Budapesti Gazdasági Főiskola KÜLKERESKEDELMI FŐISKOLAI KAR. Gazdasági Idegennyelvi Levelező Szak. Felsőfokú Szakképzés

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1 Budapesti Gazdasági Főiskola KÜLKERESKEDELMI FŐISKOLAI KAR Gazdasági Idegennyelvi Levelező Szak Felsőfokú Szakképzés AZ EURÓPAI UNIÓ NYELVPOLITIKÁJÁVAL KAPCSOLATOS GYAKORLATI TEENDŐK MAGYARORSZÁGON BUDAPEST, 2005 Polgári Veronika 5

2 Inhalt Einführung 5. Seite 1. Die Sprachenpolitik der Europäischen Union 6. Seite Geschichte 6. Seite Die derzeitige Sprachenregelung 7. Seite Amts-, und Arbeitssprachen 8. Seite Kampf der Sprachen in der Europäischen Union 9. Seite Die französische Sicht 9. Seite Deutsch als Arbeitssprache 10. Seite Die frage des österreichischen Deutsch 11. Seite Die Englische Sprache 11. Seite Warum ist die Sprachenpolitik der Europäischen Union so wichtig? Neuere Maßnahmen 12. Seite 2. Sprachenpolitik in Ungarn 14. Seite Geschichte im Durchblick 14. Seite Die Folgen des Eu-Beitritts 16. Seite 3. Das Dolmetschertum in der Europäischen Union 18. Seite Die internationale Praxis 18. Seite Der Gemeinsame Dolmetscher- und Konferenzdienst 18. Seite Der Aufbau und Auftrag der SCIC 18. Seite Die Dometscherbildung bei SCIC 19. Seite Die Generaldirektion Übersetzung 19. Seite Übersetzung in Praxis 20. Seite Problemen in Dolmetschertum 20. Seite Sprachkombinationen 20. Seite Relais-Dolmetschen 21. Seite Mangel an Dolmetscherkabinen 21. Seite Die Praxis des Dolmetschen und Übersetzen in Ungarn 22. Seite 4. Der Sprachunterricht 24. Seite Über die Sprachkenntnis in Ungarn 24. Seite Der Sprachunterricht in Ungarn (allgemeine Angaben und Charakteristik) 24. Seite Quellenangabe Anhang 26. Seite 27. Seite 6

3 Einführung In meiner Facharbeit beschäftige ich mich mit der Sprachenpolitik der Europäischen Union und Ungarn, und besonders mit den Aufgaben, die Ungarn hinsichtlich Sprachenpolitik zu tun hat. Zahlreiche Fragen ließen sich in diesem Bereich stellen: Was versteht man unter Sprachenpolitik, und warum ist es so wichtig? Stellt die Sprachenvielfalt in Europa ein Hindernis im Europäischen Diskurs dar, oder ist gerade diese Vielfalt eine der wichtigsten Merkmale Europas? Solen die Sprachen in Europäischen Parlament reduziert werden? Welche Höhe dürfen die Ausgaben für Übersetzer- und Dolmetscherdienste erreichen? Welche Fremdsprachen sollen in Europäischen Schulen und Programmen gefördert werden? Diese Fragen sind bei erstem Blick leicht zu beantwortet, politisch ist es aber nicht so einfach. Persönliche Verbundenheiten mit der eigenen Sprache, und nationale und regionale Identitäten sind hier stark betroffen. Aus ungarischer Sicht sind diese Fragen auch nicht leicht zu beantworten. In Ungarn stellt auch das Sprachunterricht und die Dolmetscherbildung ein weiteres Problem dar. Die wichtigsten Themen und Aufgaben habe ich nach meiner Ideen, aus verschiedenen Quellen zusammengestellt. 7

4 1. Die Sprachenpolitik der Europäischen Union Geschichte Die Sprachenregelung der EU fußt auf die egalitäre Sprachenpolitik der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion; gegründet: 1951). Die Gründerstaaten waren Frankreich, Deutschland, Italien und die Benelux Länder. Die Fragen über Sprachen spielten eine große Rolle schon während der Verhandlungen. Obwohl die Parteien darüber einig waren, dass die vier Sprachen grundlegend gleichrangig sind, bestanden die Franzosen darauf, dass die Durchführungsbestimmungen und die Rechtsdeutungen vom Gericht auf Französisch entstehen, beziehungsweise Französich maßgebend sein soll, weil auch der Montanunion zu Stande bringende Vertrag in Französisch geschrieben wurde. Die Flandrischen blieben aber dabei das Holländisch auch Amtsprache sein muß, aber Ihre Protestierung führte zu keine Übereinstimmung. Erfolgreicher war der deutsche Vorschlag. Die deutsche Seite meinte, dass sowohl den Vertrag als auch die Rechtsdeutungen auf allen vier Sprachen autentische Texte sein sollten. Die Deutschen beauftragten mehrere Juristen und Fachleute um die verschiedenen sprachlichen Regelungen in mehrsprachigen Ländern und bei Internationalen Organisationen zu studieren. Nachdem Sie Länder wie die Schweiz, Kanada, Belgien und Organisationen wie die Vereinten Nationen und NATO studierten, lautete Ihr Vorschlag so, dass es am Besten wäre die mehrsprachigen Länder als Grundlage zu der Sprachenpolitik zu nehmen. Schließlich hat sich die Konferenz der Außenminister 1952 entschieden den deutschen Vorschlag anzunehmen, und das dort geschriebene Protokoll erklärt die Gleichberechtigung und Gleichrangigkeit allen vier Sprachen. Es bedeutet, dass alle vier Sprachen als authentische Amtsprache zählen, und keine für den anderen ausschlaggebend ist ist die Europäische Wirtschaftgemeinschaft zustande gekommen und der 217. Paragraph des Gründervertrages weist die Ausarbeitung der sprachenpolitischen Regelung dem Europäischen Rat zu. Der Rat hat die in Montanunion entstandene 8

