Der Renditewettbewerb

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1 Der Renditewettbewerb in der Lebensversicherung Marktstudie 2003 Eine Untersuchung der ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH & Prof. Dr. Oskar Goecke

2 Seite 1 von 26 Plausibilität von Beispielrechnungen privater Renten- und Kapitallebensversicherungen Beschreibung der ASSEKURATA-Studie Januar Die starken Kapitalmarktveränderungen erfordern eine zukunftsgerichtete Untersuchung von Beispielrechnungen. Im Herbst 2003 waren nach neuer Methode knapp zwei Drittel aller Beispielrechnungen unplausibel. Die Senkung der Überschussbeteiligung war notwendig, um den Kunden plausible Beispielrechnungen geben zu können. 1. Motivation zur Erstellung der Studie 1.1. Angespannte Marktlage Turbulent wie selten war die Situation auf dem Kapitalmarkt in den letzten Jahren. Nach dem Platzen der Aktienblase scheint die Talfahrt an den Börsen nun gestoppt. Seit Frühjahr des Jahres 2003 gibt es eine kräftige Trendwende, wenn auch ausgehend von einem niedrigen Niveau. Daher bleiben die Folgen des Börsencrashs nach wie vor spürbar. Dazu kommt eine Niedrigzinsphase, die nicht allen Wirtschaftsbranchen behagt. Auch für die deutschen Lebensversicherer ergaben sich Schwierigkeiten. Was vor Jahren undenkbar war, geschah: Eine Auffanggesellschaft namens Protektor wurde gegründet und auch aktiv. Möglicherweise verhindern nur die Reformen der Bilanzierungsvorschriften 1 und der Besteuerung 2 weitere Protektor-Fälle. Für das Jahr 2004 erfolgt nun zum dritten Mal in Folge ein Absenken der Überschussbeteiligung Neuer Wettbewerbsaspekt: Die Unternehmenssicherheit eigentlich eine Selbstverständlichkeit Als Folge der Absenkungsrunden ist der Wettbewerb der Lebensversicherer um einen Aspekt reicher geworden. War bislang die prognostizierte Rendite eines Versicherungsvertrages das hauptsächliche Auswahlkriterium für den Verbraucher bei der Suche nach einem Versiche- 1 durch die teilweise Abkehr vom strengen Niederstwertprinzip des 341b HGB 2 Wiedereinführung der Anrechenbarkeit von Kursverlusten im Rahmen des 8b KStG

3 Seite 2 von 26 rungspartner, so tritt nun zusätzlich die Frage nach der Sicherheit der Kapitalanlage und der in Aussicht gestellten Erträge in den Vordergrund. Letztlich sollte die Unternehmenssicherheit aber eine Selbstverständlichkeit sein. Der Kunde eines Lebensversicherungsunternehmens sollte schließlich grundsätzlich davon ausgehen können, dass die Garantieverzinsung wirklich garantiert ist. Die eigentliche Stärke eines auf Kapitalbildung angelegten Lebensversicherungsprodukts liegt daher in der Überschussbeteiligung. Deshalb wird in dieser Studie genau dieser Aspekt beleuchtet. Die als kapitalbildende Produkte bezeichneten Angebote sind Kapitallebensversicherungen und private Rentenversicherungen. Die so genannten Riester-Renten sind dabei als Sonderfälle der privaten Rentenversicherungen zu verstehen. Jeder Versicherungskunde, der sich für einen kapitalbildenden Vertrag interessiert, bekommt eine für ihn individuelle Beispielrechung ausgehändigt. Als wichtige Kenngröße wird ihm hierbei auch unverbindlich mitgeteilt, mit welcher Ablaufleistung er unter Einberechnung der Überschussbeteiligung rechnen kann. Für den Verbraucher stellt sich damit die schon in den letzten Jahren von ASSEKURATA untersuchte Frage: Wie plausibel sind diese Beispielrechnungen? Bei dieser Frage wird implizit auch nach der Unternehmenssicherheit gefragt, ist doch ein Unternehmen mit fragwürdiger Sicherheit nicht in der Lage, eine plausible Beispielrechnung auszuhändigen Plausibilität als Blick in die Zukunft Abkehr von der Vergangenheitsbetrachtung Der Frage nach der Plausibilität der Beispielrechnungen ist ASSEKURATA auch 2003 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Oskar Goecke vom Institut für Versicherungswesen an der Fachhochschule Köln nachgegangen. Dazu wurden aktuelle Angebote von 57 Versicherungsunternehmen mit jeweils fünf üblichen Vertragstypen ausgewertet. Es wurde untersucht, ob die in den Beispielrechnungen aufgeführten Angebotsrenditen und -ablaufleistungen plausibel sind. Dabei wurde der Ansatz der Vorjahre verändert. Frühere Studien beurteilten die Plausibilität von Beispielrechnungen anhand der Kapitalanlageerträge, die das Versicherungsunternehmen im Durchschnitt der letzten drei Jahre erwirtschaftete (Nettoverzinsung der Kapitalanlagen). Es erfolgte also ein Blick in die Vergangenheit. Durch die starken Schwankungen am Kapitalmarkt ist diese retrospektive Betrachtungsweise heute nicht mehr geeignet. Aus der Entwicklung der Kapitalmärkte der letzten drei Jahre lassen sich keine vernünftigen Prognosen für die Zukunft

