Effektive Selbstorganisation, Zeitmanagement im Studium. Studium. Schwerpunkte. Ziele der Veranstaltung

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1 Effektive Selbstorganisation, Zeitmanagement im Studium Wie organisiere ich mich und mein Studium optimal? Schwerpunkte Selbst- und Zeitmanagement Persönliche Strategien optimieren Ziele der Veranstaltung Stärken und Schwächen chen der eigenen Selbst- und Zeitorganisation identifizieren echniken kennenlernen und ausprobieren Entwicklung eines optimalen Selbst- und Zeitmanagements fürs f Studium 1

2 Ihre Ziele für heute Was wollen SIE in dieser Veranstaltung erreichen? Umgang mit Zeitdruck und Stress - Platzdeckchen Methode Fragen zur Reflexion Umgang mit Stress und Zeitdruck In welchen Bereichen / Situationen erleben Sie regelmäß äßig Zeitdruck und Stress? Wie erleben Sie sich selbst in solchen Situationen? Wie geht es Ihnen dabei? Wozu dient Ihnen das? Wofür r nutzen Sie das? Was gewinnen Sie dabei? Was sind konkrete Vor- und Nachteile? Was würde w für f r Sie anders sein, wenn Sie solche Situationen nicht mehr (regelmäß äßig) erlebten? Wäre W das wünschenswert? w In welcher Weise / mit welchen Strategien oder echniken könnten k Sie Stress und Zeitdruck vermeiden? Als Paar reflektieren, dann Austausch in 4er Gruppen zu Umgang mit Stress und Zeitdruck, Poster erstellen, (ca. 45 min) Präsentation 2

3 Präsentation Umgang mit Zeitdruck und Stress Nachteile mangelnder Zeitplanung Verrennen und Verzetteln Zeitdruck und Stress Schlecht erledigte, unerledigte oder nicht fristgemäß erledigte Aufgaben Ineffizientes Lernen und Aufgabenstau Überforderung und schnelles Ausbrennen Arbeits- und Lern-,, Denkblockaden Unzufriedenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verspannungen und Erkrankungen Schlechte Klausuren und Prüfungen Durchfallen durch Klausuren und Prüfungen Abbruch des Studiums Vorteile des Zeitmanagements Wissen, was anliegt und es aktiv angehen. Wissen, welche Aufgabe wichtig und dran ist und in welcher Qualität sie erledigt wird. Bewusst Entscheiden, was man macht und wie viel Zeit in was investiert wird. Ausreichend Zeit für Vor- und Nachbereitung sowie Studiumsleistungen Leichter und schneller lernen, mehr behalten Mehr Flexibilität, mehr Zeit für andere Dinge Entspannter, positiver, gesünder, befriedigender studieren Bessere Lernerfolge, Selbsteffizienz, Prüfungsnoten Mehr Spaß, Balance, Selbstbewusstsein 3

4 Fragen - Paarübung Wie hoch ist mein Anspruch an meine Leistung und kann ich ihn in der mir zur Verfügung stehenden Zeit x realisieren? Welche Prioritäten setze ich? Was ist tatsächlich wichtig und wann? Über wie viel störungsfreie Zeit für meine Aufgaben verfüge ich in der Woche? Was sind meine Zeitfresser und wie kann ich sie reduzieren? Was brauche ich, um zeitlich gut organisiert zu sein, ohne von meinem Zeitplan versklavt zu werden? Wie müsste mein Zeitplan ausgestaltet sein, damit er für mich hilfreich ist? Zuerst Inventur Bestandsaufnahme (Einzelarbeit ca. 15 min): Was liegt im Semester an: Veranstaltungen (Wie viel, wann, Zeitaufwand Vor- und Nachbereitung) utorien/übungen (Wie viel, wann, Zeitaufwand) Praktika und weitere Studiumsleistungen Klausuren und Prüfungen Was liegt sonst noch an? Job Familie, Partner/in, Freunde Weitere Verpflichtungen Sport, Ausgleich Wie viel Zeit benötige ich? Wie viel Zeit steht mir zur Verfügung? Gutes Zeitmanagement schaffen Zeitpläne erstellen Gesamtzeitplan für das Semester erstellen mit groben Deadlines,, was, wann fertig sein muss ermine für Prüfungen / Klausuren / Abgabe von Studienleistungen eintragen, Vorbereitungszeitraum + Zeitraum für intensive(re) ) Vorbereitung markieren Monatsplan für Aufgaben, die längerfristig geplant werden sollen Wochenplan - was muss wann fertig sein? agesplan detailliert z. B. agesziele nach Priorität, o do- Listen Zeitpuffer einbauen (20 bis 30%) - Fortschrittkontrolle 4

