenige Heimkehrer, das heißt sächsische Fachkräfte, die in der Vergangenheit mangels Perspektive weggezogen sind. Diese freuen sich, wenn sie nun in der Heimat eine berufliche Perspektive haben und kommen daher gerne zurück. Gespräch: Claudia Hillmann Foto: BMW AG Im Jahr 2013 will BMW in Leipzig mit der Produktion des elektrisch angetriebenen BMW i3 beginnen soll der BMW i8, ein Plug- In-Hybridsportwagen mit Elektroantrieb und Verbrennungsmotor, folgen. Dafür will der Automobilhersteller mehr als bisher Lieferanten aus der Region gewinnen. Was dabei für Ostdeutschland spricht, erläutert Manfred Erlacher, Leiter des BMW-Werkes Leipzig und ab 2012 Vorstandsvorsitzender des ACOD, im Gespräch mit dem Wirtschaftsjournal. 8 Wirtschaftsjournal Januar 2012

9 AUTOWELT Eastern Germany 2012 A move towards increased innovation BMW Leipzig increasingly relies on eastern German competencies for certain future projects In 2013 BMW plans to commence production of the electricallypowered BMW i3 in Leipzig. In 2014 the BMW i8, a 'plug-in' hybrid sports car with electric power and a combustion engine, is set to follow. In order to make this reality, the automobile manufacturer hopes to acquire more suppliers from within the region than has previously been the case. In an interview with the Wirtschaftsjournal Manfred Erlacher, Manager of the BMW Leipzig plant and, as of 2012, Chairman of the Board of Management of ACOD, explained the strengths of eastern Germany in this regard. wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal: Mr. Erlacher, electro-mobility is the word on everybody's lips and is being promot - ed in many regions across Germany. So why exactly should electric vehicles be produced in the Leipzig BMW plant? Manfred Erlacher: In the BMW Leipzig plant we have the required flexibility within our structures to support the optimal integration of the production of electric vehicles, with new processes and new technologies. At the same time we can also draw upon the existing processes and thus create synergies. Furthermore, there is a skilled workforce available here, making Leipzig an attractive location. And our cooperation with the numerous research and teaching institutions in Saxony is another point in Leipzig's favor. WJ: How do you rate Saxony's chances of becoming the "Showcase for Electro-mobility"? Erlacher: BMW AG actively supports the application of the Free States of Bavaria and Saxony in their bids to be accept - ed by the Federal Government as "Showcase for Electromobility". Industry, science and politics will pool their skills within the selected "Showcase for Electro-mobility" in targeted research projects to create the right conditions for the successful introduction of electro-mobility onto the market. I don t think our chances are bad. Unfortunately that s all I can say on the matter. WJ: The technological development of electro-mobility, lightweight construction, resource-efficient production, etc. is increasingly being undertaken by companies from within the plastics industry, the electronics industry and other sectors. How is BMW working with firms such as this here in eastern Germany? Erlacher: Via the ACOD we have identified a large number of possible suppliers who could be considered for the BMW i3 and the BMW i8. We have placed inquiries with around 30 suppliers, more than ten of whom have al ready been contracted. And the selection process continues. This demonstrates that we wish to acquire as many partners in these innovative fields as possible from the region. Becoming a BMW supplier is simpler for small companies like these if they concentrate more on innovations and less on the volume business to be found in large series production. WJ: According to ACOD, the R&D activities of eastern German automobile suppliers decreased in 2009 in comparison to How do you explain this? Erlacher: This was primarily down to the crisis, during which avoiding liquidation took absolute precedence for many companies. However, the signs are that a recovery is taking place and that the former level will be achieved again. WJ: If my information is correct, you are planning an increased commitment to the ACOD in What are your specific plans? Erlacher: Yes, that is correct. The AGM elected me as Chairman of the Management Board. With the new composition of the Board of Management we have already sent out an early message. The fact that we were once again able to acquire Mr. Hocher, the CEO of SCHERDEL Marienberg GmbH, as a member of the board, bears witness to the continuity and the high regard with which the hitherto exceptional work of the ACOD is held. At the same time we are establishing the basis for the required shift towards in - creased innovation by bringing in two new board members from the fields of research and science: we were able to acquire Prof. Augsburg, Head of Automotive Engineering and Prorector for Science at the Ilmenau University of Technology, and Dr. Ude, CEO of the Innovation and Foundation Center (Innovations- und Gründerzentrum, IGZ), Magdeburg. It is primarily in the field of innovative technologies that I foresee opportunities for the local economy to compete. We hope to further develop these strengths in the future. WJ: Now, coming to the last question, which in a certain way affects the whole of the economy: The expansion of the plant for the production of electric vehicles is also set to create 800 new jobs. Where will you source the skilled workers for this? Erlacher: The skilled workers will be sourced primarily from the region in and around Leipzig. This includes no small number of home-comers, that is, skilled Saxon workers, who in the past moved away due to the lack of jobs. These workers are pleased that there are now career prospects in their homeland and are delighted to return. Interview: Claudia Hillmann Wirtschaftsjournal Januar

