Anleitung zur Bearbeitung der Dateien QIS2Fragebogen und QIS2Ergebnisse

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1 Zweite Untersuchung zu den quantitativen Auswirkungen von Solvabilität II (Quantitative Impact Study 2 QIS 2) Anleitung zur Bearbeitung der Dateien QIS2Fragebogen und QIS2Ergebnisse Korrigierte Version vom 4. Juli 2006 Seite 1 von 63

2 Inhaltsverzeichnis A. Überblick...3 B. Datenübermittlung an die BaFin...3 C. Der Fragebogen...4 D. Die Ergebnistabellen...5 Readme Inhaltsverzeichnis... 5 I.1 Informationen zum Teilnehmer... 5 I.2 Zinsstruktur... 6 I.3 CEIOPS-Parameter... 7 I.4 Fragebogen... 7 II.1 Übersicht zum SCR... 7 II.2 Übersicht zum MCR II.3 MCR für die Übergangsphase [ ] II.4 Marktrisiko [ ] II.5 Kreditrisiko [ ] II.6 vt. Risiko in der Lebensversicherung [ ] II.7 vt. Risiko in der Krankenversicherung [ ] II.8 vt. Risiko in der Nichtlebensversicherung (SCR) [ ] II.9 MCR vt. Risiko in der Nichtlebensversicherung [ ] II.10 operationales Risiko [ ] III.1 Bilanzen III.2 Zusammenfassung Rückstellungen IV.1-4 Risikogruppen Lebensversicherung IV.5 Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung IV.6-16 Risikogruppen Nichtlebensversicherung Anhang 1: Bilanzen...52 Anhang 2: Bewertung der Kapitalanlagen...57 Anhang 3: Versicherungstechnisches Risiko in der Lebensversicherung58 Anhang 4: Prinzipien für die Berechnung des SCR und MCR...60 Seite 2 von 63

3 A. Überblick 1. Die Unterlagen zur QIS 2 enthalten zwei Dateien zur Erfassung der Ergebnisse: die Excel-Datei QIS2Ergebnisse und die Word-Datei QIS2Fragebogen. Die Berechnungsergebnisse der QIS 2 sollen von den Teilnehmern in die Excel-Datei QIS2Ergebnisse und Angaben zur Methodik der Berechnungen sollen in die Datei QIS2Fragebogen eingetragen werden. 2. In diesem Dokument wird Anleitung zur Bearbeitung dieser Dateien gegeben. Insbesondere werden die Eingabegrößen der Datei QIS2Ergebnisse definiert. 3. In dieser Anleitung mit folgenden Abkürzungen Bezug auf andere Unterlagen zur QIS 2 oder andere Dokumente genommen: [X.Y] Anl.dt.Teiln. Bew.vt.Verpfl. GDV-Modell Abschnitt X.Y der QIS2 Technical Specification Anleitung für die deutschen Teilnehmer Bewertung versicherungstechnischer Verpflichtungen Diskussionsbeitrag für einen Solvency II kompatiblen Standardansatz (Säule I) Modellbeschreibung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. B. Datenübermittlung an die BaFin 4. Die ausgefüllte Excel-Datei QIS2Ergebnisse.xls und die um Antworten ergänzte Word-Datei QIS2Fragebogen.doc sollten der BaFin bis zum 31. Juli 2006 übermittelt werden. 5. Um die Auswertung zu erleichtern, sollten die Namen dieser Dateien wie folgt geändert werden: XXXXQIS2Ergebnisse statt QIS2Ergebnisse, wobei XXXX für die vierstellige BaFin-Registernummer des Teilnehmers steht. XXXXQIS2Fragebogen statt QIS2Fragebogen, wobei XXXX ebenso für die vierstellige BaFin-Registernummer des Teilnehmers steht. Teilnehmer, die nicht über eine Registernummer verfügen, sollten die Dateinamen unverändert lassen. 6. Weitere Hinweise zur Datenübermittlung an die BaFin enthält das Dokument Anleitung für die deutschen Teilnehmer. Seite 3 von 63

4 C. Der Fragebogen 7. Die Antworten zu den Fragen der Datei QIS2Fragebogen sind grundsätzlich in der Datei selbst unter der jeweiligen Frage einzutragen. Die Antworten können in Deutsch oder Englisch verfaßt werden. Zu den Fragen 1, 4, 19 und 26 sollten die Antworten jedoch nicht im Fragebogen, sondern in der Datei QIS2Ergebnisse im Blatt I.4 Fragebogen gegeben werden, um die Auswertung zu erleichtern. 8. Bitte beachten Sie, daß der Fragebogen in zwei Abschnitte zerfällt. Der zweite Abschnitt ab Frage 33 besitzt nur die dritte Priorität. Seine Bearbeitung sollte erst dann erwogen werden, wenn die übrigen Teile der QIS 2 bearbeitetet worden sind. Seite 4 von 63

5 D. Die Ergebnistabellen 9. Die Excel-Datei enthält die folgenden Blätter: - Readme 0 Inhaltsverzeichnis I.1 Informationen zum Teilnehmer I.2 Zinsstruktur I.3 CEIOPS-Parameter I.4 Fragebogen II.1 II.2 II.3 II.4 II.5 II.6 II.7 II.8 II.9 II.10 III.1 III.2 Übersicht zum SCR Übersicht zum MCR MCR für die Übergangsphase Marktrisiko Kreditrisiko vt. Risiko in der Lebensversicherung vt. Risiko in der Krankenversicherung vt. Risiko in der Nichtlebensversicherung MCR für vt. Risiko in der Nichtlebensversicherung operationales Risiko Bilanzen Zusammenfassung der vt. Rückstellungen IV.1-4 Risikogruppen Lebensversicherung (4 Blätter) IV.5 Risikogruppen Krankenversicherung IV.6-16 Risikogruppen Nichtlebensversicherung (11 Blätter) Readme 10. Das Blatt Readme beschreibt die Farb- und Referenzkonvention der Ergebnisdatei. 0 Inhaltsverzeichnis 11. Das Inhaltsverzeichnis enthält eine Übersicht über die übrigen Blätter der Datei. Durch Anklicken einer Blattbezeichnung kann auf das jeweilige Blatt gesprungen werden. Im Inhaltsverzeichnis sind keine Eintragungen vorzunehmen. I.1 Informationen zum Teilnehmer 12. Das Blatt enthält allgemeine Informationen zum Teilnehmer und zur gewählten Diskontierungsmethode. 13. Teilnehmer Hier ist die Firma des Teilnehmers oder eine Kurzform davon einzutragen. Seite 5 von 63

