Energieeffiziente Quartiersversorgung mit KWK

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1 Fachtagung am Mai 2015 in Hamburg Energieeffiziente Quartiersversorgung mit KWK Medienpartner

2 Worum geht es? Die energetische Optimierung des Gebäudebestandes ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende und eine erhebliche Herausforderung. Zu den vordringlichen Aufgaben gehört die Sanierung bereits bestehender Gebäude und Quartiere. Neben der Senkung des Energieverbrauchs gilt es hier, erneuerbare Energie stärker zu nutzen, die Energieeffizienz zu steigern und Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen zu verwenden. Effiziente Wärmeerzeugung auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplung bildet häufig die Grundlage für wirtschaftliche tragfähige Gesamtkonzepte. Neben einer Versorgung mit Nahwärme kann das Angebot einer Quartiersstromversorgung den Einsatz von KWK besonders attraktiv machen. Durch den Zusammenschluss mehrerer Gebäude in einem engen räumlichen Zusammenhang lassen sich mitunter wichtige Synergien erschließen. Dafür müssen Konzepte entwickelt werden, die die jeweiligen Rahmenbedingungen berücksichtigen: von der Art der Bebauung über die Nutzung bis hin zu den verfügbaren Energieträgern. Dezentrale KWK-Anlagen können angeschlossene Nachbargebäude kostengünstig mitversorgen. Neben der insgesamt größeren Wärmeabnahme wirkt sich die Diversifizierung der Nutzer in Mischbebauungen positiv auf die Abnahmestruktur aus. In vielen Kommunen stehen Energie- oder Klimaschutzmanager vor der Aufgabe, die Prozesse zu koordinieren und energiepolitischen Beschlüsse in die Praxis umzusetzen. Dazu zählt die Erstellung von integrierten Quartierskonzepten und deren Umsetzung. Die KfW-Bankengruppe hat dazu seit mehreren Jahren gesonderte Förderprogramme aufgelegt, um die Finanzierung von Infrastruktur- maßnahmen der energetischen Stadtsanierung zu ermöglichen. Damit unterstützt erstmalig ein bundesweites Programm zur Förderung von Energieeffizienz auch die Ebene des Quartiers und damit die städtebaulichen und stadtstrukturellen Zusammenhänge. Einige Kommunen haben bereits eine Vorreiterrolle eingenommen und wichtige Erfahrungen gesammelt. Welche Ansätze und Strategien sind bei energetischen Quartierssanierungen erfolgsversprechend? Wie können unterschiedliche Eigentümer und Nutzer zu einer Beteiligung gewonnen werden? Welchen Beitrag kann der Einsatz von KWK leisten und welche Bedeutung kommt einer eigenen Direktstromvermarktung in Quartieren zu? Welche Betreibermodelle sind erfolgsversprechend und wie kann die Zusammenarbeit mit den zuständigen Energieversorgern gestaltet werden? Wie können die Finanzierungsmöglichkeiten für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen optimal genutzt werden? Der Workshop zeigt die Möglichkeiten und Chancen aber auch die bestehenden Hemmnisse bei der energetischen Quartiersversorgung mit dezentraler KWK auf und ermöglicht eine offene Diskussion der gezeigten Lösungsansätze. Er bietet Vertretern aus Kommunen, Behörden und Wohnungsunternehmen sowie Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen eine umfassende Wissensvermittlung sowie einen praxisbezogenen Erfahrungsaustausch.

3 Die Referenten Carsten Beier Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen Abteilungsleiter Energiesysteme Janina Oest KfW-Bankengruppe, Berlin, Bereich Kommunalund Privatkundenbank / Kreditinstitute Referentin Infrastrukturfinanzierung Robert Hinterberger, ENERGY RESEARCH AUSTRIA / NEW ENERGY Capital Invest GmbH, Wien (A) Managing Director Jan Schülecke MegaWATT GmbH, Berlin Geschäftsführer Frank Jarmer URBANA Energiedienste GmbH, Hamburg Geschäftsführer Bernd Tenberg Jung Stadtkonzepte Partnerschaftsgesellschaft, Köln Partner Jens Jäger B.KWK Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. Referent Energiewirtschaft Oliver Zernahle Berliner Energieagentur GmbH, Berlin Prokurist