10 AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Einmalige Chancen genutzt Porsche baut Leipziger Standort zum Vollwerk aus Am 20. Januar 2012 wurde der einhunderttausendste Cayenne der zweiten Generation in Leipzig montiert. Aus diesem Anlass erklärte der Vorsitzende Geschäftsführer der Porsche Leipzig GmbH Siegfried Bülow: Das Jahr 2012 wird in vielerlei Hinsicht ereignisreich und spannend. Wir begrüßen viele neue Mitarbeiter, begehen Richtfeste auf dem neuen Gelände, feiern den sten Porsche 'Made in Leipzig' und nicht zuletzt das zehnjährige Produktionsjubiläum. Was den Erfolg des Werkes im Einzelnen begründet, beschreibt er im Gespräch mit dem Wirtschaftsjournal. Wirtschaftsjournal: Warum fiel die Standortentscheidung für das Porsche Werk auf Leipzig? Siegfried Bülow: In Leipzig hatten wir die einmalige Chance, auf der grünen Wiese eine der modernsten Automobilfabriken der Welt zu errichten mit bester Anbindung an Autobahn, Flughafen, ICE-Trasse und Großstadtflair. Die Stadt Leipzig war uns von Anfang an ein guter Partner für Genehmigungsverfahren und Behördenprozesse. Wichtige Faktoren, die für diesen Standort sprachen und es war die absolut richtige Entscheidung! Binnen eines Jahrzehnts haben wir ein erstklassiges Automobilwerk mit hochqualifizierten Arbeitskräften aus der Region, besten Produktionsmethoden, einem schlanken Logistikkonzept, hoher Arbeitszeitflexibilität sowie einer einmaligen Kunden-Erlebniswelt hochgezogen. Porsche Leipzig ist eine Erfolgsgeschichte und die schreiben wir fort. Im Oktober vergangenen Jahres haben wir den Grundstein für die Erweiterung des Werkes gelegt, denn ab 2013 wird hier eine weitere Baureihe mit dem Arbeitstitel Cajun vom Band laufen. Auf der 17 Hektar großen Baustellen laufen momentan die Vorbereitungen für die Errichtung einer Lackierei und eines Karosseriebau. Unser einstiges Montagewerk wird nun zum Vollwerk. Die Erfolgsgeschichte von Porsche in Leipzig ist noch längst nicht zu Ende geschrieben. WJ: Was macht die Kompetenz der Leipziger Kolleginnen und Kollegen aus und wie wollen Sie die avisierten neuen Arbeitsplätze besetzen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung? Bülow: Nach der für die Sachsen typischen Treue und den Arbeitseifer ist es vor allem ein hohes Fachwissen, das meine Mannschaft ausmacht. Wir haben zu 100 Prozent Facharbeiter am Standort eingesetzt. Sie haben ihr Handwerk von der Pike auf gelernt und bringen einen unterschiedlichen Erfahrungsschatz in unser Unternehmen ein. Viele Sachsen haben ihre Berufserfahrung in Westdeutschland gesammelt und kommen dank der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zurück in ihre Heimat. Das ist ein deutlicher Trend, den wir wahrnehmen und auf den wir setzen. Porsche schafft im Zuge der Werkserweiterung neue Arbeitsplätze in Leipzig. Die Rekrutierung und Ein - arbeitung der neuen Mitarbeiter ist eine große Herausforderung. In die Suche nach Fachkräften in den Bereichen Qualität, Karosseriebau, Lackiererei und Logistik investieren wir viel Kraft. Darüber hinaus erhöhen wir die Anzahl der Ausbildungsplätze und bilden so unseren Nachwuchs im eigenen Haus aus. WJ: Sie engagieren sich seit Jahren im Automotive Cluster Ostdeutschland. Was bewegt Sie, sich über Porsche hinaus für die Branche einzusetzen? Bülow: Der Automobilbau ist nur so stark wie seine Zulieferer und so gilt es eine große Bandbreite an potenten Dienstleistern zu schaffen. Wir müssen diesen zumeist kleinen und mittelständischen Firmen mit qualifizierter Forschung und der Suche nach zusätzlichen Kapitalgebern unter die Arme greifen heute und auch auf lange Sicht. WJ: Synergieeffekte mit BMW-Werkleiter Erlacher, der ebenfalls im ACOD aktiv ist? Bülow: Selbstverständlich schaffen Herr Erlacher und ich Synergieeffekte durch unsere gemeinsame Arbeit beim ACOD. Es geht zum Beispiel darum, Lieferantenstrukturen aufzubauen. Das heißt konkret, alle Akteure zu wichtigen Themen an einen Tisch bringen, Best Practice Beispiele für neue Projekte heranziehen und diese mit Forschungsaktivitäten untermauern. Von potenten Zulieferern profitiert BMW ebenso wie Porsche in Leipzig. Die für den ACOD ehrenamtlich tätigen OEMs (darunter auch Volkswagen, Opel und Mercedes) machen die Region fit für die Zukunft des Automobilbaus. Siegfried Bülow, Geschäftsführer der Porsche Leipzig GmbH. Siegfried Bülow, Managing Director of Porsche Leipzig GmbH. 10 Wirtschaftsjournal Januar 2012

11 AUTOWELT Eastern Germany 2012 Making the most of one-off opportunities Porsche develops Leipzig works into a full manufacturing plant On 20 January the 100,000th second generation Cayenne was assembled in Leipzig. To mark the occasion, Chairman of the Executive Board of Porsche Leipzig GmbH, Siegfried Bülow, said: "2012 is set to be an eventful and exciting year, in many ways. We will be welcoming a large number of new colleagues, and celebrating the completion of new buildings on the site and the 500,000th Porsche 'Made in Leipzig'. Last but not least, we'll be commemorating our tenth year of production here." In an interview with the Wirtschaftsjournal magazine he talked about the reasons behind the plant's success. wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal: Why was Leipzig chosen as the location for the Porsche plant? Siegfried Bülow: In Leipzig we had a one-off opportunity to build one of the most advanced car factories in the world, on a greenfield site, within easy reach of the autobahn, the airport, the high-speed ICE rail network and the charisma of the city. In terms of licensing procedures and official processes, Leipzig was a good choice right from the beginning. These were important factors in favor of Leipzig, and the decision to locate there was absolutely the right one! In less than a decade we've got a first-rate automobile factory with a highly-qualified local workforce, excellent production methods, efficient logistics, very flexible working hours, and customer event packages which are second to none. Porsche Leipzig is a real success story, and one that's set to continue. In October last year we laid the foundation stone for an extension to the plant, because starting in 2013 a new model will be rolling off the production line here, with a working title of 'the Cajun'. The construction sites extend over an area of 17 hectares, and preparations are under way for a new paint shop and a car body factory. Our assembly plant is going to become a full-blown manufacturing plant. The success story of Porsche in Leipzig still has a lot left in it. WJ: What would you say characterizes the workforce in Leipzig? How are you going to fill the 1,000 new jobs we've heard about, in light of the current demographic trend? Bülow: Typically, the Saxons are loyal and hard-working, but what