Leistungen Unternehmenspräsentation. bei Pflegebedürftigkeit

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1 Leistungen Unternehmenspräsentation bei Pflegebedürftigkeit Romy Max Mustermann Laschinsky Seite 1

2 Themen Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung Pflegebedürftigkeit Voraussetzungen Feststellen der Pflegebedürftigkeit / Beginn der Leistungen Leistungen bei häuslicher Pflege Leistungen bei vollstationärer Pflege Unterstützung für Pflegepersonen Seite 2

3 Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung Seite 3

4 Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung 69,49 Millionen Versicherte 2,29 Millionen Pflegebedürftige ambulant: 1,58 Millionen Pflegebedürftige stationär: Pflegebedürftige 10,2 Milliarden Leistungsausgaben 10,3 Milliarden Leistunsausgaben 21,45 Milliarden Euro Leistungsausgaben (insgesamt) 21,78 Milliarden Euro Beitragseinnahmen insgesamt Seite 4

5 Pflegebedürftigkeit - Voraussetzungen Seite 5

6 Pflegebedürftigkeit - Voraussetzungen Begriff der Pflegebedürftigkeit Pflegebedürftig ist derjenige, der wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestes 6 Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedarf. Seite 6

7 Pflegebedürftigkeit - Voraussetzungen Verrichtungen des täglichen Lebens Unterscheidung zwischen Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung: Grundpflege Körperpflege Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren sowie Darm- und Blasenentleerung Hauswirtschaftliche Versorgung Einkaufen, Kochen, Reinigen und Beheizen der Wohnung, Spülen, Wechseln sowie Waschen der Wäsche und Kleidung Ernährung Mundgerechte Zubereitung und die Aufnahme der Nahrung Mobilität Selbständige Aufstehen und Zu-Bett- Gehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen sowie Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung Seite 7

8 Pflegebedürftigkeit - Voraussetzungen Der zeitliche Hilfebedarf entscheidet über die Pflegestufe Pflegestufen Pflegestufe I - erheblich pflegebedürftig Hilfebedarf min. 1 x täglich für wenigstens 2 Verrichtungen der Grundpflege; Gesamtpflegebedarf im Durchschnitt min. 1,5 Stunden täglich, davon mehr als 45 Minuten Grundpflege; Pflegestufe II - schwer pflegebedürftig Hilfebedarf min. 3 x täglich zu verschiedenen Tageszeiten bei der Grundpflege; Gesamtpflegebedarf im Durchschnitt min. 3 Stunden täglich, davon min. 2 Stunden Grundpflege; Pflegestufe III - schwerst pflegebedürftig Hilfebedarf bei der Grundpflege ist täglich jederzeit gegeben (rund um die Uhr); regelmäßig besteht auch min. 1mal in der Nacht (22:00 Uhr bis 6:00 Uhr) Hilfebedarf bei der Grundpflege; Gesamtpflegebedarf im Durchschnitt min. 5 Stunden täglich, davon min. 4 Stunden Grundpflege. Seite 8

9 Pflegebedürftigkeit - Voraussetzungen Weitere Besonderheiten: Schwerstpflegebedürftigkeit (Härtefall) mit außergewöhnlich hohem Pflegeaufwand liegt vor, wenn neben dem Hilfebedarf der Pflegestufe III zusätzlich ständig Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung erforderlich ist und die Hilfe bei der Grundpflege mindestens 6 Stunden täglich (davon mindestens dreimal in der Nacht) beträgt oder die Grundpflege für den Pflegebedürftigen auch des Nachts nur von mehreren Pflegekräften gemeinsam (zeitgleich) erbracht werden kann. Pflegebedürftige Kinder sind zur Feststellung des Hilfebedarfs mit einem gesunden Kind gleichen Alters zu vergleichen. Maßgebend für die Beurteilung des Hilfebedarfs bei einem Säugling oder Kleinkind ist nicht der natürliche, altersbedingte Pflegeaufwand sondern nur der darüber hinausgehende Hilfebedarf. Seite 9

10 Feststellen der Pflegebedürftigkeit/ Beginn der Leistungen Seite 10

11 Feststellen der Pflegebedürftigkeit PNG Beratung Nach Eingang des Erstantrags: Ausführliche Beratung zu den Leistungen der Pflegeversicherung Alternativ: Ausstellen eines Beratungsgutscheins Antrag Verschärfung der Frist zur Ausstellung des Bescheides: Zusatzzahlung Ausnahme: Pflegekasse ist nicht für Verzögerung verantwortlich oder stationäre Pflege und mindestens Pflegestufe I Externe Gutachter können neben dem MDK beauftragt werden Anspruch auf Übermittlung des Gutachtens Übermittlung einer Reha-Empfehlung (positiv sowie negativ) Seite 11