5 Entscheidung übernommen und erschaffte die Verordnung Nr. 1 vom 15. April 1958, die oft auch als Sprachencharta der EU bezeichnet wird. Darin steht, dass es vier Amts- und Arbeitssprachen der sechs Gründerstaaten gibt: Deutsch, Italienisch, Französisch und Niederländisch. Eine der wichtigsten Paragraphen ist dass die Mitgliedstaaten und Ihre Bürger sich in einer Amtsprache seine Wahl an die EU-Organe wenden können und auch Anspruch auf Antwort in dieser Sprache enthalten können. Weil die Frage der Sprachen in der Europäischen Union sehr wichtig und auch ein sehr empfindliches Thema ist, werden die schon in Kraft stehenden Beschlüsse oft an den verschiedenen Spitzenkonferenzen nochmal ratifiziert. Ein Beispiel dazu ist als der Europäische Rat in seiner Sitzung vom 26. Juli 1995 den vom Rat am 12. Juli 1995 angenomennen Folgerungen über die sprachlichen Unterschiede und über die Mehrsprachigkeit in der EU ratifiziert hat wurde auch Großbritannien, Irland und Dänemark Mitglied der Europäischen Gemeinschaften kam Griechenland und 1984 Spanien und Portugal. Danach 1995 mit dem Beitritt von Österreich, Finland und Schweden wurde die sprachliche Zusammenstellung noch bunter. Die Charta der Grundrechte (Nizza 2000) bestimmt: Die Union achtet die Vielfalt der Kulturen, Religionen und Sprachen. Vor der Erweiterung gab es also folgende Amtsprachen: Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Finnish, Griechisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch und Spanisch. Mit der Erweiterung 2004 kamen folgende Sprachgruppen hinzu: die slawischen Sprachen mit Polnisch, Slowakisch, Slowenisch und Tschechisch, die finno-ugorischen Sprachen mit Estnisch und Ungarisch, die Baltischen Sprachen mit Letisch und Litauisch und die semitische Sprache Maltesisch Die derzeitige Sprachenregelung Das Prinzip der Gleichberechtigkeit und Gleichrangigkeit - die noch aus dem Vertrag der Montanunion stammt und sowohl in den in Rom als auch in den in Maastricht unterzeichneten Verträgen ratifiziert wurde steht noch bis zum heutigen Tag in Kraft. Aus dieser Sicht müssen die Amtsprachen der EU mit den eigenen staatlichen Sprachen der verschieden Länder im Einklang sein. In den Organen der EU sollen also alle 9

6 Sprachen gleich behandelt werden. Verabschiedete Dokumente müssen in alle 20 Sprachen übersetzt werden, genauso hat im Parlament jeder das Recht seine Muttersprache zu benutzen und auch in dieser Antwort zu erhalten. Genau wegen des Rechtes der Gleichberechtigkeit konnte die Zahl der Amtsprachen bis 20 steigen. Das bedeutet, dass die EU-Verträge an allen Sprachen als originaler Text qualifiziert werden, dass die verschiedenen Grundprinzipien, Gesetze, Beschlüsse und Urteile in allen der 20 Sprachen entstehen. Keine Text bildet eine Übersetzung einer anderen. Natürlich ist es in der Praxis nicht möglich aber in der Rechtsschaffung und in Rechtsverwendung hat es eine große Bedeutung. Ein wesentliches Element der Europäischen Union (im Gegensatz zu den anderen Internationalen Gemeinschaften) ist das Ihre juristischen Vorschriften in der nationalen Rechtsordnung der Mitgliedländer sich einbauen, und diesen Prozeß nennt man Rechtsharmonisation. Bei den verschiedenen Organen der EU gibt es unterschiedliche Regelungen über Sprachen. Dem 8. Paragraphen der Geschäftsordnung des Ministerrats erklärt, dass der Rat nur solche schriftlichen Materialen und Entwürfe bespricht, die an allen geltenden Sprachen zur Verfügung stehen. Im Europäischen Parlament muß man alle schriftlichen Materialen in jede Sprache abfassen, und in einer Amtssprache ausgerichteten Äußerung auf allen anderen Amtssprachen übersetzen. Die Amtsprache des Europäischen Gerichtshofs ist aus geschichtlichen Gründen Französisch, aber der Kläger hat das Recht aus der 20 Amtsprachen eine auszuwählen und diese Sprache muß man bei dem schriftlichen Kontakt, bei der Kommunikation zwischen den Parteien und auch im Protokoll benutzen Amts- und Arbeitssparchen Es ist festgehalten, dass zumindest eine der Amtsprachen eines Mitgliedlandes automatisch Amts- und Arbeitssprache sein muß. Definitionen zu den Begriffen Amtsund Arbeitsprache sind aber nicht gegeben, und offiziell gibt es sie auch heute nicht. Im Allgemeinen kann aber eine Amtsprache bezeichnet werden als die offizielle Sprache eines Staates für Gesetzgebung, Verwaltung, Gerichte, Schulen und eine 10