characterizes the people in my team apart from that is their high skill level. All the employees at the plant here are skilled specialists. They've learned their trades from the bottom up, and add a very diverse wealth of experience to the company. A lot of people in Saxony left to get work in the old (former West German) states, but now thanks to the healthy state of the economy they're coming back to their home region. We think this is a significant trend and we've got every faith in it. Porsche is creating 1,000 new jobs in Leipzig with the expansion of the plant here. Recruiting and inducting new staff is a big challenge, and we're putting a lot of our energy into finding skilled em - ployees for quality control, car body construction, for the paintshop and logistics. On top of that we're also increas - ing the number of training places, which means we can train up a new generation of specialists right here. WJ: You've been involved in the Automotive Cluster Ostdeutschland for a number of years now. What's your incentive for making this commitment to the industry above and beyond your role at Porsche? Bülow: Automobile production can only be as good as its suppliers, so it's essential to create a wide range of ca pable service providers. We need to support these predomina tely small and medium-sized companies by providing qualified research and by looking for extra investors, both today and in the long term. WJ: Manfred Erlacher is the director of the BMW works and also an active member of ACOD. Are there any synergies as a result of his presence? Bülow: Mr. Erlacher and I obviously create some synergies through our combined work at ACOD. For example, we're both very keen to build up supply structures. In practical terms, that means getting everyone involved in important issues, producing examples of good practice for new projects and underpinning them with research activities. BMW stands to gain from strong suppliers just as much as Porsche in Leipzig. The OEMs working voluntarily for ACOD (which also include Volkswagen, Opel and Mercedes) are helping to get the region into good shape for automobile construction. Wirtschaftsjournal Januar

12 AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Anzeige Die Schlagzahl erhöhen Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) erweitert Themenfelder Im ruhigen Fahrwasser waren wir nie unterwegs. Doch angesichts der Herausforderungen, vor denen die Automobilbranche insgesamt steht, heißt es die Schlagzahl nochmals zu erhöhen, um die sächsischen Unternehmen gut zu positionieren, umreißt Prof. Dr. Manfred Bornmann die Aufgabe, die sich die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) für das Jahr 2012 stellt. Der Manager der Initiative verweist darauf, dass AMZ seit 1999 die engmaschige Vernetzung von Firmen untereinander sowie zwischen Industrie und Wissenschaft mit über 280 Kooperations- und Technologieprojekten wesentlich vorangetrieben hat. Die Partner kennen sich und finden direkt zueinander. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, die zumeist kleinen Zulieferer bei Themen zu unterstützen, die sie allein nur schwer bewältigen können. Um gemeinsame Stärken dabei voll zur Wirkung zu bringen, wollen wir die regional und fachlich existierenden Einzelinitiativen zum Thema Auto in Sachsen unter unserem Dach integrieren, so der AMZ-Manager. Hauptthemen sind das Finden und Binden von Fachkräften, der Gang auf internationale Märkte, das Beherrschen von Schlüsseltechnologien wie Elektromobilität sowie Aufgaben der Prozessoptimierung. Auf diesen Feldern werden wir uns zukünftig noch stärker engagieren und uns dabei noch enger mit unserem Projektträger vernetzen, betont Prof. Bornmann. Die vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr initiierte Verbundinitiative AMZ arbeitet seit Anbeginn unter der Regie der RKW Sachsen GmbH. Das Dienstleistungs- und Beratungshaus ist seit mehr als 20 Jahren erfolgreich als Qualitätssicherer in der geförderten B eratung, als Initiator und Manager von Projekten und Netzwerken sowie als Beratungsund Weiterbildungsexperte. Auftakt für AMZ-Akademie im April Auf die Auswirkungen der demografischen Entwicklung und Wege zum Gegensteuern haben RKW Sachsen und AMZ in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Projekten aufmerksam gemacht. Jetzt ist das Thema im Mittelstand angekommen, zum Teil sehr akut, beschreibt Prof. Bornmann die Situation. Mit einer AMZ-Akademie will die Verbundinitiative die Unternehmen bei der Qualifizierung von Fach- und Führungskräften unterstützen. Partner sind alle Fachhochschulen in Sachsen sowie ausgewählte Bildungsträger, die jeweils spezielle Module anbieten. Wir errichten die Akademie als virtuelle Einrichtung und agieren hier grundsätzlich im Auftrag der Unternehmen. Das heißt, wir eruieren genau die Bedarfe der Wirtschaft und bauen die Qualifizierungsangebote darauf auf, er läutert der AMZ-Manager die Vorgehensweise. Die AMZ-Akademie startet mit einer Auftaktveranstaltung am 17. April 2012 in Leipzig. Beitragsangebot für Schaufenster Elektromobilität Ein Hauptthema der Akademie werden die vielfältigen Facetten der Elektromobilität sein. Dabei hat AMZ nicht nur die Herausforderungen für die Zu lieferer im Blick, sondern ebenso die Anforderungen, die vor Kfz-Werkstätten, Prüf- und technischen Hilfseinrichtungen stehen. Qua lifizierungsangebote für die Beherrschung dieser Schlüsseltechnologie hat die Initiative auch in die sächsische Bewerbung für das Bundesvorhaben Schaufenster Elek tromobilität eingebracht. Synergien aus Leistungen des RKW Sachsen Neue Antriebe wie das elektrische Fahren erfordern u. a. neue Wege der Energieversorgung. Hierbei kann AMZ Synergien mit weiteren Projekten und Leistungen unter Federführung ihres Projektträgers erzeugen. Dazu gehören Beratungen zu Energieeinsparungs- und Materialeffizienz-Maßnahmen. In der Cleantech Initiative Ostdeutschland bündelt das RKW Sachsen im Auftrag des Bundesinnenministeriums die in den neuen Ländern vorhandenen Innovations- Poten ziale für umweltverträgliche, energieeffiziente sowie ressourcenschonende Produkte und Technologien. Sächsische Unternehmen sind gefordert, noch mehr als bisher ihre Chancen auf internationalen Märkten zu nutzen. Das ist insbesondere in der global aufgestellten Autoindustrie von Bedeutung. AMZ hat deshalb im Januar 2012 ein neues Kompetenzcluster des Automotive Clusters Ostdeutschland mit aus der Taufe gehoben, das sich internationalen Märkten und Kooperationen widmet. + VON DER IDEE ZUM SOP FROM CONCEPT TO SOP Annaberger Straße 240 D Chemnitz Telefon Telefax im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr on behalf of the Saxon State Ministry of Economic Affairs, Labour and Transport Projektträger: RKW Sachsen GmbH Dienstleistung und Beratung Lead organisation: RKW Sachsen GmbH Service and Consulting 12 Wirtschaftsjournal Januar 2012

