Version WS 2014/2015 und SS 2015, Ausgabestand MODULHANDBUCH MASTERSTUDIENGANG INFORMATIONSSYSTEME

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1 Version WS 2014/2015 und SS 2015, Ausgabestand MODULHANDBUCH MASTERSTUDIENGANG INFORMATIONSSYSTEME

2 1. und 2. Semester Software-Architekturen von Informationssystemen ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache John, Isabel John, Isabel Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS sem. Unterricht Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Kenntnisse in Software Engineering, UML Vertiefung der Informatik-Kenntnisse im Bereich Informationssysteme: Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse durch die Auseinandersetzung mit den Architekturen von Informationssystemen. Auswahl von theoretischen Konzepten und deren Umsetzung in praktischen Anwendungen: In Vorlesung und Seminar erschließen, bewerten und entwerfen die Studierenden Architekturen für Informationssysteme. Kenntnis der Einflussfaktoren und der essentiellen Konzepte, die für eine Architektur diverser Informationssysteme bestimmend sind. Fähigkeit zur Entwicklung, Beurteilung und Dokumentation von Architekturen: Ziele und Kontext von Architekturen von Informationssystemen. Bestimmung von Einflussfaktoren und Heuristiken Architekturmodelle Architektursichten Architekturdokumentationen Designpattern Fallbeispiele schriftliche Prüfung Whiteboard, Präsentation, elearning-plattform Literatur Siedersleben, J: Moderne Softwarearchitektur; dpunkt.verlag 2004 Gamma, E. et. al.: Entwurfsmuster, Elemente wiederverwendbarer objektorientierter Software; Addison Wesley 1996 Page 2 of 34

3 Heineman, G.T.; Council, W.T.: Component-Based Software Engineering; Addison Wesley 2001 Starke, G.: Effektive Software Architekturen; 2. Aufl.; Hanser Verlag 2005 Page 3 of 34

4 Unternehmensinterne Business-Prozesse und -Systeme ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Liebstückel, Karl Liebstückel, Karl Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte Business Software, Business Technologies Auswahl von theoretischen Konzepten und deren Umsetzung in praktischen Anwendungen. Es werden Grundkonzepte der Wirtschaftsinformatik aufgegriffen und deren Umsetzung in modernen Anwendungssystemen aufgezeigt und diskutiert. Vertiefung der Wirtschaftsinformatik-Kenntnisse im Bereich Informationssysteme, indem anhand von praxisnahen Fallstudien ausgewählte Aufgaben- und Problemstellungen analysiert und in geeigneten Systemen abgebildet werden. Schwerpunkt ist die Simulation einer typischen Projektsituation aus dem Bereich der Softwareeinführung. Die Studierenden entwerfen geeignete Szenarien für unternehmensinterne Geschäftsprozesse und setzen diese in ausgewählten Softwareumgebungen um. Die Studierenden haben den Überblick über die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten moderner Business Systeme. Sie sind vertraut mit der Durchführung von Geschäftsprozessen und der Nutzung von Funktionen in Business Systemen. Durch praktische Übungen an entsprechenden Softwarelösungen werden die Kenntnisse vertieft. Durch die intensive Zusammenarbeit in kleinen Gruppen sowie der konkrete Projektsituation werden auch umfassende Kenntnisse in den Bereiche Teamfähigkeit und modernes Projektmanagement vermittelt. Die Studierenden übernehmen in einer kleinen Gruppe ein Thema aus dem Bereich unternehmensinterner Business Prozesse und Systeme. Hierzu sind dann jeweils Page 4 of 34

5 Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Literatur Business Prozesse im Detail zu definieren eine Evaluation eines Business Systems durchzuführen ein Business System auszuwählen und zu implementieren einen oder mehrere repräsentative Business Prozesse zu modellieren und im Business System auszuprägen. Solche Business Prozesse und Systeme können dann beispielsweise aus folgenden Bereichen kommen: Pool Asset Management Immobilienmanagement Abfallmanagement Softwareverwaltung Veranstaltungsmanagement Reisemanagement E-Commerce-Logistik Leihgut- und Leergutabwicklung mündliche Prüfung + Referat Würzburger E-Learning Portal (Moodle) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) bzw. Tafel Diverse Softwarelösungen (hängt vom Thema ab) Es ist wesentlicher Bestandteil der Eigenleistung der Studierenden, sich die zur Bearbeitung des gestellten Themas notwendige und weiterführende Literatur selbst zu besorgen. Page 5 of 34

