Familienbrett. Genogramm. Väter unterscheiden. Vaterfunktion. Der unsichtbare Vater? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5.

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1 2 Der unsichtbare? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5.April 2012 Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin Familienbrett Strukturelle Qualität von Beziehungen sichtbar machen Familiendynamik erkennen Familienentwicklung 3 4 Genogramm Papa Paul Ludw ig Ein Blick auf die Väter Die Bedeutung des s für das Aufwachsen von Kindern 5 6 triebhafter im Spiel mit dem Kind Bevorzugung aufregenderer Spiele, Brüche abrupte affektive Umschwünge, körperbetont mit Risiko verhelfen dem Kind in diesen Spielen zu einem Umgang mit der Aggression zur Begrenzung von Größenphantasien ist eine konstruktive väterliche Aggressivität notwendig funktion Väter unterscheiden Spielaktivitäten unterschiedlich mit Töchtern und Söhnen Disziplin große Unterschiede der Anforderungen mehr Nähe und Emotionalität zu Töchtern Söhne erhalten mehr Anregungen, direktive Verstärken geschlechtstypisches Verhalten schon Säuglinge unterschiedlich behandelt (mehr Ausdauer mit schwierigen männlichen Babies, insgesamt Abwehr gegenüber anspruchsvollem Baby) wichtige Funktion in kindlicher Autonomieentwicklung Jungen eher zugestanden 1

2 7 8 schaftskonstellation Begrenzung von Zeit, Ressourcen und Kapazitäten Schmerzliche Wahrnehmung der praktischen Erfahrung als Eltern psychische Abwendung oder unproduktive Idealisierung von Kind & Elternschaft Notwendige Transformationen der Elternschaft gemeinsam abgestimmt sonst auch destruktive Tendenzen in Paarbeziehung Tendenz sinkender Partnerschaftszufriedenheit nach Geburt des ersten Kindes insbesondere bei egalitärem Selbstverständnis des Paares danach polarisierend und retraditionalisierend Gelingensfaktoren Balance zwischen Selbstbezüglichkeit und Altruismus Narzissmus und Objektliebe Autonomie und Bindung Paarliebe und Liebe zum Kind Sexualität und Elternschaft Engagierte fürsorgliche Väter scheinen die Fähigkeit zu Empathie und zum prosozialen Verhalten bei ihren Kindern zu begünstigen. (King) 9 10 Inhaltliche Fragen an das Stück Was ist zu beobachten? Welche Beziehungsqualitäten sehen Sie? Welche Irritationen nehmen Sie bei sich selbst wahr? Der unsichtbare Anregungen und Reflexion Beziehungsqualitäten Beziehungsqualitäten Papa Ludwig Paul Ludwig Paul emotional, provokativ, fürsorglich imaginiert, idealisiert abwehrend, grenzüberschreitend Papa finanziell Kontakt nicht unterstützend einfordernd freundschaftlich Paul Papa Ludwig Papa Paul abwehrend, verletzt, ignorierend engagiert, parentifizierend zuwendungsbereit, integrierend Ludwig liebevoll, akzeptierend freundschaftlich respektvoll 2

3 13 14 Was läuft in dieser Familie zunächst nicht optimal? gibt dem den Platz an ihrer Seite als Partner Pauls Trauer und sein Verlust werden nicht ernst genommen redet schlecht vom gegenüber Paul verhindert den Kontakt zum gibt dem den Platz an ihrer Seite als Partner nimmt ihren wichtig, wertet ihn auf Liebesbedürftigkeit projiziert auf Grenzen klar definieren, benennen Freundschaften (erwachsene) Pauls Trauer & Verlust werden nicht ernst genommen Annahme, dass gut wäre abzulenken Abwehr eigener schmerzhafter Trauer redet schlecht vom gegenüber Paul Übertragung eigener Werte auf Kind will Ablösung erleichtern gemeinsam Trauer besprechen Zulassen von negativen Gefühlen (Wut) Respektvoller Umgang mit der Vergangenheit zwei Lebenswirklichkeiten akzeptieren verhindert den Kontakt zum Abstand gewinnen Platz für neuen Partner neuer Partner als väterlichen Freund Klarheit in der Struktur (dein, mein Freund) Verlust des s Kinder reagieren 3

