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3 Innovationsdschungel Die Aufmacherbilder stammen aus dem botanischen Garten der Universität Basel. Tropische Gewächshäuser wie das in diesem Buch abgebildete sind Ökosysteme, die unter kontrollierten Rahmenbedingungen entstehen ein Sinnbild für Innovation, die nur dann gedeiht, wenn Staat, Universitäten, Privatunternehmen und Investoren eng vernetzt zusammenarbeiten.

4 Schnabel und Klauen Für die Politik ist Innovation ein Minenfeld. Das beginnt schon bei der Bedeutung des Begriffs. Was ist Innovation? Wer soll sie hervorbringen? Mit wessen Unterstützung? Konsens gibt es nur bei der Menge: Möglichst viel. Wie dies erreicht werden soll, ist aber wieder unklar. Glaubt man der neoliberalen Denke, ist Innovation nichts für den Staat. Besser aufgehoben ist sie in den Händen kluger und erfinderischer Unternehmer siehe Silicon Valley. Näher betrachtet löst sich diese Doktrin schnell in Luft auf. Silicon Valley ist ein Kind der amerikanischen Rüstungsindustrie, das über Jahrzehnte mit Steuergeldern in Milliardenhöhe genährt wurde. Ein Vorgehen, das nach wie vor an der Tagesordnung ist. Selbst der Säulenheilige der ITler, Steve Jobs, setzte für viele seiner grossen Würfe auf technische Erfindungen, die mit Staatsgeldern erschaffen wurden (S. 12). Gleiches gilt für unser aller Lieblingsmedium das Internet. Schliesslich ist auch dieses das Ergebnis eines DARPA-Projekts (Defense Advanced Research Projects Agency) und das HTML-Protokoll, die Basis des heutigen Webs, wurde am CERN erfunden. Das heisst natürlich nicht, dass Unternehmertum unwichtig ist für Innovation. Ganz im Gegenteil. Der heutige Diskurs ist aber von Ideologie gefärbt und wird meist einseitig geführt. Amerika ist das beste Beispiel dafür: Mit einem Zeithorizont von mehr als zehn Jahren und Milliardeninvestitionen schuf der US-Staat neue Industrien wie IT, Biotech und Nanotechnologie. Die Wirtschaftsprofessorin Mariana Mazzucato belegt dies überzeugend in ihrem Buch «The Entrepreneurial State». Innovation entpuppt sich hier als Kind von Ökosystemen, wo staatliche Forschung (durchaus auch angewandt), Privatunternehmen sowie Universitäten und Investoren auf clevere Weise verzahnt sind. Dies ganz im Gegensatz zur täglich verabreichten Predigt amerikanischer Politiker, die laufend weniger Staat fordern. Es lohnt sich also, den Schnabel des amerikanischen Adlers zu ignorieren und stattdessen auf die Klauen zu schauen. Und die Schweiz? Auf den ersten Blick ist in Helvetien alles eitel Sonnenschein. Gerade erst führte unser Land das Innovation Union Scoreboard 2014 der EU sowie den Global Innovation Index 2014 an. Und auch dieses Buch bietet einige interessante Projekte: zum Beispiel im Bereich Verkehrsplanung (S. 66) oder Archivierung (S. 74). Dabei muss Innovation nicht nur als völlig neu und disruptiv auftreten, sondern sie macht auch Bestehendes einfacher und effizienter (S. 34). Mit anderen Worten: Mehr machen mit weniger Geld oder bessere Dienstleistungen anbieten mit gleich viel Geld sei dies bei der Fahrzeugprüfung (S. 62) oder durch eine bequeme Polizei-App (S. 65). Doch weder die hohe Platzierung in besagten Indexen noch die hier aufgeführten Projekte sind Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen gerade für den Staat. Dafür gibt es dann doch zu viele Probleme im Beschaffungswesen (ab S. 30). Auch stellt sich die Frage, ob die Schweizer Behörden eine wirkliche Innovationskultur leben. Verglichen mit den Ländern des hohen Nordens scheint dies nicht der Fall zu sein. Die Skandinavier leben interessante Modelle vor, wie Innovation zu einer von den Behörden mit Gusto durchgeführten Aufgabe wird (S. 22). Das heisst aber auch, dass dort offensichtlich ein Weg um die oft konstatierte Risikoaversität des Stimmbürgers gefunden wurde, die dem kreativen und mutigen Umgang mit Steuergeldern einen Riegel vorschiebt. Auch scheint dies die sonst nur an ihrer Wiederwahl interessierten Politiker weniger zu hemmen als hierzulande. Dass man die Fragen, wie viel Staat die Innovation braucht und wie viel Innovation der Staat, weiterhin kontrovers diskutieren wird, zeigt sich auch in den Gesprächen, die wir mit bekannten ICT-Akteuren für dieses Buch geführt haben (ab S. 16). Wir wünschen eine aufschlussreiche und beflügelnde Lektüre. Luc Haldimann Initiator swiss made software, Partner Christian Walter Managing Partner Thomas Brenzikofer Member of the Board 5

5 Inhalt 8 Public Innovation 12 Weniger Staat, mehr Innovation? Autor: Thomas Brenzikofer, swiss made software 15 Die grosse Dunkelziffer Autor: Maurizio Minetti, inside-it.ch 16 «Der internationale Druck wird zunehmen» Autor: Thomas Brenzikofer, swiss made software 18 Neues Ökosystem-Denken für Technologiemärkte Autor: Reinhard Riedl, Berner Fachhochschule 20 «Auf welchen Mond wollen wir fliegen?» Autor: Thomas Brenzikofer, swiss made software 22 Public Innovation in Skandinavien Autor: Reinhard Riedl, Berner Fachhochschule 24 «Wir spüren einen Wandel» Autor: Christian Walter, swiss made software 26 Wenn der Staat zum Softwareanbieter mutiert Autor: Maurizio Minetti, inside-it.ch 28 «Open Data ist auch ein Innovationsimpuls» Autor: Thomas Brenzikofer, swiss made software 30 WTO-Richtlinien als notwendiges Übel Autor: Maurizio Minetti, inside-it.ch 32 Die erfolgreiche Ausschreibung Autor: Walter Duss, Netcetera 34 Efficiency Gains 38 Porto sparen und Prozesse verschlanken Autor: Christian Walter, swiss made software 40 Case-Management statt Verwaltungsarbeit Autor: Volker Richert, swiss made software 42 Hand in Hand: Datenqualität und ech in Zürich Autor: Christian Walter, swiss made software 43 Die Sozialhilferechnung vereinfachen Autorin: Irene Rietmann, inova:solutions AG 44 Steuerverwaltung ganz ohne Papier Autor: Urs Binder, swiss made software 46 Finanzaufsicht als Selbstläufer Autor: Christian Walter, swiss made software 47 Vom Altsystem in die Moderne Autor: Volker Richert, swiss made software Rechnungen und Belege in 240 Minuten Autor: Christian Walter, swiss made software 50 Überblick schaffen und Datensilos aufbrechen Autor: Christian Walter, swiss made software 51 Wie reich sind die Schweizer Gemeinden? Autor: Christian Walter, swiss made software 52 Digitalisierung der Prämienverbilligungen Autor: Christian Walter, swiss made software 54 Budgetplanung ohne Copy & Paste Autorin: Irene Rietmann, inova:solutions AG 6

