Wettbewerb, Intellectual Property und Zusammenarbeit

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1 Wettbewerb, Intellectual Property und Zusammenarbeit Seite 1/5 Modulcode Leitidee Art der Ausbildung Studiengang Modultyp Modulniveau Dotation Modulkurse Eingangskompetenzen W.SRMLC52.08 Absolventinnen und Absolventen des Bachelors of Science in Business Administration werden in ihrer beruflichen Praxis neben wirtschaftlichen Problemen vermehrt auch mit rechtlichen Fragen konfrontiert. Das Modul Wettbewerb, Intellectual Property (IP) und Zusammenarbeit sensibilisiert die Studierenden für rechtliche Fragen im Zusammenhang mit Treu und Glauben im Geschäftsverkehr (Fair Trade), dem für die Schweiz äusserst wichtigen Schutz von geistigem Eigentum sowie den zunehmenden verschiedenen rechtlichen Formen von wirtschaftlicher Zusammenarbeit, immer auch unter Berücksichtigung steuerlicher Aspekte. Business Administration Bachelor C (Kernmodul) in der Studienrichtung Vertiefung (advanced) / Spezialisierung (specialised) 6 1. Wettbewerb 2. Intellectual Property 3.Unternehmenskooperation Abgeschlossenes Grundstudium Kurs 1: Wettbewerb 1. Studierende können rechtliche Probleme im Zusammenhang mit Treu und Glauben im Geschäftsverkehr (Fair Trade) erkennen und abschätzen. 2. Die Studierenden können in der Praxis auftretende Fragestellungen im genannten Bereich mit Hilfe des Gesetzes beurteilen und einer Lösung oder einem Lösungsansatz zuführen. Kartellproblematik (Kartellgesetz, KG) Fair Trade (Lauterkeitsrecht, UWG) Anaylse von kartellrechtlich relevanten Die Studierenden können das Kartell- und das Lauterkeitsrecht in konkreten Fallbeispielen anwenden und einem Lösungsansatz zuführen. Die Studierenden können Rechtshandlungen in den

2 Seite 2/5 Konstellationen Analyse von lauterkeitsrechtlich relevanten Sachverhalten Taktisches Verhalten bei kartell- bzw. lauterkeitsrechtlichen Auseinandersetzungen Bereichen des Kartell- und des Lauterkeitsrechts selbständig vornehmen. kommunizieren und zusammenarbeiten. der Lösung kommunikationsrechtlicher Probleme zu erkennen und im richtigen Zeitpunkt einen Spezialisten beizuziehen. Kartellproblematik (KG), Entstehung von Kartellen, Wirkung von Kartellen, Rechtsmittel gegen Kartelle Fair Trade (UWG), Grundsatz von Treu und Glauben, lauterkeitsrechtliche Tatbestände, Werberecht, Rechtsmittel gegen unlauteres Verhalten und Inhalte Total Unterrichtssprache Leistungsnachweis/e Deutsch Schriftliche Prüfung Bibliographie Grüter, Schneider, Senn, kommunikationsrecht.ch, vdf Hochschulverlag, Zürich 2007 Kurs 2: Intellectual Property (IP) 1. Studierende können rechtliche Probleme im Zusammenhang mit Intellectual Property (IP) erkennen und abschätzen. 2. Sie können in der Praxis auftretende Fragestellungen im genannten Bereich mit Hilfe des Gesetzes beurteilen