6 Sozial- und Führungskompetenz ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Huffstadt, Karsten Huffstadt, Karsten; Müßig, Michael Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte - Der Masterstudent erhält einen tiefen Einblick in die Facetten und Ausprägungen sozialer Kompetenz. Unter dem Stichwort Corporate social responsibility kann er mit dem Thema nachhaltige Entwicklungen und unternehmerische Verantwortung, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Forderungen (compliance) hinausgehen umgehen. - Der Masterstudent erhält darüber hinaus weiterführende Kenntnisse im Bereich Personalarbeit und Führung. Er kann verschiedene Führungsstile einordnen und aktiv einsetzen und grundsätzliche Management- und Führungsaufgaben wahrnehmen. Soziale Kompetenz und Selbstwahrnehmung - Selbstbewusstsein - Selbstmotivation - Selbststeuerung - Soziale Kompetenz - Empathie Interkulturelle Kompetenz als Spezialfall sozialer Kompetenz - Notwendigkeit und bedarf - Ebenenmodell des ICC Individuelle und unternehmerische soziale Verantwortung - Definitionen und geschichtliche Entwicklung - Ethische Verantwortung - Die Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie Personalarbeit und Führung - Human Ressource Cycle - Interaktionelle Führung - Strukturelle Führung Page 6 of 34

7 Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Literatur mündliche Prüfung Whiteboard, Präsentation, elearning-plattform Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben Page 7 of 34

8 Theoretische Informatik ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Deinzer, Frank Deinzer, Frank Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Vorlesung Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Automatentheorie, Formale Sprachen, höhere Mathematik Die Studierenden vertiefen ihre Informatikkenntnisse im Bereich der theoretischen Informatik. Speziell Berechenbarkeits- und Komplexitätstheorien vermitteln die theoretischen Konzepte, die für den Aufbau von Informationssystemen verwendet werden. Die Studierenden erwerben vertiefte Fertigkeit zum abstrakten und theoretischen Denken. Die vorgestellten Themen sind von hohem Abstraktionsgrad und fördern somit die Fähigkeit zum abstrakten und theoretischen Denken und fördern die Methodenkompetenz. Inhalte Die Studierenden erwerben ein grundlegendes Verständnis über abstrakte Modelle der theoretischen Informatik im Bereich Approximationsalgorithmen zum Einsatz für praktisch relevante Fragestellungen. Berechenbarkeit Rechenmodelle: u.a. deterministische Turing-Maschinen, randomisierte Turing-Maschinen, nichtdeterministische Turing-Maschinen Komplexitätstheorie Komplexitätsklassen: u.a. P, NP, ZPP, RP, BPP Reduktionstechniken Approximationsalgorithmen Approximation mit absoluter/relativer Gütegarantie Approximationsschemata Randomisierte Approximationsalgorithmen Page 8 of 34

9 Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Literatur mündliche Prüfung E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) Ingo Wegener: Komplexitätstheorie. Grenzen der Effizienz von Algorithmen; 1. Auflage; Springer, Berlin 2003 Uwe Schöning: Theoretische Informatik - kurz gefasst; 5. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, 2008 Rolf Wanka: Approximationsalgorithmen - Eine Einführung; Vieweg+Teubner Verlag, 2006 Page 9 of 34

10 Kollaborative Business-Prozesse und -Systeme ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Hennermann, Frank Hennermann, Frank Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Projektarbeit, Seminar Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Auswahl von theoretischen Konzepten und deren Umsetzung in praktischen Anwendungen. Dabei werden Grundkonzepte der Kollaboration aufgegriffen und deren Umsetzung in modernen Softwarelösungen aufgezeigt und diskutiert. Vertiefung der Wirtschaftsinformatik-Kenntnisse im Bereich Informationssysteme, indem anhand von praxisnahen Fallstudien ausgewählte Aufgaben- und Problemstellungen analysiert und in geeigneten Systemen abgebildet werden. Die Studierenden entwerfen geeignete Szenarien für unternehmensübergreifende und/oder interne Geschäftsprozesse und setzen diese in ausgewählten Softwareumgebungen um. Die Studierenden haben den Überblick über die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten moderner Kollaborationsplattformen. Sie sind vertraut mit der Durchführung von Geschäftsprozessen und der Nutzung von Funktionen in systemübergreifenden Geschäftsszenarien. Durch praktische Übungen an entsprechenden Softwarelösungen werden die Kenntnisse vertieft. Inhalte Grundlagen kollaborativer Geschäftsprozesse Übergreifende Systemarchitekturen Aufbau von Beispielszenarien für kollaborative Geschäftsabläufe Umsetzung ausgewählter Prozesse in einer geeigneten Kollaborationslösung Die Studierenden erarbeiten in Teams geeignete Konzepte, um die gestellten Aufgaben aus dem Bereich der Business Kollaboration bestmöglich in einer modernen Kollaborationslösung umzusetzen. Die Page 10 of 34