7 Arbeitssprache als die Sprache, die die Organe im Verkehr untereinander und im internen Gebrauch verwenden Kampf der Sprachen in der Europäischen Union Wie schon erwähnt hat die EU 20 Amts- und Arbeitssprachen, und diese sind alle gleichrangig und gleichberechtigt. Die Amtsprachen sind auch in Praxis gleichberechtigt, weil die bei amtlichen Konferenzen und in der Kommunikation mit der Außenwelt verwendet werden, und auch die verschiedenen Dokumente oder Bewerbungsaufrufe werden an allen Sprachen erscheinen. Anders ist es mit der Arbeitssprache die bei inneren Konferenzen und während der Vorbereitungen von den EU-Angestellten in seiner alltäglichen Arbeit benutzt wird. Die erste zwischen den Arbeitssprachen war lange das Französisch, das bis heute ein Vorteil hat, weil die EU- Organe an dieser Sprache gegründet und ausgebaut wurden, und auch die geographische Lage der verschiedenen Körperschaften stärkt seine Position. Mit dem Beitritt Großbritannien wurde auch Englisch eine der wichtigsten Arbeitsprachen weil Englisch auch wegen der immer steigenden wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Macht der Vereinigten Staaten immer mehr lingua franca wird. So wissen wir über den Stand einer Amtsprache mehr, wenn wir wissen, ob es als Arbeitssprache benutzt wird und auch an welchem Forum in was für einem Maß es benutzt wird Die französische Sicht Bis 1973 hatte die französische Sprache eine ausschließliche Rolle in der Praxis der Institutionen der EG. Nach der ersten Erweiterung bekam auch Englisch eine große Rolle neben dem Französisch. Bis 1985 war die Stellung der französischen Sprache vorteilhaft, aber Englisch begann den Vorstoß im Bereich Außenverkehr, wissenschaftliche Forschungen sowie Energieindustrie. Mit dem Beitritt von anderen Ländern hat aber Französisch immer mehr an Bedeutung verloren. Die Tatsache das Französisch seine ausgezeichnete Lage zwischen den Weltsprachen verloren kann, hat 1 Cornelia Brüll (2004), Die Sprachenpolitik der Europäischen Union Eine einführung, 11

8 eine sehr starke Gegenreaktion in Frankreich ausgelöst und diese Gegenwirkung dauert noch bis heute an haben Sie ein Gesetz über die Benutzung von der französischen Sprache gebracht. Darin stand, dass sich der Staat in rechtlicher Sicht zum Sprachenschutz verpflichtet. Interessant ist noch wie die Franzosen reagierten als die neue Währung der Euro eingeführt wurde. Die Engländer schlugen die Benennung, Euroland vor, aber nach langen Diskussionen wurde zone euro von der Französischen Akademie empfohlen und es hat sich auch weltweit verbreitet. (In Deutsch: Eurozone). Es ist verständlich das Frankreich die Position von seiner Sprache verstärken möchte, und diese Verpflichtung kann möglichst auch andere Länder dazu bringen um immer mehr dafür tun, Ihre Sprache und Kultur zu wahren Deutsch als Arbeitsprache Nachdem 1990 der einheitlicher deutsche Staat entstanden ist, grollten die Deutschen, dass Deutsch nicht zu den Arbeitssprachen gehört, und Sie betonten es immer häufiger. Obwohl die Kommission 1993 (1. Januar) es formal bestätigt hat, dass die für internen Gebrauch bestimmten Dokumente der Kommission auch in Deutsch zur Verfügung stehen werden, führte es zu keinem Erfolg in der Praxis. Französisch und Englisch sind bestimmend in der EU. Alle EU-Experten und Beamten kennen beide Sprachen, benutzen die Sprachen, die sie besser sprechen und verstehen alles auf den anderen. Deshalb war der Deutsche Protest nicht erfolgreich, aber sie blieben noch immer darauf festgelegen dass Deutsch Arbeitssprache werden muss forderte der Deutsche Bundesrat die Kommission auf, der deutschen Sprache die ihr zustehende Position unter den Sprachen zu sichern. Sie haben verschiedene Gründe aufgezählt: die meisten von den EU-Bürgern benutzen diese Sprache und Deutschland ist der größte Nettozahler der EU. In den sogenannten Entschließung des Bundesrates zur deutschen Sprache in der Europäischen Union begrüßt der Deutsche Bundesrat den Bescheid der Kommission vom 1. Januar 1993, hingegen erhebt der Rat eine Beschwerde, dass es in Praxis nicht zustande gekommen ist. Seitdem die neuesten 10 Staaten beigetreten sind, ist Deutsch wichtiger geworden, und der Bundesrat hält weitere Maßnahmen für notwendig. Man muss sich anstrengen, 12

