Jahresausblick 2015 Entschleunigte Wirtschaft

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Jahresausblick 2015 Entschleunigte Wirtschaft"

Transkript

1 Jahresausblick 5 Entschleunigte Wirtschaft Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Weltwirtschaft -5 Perspektiven für Euroland 6-8 Zinsen und Renditen 9- Aktienmärkte Rohstoffe Szenarien Tabelle Zinsen und Renditen Industrieländer 5 Januar 5 Liebe Anlegerinnen und Anleger, der globale Aufschwung startet mit moderatem Tempo in sein sechstes Jahr. Ungeachtet der politischen Stressfaktoren wie der Ukraine- Krise oder dem Nahostkonflikt hält sich das Wachstum der Weltwirtschaft weiter zwischen und %. Es sind vor allem die Schwellenländer (Emerging Markets), aber auch die USA, die für diese Dynamik sorgen. In der Nachkrisenwelt ächzen zwar insbesondere die Industrieländer unter einer historisch hohen Schuldenlast. Doch dank der anhaltend niedrigen Zinsen hält sich die laufende Belastung für die Staatshaushalte in Grenzen. Die großen Notenbanken in den Industrieländern sorgen mit ihrer außerordentlich lockeren Geldpolitik, in deren Rahmen sie auch Staatsanleihen kaufen, dafür, dass dies noch für eine ganze Weile so bleiben wird. Mit den niedrigen Renditen für Staatsanleihen ist allerdings auch der Reformdruck auf die Industrieländer gesunken. Dabei brauchen gerade die traditionellen Industrieländer flexiblere Arbeitsmärkte und effizienter funktionierende Bürokratien, damit sie im Wettbewerb mit den Schwellenländern bestehen können. Dieses Problem betrifft nicht zuletzt die Europäische Währungsunion, deren Reformmotor nicht so richtig in Schwung kommen will. Ein japanisches Szenario für Euroland erwarten wir zwar nicht. Im direkten Vergleich mit Japan ist Euroland deutlich offener gegenüber strukturellen Reformen, selbst wenn sie etwas länger dauern. Dennoch rechnen wir noch bis Ende dieses Jahrzehnts mit den bremsenden Folgen des aktuellen abwärts gerichteten Kreditzyklus: ein im historischen Vergleich geringes Wachstum und ungewöhnlich niedrige Zinsen. Gerade diese niedrigen Zinsen sind es denn auch, die den Anlegern derzeit Kopfzerbrechen bereiten. So niedrig die Inflationsraten sein mögen, die Zinsen sind noch einen Tick niedriger. Das wird sich so schnell nicht ändern. Das selbstverständlich erscheinende Ziel des privaten Anlegers, sein Erspartes zu mehren, wird in diesem Umfeld zur Herausforderung. Festverzinsliche deutsche Staatsanleihen bringen bestenfalls magere, ja sogar negative Zinsen. Diese bisher als sicher und mit ausreichender Rendite ausgestattet geltenden Anlagen sind derzeit also wenig attraktiv. Zudem sind die Einlagenzinsen wegen des negativen Einlagensatzes der Europäischen Zentralbank nahe Null. Auch die lange als chancenreich bewerteten Rohstoffe haben an Glanz verloren. Das als sicherer Hafen in Krisenzeiten beliebte Gold hat in den vergangenen zwei Jahren rund ein Drittel seines Werts eingebüßt. Rohöl gibt es derzeit im Überfluss, und auch bei den meisten anderen Rohstoffen ist das Angebot so reichlich, dass nicht mit nennenswerten Preisanstiegen zu rechnen ist. Und vor Aktien schrecken die Privatanleger schon allein deshalb zurück, weil sie als spekulativ und oft verlustbringend verpönt sind. Bei einer kurzfristigen Aktienanlage mag das stimmen, aber langfristig führt gerade in diesen Niedrigzinszeiten kein Weg an Aktien vorbei. Schließlich sind sie Beteiligungen an Unternehmen. Eine Geldanlage in Aktien ist höchst produktiv sie schafft Werte, Innovationen, Arbeitsplätze und Wachstum. Allein schon der Blick auf die aktuellen Dividendenrenditen, die bei den großen europäischen Aktienindizes wie Euro- Stoxx 5 oder DAX bei über % pro Jahr liegen, zeigt, wie ertragreich Aktien im Vergleich mit festverzinslichen Wertpapieren mit vergleichbarem Risiko sind. Dem durchaus Respekt zu zollenden Schwankungsrisiko kann man am besten entkommen, wenn man regelmäßig und breit gestreut in Aktien investiert. Wer das beherzigt, hat mit einer Beimischung von Aktien bei seinen Geldanlagen auch im Zinstief realistische Chancen auf eine auskömmliche Rendite. Mit freundlichen Grüßen Ihr Ulrich Kater Chefvolkswirt DekaBank

2 Januar 5 Seite Jahresausblick 5 Weltwirtschaft Weltwirtschaft Welt: Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal),5,,5, Quellen: Nationale Statistikämter, Prognose DekaBank Welt: Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal),5,,5,,5, -,5 Quellen: Nationale Statistikämter, Prognose DekaBank Welt-Einkaufsmanagerindex (Punkte) Schwellenländer Quellen: Markit, ISM, Reuters, DekaBank Quellen: Prognose DekaBank (P) Industrieländer 5 Bruttoinlandsprod. (% ggü. Vorj.) P 5P 6 P Welt,,5,8 Industrieländer,6,, Schwellenländer,,6 5, Mittel- und osteurop. Länder,,,7 Lateinamerika,,, Asien (ohne Japan) 6, 6, 6, Der Kreditzyklus bestimmt noch auf Jahre hinaus die Realwirtschaft Auf den ersten Blick war das Jahr insbesondere für Euroland wirtschaftlich eine Enttäuschung. Im April wurde für Deutschland noch eine Wachstumsrate von, % prognostiziert, für Euroland, %. Herauskommen wird nach jetzigem Prognosestand ein Wachstum von,5 % bzw.,8 %. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die damaligen Konjunkturhoffnungen jedoch als optische Täuschung: Die Erwartungen waren im Frühjahr vor dem Hintergrund eines sehr starken ersten Quartals hochgeschraubt worden, ohne zu beachten, dass dies nur der ungewöhnlich milden Witterung in den ersten drei Monaten zu verdanken gewesen war. Danach fiel die Konjunktur auf ihre vorherige Dynamik zurück. Die politischen Spannungen in Osteuropa haben an der scheinbaren konjunkturellen Verlangsamung nur einen geringen Anteil. Für 5/6 ist vorsichtiger Optimismus angesagt: Die Daten haben sich stabilisiert, die Erholung in Euroland geht weiter. Sie ist zwar nicht besonders kräftig, aber sie gewinnt an Stetigkeit. Derzeit wird das wirtschaftliche Geschehen in den Industrieländern entscheidend vom Kreditzyklus beeinflusst. In den Zeiten vor der Finanzkrise gab ein übermäßiger Aufbau von Kreditvolumina dem Wirtschaftswachstum Rückenwind. Mittlerweile hat der Kreditzyklus gedreht. Die übermäßige Verschuldung von privaten Haushalten, Unternehmen und Staatshaushalten muss abgebaut werden. In solchen Zeiten herrscht für die Konjunktur Gegenwind. Die wirtschaftliche Dynamik ist schwach und selbst durch geringe Schocks leicht aus der Bahn zu werfen, die wirtschaftlichen Erwartungen sind fragil. Die zeitlichen Dimensionen von Kreditzyklen sind andere als bei herkömmlichen Konjunkturzyklen. Während letztere einige Jahre umfassen, dauert ein Kreditzyklus mehrere Jahrzehnte. Wir rechnen noch mindestens bis Ende dieses Jahrzehnts mit den Folgen der gegenwärtigen abwärts gerichteten Phase des aktuellen Kreditzyklus: ungewöhnlich schwache Wachstumsraten und vergleichsweise niedrige Zinsen.