6 56 Cutting Edge Services 60 Innovation bei staatsnahen Unternehmen Autor: Christian Walter, swiss made software 62 Mobile Inspektionen im Strassenverkehrsamt Autor: Christian Walter, swiss made software 64 Energiesparen mittels digitalen Behördenschalters Autor: Christian Walter, swiss made software 65 Via Mobile noch näher am Bürger Autor: Christian Walter, swiss made software 66 Mit Location Intelligence weniger Verkehrsunfälle Autor: Urs Binder, swiss made software 68 Open Public Service Innovation Autor: Andreas Amsler, Liip AG 69 Auf dem Weg zur Datenfreiheit Autor: Martin Baumgartner, Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen (VRSG) 70 Die Konsumerisierung der Gemeindelösungen Autor: Christian Walter, swiss made software 71 Elektronische Signatur bietet Aktensicherheit Autorin: Nadine Schuppisser, PDF Tools AG 72 Der Datenwert bestimmt das Sicherheitsniveau Autor: Reto Fankhauser, ELCA Informatik AG 74 Digitaler Vorreiter: das Bundesarchiv Autor: Christian Walter, swiss made software 76 Sichere Cloud-Speicher für alle Beteiligten Autor: Christian Walter, swiss made software 77 E-Government für alle Autor: Martin Baumgartner, Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen (VRSG) 78 Top Profiles 80 ABACUS Research AG 82 Abraxas Informatik AG 84 Adcubum AG 86 AdNovum Informatik AG 88 alabus ag 90 Cambridge Technology Partners 92 ELCA Informatik AG 94 inova:solutions AG 96 PDF Tools AG 98 Ruf Informatik AG 100 Unternehmensverzeichnis 108 Impressum 7

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8 Public Innovation Die Rolle des Staates als Innovator wird gemeinhin auf seine Funktion als Regulator und Forschungsfinanzierer beschränkt. Übersehen wird hingegen gerne, dass der Staat als durchaus potenter Auftraggeber gerade in Domänen wie Sicherheit, Verkehr, Bildung oder Gesundheit vermehrt in die Rolle des Innovationsschrittmachers schlüpfen könnte.

9 Public Innovation 12 Weniger Staat, mehr Innovation? Neoliberale können noch so lange den Mahnfinger erheben und Vollblutunternehmer den Kopf schütteln gerade die Geschichte der ICT-Industrie in den USA zeigt: Ohne den Staat als Innovator läuft gar nichts. Ein Lehrstück auch für die Schweiz? 15 Die grosse Dunkelziffer Verzögerte, verteuerte und gescheiterte IT-Projekte in der Verwaltung gab es immer schon. Spätestens seit Insieme schauen Politiker und Medien genauer hin. Das ist gut so, denn der Hauptgrund für IT-Flops ist meistens mangelnde Aufsicht. 16 «Der internationale Druck wird zunehmen» Interview mit Franz Grüter Mit dem Vorschlag zum neuen Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (Büpf) würde die Schweiz als sicherer Datenhafen in Frage gestellt. Doch für Franz Grüter, CEO von green.ch und SVP-Politiker, steht noch viel mehr auf dem Spiel. 18 Neues Ökosystem-Denken für Technologiemärkte Viele Märkte können ohne staatliches Engagement gar nicht entstehen für die US-Amerikaner noch nie ein Problem. In der Schweiz hingegen ist das entsprechende politische Ökosystem-Denken neu. 20 «Auf welchen Mond wollen wir fliegen?» Interview mit Thomas Flatt Es gäbe gute Gründe für eine aktivere Wirtschaftspolitik des Staates in Sachen ICT. Doch dafür ist laut SwissICT-Präsident Thomas Flatt hierzulande der politische Konsens zu schwach. 22 Public Innovation in Skandinavien Die Schweiz könnte viel vom skandinavischen Verständnis für Public Innovation lernen. Dafür müssten sich die Schweizer Softwarefirmen aber als Innovationspartner verstehen und dementsprechend handeln. 24 «Wir spüren einen Wandel» Interview mit Félix Mauron Seitdem das Thema Unternehmensverkauf vom Tisch ist, hat sich Abraxas Informatik neu positioniert. swiss made software sprach mit CEO Félix Mauron über die Strategie hinter den neuen Cloud-Produkten, die neuen Büros in Bern und Bellinzona sowie die Eigenheiten der Schweizer Verwaltungen. 26 Wenn der Staat zum Softwareanbieter mutiert Die Geschichte um die Gerichtssoftware Open Justitia zeigt: Ein verwaltungsinterner Austausch von Software macht mehr Sinn als eine Veröffentlichung unter Open-Source-Lizenz.

10 28 «Open Data ist auch ein Innovationsimpuls» Interview mit Hannes Gassert Mit der «Open Government Data Strategie Schweiz» ist der erste Schritt getan. Mehr Offenheit vom Staat wünscht sich Opendata.ch- Mitgründer Hannes Gassert nun auch bei der Beschaffung. 30 WTO-Richtlinien als notwendiges Übel Um sich stark abzusichern, gestalten Institutionen Ausschreibungen häufig unnötig komplex. Die daraus resultierende Starre produziert Probleme für Ausschreiber und Lieferanten. Letztere plädieren deshalb für mehr Dialog und Agiliät. 32 Die erfolgreiche Ausschreibung Staatliche Softwarebeschaffungen dauern zu lange und sind deswegen häufig veraltet, bevor sie in Betrieb gehen, sie sind zu teuer auch für viele Anbieter und misslingen oft. Erfolgreiche Softwarebeschaffung trotz WTO-Korsett ist das möglich?