11 beste Lösung wird am Ende des Semesters prämiert. Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Literatur Präsentation und Dokumentation E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de/) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) bzw. Tafel Verschiedene Kollaborationslösungen (z.b. IBM Connections, Open Source) Ralf Wölfle, Pertra Schubert: Business Collaboration: Standortübergreifende Prozesse mit Business Software: Praxislösungen im Detail - Fallstudien - Konzepte - Modellierung, Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG; Auflage: 1, Hubert Österle, Elgar Fleisch, Rainer Alt: Business Networking: Shaping Collaboration Between Enterprises, Springer Berlin Heidelberg, 2000 Benedikt Kramps: Betreibermodelle in Supply Chains: Chancen und Risiken für die Collaboration, Grin Verlag (Juli 2011) Williams, S.P. (2011b): Das 8C-Modell für kollaborative Technologien, in: Schubert, Petra; Koch, Michael (Hrsg.), Wettbewerbsfaktor Business Software, pp , München: Hanser, 2011 Page 11 of 34

12 Informationsmanagement ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Weber, Kristin Weber, Kristin Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS sem. Unterricht Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse - Sie vertiefen Kenntnisse der (Wirtschafts-)Informatik im Bereich Management von Informationssystemen und -technologien. - Sie erhalten Einblick in ausgewählte innovative Konzepte des Informationsmanagements. - Durch Vorträge, Exkursion, Referate, Fallbeispiele und Gruppenübungen vertiefen sie wissenschaftliche Konzepte und aktuelle Themen und erarbeiten Lösungen für konkrete Praxisprobleme. - Sie erwerben praktische Fähigkeiten in Methodenauswahl, -bewertung und -einsatz. - Sie können zukünftig Managementaufgaben im IT-Bereich übernehmen. Inhalte Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Grundlagen des Informationsmanagements IT-Strategie IT-Governance IT-Servicemanagement Business Software Enterprise Architecture Management Stammdatenmanagement schriftliche Prüfung E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) Page 12 of 34

13 Literatur Crameri, M.; Heck, U. (Hrsg.): Erfolgreiches IT-Management in der Praxis; Vieweg+Teubner, 2010 Krcmar, H.: Informationsmanagement; 5. Aufl.; Springer 2010 Heinrich, L.; Riedl, R.; Stelzer, D.: Informationsmanagement - Grundlagen, Aufgaben, Methoden; 11. Aufl.; Oldenbourg 2014 Hofmann, J.; Schmidt, W. (Hrsg.): Masterkurs IT-Management; 2. Aufl.; Vieweg 2010 Tiemeyer, E. (Hrsg.): ; 5. Aufl.; Hanser 2013 Zeitschrift HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik Page 13 of 34

14 Wissenschaftstheorien ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Huffstadt, Karsten Huffstadt, Karsten Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Vorlesung Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse - Die Studierenden verstehen die unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeitsmethoden, Forschungsansätze und ihre Anwendung. - Ihnen ist geläufig, wie Wissenschaft betrieben wird und wie Wissenschaftler über Beobachtung und Hypothesen zu Erkenntnissen gelangen. - Sie wissen, Informationen kritisch zu beurteilen, sich ein eigenverantwortliches Bild zu entwerfen und zu gesicherten und nachvollziehbaren Schlussfolgerungen zu gelangen. - Ferner können sie sicher mit den formalen Anforderungen an wissenschaftliches Arbeiten umgehen. - Sie haben einen Überblick über wesentliche Standardwerke, die sich u. a. auch kritisch mit wissenschaftlichen Ergebnissen auseinander setzen. Inhalte - Abgrenzung von deskriptiver, normativer sowie normativontologischer Wissenschaft - Vertiefende Betrachtung der Epistemologie und Wissenschaftstheorien - Wissenschaftliche Arbeitsmethoden mit den Schwerpunkten der Theorie und des Experiments sowie der Hermeneutik und Dialektik - Neuere Methoden des Gedankenexperimentes sowie der Simulation - Vertiefende Diskussion der Lehre des Schlussfolgerns (Logik) Studien-/ Prüfungsleistungen mündliche Prüfung + Referat Page 14 of 34