3 Jahresausblick 5 Weltwirtschaft Januar 5 Seite USA USA: Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal, annualisiert) Quellen: Bureau of Economic Analysis, Prognose DekaBank USA: Arbeitslosenquote (in %) 8 6 Quellen: Bureau of Labor Statistics, Prognose DekaBank USA: Inflation (% ggü. Vorjahr) Quellen: Bureau of Labor Statistics, Prognose DekaBank USA P 5P 6P Bruttoinlandsprodukt (% yoy),,,7 Finanzierungssaldo* -5, -,5 -, Schuldenstandsquote*,5, Leistungsbilanzsaldo* -, -, -,5 Sep Okt Nov Inflation (% yoy),7,7 Arbeitslosenquote (%, saisonbereinigt) 5,9 5,8 5,8 Einkaufsmanagerindex (verarb. Gew.) 56,6 59, 58,7 Verbrauchervertrauen (Conference Board) 89, 9, 88,7 * in % des nom. BIP; Quellen: Bureau of Ec. Analysis, Bureau of Labor Statistics, ISM, Conference Board, Prog. DekaBank (P) Globaler Aufschwung gewinnt an Dynamik Die Weltwirtschaft wächst in den Jahren 5/6 mit,5 % bzw.,8 % wieder etwas stärker als in den Jahren bis. Dabei übernehmen die Emerging Markets nun endgültig die Macht. Nach neuesten Zahlen ist China zur größten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen. Die Emerging Markets haben bereits seit 5 die etablierten Industrieländer in der Wirtschaftsleistung überholt. Da die aufstrebenden Volkswirtschaften inzwischen so groß geworden sind, sind deren geringere Wachstumsraten weltwirtschaftlich verkraftbar geworden. Das Wachstum in China kann in den kommenden Jahren auf 6 % absinken, ohne dass die Impulse aus China für die Weltwirtschaft nachlassen. Zwischen den Industrieländern weiten sich die Gräben aus. Alles hängt davon ab, wie flexibel die finanzkrisengeschüttelten Länder auf die neuen Anforderungen nach der Finanzkrise reagieren können. Ein Umbau der Wirtschaftsstrukturen und die Verminderung der Verschuldung in den privaten Sektoren sind die Hauptaufgaben. Die Vereinigten Staaten sind hier am erfolgreichsten (Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts 5:, %, 6:,7 %). Euroland wird die Kurve ebenfalls kriegen (5:, %, 6:,7 %). Für Japan sind wir sehr skeptisch, da das schuldenfinanzierte Wachstum nicht nachhaltig ist (5:,5 %; 6:, %). Grund dafür ist die Tatsache, dass die notwendigen realwirtschaftlichen Strukturreformen in der Vergangenheit nicht umgesetzt worden sind. Die Vereinigten Staaten erleben 5 mit einem Zuwachs von, % das fünfte Wachstumsjahr in Folge. In den vergangenen Jahren erfolgten notwendige strukturelle Anpassungen, die die wirtschaftliche Entwicklung erheblich belastet haben: die Verringerung der Schuldenquoten und die Überwindung der Bankenkrise. Nach dieser Anpassungsphase kann die US-Wirtschaft nun für eine gewisse Zeit überdurchschnittlich kräftig expandieren. Trotz der bisherigen Belastungen ist es der US- Wirtschaft in diesem Aufschwung gelungen, den Auslastungsgrad am Arbeitsmarkt so weit zu erhöhen, dass nun Leitzinserhöhungen möglich werden. Die Märkte sind mittlerweile ausreichend darauf vorbereitet, dass im Lauf von 5 die Leitzinsen langsam steigen werden. Es handelt sich um ein spannendes Experiment. Gelingt einer Notenbank zum ersten Mal der Ausstieg aus der Extrempolitik, ohne dass die Konjunktur wieder einknickt? Wir erwarten, dass der geringere Expansionsgrad der Geldpolitik dazu beitragen wird, dass sich die wirtschaftliche Dynamik in 6 wieder moderat abkühlt. Trotzdem wird es im Umfeld der Zinsanhebung holprig werden an den Finanzmärkten.

4 Januar 5 Seite Jahresausblick 5 Wltwirtschaft Emerging Markets Emerging Markets: Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorjahr) Quellen: EIU, Prognose DekaBank Emerging Markets: Einkaufsmanagerindex (Punkte) Osteuropa Asien ex.japan Lateinamerika Emerging Markets: Inflation (% ggü. Vorjahr) Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorjahr) P 5P 6 P Brasilien,,, Russland,5 -,7,5 Indien 5, 6, 6,5 China 7, 7, 7, Inflation (% ggü. Vorjahr) P 5P 6 P Brasilien 6, 6,7 6, Russland 7,6 6,9 5,5 Indien 7, 6, 5,9 China,,,7 Quellen: Prognose DekaBank (P) Gewichtsverschiebungen: Emerging Markets übernehmen das Ruder Die Dynamik in den Emerging Markets bleibt hoch, wenngleich sie nicht mehr ganz so stark ist wie in den Nullerjahren. Für China erwarten wir 5 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 7, %, was dazu führen wird, dass sich der Vorsprung zu den USA schnell vergrößert. Der Rest Asiens profitiert vom anhaltend hohen Wachstum Chinas. Doch darf man die Dynamik der Region nicht auf diesen Faktor reduzieren. Südkorea, Taiwan, Hongkong und Singapur erhöhen aufgrund hervorragender Standortbedingungen in einem schwierigen globalen Umfeld ihre Anteile am Welthandel. Indien und Indonesien nehmen unter neuer politischer Führung einen weiteren Anlauf zu wirtschaftlichen Reformen und werden auf dem Weg dorthin in den Jahren 5 und 6 mit Raten von 5 % bis 6 % wachsen. Die EU-Staaten Osteuropas sehen sich im wirtschaftlichen Zangengriff einer zunehmenden Isolation Russlands auf der einen und der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Euroland auf der anderen Seite. Angesichts dieser Rahmenbedingungen können sich Wachstumsraten von % bis %, wie wir sie für 5 prognostizieren, durchaus sehen lassen. Viel schwieriger ist die Situation in Russland selbst, wo die Wirtschaftssanktionen des Westens und der Einbruch der Ölpreise auf eine Wirtschaft treffen, in der wirtschaftliche Reformen seit Jahren versäumt wurden. 5 dürfte das russische Bruttoinlandsprodukt um,7 % schrumpfen. Lateinamerika leidet unter der Wachstumsschwäche Brasiliens. Die Wiederwahl von Präsidentin Dilma Rousseff lässt keine hochgesteckten Erwartungen bezüglich großer Reformprojekte aufkommen. Auch 5 dürfte mit einem Wachstum von, % ein Jahr wirtschaftlicher Enttäuschungen werden. Besser sieht es in Mexiko aus, wo die Arbeit des Präsidenten Enrique Peña Nieto bereits Früchte trägt und wir 5 ein Wachstum von, % erwarten. Die Leitzinswende in den USA, deren Beginn wir bereits im März 5 erwarten, stellt für die Kapitalmärkte der Emerging Markets das größte Risiko dar. Steigen die bislang sehr niedrig gesteckten Zinsanhebungserwartungen sprunghaft an, dürfte dies zu neuerlichen Kapitalabflüssen aus den Emerging Markets führen, einhergehend mit Währungsabwertungen und sinkenden Wertpapierkursen.

5 Jahresausblick 5 Weltwirtschaft Januar 5 Seite 5 Em. Markets-Märkte Aktien: MSCI Emerging Markets 9 8 Quellen: MSCI, DekaBank Renten: EMBIG-Spread (Basispunkte) 5 Renten: Performanceindizes EMBIG und GBI 6 8 EMBIG (Jan. =) GBI (Jan. =) Quellen: Bloomberg, DekaBank Risiken für hoch verschuldete Emerging Markets Wie schon dürften Länder wie Brasilien, die Türkei oder Südafrika, wo Leistungsbilanzdefizite und geringes Vertrauen in die politische Reformfähigkeit zusammentreffen, besonders in den Fokus rücken. In vielen Emerging Markets ist die Auslandsverschuldung des Privatsektors in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Entsprechend würden schwächere Währungen und ein erschwerter Kapitalmarktzugang die Länder stärker treffen als noch vor einigen Jahren. Im ganzen Jahr 5 dürften die geopolitischen Krisenherde für Unruhe sorgen. Weder in der Ostukraine noch im Nahen Osten ist eine Lösung der gewaltsamen Konflikte absehbar. Insgesamt stellen wir in der Emerging Markets-Welt zunehmend Belastungsfaktoren fest. Rückläufige Wirtschaftswachstumsraten mindern den fiskalischen Spielraum. Zudem fehlt in vielen Ländern die Bereitschaft zu Reformen. Gleichzeitig ist ein hohes Kreditwachstum zu beobachten. All dies führt mittelfristig zu einer Verringerung der makroökonomischen Stabilität, wodurch der Ratingausblick belastet wird. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass die öffentlichen Finanzen in den meisten Ländern geordnet sind und flexible Wechselkurse ein wichtiges Ventil für Verspannungen auf den Kapitalmärkten bieten. In den meisten Ländern halten wir zudem die Risiken innerhalb der Bankensysteme selbst in Stresssituationen für beherrschbar. Der Ölpreisverfall stellt erdölproduzierende Länder wie Venezuela und Russland vor ernste Schwierigkeiten, da deren Staatseinnahmen empfindlich getroffen werden. Hingegen sind viele andere Emerging Markets Nettorohstoffimporteure. Sie profitieren von den rückläufigen Energiepreisen. Emerging Markets.. % ggü. Vormon. Quellen: MSCI, Bloomberg, Prognose DekaBank % ggü. Jahresanf. % ggü. Vorjahr MSCI Emerging Markets 959 -,9 -, -5, EMBIG Performanceind. 66 -,6 5, 5,5 GBI Performanceindex 7 -, -5,5-6,7 zum Vergleich: REXP Performanceind. 68, 6, 5,6 MSCI World 698 -,9, 5, Prognose DekaBank in Mon. in 6 Mon. in Mon. EMBIG Spread (Basisp.) 7 6 5

