Erfolgreiches Terminologie- Management im Unternehmen

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1 Erfolgreiches Terminologie- Management im Unternehmen Tekom RG Nord, Dr. Rachel Herwartz, TermSolutions Agenda Kurze Vorstellung ROI-Betrachtungen: Warum Terminologiearbeit sinnvoll ist Worauf muss bei der Einführung geachtet werden? Die Methode termxpert Aktuelle Terminologieverwaltungssysteme Vortragsfolien und weiterführende Literatur 1

2 Dr. Rachel Herwartz Studium Hispanistik, Germanistik und Italianistik Promotion Gerätebezeichnungen in Technik, Werbung und Alltag Technische Redakteurin und Projektleiterin, Sprachtechnologie und Terminologiemanagement Lehrbeauftragte für Sprachtechnologie, FH Furtwangen Gründung von TermSolutions, Langenargen Dozentin für Terminologiemanagement und Interkulturelle Kommunikation/Übersetzungsgerechte Dokumentationserstellung im Master Studiengang, TecTeam Dortmund/Donau-Universität Krems Initiatorin und Moderatorin von terminologieforum.de in Kooperation mit dem Deutschen Terminologie-Tag e.v Professionelle Dienstleistungen rund um Terminologieund Übersetzungsmanagement Foto: Fabrik am See, Langenargen TermSolutions am Bodensee: Langenargen und im Rheinland: Dormagen 2

3 Unsere Kunden Seminare / Schulungen Regelmäßig in unseren Räumen in Langenargen / Bodensee oder individuell bei Ihnen vor Ort Individuelle Zusammenstellung von Seminarmodulen möglich In Zusammenarbeit mit Prof. Schäflein-Armbruster (Hochschule Furtwangen) 3

4 Bedeutung des Terminologie- Managements Warum Terminologie-Management? Quelle: D. Ferrari, Tekom Weimar

5 Einsparungen durch Terminologie- Management Quelle: D. Ferrari, Tekom Weimar 2006 Warum Terminologie-Management? Quelle: Féneyrol/Ried, Tekom Weimar

6 Warum Terminologie-Management? Quelle: Holzer, Tekom Weimar 2006 Trados Translator s Workbench Quelle: Seewald-Heeg 6

7 Die Methode: termxpert Schulung des Terminologiezirkels Schritt 1 Ausgangssituation und Rahmenbedingungen erheben Fundiertes Grundlagenwissen erarbeiten Individuelle Prozesse, Rollen, Schnittstellen für die Terminologiearbeit definieren 7

8 Schritt 1 Grundlagen erarbeiten Schritt 1 Workflow definieren Wer erfindet neue Benennungen? Wer prüft? Wer gibt frei? Wer füttert das Terminologieverwaltungssystem?... 8

9 Schritt 1 Workflow definieren Benennung in Term-DB einfügen? Beispiel: Gibt s schon? Ja Gleiche Definition? Nein Ja Diese nutzen eine neue Benennung soll in die Terminologieverwaltung aufgenommen werden (Auszug aus einer Workflow-Definition) Nein Üblich? Nein Ja Neuer Begriff, anlegen nur in best. Zus.hang? Nein Ja Neuen Begriff anlegen, Definition, Verwdg. Schritt 1 Workflow abbilden Prozesse Abbildung des Workflows in den Feldern eines Terminologieverwaltungssystems Rollen Schnittstellen 9

10 Vorgehen: Rollen sammeln Redakteure Übersetzer Vorgehen: Rollen sammeln Konstrukteure Produktmanager Märkte Marketing Redakteure Übersetzer Terminologiezirkel 10

11 Vorgehen: Den Rollen Prozesse zuordnen Konstruktion Redakteure Marketing Übersetzer vorschlagen vorschlagen prüfen prüfen Produktmanager abstimmen Terminologiezirkel Märkte freigeben freigeben Terminologie- Master freigeben Technische Möglichkeiten der Systeme prüfen: Welche Möglichkeiten bieten verschiedene Terminologieverwaltungssysteme? Welches System bietet welche Möglichkeiten? Schritt 1 Wie muss die Konzeption, Datenbankdefinition aussehen? Umsetzung prüfen 11

12 Schritt 2 Grundbestand an unternehmensspezifischer Terminologie erarbeiten und vereinheitlichen Schritt 2 Term-Bestand erarbeiten Vorhandene Terminologie sammeln, z. B. durch Terminologieextraktion, einsprachig/zweisprachig 12