4 19 20 entbehrung Kinder reagieren kurzfristig mit Verlassensängsten, Verlustschmerz, Trauer und sozialem Rückzug. Diese Gefühle verwandeln sich auf Dauer in Wut, Trotz, Einsamkeit und Gleichgültigkeit und führen, besonders bei Jungen, zu sozialen Verhaltensauffälligkeiten. Verarbeiten können sie den Verlust nur, wenn der von der Umwelt nicht negativ stigmatisiert wird, sondern als ausreichend positives bild verinnerlicht werden kann. (Horst Petri) Idealisierung des s frühe Idealisierung als notwendiger und entwicklungspsychologisch angemessener Prozess nach der Lösung aus der primären Bezogenheit werden Omnipotenzphantasienauf die Eltern gerichtet. und werden in scheinbarer Allmacht und absoluter Größe wahrgenommen auch wenn der real nicht anwesend ist und das Kind allein mit der aufwächst, haben sie eine Vorstellung von ihm Diskrepanz zwischen unrealistischen Größenphantasien und einer zunehmenden Selbstwertproblematik (Schuldgefühle) repräsentanz Idealisierte Vorstellung vom Leerstelle der inneren repräsentanz Erzählungen und inneres Bild der als virtuelles bild durch die eigene Phantasie hindurchgegangene adaptierte Version des inneren s der Der symbolische Fehlende emotionale Spiegelung durch in sinnlich realen Beziehungserfahrungen Der imaginäre Der reale korrigiert das Bild 21 Kränkung und Impulsdurchbrüche befürchtet Liebe und Konkurrenz mit 22 Objektwechsel Autonomie Affektregulation Über-Ich/ Moralische Instanz Objektwechsel Autonomie Affektregulation Über-Ich/Moralische Instanz Der Junge begreift sehr schnell, dass er ein anderes Geschlecht hat, als seine, und dass er auf keinen Fall weiblich sein oder werden darf, aber auch nicht nicht-weiblich. Die Entwicklung männlicher Identität entwickelt sich also aus einer doppelten Negation. (Rabe-Kleberg) Hauptrepräsentant der Andersartigkeit sobjekt Personifizierter Störenfried der dyadischen Gleichheitsillusion Träger der Hoffnung objektgebundenes Begehren jenseits -Kind-Dyade Aggressionsregulierendes, Männlichkeit vorlebendes Vorbild zur kohärenten Selbst- & Objektwahrnehmung 4

5 25 26 reguliert objektbezogene Affekte Geschlechtsidentität Kind Innere Struktur hilft Affekte abzupuffern, Impulssteuerung Wirkungen Abwesende, verunsicherte oder wenig involvierte Väter: Phänomene: Strukturdefizite, überschießendes Verhalten, Führungssuche bei Jungen Aggressive oder überweibliche Mädchen Aggression dient Abwehrverhalten Abwehr von Verschmelzung mit Angst vor Rückfall in Symbiose mit Jungen erleben ein dissoziiertes Selbstbild Fehlende Impulssteuerung Überidentifikation mit der Loyalitätskonflikte bei Trennung Kind Entwertung? Wertschätzung des Männlichen? Literaturempfehlung Petri, H. (2009). Das Drama der entbehrung. München Basel. Camus, L., & Jean. (2003). Väter. Die Bedeutung des s für die psychische Entwicklung des Kindes. Weinheim und Basel. Bild von Männern Selbstwert 29 Einladung zur Diskussion Danke für die Aufmerksamkeit! 5

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