11 Public Innovation Weniger Staat, mehr Innovation? Neoliberale können noch so lange den Mahnfinger erheben und Vollblutunternehmer den Kopf schütteln gerade die Geschichte der ICT-Industrie in den USA zeigt: Ohne den Staat als Innovator läuft gar nichts. Ein Lehrstück auch für die Schweiz? Der Staat ist kein Innovationstreiber. Zuviel Staat verhindert Innovation. Was Innovation antreibt, ist Wettbewerb und Unternehmertum. Deshalb soll der Staat die richtigen Rahmenbedingungen setzen, sich aber ansonsten tunlichst vom Spielfeld der freien Marktkräfte fernhalten. So das urliberale Credo. Auf dem Papier leuchtet dieses durchaus ein. Dem Realitätscheck allerdings hält es nicht stand. Gerade die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Staat mit seinen Institutionen das wesentliche Fundament für die Entwicklung einer Multimilliardenindustrie legen kann. So spielte die 1958 vom CIA gegründete Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) eine zentrale Rolle bei der Finanzierung und Entwicklung praktisch sämtlicher ICT-Schlüsseltechnologien. Ohne DARPA und die US-Streitkräfte als deren Auftraggeber sowie das Raumfahrtprogramm wäre die Informatik wohl sehr viel länger eine rein innerakademische Angelegenheit geblieben. Genau dies war das Problem in Europa, namentlich auch in der Schweiz. So wurden insbesondere an der ETH Zürich wesentliche Entdeckungen und Erfindungen in der Informatik gemacht (der erste Compiler oder auch die Programmiersprache Pascal). Was fehlte, war eine mit Finanzierungsmilliarden ausgestattete Rüstungsindustrie, über deren Umweg diese Errungenschaften letztlich den Weg in die Kommerzialisierung und auf den Markt hätten finden können. Sputnik als Begründer der amerikanischen IT-Vormachtstellung: Die USA wollte Erzfeind Sowjetunion die Dominanz über den Weltraum nicht überlassen. Es waren Hacker wie Steve Wozniak und Steve Jobs, die Mitte der Siebzigerjahre die ihnen damals zur Verfügung stehenden Errungenschaften der Computertechnologie erstmals so zusammenbastelten, dass sie einen Personal Computer ergaben. Ein Prinzip, dem Apple bis heute treu geblieben ist. So zeigt Mariana Mazzucato in ihrem viel beachteten Buch «The Entrepreneurial State» akribisch auf, wie der ipod und später das iphone nichts anderes sind als eine Ansammlung von Technologien, die anderswo entwickelt und zu einem überwiegenden Teil aus Staatstöpfen finanziert wurden (siehe Abbildung rechts). Staat entwickelt, Unternehmen kommerzialisieren Apple ist damit kein Einzelfall, sondern die Norm, und das Silicon Valley das bislang unübertroffene Vorbild dafür, wie das Zusammenspiel von Staat, Unternehmertum und Kapital auf Hochtouren laufen kann. Man gebe sich eine gewichtige Mission (Rüstung), statte eine unabhängig agierende Agentur (DARPA) mit reichlich finanziellen Mitteln aus, lasse diese ein Netzwerk von akademischen Forschungsinstituten um sich herumspinnen, sodass deren Spin-offs dann erfolgreich die dort entwickelten technologischen Errungenschaften mithilfe von Risikokapital zu Markte tragen. Die Frage stellt sich unweigerlich: Könnte, sollte, müsste man dieses Erfolgsrezept Staat entwickelt, Unternehmen kommerzialisieren nicht nachkochen? Brancheninsider sind skeptisch: SwissICT- Präsident Thomas Flatt (siehe Interview Seite 20) wirft ein, dass derzeit so etwas wie ein Sputnik-Effekt fehle. Und tatsächlich ist die Gründung von DARPA eine direkte Folge des historischen Ereignisses, 12

12 Mit Staatsgeldern entwickelt und von Apple zu einem Produkt gemacht: Wie Marina Mazzucato in ihrem Buch «The Entrepreneurial State» aufzeigt, ist dies kein Einzel-, sondern der Normalfall. Quelle: Office of Science and Technology Policy (OSTP) dass es den Russen als Ersten gelungen ist, einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu katapultieren. Und so musste man im Schatten des kalten Krieges in den USA nicht lange den politischen Willen stimulieren, um finanzielle Mittel gegen die drohende technologische Übermacht der Sowjetunion freizubekommen. Nicht, dass es heute keine Herausforderungen gäbe: Angefangen bei der Bildung, über die Gesundheits- und Alterspflege bis hin zu Verkehrs-, Umwelt- und Energiefragen könnten etliche Bereiche der öffentlichen Hand durch eine nationale ICT-Offensive wesentliche Impulse erfahren. «Nur», so Flatt, «braucht es den politischen Konsens, und den sehe ich nicht.» Und so bleibe es halt bei der alten Frage: «Auf welchen Mond wollen wir fliegen?» SVP-Politiker und ICT-Unternehmer Franz Grüter (siehe Interview Seite 16) erhebt ebenfalls den Mahnfinger. Von staatlich finanzierten oder favorisierten Unternehmen als Reflex auf die amerikanische Technologieübermacht, wie diese derzeit in der EU vielerorts gefördert und gefordert werden, warnt er eindringlich: «Damit wird mit Steuergeldern der Wettbewerb verzerrt, und das ist kontraproduktiv», so Grüter. Für die Bereitstellung von Infrastruktur in Form von Innovationsparks sowie bei der aktiven Vernetzung zwischen den Akteuren wie Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmer und Investoren spricht Grüter aber der staatlichen Innovationsförderung eine wichtige Rolle zu. «Das sind letztlich Plattformen, auf deren Nährboden die Privatwirtschaft spriessen kann», so Grüter. Genau ein solcher Nährboden sieht Internetaktivist und Serial Entrepreneur Hannes Gassert im Thema Open Data. Indem der Staat aber auch öffentlich rechtliche Institutionen die letztlich durch Steuergelder finanzierten Daten frei zugänglich machen, wird der wohl wertvollste Rohstoff künftiger Geschäftsideen geliefert. Überhaupt sieht Gassert im Prinzip «Open» einen wichtigen Auslöser für Innovationen: «Die öffentliche Hand könnte bei der Projektvergabe weit mehr Kreativität und Innovation zulassen, als dies heute der Fall ist», so Gassert. «An Hackathons, wie wir sie regelmässig veranstalten, kommen innerhalb kürzester Zeit jeweils sehr viele echt neue Ansätze zusammen.» Zudem hätten solche Events einen nicht zu verachtenden Nebeneffekt: «Die Verwaltung bringt sich so auch als Ort ins Spiel, an dem sich junge ICT-Cracks zu wichtigen Themen aktiv einbringen können.» Das sei unentbehrlich, denn schliesslich sei Talent heute die knappste Ressource, wenn es um ICT-Innovationen geht. Neues Selbstverständnis Selbst wenn man aus ordnungs- und wirtschaftspolitischen Gründen einer durch die öffentliche Hand finanzierten ICT- Offensive ablehnend gegenübersteht, so lässt sich nicht verleugnen, dass der Staat schon heute als ICT-Nutzer und -Auftraggeber eine wesentliche Rolle spielt. Knapp 30 Milliarden Franken betrug gemäss European Information Technology Observatory (EITO) der Markt für Informations- und Kommunikationstechnologien im Jahr 2013 in der Schweiz. Der Anteil der öffentlichen Hand und staatsnahen Betriebe dürfte rund ein Drittel, also 10 Milliarden Franken, betragen. Natürlich 13