4 Seite 3 von 26 erstellen. Daher kann auch für ein Lebensversicherungsunternehmen keine auf die Zukunft gerichtete Aussage aus der Geschäftsentwicklung der letzten drei Jahre abgeleitet werden. 3 In der vorliegenden Studie wird ein in die Zukunft gerichteter (prospektiver) Ansatz vorgestellt. Es zeigt sich, dass die aktuelle und unternehmensindividuelle Modellreservequote, d.h. die Reserve zum Abfedern von Kapitalmarktschwankungen, als Indikator für die zukünftige Verzinsung der Versichertenguthaben eine starke Bedeutung hat. Diese erlaubt eine prospektive Betrachtung, denn die Kapitalmarktentwicklung und die daraus resultierende Überschussbeteiligung müssen nicht mehr ausgehend von gegenwärtigen Bedingungen für die Zukunft festgelegt werden, sondern können mit stochastischen Methoden 4 simuliert werden. 5 Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die zukünftige Entwicklung der Aktienkurse nicht exakt prognostiziert werden kann, jedoch gewissen Gesetzmäßigkeiten folgt. 6 Dabei basiert die Studie auf den Reservequoten am Ende des Jahres 2002, den aktuellsten öffentlich zugänglichen Daten. Ein direktes Übertragen auf die aktuelle Situation zum Jahreswechsel 2003/2004 ist damit aber nicht möglich Plausibilitätsuntersuchung in der aktuellen Umbruchsituation Ab Januar 2004 ist nach 2 DeckRV nur noch ein Rechnungszins von maximal 2,75 % bei der Kalkulation der Tarife erlaubt. Dies hat eine Neukalkulation der Tarife erzwungen. Diese neuen Angebote wurden teilweise bereits ab Dezember 2003 vertrieben. Die neue Tarifgeneration wurde im Hinblick auf die Unternehmenssituation des Jahres 2003 kalkuliert. Auch die Beispielrechungen für diese neuen Tarife beziehen sich auf die Überschussdeklaration für 2004, wie sie in den letzten Wochen des Jahres 2003 bekannt gegeben wurden. Eine Analyse der neuen Tarife würde damit auch die Betrachtung der Unternehmenssituationen des Jahres 2003 erfordern. Die Kennzahlen liegen jedoch erst ab Sommer 2004, mit der Veröffentlichung der Geschäftsberichte vor. Eine Plausibilitätsuntersuchung der neuen Tarife kann also zurzeit nicht vorgenommen werden. In dieser Studie werden die Tarife der Vorgängergeneration, das heißt mit einem Rechnungszins von 3,25 % unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind damit als historisch anzusehen und können nicht auf die aktuellen Tarife übertragen werden. Dennoch 3 Ergebnisse aus der Kapitalmarktentwicklung der letzten Jahre, die sich etwa in der Reservesituation ausdrücken, gehen selbstverständlich in die Untersuchung ein (vgl die Modellreservequote). 4 siehe Kapitel Vergleiche hierzu (wie für die gesamte Untersuchung): Über die Fähigkeit eines Lebensversicherungsunternehmens, Kapitalmarktrisiken zu transformieren, Blättern zur DGVFM, Band XXVI (Nov. 2003), S Diese Gesetzmäßigkeiten macht man sich beispielsweise bei der Berechnung von Optionspreisen zunutze.

5 Seite 4 von 26 lässt die Untersuchung eine differenzierte Bewertung der zum Teil dramatischen Senkung der Überschüsse zu. Etwa zwei Drittel der untersuchten Tarife im Herbst 2003 wurden als unplausibel gewertet. Damit war eine neuerliche Senkung der Überschussbeteiligung dringend geboten. Besonders bei aufgeschobenen privaten Rentenversicherungen mit laufender Beitragszahlung und bei Verträgen mit kürzerer Vertragsdauer war eine Absenkung der Überschussbeteiligung angezeigt. Lebensversicherungsprodukte sind im Vergleich mit Fondssparprodukten besonders unter dem Gesichtspunkt des Stressfaktors weiterhin empfehlenswert. 2. Technische Grundlagen der Untersuchung: Über Sollzinsen, Modellreservequoten und Zufallsberechnungen hin zur Plausibilität Wie in den Vorgängeruntersuchungen wurde für bestimmte Produkte (siehe 2.1.) der jeweilige Sollzins (siehe 2.3.) bestimmt. Zusätzlich wurde für jedes Unternehmen die Reservesituation am Ende des Jahres 2002 berechnet und als Modellreservequote verwendet (siehe 2.4.). Mit diesen Quoten wurden in einem stochastischen Verfahren verschiedene Unternehmensverläufe modelliert (siehe 2.5.). Die sich dabei ergebenden Verzinsungen für die einzelnen Produkte wurden dann statistisch erfasst und mit den Sollzinsen abgeglichen. Diese Ergebnisse erlaubten schließlich eine Plausibilitätsbewertung Die untersuchten Produkte Die an der Studie teilnehmenden Versicherungsgesellschaften wurden um Beispielrechnungen für fünf Produkte gebeten. Bei den Produkten handelt es sich um je zwei Renten- und Kapitallebensversicherungen gegen jährliche Beitragszahlung und eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag. Unterschiede bestehen in den Eintrittsaltern und Laufzeiten. Produkt 1 Kapitallebensversicherung gegen jährliche Beitragszahlung Die garantierte Versicherungssumme bei Tod und Erleben beträgt Versicherungs- und Prämienzahlungsdauer betragen jeweils 30 Jahre. Die versicherte Person ist männlich und bei Abschluss der Versicherung 30 Jahre alt, gesund und Nichtraucher. Überschüsse werden verzinslich angesammelt. Produkt 2 Kapitallebensversicherung gegen jährliche Beitragszahlung Die garantierte Versicherungssumme bei Tod und Erleben beträgt Versicherungs- und Prämienzahlungsdauer betragen jeweils 20 Jahre. Die versicherte Person ist

6 Seite 5 von 26 männlich und bei Abschluss der Versicherung 40 Jahre alt, gesund und Nichtraucher. Überschüsse werden verzinslich angesammelt. Produkt 3 Aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalabfindungsoption gegen jährliche Beitragszahlung während der Aufschubzeit Die garantierte Monatsrente beträgt 500 und wird nach Ablauf der Aufschubzeit monatlich im Voraus gezahlt. Die Rentengarantiezeit beträgt 10 Jahre. Stirbt die versicherte Person während der Aufschubzeit, werden die bis dahin gezahlten Prämien rückerstattet. Aufschubzeit und Prämienzahlungsdauer betragen jeweils 30 Jahre. Die versicherte Person ist männlich und bei Abschluss der Versicherung 30 Jahre alt. Überschüsse in der Aufschubzeit werden verzinslich angesammelt. Es besteht Kapitalwahlrecht. In der Studie wurde auf die Leistung bei Ausübung des Kapitalwahlrechts abgestellt. Produkt 4 Aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalabfindungsoption gegen jährliche Beitragszahlung während der Aufschubzeit Die garantierte Monatsrente beträgt 500 und wird nach Ablauf der Aufschubzeit monatlich im Voraus gezahlt. Die Rentengarantiezeit beträgt 10 Jahre. Stirbt die versicherte Person während der Aufschubzeit, werden die bis dahin gezahlten Prämien rückerstattet. Aufschubzeit und Prämienzahlungsdauer betragen jeweils 20 Jahre. Die versicherte Person ist männlich und bei Abschluss der Versicherung 40 Jahre alt. Überschüsse in der Aufschubzeit werden verzinslich angesammelt. Es besteht Kapitalwahlrecht. In der Studie wurde auf die Leistung bei Ausübung des Kapitalwahlrechts abgestellt. Produkt 5 Aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalabfindungsoption gegen Einmalbeitrag Die garantierte Monatsrente beträgt 500 und wird nach Ablauf der Aufschubzeit monatlich im Voraus gezahlt. Die Rentengarantiezeit beträgt 10 Jahre. Stirbt die versicherte Person während der Aufschubzeit, werden die bis dahin gezahlten Prämien rückerstattet. Die Aufschubzeit beträgt 20 Jahre, über ein Beitragsdepot wird eine fünfjährige Beitragszahlung modelliert. Die versicherte Person ist männlich und bei Abschluss der Versicherung 40 Jahre alt. Überschüsse in der Aufschubzeit werden verzinslich angesammelt. Es besteht Kapitalwahlrecht. In der Studie wurde auf die Leistung bei Ausübung des Kapitalwahlrechts abgestellt. Damit wurden exemplarische Verträge untersucht. Da diese bereits in den Vorgängeruntersuchungen betrachtet wurden, ist ein Vergleich der Ergebnisse der Vorjahre mit denen der vorliegenden Studie möglich.