12 Feststellen der Pflegebedürftigkeit Feststellungsverfahren: Antragsstellung durch den Versicherten mittels IKK-Formular max. 5 Wochen Begutachtung durch den MDK; Erstellen eines sozialmedizinischen Gutachtens Auswertung des Gutachtens durch die IKK- Pflegekasse; Feststellung der Pflegestufe Schriftlichen Bescheid durch IKK- Pflegekasse an Versicherten Seite 12

13 Feststellen der Pflegebedürftigkeit Hinweise zum Begutachtungsverfahren durch den MDK: Feststellung des Fremdhilfebedarfs zu den einzelnen Verrichtungen des täglichen Lebens Anwendung vorgegebener Zeitkorridore: Ganzkörperwäsche Minuten Kämmen 1 3 Minuten Ankleiden (gesamt) 8 10 Minuten Bei der Feststellung der Zeitorientierungswerte wurde von einer vollständigen Übernahme (V) ausgegangen. Bei Teilhilfen wird der Zeitorientierungswert nur anteilig berechnet Nur regelmäßiger, d. h. min. 1x wöchentlich anfallender Hilfebedarf wird berücksichtigt Minuten werden auf einen Tag heruntergebrochen K = keine Unterstützung T = Teilübernahme B = Beaufsichtigung U = Unterstützung V = Volle Übernahme A = Anleitung Seite 13

14 Beginn der Leistungen Nachweis einer 2-jährigen Vorversicherungszeit innerhalb von 10 Jahren vor dem Leistungsbeginn Erhalt von Leistungen erfolgt unabhängig von der Dauer des Feststellungsverfahrens Leistungsbeginn mit Beginn des Monats der Antragsstellung, frühestens jedoch vom Beginn der Pflegebedürftigkeit an. Leistungen einer höheren Pflegestufe erhalten die Versicherten bereits von einem in der Vergangenheit liegenden Zeitpunkt an, wenn die Voraussetzungen vorliegen Bei Feststellung einer niedrigeren Pflegestufe werden die Leistungen zukunftsbezogen angepasst Seite 14

15 Leistungen bei häuslicher Pflege Seite 15

16 Leistungen bei häuslicher Pflege Pflegesachleistungen Höchstwerte Pflegestufe I II III III (Härtefall) Anspruch ab Euro Euro Euro Euro Leistungen werden von einem zugelassenen ambulanten Pflegedienst erbracht Betrag steht unabhängig von den tatsächlichen Leistungstagen im Monat voll zur Verfügung Abrechnung erfolgt direkt mit der Pflegekasse Versicherter muss den Leistungsnachweis unterschreiben Seite 16

17 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Häusliche Betreuung Umfasst alle Pflegestufen Wird auf Sachleistungsbetrag angerechnet Voraussetzungen des 45a SGB XI müssen erfüllt sein Weitere Voraussetzung: Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung müssen sichergestellt sein Befristet bis Inkrafttreten eines Gesetzes zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Betreuung wird zusätzlich zur Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung erbracht Kann auch von mehreren Pflegebedürftigen in einem (Anzahl) häuslichen Umfeld erbracht werden Seite 17

18 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Pflegegeld Höchstwerte Pflegestufe I II III Anspruch ab Euro 440 Euro 700 Euro Ehrenamtliche Pflege durch Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn Weiterzahlung des Pflegegeldes bei Unterbrechung der Pflege durch eine stationäre Krankenhausbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahme für 28 Tage) Bei Ersatzpflege oder Kurzzeitpflege hälftige Weiterzahlung des Pflegegeldes mit Ausnahme des ersten und letzten Tages der Seite 18 Unterbrechung.

19 Leistungen bei häuslicher Pflege Pflegegeld Voraussetzung für die Zahlung von Pflegegeld ist ein regelmäßiger Nachweis über die Qualität der Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst Beratungseinsatz durch Pflegeprofis - in den Pflegestufen I und II halbjährlich - in der Pflegestufe III vierteljährlich Ziele des Beratungseinsatzes: Beratung zur Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege Zur Empfehlung von Maßnahmen zur Verbesserung der Pflegesituation Erkennen von Hinweise auf Verwahrlosung Überprüfung der körperlichen Verfassung Feststellung von Gewaltanwendung Seite 19