15 Medienformen E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) Literatur Carrier, Martin: Wissenschaftstheorie zur Einführung; Junius Verlag, 2008 Kornmeier, Martin: Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten; Physica-Verlag, 2007 Luhmann, Niklas: Soziale Systeme: Grundriß einer allgemeinen Theorie; Suhrkamp, 2008 Kuhn, Thomas S.: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen; Suhrkamp, 2007 Popper, Karl: Lesebuch: Ausgewählte Texte...; UTB; Stuttgart 1995 Jonas, Hans: Das Prinzip Verantwortung: Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation; Suhrkamp, 2003 Watzlawik, Paul: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?; Piper, 2005 Watzlawik, Paul: Die erfundene Wirklichkeit; Piper, 2006 Page 15 of 34

16 3. Semester Wissenschaftsseminar ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Huffstadt, Karsten Huffstadt, Karsten Deutsch Lehrform / SWS 2 SWS Seminar Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung 50 CP Lernziele, angestrebte Lernergebnisse - Die Studierenden erlangen Kenntnisse über aktuelle Anforderungen, Lösungen und Trends in der Informatik und Wirtschaftsinformatik. Es werden Fähigkeit zur eigenständigen, problemorientierten Erarbeitung eines abgeschlossenen Themas, Präsentation und Diskussion vor dem Plenum erlernt. Inhalte - Im Master-Seminar werden anhand wissenschaftlicher Texte spezielle Themenstellungen von den einzelnen Seminarteilnehmern erarbeitet und in Präsentationen vorgestellt. - Eine schriftliche Ausarbeitung in Form einer Fachveröffentlichung unterstreicht die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten. Studien-/ Prüfungsleistungen Referat und Hausarbeit Medienformen Literatur E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) Wird in der Vorlesung bekannt gegeben Page 16 of 34

17 Master-Arbeit ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Lehrform / SWS Arbeitsaufwand (in Stunden) Huffstadt, Karsten Huffstadt, Karsten Deutsch 0 SWS Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 25 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung 50 CP Lernziele, angestrebte Lernergebnisse - Die Studierenden erlernen die Fähigkeit zum Erstellen einer fachwissenschatflichen Abschlussarbeit. - Sie können die Ergebnisse ihrer Ausarbeitung schriftlich und mündlich präsentieren. Inhalte - Eigenständige Erstellung einer Abschlussarbeit und Bearbeitung einer Aufgabenstellung aus Theorie oder Praxis nach wissenschaftlichen Methoden Studien-/ Prüfungsleistungen Dokumentation Medienformen Literatur E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) Wird von den jeweiligen Betreuern bekannt gegeben. Page 17 of 34

18 Anhang 1: FWPM Agile Softwareentwicklung ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Hofmann, Oliver Hofmann, Oliver Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar max. Übungsgruppengröße Arbeitsaufwand (in Stunden) 20 Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Das FWPM Agile Softwareentwicklung unterstützt die Gesamtlehrziele wie folgt: Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse der Gestaltung von Softwareentwicklungsprozessen durch die Beschäftigung mit agilen Vorgehensmodellen. Sie wenden die erlernten Vorgehensweisen in einer Projektarbeit an. Darüber hinaus erkennen die Studierenden, wie die Lean-Prinzipien auf den Bereich der Softwareentwicklung übertragen werden können wird den Studenten an Fallbeispielen deutlich, auf welche Weise agile Praktiken Probleme herkömmlicher Vorgehensweisen vermeiden. Inhalte 1. Lean Thinking Grundlagen und Prinzipien Lean Software Development 2. Agile Softwareentwicklung Ausgewählte agile Praktiken extreme Programming 3. Scrum Rollen Artefakte Zeremonien Page 18 of 34