7 Seite 6 von Angebotsrenditen ASSEKURATA hat die unverbindlichen Renditen in den Beispielrechnungen untersucht. Produkt 1 Produkt 2 Produkt 3 Produkt 4 Produkt 5 Vergleich der durchschnittlichen Angebotsrenditen ,1 3,82% 4,5 4,3 4,50% 5,29% 5,29% 6,4 6,21% 5,9 6,8 5,8 6,7 5,7 6,61% % 2% Die Abbildung zeigt den Rückgang der durchschnittlichen Angebotsrenditen seit Soweit Angebotsrenditen 2004 bereits bekannt sind, setzt sich dieser Trend fort Die Sollzinsen Den vom Versicherungsnehmer erhaltenen Beitrag teilt das Lebensversicherungsunternehmen in drei Bestandteile: den Risikoanteil, den Kostenanteil und den Sparanteil. Der Risikoanteil wird benötigt, um Versicherungsfälle (Todesfallleistungen) zahlen zu können. Mit dem Kostenanteil deckt das Versicherungsunternehmen Abschluss-, Inkasso- und Verwaltungskosten. Die Sparanteile werden vom LVU angesammelt und zunächst mit dem Garantiezins verzinst. Die Überschussbeteiligung zahlt das LVU zusätzlich zum Garantiezins und legt sie jährlich im Voraus fest. Die Höhe der Überschussbeteiligung ist abhängig von der Unternehmenspolitik und der Höhe der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB). Beim Abschluss des Vertrages erhält der Versicherungsnehmer eine Beispielrechnung, die neben der garantierten Ablaufleistung auch die mögliche Ablaufleistung inklusive Überschussbetei-

8 Seite 7 von 26 ligung darstellt. Um diese unverbindliche Ablaufleistung tatsächlich erbringen zu können, muss das Versicherungsunternehmen die erhaltenen Beiträge auf dem Kapitalmarkt anlegen. Der Sollzins ist derjenige Zins, den das Versicherungsunternehmen mindestens erzielen muss, um aus den Beiträgen und Kapitalanlageerträgen den Risikoschutz, die Kosten und den Sparvorgang des Versicherungsnehmers zahlen zu können. Aus den Angebotswerten und den unternehmensindividuellen Kosten- und Ausschüttungsquoten berechnete ASSEKURATA die Sollzinsen der Produkte. Bei Unternehmen mit starkem Anteil von Risikoversicherungen wurden ggf. die Kostenquoten herangezogen, die sich für das Segment der kapitalbildenden Tarife ergeben Die Modellreservequoten Neben dem Sollzins ist für diese Studie die Reservequote der entscheidende Parameter zur differenzierten Bewertung der Beispielrechnungen. Ein Versicherer mit einer hohen Reservequote kann einen entsprechend großen Teil des Versichertenguthabens in Kapitalanlagen investieren, die tendenziell höhere Erträge erwarten lassen. Allerdings sind eben diese Kapitalanlagen (wie z.b. Aktien) stärkeren Risiken ausgesetzt. Ein Versicherer mit einer niedrigen Reservequote ist gezwungen, die Versichertenguthaben besonders sicher anzulegen (z.b. in festverzinslichen Wertpapieren). Er kann dadurch die Chance auf höhere Erträge weniger wahrnehmen. Die Modellreservequoten wurden aus den Geschäftsberichten des Jahres 2002 berechnet. Sie basieren deshalb überwiegend auf Buchwerten und solchen Angaben, deren Veröffentlichung im Geschäftsbericht vorgeschrieben ist. Die Modellreservequoten beziehen sich nur auf die Haupt-, nicht aber auf Zusatzversicherungen. Sie wurden für diese Studie 7 wie folgt berechnet: Reserve Reservequote = Surplus + Versichertenguthaben mit Surplus = gesamte RfB + sichtbares Eigenkapital + ausweispflichtige stille Reserven Reserve = Solvabilitätsspanne = Riskiertes Kapital = Versichertenguthaben = Surplus Solvabilitätsspanne 4 % der Deckungsrückstellung + 3 des riskierten Kapitals Versicherungssumme Deckungsrückstellung Beitragsüberträge (brutto) + Deckungsrückstellung + verzinslich angesammelte Überschüsse + Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 7 Damit weicht ASSEKURATA bewusst von der üblichen Definition der Reservequote ab. Diese setzt die freie RfB zuzüglich der stillen Reserven ins Verhältnis zum durchschnittlichen Kapitalanlagebestand.