6 14. Registernummer Hier sollte die zum Teilnehmer gehörige Registernummer der BaFin eingetragen werden. Falls für eine Gruppe berichtet wird, sollten die Registernummern der Einzelunternehmen aufgelistet werden. 15. Rechtsform Hier ist die Rechtsform des Teilnehmers aus folgender Liste auszuwählen. AG Aktiengesellschaft VVaG Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit öra Anstalt öffentlichen Rechts NL Niederlassung sonstiges sonstige Rechtsform/Gruppe 16. Einzelunternehmen/Gruppe Hier ist auszuwählen, ob für ein Einzelunternehmen oder eine Gruppe berichtet wird. Bitte berücksichtigen Sie, daß möglichst auf der Ebene der Einzelunternehmen berichtet werden sollte. 17. Sparte Hier ist die Sparte des Teilnehmers aus der vorgegebenen Liste auszuwählen. 18. Berichtsstichtag Die QIS 2 sollte möglichst für den Berichtsstichtag durchgeführt werden (vgl. Ziffer 34 Anl.dt.Teiln.). Nur falls die Berechnungen sonst nicht anders möglich sind, sollte davon abgewichen und hier ein entsprechender Eintrag vorgenommen werden. Es ist das Jahr anzugeben, in das der Stichtag fällt. 19. Berichtseinheit Eurowerte sind in Tausend Euro anzugeben (als tatsächliche Werte, keine Umformatierungen). Diese Voreinstellung kann nicht verändert werden. Auch sollten die Eingabezellen für Eurobeträge nicht so reformatiert werden, daß angezeigte und eingetragene Zahlen sich unterscheiden. Die Vorgabe der Berichtseinheit bedeutet jedoch nicht, daß die Werte in jedem Fall bis auf tausend Euro genau angegeben werden müssen. Wenn es keine relevante Veränderung darstellt, sind Rundungen sinnvoll. 20. Diskontierungsmethode Hier kann ausgewählt werden, ob die Diskontierung mit den von CEIOPS vorgegebenen laufzeitabhängigen Zinssätzen oder im Durationsverfahren durchgeführt wurde. (Vgl. Anhang 1 der Anl.dt.Teiln.). Die dritte Auswahlmöglichkeit der Festsetzung einer eigenen risikoneutralen Zinsstrukturkurve sollte von den deutschen Teilnehmern möglichst nicht wahrgenommen werden. I.2 Zinsstruktur 21. In diesem Blatt ist eine Eintragung nur erforderlich, falls für Euroverpflichtungen weder die von CEIOPS vorgegebene Zinsstruktur noch das Durationsverfahren bei der Diskontierung angewendet worden ist, sondern Seite 6 von 63

7 eine eigene risikoneutrale Zinsstruktur hergeleitet worden ist. Diese Möglichkeit sollte von den deutschen Teilnehmern möglichst nicht wahrgenommen werden. I.3 CEIOPS-Parameter 22. In diesem Blatt befinden sich die vom CEIOPS vorgegebenen Parameter der SCR- und MCR-Berechnung. Die Einträge sollten nicht verändert werden. I.4 Fragebogen 23. Um die Beantwortung des Fragebogens zur QIS 2 und seine Auswertung zu erleichtern, sind einige Fragen in dieser Datei zu beantworten. II.1 Übersicht zum SCR 24. In diesem Blatt wird das Gesamt-SCR (Placeholder-SCR und weitere SCR-Berechnungen) bestimmt bzw. angegeben und die Bedeckungsquote nach QIS 2 ermittelt und mit der Bedeckungsquote nach Solvabilität I verglichen Für die Bestimmung des Placeholder-SCR wird das Basis-SCR ermittelt und eine Schätzung des Gewinns/Verlusts für das Geschäft im Folgejahr (für Schaden-/Unfall-Versicherungsgeschäft) vorgenommen 25. Einen Überblick zu den Prinzipien der Berechnung des SCR und des MCR gibt Anhang 4. Vergleich der Bedeckungsquoten 26. Hier wird ein Vergleich der Bedeckungsquoten vorgenommen, die sich unter dem QIS 2 Solvency II Ansatz bzw. nach Solvency I ergeben. Im Einzelnen werden die folgenden Größen benötigt: Solvenzkapitalbedarf nach Solvabilität I: hier ist die Solvabilitätsspanne für das Geschäftsjahr 2004 anzugeben, und zwar gemäß o o o Nw 701, S. 6, Sp. 04, Z. 09 (f. Lebensversicherungsunt.) Nw 704, S. 5, Sp. 04, Z. 03 (f. Krankenversicherungsunt.) Nw 705, S. 5, Sp. 04, Z. 03 (f. Schaden-/Unfall-Vers.-unt.) aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität). Für Rückversicherungsunternehmen sollte die Solvabilitätsspanne gemäß den im Rundschreiben 6/2005 (Abschn. B.I.) enthaltenen Bestimmungen angegeben werden. Solvenzkapitalbedarf nach QIS 2: Hier wird der Wert des Placeholder- SCR aus dem Abschnitt SCR2 des Excel-Blatts übernommen (s.u.). Eigenmittel nach Solvabilität I: Der entsprechende Wert wird aus der Solvabilität-I-Bilanz im Blatt III.1 übernommen. Seite 7 von 63

8 Anpassungen (Kapitalanlagen, Rückstellungen, sonstige Anpassungen): Diese Anpassungen sind erforderlich, um aus den Eigenmitteln nach der Solvabilität-I-Bilanz die Eigenmittel in der QIS-2-Bilanz zu ermitteln. Die entsprechenden Größen werden aus Blatt III.1 übernommen. Eigenmittel nach Solvabilität II (QIS 2): Ergibt sich aus den Eigenmitteln nach Solvabilität I unter Berücksichtigung der Anpassungen. Bestimmung des Placeholder-SCR (Abschnitt SCR2) 27. Da in einzelnen Risikokategorien z. T. mehrere Varianten der Risikokapitalermittlung getestet werden, entstehen für die Berechnung des SCR verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für die Zusammenfassung dieser Teil-Risikokapitalien zu einem Gesamt-SCR. Um dennoch für Vergleichszwecke ein Gesamt-SCR angeben zu können, wird überall da, wo mehrere Varianten getestet werden sollen, eine dieser als Varianten als Placeholder- Variante ausgezeichnet. Diese kann als eine Hauptvariante angesehen werden. Auf diese Weise ist es möglich, ein Placeholder-SCR (als Kombination der Risikokapitalien für die Placeholder-Varianten) zu ermitteln (vgl. auch [5.2, 5.3]). 28. Ausgangspunkt für die Berechnung des Placeholder-SCR ist das Basis-SCR (Zeile 16), das aus einer Zusammenführung der Placeholder-Risikokapitalien für die einzelnen Risikokategorien (Marktrisiko, Kreditrisiko, operationales Risiko und die versicherungstechnischen Risiken) gewonnen wird. Das Basis-SCR wird in Abschnitt SCR4 des Excel-Blatts berechnet und hier übernommen (Zeile 16). Das Placeholder-SCR ergibt sich aus diesem Basis-SCR nach Vornahme der folgenden beiden Anpassungen (vgl. [5.12]): für die Krankenversicherung: Abzug eines Anteils der auf die zukünftige Überschussbeteiligung entfallenden versicherungstechnischen Rückstellungen (K-Faktor Abzug, Zeile 23) für die Schaden/Unfall-Versicherung: Abzug des erwarteten Gewinn/Verlusts für Geschäft im Folgejahr (Zeile 28) Für diese beiden Anpassungen ist Folgendes zu beachten: 29. Anpassung für Überschussreduktion Für die Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung ist hier der sog. K-Faktor festzulegen (s. [5.14]); dieser gibt an, welcher Anteil am Wert der Überschussbeteiligung (d.h. des Anteils der Alterungsrückstellung nach QIS 2, der sich auf die zukünftige Überschussbeteiligung bezieht, vgl. Nummern 88, 90 bzw. 94 in Bew.vt.Verpfl.) unter Solvenzsicht zur Verlustabsorption zur Verfügung steht. Für die deutsche Krankenversicherung kann grundsätzlich von einer 100%igen Verlustabsorptionsfähigkeit zukünftiger Überschussbeteiligung ausgegangen werden; daher wird im Excelblatt ein K-Faktor von 100% vorgegeben. 30. Anpassung für Überschussreduktion in der Lebensversicherung Für die Lebensversicherung werden die Anteile der (QIS 2) Rückstellungen, die sich auf die zukünftige Überschussbeteiligung beziehen, bereits dem verfügbaren Kapital zugerechnet; entsprechend ist hier die Placeholder- Seite 8 von 63

