DAX Utopie oder Realität?

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1 DAX Utopie oder Realität? Börsenweisheiten und Perspektiven Markus Stillger Geschäftsführer der MB Fund Advisory GmbH Frankfurt am Main

2 MB Fund Advisory GmbH Outperformance durch Valuekonzepte und Derivateeinsatz Gegründet Geschäftsführer: Markus Stillger, Thilo Müller, Armin Stahl Management von 4 Publikumsfonds Verwaltetes Volumen: über 100 Mio. Euro MB Fund Advisory GmbH HAIG MB Life Sciences Auflage 12/1999 Kategorie Biotechnologie/Pharma HAIG MB Max Value Auflage 12/2000 Kategorie Aktien Deutschland HAIG MB Max Global Auflage 12/2005 Kategorie Mischfonds international HAIG MB Flex Plus Auflage 12/2005 Kategorie Geldmarkt/Absolut Return

3 Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen Winston Churchill

4 Private Vorsorge / Perspektiven

5 Langfristige Anlagekonzepte im Hinblick auf die Altersversorgung gewinnen immer mehr an Bedeutung - vorhandenes Geldvermögen - künftiges Ansparpotential

6 Letzte Änderung in der Besteuerung Erträge aus Versicherungen zu 50% steuerpflichtig Ergebnis:?

7 Über 10 Mio. Verträge Über 30 Mrd. Beitragsvolumen Das entspricht: 3% der Market-Cap des DAX oder einem 6-fachen Kerviel

8 Geldanlagen im langfristigen Vergleich

9 Angenommen, die Spieler der WM-Elf von 1954 hätten Siegprämie erhalten. Auf welche Summe wäre dieser Betrag bis heute (nach mehr als 50 Jahren) angewachsen, wenn er in folgende Anlagen investiert worden wäre?

10 Sparbuch: (3% p.a.) Grundstücke und Immobilien: (5% p.a.) Staatsanleihen: (6% p.a.) Aktien: (Standardwerte) (9% p.a.)

11 Der einzige Nachteil bei Aktien Man kann graue Haare kriegen, wenn man sich zwischendrin zuviel ärgert

12 DAX Wann???

13 Dez 97 Dez 99 Dez 01 Dez 03 Dez 05 Dez 07 Dez 93 Dez 95 Dez 89 Dez 91 Dez 85 Dez 87 Dez 81 Dez 83 Dez 77 Dez 79 DAX-Entwicklung seit 1949 Dez 61 Dez 63 Dez 65 Dez 67 Dez 69 Dez 71 Dez 73 Dez 75 Dez 57 Dez 59 Dez 53 Dez 55 Dez 49 Dez 51

14 Den meisten Irrtümern in der Geldanlage unterliegen jene Leute, die an kurzfristigen Erträgen orientiert sind. Mark Twain

15 Achten Sie bei Charts immer auf eine logarithmische Darstellung!

16 Dez 97 Dez 99 Dez 01 Dez 03 Dez 05 Dez 07 Dez 93 Dez 95 Dez 89 Dez 91 Dez 85 Dez 87 Dez 81 Dez 83 Dez 77 Dez 79 DAX-Entwicklung seit 1949 Dez 61 Dez 63 Dez 65 Dez 67 Dez 69 Dez 71 Dez 73 Dez 75 Dez 57 Dez 59 Dez 53 Dez 55 Dez 49 Dez 51

17

18 DAX-Stand Ende 1954 : 135 DAX-Stand Ende 1957 : 145 DAX-Stand Ende 1967 : 503 DAX-Stand Ende 1977 : 549 DAX-Stand Ende 1987 : DAX-Stand Ende 1997 : DAX-Stand Ende 2007 : DAX-Stand Ende 2017 :??? * DAX-Stand Ende 2027 :??? * DAX-Stand Ende 2037 :??? * * bei 9% p.a.

19 Wer Ende 2004 eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, hat sich auch in den meisten Fällen bis zum Jahr 2034 oder länger festgelegt.