6 Januar 5 Seite 6 Jahresausblick 5 Perspektiven für Euroland Deutschland Deutschland: Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal) - Quellen: Destatis, Prognose DekaBank Deutschland: Arbeitslosenquote (%, nationale Definition) Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Prognose DekaBank Deutschland: Inflation (% ggü. Vorjahr) - Quellen: Destatis, Prognose DekaBank Deutschland P 5P 6 P Bruttoinlandsprod. (% ggü. Vorj.),5,, Inflationsrate (% ggü. Vorjahr),8,,6 Finanzierungssaldo*,,, Schuldenstandsquote* 7,5 7, 69,6 Leistungsbilanzsaldo* 7, 7, 6,7 Sep Okt Nov Inflation (% ggü. Vorjahr),8,7,5 Arb.-losenquote (%, sb., nat. Def.) 6,7 6,6 6,6 ifo Geschäftsklima (Punkte),7,,7 * in % des nominalen Bruttoinlandsprodukts Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Destatis, ifo Institut, Reuters, Prognose DekaBank (P) Der Konjunkturmotor stottert Deutschland zählt zu den strukturell gut aufgestellten Volkswirtschaften der Europäischen Währungsunion. Über lange Jahre hinweg haben sich die deutschen Unternehmen wieder fit für den Weltmarkt gemacht: durch Kostenbewusstsein, innovative Produkte und Neuausrichtung auf die Wachstumsmärkte. Hinzu kamen die Reformen der Agenda, die den Arbeitsmarkt in Schwung brachten und zu einem spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit führten. Zusammen mit einem größeren Spielraum für Lohnerhöhungen und historisch niedrigen Zinsen hat dies die deutsche Konjunktur belebt. Doch das schnellste Schiff mit der besten Takelage kann nur so schnell segeln, wie es der Wind zulässt. Und der ist zuletzt zu einem lauen Lüftchen geworden. Der wichtigste Exportmarkt Euroland erholt sich langsamer, als viele Unternehmen gehofft hatten. Andere Märkte in den Schwellenländern, die das kompensieren hätten können, enttäuschten ebenfalls. Somit startet Deutschland mit angezogener Handbremse in das Jahr 5. Nach einem anfänglich verhaltenen Beginn dürfte die Konjunktur allerdings wieder an Fahrt gewinnen. Wir rechnen für Deutschland mit einem Wachstum von, % in 5 und, % in 6. Daran haben der schwächere Außenwert des Euro und die sinkenden Energiepreise einen großen Anteil (mit insgesamt gut,5 Prozentpunkten Wachstumsbeitrag pro Jahr). Dann wird sich zeigen, dass die Unternehmen und Haushalte weiterhin grundsätzlich gut aufgestellt sind und nur der nötige Rückenwind gefehlt hat. Auf Sicht der kommenden Jahre müssen aber weitere Wartungsarbeiten am Windjammer Deutschland vorgenommen werden, um die Takelage in Schuss zu halten. Die jüngsten wirtschaftspolitischen Entscheidungen (z.b. Mindestlohn, Rente mit 6, Mütterrente, Mietpreisbremse) waren hierbei allerdings aus unserer Sicht alles andere als hilfreich. Die Wirtschaftspolitik muss dafür sorgen, dass die Standortvorteile Deutschlands nicht zurückgehen. Dazu gehören umfangreiche Investitionen in Bildung, Infrastruktur, die Unterstützung einer stabilen Lohnstückkostenentwicklung und die Sicherung eines funktionierenden Heimatmarkts in der Europäischen Währungsunion.

7 Jahresausblick 5 Perspektiven für Euroland Januar 5 Seite 7 Euroland Euroland: Bruttoinlandsprodukt (% ggü. Vorquartal),,5, -,5 Quellen: Eurostat, Prognose DekaBank Euroland: Arbeitslosenquote (%, EU-Definition) 9 Quellen: Eurostat, Prognose DekaBank Euroland: Inflation (% ggü. Vorjahr) Quellen: Eurostat, Prognose DekaBank Euroland * in % des nominalen Bruttoinlandsprodukts; Quellen: Eurostat, Reuters, Prognose DekaBank (P) P 5P 6 P Bruttoinlandsprod. (% ggü. Vorj.),8,,7 Inflationsrate (% ggü. Vorjahr),5,6, Finanzierungssaldo* -,6 -, -, Schuldenstandsquote* 9, 9,8 9,9 Leistungsbilanzsaldo*,5,5 Sep Okt Nov Inflation (% ggü. Vorjahr),,, Arb.-losenquote (%, sb., EU-Def.),5,5 Economic Sentiment (Punkte) 99,9,7,8 Man sollte Euroland keinesfalls abschreiben Euroland zeigt sich bislang in einer schwachen Verfassung, wenngleich nicht überall in gleichem Maße. Blickt man zunächst auf die konjunkturelle Entwicklung in ganz Euroland, so stellt man fest, dass die Wachstumsraten weit hinter dem zurückbleiben, was man in normalen Zeiten nach einer solch langen Schwächephase eigentlich erwarten würde. Doch seit 8 sind die Zeiten nicht mehr normal. Weiterhin deckelt der notwendige Schuldenabbau bei Staat, Unternehmen und Haushalten die Wachstumsmöglichkeiten. In dem scheinbar tristen Bild gibt es aber durchaus ein paar Leuchttürme. So ernten die Reformländer der Peripherie gegenwärtig die Früchte ihrer Reformanstrengungen. In Irland, Spanien, Portugal und auch in Griechenland ist die Rezession einem erfreulichen Wachstum gewichen und die Arbeitslosigkeit sinkt. In der nahen Zukunft dürfte allerdings der Reformprozess vorerst an Dynamik verlieren. Es stehen Wahlen in Spanien, Portugal und Griechenland (Präsidentschaftswahl mit der Möglichkeit vorzeitiger Parlamentswahlen) an, und die Anti-Reformkräfte haben dort an Kraft gewonnen. Die Wahlen könnten somit im Verlauf von 5 zu einer gewissen Unruhe führen. Unerfreulich ist der Zustand in Italien und Frankreich. Dort kommen die Reformanstrengungen allenfalls im Schneckentempo voran, was sich in einer ausgesprochen schwachen Wirtschaftsentwicklung niederschlägt. Auch der übrige Kern der Währungsunion von Finnland über Deutschland bis Österreich schwächelt. Aus sich heraus scheint derzeit eine Großzahl dieser Länder nicht genug Wachstum generieren zu können. Es bedarf eines Anstoßes von außen, der in Gestalt eines leicht anziehenden globalen Wachstums, einer Euro-Abwertung und niedrigerer Energiepreise daherkommen dürfte. Trotzdem bleibt die Dynamik in den kommenden Jahren zu schwach. Mit Wachstumsraten von, % in 5 und,7 % 6 kann das Potenzialwachstum, das bei rund % anzusiedeln ist, immerhin etwas übertroffen werden.

8 Januar 5 Seite 8 Jahresausblick 5 Perspektiven für Euroland Bleibt Euroland der kranke Mann der Weltwirtschaft? Die größten wirtschaftspolitischen Herausforderungen in Euroland liegen darin, Auslastung und Wachstum der Euro-Volkswirtschaften voranzubringen. Die Erholung geht zwar weiter, aber sie bleibt relativ schwach. Damit werden zwei wichtige Schwellen nur zögerlich erreicht: zum einen die Beschäftigungsschwelle, also die Wachstumsrate, ab der die Arbeitslosigkeit spürbar zurückgeht, und zum anderen die Inflationsschwelle, ab der die Inflation nicht mehr weiter sinkt. Die wirtschaftlichen Verhältnisse in Euroland verbessern sich zwar, aber nur sehr langsam. Wird diese Geschwindigkeit beibehalten, dann wird das Produktionsniveau von vor der Krise erst im Jahr 6 wieder erreicht werden acht Jahre nach Ausbruch der Krise. Die Nachfragepolitik dagegen sollte im gesamten Währungsgebiet wirken und damit eher von den zentralen europäischen Institutionen ausgehen. Wirtschaftspolitik ist aber immer auch Erwartungssteuerung. Wenn die Wirtschaftspolitik die Erwartungen zum Besseren verändern möchte, muss sie kräftige Signale aussenden, etwa eine kombinierte Initiative zu besseren Rahmenbedingungen, ein Investitionsprogramm und eine Initiative zur weiteren Stärkung des europäischen Bankensystems. Da eine solche Initiative aber alles andere als wahrscheinlich erscheint, bleibt es bei dem scheibchenweisen Verbesserungsansatz der Europäer. Die bisherigen Ansätze der nationalen und der europäischen Wirtschaftspolitik sind hierfür unzureichend und werden noch dazu schlecht vermarktet. Insofern bleiben die Aussichten für Euroland bis auf weiteres eher mäßig. Das Wachstum bleibt vergleichsweise schwach und damit störanfällig. Das stellt die Geduld von Arbeitssuchenden und Sparern auf eine harte Probe und erhöht die Tendenz, in zukünftigen Wahlen auf neue politische Kräfte zu setzen, deren wirtschaftspolitische Rezepte weder erprobt noch sehr erfolgversprechend erscheinen. Dies würde Unsicherheit und damit Volatilität für Aktien- und Rentenmärkte sowie für den Euro-Wechselkurs mit sich bringen. Die Wirtschaftspolitik sollte daher alles daran setzen, den Erholungsprozess zu stärken und ein Deflationsszenario möglichst unwahrscheinlich zu halten. Ob hier eine angebots- oder eine nachfrageorientierte Politik notwendig ist, ist lediglich eine theoretische Frage. Euroland braucht beides. Reformmaßnahmen und Investitionsprogramme sind allerdings nur in Kombination wirksam. Die Verbesserung von Rahmenbedingungen steht in vielen Ländern Eurolands dringender an als etwa in den Vereinigten Staaten. Dort, wo sie stattgefunden haben, sind die wirtschaftlichen Aussichten nach oben genommen worden. Dort, wo sie fehlen oder zu langsam sind, werden sie nicht wahrgenommen, und die Erwartungen bewegen sich nach unten. Angebotsreformen finden am besten auf der Ebene der Mitgliedstaaten statt. Hier gibt es kein Patentrezept für alle. Die Schwachstellen bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind länderspezifisch und damit auch die Reformmaßnahmen.