13 AUTOWELT Eastern Germany 2012 Increasing the pace The Saxony Automotive Supplier Network AMZ is broadening the issues Über AMZ Zentrale Anliegen der Verbund - initiative Automobilzulieferer Sachsen sind die Initiierung und Begleitung von Produkt- und Technologieentwick lungen von der Idee bis zum Serienstart sowie die nachhaltige Stärkung sächsischer Unternehmen der Automobilzuliefererindustrie About the AMZ The primary objective of the Saxon Automotive Supplier Network AMZ is to initiate and accompany product and techno - logical developments from the initial idea to the start of mass production as well as to strengthen the sustainability of Saxon enterprises in the auto - motive supplier industry. Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen RKW Sachsen GmbH Dienstleistung und Beratung Niederlassung Chemnitz Annaberger Straße Chemnitz/Germany Telefon: Telefax: wirtschaftsjournal.de/id "We were never sailing through calm waters. How - ever, in light of the challenges that the automo tive industry is facing as a whole, the pace had to be increased again in order to put the Saxon com panies in a strong position," says the manager of the ini - tiative, Prof. Dr. Manfred Bornmann, outlining the tasks the Saxony Automotive Supplier Network AMZ has set itself for He points out that since 1999 the AMZ has substantially promoted the close networking of companies with each other, as well as between industry and science, with over 280 cooperative and technology projects. The partners know each other and come together directly. "Our focus is now on supporting the mostly small suppliers with regard to issues that are difficult for them to overcome on their own. In order to take full advantage of common strengths we want to integrate individual regional and specialist initiatives on the subject of the automotive industry in Saxony under our roof," the AMZ manager says. The main issues are finding and retaining specialists, access to international markets, mastering key technologies such as electro mobility and process optimization tasks. "We will be even more committed to these issues in the future and form even stronger links with our project management in the process," Prof. Bornmann stresses. Initiated by the Saxon State Ministry for Economic Affairs, Labor and Transport, the AMZ has been working under the auspices of RKW Sachsen GmbH from the outset. For over 20 years the service and consultancy company has found success as a quality assurer for sponsored consultancy, as an initiator and manager of projects and networks, and as a consultancy and further education expert. Opening of the AMZ Academy in April In recent years, RKW Sachsen and the AMZ have carried out various projects to draw attention to the effects of demographic change and ways to counter it. "This issue is now affecting small and medium-sized businesses, sometimes very acutely," says Prof. Bornmann of the situation. In setting up an AMZ Academy, the network aims to help companies train specialists and managers. The partners are all universities of applied sciences in Saxony and selected educational institutions, which each offer special modules. Bornmann explains their approach: "We are setting the academy up as a virtual institution and are basically acting on behalf of the companies. This means that we determine the exact needs of the economy and develop the range of qualifications based on that." The AMZ Academy will be opened with an inaugural event on April 17th 2012 in Leipzig. Offer of contribution to "showcase electric mobility" One main subject for the Academy will be the multiple facets of electro mobility. The AMZ is not only focusing on the challenges facing suppliers, but also the requirements placed on vehicle workshops, testing facilities and technical equipment. The initiative has also included training opport unities for mastering this key technology in Saxony's application for the "showcase electric mobility" federal project. Synergies from the services of RKW Sachsen New drives such as electrically-powered vehicles require, among other things, new ways of supplying energy. In this, the AMZ can form synergies with other projects and ser - vices under the aegis of its project management. This in - cludes consultation on measures to promote energy saving and material efficiency. In the Cleantech Initiative Ostdeutschland, RKW Sachsen is working on behalf of the Federal Ministry of the Interior to pool the innovative potential which exists in the new federal states for environmentally sound, energy-efficient and resource-conserving products and technology. More than ever, Saxon companies are having to seize opportunities on international markets. This is particularly significant in the automotive industry, with its global set-up. For this reason, the AMZ launched a new competence cluster, the Automotive Clusters Ostdeutschland, in January 2012, which is dedicated to international markets and cooperations. Wirtschaftsjournal Januar