20 Ist denn jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt?

21 Kurzfristige Betrachtung Chancen Weltwirtschaft wächst auf etwas niedrigerem Niveau weiter Niedrige Bewertungen Zinssenkung USA Gesunde Bilanzen Recycling Petrodollars Risiken Vollbremsung der Weltwirtschaft Immobilienmärkte in USA, UK, Spanien Inflationsgefahren Steigende Rohstoffpreise Externe Schocks Investment Bubble in China Politische Risiken

22 Perspektiven Aktienmarkt DAX und DAX-Gewinn im Langfristvergleich S&P 500 und S&P-500-Gewinn (e) (e) (e) (e) 0 DAX-Gew inn DAX (rechte Skala) S&P-Gew inn S&P 500 (rechte Skala) Quelle: LBBW Research, Stand: 14:01:2008

23 Perspektiven Aktienmarkt DAX-KGV 30 Jahre Durchschnitt Jan 78 Jan 80 Jan 82 Jan 84 Jan 86 Jan 88 Jan 90 Jan 92 Jan 94 Jan 96 Jan 98 Jan 00 Jan 02 Jan 04 Jan 06 Jan 08 Quelle: LBBW Research, Datastream; Stand

24 Perspektiven Aktienmarkt DAX-Gew innrendite (inverses KGV) Rendite 10Y-Bundesanleihen Quelle: LBBW, Datastream; Stand:

25 Aktien- versus Rentenmarkt 3,5 3,0 2,5 DAX-Gew innrendite/ Rendite 10Y-Bundesanleihen S&P 500-Gew innrendite/ Rendite 10Y-Treasuries 2,0 1,5 1,0 0,5 0, Quelle: LBBW, Datastream; Stand:

26 Und die Abgeltungssteuer steht vor der Tür!

27 Kauf: im Jahr 2008 Wert: im Jahr 2038* darauf Steuer: 0 bei Kauf nach dem : * bei 9% p.a.

28 Warum haben Aktien so ein schlechtes Image? Das Standarddepot des deutschen Kunden enthält Dt. Telekom Infineon T-Online (gibt s mittlerweile nicht mehr) und vielleicht noch ein paar Daimler bzw. Deka-Fonds Anteile

29 Wertentwicklung Dt. Telekom 9,13 13, % Infineon 6,49 6,17-5 % T-Online 5, Deka-Techn. 8,54 9, % DAX %

30 Deutsche Telekom

31 Infineon

32 Aber es geht auch anders!!!

33 Wer hat im Jahr 2003 das Unternehmen Solarworld gekannt?...

34 Solarworld

35 und hätten Sie sich getraut im Jahr 2005 eine Nordex ins Depot zu legen?

36 Nordex

37 Uli H. sagt

38

39 Welche Mittel hat der Anleger, um Risiken zu begrenzen?

40 Warum Risikobegrenzung wichtig ist (Notwendiger Gewinn um Verluste auszugleichen) Verlust 10% Gewinn 11% Verlust 20% Gewinn 25% Verlust 33% Gewinn 50% Verlust 50% Gewinn 100% Verlust 75% Gewinn 300% Verlust 100% Rién ne va plus

41 - Fonds statt Direktanlage - Fonds mit Covered-Call-Strategie (Volatilitätsbeschränkung durch Kappung von extremen Gewinnen und Minderung von Verlusten durch vereinnahmte Prämien)

42 Die Covered-Call -Strategie sorgt in fallenden, stagnierenden und moderat steigenden Märkten (und damit in 80% aller Börsenphasen) für eine Outperformance gegenüber der Index-Plain-Vanilla -Strategie

43 Es funktioniert!!!

44 160,00 Vergleich "Max-Value" vs. DAX-30 (seit Auflegung ) 150,00 140,00 130,00 120,00 110,00 100,00 90,00 80,00 70,00 60,00 50,00 40,00 30, Datum,

45

46

47 Fazit Ein DAX-Stand von Punkten ist nur noch eine Frage der Zeit

48 Wir begleiten Sie gerne auf diesem Weg Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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