9 Jahresausblick 5 Zinsen und Renditen Januar 5 Seite 9 Geldmarkt Euroland EZB-Leitzins (% p.a.),,5,,5, Quellen: Europäische Zentralbank, Prognose DekaBank EURIBOR-Sätze (% p.a.) Quellen: European Banking Federation, Prognose DekaBank EONIA-Swapkurve (% p.a.),6,,, -, Monats-EURIBOR Monats-EURIBOR 6 Monate Quellen: Bloomberg, DekaBank Euroland: Zinsen (% p.a.).. vor Mon. vor Jahr EZB-Leitzins,5,5,5 Monats-EURIBOR,8,8,6 Monats-EURIBOR,,,5 EURIBOR-Future, Dez. 5,,9,67 EURIBOR-Future, Dez. 6,,9,6 Prog. DekaBank (% p.a.) in Mon. in 6 Mon. in Mon. EZB-Leitzins,5,5,5 Monats-EURIBOR,,5, Monats-EURIBOR,,,5 Inflationslose Erholung Während das Wirtschaftswachstum nur knapp schwächer ausfiel als zu Jahresbeginn prognostiziert, wurden für die Inflationsraten in Euroland Werte gemeldet, die spürbar niedriger waren als ursprünglich erwartet. Am Rückgang von, % in auf nur noch, % in diesem Jahr haben die Energiepreise einen Anteil von etwa,5 Prozentpunkten, also etwa ein Viertel. Weitere,5 Prozentpunkte sind den rückläufigen Nahrungsmittelpreisen zuzurechnen. Der Rest kommt von der geringen Lohndynamik in Euroland aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit insbesondere in den Peripheriestaaten. Vor allem die Rohstoffpreise fallen zurzeit so deutlich, dass in Euroland für die kommenden Monate eine negative Inflationsrate nicht ausgeschlossen werden kann. Das ist aber noch keine Deflation. Eine deflationäre Abwärtsspirale beginnt erst dann, wenn die langfristigen Inflationserwartungen in negatives Terrain abrutschen. Noch liegen diese über,7 % allerdings mit abnehmender Tendenz. Im Unterschied zu Japan ist das Inflationsgeschehen in Euroland sehr heterogen. Wir erwarten daher auch keine flächendeckende Deflation. Insbesondere in Deutschland werden die Inflationsraten weiterhin klar im positiven Bereich bleiben. In Euroland rechnen wir allerdings für 5 mit sehr niedrigen Inflationsraten von,6 % (6:, %). Die deutschen Raten dürften mit, % im Jahr 5 und,6 % im Jahr 6 etwas höher ausfallen. In Euroland wird die Geldpolitik daher 5 noch expansiver werden. Ein plakatives Maß für den Expansionsgrad der Geldpolitik ist die Höhe der Bilanzsumme der Zentralbank. Bislang hat sich die Europäische Zentralbank darauf konzentriert, eine Ausweitung ihrer Bilanzsumme über das Bankensystem zu erreichen: durch Liquiditätsbereitstellung und Anreize, diese Liquidität als Kredite in die Wirtschaft weiterzureichen. Diese Strategie hat im Jahr an Wirkung verloren. Die Banken haben die Liquidität wieder zurückgegeben, weil sie nicht über die Risikotragfähigkeit verfügen, einen neuen Kreditzyklus in Gang zu bringen. Aus diesem Grund wird die Europäische Zentralbank im Frühjahr 5 ihre Anstrengungen verstärken, die Inflation auf ein höheres Niveau zu heben und die Kreditvergabe anzukurbeln. Wir erwarten eine Vielzahl neuer Instrumente. Quellen: Europäische Zentralbank, European Banking Federation, Bloomberg, Prognose DekaBank

10 Januar 5 Seite Jahresausblick 5 Zinsen und Renditen Rentenmarkt Euroland Deutschland: Renditen (% p.a.) - -jährige -jährige Frankreich und Niederlande: Renditen (% p.a.) Frankreich, -jährige Niederlande, -jährige Quellen: Bloomberg, DekaBank Italien und Spanien: Renditen (% p.a.) 8 6 Italien, -jährige Spanien, -jährige Quellen: Bloomberg, DekaBank Renditen (% p.a.).. vor Mon. vor Jahr Deutschland J -, -,5, Deutschland J,68,8,8 Frankreich J,96,9, Italien J,7,5,6 Spanien J,87,, Prognose DekaBank (% p.a.) in Mon. in 6 Mon. in Mon. Deutschland J -,5 -,5 -, Deutschland J,9,, Europäische Zentralbank ergreift weitere Maßnahmen Als neue geldpolitische Maßnahmen hat die Europäische Zentralbank bereits Ankäufe von privaten Kreditverbriefungen angekündigt. Der derzeit an den Märkten ausstehende Betrag von Pfandbriefen, Unternehmensanleihen und ABS-Papieren beträgt zwar,7 Bill. Euro, allerdings kann die Europäische Zentralbank nach unserer Einschätzung hiervon höchstens ein Fünftel erwerben. Denn solche Wertpapiere erfüllen bei Investoren wichtige Funktionen und werden von diesen deshalb wohl eher nicht an die Europäische Zentralbank verkauft. Darüber hinaus rechnen wir aus den Langfristtender-Operationen (TLTRO) noch mit Rückflüssen von etwa Mrd. Euro an die Europäische Zentralbank. Um die angestrebte Ausweitung der Bilanzsumme um rund einer Billion Euro in angemessen kurzer Zeit zu erreichen, wird wohl ein substanzielles Volumen von etwa 5 Mrd. Euro mithilfe von Staatsanleihekäufen erarbeitet werden müssen. Wir rechnen damit, dass die politischen Widerstände vor dem Hintergrund geldpolitischer Zwänge überwunden werden. Eine verbindliche Konditionalität im Hinblick auf wirtschaftliche Reformen ist nicht zu erwarten, allenfalls weitere politische Absichtserklärungen. Diese Maßnahmen werden kurzfristig die Inflationserwartungen an den Finanzmärkten wieder in Richtung % anheben. Sie werden zudem die europäischen Aktienmärkte unterstützen. Am Anleihemarkt dürfte als erster Effekt ein Anziehen der Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen um bis Basispunkte zu beobachten sein, gewissermaßen als Glaubwürdigkeitsvorschuss für die Geldpolitik. Die langfristigen Reaktionen des Marktes richten sich jedoch nach der Nachhaltigkeit der Wirtschaftsentwicklung. Diese kann die Europäische Zentralbank nicht beeinflussen. Sie kann nur Zeit kaufen. Wird diese zusätzliche Zeit von den Regierungen nicht genutzt, kommt unser Negativszenario in den Blick. Im Negativszenario einer erneuten Konjunkturabkühlung wird sich die Europäische Zentralbank zu weiteren Runden von Anleihekäufen genötigt fühlen, mit abnehmenden Effekten auf die Inflationserwartungen an den Finanzmärkten.

11 Jahresausblick 5 Zinsen und Renditen Januar 5 Seite US-Märkte Fed: Leitzins (% p.a.) Quellen: Federal Reserve, Prognose DekaBank USA: Renditen von Staatsanleihen (% p.a.) 5 -jähr. Treasuries -jähr. Treasuries Wechselkurs EUR-USD,5,,,,,,9 Zinsen / Renditen (% p.a.).. vor Mon. vor Jahr Fed Leitzins,-,5,-,5,-,5 -Monats-Zinsen,,, Renditen -j. Treasuries,57,5, Renditen -j. Treasuries,6,6,8 Prog. DekaBank (% p.a.) in Mon. in 6 Mon. in Mon. Fed Leitzins,5-,5,5-,75,-,5 -Monats-Zinsen,55,7, Renditen -j. Treasuries,5,75,55 Renditen -j. Treasuries,95,,5 Quellen: Federal Reserve, Bloomberg, Prognose DekaBank Europäische Zentralbank und US-Notenbank Fed gehen in unterschiedliche Richtungen Der negative Einlagenzinssatz, den die Europäische Zentralbank vor wenigen Monaten beschlossen hat, ist ein zweischneidiges Instrument. Einerseits ergänzt er die Erhöhung der Bilanzsumme, indem er die Umschlagshäufigkeit der Zentralbankreserven erhöht. Die öffentliche Debatte um Negativzinsen ist auch ein Zeichen für die Wirksamkeit des negativen Einlagensatzes. Andererseits behindert er die Erhöhung der Bilanzsumme, indem er einige Institute zur stärkeren Rückführung ihrer Reserven verleitet. In jedem Fall führt er langfristig dazu, dass die Bankkreditvergabe gegenüber der Anleihefinanzierung teurer ist. Damit diskriminiert er kleine und mittlere Unternehmen, die keinen Kapitalmarktzugang besitzen und auf die Kredite von Banken angewiesen sind. Auch kostet die Debatte um negative Einlagenzinsen für Bankkunden Vertrauen. Zwar wird es keine flächendeckenden Negativzinsen für Verbraucher geben, allein die Debatte zeigt aber schon, dass diese extremen geldpolitischen Instrumente auch für Verunsicherung sorgen können. Dies deutet darauf hin, dass dieses Instrument nur temporär angewendet werden dürfte und nicht mehr ausgeweitet wird. Mit einer Aufhebung der negativen Sätze im Jahr 5 rechnen wir allerdings noch nicht. Der Druck auf die Geldmarktsätze bleibt nicht nur bestehen, er erhöht sich 5 sogar noch. Wir rechnen mit negativen Geldmarktzinsen bis in die Laufzeiten von drei Monaten hinein. Die Geldpolitik in der Weltwirtschaft driftet in diesem Umfeld immer weiter auseinander. Während die US- Notenbank mit ihrer ersten Zinserhöhung die wir für März erwarten auf eine allmähliche Normalisierung zustrebt, läuft die Europäische Zentralbank weiter in das Feld der unkonventionellen Geldpolitik hinein. Diese Unterschiede haben Auswirkungen auf die Wechselkurse. Die Abwertung des Euro geht weiter. Ende 6 könnte unserer Prognose zufolge wieder die Parität zwischen Euro und US-Dollar erreicht werden. Berücksichtigt man noch die niedrige Inflation in Euroland, dürfte der Euro im weiteren Verlauf bis 6 wieder auf die rekordschwachen Niveaus kurz nach seiner Einführung fallen.