9 Seite 8 von 26 ASSEKURATA weist darauf hin, dass die aktuellen Reservequoten auf Marktwertbasis unter Umständen erheblich von den in der Studie verwendeten Quoten abweichen können. Außerdem ist zu beachten, dass Versicherer mit einem vergleichsweise hohen Anteil an Risikogeschäft eine tendenziell niedrigere Reservequote haben. Die Deckungsrückstellungen sind bei Risikolebensversicherungen deutlich niedriger als bei kapitalbildenden Versicherungen, da keine Sparanteile existieren. Daraus folgt ein wesentlich höheres riskiertes Kapital für Risikolebensversicherungen, was wiederum zu einer niedrigeren Reservequote führt (vgl. Kapitel 5.2) Die Simulation nach der Monte-Carlo-Methode Die zukünftige Kapitalmarktentwicklung wird mit einem zu diesem Zweck geschriebenen Computerprogramm simuliert. Dieses Programm generiert geeignete Zufallszahlen und versteht sie als Zinssätze, die die Bewegungen des Kapitalmarkts simulieren. Aus diesen wird entsprechend der jeweiligen Situation des Modellunternehmens die Überschussbeteiligung errechnet. Anschließend lassen sich die Häufigkeiten der für die betrachteten Produkte über den gesamten Vertragsverlauf erreichten Renditen und die dazugehörigen Quantile darstellen. Ein Quantil (z.b. 75 %-Quantil) gibt an, welcher Anteil der simulierten Ergebnisse unterhalb dieses Wertes liegt. In diesem Fall steht der Wert des Quantils für eine Durchschnittsrendite. Beispiel: Quantil Wert des Quantils Folgerung 75 % 4,6 % 3 von 4 Simulationsergebnissen haben eine Rendite von 4,6 % oder weniger erzielt Das Programm wird im nächsten Kapitel ausführlich erläutert. Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft die Dichteverteilung bei verschiedenen Modellreservequoten und jeweils Simulationen. Die Dichteverteilung gibt an, wie häufig die entsprechenden durchschnittlichen jährlichen Renditen auftreten. In diesem Zusammenhang können beobachtete Häufigkeiten mit zukünftigen Eintrittwahrscheinlichkeiten gleichgesetzt werden.

10 Seite 9 von 26 Dichteverteilung der simulierten Renditen Startreserve -2% H äufigkeit Startreserve Startreserve 10% Startreserve , 4,0% 4, 4, 5,2% 5, 6,0% 6, 6, 7,2% 7, durchschnittliche jährliche Rendite Die Dichteverteilung zeigt, dass eine niedrigere anfängliche Modellreservequote zu einer Verschiebung der Häufigkeiten nach links führt (und umgekehrt). Daraus lässt sich erahnen, dass die durchschnittliche jährliche Rendite umso höher ist, je größer die anfängliche Modellreservequote ausfällt. Eine beinahe ebenso große Bedeutung hat die Ziel-Reservequote. Sie liegt bei allen Simulationen einheitlich bei 10 %. Ein zweites Beispiel zeigt die Darstellung der Quantile als Säulen bei einer Modellreservequote von 10 %. Neben den Säulen markieren kleine Balken die (fiktiven) Sollzinsen der fünf Produkte.

11 Seite 10 von 26 7,0% 6, 6,0% 5, 5,0% 4, 4,0% Sollzins Produkt 1 Sollzins Produkt 3 Sollzins Produkt 2 Sollzins Produkt 4 Sollzins Produkt 5 3, 3,0% 30 Jahre laufender Beitrag 20 Jahre laufender Beitrag 20 Jahre Einmalbeitrag Die Abbildung enthält drei Säulen, denn die folgenden drei Berechnungen waren nötig, um den fünf vorgegebenen Produkten Wahrscheinlichkeiten zuordnen zu können: 30 Jahre Vertragslaufzeit bei laufender Beitragszahlung 20 Jahre Vertragslaufzeit bei laufender Beitragszahlung 20 Jahre Vertragslaufzeit bei einmaliger Beitragszahlung Jede Säule ist in vier Abschnitte unterteilt. Sie wurden folgendermaßen bestimmt: Alle Ergebnisse einer Simulationsrechnung (die durchschnittlichen jährlichen Renditen) wurden der Größe nach sortiert. Die Ergebnisse wurden in zwei Mengen geteilt. Eine enthält die Hälfte der niedrigeren und eine die Hälfte der höheren Ergebnisse. Derjenige Zinssatz, der beide Hälften trennt, heißt 50 %-Quantil oder Median. Beide Mengen wurden erneut in gleicher Weise getrennt, sodass letztlich vier Mengen vorliegen. Der Zinssatz, der die niedrigste von der zweitniedrigsten Menge trennt, heißt 25 %-Quantil. Der Zinssatz, der die höchste von der zweithöchsten Menge trennt, heißt 75 %-Quantil. Von allen Ergebnissen wurde das niedrigste und höchste Prozent für das weitere Vorgehen ausgenommen. Bezogen auf die erste Säule heißt das mit anderen Worten: Nur eine von vier Simulationen führte zu einer besseren jährlichen Durchschnittsrendite als

12 Seite 11 von 26 5,15 % (abgelesener Wert für das 75 %-Quantil). Der Sollzins von Produkt 3 liegt innerhalb des obersten und dunkelgrauen Bereiches. Daraus lässt sich interpretieren: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherer die unverbindliche (prognostizierte) Angebotsleistung von Produkt 3 tatsächlich erbringen kann, liegt unter 25 %. Die Position der Sollzinsen in Beziehung zu den Quantilen war für die Einschätzung der Plausibilität durch ASSEKURATA maßgebend. Eine Beispielrechnung wurde als plausibel bezeichnet, wenn der Sollzins sich innerhalb des 75 %-Quantils befindet. Umgekehrt gilt eine Beispielrechnung als unplausibel, wenn der Sollzins darüber liegt. Ist das gegeben, so heißt das unter Berücksichtigung der Modellannahmen, dass die im Angebot dargestellte Leistung nur in einem von vier Fällen (oder noch seltener) erfüllt wird. 3. Das Modell zur Simulation des Kapitalmarktes 780 Mio. Zufälle A. Simulation Grundlage der vorliegenden Studie ist eine Monte-Carlo-Simulation. Hierbei werden mit Hilfe eines Zufallsgenerators sehr viele denkbare Wertentwicklungen der Kapitalanlage erzeugt. Die Lebensversicherungsunternehmen müssen auf diese Entwicklungen reagieren, indem sie die Aktienquote erhöhen oder absenken bzw. die Überschussbeteiligung erhöhen oder absenken. Jede denkbare Entwicklung des Kapitalmarktes bewirkt eine entsprechende Wertentwicklung der Versicherungsverträge. Wie sich Schwankungen der Kapitalmärkte auf die einzelnen Verträge auswirken, hängt wesentlich von der Reservequote des Unternehmens ab. Denn bei einer hohen Reservequote kann ein Lebensversicherer starke Kursverluste besser überstehen, ohne seine Aktien abzustoßen. Die Simulation erfolgte für jedes Szenario mit jeweils Entwicklungspfaden. Dabei kann jeder Entwicklungspfad als Beobachtung eines Lebensversicherungsunternehmens über die gesamte Vertragslaufzeit aufgefasst werden. Die erhobenen Reservequoten der untersuchten Gesellschaften wurden auf kleine Abschnitte aufgerundet. So ließen sich die aktuellen Reservequoten auf 26 Intervalle beschränken, woraus sich 52 unterschiedlichen Szenarien ergeben, da Produkte sowohl mit 20- als auch mit 30-jährigen Vertragslaufzeiten untersucht wurden. Die Kurs- bzw. Zinsentwicklung wurde in monatlichen Zeitabschnitten simuliert. Daraus folgt, dass für jede Ausgangsposition der Reservequote je nach Produkt 12 Millionen bzw. 18 Millionen Zufallszahlen generiert wurden. Insgesamt wurden somit 780 Millionen Zufallszahlen erzeugt. Aufgrund der Menge hält ASSEKURATA die stochastisch hinreichende Aussagefähigkeit der Ergebnisse für gewährleistet.

