Die Benotung schlüsselt sich wie folgt: 40 Prozent Vortrag, 10 Prozent Koreferat und Mitarbeit, 50 Prozent Hausarbeit

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1 Internationale Integration und Strukturwandel Wintersemester 2013/2014 Das volkswirtschaftliche Seminar richtet sich an Studenten der Bachelor-Studiengänge: International Business Administration, Internationale Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaft und Recht mit dem Schwerpunkt European Economics sowie an Studenten der auslaufenden Bachelorstudiengänge Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre. Das Seminar findet als Blockveranstaltung mit drei Veranstaltungsteilen statt. Einführungsveranstaltung, sowie Grundlagenveranstaltung zum Schreiben von Seminararbeiten , dreitägige Seminarveranstaltung , bis , Uhr. Die genauen Räume und Zeiten werden noch bekanntgegeben. Leistungserbringung: Jeder Seminarteilnehmer hält einen minütigen Vortrag im Rahmen der Blockveranstaltung und ein Koreferat von höchstens. 5 Minuten zu einem anderen Vortrag. Zusätzlich ist bis zum , 9.00 Uhr eine Hausarbeit von höchstens 15 Seiten (incl. Tabellen, Literaturverzeichnis etc. und konform mit dem Leitfaden des Lehrstuhls zum Schreiben von Seminararbeiten) einzureichen. Die Höchstgrenze von 15 Seiten ist absolut bindend! Die Benotung schlüsselt sich wie folgt: 40 Prozent Vortrag, 10 Prozent Koreferat und Mitarbeit, 50 Prozent Hausarbeit Anmeldung: Die Themenvergabe und Anmeldung zum Seminar findet in der Woche ab dem im Windhundverfahren statt. Bitte tragen Sie sich ab dem , 9.30 Uhr im Sekretariat, Hauptgebäude 052, in die ausliegende Themenliste ein. Die Anmeldung schließt am , Uhr oder bereits dann, wenn alle 20 Themen einmal vergeben sind. Bis zum sind eine ausformulierte Fragestellung und eine entsprechende Gliederung der Hausarbeit einzureichen. Bitte schicken Sie ein entsprechendes pdf an Liegt bis zum keine Fragestellung und Gliederung vor, gilt der Kurs als nicht bestanden. Voraussetzungen: erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Internationale Wirtschaftsbeziehungen oder Multinational Enterprises: Theory and Empirics wird empfohlen.

2 Allgemeines und FAQ: i) Wichtige Fristen: , 2013; ; ii) iii) iv) Kommen Sie möglichst früh in die Sprechstunde (Termine per an Torschlusstermine kurz vor den Weihnachtsferien sind in der Regel nicht darstellbar. Ihr Thema ist keine Fragestellung. Diese müssen Sie nachdem Sie sich eingelesen haben selbst entwickeln, zum Beispiel durch Zuspitzen. Nein, die angegebene Literatur reicht nicht aus für die Hausarbeit. Die Literaturangaben dienen lediglich als Einstieg und Inspiration. v) Weiterführende Literatur finden sie in Fachzeitschriften zum Beispiel über die Literaturdatenbank econlit oder web of science. Machen Sie sich mit den online Angeboten der Bibliothek vertraut. Die eigenständige Literaturrecherche stellt eine der Hauptleistungen Ihrer Arbeit dar. Entsprechende Techniken werden in den beiden Einführungsveranstaltungen vermittelt. vi) vii) viii) ix) Ihre Arbeit soll keine bloße Wiedergabe von Quellen sein. Ihre Leistung ist es, die Quellen in Beziehung zu setzen, zu diskutieren und eine schlüssige Argumentation aufzubauen. Die angegebenen Unterthemen sind unter der jeweiligen Überschrift zu interpretieren. Die Seitenzahl von höchstens 15 Seiten ist eine Höchst- keine Mindestangabe. Alles was über 15 Seiten hinausgeht, wird nicht gelesen. Weniger ist mehr! Lesen Sie den Leitfaden zum Schreiben von Hausarbeiten! Folgende Themen sind derzeit verfügbar. Sollten Sie eine interessante Fragestellung haben, die nicht in der Themenliste auftaucht wenden Sie sich bitte bis zum per an Unter Umständen kann noch ein Spezialthema aufgenommen werden. Themenblock 1) Globalisierung: Definition, aktuelle Trends Hier geht es um eine Klärung des Begriffs Globalisierung und eine anschauliche Darstellung aktueller Trends zu Außenhandel und Direktinvestitionen mit Hilfe deskriptiver Statistik (Diagramme und Tabellen zu Wachstumsraten, geografischer Verteilung, Struktur etc.) sowie eine historische Einordnung. a) Die zweite Welle der Globalisierung: Was ist eigentlich neu an dem Phänomen? b) Vermarktungs- und Produktionsstrategien deutscher Unternehmen in China. Literatur: Dreher, Gaston and Martens (2008), Krugman und Obstfeld (2012); UNCTAD, World Investment Reports. UNCTAD Trade and Development Reports, OECD, Eurostat, Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank

3 Themenblock 2) Ursachen für die Globalisierung bzw. zunehmenden internationalen Handel Was sind die Ursachen für die starke Zunahme internationalen Handels? a) Die Rolle von Institutionen als Katalysator internationalen Handels b) Welche Rolle spielt technologischer Wandel für zunehmenden internationalen Handel? Literatur: Krugman (1995), Krugman (2007), Kazim (2007), Bernhofen et al. (2013) Themenblock 3) Wohlfahrtseffekte durch internationalen Handel und die Rolle von Technologie Hier geht es um die Darstellung möglicher Wohlfahrtseffekte internationalen Handels. a) Das Ricardo Modell und veränderte komparative Vorteile durch technologischen Fortschritt b) Intellectual Property Rights: Initiativen zu ihrem Schutz und internationaler Handel c) Wohlfahrtseffekte die sich durch die Heterogenität der Firmen ergeben Literatur: Krugman und Obstfeld (2012), Markusen et al. (1995), Samuelson (2004), Melitz and Trefler (2012) Themenblock 4) Die Verteilungs- bzw. Arbeitsmarktwirkungen internationalen Handels Hier geht es um die Darstellung der Verteilungswirkungen internationalen Handels. Trotz allgemein positiver Wohlfahrtswirkungen ist zu prüfen, welche Bevölkerungsgruppen vom Handel profitieren und welche Gruppen zu den Verlierern dieses Prozesses gehören. Den theoretischen Rahmen für die Diskussion bildet das sog. heckscher-ohlin Modell mit zwei Faktoren und zwei Gütern. a) Die Verteilungs- bzw. Arbeitsmarktwirkungen mit flexiblen Löhnen. b) Die Verteilungs- bzw. Arbeitsmarktwirkungen im europäischen Kontext: Was wenn die Löhne nicht flexibel sind? Literatur: Markusen et al. (1995), Krugman (1995), Krugman (2007), Economist (2007), Nickell et al. (2005), Themenblock 5) Internationales Outsourcing /Offshoring als besondere Form des Außenhandels Hier geht es um die Definition und Analyse des Offshoring/Outsourcing-Phänomens im Spannungsfeld zwischen Theorie und Empirie