9 dass wenigstens bei allen Arbeitsgruppen die Gruppeleiter Deutsch sprechen können und man muss auch die Zahl der deutschen Dolmetscher und Übersetzer steigern, damit die Dokumente auch in alltäglichen Arbeit zugänglich sind. Nach 1999 protestierte auch Österreich gegen die Alleinherrschaft die zwei Sprachen, Englisch und Französisch. Sie betonten, dass ein solcher Ausschluss der deutschen Sprache ein Nachteil für die Wirtschaft ist. Weil die deutsche Sprache doch nicht als Arbeitssprache anerkannt wurde, protestierten die Deutschen und die österreichischen Beamten mit Abwesenheit. In der Europäischen Union ist Deutsch eine sehr wichtige Sprache, weil 24 % der Bevölkerung sie als erste Sprache spricht, aber nach einer Statistik lernen nur 8 % der Bevölkerung Deutsch als Fremdsprache. So ist die Aufgabe jetzt die Sprache populär zu machen Die Frage des österreichischen Deutsch Die österreichische Identität war während des Beitritts Österreichs eine sehr wichtige Frage. Für Österreich war es wichtig, um seinen Austriazismus zu beweisen, die sprachlichen Unterschiede behalten zu können. Während der Verhandlungen beharrten sich die Österreicher immer darauf, dass die so genannten Austriazismen auch in der EU-Kommunikation gebräuchlich werden. Bei der Werbekampagne der EU-Beitrittsabstimmung gab es Plakate, mit Anschriften wie Erdäpfelsalat bleibt Erdäpfelsalat und auch andere Benennugen die als Austriazismen bezeichnet werden können. Schließlich wurden in dem österreichischen Anschlußvertrag 23 spezifische österreichische Ausdrücke als gleichrangig mit ihren deutschen Äquivalenten aufgenommen. Politiker sahen es als einen Erfolg aber in den Medien kam es einigermaßen ironisch durch, weil nach der Meinung einiger Experten es nur ein Kompromiss ist, um die Bevölkerung zu täuschen Die Englische Sprache Englisch ist die Sprache die heutzutage am meisten benutzt wird und auch beinahe in allen Schulen unterrichtet wird. Auf Grund dieser Position ist Englisch die beste Lösung, um die Hindernisse der Kommunikation zwischen Leuten mit verschiedener 13

10 Muttersprache überschreiten zu können. Dies würde viele Probleme in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Wissenschaft lösen, aber es ist auch eine Gefahr für andere Kulturen, weil man befürchten kann, dass Englisch alleinherrschend werden kann. Deshalb ist es wichtig, dass man neben dem Aufkommen des Englischen der sprachlichen und kulturellen Vielfältigkeit bewahrt Warum ist die Sprachenpolitik der Europäischen Union so wichtig? Neuere Maßnahmen Obwohl man in der EU immer über Sparchenpolitik spricht, gibt es nur Einzelinitiativen in diesem Bereich. In der Wircklichkeit gibt es kein Gesamtkonzept sprachlicher Bildung oder sprachenpolitische Regelungen. Über Wahrung der Vielsprachigkeit wird es aber mehr gesprochen, weil in Wirklichkeit eine Sprachhomogenisierung sich breit macht. Wegen der Vielsprachigkeit bestehen viele Probeleme, wie ein enorme administrative Aufwand und die Unmöglichkeit der Kommunikation zwischen den Bürgern der EU, deshalb wäre ein Gesamtkonzept für Sprachenpolitik sehr nützlich. Sprachenpolitische Initiativen können ausschließlich auf freiwilliger und nationaler Basis durchgesetzt werden und die finanzielle Hinsicht ist auch nicht zu vernachlässigen. Wenn man eine Europäische Öffentlichkeit, mit einer Europäischen Medienlandschaft und zivilem Netzwerk schaffen möchte, dann muß man über die Vereinfachung der Kommunikation nachdenken. Für so eine neuere Sprachenpolitik wurden 1993 und 1995 die Grundlagen in Form von zwei Weißbüchern verfasst. Das Weißbuch von 1993 Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung, fordert die immaterielle Investition in Bildung und Forschung für Europa und dieses konkretisierte das Weißbuch zur Allgemeinen und beruflichen Bildung (1995) mit dem Ziel der Schaffung einer kognitiven Gesellschaft. Folgende wichtige Initiativen kann man aus dem Weißbuch anführen: Den Erwerb neuer Kenntnisse fördern; Schulen und Unternehmen einander annähern; Die Ausgrenzung bekämpfen; Das Erlernen von den europäischen Sprachen zu erreichen; 14