20 Leistungen bei häuslicher Pflege Kombination von Pflegesachleistung und Pflegegeld Pflege durch Pflegedienst und ehrenamtliche Pflegeperson (Kombination) Berechnung eines anteiligen Pflegegeldes durch die Pflegekasse Anteiliges Pflegegeld, wenn Sachleistungsbetrag nicht ausgeschöpft wird Verhältnis zwischen Höchstbetrag der Sachleistung und tatsächlich in Anspruch genommenen Sachleistungen Entsprechend diesem Verhältnis ist das Pflegegeld anteilig auszuzahlen. Pflegedienst: 112,50 Euro = 25% Sachleistung von 450 Euro Pflegegeldanspruch entspricht 75 % 235 Euro x 75 % = 176,25 Euro Seite 20

21 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Verbesserte Pflegeleistungen bei Demenz Anspruch wenn Voraussetzung nach 45a erfüllt Befristet bis Inkrafttreten eines Gesetzes zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff Seite 21

22 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Leistungen ohne Vorliegen einer Pflegestufe Pflegegeld : 120 EUR monatlich Sachleistung : bis zu 225 EUR monatlich Kombinationsleistung Verhinderungspflege Pflegehilfsmittel Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Seite 22

23 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Zusätzliche Leistungen bei Pflegestufe I Pflegegeld 235 EUR + 70 EUR = 305 EUR monatlich Sachleistung 450 EUR EUR = 665 EUR monatlich Seite 23

24 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Zusätzliche Leistungen bei Pflegestufe II Pflegegeld 440 EUR + 85 EUR = 525 EUR monatlich Sachleistung EUR EUR = EUR monatlich Seite 24

25 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Ersatzpflege (Leistungen bei Verhinderung der Pflegeperson) Ehrenamtliche Pflegeperson ist an der Pflege verhindert Pflege wird bereits seit mindestens 6 Monaten durchgeführt Leistungsumfang: Euro pro Kalenderjahr Leistungsdauer: maximal 28 Tage pro Kalenderjahr Ersatzpflege wird sichergestellt durch Angehörige, Bekannte, Pflegedienst oder Pflegeeinrichtung hälftige Zahlung von Pflegegeld (außer erster und letzter Tag der VHP) Seite 25

26 Leistungen bei häuslicher Pflege Ersatzpflege (Besonderheiten) Ist die Ersatzpflegekraft mit dem Pflegebedürftigen bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert, betragen die täglichen Leistungen 1/28 des monatlichen Pflegegeldes. Darüber hinaus können weitere nachgewiesene Kosten (z. B. Fahrkosten und Verdienstausfall) erstattet werden. Erfolgt die Pflege in einer Pflegeeinrichtung können lediglich die pflegebedingten Aufwendungen übernommen werden. Seite 26

27 Leistungen bei häuslicher Pflege Unterbringung in Tages- oder Nachtpflege-Einrichtungen Höchstwerte Pflegestufe I II III Anspruch ab Euro Euro Euro In Kombination mit Leistungen der häuslichen Pflege Gewährung eines zusätzlichen Leistungsbetrages in Höhe von 50%. Keine Leistungsart darf jedoch den eigenen monatlichen Höchstbetrag überschreiten. Nebeneinander der Tages- oder Nachtpflege mit der Kombinationsleistung aus Pflegesachleistungen und Pflegegeld ebenfalls möglich. 40 % Pflegesachleistungen 60 % Pflegegeld + bis zu 50 % Tages pflege Seite 27

28 Leistungen bei häuslicher Pflege PNG Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung Rund-um-die-Uhr-Betreuung in einer stationären Einrichtung Häusliche Pflege kann zeitweise nicht erbracht werden mögliche Gründe: Krankheit der Pflegeperson, Umbaumaßnahme Leistungsumfang: Euro pro Kalenderjahr für pflegebedingte Aufwendungen; Kosten für Unterkunft und Verpflegung (sog. Hotelkosten ) fallen in die Eigenverantwortung Leistungsdauer: maximal 28 Tage pro Kalenderjahr keine Anrechnung auf die Verhinderungspflege hälftige Zahlung von Pflegegeld (außer erster und letzter Tag der KZP) Seite 28

29 Pflegeneuausrichtungsgesetz PNG Kurzzeitpflege in einer Einrichtung zur med. Vorsorge Anspruch auf Kurzzeitpflege in Einrichtungen, die stationäre Leistungen zur medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation erbringen, wenn während einer Maßnahme der med. Vorsorge oder Rehabilitation für eine Pflegeperson die gleichzeitige Unterbringung und Pflege des Pflegebedürftigen notwendig ist. Kurzzeitpflege für Kinder Anspruch auf Kurzzeitpflege in begründeten Einzelfällen bei zu Hause gepflegten Kindern bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres auch in geeigneten Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen und anderen geeigneten Einrichtungen ( ) Seite 29