4 a) Darstellung und Wirkungsanalyse von Offshoring/Outsourcing im Rahmen eines einfachen Heckscher-Ohlin Modells b) Probleme der empirischen Analyse: Wie definiert und misst man Offshoring/Re-shoring? c) Empirische Ansätze zur Quantifizierung der Effekte von Offshoring: Absolute Beschäftigung d) Empirische Ansätze zur Quantifizierung der Effekte von Offshoring: Der Skill Bias e) In welchem Zusammenhang stehen Organisierungsgrad der Arbeitnehmer (Gewerkschaften) und Offshoring? Literatur: Sven W. Arndt (1997), Storbeck (2004), Economist (2005), Economist (2013), Feenstra and Hanson (2001), Lommerud et al. (2003) Themenblock 6) Die Institutionen und Wohlfahrtswirkungen der Handelspolitik Hier geht es um die Auseinandersetzung mit Zöllen, Quoten und anderen Handelsinstrumenten in Bezug auf die Wohlfahrt eines Landes. Wann sind solche Instrumente sinnvoll? a) Theoretisch fundierte Darstellung der Wirkung und Definition von Zöllen, Quoten und dem sogenannten red tape. b) Diskussion des Infant Industry Arguments c) Die EU Außenhandelspolitik in Bezug auf Agrarprodukte Literatur: Krugman und Obstfeld (2012), Markusen et al. (1995), Steingart (2007), Themenblock 7) Globalisierungskritik Hierbei geht es um eine übersichtliche Darstellung und kritische Diskussion der Hauptargumente von Globalisierungskritikern bzw. Gegnern hinsichtlich des internationalen Handels. Wie sind diese Argumente im Rahmen der bisher behandelten Theorien zu bewerten? a) Kritik aus Sicht der Arbeitnehmer und Gewerkschaften in entwickelten Industrieländern b) Ausbeutung in Entwicklungsländern? Auswüchse und Regulierung durch internationale Standards oder Ethik-Siegel c) Fair Trade for All Diskussion und Bewertung der Forderungen von Entwicklungsländern in WTO Verhandlungen Literatur: Krugman und Obstfeld (2012), Rodrik (1997), Stiglitz und Charlton (2005), Deardorff (2003), OXFAM (2002), attac-homepage

5 Literaturliste: Arndt, Globalization and the Open Economy, North American Journal of Economics and Finance, 1997, 8(1), pp Deardorff (2003), What Might Globalisation's Critics Believe?, The World Economy, 26(5), pp Dreher, Gaston and Martens (2008), Measuring Globalization Gauging its Consequences, New York: Springer. Economist (2005), The rise of nearshoring, The Economist, Economist (2007), Rich man, poor man, The Economist, Economist (2007b), In the shadow of prosperity, The Economist, Economist (2013), Special report: Outsourcing and Offshoring, The Economist Feenstra and Hanson (2001): Global production sharing and rising inequality: A survey of trade and wages, Working Paper, Kazim (2007), Die Welt passt in ein Schiff, Spiegel Online, Krugman (1995), Growing World Trade: Causes and Consequences, Brookings Papers on Economic Activity, 1, pp Krugman (2007), Trouble With Trade, New York Times, Op-Ed Columnist, Krugman und Obstfeld (2012), International Economics, Theory and Policy, Boston: Pearson. Lommerud, Meland and Sorgard (2003), Unionised Oligopoly, Trade Liberalisation and Location Choice, The Economic Journal, 113, pp Markusen, Melvin, Kaempfer und Maskus (1995), International Trade, Theory and EvidenceMcGraw-Hill, im Moment als kostenloser download verfügbar unter: Melitz and Trefler (2012), Gains from Trade when Firms Matter, Journal of Economic Perspectives, 26(2), pp Nickell and Nunziata and Ochel (2005) "Unemployment in the OECD since the 1960s. What do we know?", Economic Journal, Vol. 115, pp OXFAM (2002), Summary: Rigged Rules and Double Standards: trade, globalisation and the fight against poverty, Rodrik (1997), Has Globalization Gone Too Far?, Washington: Institute for International Economics.

6 Samuelson (2004), Where Ricardo and Mill Rebut and Confirm Arguments of Mainstream Economists Supporting Globalization, Journal of Economic Perspectives, 18(3), pp Steingart (2007), Das Ende der Globalisierung?, Der Spiegel, Stiglitz und Charlton (2005), Fair Trade for All: How Trade Can Help Promote Development, Oxford University Press. Storbeck (2004), Outsourcing hilft dem Standort Deutschland, Handelsblatt, UNCTAD World Investment Report, UNCTAD Trade and Development Report,

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