13 Seite 12 von 26 B. Kapitalmarktdaten In der Studie wird von einem Kapitalmarktmodell mit zwei Kapitalanlagearten ausgegangen. 8 Dabei ist eine Kapitalanlageart (in der vorliegenden Studie: Renten ) risikolos, d.h. es wird ein sicherer Zins ohne Schwankungen, Ausfall- und sonstige Risiken erzielt. Die andere Kapitalanlageart ( Aktien ) ist risikobehaftet, d.h. sie lässt sich durch Festlegen von erwartetem Zins und Standardabweichung (als Maß für das Risiko) beschreiben. Jedes effiziente Kapitalanlageportfolio besteht aus einer Mischung der beiden Anlageformen. Wird dieses theoretische Modell auf die Wirklichkeit übertragen, dann wird vereinfachend unterstellt, alle Anlageformen der Realität ließen sich einer der beiden theoretischen Anlageformen, d. h. einem sicheren und einem unsicheren Anteil, zuordnen. Für diese Studie bedeutet das, dass die Anlageform Renten stellvertretend für alle verhältnismäßig sicheren Anlageformen ist. Der Parameter risikofreier Zins lässt sich deshalb nur schätzen und nicht empirisch überprüfen bzw. belegen. Anhaltspunkt für die gewählte Höhe des risikofreien Zinses waren Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank für tägliche Umlaufrenditen festverzinslicher Wertpapiere inländischer Emittenten ( stat_urendite_rlfz.pdf). Am betrug die jährliche Rendite für derartige Wertpapiere bei einer Restlaufzeit von neun bis zehn Jahren 4,30 %. Da tendenziell steigende Zinssätze zu erwarten sind, wurde der risikofreie Zins mit 4,6 % und damit geringfügig höher angesetzt. Unter die Anlageform Aktien fallen dagegen alle anderen Anlageformen, also jene, die verhältnismäßig volatil sind. Beispielsweise lassen sich darunter neben Aktien auch Beteiligungen und spekulative Immobilieninvestments einordnen. Kapitalanleger können mit solchen Anlageformen einen höheren Zins erzielen, der sich allerdings aufgrund von Wertschwankungen nicht exakt bestimmen lässt. Für die Berechnung wurde der Erwartungswert für den Aufschlag auf den risikofreien Zins (Risikoprämie) mit 4,4 % und somit ein risikobehafteter Zins von 9 % angenommen. Kursschwankungen auf dem Kapitalmarkt (Marktvolatilität) lassen sich durch die Standardabweichung beschreiben. Die Berechnung wurde auf Grundlage einer Marktvolatilität von 20 % vorgenommen. Das entspricht ziemlich genau dem aktuellen Wert für reine Aktienportfolios (laut bei rund 20,6 % für den DAX am ). Es wurde jedoch bewusst ein etwas niedrigerer Wert angenommen, da das Aktienportfolio dieser Studie wie erwähnt ein zusammengefasstes Portfolio für alle Kapitalanlagen darstellt, die Schwankungen unterliegen. 8 Die kapitalmarkttheoretische Grundlagen ist das Black/Scholes-Modell.

14 Seite 13 von 26 C. Unternehmensdaten Die Aussagen der Studie zur Plausibilität der Beispielrechnungen sind abhängig von den Sollzinsen der Produkte und den Reservequoten der Unternehmen. Die unternehmensindividuellen Reservequoten sind wie alle verwendeten Daten externen Angaben entnommen worden und stellen alleine auf die Hauptversicherungen ab. Diese Reservequoten wurden auf 0,5 %-Schritte gerundet und waren der entscheidende Parameter zur Berechnung der Wahrscheinlichkeitsquantile. Die Reservequoten lagen zwischen -4 % und +17 %. D. Asset-Allokation Der Begriff Asset-Allokation steht für die Zusammensetzung des Portfolios. Da das eingesetzte Computerprogramm unmittelbar nach dem Programmstart eine selbstständige und dynamische Asset-Allokation (etwa: Portfoliomanagement, Wertpapierverwaltung) durchführt, wurde darauf verzichtet, die tatsächlichen Aktienquoten zu erheben und einzusetzen. Die dynamische Asset-Allokation ist im Wesentlichen abhängig von der Reservequote im Zeitablauf (zu Beginn entspricht das der ermittelten Ist- oder Modellreservequote) und von der Ziel- Reservequote (siehe Abschnitt E). Außerdem wurden bei der Programmierung zwei Korridore erstellt, die bei entsprechender Entwicklung der Reservequote im Zeitablauf unterschiedlich starke Anpassungsprozesse nach sich ziehen. Die Anpassungsprozesse geschehen durch Veränderung sowohl der Aktienquote als auch der Überschussdeklaration. E. Transformationsregeln Hier werden drei Steuerungsgrößen berücksichtigt. Das sind der Mindestzins der zugrunde gelegten Produkte von 3,25 % auf das Deckungskapital (vgl. 2 DeckRV), die maximale Aktienquote von 35 % (vgl. 2 AnlV) und die Ziel-Reservequote. Entwickelt sich der Surplus (das ist etwa der Überschuss der Kapitalanlagen über die Deckungsrückstellungen und die übrigen gebundenen Passiva) während der Vertragslaufzeit so, dass das Erreichen der Ziel- Reservequote gefährdet ist, hat das zwei Folgen: Die Überschussbeteiligung wird gesenkt und die dynamische Asset-Allokation führt zur Umschichtung des Kapitals von risikobehafteten Aktien in sichere Renten. Die Ziel-Reservequote kann in jedem Fall mit dem sicheren Zins erreicht werden. Umgekehrt bewirkt eine positive Entwicklung des Surplus die Erhöhung von Überschussdeklaration und Aktienquote. In dieser Studie wurde als Ziel-Reservequote 10 % festgelegt. Zu beachten ist, dass die Reservequote, die ein Unternehmen langfristig anstrebt, stark unternehmenspolitisch beeinflusst ist.