12 Januar 5 Seite Jahresausblick 5 Aktienmärkte Aktienmärkte Deutscher Aktienindex DAX (Indexpunkte) Quellen: Deutsche Börse AG, Prognose DekaBank Euroland: EuroStoxx 5 (Indexpunkte) Quellen: Factset, Prognose DekaBank USA: S&P 5 (Indexpunkte) 8 5 Quellen: Factset, Prognose DekaBank Kennzahlen* Kurs-Gew.- Kurs-Buchw.- Dividenden- (Werte vom..) Verhältnis Verhältnis rendite % DAX,9,5, EuroStoxx 5,,, S&P 5 5,9,6, TOPIX,6,,9 Prognose DekaBank in Mon. in 6 Mon. in Mon. DAX (Indexpunkte)..5.5 EuroStoxx 5 (Indexp.)... S&P 5 (Indexpunkte).5.5. TOPIX (Indexpunkte)..5. * Konsensschätzung auf Basis der kommenden zwölf Monate Quellen: Factset, Bloomberg, Prognose DekaBank Perspektiven durchaus positiv In einer Zeit, in der wenig Hoffnung besteht, dass die Erträge von festverzinslichen Anlagen auf absehbare Zeit den Sparern eine ausreichende Rendite bringen können, bieten die Aktienmärkte die deutlich besseren Chancen nicht zuletzt mit Blick auf die Dividendenrenditen. Deutschland Die Unternehmen kommen mit den schwachen Wachstumsperspektiven durchaus gut zurecht. Die Bilanzen der Unternehmen befinden sich in einem sehr guten Zustand, und Firmen mit Zugang zum Kapitalmarkt können sich zu äußerst vorteilhaften Konditionen an den Anleihemärkten finanzieren. Die von der Europäischen Zentralbank angekündigten geldpolitischen Maßnahmen sollten die Bedingungen auch für die mittelständischen Unternehmen verbessern. Insgesamt ist die operative Entwicklung zufriedenstellend, die Gewinnentwicklung der deutschen Unternehmen verläuft erfreulich. Die Hauptunterstützung aber erfährt der Aktienmarkt durch die nach wie vor extrem expansive Geldpolitik der Notenbanken. Euroland Der mühsame Erholungspfad der Euroland-Wirtschaft dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen und damit dem Aktienmarkt eine zwar fragile, aber immerhin leicht positive Unterstützung bieten. Entsprechend sollte die Gewinnentwicklung der Unternehmen ihren Tiefpunkt erreicht haben. Für die kommenden Quartale rechnen wir wieder mit Zuwächsen. Selbst wenn sich die Wachstumsperspektiven weiter eintrüben, bleibt dem Markt eine wichtige Rückversicherung erhalten: Die Europäische Zentralbank wird noch für einen langen Zeitraum mit konventionellen und unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen unterstützend zur Seite stehen. USA Der US-Aktienmarkt sollte sich in den kommenden Monaten bei insgesamt niedriger Volatilität nur noch leicht nach oben entwickeln. Die anstehende Wende in der Geldpolitik und die mittlerweile nicht mehr ganz so günstige Bewertung begrenzen das Kurspotenzial nach oben. Die Gefahr eines größeren Rückschlags ist dennoch eher gering, dafür sind die Rahmenbedingungen insgesamt noch zu stabil. Japan In Japan werden die Preise immer stärker durch die Zentralbank verzerrt. Fundamental sind die Entwicklungen enttäuschend, sodass wir die Region nicht zum Kauf empfehlen. Spekulative Engagements sollten in jedem Fall nur währungsgesichert eingegangen werden.

13 Jahresausblick 5 Rohstoffe Januar 5 Seite Rohstoffe DJUBS Rohstoffpreisindex (Januar =) Industriemetalle Energie Edelmetalle Agrar Quellen: Bloomberg, DekaBank Goldpreis (je Feinunze) EUR USD 6 Ölpreis der Sorte Brent (je Barrel) 5 5 EUR USD Rohöl (Preis je Barrel).. vor Mon. vor Jahr Brent (EUR) 5,7 66, 79, Brent (USD) 6, 8, 9, WTI (USD) 6,9 77, 98,5 Prognose DekaBank In Mon. In 6 Mon. In Mon. Brent (EUR) Brent (USD) WTI (USD) Kaum Aussicht auf nennenswerte Preisanstiege Seit Jahren nimmt die Rohstoffnachfrage aufgrund des wirtschaftlichen Aufholprozesses in den Schwellenländern spürbar zu. Inzwischen wurden die Produktionskapazitäten bei vielen Rohstoffen entsprechend ausgeweitet, sodass die steigende Nachfrage ohne größere Verspannungen bedient werden kann. Die Rohstoffpreisrückgänge infolge der Krisen der vergangenen Jahre sollten nicht langfristig anhalten. Mit der voranschreitenden Erholung der Weltwirtschaft werden die Rohstoffpreise wieder langsam steigen, insbesondere in den Segmenten, wo noch eine physische Knappheit besteht. Lediglich die Rohstoffe, bei denen in zu großem Ausmaß Produktionskapazitäten geschaffen wurden, dürften weiter im Preis fallen. Gold Gold gilt weltweit als krisenfeste Geldanlage. Entsprechend steigt der Goldpreis in Krisenzeiten in der Regel stark an. Üblicherweise sinkt er wieder, wenn eine Krise abflaut. Im Gefolge der Finanzmarktkrise und der Zuspitzung der Staatsschuldenkrise in Europa verzeichnete Gold spürbare Gewinne. Die europäische Staatsschuldenkrise ist zwar noch lange nicht beendet. Sie hat aber mittlerweile an Brisanz und damit an Bedeutung für den Goldpreis verloren. Die US-Notenbank Fed dürfte im Lauf des Jahres 5 mit ihrem Zinserhöhungszyklus starten. In Erwartung der höheren Zinsen hat der Goldpreis zeitweise deutlich nachgegeben. Nach der im Frühjahr erfolgten spürbaren Preiskorrektur rechnen wir nicht mit einem weiteren dramatischen Absturz der Goldnotierung. Stützend auf den Goldpreis wirkt, dass die Notenbanken in vielen Schwellenländern die Goldbestände aufstocken. Rohöl Derzeit wird die Preisentwicklung von Rohöl stark von der Angebotssituation geprägt. Neben der OPEC, die ca. % der globalen Rohölproduktion auf sich vereint, spielen die USA als Produzent inzwischen wieder eine wichtige Rolle. Dort wurde die Schieferölproduktion in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet. Somit steht dem Weltmarkt mehr Rohöl zur Verfügung, als dies noch vor ein paar Jahren der Fall war. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung von Angebot und Nachfrage am Rohölmarkt liegt der fundamental gerechtfertigte ( faire ) Rohölpreis unserer Einschätzung zufolge im Bereich von 9 bis 95 US-Dollar je Barrel. Entsprechend spiegeln die derzeitigen Preise eine Untertreibung wider, die sich innerhalb des Prognosezeitraums bis Ende 6 aber wieder zurückbilden dürfte.

14 Jahresausblick 5 Januar 5 Seite Szenarien Basisszenario (Wahrscheinlichkeit: 75 %) Entschleunigte Wirtschaft: Abbau der hohen Verschuldung insbesondere in den Industrieländern belastet das Wachstum. Weltwirtschaft: Emerging Markets sind mit ihrem gestiegenen Anteil an der Weltwirtschaft (inzwischen rund 6 %) wichtige Wachstumstreiber trotz schwächerer Dynamik. USA haben strukturelle Anpassungen weitgehend hinter sich und wachsen wieder vergleichsweise kräftig. Japan bleibt mangels durchgreifender Reformen flügellahm. Euroland: Euroland ist zwar noch der kranke Mann der Weltwirtschaft. Gesundungsprozess ist jedoch im Gange. Reformen der Krisenländer tragen langsam Früchte. Reformaktivitäten in den großen drei Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien bleiben enttäuschend. Globales Wachstum, Euro-Abwertung und Energiepreisrückgänge bringen dagegen Rückenwind. Deutschland: Sorgen über die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen halten Unternehmen von größeren Investitionen ab. Allgemeine Verfassung der Volkswirtschaft, insbesondere des Arbeitsmarktes, ist aber noch gut. Inflation: Hohe Arbeitslosigkeit und schwaches Wachstum halten Inflationsraten in Euroland unerwünscht niedrig. EZB fürchtet weiterhin zu niedrige Preissteigerungsraten. In den USA anziehende Inflationsraten dank prosperierenden Arbeitsmarkts und kräftigem Wirtschaftswachstum. Geldpolitik: Ende der ultra-expansiven Geldpolitik ist in Euroland und Japan noch nicht absehbar. US-Notenbank Fed wird im frühen Verlauf von 5 mit dem Zinserhöhungszyklus anfangen. Zinserhöhungstempo bleibt jedoch moderat, sodass Finanzmärkte und Konjunktur dies gut verkraften. Zinstief: Zinsen bleiben für sehr lange Zeit sehr niedrig. Um nennenswerte Renditen zu erzielen führt für Anleger kaum ein Weg an Aktien vorbei. Negativszenario (Wahrscheinlichkeit: 5 %) Reform- und Anpassungsprozess in Euroland gerät ins Stocken, bspw. infolge der anstehenden Wahlen in Südeuropa. Verunsicherung der Unternehmer und Konsumenten als Auslöser einer erneuten tiefen Rezession in Euroland. Weitere Verschärfung durch zu erwartende Finanzmarktreaktionen und deren negative Auswirkungen auf den Bankensektor. Mangels fiskalischer Gegensteuerungsmöglichkeiten entsprechend längere Dauer eines solchen erneuten konjunkturellen Einbruchs, danach zähe Erholung. Sanfter Ausstieg der Notenbanken (insbesondere US- Notenbank) aus ultra-expansiver Geldpolitik misslingt. Starke Zinsanstiege insbesondere am langen Ende als Auslöser einer Vollbremsung bei Konsum und Investitionen. Resultat: ausgeprägte Wachstumsabschwächung, womöglich erneute Rezession. Dauerhafte und ausgeprägte Wachstumsschwäche in China oder anderen großen Emerging Markets. Auswirkungen auf Industrieländer wären stärker als früher. Weitere Ausweitung der Krise in der Ukraine könnte den alten Ost-West-Konflikt erneut aufleben lassen. Folge wären eine globale Verunsicherung sowie spürbare Handelshemmnisse mit wachstumsbremsenden Effekten. Deflation, also dauerhaftes Abgleiten der Inflationsraten in negatives Terrain. Folge wären Rückgänge der Aktienkurse und des Goldpreises, Sorgen um die Schuldentragfähigkeit, ausgeprägte Konjunkturschwäche, Wiederausbruch der Eurokrise. Positivszenario (Wahrscheinlichkeit: %) Niedrigzinsen und gestiegenes Vertrauen führen zu schnellem und kräftigem Aufschwung in Europa und USA. Überraschend starke Wachstumsdynamik in den Emerging Markets mit positiver Sogwirkung für globale Wirtschaft. Finanzmärkte: Moderate Verluste an Rentenmärkten angesichts leicht steigender Zinsen. Aktien profitieren von globalem Wachstum, steigenden Gewinnen und Flucht der Anleger aus dem Zinstief.