9 Bewertung der Rückstellungen für die Zwecke der Berechnung des SCR auf die garantierten Leistungen beschränkt. In der Lebensversicherung berücksichtigt das SCR daher von vorneherein nur die garantierten Leistungen, so daß eine weitere Reduktion aufgrund einer Reduktion zukünftiger Überschussanteile entfällt. Die in Zeile 23 berechnete Anpassung für eine mögliche Überschussreduktion ist demnach in der Lebensversicherung stets Anpassung für Gewinn/Verlust im FJ (Zeile 28) Für die Schaden/Unfall-Versicherung wird der voraussichtliche Gewinn bzw. Verlust aus dem im Folgejahr erwarteten Versicherungsgeschäft bei der SCR-Berechnung berücksichtigt (s. [5.24]). Dieser wird in Abschnitt SCR5 des Excel-Blatts ermittelt und hier übernommen. Für die Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung sowie für die Lebensversicherung wird keine solche Anpassung berücksichtigt. Weitere SCR-Berechnungen 32. In diesem Abschnitt können weitere Berechnungen des Gesamt-SCR angegeben werden, die dem Vergleich mit dem Placeholder-SCR dienen können. Hierbei handelt es sich zum einen um Berechnungen des Gesamt- SCR für die Zwecke einer Kapitalkostenbewertung (Cost of Capital CoC) der Rückstellungen sowie um Berechnungsergebnisse aus internen Modellen: 33. SCR auf Basis von Erwartungswertrückstellungen Eine Bewertung der Rückstellungen nach dem Kapitalkostenansatz (CoC) benötigt theoretisch eine Berechnung des SCR, die auf Basis von Erwartungswertrückstellungen vorgenommen wird (vgl. [5.9]). Das in der Excel-Datei ermittelte Placeholder-SCR genügt dieser Voraussetzung nicht, da es auf einer Quantilsbewertung der Rückstellungen fußt, die explizit eine Risikomarge oberhalb des Erwartungswertes mit einschließt. Für die Zwecke der CoC-Bewertung der Rückstellungen kann daher eine separate Berechnung eines für den CoC-Ansatz geeigneten SCR vorgenommen werden. Die Ergebnisse dieser Berechnungen sind dann in den Zellen D36 bzw. E36 (für die CoC-Berechnung nach dem SST-Ansatz bzw. nach einem alternativen Ansatz) einzutragen. Das für den SST-CoC-Ansatz benötigte SCR sollte hierbei nach Möglichkeit nach derselben Struktur wie das Placeholder-SCR (aber unter Verwendung einer best-estimate -Bewertung der Rückstellungen) berechnet werden. Im Rahmen der in der QIS 2 geforderten Genauigkeit kann die CoC-Bewertung aber auch auf Basis der Quantilsrückstellungen durchgeführt werden. Aufgrund des zusätzlichen Aufwandes einer zweiten SCR-Berechnung ist dieses Vorgehen empfehlenswert. 34. SCR aus einem internen Modell Unternehmen, die über ein internes Modell verfügen, können hier für Vergleichszwecke den nach diesem Modell ermittelten Solvenzkapitalbedarf für das Unternehmen angeben. Dies kann auch dann geschehen, wenn das interne Modell anderen Grundparametrisierungen (z.b. hinsichtlich Zeithorizont oder Konfidenzniveau) genügt als sie für die Berechnung des Placeholder-SCR benutzt wurden, d.h. eine Umparametrisierung des internen Modells ist nicht erforderlich (vgl. [6.2]). Seite 9 von 63

10 Bestimmung des Basis-SCR 35. Berechnung des Basis-SCR Das Basis-SCR wird in zwei Schritten berechnet: Schritt 1: Zusammenführung der Placeholder-Risikokapitalien für die einzelnen Teilrisiken zu Placeholder-Risikokapitalien für die Hauptrisikokategorien (Marktrisiko, Kreditrisiko, operationales Risiko und die versicherungstechnischen Risiken) Schritt 2: Zusammenführung der Placeholder-Risikokapitalien für die Hauptrisikokategorien zum Basis-SCR anhand einer Korrelationsmatrix (Zeilen 72 bis 77)bestimmt. 36. Zu Schritt 1: Die Risikokapitalien für die einzelnen Teilrisiken (wie sie in den Blättern II. 4 bis II.10 ermittelt wurden) werden in den Zeilen 43 bis 65 zusammengefasst. Deren Zusammenführung wird in Zeile 69 des Excel-Blatts vorgenommen und geschieht für die versicherungstechnischen Risiken und für das Marktrisiko anhand von Korrelationsmatrizen (vgl. [5.39, 5.79, und 5.151]). 37. Zu Schritt 2: Die Zusammenführung wird in Zeile 81 des Excel-Blatts vorgenommen und geschieht anhand der in den Zeilen 72 bis 77 angegebenen Korrelationsmatrix. Die Einträge in der Korrelationsmatrix können mit eigenen Annahmen überschrieben werden, falls sichere Erkenntnisse dazu vorliegen. In diesem Fall sollte begründet werden, warum von der Vorlage abgewichen wurde. Zur Ermessung der Bandbreite möglicher Diversifikationseffekte werden in Zeile 81 zusätzlich die SCR-Werte, die sie sich unter Annahme einer Unabhängigkeit bzw. einer vollständigen Korreliertheit der einzelnen Risikokategorien ergeben würden, errechnet. Schätzung des Gewinn/Verlustes im Folgejahr für Schaden/Unfall-Vers. 38. Prämienteil (Zeilen 86 bis 101) Für die Schätzung des Gewinn/Verlustes für das versicherungstechnische Geschäft im nächsten Jahr wird zunächst ein Prämienteil betrachtet, der den Anteil des Gewinns/Verlustes, der sich aus über- bzw. unterdotierten Prämien ergibt, bemißt. Zur Abschätzung des Prämienniveaus wird (analog zum GDV-Modell) pro betrachteter Risikogruppe eine mittlere Schadenkostenquote (Combined Ratio CR) bestimmt. Diese wird als Durchschnitte historischer CR s des Unternehmens (im jeweiligen Zweig) in den Blättern IV.6 bis IV.16 ermittelt (s.u.) und hier übernommen (Zellen E89 bis E99). Das Gesamtniveau der Prämien wird als gewichtetes Mittel der CR s pro Risikogruppe bestimmt. Der geschätzte Gewinn/Verlust aus dem Prämienniveau ergibt sich schließlich als Abweichung von der 100% -CR (Zelle D101). 39. Auswahl der Combined Ratios (Zelle D103) Für die historischen Combined Ratios, die in den Blättern IV.6 bis IV.16 einzugeben sind, und die in die Schätzung der erwarteten CR im Prämienteil einfließen, besteht grundsätzlich die Wahlmöglichkeit, entweder "volle" Combined Ratios (also Schadenkostenquoten nach Abwicklung) oder Geschäftsjahresschadenquoten (d.h. CR's ohne Abwicklung) Seite 10 von 63