13 Public Innovation wird die überwiegende Mehrheit davon dazu benutzt, bestehende Infrastrukturen und Systeme am Laufen zu halten. Bei einer durchschnittlichen Investitionsquote von 24,2 Prozent kommt hier jedoch ein stattlicher Betrag zusammen. Nun bliebe noch auszurechnen, wie viel der rund 2,5 Milliarden an staatlichen ICT-Investitionen reine Ersatzbeschaffungen darstellen und welcher Anteil davon in wirklich Neues investiert wird. Wobei gerade dieses Verhältnis des Pudels vermeintlichen Kern trifft: Wie oft werden aufgrund von vorgeschobenen WTO- Zwängen eben Ersatz- statt Innovationsinvestitionen getätigt? Festzustellen ist, dass man hierbei nicht nur in der Schweiz und nicht nur beim Staat sehr konservativ agiert. Gemeinden, Kantone und der Bund sehen sich höchst ungern in der Rolle des Early Adopters. Um hier zumindest partiell eine Neuausrichtung zu erreichen, bräuchte es ein neues, sicherlich auch politisch gestütztes Selbstverständnis des Staates als Innovator und Risikonehmer. Eine Haltung, die etwa in skandinavischen Ländern sehr viel weiter verbreitet ist (siehe Artikel Seite 22). «Der Staat hat viele Herausforderungen, die durch innovative ICT besser gemeistert werden könnten.» Dass der öffentlichen Hand diese Rolle durchaus zustünde, zeigt ein Blick auf den Innovationszyklus, wie er von Clayton Christensen und anderen beschrieben wurde. Ausgangspunkt jeder Erneuerung ist die Disruption oder der Bruch mit dem Bestehenden. Daher leuchtet es ein, dass es selten etablierte Unternehmen sind, welche solche Innovationen voranbringen, sondern eben Start-ups oder Spin-offs, die auf der grünen Wiese anfangen können und kein bestehendes Geschäft haben, das sie durch Neues gefährden. Ist das innovative Produkt einmal auf dem Markt, treten auch schon die ersten Nachahmer und Mitbewerber auf den Plan. Ihre Marktstellung weiter halten und ausbauen können Unternehmen dann nur noch, indem sie entweder das Produkt selbst oder aber dessen Herstellungsprozess dauernd optimieren. So gesehen sichert die Produkt- und Effizienzinnovation den Marktanteil und die Gewinnmarge. Grundlegende Marktverschiebungen ergeben sich allerdings einzig durch disruptive Innovationen. swiss made software als Innovationstreiber? Betrachtet man nun die Rolle des Staates innerhalb des Innovationszyklus, so sind seine Interventionen vor allem im Startzyklus gefragt. Als Hauptfinanzierer der universitären Forschung steht die öffentliche Hand am Anfang vieler disruptiver Innovationen. Diese Rolle ist ordnungspolitisch auch kaum in Frage gestellt. Ebenfalls begrüsst werden Transferleistungen in Form von Unternehmensakzeleratoren und -inkubatoren. Sind indes die Marktkräfte einmal am Spielen also wenn vor allem Produkte- und Effizienzinnovationen zum Zug kommen gehört es sicher zur Stärke einer liberalen Wirtschaftsordnung, wenn sich der Staat aus dem Geschehen heraushält respektive als kluger Hüter der Rahmenbedingungen nur so viel wie nötig reguliert. So war es trotz Spitzenstellung in der Raumfahrt nicht die Sowjetunion, sondern eben die USA, welche zur ICT-Weltmacht aufstieg. Eine ähnliche Unterscheidung in disruptive Innovation und evolutive Innovation könnte man an sich auch in Bezug auf die Rolle des Staates als ICT-Auftraggeber vorstellen. So ist es sicher legitim, wenn der Staat in Bereichen, die zu seinen Kernaufgaben gehören Bildung, nationale und soziale Sicherheit, Altersvorsorge, Infrastruktur et cetera auch als Innovationstreiber auftritt und zu neuartigen Lösungen animiert. Geht es indes um Ersatzinvestitionen, bei denen «nur» Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerungen im Zentrum stehen, wird man auf erprobte Standardanwendungen zurückgreifen können. Eine solche Unterscheidung zeigt auch klar auf, warum eine starke Schweizer Softwareindustrie für die öffentliche Hand von Bedeutung ist. Denn will man wirklich Neues erschaffen, stellt sich die örtliche, aber auch kulturelle Nähe immer wieder als entscheidender Erfolgsfaktor heraus. Dies in erster Linie, weil Innovation kurze Entscheidungswege braucht. Und in zweiter Linie, weil iterative Entwicklungsprozesse ein grosses Mass an Vertrauen voraussetzen. Letztlich läuft es auf eine Win-Win-Situation hinaus: Indem der Staat in dezidierten Themenbereichen die Innovationsführerschaft übernimmt, wird gleichzeitig das hiesige Know-how nicht nur in bestehenden, sondern auch in neuen Unternehmen gestärkt. Dies umso mehr, als ICT bei vielen Herausforderungen der öffentlichen Hand einen zentralen Beitrag leisten kann. Thomas Brenzikofer ist stellvertretender Geschäftsführer von i-net innovation networks und Member of the Board bei swiss made software. 14

14 Die grosse Dunkelziffer Verzögerte, verteuerte und gescheiterte IT-Projekte in der Verwaltung gab es immer schon. Spätestens seit Insieme schauen Politiker und Medien genauer hin. Das ist gut so, denn der Hauptgrund für IT-Flops ist meistens mangelnde Aufsicht. Niemand weiss, wie viel Geld Bund, Kantone und Gemeinden für gescheiterte IT- Projekte in den Wind geschossen haben. Nur in seltenen Fällen lässt sich dies abschliessend sagen, etwa beim wohl bekanntesten Flop der Steuerverwaltung: Insieme. Exakt 102,4 Millionen Franken sind für Leistungen ausgegeben worden, die man nicht mehr brauchen kann. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben: Es laufen Strafverfahren, und das Nachfolgeprojekt Fiscal-IT gilt bereits als gefährdet. Seco-Folgen noch unklar Dass gescheiterte IT-Projekte der Verwaltung Strafuntersuchungen mit sich ziehen, ist eher unüblich, obwohl gerade solche Fälle für Aufmerksamkeit sorgen. Aktuellstes Beispiel sind die Vorgänge im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), wo ein Ressortleiter über Jahre hinweg zusammen mit Komplizen im grossen Stil korrupte Geschäfte getätigt haben soll. Was kostet dies den Steuerzahler? Man weiss es nicht. Ebenfalls unklar ist, wie viel Brauchbares aus dem Armeeprojekt FIS Heer übrig bleibt. Ausgegeben wurden bisher 700 Millionen. Das Projekt ist nicht gescheitert, doch die Systeme sind teilweise nutzlos. Die Armee hat dies nicht abgeschreckt. Sie plant derzeit ein langfristiges Projekt namens Neo, das bis in zehn Jahren gegen 15 Milliarden kosten könnte. Die Finanzkontrolle spricht bereits von «hohen Risiken». Teuer bedeutet aber nicht in jedem Fall, dass das Projekt scheitern muss: Das Softwareprojekt Vista bei den kantonalen Ausgleichskassen kostete 140 statt wie vorgesehen 80 Millionen. Das für Vista zuständige Unternehmen betont heute, man habe das Projekt Behörde Mehrkosten FIS Heer (Führungsinformationssystem) Armee? Diverse Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco)? Insieme Eidgenössische Steuerverwaltung 102,4 Millionen Vista Ausgleichskassen 60 Millionen Mistra Bundesamt für Strassen 55 Millionen Informationssystem Bundesamt für Strassen 24,6 Millionen Verkehrszulassung (IVZ) Interception System Schweiz Dienst Überwachung Post- und 18 Millionen Fernmeldeverkehr Diverse Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) Zweistelliger Millionenbetrag Vereinheitlichung der Schulsoftware Kanton Bern 7,2 Millionen Datenzugang für Umweltdaten (DaZu) Bundesamt für Umwelt 6 Millionen Client-Zusammenführung (CliZ) Kanton Basel-Landschaft 5 Millionen ISOV Kantone Luzern, Zürich, Solothurn, 4 Millionen Zug, Schaffhausen Fallmanagement Modell Zürich (Famoz) Stadt Zürich 2,3 Millionen schuldatenverwaltung.sz Kanton Schwyz 1,2 Millionen Verkehrsleitsystem Kanton St. Gallen 1,2 Millionen Verzögerte, verteuerte oder gescheiterte IT-Projekte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Projekt Mitte 2012 erfolgreich abgeschlossen. Seither wickeln 17 Kantone mit der Lösung das Versicherungsgeschäft für weit über eine halbe Million Versicherte ab. Die höheren Kosten seien mit der Realisierung zusätzlicher Funktionalitäten und mit den Aufwendungen für die komplexe Migration der Versichertendatenbestände der Kunden zu begründen. Vieles bleibt verborgen Nach Insieme wurden Medien hellhöriger. Im Sommer 2012, als Insieme kurz vor dem Abschuss stand, deckte die Berner Zeitung die Verzögerungen im Mistra-Projekt des Bundesamts für Strassen (Astra) auf. Wie bei Insieme und im Seco wurden auch hier Verträge unter der Hand vergeben. Die Software kostete 100 statt 45 Millionen. Auch bei einem anderen Projekt musste das Astra die Kosten hochschrauben: Das Informationssystem Verkehrzulassung (IVZ) kostet knapp 25 Millionen mehr als angenommen. Die Auflistung liesse sich noch beliebig erweitern. Viele Projekte wie etwa jenes zur Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung (GEVER) bergen hohe Risiken. Doch nicht nur der Bund hat ein Problem mit verzögerten und überteuerten Projekten. Praktisch alle grossen Kantone haben in den letzten Jahren negative Erfahrungen gemacht. Viele Verzögerungen und Verteuerungen bleiben aber für immer verborgen und die zuständigen Personen sind weiterhin in Amt. Es sei denn, Politiker, Aufseher und Medien schauen genauer hin. Maurizio Minetti, Leitender Redaktor inside-it.ch Weitere Beiträge von InsideIT finden Sie auf den Seiten &