11 Die Gleichbehandlung zwischen materiellen und bildungsspezifischen Investitionen zu gewährleisten. 2 Neben den Weißbüchern muß man noch das Jahr 2001 Europäisches Jahr der Sprachen erwähnen. Die 45 teilnehmenden Länder verfolgten das Ziel, in ganz Europa das Sprachenlernen zu fördern. Dieses Projekt umfasste mehrere Aktivitäten zum Beispiel Festivals, Konferenzen, Seminare, Ausstellungen, Minisprachkurse und Wettbewerbe, und schaffte regionalen Behörden eine Möglichkeit über das Unterricht und Lernen von Sprachen zu diskutieren und Strategien zur Förderung der Mehrsprachigkeit auszubauen ratifizierte die Europäische Kommission den Aktionsplan zur Förderung des Sprachenlernens und der Sprachenvielfalt. Diese unterbreitet konkrete Vorschläge für Maßnahmen, die im Zeitraum von 2004 bis 2006 durchgeführt werden sollen. Trotz aller Anstrengungen zeigt Rhetorik und Praxis Widersprüche auf. Man kann sehr leicht an Schwierigkeiten stoßen, wenn man sich an einem europäischen Hochschulinstitut bewerben möchte, oder nur einfach verschiedene Dokumente erreichen möchte. Deshalb müsste endlich eine Diskussion über diese Wiedersprüchlichkeit geführt werden und statt Einzelmaßnahmen wäre ein Gesamtkonzept nützlicher. 2 Cornelia Brüll (2004) : Die Sprachenpolitik der Europäischen Union Neuere Maßnahmen 15

12 2. Sprachenpolitik in Ungarn Geschichte im Durchblick 3 Das ungarische Volk lebt seit 1100 Jahren zwischen den Karpaten allein unter slawischen Völkern. Während seiner Geschichte machte es viele sprachliche Entwicklungsstände durch. Die Ranglisten unter den Sprachen werden oft nach der Zahl der Sprecher sowie nach der Geläufigkeit aufgestellt. Unter tausenden Sprachen ist Ungarisch mit seinen 15 Millionen Benutzern etwa die vierzigste, und in Europa die zwölfte. Hinsichtlich der Geläufigkeit aber gehört Ungarisch zu den weniger bekannten Sprachen. Mehr als Tausend Menschen lernen Ungarisch als Fremdsprache aber diese Zahl ist neben den großen Sprachen verschwindend. Der sprachenpolitische Stand der Ungarischen Sprache veränderte sich mehrmals während der Geschichte des Landes. Der Stand unserer Sprache wird vom jeweiligen geschichtlichen und politischen Stand geändert. Der Status der Sprache hat sich als folgendes verändert: In dem Zeitalter der Landnahme und der Staatsgründung war die ungarische Sprache die Staatsprache Hauptsprache. Die damalige Variante hatte noch einen sehr kleinen Wortbestand aber hat mittlerweile viele Wörter von den umliegenden Völkern übernommen. Als Folge der Staatsgründung wurde Latein zur Amtsprache, die Legisation und die Ausübung der Staatmacht geschah auch in Latein. Latein wurde auch in der Schriftlichkeit allein herrschend. Dabei war die Entwicklung der Ungarischen Sprache neben die Dominanz des Lateins nicht vernachlässigt, und das XVI. Jahrhundert brachte ein Forschritt mit der Entwicklung der ungarischen Literatur. Als Folge der sich in Frankreich ausgebildeten Sicht, dass alle Staaten und Nationen Ihre eigener Sprache haben müssen, und alle Menschen bis zu den Grenzen des Staates diese Sprache sprechen müssen, strebte sich auch die Österreich-Ungarische Monarchie danach, dass der Staat eine einheitliche Sprache haben soll. Daraus stammt die Sprachenverordnung von Joseph II. aus Er wollte Deutsch als erste Amtsprache 3 Nádor Orsolya 2002 Nyelvpolitika o. 16

13 rechtsverbindlich machen aber es gelang ihm nicht und vor seinem Tod, 1790 war er gezwungen seine Verordnung zurückzunehmen. Später in der Zeit der Österreich-Ungarische Monarchie war Deutsch die erste Sprache und trat in Fußstapfen des Latein. Neben Deutsch hatte Ungarisch noch immer eine zweitrangige Rolle, aber die Sprache war schon genug entwickelt um eine Stelle als Amtssprache zu besetzen. Um den sprachenpolitischen Status der ungarischen Sprache zu ändern, gab es immer viele Versuche. Sie drängten den Unterricht von Ungarisch und es war ein großer Erfolg, als Ungarisch offizielles Unterrichtsfach wurde. Diese Ereignisse waren aber dazu nicht genug den sprachlichen Stand zu verändern, aber wichtig war es, dass Ungarisch mit seinen Privilegien von den anderen vernakulären Sprachen sich hervorheben konnte. Schließlich nach mehreren Kompromissen und heftigen Diskussionen wurde Ungarisch nach dem 2. Artikel von 1843/1844 Amtsprache am gesamten Gebiet des Landes. Juristisch war dieser Artikel aber kein Fortschritt und das Zustandekommen war auch von Schwierigkeiten verfolgt, weil es sich nicht mit dem Fall der Minderheitssprachen befasste. Es war ein großer Fehler, weil die verschiedenen Völker inzwischen auch ein nationales Bewusstsein entwickelt haben und sich beleidigt fühlten als das Gesetz nur um die ungarische Sprache handelte. Als Konsequenz wurde 1849 das erste ungarische Nationalitätengesetz akzeptiert und es war das erste Gesetz im ganzen Europa, das die Minderheitsrechte schützt. Dies bedeutete Rechtsgleichheit im Sprachgebrauch auch für die Menschen, die nicht Ungarisch als Muttersprache sprechen. Nachdem Ungarn den Freiheitskampf verloren hatte, hat auch die Sprache ihren Status verloren und Deutsch wurde wieder Amtssprache. Zuletzt ist ein Gesetzartikel entstanden, und es erklärte: Die Bewohner von Ungarn bilden eine politische Nation und sind, ungeachtet der Nationalität, gleichgestellt. Das beinhaltet auch, dass die Staatsprache des Landes Ungarisch sein soll. Damit war aber die Frage der Sprachen noch nicht gelöst, weil das Problem der Minderheiten noch weiterlebte. Dies konnte nicht gelöst werden, aber laut dem Friedensvertrag nach dem ersten Weltkrieg wandelte sich der sprachenpolitische Status nicht um. Ungarisch blieb weiterhin Amtsprache, aber die Mehrheit der Minderheiten wurde abgetrennt. Das Problem der Minderheiten war damit gelöst, aber Auch viele Gebiete, wo Ungarn lebten, wurden auch abgetrennt. 17