11 anzugeben (zur genauen Definition s. Anleitung zu Blättern IV.6 bis IV.16). Diese Wahl muss durchgängig (d.h. über alle Risikogruppen hinweg) getroffen werden. In der o.g. Zelle sollte angegeben werden, welche dieser beiden Alternativen gewählt wurde. Die in den Blättern IV.6 bis IV.16 einzutragenden historischen CR s werden neben der hier betrachteten Abschätzung des Prämienniveaus auch für die Ermittlung einer unternehmensindividuellen Schwankung der CR s im Rahmen der SCR-Berechnung für das Prämienrisiko (s. Anleitung zu Blatt II.8) verwendet. Aus konzeptioneller Sicht ist für diesen Zweck eine Verwendung von CR s ohne Abwicklung angemessener. Aus Praktikabilitätsgründen können jedoch auch "volle" CR's (wie im GDV- Modell) verwendet werden. In diesem Fall entfällt dann eine Betrachtung des nachfolgend beschriebenen "Reserveteils" (die entsprechenden Berechnungen werden in diesem Fall im Excel-Blatt schraffiert unterlegt). 40. Reserveteil (Zeile 101): Falls die CR s, die in die Schätzung des Prämienanteils einfließen, die Abwicklung nicht berücksichtigen, wird hier für die Schätzung des gesamten Gewinn/Verlusts aus dem versicherungstechnischen Geschäft zusätzlich ein Reserveteil betrachtet. Dieser schätzt den Anteil der freiwerdenden Risikomarge in den Rückstellungen ab. Hierfür wird zunächst pro Risikogruppe der Anteil α von Zahlungen, der im folgenden Jahr aus der Schadenrückstellung geleistet wird, benötigt. Dieser ist in den Blättern IV.6 bis IV.16 anzugeben (s.u.) und wird hier übernommen (Zellen D108 bis D118). Die freiwerdenden Anteile der Risikomarge in den einzelnen Zweigen werden dann als α-prozent der Gesamt-Risikomarge (in Zellen E108 bis E118, aus Blättern IV.6 bis IV.16 übernommen) geschätzt (Zellen F108 bis F118). 41. Berechnung des Gesamt-Gewinn/Verlustes (Zelle D 122) Dieser entspricht bei Verwendung voller CR s dem Prämienteil, und besteht ansonsten aus der Summe von Prämien- und Reserveteil. II.2 Übersicht zum MCR 42. Dieses Blatt enthält eine Übersicht über die Berechnung des MCR (Minimum Capital Requirement). Innerhalb von Solvabilität II soll das MCR eine Mindestkapitalanforderung und untere Schranke für das SCR darstellen. Im einzelnen wird das MCR für die Übergangsphase (s. Excel-Blatt II.3) sowie das MCR auf Basis des SCR angegeben bzw. berechnet. Ferner werden in diesem Blatt die Bedeckungsquoten für diese beiden Formen des MCR ermittelt. Bis auf die zusätzlichen Informationsangaben zu den Abwicklungskosten (s.u.) sind keine weiteren Eingaben auf diesem Blatt vorgesehen. 43. Einen Überblick zu den Prinzipien der Berechnung des SCR und des MCR gibt Anhang 4. MCR auf Basis des SCR 44. CEIOPS hat sich dafür ausgesprochen, dass das MCR nach einer Übergangsphase mittels einer einfachen faktorbasierten Formel ermittelt Seite 11 von 63

12 wird, die sich an die Konstruktion der SCR-Standardformel anlehnt und diese weiter vereinfacht. Dabei soll auch die Kalibration der Formel so angepasst werden, dass das MCR nach einem niedrigeren Konfidenzniveau ausgerichtet ist als das SCR. Das MCR nach der Übergangsphase kann daher als ein MCR auf Basis des SCR angesehen werden. 45. In QIS 2 wird die folgende Berechnungsmethode für das MCR nach der Übergangsphase getestet (vgl. [7.13ff]): die modulare Struktur der Formel für das SCR wird übernommen, jedoch ohne die Risikokategorie operationale Risiken die Anpassungen des Basis-SCR zum Gesamt-SCR ( K -Faktor, Gewinn/Verlust aus vt. Geschäft Nichtleben) entfallen für die einzelnen Teilrisiken wird das MCR jeweils in Höhe von 50% des Placeholder-SCR angesetzt, bis auf die folgenden Teilrisiken: o o Zinsänderungsrisiko: Hier wird für das MCR ein anderer Zinsschock angesetzt sowie die faktorbasierte Variante zugrunde gelegt (s. Blatt II.4) vt. Risiko Nichtleben: Hier wird für das MCR die gleiche Struktur wie für die Berechnung des Placeholder-SCR verwendet, jedoch werden die Formeln auf ein Konfidenzniveau von 90% umkalibriert; ferner wird auch kein Katastrophenrisiko betrachtet (s. Blatt II.9) 46. Die sich hieraus ergebenden MCR Werte für die einzelnen Teilrisiken sind im Excel-Blatt in den Zeilen 20 bis 36 zusammengefasst. Analog der Berechnung des Basis-SCR (s.o.) werden hieraus: die MCR Werte für die einzelnen Hauptrisikokategorien (Zeile 16) und der Gesamt-MCR Wert (Zeile 12, Spalte D) berechnet. Wie bereits beim Basis-SCR wird zur Ermessung der Bandbreite möglicher Diversifikationseffekte in Zeile 12 (Spalten E und F) zusätzlich die MCR-Werte, die sie sich unter Annahme einer Unabhängigkeit bzw. einer vollständigen Korreliertheit der einzelnen Risikokategorien ergeben würden, errechnet. MCR für die Übergangsphase 47. Das MCR für die Übergangsphase wird aus den Berechnungen in Blatt II.3 (s.u.) übernommen und ist in Zelle G12 angegeben. Vergleich der Bedeckungsquoten 48. In den Zeilen 6 und 7 des Blattes werden die Bedeckungsquoten für das MCR für die Übergangsphase bzw. für das MCR auf Basis des SCR ermittelt. Die Höhe der Eigenmittel wird hierbei analog zur Berechnung der Bedeckungsquote für das Placeholder-SCR der QIS-2-Bilanz entnommen. Additional information requested 49. In Zeile 39 des Excel-Blatts kann die Höhe der zusätzlichen Kosten angegeben werden, die sich im Falle der Abwicklung des Versicherungsunternehmens ergeben würden, vgl. Frage 42 des Fragebogens zur QIS 2. Beachten Sie bitte die niedrige Priorität dieser Berechnung. Seite 12 von 63

13 II.3 MCR für die Übergangsphase [ ] 50. Das MCR wird für eine Übergangsphase mit einer Formel berechnet werden, die auf den Solvency- I-Anforderungen basiert. Diese stützen sich für die Lebensversicherung teilweise auf die versicherungstechnischen Rückstellungen. Deren Bewertung ändert sich in Solvency II. Dies wird bei der Berechnung des MCR für die Übergangsphase in Blatt II.3 berücksichtigt. Schaden-/Unfall-, Kranken- sowie Rückversicherungsunternehmen brauchen diese Anpassungen nicht vorzunehmen und sollten nur die Sovabilitätsspanne gemäß Solvabilität I eintragen, siehe Nummer vt. Rückstellungen ohne fondsgeb. Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 3, Sp. 01, Z. 03 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 52. vt. Rückstellungen fondsgeb. Hier soll die Summe aus den Beträgen der Nw 701, S. 4, Sp. 01, Z. 18 und Nw 701, S. 4, Sp. 01, Z. 20 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo- Solvabilität) eingetragen werden. 53. vt. Rückstellungen fondsgeb. mit Anlagerisiko Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 4, Sp. 01, Z. 18 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 54. vt. Rückstellungen fondsgeb. ohne Anlagerisiko Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 4, Sp. 01, Z. 20 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 55. Risikokapital ohne fondsgeb. > 5 Jahre Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 3, Sp. 01, Z. 13 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 56. Risikokapital Todesfall < 3 Jahre Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 3, Sp. 01, Z. 15 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 57. Risikokapital Todesfall 3 < 5 Jahre Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 3, Sp. 01, Z. 14 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 58. Risikokapital fondsgeb. Todesfallrisiko Bei Lebensversicherungsverträgen ist von den auf Todesfall-Leistungen in der Nw 210, S. 1, Z. 21, Sp. 02 und Nw 211, S. 1, Z. 25, Sp. 03 sowie gemäß Teil I (1) Erstes Ergebnis im Formblatt 100 auf die Versicherungsart (gemäß Anlage 1 Abschnitt C BerVersV) entfallenden Beträgen auszugehen. 59. Sovency-I-Anforderung Zusatzvers. Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 4, Sp. 03, Z. 08 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 60. Solvency-I-Anforderung Krankenvers. Seite 13 von 63