30 Leistungen bei häuslicher Pflege Zusätzliche Betreuungsleistungen Erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung keine Pflegestufe erforderlich Erstattung der entstandenen Aufwendungen für zusätzliche Betreuungsleistungen bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz bis zu 100 Euro monatlich in erhöhtem Maße eingeschränkter Alltagskompetenz bis zu 200 Euro monatlich Keine Auszahlung zur freien Verwendung, zweckgebunden für Kosten der Tages- oder Nachtpflege Kosten der Kurzzeitpflege besondere Angeboten zugelassener Pflegedienste niedrigschwellige Betreuungsangebote Seite 30

31 Leistungen bei häuslicher Pflege Technische Pflegehilfsmittel Technische Hilfsmittel zu Lasten der Pflegekasse... wenn sie ausschließlich der Erleichterung pflegerischer Maßnahmen dienen, insbesondere... eine Überforderung der Leistungskraft des Pflegebedürftigen vermeiden... eine Überforderung der Leistungskraft der Pflegeperson vermeiden... eine selbständigere Lebensführung ermöglichen Typische technische Pflegehilfsmittel Pflegebett Beistelltisch Kopfwaschwanne Hausnotrufsystem ärztliche Verordnung ist nicht erforderlich Kostenvoranschlag vom Sanitätshaus reicht aus Zuzahlung von 10 %, max. 25 Euro bei technischen Pflegehilfsmitteln, es sei denn es liegt eine Befreiung von den Zuzahlungen innerhalb der GKV vor keine Eigenanteil bei leihweiser Überlassung des Hilfsmittels Seite 31

32 Leistungen bei häuslicher Pflege Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bestimmt einmalige Nutzung wegen der Beschaffenheit des Materials oder aus hygienischen Gründen festgelegter Hilfsmittelkatalog Beispiele saugende Bettschutzeinlagen Fingerlinge / Einmalhandschuhe Desinfektionsmittel Pauschale der Pflegekasse i. H. von max. 31 monatlich Bereitstellung als Sachleistung oder im Kostenerstattungsverfahren Seite 32

33 Leistungen bei häuslicher Pflege Zuschüsse zur Verbesserung des Wohnumfeldes Umbaumaßnahmen werden von der Pflegekasse bis zu Euro bezuschusst Durch Wohnumfeldverbesserungen soll die häusliche Pflege überhaupt erst ermöglicht werden die häusliche Pflege erheblich erleichtert und damit eine Überforderung der Leistungskraft des Pflegebedürftigen und der Pflegenden verhindert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt, bzw. die Abhängigkeit von personeller Hilfe verringert werden. Beispiele Türverbreiterungen behindertengerechtes Badezimmer barrierefreie Hauseingänge Treppenlift Alternative: Kosten für einen Umzug in eine den Anforderungen des Pflegebedürftigen entsprechende Wohnung werden entsprechend bezuschusst Seite 33

34 Pflegeneuausrichtungsgesetz PNG Wohnumfeldverbesserung kein Eigenanteil des Versicherten Zuschuss auch für ambulant betreute Wohngruppen zusätzlich zur Anschubfinanzierung für Wohngruppen nach 45e Zuschuss je Pflegebedürftigen auch bei mehreren Pflegebedürftigen in einem Haushalt Max: ,- Euro Aufteilung nach Pflegekassen ab 5 Bewohner Seite 34

35 Pflegeneuausrichtungsgesetz PNG Zuschlag für ambulante Wohngruppen Anspruch auf pauschalen Zuschlag: 200 EUR monatlich, wenn 1. gemeinsame Wohnung in ambulant betreuter Wohngruppen mit häuslicher pflegerischer Versorgung, 2. Leistungen nach 36, 37 oder in der ambulant betreuten Wohngruppe eine Pflegekraft tätig ist, die organisatorische, verwaltende oder pflegerische Tätigkeiten verrichtet, und 4. gemeinschaftliches Wohnen von regelmäßig mindestens drei Pflegebedürftigen Zweck: gemeinschaftlich organisierte pflegerische Versorgung, Seite 35

36 Pflegeneuausrichtungsgesetz PNG Anschubfinanzierung für ambulante Wohngruppen Erfüllen der Voraussetzungen einer ambulant betreuten Wohngruppe Pflegebedürftige müssen an Gründung beteiligt sein Einmalig 2.500,- Euro, max. jedoch ,- Euro je Gruppe für die altersgerechte oder barrierefreie Umgestaltung der Wohnung zusätzlich zu Leistungen der Wohnumfeldverbesserung Ab 5 Personen Aufteilung auf Versicherungsträger Nachweis einer Gründung erforderlich (Antrag binnen 1 Jahr nach Gründung) Seite 36