19 4. Projektarbeit Studien-/ Prüfungsleistungen schriftliche Prüfung Medienformen E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor/Standardsoftware Weißwandtafel ( Whiteboard ) bzw. Tafel Live-Demo Literatur C. Hibbs et.al.: The Art of Lean Software Development, O'Reilly, 2009 M. Poppendieck / T. Poppendieck: Lean Software Development, Addison Wesley, 2003 R. Wirdemann: Scrum mit User Stories, Hanser, 2009 H. Wolf et.al.: Agile Softwareentwicklung, dpunkt, 2011 Page 19 of 34

20 Cloud Computing ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Heinzl, Steffen Heinzl, Steffen Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar max. Übungsgruppengröße Arbeitsaufwand (in Stunden) 20 Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Die Studierenden lernen die Cloud Computing Foundations kennen (u. a. die verschiedenen Deployments: Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud) und die verschiedenen Ausprägungen Infrastructure as a Service, Platform as a Service und Software as a Service. Weiterhin lernen die Studenten wie in Cloud Umgebungen das Datenmanagement funktioniert und komplementieren durch Virtualisierungskenntnisse die Hauptbestandteile einer elastischen Infrastruktur. Methodisch und technisch lernen die Studierenden verschiedene Teile von Informationssystemen mit Cloud Angeboten zu integrieren. Bei der Umsetzung des Projekts setzen die Studenten theoretische Konzepte in die Praxis um. Dabei wird eine eigenständige wissenschaftliche Arbeitsweise (durch Literaturrecherche und Verfolgung aktueller Forschung und Praxis) gefördert. Das Projekt wird nach Abschluss von den Studierenden präsentiert. Dabei erhalten die Studenten Tipps, wie sie ihre Ideen und Konzepte überzeugend darstellen. Da Cloud Computing ein sehr praxisrelevantes Thema ist, lernen die Studenten verschiedene praxisrelevante Themenstellungen kennen. Inhalte - Cloud Computing Foundations - Deployment Modelle - Infrastructure as a Service - VIrtualisierung Page 20 of 34

21 Studien-/ Prüfungsleistungen - Platform as a Service - Software as a Service - Cloud Data Management - Umsetzung eines Projekts im Bereich Cloud Computing schriftliche Prüfung Medienformen - Würzburger E-Learning Portal (Moodle) - Digitalprojektor/Standardsoftware - Whiteboard - Live-Demo Literatur - Virtual Machines. Versatile Platforms for Systems and Processes von Jim Smith, Ravi Nair - Understanding PaaS von Michael P. McGrath - Cloud Computing: Web-basierte dynamische IT-Services von Christian Braun, Marcel Kunze, Jens Nimis, Stefan Tai Page 21 of 34

22 Corporate Data Quality Management ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Weber, Kristin Holtz, Christian; Klingenberg, Christiana Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte Studien-/ Prüfungsleistungen Die Studierenden erlangen einen Überblick über das Corporate Data Quality Management und strategische Informationsmanagement in großen und mittelständischen Unternehmen. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Daten- und Informationsqualität, Data Governance, klassische Business Szenarien und aktuelle IT-Trends anhand von realen Fallbeispielen vertieft. Die im theoretischen Teil besprochenen Themen werden im Tutorial anhand der State-of-the-Art Enterprise Data Management Plattform von Uniserv vertieft. Dabei werden typische Herausforderungen im Informationsmanagement und Datenqualität rund um Customer Data Management betrachtet und anhand von Übungen erörtert. Die Studierenden sollen eigenständig Lösungswege mit der Software erarbeiten und in kleinen Gruppen diskutieren. Somit kann ein Gesamtszenario in aufeinander aufbauenden Tutorials abgebildet werden. Ergänzend ist eine Exkursion zur Uniserv GmbH nach Pforzheim geplant. Diese bietet einen breit gefächerten Einblick in die Herausforderungen eines Data Quality Solution Anbieters. Grundlagen des strategischen Informationsmanagements, Einführung in die Daten- und Informationsqualität, Vorstellung der klassischen Data Management Prozesse, Data Governance, aktuelle Trends im Informationsmanagement, Einführung in und Umgang mit State-of-the-Art Enterprise Software. Referat und Kolloquium Page 22 of 34

23 Medienformen Literatur E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) Testumgebung der Enterprise Software Krcmar, H.: Einführung in das Informationsmanagement; Springer Verlag. 217p. ISBN: Hildebrand, K., Gebauer, M., Hinrichs, H. & Mille, M. (Hrsg.) Datenund Informationsqualität. Auf dem Weg zur Information Excellence. Vieweg + Teubner Verlag, Wiesbaden. 415p. ISBN: Page 23 of 34