14 An dieser Stelle ist kein Eintrag vorzunehmen. Die Berechnung gilt nur für die in Irland und im Vereinigten Königreich betriebene sogenannte Permanent health insurance. 61. netto Verwaltungsaufwand letztes GJ Hier soll der Betrag aus der Nw 701, S. 4, Sp. 01, Z. 26 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. 62. QIS-2-Rückstellungen ohne fondsgeb. Tragen Sie bitte an dieser Stelle die Beitragsüberträge und die Quantilsrückstellung ohne Überschußbeteiligung ein, die den in Nummer 51. beschriebenen Rückstellungen entsprechen. 63. QIS-2-Rückstellungen fondsgeb. Tragen Sie bitte an dieser Stelle die Beitragsüberträge und die Quantilsrückstellung ein, die den in Nummer 52. beschriebenen Rückstellungen entsprechen. 64. QIS-2-Rückstellungen Krankenvers. An dieser Stelle ist kein Eintrag vorzunehmen. Die Berechnung gilt nur für die in Irland und im Vereinigten Königreich betriebene sogenannte Permanent health insurance. 65. QIS-2-Rückstellungen Kapitalisierungsg. Falls Sie Kapitalisierungsgeschäfte betreiben, dann tragen Sie bitte an dieser Stelle die entsprechende Summe aus Beitragsüberträgen und Quantilsrückstellung ein. 66. QIS 2 Tontinengeschäfte Falls Sie das Tontinengeschäft betreiben, dann tragen Sie bitte an dieser Stelle den Marktwert der zugehörigen Kapitalanlagen ein. 67. Anpassungsfaktor 1 und 2 und Alternative Berechnungen Diese Berechnungen erfolgen automatisch. Sie bilden die Ergebnisse der in [ ] beschriebenen Berechnungsvorschriften ab. 68. MCR Übergangsphase Nichtleben Solvency I Anforderungen Hier soll von Schaden-/Unfall, Kranken- und Rückversicherungsunternehmen der Betrag aus der Nw 704, S. 5, Sp. 04, Z. 03 und/oder aus der Nw 705, S. 5, Sp. 04, Z. 03 aus dem Rundschreiben 4/2005 (VA) (Solo-Solvabilität) eingetragen werden. II.4 Marktrisiko [ ] 69. Das Marktrisiko beinhaltet alle Risiken, die sich aus Schwankungen von Preisen auf Kapitalmärkten ergeben. Das Marktrisiko wird in der QIS 2 in die folgenden Einzelrisiken unterteilt: Zinsänderungsrisiko, Seite 14 von 63

15 Aktienrisiko, Immobilienrisiko und Fremdwährungsrisiko. 70. In der QIS-2-Bilanz können diese Schwankungen sowohl den Wert der Kapitalanlagen als auch den Wert der vt. Rückstellungen, z.b. über die Diskontierung, verändern. 71. Je Risikoart werden in der QIS 2 zwei Modellierungen getestet, jeweils ein durations-/faktorbasierter und ein szenariobasierter Ansatz. Dabei nimmt die faktorbasierte Modellierung beim Aktien-, dem Immobilien-, sowie dem Fremdwährungsrisiko die Placeholder-Funktion ein, d. h. ihre Ergebnisse gehen in die Aggregation des Gesamt-SCR und in die Berechnung des MCR ein. Der szenariobasierten Ansatz übernimmt nur bei der Berechnung des SCR für das Zinsänderungsrisiko die Placeholder-Rolle, die Berechnung des MCR für das Zinsänderungsrisiko wird abweichen davon mit dem Durationsansatz vorgenommen. Zinsänderungsrisiko im Durationsansatz 72. Zur Quantifizierung des Zinsänderungsrisikos wird die Änderung des Marktwertes der festverzinslichen Kapitalanlagen und der Quantilsrückstellung und die daraus resultierende Veränderung der Eigenmittel bei einem vorgegebenen Zinsanstieg und Zinsrückgang betrachtet. Die Kapitalanforderung ergibt sich als der Verringerungsbetrag der Eigenmittel im ungünstigeren Zinsszenario. 73. Marktwert/Quantilsrückstellung Geben Sie hier bitte den Marktwert der festverzinslichen Kapitalanlagen und die Quantilsrückstellung an. 74. Die festverzinslichen Kapitalanlagen sollten dabei nicht die der fondsgebundenen Lebensversicherung zuzuordnenden Kapitalanlagen enthalten. Zur Definition der festverzinslichen Kapitalanlagen siehe auch Nummer Für die Quantilsrückstellungen sind die folgenden Rückstellungen zu summieren. Lebensversicherung (einschl. Krankenversicherung): die neubewertete Brutto-Deckungsrückstellung ohne zukünftige Überschußbeteiligung, Nichtlebensversicherung: die diskontierte Netto-Quantilsschadenrückstellung 1 Falls die Quantilsrückstellungen nicht vorliegen, sollten die mit der Auffanglösung berechneten Approximationen angegeben werden. 76. modifizierte Duration Geben Sie hier bitte eine Schätzung der modifizierten Duration der oben genannten festverzinslichen Kapitalanlagen und Quantilsrückstellungen an. 77. Die modifizierte Duration bemißt sich nach folgender Formel 1 Von der Einbeziehung der Prämienrückstellung in das Zinsänderungsrisiko wird in der QIS 2 aus Gründen der Praktikabilität abgesehen. Seite 15 von 63