15 Public Innovation «Der internationale Druck wird zunehmen» Mit dem Vorschlag zum neuen Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (Büpf) würde die Schweiz als sicherer Datenhafen in Frage gestellt. Doch für Franz Grüter, CEO von green.ch und SVP-Politiker, steht noch viel mehr auf dem Spiel. Das Data-Center-Geschäft soll in den vergangenen Jahren stark vom Post- Snowden-Effekt profitiert haben. Spüren Sie das? Franz Grüter: Schweizer Firmen achten heute sehr genau darauf, wo die Rechner stehen, auf denen ihre kritischen Daten gespeichert sind. US-Kunden interessiert dies dagegen weniger. Eine andere Kultur? Ja, die Aufmerksamkeit gegenüber diesem Thema ist in Europa und in der Schweiz sehr viel grösser. Allerdings steigt die Nachfrage nach Rechenzentren nicht erst seit den Enthüllungen von Edward Snowden. Vielmehr wächst das Datenvolumen und zwar exponentiell. Die Unternehmen sehen, dass die Dateninfrastruktur für ihr Geschäft mehr und mehr kritisch ist. Deshalb wollen sie diese dort betreiben, wo sie sicher ist und keine Ausfälle riskieren. Diesbezüglich hat die Schweiz ganz klar einen Trumpf in der Hand. Mit Technologie hat dies aber vorderhand nichts zu tun. Was zählt, sind vielmehr die allgemeinpolitischen Rahmenbedingungen. Diese Rahmenbedingungen werden nun aber durch das neue Büpf gefährdet? Mein Engagement gegen das Büpf und damit den Ausbau der staatlichen Überwachung von Millionen unschuldiger Bürger ist in erster Linie politisch motiviert. Es geht um die Grundsatzfrage nach der Rolle des Staates. Ich habe grosse Bedenken, wenn über Bürger zu viele Daten erfasst werden. Franz Grüter ist CEO und VR-Präsident von green.ch. Er begann seine unternehmerische Laufbahn 1996 mit der Gründung des Internet-Service-Providers Smartcomp AG. Diese verkaufte er im Jahr 2000 an die amerikanische börsenkotierte VIA NET.WORKS. Von 2003 bis 2005 baute er die PrimeTrading AG auf, die im Vertrieb von Maschinen und Apparaten in China tätig war kaufte er die VIA NET.WORKS Schweiz AG zurück und fusionierte diese 2008 mit green.ch. Franz Grüter (Jahrgang 1963) ist diplomierter Elektrotechniker (HF) und diplomierter Marketingplaner. Grüter ist Präsident der SVP Luzern und lebt mit seiner Familie in Eich im Kanton Luzern. Unternehmerisch wäre also das Büpf zu verkraften? Natürlich würde die neue Gesetzesordnung bei Unternehmen wie green.ch unsinnige Mehrkosten verursachen und unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Ausland in Frage stellen. Was mich aber im Innersten bewegt und auch auf die Barrikaden steigen lässt, ist letztlich die politische Überzeugung, dass das Büpf die Freiheitsrechte und die Privatsphäre der Bürger massiv einschränkt. Woher rührt denn Ihr Unbehagen? Es ist paradox. Auf der einen Seite schützen Datenschützer die Privatsphäre des Bürgers sehr penibel, was auch viele neue Geschäftsmodelle rund um Big Data verunmöglicht. Auf der anderen Seite will der Staat Millionen von Daten auf Vorrat speichern. und jede Menge Missbrauch betreiben? Solange wir in einem demokratischen und stabilen politischen System leben, wie dies derzeit der Fall ist, mag vieles weniger heikel erscheinen. Aber es gibt leider keine Garantie dafür, dass das immer so bleibt. In Deutschland etwa wird sehr viel sensibler mit dieser Thematik umgegangen. Das hat natürlich historische Gründe. Nur zur Erinnerung: Der Satz «wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten», wie er mir in der «Arena» im Schweizer Fernsehen entgegengehalten wurde, stammt ursprünglich von Goebbels. Auch die Stasigeschichte ist immer noch in bester Erinnerung. Wie stark ist der freiheitliche Umgang mit dieser Thematik ein Innovationstreiber oder im Gegenteil eben ein Innovationskiller? Natürlich hat die Schweiz als Dateninsel einen Standortvorteil. Der Vergleich mit der Finanzindustrie hinkt aber auch. Wir sind kein Hort von halblegalen Daten. Im Gegensatz zu gewissen 16