24 Crowdsourcing ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Müßig, Michael Müßig, Michael Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Die Studierenden haben den Überblick über die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten von Crowdsourcing und Open Innovation. Durch praktische Übungen an entsprechenden Softwarelösungen werden die Kenntnisse vertieft. Durch die intensive Zusammenarbeit in kleinen Gruppen sowie die konkrete Projektsituation werden auch umfassende Kenntnisse in den Bereiche Teamfähigkeit und modernes Projektmanagement vermittelt. Grundformen des Crowdsourcing Social Collaboration Open Innovation (Unternehmensintern und -extern) Knowledge Sharing unf Shareconomy Prediction Markets und Crowd Plattforms Crowd Design Crowd Funding Crwod Investing Im Rahmen eines realen open innovation Prozesses werden Vorgehensweisen und Tools evaluiert und eingesetzt. Kolloquium E-Learning-Plattform der HAW Würzburg-Schweinfurt (https://elearning. fhws.de) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) Page 24 of 34

25 Literatur Bücher: Gassmann, Oliver: Crowdsourcing - Innovationsmanagement mit Schwarmintelligenz. 2. Auflage, Hanser 2013 Zeitschrift: "Planung & Analyse, Schwerpunkt Insight, Idee, Innovation", Heft 1/ 2014 S Internet: Page 25 of 34

26 Cyber-Physical Systems ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Balzer, Arndt Balzer, Arndt Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar max. Übungsgruppengröße Arbeitsaufwand (in Stunden) 20 Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte Wesentliche Aspekte aus den Vorlesungen Rechnerorganisation, Rechnerarchitektur, Betriebssysteme, Software Engineering sowie ggf. Mobilkommunikation. Die Studierenden sind in der Lage die Notwendigkeit, Marktrelevanz und das Potential Eingebetteter (mobiler) Systeme zu bewerten. Zunehmend werden diese untereinander, aber auch mit Daten und Diensten im Internet vernetzt. So entstehen intelligente Lösungen, die mithilfe von Sensoren und Aktoren Prozesse der physikalischen Welt erfassen, sie mit der virtuellen Softwarewelt verbinden und in Interaktion mit den Menschen interpretieren, überwachen und steuern. Auf diese Weise entstehen sogenannte Cyber-Physical Systems. Die Studierenden verstehen Aufbau und Wirkungsweise der Hard- und Software solcher Systeme einschließlich der Echtzeitanforderungen. - Einsatzgebiete Embedded Systems (ES) bzw. CPS - MPUs, MCUs, DSPs - Hardware für ES (Interfaces, Timer, Counter, DAU, ADU) - Digitale Signalverarbeitung - Echtzeitsysteme (RTS), - Echtzeitbetriebssysteme - Systementwurf - HW / SW Codesign - Anwendungsbeispiele ggf. - Einführung Regelungstechik - FPGA Design - Mobilkommunikation Page 26 of 34

27 Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen Literatur schriftliche Prüfung Würzburger E-Learning Portal (Moodle) Digitalprojektor/Standardsoftware Weißwandtafel ( Whiteboard ) bzw. Tafel Bildschirmarbeitsplatz P. Marwedel; Embedded System Design: Embedded System Foundations of Cyber-Physical Systems; Springer, 2011 K. Berns, B. Schürmann, M. Trapp; Eingebettete Systeme: Systemgrundlagen und Entwicklung eingebetteter Software; Vieweg; 2010 K. Buchenrieder; Embedded Systems Engineering, ITPress, 2002 J. Catsoulis, Designing Embedded Hardware, O Reilly, 2005 D. Gajski, S. Abdi., A. Gerstlauer, G. Schirner, Embedded System Design: Modeling, Synthesis and Verification, Springer 2009 Edward A. Lee and Sanjit A. Seshia, Introduction to Embedded Systems, A Cyber-Physical Systems Approach, 2011 Page 27 of 34