14 AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Anzeige Schneller ans Ziel kommen Unternehmensweite PLM-Plattform steigert die Produktivität in der Industrie PLM-Plattform Teamcenter (Foto links). Schnelligkeit ist im Autorennsport das A und O. Highspeed ist auch in der Wirtschaft angesagt, wenn man sich vor Wettbewerbern einen Vorsprung verschaffen will. (Foto unten). Nicht nur im Autorennsport ist es entscheidend, als erster im Ziel zu sein. Auch in der heutigen Wirtschaft müssen sich führende OEMs und Lieferanten der Automobilbranche ihren Vorsprung sichern, um erfolgreiche Produkte am Markt zu positionieren. Die Herausforderung dabei ist, bei sich schnell verändernden Verbrauchertrends die Entwicklungszeiten für Fahrzeuge zu reduzieren und die Produkte an der Nachfrage auszurichten. Lassen Sie sich über PLM und die Optimierung Ihrer Innovationsprozesse beraten und besuchen Sie am 1. März 2012 den PLM- Workshop unter dem Motto Prozesse und Daten fest im Griff in Lichtentanne. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon: Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort Um diese Herausforderungen zu meistern und in Vorteile zu verwandeln, ist die richtige PLM-Plattform entscheidend. Vergleichbar mit dem Fundament eines Hauses ist Teamcenter die Basis für abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und integriert alle IT-Lösungen wie z.b. CAD, CAM, FEM oder ERP. Durch eine zentrale Informationsquelle werden für alle an der Entwicklung und Fertigung beteiligten Personen die benötigten Daten fehlerfrei bereit gestellt. Teamcenter und NX Standard in der Automobilindustrie Die weltweit am häufigsten eingesetzte PLM-Lösung ist Teamcenter von Siemens PLM Software. Große Automobilhersteller wie GM, Daimler oder VW/Audi verwalten komplexe Produktentwicklungsprozesse mit Teamcenter und erhöhen so ihre Produktivität um bis zu 30 Prozent. Teamcenter in Verbindung mit der high-end CAD-Lösung NX entwickelt sich derzeit zum Standard in der Automobilindustrie. PROCIM als regionaler Partner mit 22 Jahren Kompetenz in CAD/CAM/PLM Die Firma PROCIM Systemtechnik GmbH ist ein regionaler Ansprechpartner rund um die Lösungen aus dem Hause Siemens PLM Software. Das in Lichtentanne bei Zwickau ansässige Unternehmen besitzt 22 Jahre Branchenerfahrung im Bereich CAD/CAM/PLM und betreut deutschlandweit mehr als 400 Firmen der Automobilindustrie und der KfZ-Zulieferindustrie aber auch des Maschinen- und Anlagenbaus. Abgerundet werden die Softwarelösungen durch kundengerechte Dienstleistungen. Neben dem Standard- Service wie Ausbildung und First-Level-Support übernimmt PROCIM auch die Gesamtverantwortung für PLM-Projekte bis hin zur ERP-Integration. PROCIM Systemtechnik GmbH Gewerbestraße Lichtentanne/Germany Telefon: wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal Januar 2012

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16 AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Beginn einer neuen Ära Interview mit Hans-Joachim Rothenpieler, Sprecher der Geschäftsführung Volkswagen Sachsen GmbH und Automobilmanufaktur Dresden GmbH Wirtschaftsjournal: Auf die deutsche Automobilindustrie kommen gewaltige Herausforderungen zu. Neue Wettbewerber, vor allem aus Asien, streben in den Markt, der technologische Wandel zu alternativen Antrieben muss bewältigt und der Gewichtsverlagerung globaler Märkte Rechnung getragen werden. Gleichzeitig wandeln sich die Mobilitätsanforderungen und Kundenwünsche. Wie ist Volkswagen Sachsen auf diese Herausforderungen eingestellt? Hans-Joachim Rothenpieler: Volkswagen Sachsen war in seiner Geschichte noch nie so gut aufgestellt wie heute. In Zwickau werden wir in den kommenden Jahren die Modellpalette komplett erneuern und erweitern. In Chemnitz befinden wir uns bereits mitten in diesem Erneuerungsprozess. Mit der Umstellung auf die zukünftige Produktion von Volkswagen auf dem Modularen Querbaukasten sind wir in der Lage, auch Autos mit alternativen Antrieben wie beispielweise Hybrid oder Gas zu bauen. Unser Motorenwerk Chemnitz war wieder einmal Vorreiter bei der Einführung einer neuen Motorengenration und ist Exklusivhersteller für 3-Zylindermotoren für den neuen Volkswagen up!. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Einrüstung der neuen 4-Zylindermotoren dieser Baureihe und sind weltweit verantwortlich für die Integration der sogenannten Integrierten Ausgleichswellen und Integrierten Ventiltriebmodule. Mit knapp Mitarbeitern an beiden Standorten haben wir unsere Kernmannschaft für diese Hersausforderungen an Bord. Die Richtung bei Volkswagen Sachsen stimmt wieder. Die Zukunft kann beginnen. WJ: Von einer guten Position des vorhergehenden Jahres ausgehend, haben Sie Anfang 2011 ein Rekordjahr für VW Sachsen prognostiziert. Sind Ihre damaligen Vorstellungen Wirklichkeit geworden? Rothenpieler: Ja, absolut Unsere Autos kommen international hervorragend bei den Kunden an. Mit rund Golf und Passat und Motoren haben wir an die besten Jahre angeknüpft und das, obwohl wir zu Jahresbeginn und im Sommer 2011 sowie zum Jahreswechsel 2011/12 längere notwendige Umbauphasen in unseren Werken zu bewältigen hatten. In Dresden haben wir das 10-jährige Jubiläum der Gläsernen Manufaktur gefeiert und der Phaeton hat eine neue Bestmarke definiert. Das ist eine großartige Mannschaftsleistung auf die wir gemeinsam sehr stolz sind. Unser Motorenwerk ist bereits zum zweiten Mal zur Fabrik des Jahres gewählt worden und das Fahrzeugwerk wurde für sein herausragendes Engagement mit dem Energiepokal der Marke Volkswagen ausgezeichnet war für Volkswagen Sachsen ein sehr gutes Jahr. WJ: Die Währungs- und Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden. Kassandra-Rufer prophezeien für 2012 Einbrüche in der wirtschaftlichen Entwicklung. Ist Volkswagen Sachsen auf solche Eventualitäten vorbereitet? Kann das Unternehmen den bisherigen positiven Trend auch im neuen Jahr fortsetzen? Rothenpieler: Wir sind dafür gut aufgestellt. Trotz der anstehenden Umbauten für die neuen Modelle auf den zukünftigen MQB-Plattformen gehe ich davon aus, dass wir für unsere Kunden erneut ein ähnlich hohes Produktionsvolumen wie 2011 realisieren können. WJ: Ab 2013 soll der Golf Variant in Zwickau als drittes VW-Modell in Sachsen gefertigt werden. Welche Bedeutung hat das für VW Sachsen als Premiumhersteller? Rothenpieler: Mit dem Golf Variant beginnt hier in Zwickau eine neue Ära und Volkswagen Sachsen wird damit auch eine deutlich größere Bedeutung für Volkswagen und die Region erfahren. Der Golf Variant wird dann exklusiv in Zwickau hergestellt und für Zwickau heißt das auch mehr Flexibilität und Verantwortung. Das ist eine große Herausforderung! WJ: Prof. Winterkorn hatte Ende letzten Jahres angekündigt, dass in Sachsen bis 2016 weiter kräftig investiert werden soll. Wo liegen die Schwerpunkte und wie stellt sich das Unternehmen dem Thema Elektromobilität? Rothenpieler: Die Schwerpunkte der Investitionen liegen ganz klar an den Standorten Zwickau und Chemnitz mit rund zwei Milliarden Euro. Dort stehen in den kommenden Jahren mehrere Modellwechsel