14 Nach diesem Vorfall wurde über Sprachenpolitik Inland nicht so viel gesprochen, vielmehr wurde der Fall der außer den Grenzen gebliebenen Ungarn betont. Nach dem zweiten Weltkrieg konnte man eine starke Bevorzugung der ungarischen Sprache beobachten. Die Minderheitssprachen wurden zurückgedrängt, und diese Situation war nicht lange Erträglich. In der Zeit des Sozialismus war diese Zurückdrängung noch immer bemerkbar, und neben die wurde auch Russisch Pflichtfach in den Schulen. Alle Studenten mussten Russisch lernen. Nach dem Systemwechsel in den 90er Jahren änderte sich die Situation der Minderheiten und auch der Unterrichtspflicht vom Russisch wurde verwischt Die Folgen des EU-Beitritts 4 Mit dem EU-Beitritt wurde auch Ungarisch eine der Amtssprachen der Europäischen Union. Es ist ein sehr wichtiger Erfolg, aber es bedeutet auch verschiedene Verbindlichkeiten. Ungarn führte vor dem Beitritt keine echte Sprachenpolitik, und es ist leider auch noch heute so. Es wird eine schwere Aufgabe ein Gesamtkonzept auszuarbeiten, nachdem die EU auch keine einheitliche Sprachenpolitik führt, weil diese Problematik auf verschiedene Bereiche einwirkt. Schon vor dem Beitritt konnte man durchschauen in welchem Zusammenhang Sprachenpolitik wichtig sein wird. Die rechtlichen Materialen der EU (die mehr als Tausend Seiten ausmachen) müssen auch ins Ungarische übersetzt werden. Dazu braucht man aber ein neues EU- Ungarischen Lexikon, weil in den Rechtmaterialen viele neu formulierte Ausdrücke oder Wörter mit neuer Bedeutung zu finden sind, und weil das entsprechende EU- Vokabular fehlt. Es ist sehr wichtig, dass ein EU-Ausdruck immer mit demselben ungarischen Wort übersetzt wird, weil damit man von den etwaigen Missverständnissen geschützt werden kann. Somit muss man auf dem präzisen Wortgebrauch achten. Als Voraussetzung dieser präzisen Übersetzung braucht man gut ausgebildete Übersetzer und zu der Erleichterung der Kommunikation gute Dolmetscher. Es muss sehr Ernst genommen werden, dass wichtige Entschlüsse vom guten Verständnis abhängen können. Dafür muss man die Zahl der Teilnehmer und das Niveau der 4 Európa ma és holnap 1998, 121.o. 18

15 Übersetzer-, und Dolmetscherbildung erhöhen, um immer bessere Fachleute in der EU anstellen zu können. (Hier entscheidet sich auch, ob sich für die neu entwickelnden Wissenschaften ungarischer Wortschatz sich ausbildet, oder werden wir gezwungen, den fremden Ausdruck zu übernehmen.) Der Unterricht von Fremdsprachen muss entwickelt werden, und man muss auch die ungarische Sprache pflegen. Die Fremdsprachen sind wichtig, um die Hindernisse in der Konversation überwältigen zu können und die heimische Sprache muss man wegen der Bewahrung der eigenen Kultur pflegen. Um den Unterricht von Fremdsprachen wirksamer zu machen müssen die verschiedenen Sprachkurse für jeden Mensch erreichbar sein und der Sprachunterricht in den Oberschulen und in den Hochschulen muss abgestimmt werden. 19