16 Bankkonti könnten diese Daten irgendwo untergebracht werden. Trotzdem sind derzeit 25 Prozent des europäischen Datenvolumens in der Schweiz gelagert. Schon möglich, dass wir damit mehr und mehr auf den Radar geraten. Aber: Es ist essenziell, dass die Schweiz hier nicht dem Druck nachgibt. Der Staat hat im Innovationsökosystem nicht nur eine entscheidende Rolle als Rahmenhüter und Regulator. Könnte er nicht auch eine aktivere Rolle spielen? Ich finde, die Schweiz macht das schon sehr gut. Punkto Ausbildung und Universitäten spielen wir in der obersten Liga. Das Problem sehe ich bei der Finanzierung der Projekte. Aber ich glaube nicht, dass es Aufgabe des Staates ist, hier in die Bresche zu springen. «Ich habe grosse Bedenken, wenn über Bürger zu viele Daten erfasst werden.» Trotzdem, Innovationen brauchen Geld. Und dieses ist hierzulande ja eigentlich vorhanden, aber es fliesst nicht an den richtigen Ort. Natürlich backen Start-ups hier sehr viel kleinere Brötchen als im Silicon Valley. Aber das ist vor allem eine Frage der Mentalität. Es braucht mehr Risikobereitschaft, und das heisst mehr Fehlertoleranz. Wer hierzulande scheitert, wird schnell einmal stigmatisiert, und wer Erfolg hat, dem wird dieser missgönnt. Und was kann die öffentliche Hand tun Leute zum Unternehmertum umerziehen? Nein, aber das richtige Umfeld schaffen. Innovationen beginnen im Kleinen. Deshalb sind Einrichtungen wie Technologieparks, Inkubatoren oder Akzeleratoren sehr wichtig. Und ganz wichtig: Wir brauchen genügend Fachkräfte. Wir sind nicht gegen die Zuwanderung, sondern für die richtige Zuwanderung. Unser Problem ist, dass jeder aus dem EU- Raum zu uns kommen kann. Was wir in der Schweiz aber brauchen, sind die besten Leute aus der ganzen Welt egal ob Amerikaner, Chinesen oder Inder. Genau diese Leute werden aber diskriminiert behandelt. Im Silicon Valley spielt es keine Rolle, woher ein Spezialist kommt. Die Firma, die ihn anstellen möchte, bezahlt für den Visumantrag einfach mal 6000 Dollar. Dabei werden zwei Drittel der Anträge abgelehnt. Da überlegt man es sich als Start-up ganz genau, ob man den Antrag stellen möchte. Andererseits ist damit sichergestellt, dass nur die besten ins Land gelassen werden. Darüber hinaus betreibt aber die USA im Technologiebereich eine dezidierte Wirtschaftspolitik, und dies mit sehr viel Staatsgeld. Müsste die Schweiz nicht auch aktiver werden? In den USA geschieht dies über ein Netz von staatlichen Agenturen, Universitäten, Unternehmen und Investoren. Darin sind die USA sehr erfolgreich. Der Staat ist eine Art Financier und Facilitator. Ein Modell, das sicher interessant ist und letztlich auch in der Schweiz verfolgt wird, allerdings auf sehr viel tieferem Niveau. Wenn der Staat die Eckparameter definiert, um die herum sich dann eine Industrie auf Privatinitiative entwickelt, ist das sicher nicht verkehrt. Wogegen ich mich wehre, ist das Modell, wie es in China oder auch zum Teil in Frankreich praktiziert wird: Dort übernimmt der Staat gleich alle Funktionen und verzerrt über seine staatseigenen Betriebe sowie Protektionismus den Markt. Staat, bleib bei deinen Leisten? Alles im Allem machen wir in der Schweiz doch vieles richtig. Zum Teil sind wir halt auch Opfer des Erfolges. Wenn der Erfolg unserer Wirtschaft dazu führt, dass junge Leute schon ab der Universität bald einmal 150'000 Franken verdienen, ist das hervorragend für die Kaufkraft. Aber eben, warum sollte man dann den steinigen Weg begehen und sein eigenes Ding wagen? Thomas Brenzikofer, swiss made software Die kommen allerdings mehr und mehr aus dem Ausland. Als SVP-Politiker wollen Sie hier sicher nicht der Immigration das Wort reden? 17

17 Public Innovation Neues Ökosystem-Denken für Technologiemärkte Viele Märkte können ohne staatliches Engagement gar nicht entstehen für die US-Amerikaner noch nie ein Problem. In der Schweiz hingegen ist das entsprechende politische Ökosystem-Denken neu. Dass in der Schweiz genügend Bewusstsein für den Sinn der Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft im Technologiebereich existiert, ist fraglich. Häufig findet sich zu viel Eigenbrötlerei und zu wenig Mut zur Exzellenz. Denn obwohl es ein vom Bund priorisiertes E-Government Vorhaben «Cloud Computing» gibt, sorgte ein Credit-Suisse-Mann am letzten E-Government-Symposium für Konsternation, als er zum Thema sprach. Zum einen, weil viele der Anwesenden die Verbindung zwischen E-Government und Cloud Computing nicht sahen; zum anderen, weil ein Vertreter der IT-Nutzer in der Privatwirtschaft an einem E-Government-Anlass auftrat. «Die Rolle des Staates in Technologiemärkten wird kaum thematisiert.» So ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn dann an anderer Stelle dafür geworben wird, Verwaltungsdaten in die USA zu geben, anstatt eine Economy-of-Scale nutzende Schweizer Verwaltungscloud zu schaffen. So geschehen im Haus der Kantone, an einer Veranstaltung der Schweizer Akademie der Technischen Wissenschaften zum Thema Cloud Computing. Rolle der öffentlichen Verwaltung Diese Beispiele stehen symptomatisch dafür, dass in der Schweiz die Rolle des Staates für die Entwicklung von Technologiemärkten kaum thematisiert wird. Dabei ist der Staat potenziell zentral sei es als Auftraggeber für Innovation, sei es als deren prominenter Erstkunde, sei es durch Private-Public-Partnerships oder auch als Träger von Innovation selbst. Wer der Verwaltung aus liberaler Überzeugung grundsätzlich die Rolle der Innovationsförderin verwehren will, sollte bedenken, dass es den idealen Markt ebenso wenig gibt wie den Homo oeconomicus. Beide sind nur ein theoretisches Ideal nicht mehr und nicht weniger. Das Zusammenballen grosser Wirtschaftskraft ist empirisch-wissenschaftlich betrachtet selten das Produkt eines freien Marktes. Und die Menge der Technologiefirmen, welche auf rationale Kunden gesetzt haben und untergegangen sind, ist unüberschaubar. Im Gegenteil: Fast immer hat grosser regionaler Wirtschaftserfolg mit staatlichen Investitionen zu tun. Das Silicon Valley etwa ist ein Abfallprodukt der Weltraumprogramme. Die US-Dominanz im IT- Markt hat hier ihren Ursprung. Ähnliches gilt für die Greater Boston Area, eine Region, welche bei fast gleicher Einwohnerzahl eine wesentlich höhere Wirtschaftskraft besitzt als die Schweiz. Sie profitiert wie das Silicon Valley vom engen Zusammenspiel von Wirtschaft, Verwaltung und Hochschulen, das heisst von der sogenannten Triple Helix. Richtig umgesetzt führt diese unter anderem zu einer vernünftigen Regulierung, klärt die Prioritäten in der Ausbildungspolitik, verhindert teure staatliche Fehler bei der Technologienutzung und ermöglicht eine schnelle, breite Streuung von Innovationen. Komplexe Marktzusammenhänge Tatsächlich haben wir es in vielen Branchen mit komplexen soziotechnischen Ökosystemen zu tun, deren Entwicklung durch ein Zusammenwirken von technischen, sozialen und oft auch rechtlichen Einflussfaktoren gesteuert wird. Gerade in Technologiemärkten bestehen grosse Abhängigkeiten, und der Wert eines Produkts hängt stark vom Vorhandensein anderer Produkte, von der Menge und Reputation der Kunden sowie von staatlichen Regulierungen ab. Darüber hinaus werden die sozialen Auswirkungen von Marktentwicklung ebenfalls stark durch (Nicht-) Regulierungen bestimmt. «Eine Zusammenarbeit mit Schweizer Auftragnehmern ist oft die beste Wahl.» Nehmen wir die sinkenden Kosten für die Analyse des menschlichen Genoms: Ohne klare Richtlinien für die Verwendung dieser Daten durch Dritte werden Menschen mit schlechten Genen viele Probleme haben. Auch wenn theoretisch niemand gezwungen ist, seine Gene dem Arbeitgeber oder Versicherer offenzulegen am Ende gibt es ganz einfach Vergünstigungen für jene, welche dies tun. Alle anderen werden bestraft. Ähnlich wichtig ist staatliches Handeln für Kommunikations- und Reiseinfrastrukturen, die ein wesentliches Element für Chancengleichheit in unserer Gesellschaft darstellen. Sind Branchen also soziotechnische Ökosysteme, hat es der Staat in der Hand, ihre Entwicklung so zu fördern, dass alle gesellschaftlichen Stakeholder davon profitieren können abgesehen von etwaigen Sondergruppen wie Monopolisten. Die Vermeidung sozialer Unfairness ist dann genauso Resultat wie Effizienzsteigerungen in der Wirtschaft. Voraussetzung dafür ist, dass die konkreten Ökosysteme 18