an und die Fertigungstechnik wird den Anforderungen der zukünftigen Modelle in den modularen Baukästen angepasst. Wir halten auch die Gläserne Manufaktur auf dem neuesten Stand. In Zwickau wird mit der Umstellung auf den neuen modularen Querbaukasten neben den bekannten Otto- und Diesel Aggregaten auch die Grundlage dafür gelegt, den Standort auf alle zukünftigen Antriebstechniken vorzubereiten. Gespräch: Wolfgang Baltzer Mit der Umstellung auf die zukünftige Produktion von Volkswagen auf dem Modularen Querbaukasten sind wir in der Lage, auch Autos mit alternativen Antrieben wie beispielsweise Hybrid oder Gas zu bauen, sagt Hans-Joachim Rothenpieler, Sprecher der Geschäftsführung Volkswagen Sachsen GmbH und Automobilmanufaktur Dresden GmbH, im Gespräch mit dem Wirtschaftsjournal. "With a new orientation toward the future of production at Volkswagen using the 'modular transverse matrix', we are also in the position to manufacture automobiles with alternative drive systems, for example, hybrid or gas", states Hans-Joachim Rothenpieler, board of management spokesman at Volkswagen Sachsen GmbH and Automobilmanufaktur Dresden GmbH, in an interview with the Wirtschaftsjournal. Photo: VW 16 Wirtschaftsjournal Januar 2012

17 AUTOWELT Eastern Germany 2012 The beginning of a new era Interview with Hans-Joachim Rothenpieler, board of management spokesman at Volkswagen Sachsen GmbH and Automobilmanufaktur Dresden GmbH Zur Person 1957 in Plettenberg geboren Studium Maschinenbau Beginn der Laufbahn bei der Daimler Benz AG, Wechsel zur Volkswagen AG 2000 Berufung in den Vorstand bei Rolls-Royce und Bentley Motor Cars 2003 Rückkehr zu Volkswagen nach Wolfsburg und Leitung der Gesamtfahrzeugentwick - lung Seit 2007 Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG als Chef der Qualitätssicherung für den Konzern und die Marke Volkswagen Seit 1. September 2010 in Personalunion Geschäftsführer Technik und Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH sowie Geschäftsführer Technik und Sprecher der Geschäftsführung der Automobilmanufaktur Dresden GmbH. About Rothenpieler Born in 1957 in Plettenberg Studied mechanical engineering Began his career at Daimler Benz AG before joining Volkswagen AG Appointed in 2000 to the board of Rolls-Royce and Bentley Motor Cars Returned in 2003 to Volks - wagen in Wolfsburg where he became head of total vehicle development passenger cars Since 2007 he has been the general representative of Volkswagen AG as the com pany's head of quality assurance for the Volkswagen brand Since 1 September 2010, he has been the managing director of engineering and the board of management spokesman at Volkswagen Sachsen GmbH and Automobilmanufaktur Dresden GmbH. wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal: The German automotive in dustry faces monumental challenges. New competitors, mainly in Asia, are fighting their way into the market. The technological shift to alternative drive systems must be achieved while accounting for the shifting weight of the global markets. At the same time, mobility requirements and customer demands are constantly changing. How is Volkswagen Sachsen poised for these challenges? Hans-Joachim Rothenpieler: Volkswagen Sachsen is in a better position than ever before. In Zwickau, we will be completely redeveloping and expanding our range of models. In Chemnitz, we are already halfway through the modification process. With a new orientation toward the future of production at Volkswagen using the 'modular trans verse matrix', we are also in the position to manufacture automobiles with alternative drive systems, for example, hybrid or gas. Our engine plant in Chemnitz was once again the pioneer of a new generation of engines and is the ex clusive manufacturer of the 3-cylinder motors for the new Volkswagen "up!". We are currently concentrating on tooling the new series of 4-cylinder motors. We are responsible for the worldwide integration of the so-called "integrated balancer shafts" and "integrated valve train modules". With nearly 8,100 employees in both locations, we have a strong core team addressing these challenges. Volkswagen Sachsen's direction remains true. The future can begin now. WJ: Based on a strong position in the preceding year, you predicted at the beginning of 2011 a record year for VW Sachsen. Have your projections panned out? Rothenpieler: Yes, absolutely our autos have been an international success among consumers. With approx imately 260,000 Golf and Passat models and 640,000 engines manufactured, we had a fantastic year despite long yet necessary modifications at the beginning and in the summer of 2011, as well as at the end of 2011 into We celebrated the 10-year anniversary of the Transparent Factory in Dresden and the Phaeton set a new record. This was a magnificent team accomplishment of which we are all proud. Our engine plant was voted "Factory of the Year" for the second time and our vehicle plant was recognized with the "Volkswagen Brand Energy Award" for its outstanding engagement was a great year for Volkswagen Sachsen. WJ: The currency and financial crisis is not yet over. Prophets of doom predict a deceleration of the economic development in Is Volkswagen Sachsen prepared for such eventualities? Will the company be able to continue its positive trend in the new year? Rothenpieler: We are prepared. Despite forthcoming modifications to accommodate future modular transverse matrix platforms for new models, we expect to be able to achieve for our customers a production volume on par with WJ: Starting in 2013, the Golf Variant will be ma - nufactured in Zwickau as the third VW model in Sachsen. What does this mean for VW Sachsen as a premium manufacturer? Rothenpieler: A new era begins in Zwickau with the Golf Variant. Volkswagen Sachsen will play a much larger and more important role for Volkswagen and the region. The Golf Variant will be exclusively manufactured in Zwickau, which, however, also means a greater demand for flexi - bility and responsibility for Zwickau. This is a formidable chall enge! WJ: Prof. Winterkorn announced at the end of last year that a great deal will be invested in Sachsen through What are the focal points and how is the company approaching the field of electric mobility? Rothenpieler: The focal points of the investment, nearly two billion euros, are clearly the Zwickau and Chemnitz locations. Numerous model changes are queued for the coming years and production technologies will be adapted to the requirements of future models in the modular transverse matrices. We also keep the Transparent Factory up-to-date. Our re-orientation toward the new modular transverse matrices in Zwickau, in addition to our well-known Otto and diesel engines, is the basis of our plan to prepare the location for all future engine technologies. Interview: Wolfgang Baltzer Wirtschaftsjournal Januar