16 D mod n t = 1 = n t Z t = 1 Z t t (1 + r ) t t (1 + r ) t 1 t, wobei Z t die Zahlung zum Zeitpunkt t und r t den zugehörigen risikoneutralen Zins bezeichnet. Ersatzweise kann auch mit einem laufzeitunabhängigen Zins (z.b. über das Durationsverfahren, vgl. Anhang 1 in Bew.vt.Verpfl.) gerechnet werden. Von Möglichkeiten, die Durationen im Rahmen der erforderlichen Genauigkeit zu schätzen, sollte Gebrauch gemacht werden. Bitte beachten Sie insbesondere, daß die modifizierte Duration eines Gesamtbestandes sich etwa als das mit den Rückstellungswerten gewichtetes Mittel der Durationen der Teilbestände ergibt. 78. Hinsichtlich der Quantilsrückstellungen kann die modifizierte Duration des zugrundeliegenden Erwartungswertes angegeben werden. Falls die Duration nicht berechnet werden kann z.b. für die Rückstellungen, die mit der Auffanglösung approximiert worden sind dann sollte sie grob geschätzt werden. Falls auch dies nicht möglich ist, können für Lebensversicherungsverpflichtungen folgende Werte aus dem GDV-Modell gewählt werden: Auffangwerte für modifizierte Durationen (in Jahren) Kapitallebensversicherung 12 Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht 17 Rentenversicherung ohne Kapitalwahlrecht 24 Berufsunfähigkeitsversicherungen 14 Risikolebensversicherungen 8 Krankenversicherungen 20 Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr 11 Bitte beachten Sie, daß die unternehmensindividuellen Werte im Einzelfall erheblich von diesen pauschalen Auffangwerten abweichen können. 79. Falls für Nichtlebensversicherungsverpflichtungen eine unternehmensindividuelle Schätzung der Duration nicht möglich ist, können folgende Werte aus dem GDV-Modell gewählt werden: Auffangwerte für modifizierte Durationen (in Jahren) sonstige Kraft; Feuer+Sach (außer Industrie Sach und TV); 0,5 Beistand; sonstige Versicherung Unfall+Kranken; Transport+Luftfahrt; Feuer+Sach (nur 2 Industrie Sach und TV); Kredit+Kaution; Rechtsschutz KH; Haftpflicht; Rückversicherung 4 Bitte beachten Sie, daß die unternehmensindividuellen Werte im Einzelfall erheblich von diesen pauschalen Auffangwerten abweichen können. 80. verwendeter Durationsansatz Seite 16 von 63

17 In der QIS 2 kann der Durationsansatz auf zwei Weisen durchgeführt werden: indem die Zahlungsströme in fünf Durationsklassen unterteilt und jede Klasse durationsabhängig gestreßt werden (Auswahl: fünf Durationsklassen [5.46]) oder indem die Gesamtheit der Zahlungsströme einer einheitlichen Zinsveränderung ausgesetzt wird (Auswahl: eine Durationsklasse [5.47]). In der Auswahlliste ist derjenige Ansatz zu wählen, der den unternehmensindividuellen Möglichkeiten entspricht. (In der Konsultation des Testprogramms hat sich die zweite Vorgehensweise als praktikabler erwiesen.) In den folgenden Abschnitten wird die Durchführung der beiden Ansätze beschrieben. 81. Für die Bewertung des Zinsänderungsrisiko sind folgende Durationsklassen vorgegeben: Duration t (Jahre) 1-3 >3-6 >6-12 >12-18 >18 relativer Anstieg s up (t) +75% +50% +40% +35% +30% relativer Fall s down (t) -40% -35% -30% -25% -20% 82. Der getrennte Durationsansatz für fünf Durationsklassen erfordert eine Einteilung der festverzinslichen Titel und der Zahlungsströme der vt. Verpflichtungen in die fünf Durationsklassen, d.h. MW FI = MW MW 5 (Marktwerte der festverzinslichen Titel), wobei z.b. MW 1 die festverzinslichen Titel umfaßt, deren Duration kleiner als drei Jahre ist, 2 Z = Z Z 5 (Zahlungsstromvektoren der vt. Verpflichtungen), wobei z.b. Z 1 alle Zahlungen enthält, die in den drei Jahren ab Stichtag erwartet werden. Zudem sind für die einzelnen Klassen von Wertpapieren bzw. Zahlungsströmen die Durationen zu bestimmen. 83. Die Wertänderung der festverzinslichen Titel und die Änderung der Quantilsrückstellung kann dann wie folgt berechnet werden: Marktwertveränderung festverz. Titel: 5 mod b MW = r s D MW, FI b b= 1 b b Änderung der vt. Rückstellungen: 5 mod Q( Z) Rst = rb sb Db E( Zb), E( Z) b= 1 wobei r b = risikoneutraler Zins passend zur Duration der festverzinslichen 2 Eine Aufteilung der Zahlungen eines Wertpapieres auf einzelnen Durationsklassen ist also nicht erforderlich; es wird immer das Wertpapier als Gesamtheit zugeordnet. Bitte beachten Sie, daß bei den vt. Verpflichtungen anders vorgegangen wird. Seite 17 von 63

18 Titel bzw. der Zahlungsströme aus Klasse b (D.h. wenn die Duration des Zahlungsstroms 10 Jahre beträgt, dann ist zu dieser Laufzeit der Zins aus der Zinsstrukturkurve zu wählen.) 3 s b mod D b MW b E(Z b ) Q(Z) E(Z) = relativer Zinsanstieg/-rückgang in der b-ten Klasse aus obiger Tabelle, = modifizierte Duration der festverzinslichen Titel bzw. der Zahlungsströme in der b-ten Durationsklasse, = Marktwert der festverzinslichen Wertpapiere in der b-ten Durationsklasse, = Erwartungswertrückstellung zu den Zahlungsströmen aus der Durationsklasse b, = Quantilsrückstellung zu der Gesamtheit der Zahlungsströme, = Erwartungswertrückstellung zu der Gesamtheit der Zahlungsströme. 84. Falls eine Einteilung festverzinslichen Titel oder der Zahlungsströme in die fünf Durationsklassen nicht vorgenommen werden, kann die Wertänderung der festverzinslichen Titel und Quantilsrückstellungen wie folgt bestimmt werden: Marktwertveränderung festverz. Titel: MW FI = r FI s FI D mod FI MW FI, mod R Veränderung vt. Rückstellungen: Rst = r s D Q( Z), wobei R R r FI/R = Zinsrate passend zur Duration der Gesamtheit der festverzinslichen Titel bzw. der Quantilsrückstellung (D.h. wenn die Duration des Quantilsrückstellung 10 Jahre beträgt, dann ist zu dieser Laufzeit der Zins aus der Zinsstrukturkurve zu wählen.) s FI/R = relativer Zinsanstieg/-fall aus der Tabelle in Nummer 81, passend gewählt zur Duration der Gesamtheit der festverzinslichen Titel bzw. der Quantilsrückstellung, D FI/R mod MW FI Q(Z) = modifizierte Duration der Gesamtheit der festverzinslichen Titel bzw. der Quantilsrückstellung, = Marktwert der Gesamtheit der festverzinslichen Titel, = Quantilsrückstellung. 3 Bei nicht ganzzahligen Durationen kann gerundet oder der risikoneutrale Zins durch Interpolation bestimmt werden. Seite 18 von 63