15 Seite 14 von Ergebnisse Die Studie setzt Plausibilitätsuntersuchungen der Vorjahre fort, löst sich allerdings von der nicht mehr sachgerechten weil vergangenheitsorientierten Größe der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen. Stattdessen verfolgt sie erstmals einen prospektiven Ansatz zur Einschätzung der Plausibilität von Beispielrechnungen. Durch Erstellen von Zufallszahlen gelang es, die Entwicklung des Kapitalmarktes stochastisch und damit von der Vergangenheit unabhängig zu gestalten. Darüber hinaus kann das verwendete Computerprogramm eine dynamische Asset- Allokation und die Überschussdeklaration eines Lebensversicherers simulieren. Die Ausgangsdaten der Untersuchung stammen aus den Geschäftsberichten des Jahres 2002 und den Angeboten und Beispielrechnungen des Jahres Für die meisten Produkte sind die Angebotsrenditen und -ablaufleistungen unter diesen Bedingungen unplausibel. Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen: Produkt 1 Produkt 2 Produkt 3 Produkt 4 Produkt 5 Anzahl plausibel Anzahl unplausibel Anteil unplausibel ,4 % 66,7 % 70,9 % 80,0 % 40,0 % Der Anteil der unplausiblen untersuchten Produkte beträgt insgesamt 63,2 %. Mit dem stochastischen Modell kann gezeigt werden, dass die für 2004 erfolgte Absenkung der Überschussbeteiligung in vielen Fällen notwendig war. Die inzwischen beinahe branchenweit niedrigeren Überschussbeteiligungen führen dazu, dass die unverbindlichen Renditeaussichten der Beispielrechnungen ebenfalls niedriger ausfallen. Was auf den ersten Blick als Verschlechterung für den Kunden aufgefasst werden könnte, ist aber lediglich eine Anpassung der Prognosen vor allem an die aktuell niedrigen Zinsen. Es sind zwei Folgen zu erwarten: Zum einen werden die Beispielrechnungen der Lebensversicherer zwar niedrigere unverbindliche Ablaufleistungen aufweisen. Zum anderen werden diese Ablaufleistungen aber eine bessere Aussagekraft haben (wenn sie auch nach wie vor unverbindlich sind). Sie werden voraussicht-

16 Seite 15 von 26 lich wieder überwiegend plausibel sein. 9 Die Verlässlichkeit für Versicherungskunden steigt. Die aktuelle Reservesituation wird durch die niedrigere Überschussbeteiligung stabilisiert, was letztlich den Versicherungskunden zugute kommt. 5. Ergebnisdarstellung 5.1. Die Sollzinsen Die Sollzinsen der fünf Produkte lassen sich, nach der Höhe sortiert, durch ein Säulendiagramm darstellen. Eine horizontale Gerade zeigt den mit den Marktanteilen der untersuchten Versicherer gewichteten Mittelwert der Sollzinsen. 9% Sollzinsen zu Produkt 1 (Kapitallebensversicherung, Laufzeit 30 Jahre) 2% 1% 0% Die Sollzinsen von Produkt 1 liegen überwiegend innerhalb des Korridors von 4,5 bis knapp 6 Prozent. Der gewichtete Mittelwert beträgt rund 5,39 %. Der einfache, also nicht mit den Marktanteilen gewichtete, Mittelwert liegt bei etwa 5,24 %. Daraus lässt sich schließen, dass die Produkte der großen Versicherer tendenziell höhere Sollzinsen haben. 9 Eine abschließende Einschätzung der Überschussbeteiligung Im Jahr 2004 ist aber erst möglich, sobald die externen Daten der Versicherer bekannt sind. Diese externen Daten entstammen überwiegend den Geschäftsberichten der Gesellschaften.

17 Seite 16 von 26 Für die übrigen vier Produkte sind die Darstellungen (ein Vergleich der Sollzinsen je Produkt folgt anschließend): 9% Sollzinsen zu Produkt 2 9% Sollzinsen zu Produkt 3 2% 1% 0% 2% 1% 0% 9% 2% 1% 0% Sollzinsen zu Produkt 4 2% 1% 0% Sollzinsen zu Produkt 5

18 Seite 17 von 26 Die folgende Übersicht fasst die gewichteten durchschnittlichen Sollzinsen der fünf Produkte zusammen: Sollzinsen der fünf Produkte 4,8 5,39% 5,4 5,5 5,6 Produkt 1 Produkt 2 Produkt 3 Produkt 4 Produkt 5 4,0% 4, 5,0% 5, 6,0% Es fallen drei Beobachtungen auf: Die Sollzinsen sind bei 30-Jahres-Verträge niedriger als bei 20-Jahres-Verträgen (Produkte 1 vs. 2 und 3 vs. 4). Das liegt vor allem daran, dass die Abschlusskosten über einen längeren Zeitraum verteilt werden. 10 Eine weitere Ursache könnte sein, dass die Versicherer der zunehmenden Ungewissheit für langfristige Verträge gerecht werden, indem die Angaben in den Beispielrechnungen etwas vorsichtiger sind. Die Sollzinsen sind bei Kapitallebensversicherungen niedriger als bei Rentenversicherungen (Produkte 1 vs. 3 und 2 vs. 4). Die Versicherungen gegen Einmalbeitrag haben mit Abstand den niedrigsten Sollzins. Die genannten Unterschiede der Sollzinsen können aber auch aus unternehmensstrategischen Überlegungen folgen. Nach wie vor ist eine hohe Angebotsrendite ein starker Wettbewerbsaspekt und bewirkt eine Zunahme des Neugeschäfts. Die relativ niedrigen Sollzinsen bei Einmalbeitragsversicherungen lassen sich deshalb so interpretieren, dass einige Lebensversicherer dieses Geschäft zurzeit zurückhaltend betreiben. Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag ist das Kapital, das der Versicherer verzinsen muss, von Anfang an mehrfach höher als bei Versi- 10 Da die Musterverträge die gleiche Versicherungssumme haben, sind auch die Abschlusskosten etwa gleich hoch.

