Universal Search. `ljv^k. Whitepaper. Autor Peter Resele Datum 29. März 2010 Status Public

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1 Universal Whitepaper Autor Peter Resele Datum 29. März 2010 Status Public `ljv^k=gmbh Karolingerstrasse 34a Gilching Germany t f

2 Universal Die Benutzer sollen alle Medien (Artikel, Bilder, Texte, Seiten, Archiv, systeme) in einer einzigen Suche finden, in einem einzigen Userinterface. Das ist das Ziel von Universal - und auch das Ziel einiger anderer Systeme und Ansätze, die heute am Markt sind. Das vorliegende Whitepaper zeigt die Unterschiede der verschiedenen Strategien für diese Gesamtsuche (die verschiedenen, bekannten Herstellern entsprechen), deren Vor- und Nachteile und schließlich die einzigartige Lösung durch COMYAN Universal. Lösungsansätze am Markt Ansatz 1: All-in-One Wir nennen die erste Strategie All-in-One, denn sie ist nicht mehr oder weniger als das: Der Versuch, alles in einem einzigen System von einem einzigen Hersteller zu machen - (Zeitung/Magazine),, Archiv, eventuell auch noch TV und Radio. Das System muss daher alle Funktionen - inklusive Planung und Produktion - beinhalten, und alle werden in einer einzigen bank (aus Performance-Gründen manchmal auch zwei) gespeichert. Archiv -Redaktionssystem -Redaktionssystem Archiv, Planung, Produktion,... Ansatz 1: All-in-one `ljv^k Universal

3 Vorteile Die Vorteile liegen auf der Hand: Dadurch, dass alle in einer einzigen bank sind, können sie auch gemeinsam indexiert und gemeinsam durchsucht werden. Ein All-in-One System erfüllt die Anforderung sozusagen a priori. Nachteile Die Nachteile entstehen hauptsächlich dadurch, dass das System inflexibel wird - alles stammt von einem Hersteller, der die Herausforderung meistern soll, in allen Disziplinen der Beste zu sein. Ähnlich wie mit Allin-One Kopierer/Fax/Scanner/Druckern ist das sehr schwer möglich. Im konkreten Fall kommt erschwerend dazu, dass -Publishing, -Publishing und TV-Produktion jedes für sich extrem komplexe Aufgaben sind, die sich außerdem sehr rasch entwickeln und verändern. Die Hersteller der besten Werkzeuge dafür sind daher naturgemäß stark spezialisiert, und es kommen jedes Jahr neue Werkzeuge und Hersteller auf den Markt. Alle weiteren Ansätze im Markt gehen daher von einer heterogenen Systemlandschaft aus, d.h. es gibt verschiedene, spezialisierte Systeme verschiedener Hersteller. Ansatz 2: Fremdindexierung Wir nennen den zweiten Ansatz Fremdindexierung, weil er auf der Idee einer fremden Suchmaschine (kann auch Teil z.b. des -CMS sein) beruht, welche die der verschiedenen Systeme mit indexiert (d.h. zum Zeitpunkt der Entstehung abgreift und in den Index aufnimmt). Vorteile Der offensichtliche Vorteil ist, dass auch hier eine echte Suche über alles möglich ist, d.h. alle finden sich in dem gemeinsamen Index wieder. Außerdem können verwandte Dokumente auf diese Weise identifiziert und angezeigt werden. Nachteile Die Probleme sind nicht sofort offensichtlich. Der entscheidende Nachteil ist jedoch, dass das System nicht im Besitz der indexierten ist, und von diesen üblicherweise nur eine minimale Repräsentation (zu Indexierungszwecken, meist reiner Text) bekommt. Rich Media Darstellungen wie epaper-seiten, ausgeschnittene Artikel-Previews und erweiterte Metadaten sind nur im jeweiligen System selbst vorhanden und nicht im fremden Index. Außerdem sind komplexe Verknüpfungen von Objekten nur in der eigenen bank möglich und nicht innerhalb der fremde Suchmaschine. Auffällig ist auch, dass diese Systeme meist nicht vom Archiv ausgehen - das im Besitz von bei weitem der größten Menge an ist. Das heißt, ein datenmäßig kleines System (das CMS, oder eine fremde Suchmaschine) versucht, ein viel größeres System (das Archiv) zu indexieren. `ljv^k Universal