19 85. In der Nichtlebensversicherung sind jeweils die Nettorückstellungen einzusetzen. Da in der Regel nur die Bruttozahlungsströme bekannt sind, kann davon ausgegangen werden, daß die Nettozahlungen sich aus den Bruttozahlungen durch Kürzung jedes Zahlungsbetrags mit dem Verhältnis HGB-Nettorückstellung/HBG-Bruttorückstellung (vgl. Nummer 116 in Bew.vt.Verpfl.) ergibt. 86. Veränderung festverzinsliche Titel/vt. Rückstellungen Hier sind die nach dem Durationsansatz berechneten Veränderungen der festverzinslichen Wertpapiere und Quantilsrückstellungen bei Zinsanstieg (s up ) und Zinsrückgang (s down ) einzutragen. Das SCR für das Zinsänderungsrisiko berechnet sich nach folgender Formel: SCR = max Rst MW Rst MWFI FI Zinsanstieg Zinsrückgang In der Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung ist die Anwendung des Durationsansatzes in der Regel oftmals nicht sinnvoll, da die Zahlungsströme sich bei starken Zinsänderungen aufgrund der Beitragsanpassung ändern können. Dies sollte das bei der Interpretation der Ergebnisse beachtet werden. Zinsänderungsrisiko im Szenarioansatz 88. Veränderung festverzinsliche Titel/vt. Rückstellungen Hier sind die Auswirkungen der in [5.49] beschriebenen Szenarios einzutragen, also die Änderung Marktwerte der festverzinslichen Titel und der Quantilsrückstellungen unter der Annahme der in Nummer 81 angegebenen Veränderungen in der Zinsstruktur (Multiplikation der Zinsstrukturkurve mit den der jeweiligen Laufzeit entsprechenden Faktoren (1 + s up ) und (1 + s down )). 89. Bei den festverzinslichen Kapitalanlagen können Absicherungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Falls der Marktwert der Kapitalanlagen mit einem festen Zinssatz berechnet worden ist, kann ersatzweise auch nur dieser Zinssatz geschockt werden. 90. Um die Veränderung der Quantilsrückstellungen zu quantifizieren, genügt es, die Veränderung der Erwartungswertrückstellungen zu berechnen und deren proportionale Veränderung auf die Quantilsrückstellung zu übertragen. 91. In der Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung können Teilnehmer, die die Rückstellung durch Neudiskontierung der Alterungsrückstellung approximieren oder die Auffanglösung nutzen, die Rückstellung nach Zinsrückgang ähnlich wie im GDV-Modell beschrieben berechnen: Rst. nach Zinsrückgang = 4 t = 0 (1 + (1 + s 1 down ( t)) r ) t t ( K t Pt ) + (1 + (1 + s 1 down (20)) r 5 20) DR alt 5 wobei Seite 19 von 63

20 r t K t = Zins zur Laufzeit t aus der Zinsstrukturkurve, = abgegrenzte Zahlungen für Versicherungsfälle für den betrachteten Bestand t Jahre nach Stichtag, P t = Nettoprämien für den Bestand t Jahre nach Stichtag, alt DR 5 = 5 t (1 + r 20 ) ( DR0 (1 + r ) ( )) 0 t 4 t Kt Pt, wobei DR 0 die neudiskontierte Alterungsrückstellung bzw. die Rückstellung aus der Auffanglösung ist. Weitere Hinweise zu dieser Berechnung enthält Anlage 9 der Dokumentation zum GDV-Modell. Ein Zinsanstiegsrisiko braucht in diesem Fall nicht betrachtet zu werden. 92. Für Krankenversicherungsverpflichtungen, die mit Hilfe von Bilanzprojektionen bewertet worden sind, sollte eine Neuberechnung der Erwartungswertrückstellung vorgenommen werden, vgl. Nummer 90. Zinsänderungsrisiko im MCR 93. Veränderung festverzinsliche Titel/vt. Rückstellungen Die Berechnungen für das MCR (Minimum Capital Requirement) sind in analoger Weise zu den oben beschriebenen Berechnungen für das SCR durchzuführen. Statt des oben angegebenen Zinsstreßszenarios sind jedoch die folgenden Zinsänderungen anzunehmen: Laufzeit t (Jahre) 1-3 >3-6 >6-12 >12-18 >18 Relativer Anstieg s up (t) +30% +25% +20% +15% +15% relative Fall s down (t) -25% -20% -15% -10% -10% und die Berechnungen sind mit dem ab Nummer 84 beschriebenen Ansatz durchzuführen. Aktienrisiko im faktorbasierten Ansatz 94. Marktwert Aktien (ohne fondsgeb. LV) und Beteiligungen Hier ist der Marktwert der Aktien und Beteiligungen (siehe Nummern 213 und 215 für Definitionen) einzutragen. Kapitalanlagen der fondsgebundenen Lebensversicherung sind dabei nicht zu berücksichtigen. In Spalte D der Tabelle ist der Marktwert zum Stichtag anzugeben, in Spalte E nach einem angenommenen Kursverfall von 40%. Dabei können auch die Auswirkungen von Derivaten und Short-Positionen berücksichtigt werden, indem die Wertveränderung des jeweiligen Finanzinstruments bei einem Verfall der Aktienkurse um 40% angerechnet wird. Eventuelle anlagepolitischen Maßnahmen des Managements sowie aktive Trading-Strategien sind außer Acht zu lassen. Seite 20 von 63

21 Aktienrisiko im szenariobasierten Ansatz 95. NAV 4 Hier ist das Ergebnis des in [5.54] beschriebenen Szenarios einzutragen, also die Änderung der Differenz Marktwert der Kapitalanlagen abzüglich Quantilsrückstellungen unter der Annahme eines Aktienkursrückgangs in Höhe von 40%. Dabei sollte bereits vorhandenes Hedging berücksichtigt werden. 96. Das Szenario wird in der Regel keine Auswirkungen auf die vt. Rückstellungen (ausgenommen fondsgebundene Lebensversicherung) bewirken. In diesem Fall ergibt sich kein anderes Ergebnis für das SCR als im faktorbasierten Ansatz. Immobilienrisiko im faktorbasierten Ansatz 97. Marktwert der Immobilien Hier ist der Marktwert aller Grundstücke und Immobilien im Kapitalanlagebestand anzugeben, bei denen das Anlagerisiko nicht von den Versicherungsnehmern getragen wird, vgl. Nummer 212. Die Kapitalanforderung berechnet sich dann wie in [5.59] beschrieben durch Multiplikation mit 20%. Immobilienrisiko im szenariobasierten Ansatz 98. NAV Hier ist das Ergebnis des in [5.60] beschriebenen Szenarios einzutragen, also die Änderung der Differenz Marktwert der Kapitalanlagen abzüglich Quantilsrückstellungen unter der Annahme eines Wertrückganges der Grundstücke und Immobilien in Höhe von 20%. Dabei sollte bereits vorhandenes Hedging berücksichtigt werden. 99. Das Szenario wird in der Regel keine Auswirkungen auf die vt. Rückstellungen (ausgenommen fondsgebundene Lebensversicherung) bewirken. Falls kein Hedging besteht, ergibt sich dann kein anderes Ergebnis für das SCR als im faktorbasierten Ansatz. Währungsrisiko im faktorbasierten Ansatz 100. Marktwert der nicht kongruent bedeckten Kapitalanlagen Je fremde Währung sind die nicht durch vt. Rückstellungen in gleicher Wählung bedeckten festverzinslichen Kapitalanlagen und Immobilien zu bestimmen. Diese Differenzen sind über alle fremden Währungen aufzusummieren und hier einzutragen. 4 NAV steht für Net asset value: dies entspricht den Eigenmitteln der QIS-2-Bilanz. Gefragt ist also die Veränderung der Eigenmittel unter dem angegebenen Szenario. In der QIS 2 werden dabei nur Veränderungen der Kapitalanlagen und der Quantilsrückstellungen berücksichtigt. Seite 21 von 63