13 Schritt 2 Term-Bestand abstimmen Unternehmensspezifische Terminologie abstimmen und vereinheitlichen Bedienelement = Bedienungselement? Schritt 3 Geregelte Terminologiearbeit sicherstellen Leitfaden, Style Guide entwickeln 13

14 Schritt 3 Regeln festlegen Ausgangssprache Terminologieleitfaden erstellen: Regeln für Benennungsbildung und Terminologie-Workflows für alle Beteiligten festlegen Felder der Terminologiedatenbank beschreiben [Auszug aus dem Geberit- Terminologieleitfaden] Terminologieleitfaden: Bestände sammeln und sichten Was war schon vorhanden Schreibregeln aus dem Dokumentationshandbuch Product Branding Konzept Regeln/Erkenntnisse aus Terminologieworkshops Ziel erreicht Teil des neuen Dokumentationshandbuchs 14

15 Schritt 4 Ihre Terminologieprozesse mit Ihrem Terminologie-Grundbestand online testen Schritt 4 Online testen Damit Sie Ihre neuen Terminologie-Prozesse sofort testen können, wird der termxplorer individuell für Sie konfiguriert und ist via Internet verfügbar: Mit Ihrer Datenbank- Struktur und Ihren Feldern Mit Ihren Nutzerrollen und -rechten 15

16 Schritt 4 Online testen Gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern erproben Sie im termxplorer Datenbankkonzeption und Abstimmungsprozesse: Gefüllt mit Ihrem vereinheitlichten Terminologie-Grundbestand Zugänglich für alle Mitarbeiter gemäß ihrer Rollen Anpassbar, falls Sie während der Erprobung Änderungsbedarf feststellen Schritt 5 Review und Weichenstellung für Ihre künftige Terminologiearbeit 16

17 Schritt 5 Wie geht s weiter? Auf der Basis einer tragfähigen und erprobten Grundlage Entscheidungen für die Zukunft treffen: Mit dem termxplorer weiterarbeiten Ein Terminologieverwaltungssystem In-House installieren und einführen Eine eigene Datenbanklösung entwickeln Applikation Terminologieverwaltung Umsetzen der Datenbankdefinition im gewählten Terminologieverwaltungssystem 17

18 Beispiel GEBERIT: MultiTerm-Datenbankdefinition Beispiel JURA: Begleitung einer Eigenentwicklung 18

19 Was gibt es denn da? SDL MultiTerm Online: www. Multiterm-online.com STAR: Across: CrossTerm MultiTerm Online Demodatenbank Billiard 19

20 Suchergebnis WebTerm 20

21 Across: CrossTerm 21

22 Vorträge Tekom RG Bodensee/Tekom Herbsttagung 2005: Partnervortrag: Einführung eines unternehmensweiten Terminologiemanagements am Beispiel der Geberit International AG (gemeinsam mit Geberit, CH) Tekom Frühjahrstagung 2006: Vortrag: Terminologieverwaltung mit Wikis: : Möglichkeiten und Grenzen Tekom Herbsttagung 2006: Workshop: Terminologiemanagement mit Leitfäden und Bildungsmustern (gemeinsam mit Acrolinx, Berlin) Tekom Herbsttagung 2006: Partnervortrag: Chancen und Risiken beim Aufbau einer unternehmensspezifischen Terminologiedatenbank (gemeinsam mit Infolox, Lindau) PDFs der Vorträge gibt es auf der Tekom-Homepage oder per Mail an Weiterführende Literatur März 2005, R. Herwartz: "Terminologie mit `Hausmitteln. Einfache Lösungen für das Terminologiemanagement", in: technische kommunikation 2/2005, Hrsg. TEKOM Juli 2005, R. Herwartz: "Ein Markt in Bewegung. Internetbasierte Lösungen für das Terminologiemanagement", in: technische kommunikation 4/2005. Hrsg. TEKOM Jan. 2006, R. Herwartz: "Freies Terminologiemanagement - die bessere Alternative?", in: technische kommunikation 1/2006. Hrsg. TEKOM Mai 2006, U. Seewald-Heeg, R. Herwartz: "Ähnliche Funktionen - unterschiedliche Konzeption - Überblick über gängige Terminologieverwaltungssysteme", in: Mitteilungen für Dolmetscher und Übersetzer 3/2006. Hrsg. MDÜ Jan. 2007, R. Herwartz: "Terminologieverwaltung in Autorenwerkzeugen", in: edition 1/2007, Hrsg. Deutscher Terminologie-Tag 22

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