4 Kick-Off am Programm am Zu der Veranstaltung gehört eine Besichtigung der Energiezentrale Oberhafen sowie eine Besichtigung der Hafencity am Vorabend. Ein anschließendes gemeinsames Abendessen bietet Möglichkeiten, sich intensiver auszutauschen und erste Fachgespräche zu führen. 17:00 Uhr Besichtigung der Energiezentrale Oberhafen, Wärmeversorgung östliche HafenCity 18:00 Uhr Rundgang Nachhaltige Stadtentwicklung in der HafenCity mit Erläuterung zum Erschließungskonzept und Projektverlauf Moderation: Jens Jäger, B.KWK 08:30 Registrierung, Begrüßungskaffee 09:30 Begrüßung und Einführung Jens Jäger B.KWK Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. Teil 1: Grundlagen und Rahmenbedingungen 10:00 Was kann das Quartier zur Energiewende beitragen? Carsten Beier Fraunhofer UMSICHT 10:30 Pause Eine ressourcenschonende und umweltverträgliche Entwicklung der Städte ist weltweit eine der wichtigsten Anforderungen im 21. Jahrhundert. Die Hamburger HafenCity steht für nachhaltige Stadtentwicklung auf ehemaligem Hafengelände mit innovativen Umsetzungsstrategien. Eine von der HafenCity GmbH geführte Besichtigungstour informiert auf anschauliche Weise über die unterschiedlichen Handlungsfelder nachhaltiger Stadtentwicklung. 20:00 Uhr Einladung zum gemeinsamen Abendessen 10:50 KfW-Förderprogramme für die energetische Stadt- und Quartierssanierung: Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen Janina Oest KfW-Bankengruppe

5 11:30 Energetische Quartiersversorgung Erfahrungen aus Österreich und der D-A-CH Kooperation Robert Hinterberger ENERGY RESEARCH AUSTRIA / NEW ENERGY Capital Invest 12:10 Mittagessen 14:40 Pause 15:00 Chancen und Herausforderungen in der energetischen Quartiersentwicklung: dezentrale Versorgung mit Wärme und Direkt-Strom Frank Jarmer URBANA Energiedienste GmbH 13:20 Effiziente Wärme- und Stromversorgung von Stadtquartieren im Bestand und Neubau: Erfolgsfaktoren für einen wirtschaftlichen KWK-Ausbau Jan Schülecke MegaWATT GmbH 15:40 Mieterstromprojekt für HOWOGE-Wohnquartier in Berlin: Erfahrungen der Quartierssanierung im Bezirk Lichtenberg Oliver Zernahle Berliner Energieagentur GmbH Teil 2: Energetische Stadtsanierung Projektbeispiele auf Quartiersebene 16:20 Schlussdiskussion 14:00 Das integrierte Konzept zur Energetischen Stadtsanierung der Sennestadt im KfW-Programm 432: von der Konzepterstellung zur Umsetzung Bernd Tenberg Jung Stadtkonzepte 16:30 Ende Alle Vorträge inkl Minuten Diskussion. Programmänderungen vorbehalten.