16 3. Das Dolmetschertum in der Europäischen Union Die internationale Praxis Es ist merkwürdig aber in der Europäischen Union ist Übersetzung und Dolmetschen getrennt, diese bilden verschiedene Bereiche und haben Ihre eigene Organe. Dolmetschen gehört in den Bereich der Konferenzdienst. Gleichfalls gibt es keine sprachlichen Dienste, die alle EU-Organe bedient. Die am meisten umfassende Tätigkeit betreibt der Gemeinsame Dolmetscher- und Konferenzdienst der EU- Kommission und die Generaldirektion Übersetzung (Directorate-General for Translation) Der Gemeinsame Dolmetscher- und Konferenzdienst Es ist 1981 zustande gekommen, als die Dolmetschereinheit der Kommission (gegründet: 1958) umstrukturiert wurde, und der war auch für den Rat, den Wirtschaftsund Sozialausschuss, die Europäische Investitionsbank, den Ausschuss der Regionen und auch für später entstandene Institutionen zuständig. Im Allgemeinen wird es als SCIC benannt wie die Abkürzung von den französischen Ausdruck (Service Communitaire Interpretation et Conférence) Der Aufbau und Auftrag der SCIC Wie sein Name auch zeigt, beschäftigt sich der Gemeinsame Dolmetscher- und Konferenzdienst mit der Einteilung von Konferenzsälen und mit der Sicherung von technischen Einrichtungen. Seine Aufgabe ist die Organisation von verschiedenen Sitzungen und die Sicherung des ungestörten Ablaufs. Es ist der größte Konferenzveranstalter der Welt und beauftragt die meisten Konferenzdolmetscher. Nach Daten aus 2003 verfügt der gemeinsame Dolmetscher- und Konferenzdienst über 450 verbeamtete oder angestellte Dolmetscher. Zusätzlich steht eine Reserve von rund 2000 freiberuflichen Dolmetschern zur Verfügung. 20

17 Der SCIC besteht aus zwei Verwaltungen. Die Verwaltung A beschäftigt sich mit finanziellen Fragen, Dolmetscherbildung und mit der Anstellung von Dolmetschern. Die Verwaltung B besteht aus weiteren 12 Referathuren, die Konferenz- und Dolmetscherorganisation treiben. Die Betriebskosten der SCIC sind nicht zu vernachlässigen. Zum Beispiel für das Jahr 2001 war die Summe 105 Mio. Euro (0,28 Euro pro EU- Bürger im Jahr). Jetzt nach der Erweiterung benötigt der SCIC mehr Dolmetscher und die Kosten steigen um Prozent Die Dolmetscherbildung bei SCIC Das wichtigste Grundprinzip bei Dolmetschen ist, dass Dolmetscher nur auf die Sprache übertragen können die sie am besten sprechen, dass heißt auf ihre A -Sprache, die meistens ihre Muttersprache ist. So ist es wichtig, dass Dolmetscher drei oder sogar vier Fremdsprachen sprechen, aber aktiv benutzen sie nur ihre Muttersprache. Die bei den SCIC angestellten Dolmetscher werden auch von diesem Direktorat ausgebildet. Der SCIC veranstaltet Intensivkurse, die sechs Monate lang dauern. Die Studenten und Studentinnen müssen ein Diplom (meist juristische, wirtschaftliche oder naturwissenschaftliche) haben. Der Unterricht wird von berufstätigen Dolmetschern ausgeführt, die auch über pädagogische Kenntnisse verfügen. Die Ausbildung endet mit einer Prüfung, die ein ganzen Tag lang dauert und prüft, ob die Teilnehmer die entsprechenden Fähigkeiten haben Die Generaldirektion Übersetzung Die Generaldirektion Übersetzung ist vor allem in Brüssel und Luxemburg stationiert. Dauerhaft sind hier 1300 Übersetzer, und 500 weitere Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich arbeiten sie mit Freiberuflern aus aller Welt zusammen. Ihr Tätigkeitsbereich ist sehr umfangreich. Hier werden nicht nur die Rechtsnormen und ihre Entwürfe und Anträge übersetz, sondern auch die verschiedenen Parlamentsreden, Pressenmitteilungen, internationale Abkommen, politische Publikationen, finanzielle Berichte, sowie die Korrespondenz mit den verschiedenen Organen einschließlich die Ministeriums, Unternehmen und Bürger des Mitgliedsländer. 21

18 Übersetzung in Praxis Nach einer Presseaussendung der Kommission aus 2004 ist der Arbeitsaufwand in der Generaldirektion Übersetzung in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5,3 Prozent gestiegen. Es ist eine sehr große Zahl, und die Gesamtkosten sind auch enorm. Der Rückstand der zu übersetzenden Seiten wird mit etwa veranschlagt und wenn alles so bleibt wie es ist, dann dürfte dieser Papierberg in den kommenden drei oder vier Jahren auf Seiten wachsen. Die Übersetzungen dienen verschiedenen Bereichen, 70 Prozent von denen wird auch Außer der EU benutzt, 40 Prozent fußt auf juristische Pflicht, 30 Prozent ist politischer Text und 27 Prozent dient der operativen Arbeit. Über die Notwendigkeit von Übersetzungen will die Kommission in nächster Zeit noch intensiver nachdenken, um den Aufwand möglichst gering zu halten Problemen in Dolmetschertum Sprachkombinationen 5 Die Kombinationsmöglichkeiten der Europäischen Sprachen waren bereits vor der Erweiterung enorm, steigen aber mit ihr ins Unermessliche. Die folgenden Zahlen machen klar, dass ein ständiges Übersetzen und Dolmetschen in alle Sprachen unmöglich ist. In der Geschichte der EU kam es für die Dolmetscher zu folgenden Sprachkombinationen: Nach der Gründung mit vier Sprachen waren es 12 Kombinationsmöglichkeiten. Nach der ersten Norderweitung waren es sechs Sprachen mit 30 Kombinationen. Mit den beiden Etappen der Süderweiterung (Griechenland, Portugal und Spanien) waren es neun Sprachen mit 72 Kombinationen. Durch die zweite Norderweiterung stieg die Zahl auf elf Amtssprachen und 110 Kombinationen. 22