18 Fast immer hat grosser regionaler Wirtschaftserfolg mit staatlichen Investitionen zu tun. Bestes Beispiel dafür: das Silicon Valley. vernünftig modelliert und die Auswirkung strategischer Handlungsoptionen analysiert werden. Lassen Sie mich nachfolgend drei ökonomische Handlungsoptionen des Staats im Softwaremarkt skizzieren, die von der Politik unbedingt betrachtet werden sollten. 1. Staatliche Aufträge für Innovationsprodukte unter besonderer Berücksichtigung sozialer Nachhaltigkeit Hier profitiert die Privatwirtschaft vom Umstand, dass die Innovationskosten durch den Auftraggeber Staat getragen werden und dass sie einen international extrem wertvollen Referenzkunden hat. Sie wird in Wertschätzung dieses Umstands bemüht sein, Produkte und Dienste zu liefern, die tatsächlich nützliche staatliche Innovationen ermöglichen. Dieser Nutzen für den Staat lässt sich in aller Regel am besten mit Auftragnehmern aus der Schweizer Wirtschaft realisieren, die obendrein den Schweizer Fachnachwuchs ausbilden. 2. Gemeinsame Entwicklung von E- Government-Innovationen in Private- Public-Partnerships Der Staat profitiert von einer effizienteren und/oder besseren Ausführung seines Kerngeschäfts, indem er die Innovationsfähigkeiten des privatwirtschaftlichen Unternehmertums nutzt. Die Privatwirtschaft profitiert ihrerseits vom Knowhow-Gewinn. Auch hier ist allein schon aus kulturellen Gründen eine Zusammenarbeit mit Schweizer Auftragnehmern oft die beste Wahl. 3. Startfinanzierung des Aufbaus von Infrastruktur Durch eine staatliche Initialfinanzierung wird sichergestellt, dass Märkte entstehen können, wenn der ROI erst nach mehreren Jahren Gewinne einspielt. Alle drei Massnahmen sollten sinnvoll ergänzt werden mit staatlichen Nutzungszusagen und staatlichen Regulierungen des Markts, die auf gesellschaftlicher Ebene die Chancengleichheit sicherstellen. Den Betrieb der Infrastruktur an einheimische Firmen zu vergeben, ist dabei aus vielerlei Gründen sinnvoll. Oder möchten Sie, dass eine nationale elektronische Identität vom Ausland aus betrieben wird? Bei allen Formen staatlichen Engagements für heimische Auftragnehmer stellen sich eine Reihe von positiven Effekte ein. Diese sind schnellere öffentliche Innovationen, die Möglichkeit Innovationen sozial fair zu gestalten, gute Ausbildung des Fachnachwuchses sowie nationales Wirtschaftswachstum verbunden mit mehr Steuereinnahmen. Parallel dazu profitiert die Wirtschaft vor allem davon, dass sie dank Heimaufträgen international konkurrenzfähig wird. Die obgenannten Vorteile sollten für den Staat Grund genug sein, eine aktivere Rolle in der Entwicklung der Technologiemärkte ernsthaft in Erwägung zu ziehen nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass dies im Kernland des Wirtschaftsliberalismus, den USA, seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird. Reinhard Riedl, Wissenschaftlicher Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Berner Fachhochschule Einen weiteren Beitrag von Reinhard Riedl finden Sie auf den Seiten