22 Währungsrisiko im szenariobasierten Ansatz 101. NAV Hier ist das Ergebnis des in [5.66] beschriebenen Szenarios einzutragen, also die Änderung der Different Marktwert der Kapitalanlagen abzüglich Quantilsrückstellungen unter der Annahme einer 25%-igen Wertänderung aller fremden Währungen gegenüber dem Euro. Es ist sowohl ein Wertanstieg als auch ein Wertrückgang zu betrachten. Bereits vorhandenes Hedging ist dabei zu berücksichtigen und das Maximum der beiden Szenarien anzugeben Für Fremdwährungsaktien sollte dabei keine Wertveränderung unterstellt zu werden Schätzung gemäß internem Modell Sofern vorhanden, ist hier der mit Hilfe eines internen Modells ermittelte Solvenzkapitalbedarf für das Marktrisiko anzugeben. Additional information requested In diesem Abschnitt des Blattes können zusätzliche Angaben zu den Marktrisiken gemacht werden (vgl. Fragen 32 bis 34 des Fragebogens zur QIS 2). Bitte beachten Sie die niedrige Priorität dieser Angaben. II.5 Kreditrisiko [ ] 104. Das Kreditrisiko ist das Risiko, daß die Bonität der Schuldner des Versicherers sich verschlechtert und der Wert der zugehörigen Aktiva dadurch abnimmt oder vollständig verloren geht Das Blatt zerfällt in zwei Abschnitte. Im ersten Abschnitt wird das SCR- Modul für das Kreditrisiko berechnet, im zweiten Abschnitt können optionale Angaben zu den Aktiva gemacht werden, die unter Kreditrisiko stehen. Kreditrisiko-SCR 106. Exposure Zur Berechnung des Kreditrisiko-SCR müssen die unter Risiko stehenden Aktiva des Versicherers nach ihrem Kreditrating klassifiziert werden. Unter Exposure ist der Marktwert der jeweiligen Aktiva einzutragen Zu den unter Kreditrisiko stehenden Aktiva gehören insbesondere die festverzinslichen Kapitalanlagen und die Forderungen gegenüber den Rückversicherern. Soweit die Risiken durch Collaterals oder andere Sicherheiten gedeckt sind, müssen sie nicht einbezogen werden. Dazu gehören zum Beispiel Policendarlehen und Forderungen gegenüber Rückversicherern, zu denen Bar-Depots gestellt worden sind. Hypothekenforderung sind nur 5 Bitte ignorieren Sie den Abschnitt [5.71] der Technical Specification. Er bezieht sich auf eine Vorversion des Dokuments und ist von CEIOPS versehentlich nicht entfernt worden. Seite 22 von 63

23 dann im Exposure zu berücksichtigen, wenn sie unter Berücksichtigung der Absicherung geratet sind (vgl. Nummer 116f) Für den Marktwert der Forderungen an die Rückversicherer kann approximativ folgende Summe aus den Anteilen der Rückversicherer angesetzt werden: Abrechnungsforderungen, Beitragsüberträge bzw. QIS-2-Prämienrückstellungen, QIS-2-Deckungsrückstellungen, Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle bzw. QIS- 2-Schadenrückstellungen, RfB und sonstige Rückstellungen. Soweit vorhanden sind die Anteile an den Quantilsrückstellungen anzusetzen. Rückversicherungsdepots und Letters of credit können abgezogen werden Ratings der folgenden Agenturen können benutzt werden: Standard & Poor s, Moody s, Fitch. Eigene Schätzungen für ein vergleichbares Rating können ebenfalls verwendet werden. Eine Zuordnung der Ratingbezeichnungen dieser Agenturen zu den Ratingklassen I bis VII enthält die folgende Tabelle. CEIOPS- Standard & Poor s Moody s Fitch Ratingklasse I AAA Aaa AAA II AA Aa AA III A A A IV BBB Baa BBB V BB Ba BB VI B B B VII CCC or lower Caa or lower CCC 110. Die Aktiva sollten möglichst nach den zum Stichtag geltenden Ratings klassifiziert werden. Falls diese historischen Ratings nicht vorliegen, können auch aktuelle verwendet werden Aktiva, für die Ihnen keine Ratings bekannt sind und für die die Schätzung eines vergleichbaren Ratings nicht möglich ist, sind in die Klasse VIII einzuordnen. Exposures zu Rückversicherern ohne Rating sind getrennt davon zu berichten. Für sie wird zudem zwischen Rückversicherern unter der Aufsicht eines Staates des Europäischen Wirtschaftsraums und anderen Rückversicherern unterschieden Falls mehrere Ratings zu einem Schuldner bekannt sind, sollte das zweitbeste Rating verwendet werden Duration Hier ist die Duration der Aktiva der jeweiligen Ratingklasse anzugeben. Falls die Duration einer Klasse über fünf Jahren liegt, ist sie mit fünf Jahren anzugeben. 7 6 Dies entspricht dem Vorgehen der Banken unter Basel II. Seite 23 von 63

24 114. In [5.69] der Technical Specification wird die Angabe von effektiven Durationen empfohlen. 8 Daneben ist auch die Verwendung der modifizierten Duration oder eines vergleichbaren Durationsbegriffes möglich. Falls keine Durationsangaben vorhanden sind, kann der Wert für eine Durationsklasse auch auf fünf Jahre gesetzt werden Zu den Forderungen an die Rückversicherer sollte die erwartete Duration der zugrundeliegenden Zahlungsströme angesetzt werden. Auch in diesem Fall kann ersatzweise eine Duration von fünf Jahren gewählt werden Risiko aus Absicherung (Hypotheken) Laut Abschnitt [5.74] der Technical Specification können Kreditrisikominderungstechniken in der Standardformel berücksichtigt werden. Wenn die Absicherung in Form von Vermögensgegenständen erfolgt, die möglichen Wertschwankungen unterliegen, wie z.b. durch Wertpapiere oder Immobilien, dann soll dieses Risiko in gleicher Weise wie das Marktrisiko bewertet werden. Zur Vereinfachung wird in der QIS 2 nur die Absicherung von Hypothekendarlehen berücksichtigt. 10 Dabei wird auf die entsprechende Modellierung des GDV-Modells zurückgegriffen Falls das Kreditrisiko der Hypothekenforderung unter Berücksichtigung der Absicherung geratet ist, ist der Marktwert der Forderung in das Exposure einzubeziehen (siehe Nummer 106). Ansonsten sollte die Forderung im Exposure nicht berücksichtigt werden und statt dessen das Kreditrisiko wie folgt bestimmt werden Risiko aus Absicherung = RF RDur MV, wobei i RF i = Risikofaktor der Hypothek, siehe Nummer 119. i i RDur i = Duration der Hypothek, wobei Werte über fünf Jahren auf fünf Jahre gesetzt werden. Falls Durationsschätzungen nicht vorliegen, kann ersatzweise der Wert fünf Jahre gewählt werden. i MV i = Marktwert der Hypothekenforderung 119. Um den Risikofaktor zu ermitteln, werden Hypotheken in sog. 1a- Hypotheken und restliche Hypotheken unterteilt. Bei 1a-Hypotheken handelt es sich um Darlehen, bei denen das Versicherungsunternehmen 7 Die Berücksichtigung der Duration stellt einen Kompromiß zwischen einer Messung der Wertveränderung eines Aktivums durch Verschlechterung der Bonität des Schuldners und dem Ausfallrisiko des Schuldners dar. Erstere Komponente hängt von der Duration ab, letztere nicht. 8 Effektive Duration wird im Bondmarkt als Kurzform für erste Ableitung bzgl. Parallelverschiebung der Zinsstruktur unter Berücksichtigung eingebetteter Optionen verwendet. 9 Es ergeben sich dann die Risikofaktoren aus der Modellierung des Kreditrisikos im GDV-Modell. 10 Um weitere Absicherungen zu berücksichtigen hätte bspw. wie folgt vorgegangen werden können: das Risiko der Absicherung ergibt sich als Produkt aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners und dem Marktrisiko-SCR der Absicherung. Davon wird in der QIS 2 aber kein Gebrauch gemacht. Seite 24 von 63

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