4 "CMS" "CMS" Archiv "Archiv" Ansatz 2: Fremdindexierung (hier mit dem -CMS als indexierendem System) Ansatz 3: Federated Systeme mit dieser Strategie delegieren ( federate ) die Suche an die verschiedenen anderen Systeme. Die Resultatslisten werden anschließend eingesammelt und unter einem gemeinsamen Userinterface dargestellt. Vorteile Hauptvorteil dieses Ansatzes ist die einfache Implementierung. Es lassen sich fast alle Systeme (eingeschränkt sogar Internet-Suchmaschinen) in eine Federated Oberfläche einbinden. Nachteile Diesem Vorteil stehen jedoch große Nachteile gegenüber: Die Koppelung ist sehr lose, und aufgrund der verschiedenen Indizes sind keinerlei Verknüpfungen zwischen den Objekten verschiedener Quellen möglich - weder in der Suche noch in der Pflege der Metadaten. Die Darstellung ist notgedrungen minimal (kein reichhaltiges Userinterface möglich) und auch die Features der verschiedenen - s müssen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beschränkt werden. `ljv^k Universal

5 Federated Application "CMS" "CMS" Archiv "Archiv" Ansatz 3: Federated Insgesamt ist Federated damit eher eine gute Ergänzungsstrategie, mit der man Quellen einbinden kann, auf die man selbst definitiv keine anderen Zugriffsmöglichkeiten hat (z.b. Flickr oder YouTube). `ljv^k Universal Wir von COMYAN haben uns die verschiedenen Ansätze im Markt genau angesehen, die Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen und am Schluss die Frage gestellt: Wie kann man das grundsätzlich besser machen? Klar war schnell, dass wir nie an einen all in one Ansatz geglaubt haben, sowohl aufgrund der fehlenden Möglichkeiten als auch aus echter Überzeugung. Die Technologien entwickeln sich zu rasch (speziell im Bereich der digitalen Formate), als das ein Hersteller immer die besten Lösungen für alles (,, ereader, TV, Radio) anbieten kann. Auch strategisch ist die Abhängigkeit von einem Hersteller für einen Verlag nicht anzuraten, und Offenheit und Integration eines der wichtigsten Ziele für jedes IT-System. `ljv^k Universal

6 Klar war auch, dass Federated (Ansatz 3) eine gute Ergänzungsstrategie für echte Fremdquellen ist - solche, die nur über das Internet erreichbar sind wie Flickr oder Google, potentiell auch fremde Zeitungsdatenbanken. Gleichzeitig ist es aber viel zu lose für die, die dem Verlag gehören und über die er die Kontrolle hat. Zentral in der Überlegung war aber, dass eine gemeinsame Indexierung (Ansatz 2) für alle verlagseigenen Inhalte absolut wichtig ist, denn nur so lassen sich statistische Algorithmen und neue Technologien wie Semantik überhaupt realisieren und nutzen. Was dem Ansatz 2 aber fehlt, ist die gemeinsame bank. Erst sie ermöglicht komplexe Verknüpfungen, Rich-Media-Darstellungen, erweiterte Metadaten und ist auch für unser Schwesterprojekt Media Mining die Voraussetzung. COMYAN Media Base COMYAN verfügt mit der COMYAN Media Base glücklicherweise bereits über eine leistungsfähige und hoch skalierbare bank, in der in der Praxis zig Millionen Objekte verwaltet werden - um Größenordnungen mehr als in den meisten systemen ( CMS ). Diese Objekte sind eigene Objekte, mit allen reichhaltigen Verknüpfungen, Metadaten, Darstellungsformen und den dazugehörigen Userinterfaces (wie z.b. die epaper-seitendarstellung). Ebenso verfügt COMYAN bereits über eine leistungsfähige - (demnächst sogar mehrere), hat also ausgezeichnete Startbedingungen für diese Rolle. Mit dieser Suchmaschine kann jetzt auch über alle Objekte gemeinsam gesucht werden und sie werden in einer einzigen Trefferliste angezeigt: Universal Trefferliste mit Video, Seiten, Artikeln, Agenturmeldungen, Bildern,... `ljv^k Universal