15 Jahresausblick 5 Zinsen und Renditen Industrieländer Januar 5 Seite 5 Zinsen und Renditen Industrieländer (Geld- und Staatsanleihemärkte) Deutschland USA Japan Ver. Königreich Schweden Dänemark Norwegen Schweiz Kanada Australien Stand am. Dez Monate Erwartung 6 Monate Monate Geldpolitik (Refi),5,5,5,5 Monate (EURIBOR),8,,5, Monate (EURIBOR),,,,5 Bundesanleihen, Jahre -, -,5 -,5 -, Bundesanleihen, 5 Jahre,9,5,,5 Bundesanleihen, Jahre,67,9,, Bundesanleihen, Jahre,5,8,9, Geldpolitik (FFR).-.5,5-,5,5-,75,-,5 Monate (LIBOR),,55,7, Monate (LIBOR),6,,, US-Treasuries, Jahre,57,5,75,55 US-Treasuries, 5 Jahre,56,,55,9 US-Treasuries, Jahre,6,95,,5 US-Treasuries, Jahre,8,8,9, Geldpolitik (Call),,,, Monate (LIBOR),,,, Monate (LIBOR),7,5,, JGBs, Jahre,,5,5,5 JGBs, 5 Jahre,8,,5, JGBs, Jahre,,55,6,7 JGBs, Jahre,8,55,55,7 Geldpolitik (Base),5,5,5, Monate (LIBOR),55,55,65, Monate (LIBOR),98,5,,7 Gilts, Jahre,5,9,5,6 Gilts, 5 Jahre,,75,,5 Gilts, Jahre,9,5,65,75 Gilts, Jahre,6,,,5 Geldpolitik (Repo),,,, Monate (STIB),8,,, Jahre,,,,7 Jahre,,,7, Geldpolitik (Repo),,,, Monate (CIBOR),,5,,5 Jahre,,, -,5 Jahre,96,5,5,5 Geldpolitik (Deposit),5,5,5,5 Monate (NIBOR),59,6,65,65 Jahre,7,,6,9 Jahre,8,,7, Geldpolitik (LIBOR),-,5,-,5,-,5,-,5 Monate (LIBOR),,,, Jahre -, -, -, -, Jahre,7,5,7,8 Geldpolitik (O/N),,,5,5 Monate (CBA),8,,,6 Monate (CBA),7,5,6, Jahre,,5,75,5 5 Jahre,8,,5,75 Jahre,8,5,65, Jahre,8,,,5 Geldpolitik (Cash),5,5,5,5 Monate (ABB),75,65,65,6 Jahre,,7,85, Jahre,86,65,75,95

16 Januar 5 Seite 6 Jahresausblick 5 Redaktionsschluss:.. Herausgeber: Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater: Tel. ( 69) Disclaimer: Diese Darstellungen inklusive Einschätzungen wurden von der DekaBank nur zum Zwecke der Information des jeweiligen Empfängers erstellt. Die Informationen stellen weder ein Angebot, eine Einladung zur Zeichnung oder zum Erwerb von Finanzinstrumenten noch eine Empfehlung zum Erwerb dar. Die Informationen oder Dokumente sind nicht als Grundlage für irgendeine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht. Sie ersetzen keine (Rechts-, Steuer- und/oder Finanz-)Beratung; auch die Übersendung dieser Darstellung stellt keine derartige beschriebene Beratung dar. Die hier abgegebenen Einschätzungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen und stammen (teilweise) aus von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der gemachten Angaben und Einschätzungen, einschließlich etwaiger rechtlicher Ausführungen, ist ausgeschlossen. Jeder Empfänger sollte eine eigene, unabhängige Beurteilung, eine eigene Einschätzung und Entscheidung vornehmen. Insbesondere wird jeder Empfänger aufgefordert, eine unabhängige Prüfung vorzunehmen und/oder sich unabhängig fachlich beraten zu lassen und seine eigenen Schlussfolgerungen im Hinblick auf wirtschaftliche Vorteile und Risiken unter Berücksichtigung der rechtlichen, regulatorischen, finanziellen, steuerlichen und bilanziellen Aspekte zu ziehen. Sollten Kurse/Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse/Preise. Diese Information inklusive Einschätzungen dürfen weder in Auszügen noch als Ganzes ohne schriftliche Genehmigung durch die DekaBank vervielfältigt oder an andere Personen weitergegeben werden. DekaBank Deutsche Girozentrale Mainzer Landstraße 6 65 Frankfurt Postfach 5 6 Frankfurt Überreicht durch: Sparkasse Neuburg-Rain Anstalt des öffentlichen Rechts Theresienstr. B Neuburg Telefon: ( 69) Telefax: ( 69)

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

JAHRESAUSBLICK 2015 ENTSCHLEUNIGTE WIRTSCHAFT. Liebe Anlegerinnen und Anleger,

JAHRESAUSBLICK 2015 ENTSCHLEUNIGTE WIRTSCHAFT. Liebe Anlegerinnen und Anleger, Liebe Anlegerinnen und Anleger, der globale Aufschwung startet mit moderatem Tempo in sein sechstes Jahr. Ungeachtet der politischen Stressfaktoren wie der Ukraine-Krise oder dem Nahostkonflikt hält sich

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Nach dem für uns doch überraschenden Zinsschritt von 0,50 % auf 0,25 % erwarten wir vorerst ein Beibehalten des

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller 21. September 2015 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung U.S. Notenbank: September Zinsentscheidung Keine Veränderung des US Leitzins Verweis auf Risiken aus

Mehr

Nichts für schwache Nerven.

Nichts für schwache Nerven. . Konjunktur und Märkte Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Konjunktur 2-4 Zinsen und Renditen 5-6 Aktien 7-8 Emerging Markets 9 Währungen 1-12 Rohstoffe 13-14 Szenarien 15 Nichts für schwache Nerven.

Mehr

Griechenland, Schweiz und Rohöl lassen Märkte in Hektik verfallen

Griechenland, Schweiz und Rohöl lassen Märkte in Hektik verfallen . Konjunktur und Märkte Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Konjunktur 2-4 Zinsen und Renditen 5-6 Aktien 7-8 Emerging Markets 9 Währungen 1-12 Rohstoffe 13-14 Szenarien 15 Griechenland, Schweiz und

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. PWM Marktbericht Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. August 2012 Notenbanken Retter in der Not? Komplexe Krisenbewältigung Konsolidierung dämpft Anstieg der Einkommen Notwendiger

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe Bodenbildung bei Rohstoffpreisen Rückblick: Die Rohstoffpreise haben sich in den vergangenen Wochen stabilisiert, nicht mehr und nicht weniger. Während Energieund Agrarrohstoffe im Preis zulegten, haben

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe Rohstoffpreise steigen ist das die Trendwende? Rückblick: Zwar gilt nach wie vor, dass übervolle Lager, eine sehr hohe Produktion und eine unauffällig steigende Nachfrage im Energiebereich kaum nachhaltige

Mehr

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015 Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 215 Patrick Franke Senior Economist Verl, 18.3.215 Geldpolitik seit der Krise 2 Finanzkrise? Schuldenkrise? Konjunkturelle Schwäche?

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe Rohstoffpreise legen etwas zu Rückblick: Mit wenigen Ausnahmen legten die Preise für Rohstoffe in den vergangenen Wochen zu. Die Verteuerung war relativ einheitlich über die meisten Rohstoffbereiche hinweg

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 01. August 2011 US-Ökonomie der Schwung fehlt US-Konjunkturdaten BIP-Veränderung QoQ in % (linke Skala), US-Verbrauchervertrauen

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JANUAR 216 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt erreichte im Jahr 215 ein neues Rekordhoch. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Jahres auf 72,2 Milliarden Euro und

Mehr

Q-CHECK Marktausblick 9/2015

Q-CHECK Marktausblick 9/2015 INVESTMENTSERVICE Mag. Erika Karitnig Q-CHECK Marktausblick 9/2015 www.bawagpskfonds.at SCHARFE KORREKTUR AM AKTIENMARKT (IN EURO YTD) MSCI Japan MSCI Eurozone MSCI World MSCI US MSCI UK MSCI Pacific ex

Mehr

Buß- und Bettagsgespräch 2010. 17. November 2010

Buß- und Bettagsgespräch 2010. 17. November 2010 Buß- und Bettagsgespräch 20 17. November 20 Inhaltsverzeichnis Rückblick auf die Agenda 20 3 Aktuelle Themen 5 3 Strategien für 2011 6 - Hochverzinsliche Anlageklassen 7 - Schwellenländer 9 - Rohstoffe

Mehr

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08.