18 AUTOWELT Ostdeutschland vorsichtig optimistisch Kommentar von Torsten Spranger, Geschäftsführer der IHK Chemnitz, Regionalkammer Zwickau Finanzielle Stärke, Verbesserung der Effizienz, Mitarbeiter in einer veränderten Arbeitswelt, sich ändernde Absatzmärkte, das sind nur einige Herausforderungen, die die Industrie 2012 zu bewältigen hat wird dies wieder ein Rekordjahr oder erleben wir einen Nachfragerückgang? Im Maschinen- und Anlagenbau ist die Lage derzeit gut bis sehr gut, in der Automobilindustrie werden die deutschen Automobilhersteller weltweit ihre Produktion steigern und in Deutschland wird sich der Absatz voraussichtlich auf 3,2 Millionen Fahrzeuge erhöhen. Glaubt man den Prognosen der Wirtschaftsinstitute, so ist die Industrie weiter auf Wachstum eingestellt. Rasant geht es derzeit in der Automobilindustrie zu. Ganz gleich ob alternative Antriebe, neue Mobilitätskonzepte, Fahrzeugvernetzung, Nachhaltigkeit und innovative Materialen, Design und Marketing viele Faktoren bestimmen die Branche. Dies hat zur Folge, dass die Unternehmen ihre Strategien ständig neu überdenken und sich somit den veränderten Gegebenheiten des Marktes - national und international - anpassen müssen. Und das immer schneller, denn die Innovationszyklen werden immer kürzer. Neue Teilnehmer an der Wertschöpfungskette wirbeln die klassischen Zuliefermärkte auf. Hersteller, Zulieferer und Händler sind gefordert, auf diese weltweiten Trends innerhalb der Branche zu reagieren. Das vernetzte Fahrzeug ist im Kommen und stellt die Hersteller mit ihren Zulieferern vor enorme Herausforderungen und verlangt eine klare Strategie. Nach zahlreichen Studien sollen 2016 fast 80 Prozent der global verkauften PKWs vernetzt sein. Das bedeutet aber nicht nur ein enormes Potenzial für Innovationen. Letztlich müssen die Systeme auch international kompatibel und zuverlässig sein. Für uns als Autofahrer bringt die Fahrzeugvernetzung eine Vielzahl von Vorteilen, wie Fahrzeugortung, Staumeldungen, schnelle Hilfe bei Unfällen über ein automatisches Notrufsystem, Parkplatzsuche, neue Sicherheitssysteme sowie die Vernetzung mit PCs oder Mobilfunk. Ein vielfältiges Informationsangebot wartet auf den Fahrer. das Internet ist im Automobil angekommen. Für die Elektronikindustrie z.b. Softwareanbieter, Netzbetreiber und Anbieter notwendiger Hardwarekomponenten bietet sich ein attraktiver und gewinnträchtiger Markt. Die Zulieferindustrie muss sich diesen veränderten Gegebenheiten des Marktes schnellstmöglich anpassen. Wie viel passive Sicherheitssysteme braucht ein Auto noch, wenn es selbst bremst oder Hindernissen ausweichen kann? Was bedeuten andere Antriebslösungen für Hersteller herkömmlicher Antriebsaggregate? Wie viel Ablenkung verträgt der Fahrer durch Multimedia? Eins ist sicher, die Produktvielfalt wird ansteigen, neue Entwicklungssprünge bei den OEM s und der Zulieferindustrie entstehen. Der Innovationsdruck wird also verschärft und die Unternehmen der IT-Branche sind die neuen Wettbewerber. Die Zulieferer müssen sich diesen veränderten Erfordernissen nicht nur anpassen, sondern sollten auch strategische Partnerschaften schließen. Dies gilt für die Komponentenhersteller, Produktlieferanten und im hohen Maße für die Elektroniksystemlieferanten. Kooperationen sind unabdingbar, nur so können die einzelnen Zulieferunternehmen gemeinsam Wettbewerbsvorteile weiter sichern und sich am Markt behaupten. Neue flexiblere Geschäftsmodelle sind gefragt und die Branche muss die vorhandenen Netzwerke neu strukturieren, um schnell Lösungen für die vielfältigen und unterschiedlichen nationalen und internationalen Marktgegebenheiten anzubieten. Entwicklung, Einkauf und Produktion müssen eine Einheit bilden. Die weltweite Automobilindustrie ist auch zukünftig laut Branchenkenner von stabilem Wachstum geprägt. Wurden 2010 rund 61 Millionen PKWs hergestellt, so werden es 2025 knapp 111 Millionen sein, das heißt, eine jährliche Zuwachsrate von vier Prozent. Asien, Russland und Brasilien gewinnen als die wachstumsstärksten Regionen bzw. Länder weiter an Bedeutung. Nutzen wir diese Chance! Die Zulieferindustrie - gerade in Sachsen - wird Akzente setzen und wird sich den neuen Produkten, den neuen Technologien und den neuen Verfahren stellen. Sachsen ist und bleibt innovativ. Torsten Spranger, Geschäftsführer der IHK Chemnitz, Regionalkammer Zwickau. Torsten Spranger, Managing Director IHK Chemnitz, Zwickau Regional Chamber. 16. Jahreskongress der Automobilindustrie am Thema: Autmobilindustrie Wandel als Chance - globale Netzwerke - neue Technologien - regionale Allianzen 18 Wirtschaftsjournal Januar 2012

19 AUTOWELT Eastern Germany Cautiously optimistic Commentary by Torsten Spranger, Managing Director of IHK Chemnitz, Zwickau Regional Chamber 16th Annual Conference of the Automobile Industry from Topic: Automobile Industry Change as an Opportunity - Global networks - New technologies - Regional alliances wirtschaftsjournal.de/id Financial strength, improved efficiency, employees in an evolving working environment, changing markets these are just some of the challenges that the industry must overcome in will this be another record year or will we experience a fall in demand? In the mechanical and plant engineering sector the current situation is good to very good; within the automobile in - dustry, German automobile manufacturers will increase their production worldwide and in Germany sales are expected to increase to 3.2 million vehicles. If you believe the projections of the economic institutes, the industry is poised for further growth. At the moment, things are moving quickly in the automobile industry. Whether it s alternative drives, new mobility concepts, vehicle networking, sustainability and inno vative materials or