19 Und nach der Ost- und Süderweiterung 2004 gibt es nun 20 Amtssprachen mit unglaublichen 380 Kombinationen Relais-Dolmetschen 6 Die vielen Sprachen bedeuten ein großes Problem und als Konsequenz ist der Anteil des so genannten Relais-Dolmetschens stark angestiegen. Dabei wird eine Rede nicht direkt aus der Sprache des Redners in die gewünschte Sprache, sondern über eine dritte Sprache (meist Englisch oder eine andere große Sprache wie Französisch oder Deutsch) übersetzt. Ein dänischer Dolmetscher beispielsweise hört die englische Übersetzung eines lettischen Vortrags und dolmetscht aus dieser dann ins Dänische. Dabei droht die Gefahr, dass bei wiederholtem Übersetzen ein Informationsverlust gibt, und nur mit hervorragenden Qualifikationen der Dolmetscher kann die Zeitverzögerung auf ein Minimum reduziert werden. Im EU-Alltag werden die estnischen, lettischen und litauischen Redebeiträge über Relais gedolmetscht, und ähnlich ist es bei Slowenisch. Bei wichtigen Sitzungen und Beratungen versucht man Relaisdolmetschen zu vermeiden, aber es hat schon immer gegeben, und es wird sich auch in Zukunft nicht vermeiden lassen Mangel an Dolmetscherkabinen Es ist auch ein weiteres Problem, dass die Konferenzsäle meistens nur elf oder zwölf Dolmetscherkabinen mit drei oder vier Plätzen haben. Hingegen benötigt man aber 23 Dolmetscherkabinen, aber in Tagungsräumen der EU-Organe gibt keinen Platz mehr, um weitere Kabinen unterzubringen. Daher haben sie Möglichkeiten des Ferndolmetschens getestet. Forscher arbeiten an der Verbesserung der Bildqualität, aber für die notwendigen Standards bräuchte man eigentlich Satellitenverbindungen, doch die sind derzeit noch immer teuer. 5 Cornelia Brüll 2004, Übersetzungsproblematik Das Dolemtschertum in der Europäischen Union, 6 Isabella Holz 2004, Die neuen Herausforderungen der Erweiterung, 23

20 3. 3. Die Praxis des Dolmetschen und Übersetzen in Ungarn Wenn wir den ungarischen Dolmetscher-, und Übersetzungsdienst betrachten, kann es festgestellt werden, dass wir in dieser Hinsicht nicht EU-kompatibel sind. Unsere Übersetzer und Dolmetscherbildung ist auch nicht genug ausgearbeitet und vereinheitlicht. Dolmetschen und Übersetzen trennt sich bei uns nicht so scharf von einander ab wie in der Europäischen Union. Es ist aber kein Problem, weil die gemeinsame Benutzung für die beiden ein Vorteil sein kann. In Ungarn sind die guten Dolmetscher meistens gute Übersetzer, aber umgekehrt ist es nicht unbedingt so. Im ungarischen Dolmetschertum ist ein kleines Chaos zu beobachten. Viele möchten Dolmetscher werden, aber nur wenige werktätige Dolmetscher haben die entsprechenden Qualifikationen, und auch diese sprechen meistens nur eine Fremdsprache. Nächst übertragen sie auch aus Ungarisch in die Fremdsprache und zurück, nicht wie in der EU, wo die Dolmetscher meist nur auf ihre Muttersprache übersetzen. Ein weiterer Unterschied ist, dass in Ungarn des so genannten langfristigen Dolmetschs kaum angewendet wird. Die Auftraggeber sind misstrauisch, weil Dolmetschergesellschaft kein echtes Gesamtkonzept für Ausbildung und Forschung hat. Es fehlt eine Organisation, die die Interessen der Dolmetscher schützt. Es existiert die Ungarische Übersetzer und Dolmetscher Vereinigung, die eine gute Initiative ist, aber Ungarn braucht eine größer angelegte Konzeption. Um eine günstige Wachstumsrichtung auszubauen, können die angewandete Sprachenwissenschaft und die Übersetzungswissenschaft entscheidenden Rollen spielen. Forschung kann man auch nicht vernachlässigen. Theorie und Praxis muss aneinander angenähert werden. Übersetzer und Dolmetscher sollten auch Übersetzungswissenschaftliche Forschungen durchführen, und sie konnten auch die Stelle der Sprachlehrer übernehmen, in der Unterrichtung von Dolmetschen und Übersetzen. Wichtig ist noch eine entsprechende Übersetzungspolitik auszubauen, weil die Auswahl von den benötigten Materialien sehr wichtig sein kann. Übersetzer sollen nur wirklich benötigte Materialien übersetzen. 24

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