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012 Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. November 2011 1 Agenda 1. Rückblick auf die Prognosen vom Oktober

Mehr

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 Kathrein Privatbank - exklusive Privatbank in einer finanzstarken Bankengruppe. 2014 vom Fachmagazin Euromoney in 7 Kategorien ausgezeichnet, darunter für Best Privatbanking

Mehr

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik MARKTKOMMENTAR Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik Wirtschaft im Euroraum wird im nächsten Jahr wieder wachsen Wirksamkeit der EZB-Geldpolitik ist begrenzt Bundesanleihen im Sog von US-Treasuries

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport Mai 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die ersten Unternehmensergebnisse der aktuellen

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist.

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist. Quartalsupdate Januar März 2010 für Rohstoffe (30.12.09) Kurzfassung: Das fundamentale Umfeld hat sich für Rohstoffe seit dem 2. Halbjahr 2009 verbessert. Trotzdem haben sich die Preise von Rohstoffen

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Bern, 14. Juni 2007 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Die Schweizerische Nationalbank erhöht das Zielband für den Dreimonats-Libor mit sofortiger Wirkung um 0,25 Prozentpunkte

Mehr

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015

TREASURY Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Zinsmeinung der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG vom 4. Dezember 2015 Beschlussgremium: Aktiv-Passiv-Komitee der RLB Nö-Wien AG RLB-Zinsmeinung vom 4.12.2015: Hauptszenario (80 %) Niedrigzinsumfeld; lange

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Hauptszenario (hohe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Unsicherheit über künftiges chinesisches Wirtschaftswachstum belastet die Aktienmärkte.

Mehr

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016

Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Der aktuelle Zins-, Aktien- und Devisenmarktreport März 2016 Hauptszenario 60% Negativszenario 30% Positivszenario 10% Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Wachstumsverlangsamung in China sorgt für

Mehr

Charts zur Marktentwicklung. September 2012

Charts zur Marktentwicklung. September 2012 Charts zur Marktentwicklung September 2012 *Die DWS / DB Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Publikumsfonds. Quelle BVI. Stand 31.07.2012 Nominalzins und Inflationsrate

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten

Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Medienmitteilung BIP-Prognose für die Schweiz Konjunkturelles Tal noch nicht durchschritten Basel, 11.09.2015 Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser entwickelt als erwartet. Vor allem

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. August 2011 USA versus Euroland Krisenbarometer Interbankenmarkt Vergleich der Interbankengeldmärkte Spread zwischen

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Die goldenen Zeiten für die Kapitalanlage sind vorbei

Die goldenen Zeiten für die Kapitalanlage sind vorbei Die goldenen Zeiten für die Kapitalanlage sind vorbei Prof. Dr. Norbert Walter am 7. Juni 2011, Darlehnskasse Münster, Münster 2011 WALTER & TÖCHTER Consult 7. Juni 2011, Darlehnskasse Münster, Münster

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9 Kurzfassung 9 1. Die Lage der Weltwirtschaft 13 Überblick 13 Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten 13 Preisverfall für Rohstoffe und Energieträger 13 Celdpolitik zumeist expansiv ausgerichtet

Mehr

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur. Stabilitätsrisiken bleiben hoch

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur. Stabilitätsrisiken bleiben hoch Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2012: Eurokrise dämpft Konjunktur Stabilitätsrisiken bleiben hoch Pressefassung Sendesperrfrist: Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:00 Uhr MESZ Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose

Mehr

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen Hongkong / Mainz, März 2015 Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen 2015 langsameres Wachstum und mehr notleidende Kredite zu erwarten Eine neue Studie von

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Januar 2016 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld US-Notenbank bestimmt weiterhin

Mehr

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007 Die brasilianischen Kapitalmärkte in Ihrer Komplexität sind selten im Blickpunkt der deutschen Presse. Vor allem fehlt es an einem regelmäßigen Überblick über die Geschehnisse im brasilianischen Markt.

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe Rohstoffmärkte legen erneut Rückwärtsgang ein Rückblick: Nur vereinzelt kam es in den vergangenen Wochen zu Preisanstiegen. Die große Mehrheit der Rohstoffe hat sich seit Mitte Oktober verbilligt, und

Mehr

Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern

Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern 28.10.2010 Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Agenda 1) Wirtschaftliches Umfeld 2) Zinsabsicherung: Lösungen

Mehr

Tour de Fonds. Die Finanzmarktkrise verändert die Welt: Anlagechancen auf dem Weg zum. Jens Wilhelm Mitglied des Vorstands 18.

Tour de Fonds. Die Finanzmarktkrise verändert die Welt: Anlagechancen auf dem Weg zum. Jens Wilhelm Mitglied des Vorstands 18. Tour de Fonds Die Finanzmarktkrise verändert die Welt: Anlagechancen auf dem Weg zum Neuen Gleichgewicht Jens Wilhelm Mitglied des Vorstands 18. Juli 2009 Frühindikatoren signalisieren wirtschaftliche

Mehr

Ausblick 2017: Unsicherheiten nehmen zu

Ausblick 2017: Unsicherheiten nehmen zu Ausblick 2017: Unsicherheiten nehmen zu Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Pressegespräch 30. November 2016 Bank aus Verantwortung Mehr Wachstum in USA 2017 als 2016 aber kein Trump-Bonus 5 4 KfW-

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011 STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD KONZERNUMSATZ 2,44 MRD KONZERN-EBIT 2 EINFACH WACHSEN Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL ist überzeugt, dass die konsequente Umsetzung der Strategie 2015 Früchte

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister Finanzmärkte 2014 O. Univ.-Prof. Dr. Engelbert J. Dockner Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Mehr

Rückblick auf das Anlagejahr 2014

Rückblick auf das Anlagejahr 2014 MLB Vermögensmanagement Januar 2015 Rückblick auf das Anlagejahr 2014 Im Ergebnis war das Börsenjahr 2014 ein gutes Jahr. Die Belebung der Weltwirtschaft fand vor allem in den USA statt. Daher hat die

Mehr

Marktbericht. Johannes Müller 11. April 2016. Bei dieser Information handelt es sich um Werbung

Marktbericht. Johannes Müller 11. April 2016. Bei dieser Information handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller 11. April 2016 Bei dieser Information handelt es sich um Werbung Aktienmarkt Revisionen der Prognosen 1 für Unternehmensgewinne im ersten Quartal Aktienmarkt USA: S&P 500 2

Mehr

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 14. Oktober 2014

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 14. Oktober 2014 Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update Oberursel, den 14. Oktober 2014 Agenda 1. Schwächeanfall 2. Empfehlungen: breitere Aufstellung 3. Ergebnisse der mittelfristigen Trendanalyse Aktienmärkte ( M.A.M.A.

Mehr

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen 08. November 2011, Frankfurt a.m. Volkswirtschaft, Makroökonomie Der Eurogipfel: die wichtigsten Resultate Wichtige Fortschritte, aber Herausforderungen bleiben groß:

Mehr

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Der Kampf ums Öl geht in die nächste Runde 2 Marktbilanz Rohöl (Angebot-Nachfrage) in Mio.

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Dr. Elke Speidel-Walz 15. Juni Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Dr. Elke Speidel-Walz 15. Juni Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Dr. Elke Speidel-Walz 15. Juni 215 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Schwellenländer: Wachstumsausblick nach Ländern und Regionen Prognosen für das Wirtschaftswachstum ()

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt betrugen im April 214 6,4 Milliarden Euro und erreichten damit einen neuen 12-Monats-Rekord. Damit waren sie fast

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung Februar 2015. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung Februar 2015. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung Februar 2015 Chefökonom Highlights Februar 2015 Makroökonomisches Umfeld Wachstumserwartungen 2015 solide aber nicht euphorisch US-Wachstum dank tiefer Energiepreise

Mehr

Heftige Korrektur am Rentenmarkt, deutliche Korrektur am deutschen Aktienmarkt. Indexpunkte 13000. 8000 Okt. 14. Nov. 14. Feb. 15. Jan.

Heftige Korrektur am Rentenmarkt, deutliche Korrektur am deutschen Aktienmarkt. Indexpunkte 13000. 8000 Okt. 14. Nov. 14. Feb. 15. Jan. Zinslos glücklich? Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft 1.05.0 Heftige Korrektur am Rentenmarkt, deutliche Korrektur am deutschen Aktienmarkt Rendite 10-jähriger Bundesanleihe %p.a. 1,0 Deutscher Aktienindex

Mehr

Insurance Market Outlook

Insurance Market Outlook Munich Re Economic Research Mai 2016 Schwellenländer Asiens bleiben Stütze des weltweiten Prämienwachstums Der bietet in Kurzform einen Überblick über unsere Erwartungen zur Entwicklung der Versicherungsmärkte

Mehr

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Prof. Dr. Clemens Fuest Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim Braunkohletag, Köln, 16. Mai 2013 I. Ursachen

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Kurzfassung: Zwei wichtige Fragen beschäftigen die Anleger a) Wie weit werden die Renditen für Staatsanleihen noch steigen? b) Liegt

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

DRUCKDATEI. Globales Wachstum eine ziemlich zähe Sache. Volkswirtschaft im Fokus. Konjunktur und Märkte

DRUCKDATEI. Globales Wachstum eine ziemlich zähe Sache. Volkswirtschaft im Fokus. Konjunktur und Märkte . Konjunktur und Märkte Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Konjunktur -7 Zinsen und Renditen 8-9 Aktien 1-11 Emerging Markets 1 Währungen 13-15 Rohstoffe 16-17 Szenarien 18 Zinsen und Renditen Industrieländer

Mehr

P R E S S E M E L D U N G

P R E S S E M E L D U N G Paris/Mainz, März 2015 Quartals-Update Länderbewertungen und Bewertungen Geschäftsumfeld Coface stuft zwei europäische Länder hoch und nimmt Brasilien auf negative watch Geschäftsumfeld in Russland auf

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft hat 2010 nach dem globalen Konjunktureinbruch im Zuge der internationalen Krise auf den Finanzmärkten wieder deutlich an Fahrt gewonnen.