37 Leistungen bei vollstationärer Pflege Seite 37

38 Leistungen bei vollstationärer Pflege Vollstationäre Pflege Höchstwerte Pflegestufe Anspruch ab 2012 I Euro II Euro III Euro III (Härtefall) Euro Vollstationäre Pflege ist erforderlich, wenn aus folgenden Gründen die häusliche Pflege nicht (mehr) möglich ist: Überforderung der Pflegeperson keine Pflegeperson vorhanden oder keine Bereitschaft zur Übernahme der Pflege Pflegesachleistungen reichen nicht aus ständige Beaufsichtigung nötig Kosten für Unterkunft und Verpflegung trägt der Pflegebedürftige selbst Vergütungszuschlag für angebotene zusätzliche Betreuungsleitungen bei Heimbewohnern mit einem erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuungmöglich Seite 38

39 Unterstützung für Pflegepersonen Seite 39

40 Unterstützung für Pflegepersonen Leistungen für ehrenamtliche Pflegepersonen Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen in Abhängigkeit vom wöchentlichen Umfang der Pflege und der Pflegestufe des Pflegebedürftigen, wenn die Pflege mindestens 14 Stunden wöchentlich beträgt, keine Erwerbstätigkeit von mehr als 30 Std. pro Woche ausgeübt wird und nicht bereits eine Altersvollrente bezogen wird Unfallversicherungsschutz für die Dauer der häuslichen Pflege Leistungen der Agentur für Arbeit für sog. Berufsrückkehrer nach einjähriger Unterbrechung der Erwerbstätigkeit wegen der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger Kostenfreie Teilnahme an Pflegekursen Seite 40

41 Pflegeneuausrichtungsgesetz PNG Addition der Pflegezeiten Rentenversicherungspflicht tritt ein, wenn ehrenamtliche Pflege mehrerer Pflegebedürftiger jeweils unter 14 Stunden wöchentlich insgesamt mindestens 14 Stunden wöchentlich MDK muss Pflegeperson befragen, wenn unter 14 Stunden Seite 41

42 Unterstützung für Pflegepersonen Pflegezeit kurzfristige Freistellung bei akut auftretender Pflegesituation eines nahen Angehörigen zur Organisation einer bedarfsgerechten Pflege Arbeitsfreistellung bis zu 10 Arbeitstagen Entgeltfortzahlung nicht gesetzlich geregelt (ggf. Tarifvertragsbestimmung) Pflegezeit teilweise oder vollständige Befreiung von der Beschäftigung bis zu 6 Monate nur bei Betrieben mit mehr als 15 Arbeitnehmer möglich keine Entgeltfortzahlung kein Versicherungsschutz mehr durch Beschäftigung ggf. Zuschuss der Pflegekasse für freiwillige Weiterversicherung besonderen Kündigungsschutz gegenüber dem Arbeitgeber Seite 42

43 Unterstützung für Pflegepersonen Neu seit 2012: Familienpflegezeit Problem der Pflegezeit: Unbezahlte Freistellung Familienpflegezeit als Steigerung zur Pflegezeit Ziel: Bessere Vereinbarkeit von familiärer Pflege und Beruf durch Förderung von Arbeitszeitmodellen Verringerung der Wochenarbeitszeit bis Mindestumfang 15 Stunden für höchstens 24 Monate Gleichzeitige Aufstockung des Entgelts durch den Arbeitgeber für 50% reduzierte Arbeitszeit Kostenneutral für Unternehmen Vorteil: Kompetenz/Erfahrung der Mitarbeiter geht nicht verloren Besonderer Kündigungsschutz während der Familienpflegezeit und Nachpflegezeit Seite 43

44 Unterstützung für Pflegepersonen Neu seit 2012: Familienpflegezeit So könnte es in der Praxis aussehen Vorpflegephase Volle Arbeitszeit Pflegephase Halbe Arbeitszeit Nachpflegephase Volle Arbeitszeit 100 % Arbeitsentgelt 50 % Arbeitsentgelt plus 25 % des Ausfallentgelts als Aufstockungsbetrag = 75 % Arbeitsentgelt 75 % Arbeitsentgelt 25 % Arbeitsentgelt zum Ausgleich des negativen Wertguthabens Weitere Besonderheiten: Förderung für Arbeitgeber in Nachgang-Fällen : Zinsloses Darlehen vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben Absicherung des späteren Ausgleichs des Wertguthabens gegen Tod/Berufsunfähigkeit durch zertifizierte Familienpflegeversicherungen Seite 44

45 Seite 45 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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