6 Besichtigung die Wärmeversorgung der HafenCity Ost durchsetzen konnte. Dabei wird das BHKW mit bilanziellem Biogas betrieben. Der überwiegende Einsatz erneuerbarer Energien in Verbindung mit einer effizienten Kraft-Wärme-Kopplung ermöglichte einen äußerst niedrigen Primärenergiefaktor. Kernstück der Energiezentrale Oberhafen bildet ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer Wärmeleistung von 1,6 MW und einer elektr. Leistung von 1,5 MW, zwei mit Erdgas betriebene Heizkessel mit 8,4 MW zur Spitzenlastabdeckung. Ein Wärmespeicher mit 300 m³ Wasser inhalt dient der Optimierung des BHKW-Betriebs und eine Umspannstation ermöglicht die Stromeinspeisung in das örtliche Stromnetz. Realisiert wurde das Projekt durch die enercity Contracting Nord GmbH, die sich im Jahr 2009 (damals noch als Dalkia) in einer europaweiten Ausschreibung mit einem innovativen Gesamtkonzept für Vom Oberhafen aus startet anschließend eine Führung zum Thema Nachhaltige Stadtentwicklung in der Hafencity mit Erläuterungen zum Erschließungskonzept und Projektverlauf durch die HafenCity Hamburg GmbH. Michael Korol Am Vorabend startet eine Besichtigungstour der HafenCity mit einer Besichtigung der im November 2014 in Betrieb genommenen Energiezentrale Oberhafen. Von hier erfolgt die Versorgung der ersten Quartiere der östlichen HafenCity, darunter das Elbtorquartier, das Quartier Am Lohsepark und den Oberhafen mit Wärme. Die Energiezentrale Oberhafen entstand in einem Gebäudeteil einer Güterhalle, die bislang als Lager- und Umschlagshalle gedient hat. Um den Quartiercharakter und das Erscheinungsbild nicht zu zerstören, ist die vorhandene Bausubstanz erhalten geblieben. Die Energiezentrale Oberhafen ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Energieversorgung der HafenCity.

7 Organisatorisches Tagungsort Hotel Alte Wache Adenauerallee 25, Hamburg Tel.: +49 (0) Das Hotel ist 700 m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Übernachtungsempfehlung Im Tagungshotel können Sie bis zum aus einem begrenzten Zimmerkontingent mit Stichwort B.KWK ein Einzelzimmer zum Sonderpreis von 96,00 EUR inkl. Frühstücksbuffet abrufen. Teilnahmegebühren 450 EUR 350 EUR für Mitglieder des BKWK 190 EUR für Vertreter von Kommunen/Behörden und Wohnungsunternehmen Die Teilnahmegebühren gelten zzgl. 19 % MwSt. Die Teilnahmegebühren beinhalten die Tagungsverpflegung, die Tagungsunterlagen sowie die Besichtigung und die Einladung zum Abendessen am Vorabend (Anmeldung erforderlich). Teilnahmebedingungen Anmeldeschluss ist der Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung und die Rechnung über die Teilnahmegebühr. Die kostenfreie Stornierung (schriftlich) ist bis möglich. Bei Absage danach berechnen wir 50 % der Teilnahmegebühr, bei Nichtteilnahme ohne vorherige Absage berechnen wir die vollständige Teilnahmegebühr. Gerne akzeptieren wir ohne zusätzliche Kosten einen Ersatzteilnehmer. In dem Fall einer zu geringen Teilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Tagung abzusagen. Bereits gezahlte Teilnehmergebühren werden in diesem Fall erstattet. Veranstalter Der B.KWK Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. ist eine branchenübergreifende Initiative von Herstellern, Betreibern und Planern von KWK-Anlagen aller Größen und verschiedener Brennstoffe, ferner von Energieversorgern, wissenschaftlichen Instituten und verschiedensten Unternehmen und Einzelpersonen. Sie alle vereint das Ziel, die KWK in Deutschland voranzubringen und die damit verbundenen Chancen für Wirtschaft und Umwelt zu nutzen. Kontakt: Markgrafenstraße 56, Berlin Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0)

8 Anmeldung per Fax an: +49 (0) Ich melde mich hiermit verbindlich zur B.KWK-Fachtagung am in Hamburg an. Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns an: Tel.: +49 (0) An der Besichtigung ( , 17 Uhr) nehme ich teil: An dem Abendessen ( , 20 Uhr) nehme ich teil: B.KWK-Mitglied ja ja nein nein Vertreter von Kommunen / Behörden und Wohnungsunternehmen Unternehmen/Institution (Teilnehmer/in) für die Tagungsunterlagen (falls abweichend) (Titel), Name Rechnungsadresse (falls abweichend): Vorname Unternehmen/Institution Straße Straße PLZ, Ort PLZ / Ort Telefon Fax Ort, Datum, Unterschrift (Stempel) Mit Ihrer Anmeldung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen.

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