Mehr

Monatsbericht. August 2008

Monatsbericht. August 2008 Finanzmärkte aktuell Konjunktur Märkte Portfolio Monatsbericht August 2008 Christoph Leichtweiß Vermögensberatung Cortal Consors Select Kurzüberblick Inhalte S. 2 Konjunktur S. 5 Aktien S. 8 Renten S.

Mehr

DRUCKDATEI. Jahresausblick 2016 Herausforderungen für Weltwirtschaft und Märkte

DRUCKDATEI. Jahresausblick 2016 Herausforderungen für Weltwirtschaft und Märkte Jahresausblick 6 Herausforderungen für Weltwirtschaft und Märkte Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Weltwirtschaft -6 Euroland 7-8 Zinsen und Renditen 9- Aktienmärkte Rohstoffe Szenarien 4 Tabelle

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nach einem sehr starken ersten Quartal 215 waren die Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt im April 215 moderat. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 4,5 Milliarden

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller Frankfurt, 13. Januar Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller Frankfurt, 13. Januar Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller Frankfurt, 13. Januar 2014 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung US Notenbank (Fed): Wertpapierkäufe Reduktion der monatlichen Wertpapierkäufe hat begonnen Fed:

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 FINANZMARKTREPORT 12/08/2015 ZINSERHÖHUNG IN DEN USA STEHT VOR DER TÜR US-WIRTSCHAFT WIEDER AUF DEM WACHSTUMS- PFAD. ZINSERHÖHUNG

Mehr

Das Weltszenario morgen: Globale Verschiebung der ökonomischen Gewichte bis 2050

Das Weltszenario morgen: Globale Verschiebung der ökonomischen Gewichte bis 2050 Das Weltszenario morgen: Globale Verschiebung der ökonomischen Gewichte bis 2050 B. Esser 1 Das Weltszenario morgen: Globale Verschiebung der ökonomischen Gewichte bis 2050 Bernhard Esser Direktor HSBC

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

DAS INVESTMENT.COM. Indien: Unbemerkt auf der Überholspur

DAS INVESTMENT.COM. Indien: Unbemerkt auf der Überholspur Indien: Unbemerkt auf der Überholspur Dieses Jahr blickten Anleger vor allem auf die Turbulenzen in China und den Zinspoker der US-Notenbank. Dabei entging vielen, dass Indiens Wirtschaftswachstum stark

Mehr

Aufgabe 1 [Wachstum und Konjunktur]

Aufgabe 1 [Wachstum und Konjunktur] Aufgabe 1 [Wachstum und Konjunktur] Im Januar hat die Bundesregierung die Wachstumsprognose der Wirtschaftsleistung für 2008 nach unten korrigiert. Dennoch geht sie trotz dieser Abschwächung von einer

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR März 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Ausblick 2015: Woher kommt das Wachstum?

Ausblick 2015: Woher kommt das Wachstum? Ausblick 15: Woher kommt das Wachstum? Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Pressegespräch 3. Dezember 1 Bank aus Verantwortung Industrieländer Etwas besser, weit auseinander gezogenes Feld 3 1-1 - -3

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter PWM Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 20.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter PWM Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 20. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter PWM Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 2. Februar 212 Eurozone Rückkehr auf den Wachstumspfad? Wachstum des Bruttoinlandsproduktss (BIP) in % ggü. Vorquartal,

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Brexit die konjunkturellen Folgen

Brexit die konjunkturellen Folgen Brexit die konjunkturellen Folgen Brexit-Schock zunächst überwunden mittelfristig Verlangsamung der britischen Wirtschaft mit Auswirkungen auf Deutschland und Bayern Der Austritt des Vereinigten Königreichs

Mehr

Privatanleger erwarten anhaltend negative Realzinsen

Privatanleger erwarten anhaltend negative Realzinsen 25. Juni 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger erwarten anhaltend negative Realzinsen Jeder Vierte will auf Niedrigzinsen reagieren und Anlagen umschichten /

Mehr

Makro Research. Volkswirtschaft Prognosen. Notenbanken bleiben abhängig von Daten.

Makro Research. Volkswirtschaft Prognosen. Notenbanken bleiben abhängig von Daten. Notenbanken bleiben abhängig von Daten. Es hätte alles so einfach sein können. Wenn die amerikanische Notenbank Fed allein auf die US-Wirtschaft geschaut und ihre eigene Einschätzung einer Arbeitslosenquote

Mehr

% % % Zinsen. Rentenmarkt. 6.2 Rentenfonds. Anleihekurse. Staatsanleihen Unternehmens- Anleihen Pfandbriefe. Zeit

% % % Zinsen. Rentenmarkt. 6.2 Rentenfonds. Anleihekurse. Staatsanleihen Unternehmens- Anleihen Pfandbriefe. Zeit Fondsarten 6.2 Rentenfonds Rentenfonds investieren in verzinsliche Wertpapiere (weitere Bezeichnungen sind Renten, Anleihen, Obligationen, Bonds u. a.). Sie erzielen vor allem Erträge aus den Zinszahlungen.

Mehr

Makro Research. Volkswirtschaft Prognosen. Nichts für schwache Nerven.

Makro Research. Volkswirtschaft Prognosen. Nichts für schwache Nerven. Nichts für schwache Nerven. Die erste Handelswoche an den Aktienmärkten war nicht gerade das, was man unter einem gelungenen Start ins neue Jahr versteht. Der Deutsche Aktienindex DAX hat in den ersten

Mehr

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist.

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Ausgabe Nr. 26 3. August 2011 Seite 1 von 8 Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Unsere Themen: Schwerpunktthema Schwellenländer

Mehr

Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015. [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015

Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015. [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015 [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015 Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015 Der Start in das dritte Viertel dieses Börsenjahres stand noch ganz unter dem Eindruck der griechischen Staatsschuldenkrise.

Mehr

14. DKM-Kapitalmarkt-Forum 25. November 2015. Rückblick auf die Kapitalmärkte 2015 und Erwartungen der DKM für 2016. Andreas Brauer, DKM

14. DKM-Kapitalmarkt-Forum 25. November 2015. Rückblick auf die Kapitalmärkte 2015 und Erwartungen der DKM für 2016. Andreas Brauer, DKM 14. DKM-Kapitalmarkt-Forum 25. November 2015 Rückblick auf die Kapitalmärkte 2015 und Erwartungen der DKM für 2016 Andreas Brauer, DKM Überblick Rückblick auf die Kapitalmärkte 2015 Erwartungen der DKM

Mehr

Investieren statt Spekulieren

Investieren statt Spekulieren Das richtige Rezept für jede Marktlage Referent : Stephan Albrech, Vorstand Albrech 1 Übersicht 1. Kreditkrise: Ursachen und Verlauf 2. Folgen der Krise für die Realwirtschaft 3. Folgen für die Kapitalmärkte

Mehr

Wolfgang Fuhrmann Gabriele Büschel Präsentation Carmignac Gestion 04.05.2010 1 HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 6. INVESTORENTREFFEN IN VISSELHÖVEDE VEDE

Wolfgang Fuhrmann Gabriele Büschel Präsentation Carmignac Gestion 04.05.2010 1 HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 6. INVESTORENTREFFEN IN VISSELHÖVEDE VEDE Wolfgang Fuhrmann Gabriele Büschel Präsentation Carmignac Gestion 04.05.2010 1 HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 6. INVESTORENTREFFEN IN VISSELHÖVEDE VEDE 26.05.2010 1 Thomas Hammer Sales Manager Germany Lunero

Mehr

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Fünf Vermögensverwalter raten So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember gilt derzeit als wahrscheinlich. Das private banking

Mehr

Zwischen Hoffen und Bangen.

Zwischen Hoffen und Bangen. . Konjunktur und Märkte Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Konjunktur 2-4 Zinsen und Renditen 5-6 Aktien 7-8 Emerging Markets 9 Währungen 1-12 Rohstoffe 13-14 Szenarien 15 Zwischen Hoffen und Bangen.

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe

Makro Research Volkswirtschaft Rohstoffe Abwärtstrend an den Rohstoffmärkten setzt sich fort Rückblick: Die Rohstoffpreise haben in den vergangenen Wochen beinahe im Gleichschritt nachgegeben. Das reichliche Angebot bei einer nur verhaltenen

Mehr

Volkswirtschaft Aktuell

Volkswirtschaft Aktuell : Bedenkzeit Der ist zum dritten Mal in Folge gesunken und lag im September bei nur noch 27,0 Punkten. Zudem deuten unsere Prognosen für die zehn eingehenden Einzelindikatoren einen noch flacheren Verlauf

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller Frankfurt, 17. Februar 2014. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller Frankfurt, 17. Februar 2014. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller Frankfurt, 17. Februar 2014 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Aktien Die Langfristperspektive Unternehmensgewinne Unternehmensgewinne USA $ Mrd, log* 00 0

Mehr

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Kurzfassung: Zinsen am Tiefpunkt Zinswende Börsenpsychologisch erreicht? Eine Meldung in der FT vom 20.11.2012 sagt aus, dass Pensionskassen

Mehr

RWI : Positionen RWI ESSEN. Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann. #25 vom 3. Juli 2008

RWI : Positionen RWI ESSEN. Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann. #25 vom 3. Juli 2008 Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann RWI : Positionen #25 vom 3. Juli 2008 RWI ESSEN RWI : Positionen #25 vom 3. Juli 2008 Herausgeber: Rheinisch-Westfälisches Institut

Mehr

Notenbanken bleiben abhängig von Daten.

Notenbanken bleiben abhängig von Daten. . Konjunktur und Märkte Aus dem Makro Research der Deka-Gruppe Konjunktur -7 Zinsen und Renditen 8-9 Aktien 1-11 Emerging Markets 1 Währungen 13-15 Rohstoffe 16-17 Szenarien 18 Zinsen und Renditen Industrieländer

Mehr