3 Seite 3/5 und einer Lösung oder einem Lösungsansatz zuführen. Markenrecht Patenrecht Urheberrecht Desginrecht Lizenzierung Immaterialgüterrechtliche Analysen Immaterialgüterrechtliche Strategien Taktisches Verhalten bei immaterialgüterrechtlichen Auseinandersetzungen Die Studierenden können die genannten Rechtsbereiche in konkreten Fällen anwenden. Die Studierenden können Probleme des Immaterialgüterrechts mit strukturierter Vorgehensweise einer Lösung zuführen. kommunizieren und zusammenarbeiten der Lösung rechtlicher Probleme zu erkennen und im richtigen Zeitpunkt einen Spezialisten beizuziehen. Marken (MSchG): Gegenstand, Rechtliche Grundlagen, Schutzvoraussetzungen, Inhalt, Entstehung, Bestand, Dauer Patente (PatG): Gegenstand, Rechtliche Grundlagen, Schutzvoraussetzungen, Inhalt, Entstehung, Bestand, Dauer Urheberrechte (URG): Gegenstand, Rechtliche Grundlagen, Schutzvoraussetzungen, Inhalt, Entstehung, Bestand, Dauer Designrechte (DesG): Gegenstand, Rechtliche Grundlagen, Schutzvoraussetzungen, Inhalt, Entstehung, Bestand, Dauer Rechtssschutz: Zivilprozess, Strafprozess, Hilfeleistung der Zollverwaltung Lizenzierung: Immaterialgüterrechte als Grundlage, Lizenstrategien, Lizenverträge, Lizenzmanagement Steuern: Steueroptimierung im Zusammenhang mit Immaterialgüterrechten und Lizenzgebühren und Inhalte

4 Seite 4/5 Total Unterrichtssprache Deutsch Leistungsnachweis/e Schriftliche Prüfung Bibliographie Grüter, Schneider, Senn, kommunikationsrecht.ch, vdf Hochschulverlag, Zürich 2007 Kurs 3: Unternehmungskooperation 1. Studierende sind in der Lage, verschiedene Arten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Kooperation zwischen Unternehmen zu nennen und können die dabei auftretenden rechtlichen Probleme erkennen und abschätzen. 2. Sie können in der Praxis auftretende Fragestellungen und Sachverhalte im genannten Bereich rechtlich, auch unter Beizug von Gesetzen, beurteilen und einer Lösung oder einem Lösungsansatz zuführen. Gesellschaftsrechtliche Formen Innominatverträge Fusionsrecht Öffentlichrechtliche anwendbare gesetzliche Bestimmungen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Analyse der wirtschaftlichen Formen der Zusammenarbeit Untersuchung von rechtlichen Fragestellungen im Rahmen der Unternehmenskooperation Rechtliches Abbilden von wirtschaftlichen Vorgängen Sprache und Kommunikation Adressatengerechte Kommunikation Die Studierenden kennen die gesetzlichen Bestimmungen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und können diese in konkreten Fallbeispielen anwenden. Die Studierenden können Probleme der Unternehmenskooperation mit strukturierter Vorgehensweise einer Lösung zuführen. kommunizieren und zusammenarbeiten-

5 Seite 5/5 der Lösung rechtlicher Probleme zu erkennen und im richtigen Zeitpunkt einen Spezialisten beizuziehen. F&E-Verträge, Entwicklungsprojekte, Grundlagenforschung, Technologie- und Produkteentwicklung im rechtlichen Kontext Zusammenarbeit und Joint Ventures, Autonomie und Kooperation und ihre rechtliche Grundlagen Dienstleistungen, Outsourcing/Offshoring, Auslagerung von Dienstleistungen und Aufgaben und die rechtlichen stolperschritte insbesondere im internationalen Kontext Übernahme von Unternehmen oder Geschäftsbereichen, Rechtliche Gestaltung der Transaktion in Steuer-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht, Letter of Intent und Vertragsgestaltung Umgang mit Know-how und Geschäftsgeheimnissen, Bedeutung und Inhalt, gesetzlicher und vertraglicher Schutz Wissensvermittlung/Beratungsleistungen, Unternehmensintern und -extern und ihre rechtliche Ausgestaltung Steuerliche Aspekte und Inhalte Total Unterrichtssprache Leistungsnachweis/e Deutsch Schriftliche Prüfung Bibliographie

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