19 Seite 18 von 26 cherungen gegen laufenden Beitrag. Folglich besteht für den Versicherer dann sofort das volle Zinsrisiko. Seit 2001 sanken die Sollzinsen für alle fünf Produkte. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung. Die Zahlenwerte stellen einfache Durchschnittswerte dar, d.h. ohne Berücksichtigung der Marktanteile der Versicherer. Vergleich der durchschnittlichen Sollzinsen Produkt 1 Produkt 2 Produkt 3 Produkt 4 Produkt 5 5,2 6,80% 7,7 5,31% 6,90% 7,89% 5,41% 6,9 7,92% 5,5 7,1 8,10% 4,92% 6,31% 7,21% % 2% 10% Die Sollzinsen für Angebote aus dem Jahr 2004 werden vermutlich erneut erheblich niedriger sein. Das liegt an den im Marktdurchschnitt ebenfalls deutlich niedrigeren Angebotsrenditen und Überschussbeteiligungen. Der Anhang enthält eine Auflistung der Sollzinsen in den Jahren 2001 bis 2003 je Produkt und je Versicherungsunternehmen Reservequoten Die Entwicklung des Surplus (siehe Seite 6) ist maßgeblich von der Reservequote abhängig. Die Berechnung der Reservequote ist in Kapitel 2.3. nachzulesen. Die folgenden beiden Grafiken zeigen die Reservequoten, die der Studie zugrunde liegen:

20 Seite 19 von 26 Häufigkeitsverteilung der Reservequoten unter - - bis - - bis - - bis -2% -2% bis -1% -1% bis 0% 0% bis 1% 1% bis 2% 2% bis bis bis bis bis bis bis 9% 9% bis 10% 10% bis 11% 11% bis 12% 12% bis 1 1 bis 1 1 bis 1 1 bis 1 1 bis 1 1 bis 1 über 1 Die Abbildung zeigt, dass die Reservequoten der meisten Versicherer zwischen 2 und 7 Prozent liegen. Allerdings sind an dieser Stelle einige Anmerkungen angebracht, um zu verdeutlichen, dass diese Reservequoten nur ein weicher Indikator für die Finanzstärke eines Unternehmens sein können. Das hat folgende Gründe: Die Reservequoten sind Stichtagsgrößen ( ). Veränderungen von Aktienkursen kurz vor dem Stichtag wirken sich stark auf diese Reservequoten aus. Die Reservequoten basieren außerdem auf den externen Angaben der Geschäftsberichte der Unternehmen. Diese Geschäftsberichte werden zeitverzögert (d.h. im Sommer und Herbst) veröffentlicht und müssen anschließend ausgewertet werden. Die Reservequoten wurden aus Buchwerten und den Erläuterungen in den Geschäftsberichten berechnet. Die Neuregelung des 341b HGB hat zur Folge, dass ein erheblicher unternehmenspolitischer Spielraum zur Bewertung von Aktien und anderen Aktiva besteht. Ob in Bezug auf Abschreibungen das strenge oder gemilderte Niederstwertprinzip 11 gilt, hängt von zwei Klassifizierungen ab: 11 vgl. 253 Abs. 2 bzw. 3 HGB

21 Seite 20 von 26 Sollen die Aktien dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen (oder werden Aktien primär aus Ertragsgründen gehalten)? Und: Ist eine Wertminderung voraussichtlich dauerhaft (oder voraussichtlich vorübergehend)? In der Entscheidung über beide Fragen hat die Unternehmensführung große Freiheitsgrade, da es an objektiven Maßstäben fehlt. Die Reservesituation eines LVU hängt aber zum großen Teil davon ab, ob Abschreibungen auf Aktien und andere Wertpapiere vorgenommen werden oder nicht. ASSEKURATA weist darauf hin, dass die Reservequote in dieser Studie nach der in Kapitel 2.3. genannten Formel berechnet wird. Daher hat das riskierte Kapital, also die Differenz von Versicherungssumme und Deckungskapital, Einfluss auf die Höhe der Reservequote. Das bedeutet, dass Versicherer mit einem vergleichsweise hohen Anteil an Risiko-Lebensversicherungen eine niedrigere Reservequote haben. Niedrige Reservequoten sind demnach zum Teil auf diesen Umstand zurückzuführen. Rückschlüsse auf die Finanzstärke und Risikotragungsfähigkeit eines LVU sind deshalb nur eingeschränkt möglich. Externe Reservequoten der LVU 20% 1 10% 0% - Die horizontale blaue Linie zeigt den Durchschnitt der mit den Marktanteilen gewichteten Reservequoten.

22 Seite 21 von Verknüpfte Darstellung von Sollzins und Reservequote In den folgenden Darstellungen werden die Beziehungen von Sollzins und Reservequote je Lebensversicherer gezeigt. Die roten Punkte zeigen je Produkt den Durchschnitt der untersuchten LVU. Produkt 1 Sollzins - 0% 10% 1 20% Reservequote Produkt 2 Produkt 3 Sollzins Sollzins - 0% 10% 1 20% Reservequote - 0% 10% 1 20% Reservequote

23 Seite 22 von 26 Produkt 4 Produkt 5 Sollzins Sollzins - 0% 10% 1 20% - 0% 10% 1 20% Reservequote Reservequote Es ist zu erkennen, dass sich die Punktwolke innerhalb eines Zentrums verdichtet. Dabei ist auch eine leichte horizontale Streckung der Punktwolke auszumachen. Diese Beobachtung wäre bei einer einheitlichen Skalierung der beiden Achsen deutlicher. Allerdings würde darunter die Übersichtlichkeit leiden, weshalb auf eine einheitliche Skalierung verzichtet wurde Verknüpfte Darstellung von Sollzins und 75 %-Quantil Bei dieser Art der Darstellung ist die x-koordinate gleich der Höhe des 75 %-Quantils und die y-koordinate wiederum der Sollzins. Hier ist die Tendenzaussage möglich, dass eine Beispielrechnung umso plausibler ist, je weiter rechts unten der dazugehörige Punkt in dieser Grafik liegt. Die grüne Fläche, abgegrenzt durch die Hauptdiagonale, verdeutlicht das. Dazu müssen beide Achsen in gleichen Schritten skaliert sein. Produkt 1 Sollzins 7-Quantil

24 Seite 23 von 26 Produkt 2 Produkt 3 Sollzins Sollzins 7-Quantil 7-Quantil Produkt 4 Produkt 5 Sollzins Sollzins 1 7-Quantil 7-Quantil 5.5. LVU im Vergleich mit Fonds Das Excel-Programm, das für diese Studie verwendet wird, generiert Zufallszahlen. Mit diesen lässt sich basierend auf einigen Grundannahmen die zukünftige Kapitalmarktentwicklung unter Berücksichtigung stochastischer Schwankungen simulieren. Wenn die für Lebensversicherer typischen Elemente, wie z.b. die Reservesituation, nicht einbezogen werden, lassen sich gemischte Wertpapierfonds mit den beiden Anlageklassen Renten und Aktien simulieren. Es ist mit Hilfe des Programms möglich, Fondsprodukte nach der Buy-and-Hold-Strategie und nach einer Anlagestrategie mit konstanter Aktienquote zu simulieren. Das Rendite/Risiko-Verhältnis lässt sich anschließend mit dem eines Lebensversicherungsvertrages vergleichen. In der nachfolgenden Grafik werden auf der Abszisse (x-achse) die Standardabweichungen und auf der Ordinate (y-achse) die Mittelwerte der durchschnittlichen jährlichen Renditen aufgetragen. Die Standardabweichung ist eine Maßeinheit für Schwankungen. Je höher die Standardabweichung ist, umso höher ist für den Anleger die Gefahr, dass sein Investment zum Zeitpunkt des Verkaufs einen niedrigeren Wert hat als erwartet.