7 Integration mit systemen Was zusätzlich noch gebraucht wird, ist die Integration mit den systemen, d.h. die aktuellen, in Arbeit befindlichen Artikel von und die -Artikel. Hier haben wir einen neuen Ansatz entwickelt, der die Vorteile der gemeinsamen bank und gemeinsamen Indexierung mit der Möglichkeit verbindet, für jede Aufgabe das jeweils beste System vom besten Hersteller einzusetzen: Durch Live-Spiegelung der plus Indexierung in dem gemeinsamen Index bleiben die systeme im Besitz ihrer, das Media-Asset-Management System erhält aber in Echtzeit eine (readonly) Kopie aller entstehenden Inhalte. Diese Inhalte werden mit einer oder mehreren Suchmaschinen gemeinsam indexiert, können mit gemeinsamen Metadaten angereichert werden und auch untereinander verknüpft werden. Soll ein Objekt bearbeitet werden, so kann das ursprüngliche System (ystem) direkt aufgerufen werden, beispielsweise der Editor zu einem Artikel. Durch das Vorhandensein von unique IDs und Einsprungsmöglichkeiten (URLs) ist das heute immer häufiger möglich. "CMS" "CMS" Größe der bereiche (Beispiel).: : Objekte : Objekte MAM: 20+ Mio Objekte Spiegelung Spiegelung `ljv^k jéçá~= póëíéã (s) (s) Archiv RSS Feeds Content Backbone (Media Asset Management) external Systems (Google & Co, federated) external Systems (importiert) COMYAN Universal `ljv^k Universal

8 Zusammenfassung: 1. Die Universal Architektur verbindet die Vorteile einer gemeinsamen Indexierung und gemeinsamen bank für alle Inhalte mit den Vorteilen der jeweils besten und leistungsfähigsten ystems für jeden Zweck (Zeitungsproduktion, Web Content Management, Videoproduktion,...). 2. Sie ermöglicht es allen beteiligten Systemen und Mitarbeitern, alle Inhalte im Verlag (Bilder, Grafiken, Texte, Videos,...) in einer einzigen Suche zu finden ( Suche über alles ) 3. Sie ermöglicht die stabile Verknüpfung von Inhalten verschiedener Systeme (Links) sowie die gemeinsame Verwaltung zusätzlicher Metadaten, Entities, inhaltlicher Erschließung und Rechteverwaltung. 4. Sie ermöglicht, die mit verschiedenen -s (klassische Volltextsuche, semantische Suche, Bildähnlichkeits-Suche,...) parallel zu indexieren und Indizes jederzeit neu aufzubauen. 5. Sie ermöglichst es, neue systeme (Zeitung, Magazine,, ereader, TV, Radio) schnell zu integrieren und macht den Verlag unabhängiger von einzelnen Systemherstellern. 6. Sie reduziert den Aufwand für die Entwicklung und Pflege von Schnittstellen. 7. Sie ermöglicht den einfachen Austausch aller Inhalte zwischen den Systemen. 8. Sie ermöglicht die gemeinsame Archivierung in einem einheitlichen Format in einer einzigen bank. 9. Sie ermöglichst es, alle Inhalte (unabhängig vom system) in einheitlichen Formate gemeinsam nach außen zu liefern (Syndication). `ljv^k Universal

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