design and marketing there are many factors defining the sector. The result of this is that companies are continually rethinking their strategies, and with this must adapt to the changing market conditions both nationally and internationally. And this must happen at an in - creasingly fast pace, as innovations cycles are becoming shorter. New participants within the value chain are causing a stir within the classic supplier markets. Manufacturers, suppliers and distributors must respond to these global trends within the sector. The networked vehicle is gaining in popularity and poses enormous challenges for manufacturers and their suppliers, requiring a clear strategy. According to several studies, by 2016 almost 80 % of the passenger cars sold worldwide will be networked. However, this means much more than an enormous potential for innovation. Ultimately the systems must also be internationally compatible and reliable. For us as car drivers, vehicle networking brings a host of advantages such as vehicle location, traffic reports, rapid assistance in the event of an accident by means of an automatic emergency call system, parking space searches, new security systems and networking with PCs or mobile devices. A diverse range of information awaits the driver. The Internet has reached the automobile. For the electronics in dustry e.g. software providers, network operators and suppliers of the necessary hardware components an attractive and profitable market is developing. The supply industry must adjust to these changing market conditions as quickly as possible. How many passive safety systems does a car need if it can brake by itself or avoid obstacles? What do alternative drive solutions mean for manufacturers of traditional drive assemblies? To what extent does multimedia distract the driver? One thing is sure, the product variety will increase, and new developments will be made by the OEMs and the supply industry. The pressure to innovate will thus be intensified with companies within the IT sector becoming the new competitors. The suppliers must not only adjust to these changing requirements, but will also need to form stra tegic partnerships. This applies to component manufacturers, product suppliers and, to a large extent, to electronics systems suppliers. Collaborations are essential this is the only way the individual supply companies will be able to maintain their collective competitive edge, and hold their ground in the markets. New, more flexible business models are required and the industry must restructure its existing networks in order to be able to offer speedy solutions for the many and varied national and international market conditions. Development, procurement and production must form a single unit. The global automobile industry will continue to be characterized by stable growth, according to industry experts. In 2010 approximately 61 million cars were manufactured, and by 2025 this will be almost 111 million, based on an annual growth rate of four per cent. Asia, Russia and Brazil, as the regions and countries with the strongest growth, are gaining increasing significance. Let's take advantage of this opportunity! The supply in - dustry especially in Saxony will set the trends and will introduce the new products, the new technologies and the new processes. Saxony is, and will remain, innovative. Wirtschaftsjournal Januar

20 AUTOWELT Ostdeutschland 2012 Anzeige Unternehmer auf Asientour Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz organisiert Reisen in die Philippinen und nach Südkorea Während der METALEX 2011 konnten mehrere Gespräche zu asiatischen Maschinenbauindustrie geführt werden, japanische Unternehmen haben Interesse an einer Zusammenarbeit mit deutschen Maschinenbauern,im Gespräch Kunio Nagasawa (links) mit Michael Stopp, IHK Chemnitz. During the METALEX 2011 exhibition, discussions were held on the topic of the Asian mechanical engineering in dustry. In a discussion between Michael Stopp, IHK Chemnitz, and Kunion Nagasawa (left) it was evident that Japanese companies are interested in collaboration with German mechanical engineers. Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Regionalkammer Zwickau organisiert in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Philippinischen Industrie- und Handelskammer eine Unternehmerreise für sächsische Unternehmen der Branchen Umwelttechnik und erneuerbarer Energien in die Philippinen. Gemeinsam mit der Deutsch-Koreanischen Industrieund Handelskammer ist eine weitere Unternehmerreise für den sächsischen Maschinenbau und die Zulieferindustrie nach Südkorea geplant. Im Vordergrund steht die Anbahnung von Geschäftskontakten zwischen sächsischen und philippinischen sowie südkoreanischen Unternehmen und Institutionen. Zu diesem Zweck wird für die teilnehmenden Unternehmen ein Profil erstellt und mit dem kooperationssuchenden Unternehmen verglichen. Die Teilnehmer sollen Informationen und Einblicke in Strukturen, Geschäftspraktiken, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen der Philippinen bekommen und gegegenenfalls konkrete Einzelprojekte beziehungsweise Anbahnungen weiter verfolgen. Sächsische Delegationsreise in die Philippinen Aktuelle Wirtschaftsinformationen zu den Philippinen, einem geplanten Reiseverlauf und Formulare für eine verbindliche Anmeldung sowie dem erforderlichen Recherche-Firmenprofil erhalten Sie auf Anfrage. Unternehmerreise nach Korea für den sächsischen Maschinenbau Informationen zum geplanten Reiseverlauf einschließlich Anmeldeformular erhalten Sie auf Anfrage Sächsische Gemeinschaftsstände 2012 Auswahl Mit dem Ziel der Kostenoptimierung und der verstärkten Einbeziehung von KMU in Messeauftritte organisieren die IHK Chemnitz für Sie auf ausgewählten Messen im In- und Ausland Firmengemeinschaftsstände. Synergie-Effekte reduzieren dabei Ihre Beteiligungskosten und Ihren administrativen Aufwand in der gesamten Vorbereitungsphase. Ansprechpartner: Sandra Furka Telefon: im Bereich Mobilität ILA Berlin Innotrans Berlin Automechanika Frankfurt/Main IAA Nutzfahrzeuge Hannover im Bereich Maschinen-und Anlagenbau Hannover Messe- Industrial Supply Hannover TATEF Istanbul/Türkei METALEX Bangkok/ Thailand Ronny Kunert Telefon: Wirtschaftsjournal Januar 2012

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