28 ERPsim Das moderne Unternehmensplanspiel mit ERP-Unterstützung ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Liebstückel, Karl Liebstückel, Karl Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar Arbeitsaufwand (in Stunden) Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte Keine Business Software Die Studierenden kennen ein modernes Unternehmensplanspiel (ERPsim) in verschiedenen Unternehmensszenarien - vom Vertrieb über Produktion und Logistik bis hin zum Finanzwesen. Sie wissen, wie man strategische und operative Entscheidungen trifft und wie diese in einem ERP-System umzusetzen sind. Die Studierenden haben einen Einblick in die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten moderner ERP-Systeme. Sie sind vertraut mit der Durchführung von Geschäftsprozessen und der Nutzung von Funktionen in ERP-Systemen. Durch die intensive Zusammenarbeit in kleinen Gruppen sowie durch die konkrete Projektsituation werden auch umfassende Kenntnisse in den Bereichen Teamfähigkeit und modernes Projektmanagement vermittelt. Da das Unternehmensplanspiel in Englisch durchgeführt wird, lernen die Studierenden englische Fachbegriffe kennen und wissen sie zielgerichtet einzusetzen. Das Unternehmensplanspiel ERPsim kann in verschiedenen Varianten gespielt werden: (1) The Distribution Game: This engaging game, which has students play as a bottled water distribution company managers, serves as a great introduction to both ERPsim and SAP. (2) The Manufacturing Game: Playing as a muesli cereal manufacturer, students gain hands on experience with the entire cash-to-cash cycle. Available in three version (Introduction, Extended and Advanced), the Manufacturing Game can be tailored to suit your class needs and provide an excellent pedagogical tool. This game game also be used with ERPsim BI, enabling real-time data analytics using the game. Page 28 of 34

29 Studien-/ Prüfungsleistungen Medienformen (3) The Logistics Game: A effective way to learn about SAP and logistics decision making, this game has students running a dairy company that regularly ships to offsite warehouses. Available in three versions (Introduction, Extended and Platinum), the Logistics Game can be tailored to suit your class needs. These games can also be used with the ERPsim BI technology. Dokumentation + Kolloquium Unternehmensplanspiel ERPsim ERP-System SAP ERP Würzburger E-Learning Portal (Moodle) Digitalprojektor Weißwandtafel ( Whiteboard ) bzw. Tafel Literatur HEC Montreal (Hrsg.): Participiant Guide for Distrubution Game, Edition. HEC Montreal (Hrsg.): Participiant Guide for Logistics Game, Edition. HEC Montreal (Hrsg.): Participiant Guide for Manufacturing Game, Edition. Page 29 of 34

30 IT-Consulting ( ) Modulverantwortliche(r) Dozent(in) Sprache Saueressig, Gabriele Weber, Kristin Deutsch Lehrform / SWS 4 SWS Seminar max. Übungsgruppengröße Arbeitsaufwand (in Stunden) 20 Gesamt Präsenzstudium Eigenstudium Kreditpunkte 5 Voraussetzungen nach Prüfungsordnung Empfohlene Voraussetzung Lernziele, angestrebte Lernergebnisse Inhalte Die Studierenden vertiefen die Anwendung von spezifischen Methoden, Modellen, Meta-Modellen und Vorgehensweisen im Rahmen von IT- Consultingprojekten. Im Rahmen eines Praxisprojektes in Zusammenarbeit mit einem Beratungsunternehmen analysieren sie eine typische Aufgabenstellung aus der IT-Beratung und wählen geeignete Methoden aus dem Consulting-Umfeld aus und wenden diese an. Die Fertigkeit der sicheren und überzeugenden Vermittlung von Ideen und Konzepten vor Kunden und Auftraggebern gehört zu den Basisanforderungen in der IT-Beratung und wird durch regelmäßige Präsentationen der Arbeitsergebnisse durch die Studierenden gefördert und geschult. Sie erwerben die Fähigkeit zu Analyse und Strukturierung komplexer Aufgabenstellungen durch schrittweise Detaillierung der Aufgabenstellung des Praxisprojektes. Die Studierenden gewinnen Einblick in Arbeitsweise und Anforderungen von IT-Consulting-Unternehmen. Die Veranstaltung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Rahmen des Praxisprojektes in Zusammenarbeit mit einem IT-Beratungsunternehmen erfolgt die selbständige Bearbeitung in Kleingruppen anhand einer typischen Aufgabenstellung aus der Beratungspraxis. Der theoretische Teil umfasst folgende Inhalte: Grundlagen des IT-Consulting Phasen und Prozesse des IT-Consulting Beratungsansätze, -strategien und Geschäftsmodelle Methoden, Objekte und Rollen des IT-Consulting Page 30 of 34

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