19 Public Innovation «Auf welchen Mond wollen wir fliegen?» Es gäbe gute Gründe für eine aktivere Wirtschaftspolitik des Staates in Sachen ICT. Doch dafür ist laut SwissICT-Präsident Thomas Flatt hierzulande der politische Konsens zu schwach. ICT gilt allgemein als Förderobjekt. Geht es indes um die Vergabe von Staatsaufträgen, kommen meist die globalen IT-Konzerne und nicht Swiss-made-Softwareunternehmen zum Handkuss. Ein Missstand? Thomas Flatt: Offensichtlich bietet sich ICT als förderwürdiges Objekt an. Doch was und wie genau der Staat fördern soll, ist nicht immer klar. Natürlich wäre es eine ideale Situation, wenn der Staat als Auftraggeber zum einen seinen eigenen Bedarf befriedigen und zum anderen gleich einen innovativen Wirtschaftssektor fördern könnte. In der Praxis ist dies leider nicht so einfach. Dank der Rüstungsindustrie als Treiber dominiert die USA heute den ICT- Sektor. Der kalte Krieg ist zwar vorbei, aber es gibt doch gewiss genügend Aufgaben im Zivilbereich, die dank ICT besser gelöst werden könnten? Die Russen waren zuerst im All. Da haben sich die Amerikaner gesagt: Wir werden die Ersten auf dem Mond sein. Ob dies die Menschheit wirklich weitergebracht hat, ist zwar streitbar. Aber Tatsache ist, dass die Raumfahrt und die Rüstung das Fundament zur heutigen ICT-Industrie legten und diese hat den Menschen definitiv weitergebracht. So gesehen stellt sich auch für die Schweiz die Frage: Auf welchen Mond wollen wir fliegen? Und: Schaffen wir das alleine oder brauchen wir dazu nicht Verbündete? Wenn man nun realistisch ist, sind wir diesbezüglich leider von einem politischen Konsens weit entfernt, und von Europa haben wir uns mehr und mehr verabschiedet. Thomas Flatt, Präsident von Swiss- ICT sowie Vizepräsident von ICT- Switzerland, ist als Berater und Investor tätig sowie Mitglied in verschiedenen Verwaltungsräten. Er begann seine berufliche Laufbahn als Softwareentwickler, Mediziner und Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group. Flatt war Mitglied der Swisscom Gruppenleitung sowie der weltweiten Adecco Konzernleitung. Von 2007 bis 2013 war er CEO der Abraxas Informatik AG. Flatt doktorierte in medizinischen Computerwissenschaften und erwarb einen MBA an der INSEAD in Fontainebleau. Müsste Swiss-ICT als grösster Schweizer Branchenverband nicht mehr Lobbying betreiben? Ich glaube, es ist sehr viel klüger, wenn sich der Staat darauf konzentriert, die Rahmenbedingungen so festzulegen, dass die Innovation von privater Seite angeschoben werden kann. Dass dies funktioniert, zeigt sich nicht zuletzt im E-Health-Bereich, wo Ärzte und Spitäler, aber auch die Krankenkassen auf Druck des Konsumenten mehr und mehr digitale Innovationen tätigen. Die Frage ist einfach: Wäre das alles mit dem Staat als direktem Auftraggeber oder mit Subventionen schneller zu haben? Ich bezweifle das. Warum? Der Staat als ICT-Auftraggeber arbeitet selten sehr effizient. Schief gelaufene Projekte wie «Insieme» zeigen, dass interne Probleme nicht mit IT gelöst werden können. Auch für unser fragmentiertes, föderalistisch organisiertes Gesundheitswesen ist nicht einfach mehr IT das Allheilmittel, sondern gute Governance. Diese kann dann sehr wohl durch innovative IT- Lösungen unterstützt werden. Ist ICT-Innovation demnach eine Frage der Organisation und nicht der Technologie? Natürlich steckt hinter fast jeder Innovationen eine technische Erfindung oder Entdeckung. Was dies anbelangt, sind wir in der Schweiz mit der ETH und der EPFL, aber auch dank der Universitäten und Fachhochschulen sehr innovativ. Wo wir uns verbessern müssen, ist bei der Vermarktung dieser technischen Erfindungen oder Entdeckungen. Diese findet entweder in grossen etablierten Unternehmen statt und von diesen gibt es in unserem kleinen Land ja überdurchschnittlich viele. Oder aber technische Erfindungen und Entdeckungen werden von Start-ups zu Markte getragen. In diesem Bereich hat die Schweiz sicher grossen Nachhol- 20

20 bedarf, gerade in der ICT. Aber auch hier soll der Staat aus meiner Sicht nur indirekt Einfluss nehmen, indem er die richtigen steuerlichen Rahmenbedingungen schafft nicht aber als direkter Investor. Staatliche Investitionen in Zukunftsbranchen sind doch auch als langfristige, strategische Investments zu betrachten. Venture Capital dagegen ist meist auf den schnellen Profit aus. Wäre da eine Korrektur über den Staat nicht legitim? Klar, ein gutes Beispiel dafür ist Airbus. In dieses Projekt haben die Europäer Geld ohne Ende gepumpt und letztlich gelang es, das amerikanische Oligopol in der Luftfahrt zu verhindern. Ein solchen langen Schnauf hätte kein privater Investor gehabt. «Projekte wie Insieme zeigen, dass interne Probleme nicht mit IT gelöst werden können.» Edward Snowdens Enthüllungen haben uns doch auch eindrücklich vor Augen geführt, warum es eine europäische IT-Industrie braucht? Selbstverständlich. Deshalb schockiert mich die antieuropäische Haltung der Schweiz. Bei dieser Diskussion geht es nicht um Schweiz versus Deutschland oder Österreich, sondern darum, dass die alte Welt Europa der ergrauten neuen Welt USA sowie vor allem der neuen Welt Asien etwas entgegensetzen kann. Isoliert steht die Schweiz hier auf verlorenem Posten. In der ICT haben wir uns halt längst an die grossen Quasi- Monopolisten gewöhnt, die ja dann auch bei Staatsaufträgen immer wieder zum Einsatz kommen. Sollte der Staat nicht wenigsten hierbei die Lanze brechen? Sobald eine Software in einem Unternehmen implementiert ist, lassen sich fast beliebig hohe Einstiegshürden aufbauen und so faktische Monopole generieren. Die Softwareindustrie funktioniert nun mal so. Bei Marktversagen kann aber der Staat korrektiv eingreifen, oder nicht? Ja, aber nicht als Auftraggeber, sondern als Regulator. Als Auftraggeber habe ich eine Problemstellung, für die ich eine Lösung und den bestmöglichen Lieferanten suche. Und da spielen eben auch Risikoüberlegungen rein. Will ich eine grosse Überbauung bauen, dann kann ich entweder das lokale Baugeschäft als GU beauftragen oder ein grosses nationales Bauunternehmen. Im ersten Fall werde ich wohl bald einmal zum einzigen Auftraggeber des Lieferanten. Im zweiten Fall bin ich einer von vielen. Da ist doch klar, dass ich mich für den Grossen entscheide. Warum soll das bei einem IT-Projekt anders sein? Aber die Erfahrung zeigt, dass gerade durch die Vergabe an Grossunternehmen Millionen von Steuergeldern verbrannt wurden. In den Fällen, die ich kenne, war nicht der Auftragnehmer das Problem, sondern der Auftraggeber. Zudem ist es meist viel günstiger, zwei, drei Gesetze anzupassen, als die Software für alle möglichen Einzelbedürfnisse und zig Ausnahmeregeln zu adaptieren. Aus Letzterem entstehen dann eben teure und komplexe Projekte mit einem hohen Ausfallrisiko. Die Projekte, die Sie hier ansprechen, sind ja nicht wirkliche Innovationsprojekte. In Innovationsfeldern wie etwa der Gesundheitsversorgung bräuchte es vielleicht doch andere Ansätze? Ich bin überzeugt, dass hier der Markt spielen wird. Das ist auch eine Frage der Generationen. Junge Ärzte werden ganz automatisch ICT verwenden wollen. Damit steigt auch der Druck auf Arbeitgeber und Anbieter. Aber das Grundproblem der Kostenexplosion im Gesundheitswesen hat nichts mit Technologie zu tun. Fakt ist, dass neunzig Prozent der Gesundheitskosten in den letzten beiden Lebensjahren anfallen. Fakt ist auch, dass unsere Bevölkerung immer älter wird. Da können wir noch so viele Patientendaten vollautomatisiert herumschieben die Tatsache, dass ein Monat Aufenthalt in einem Pflegeheim ein Direktorensalär verschlingt, kriegen wir auch damit nicht vom Tisch. Nur fünf Prozent der Kosten entfallen auf die Administration. Wenn ich davon zwanzig Prozent einspare, ist das übers Ganze gesehen auch nur ein Prozent. Thomas Brenzikofer, swiss made software 21

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