25 Seite 24 von 26 In der folgenden Darstellung sind drei Simulationsreihen eingetragen: Lebensversicherungsverträge in Rot In dem Modell wurden Start-Reservequoten von -10 bis +20 Prozent bestimmt (in 2-Prozent- Schritten). Der Punkt für eine Start-Modellreserve von 10 Prozent ist grün, denn diese Start- Reservequote entspricht der Ziel-Reservequote. Das bedeutet, die Reserve des Versicherers wird in diesem Fall nicht systematisch auf- oder abgebaut, wenngleich sie als Risikopuffer genutzt wird. Fonds mit konstanter Aktienquote in Blau Fonds mit Buy-and-Hold-Strategie in Grün Beide Fonds haben Aktienquoten in 4-Prozent-Schritten von 0 bis 28 Prozent. 6, 6,0% Mittelwert der beobachteten Renditen 5, 5,0% 4, 4,0% 3, LVU Fonds mit konstanter Aktienquote Fonds mit buy and hold Strategie 3,0% 0,0% 0, 1,0% 1, 2,0% 2, Standardabweichung der beobachteten Renditen Abbildung 1 : Rendite-Risiko-Profil bzgl. durchschnittlicher jährlicher Renditen Die Darstellung verdeutlicht, dass eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 5 % in allen drei Fällen mit vergleichbarem Risiko erreicht wird. Diese Aussage gilt nur, wenn das LVU weder systematisch die Reservequote aufbauen noch abbauen will. Startet beispielsweise das LVU bei einer sehr niedrigen oder gar negativen Reservequote, so verschlechtert sich das Rendite- Risiko-Profil. Ist das LVU hingegen überreserviert, ist also die Start-Reservequote deutlich hö-

26 Seite 25 von 26 her als die Ziel-Reserve-Quote, so erhöht sich die durchschnittliche Rendite ohne zusätzliches Risiko. Bei dieser Betrachtung bleibt jedoch ein Risiko- Aspekt außer Acht: Ein Lebensversicherer bietet seinen Kunden eine jährliche Mindestverzinsung des Sparanteils von zurzeit 2,75 %. In der nächsten Abbildung wird auf der x-achse die Standardabweichung der monatlichen Verzinsung abgetragen. Während oben vereinfachend ausgedrückt Schwankungen der Ergebnisse ins Verhältnis zur durchschnittlichen jährlichen Rendite gebracht werden, sind es hier die Schwankungen der einzelnen Monatszinsen. 6, Mittelwert der beobachteten Renditen 6,0% 5, 5,0% 4, 4,0% 3, LVU Fonds mit konstanter Aktienquote Fonds mit buy and hold Strategie 3,0% 0,0% 1,0% 2,0% 3,0% 4,0% 5,0% 6,0% 7,0% 8,0% Standardabweichung der monatlichen Verzinsung des Sparprozesses Abbildung 2 : Rendite-Risiko-Profil bzgl. monatlicher Verzinsung Hier lässt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Lebensversicherungen und Fonds feststellen. Bei Fonds (gleich welcher Anlagestrategie) sind die Schwankungen der monatlichen Renditen erheblich größer. Für den Kunden bedeutet das, dass sein Anlegerstress bei Lebensversicherungen niedriger ist. Damit ergibt sich: Unter Einbezug des Stressfaktors sind Lebensversicherungsprodukte im Vergleich zu Fondsprodukten zu empfehlen. Dieses außerordentlich günstige Rendite-Risiko-Profil von LV-Verträgen im Vergleich zu konventionellen Fondssparplänen

27 Seite 26 von 26 kommt jedoch im Wesentlichen dadurch zustande, dass der Kunde bei einem LV-Vertrag gewissermaßen auf das Recht einer vorzeitigen Liquidierung des Vertrages verzichtet, bzw. durch Storno-Abschläge hiervon abgeschreckt wird. Bei der Betrachtung der obigen Abbildungen sollte man sich jedoch auch die Grenzen des hier verwendeten stochastischen Modells vergegenwärtigen: Die Absicherung biometrischer Risiken, wie sie typisch für Lebensversicherungsverträge ist, wurde nicht modelliert. Abschlusskosten und Verwaltungskosten bzw. Ausgabeaufschläge und Management- Gebühren blieben unberücksichtigt; es wurde also unterstellt, dass der Kunde ohne Zusatzkosten am Portfolio des LVU bzw. der Fondsgesellschaft partizipiert. Der Effekt von Schlussgewinnanteilen in der Lebensversicherung wurde nicht abgebildet. Ein hoher Schlussgewinnanteil erhöht tendenziell die Renditechance, erhöht jedoch auch das Wertänderungsrisiko, da Schlussgewinne bis zu Fälligkeit des Vertrages nicht garantiert sind. Spezielle Absicherungsstrategien mit Hilfe strukturierter Produkte wurden nicht modelliert. Auch Fonds können durch eine aktive Anlagepolitik Wertverlust-Risiken begrenzen und so das Rendite-Risiko-Profil ihrer Produkte gestalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Axel Kleinlein (Tel ), Dr. Reiner Will (Tel ) ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH Venloer Str Köln

28 Herausgeber der Studie ist die ASSEKURATA GmbH. Copyright und Veröffentlichungsrechte liegen bei den Verfassern: Dr. Reiner Will, geschäftsführender Gesellschafter der ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH ist bei ASSEKURATA zuständig für das Rating von Personenversicherern. Prof. Dr. Oskar Goecke ist seit 1995 Professor an der Fachhochschule Köln mit Spezialgebiet private und betriebliche Altersversorgung. Außerdem ist er Aktuar (DAV) und Sachverständiger für betriebliche Altersversorgung (IVS). ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH Venloer Straße Köln Telefon Die Erststudie aus dem Jahr 2001 Der Renditewettbewerb in der Lebensversicherung ist im Josef Eul Verlag erschienen. ISBN

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