5 Präzise Ziel- und Aufgabensetzung SMARe Ziele und Aufgaben (Prioritäten setzen) Spezifisch: Was genau will / soll ich machen? Wie? Wie gut? Wo? Mit wem? Was benötige ich dafür? (Material, Informationen, Raum, Geld, Kommilitonen, Mentor/in, Betreuer/in, Dozent/in) Messbar: Woran merke ich, dass ich vorankomme? Woran merke ich, dass ich fertig bin? Attraktiv und aktionsbezogen: : Was bringt mir das? Was habe ich davon? Was habe ich zu tun und erledige ich selbst? Wobei benötige ich Unterstützung von Anderen? Realistisch: Ist es unter gegebenen Bedingungen schaffbar?? (Zeit, Mittel, Unterstützung) erminiert: Wie viel Zeit benötige ich dafür? Wie viel Zeit steht t mir zur Verfügung? Wann mache ich es konkret? Wann soll es fertig sein? Prioritäten setzen Eisenhower-Prinzip: Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit sortieren und über die Erledigung entscheiden Dringlichkeit dringend nicht dringend Wichtigkeit wichtig nicht wichtig sofort selbst erledigen delegieren Aufgabe exakt terminieren und persönlich erledigen nicht bearbeiten, Papierkorb Einschätzung von Aufgaben Aufgabe / ätigkeit Zeitvolu men pro ag Wichtig / nicht wichtig / Bringt mich meinem Ziel näher ages- geschäft / Routine Zeitvers chwend ung Verlangt viel Konzentration / Energie- bedarf? ageszeit bisher / ageszeit neu 5

6 Prioritäten setzen Übung: Übung: Was ist wirklich wichtig? Was habe ich heute getan? Was Was würde ich weglassen, wenn ich nur die Hälfte des ages zur Verfügung hätte? Was Was wäre geschehen, wenn ich das heute getan hätte? (n. H.-P. Zimmermann) Wo kann ich Zeit sparen? Aktiv lernen (Vorwissen aktivieren, Lernziele und Aufgaben exakt definieren, Leistungsansprüche reflektieren / definieren) Lerngruppe Arbeitsteilung, Anwendung Persönliche Leistungskurve beachten Lernkanäle gut nutzen Zeitfresser identifizieren und abstellen Achtsam mit sich selbst und den Aufgaben umgehen Veranstaltungen vorbereiten und zeitnah nacharbeiten Anwendung spart Zeit 6

7 Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 8:00 8:45 Studium Studium Arbeit 9:00 9:45 Vor-, Nachbereiten Vor-, Nachbereiten 10:00 10:45 Lernen / Lerngruppe Studium Sport 11:00 11:45 12: Lernen / Lerngruppe 13:00 13:45 Nachbereiten 14:00 14:45 Arbeit Arbeit Lernen 15:00 15:45 Sport Sport 16:00 16:45 Vor-, Nachbereiten Lerngruppe 17:00 17:45 Lernen 18:00 19:30 Vorbereiten Wiederholen 20:00 21:45 Beispiel Aufgabenplan für Zeitvolumen / ermine Wie viel Zeit brauche ich dafür? Wann soll es fertig sein? Datum % Zeitpuffer Wie viel Zeit kann ich mir tatsächlich dafür nehmen? Endgültiges Datum Aufgaben/Inhalte hema, Modul, Übung Was ist mein Ziel? Was ist genau meine Aufgabe? Was muss ich konkret tun? Was soll als Ergebnis am Ende stehen? Was ist das Wichtigste? Womit beginne ich? Schritte Was brache ich, um die Aufgabe zu lösen? Z. B. Skripte und Lernmaterial sichten, Auswahl für den Lernstoff treffen, bestimmte Informationen einholen Planung mit Pro Imprint Ziel Meilenstein Subziel Meilenstein Subziel Meilenstein Subziel Aufgabe R Aufgabe Aufgabe Aufgabe R R Aufgabe Aufgabe Aufgabe Aufgabe Aufgabe R R R Aufgabe R 7

8 Achtsamkeit und Focus erhöhen die Arbeitseffizienz Quelle: Informationsvortrag der AFNB Stress blockiert die Denkprozesse Quelle: Informations -vortrag der AFNB Bewusst lernen und begreifen statt einfach drauf los lernen Relevanz der Bedeutungszusammenhänge: nge: Gehirn dient als Informationsfilter nur, was uns wichtig erscheint, bleibt hängen: h Kurzzeitgedächtnis (einige Minuten), Langzeitgedächtnis (ja nach dem, wie sorgfältig abgelegt und wie oft wiederholt, lange) Ziel- und aufgabengerichtet lernen Gehirn-gerecht lernen, d.h. lernen mit dem ganzen Gehirn Gedächtnisspuren in beiden Gehirnhälften ablegen Wissensnetz aufbauen, d.h. Wissens systematisch verknüpfen, Erinnerungsanker für f r Abrufreize schaffen (V.F. Birkenbihl) 8

9 Effizient und entspannt Lernen Wichtige Prinzipien für f r effiziente Denkprozesse Fokus auf 1 bis 4 Elemente (D. Rock) Je schwieriger, desto höherer h herer Energiebedarf Lernprozess-St Störungen verursachen hohe Energiekosten und verhindern effektives Lernen Ausreichend Zeit nehmen, Lernpausen beachten Angst vor Fehlern stresst, daher Fehler als Lernwege begreifen Welcher Lerntyp sind Sie? Unterschiedliche Lernkanäle nutzen Schöpfen Sie das Potential Ihrer Lernkanäle aus? Visuell - Lesen und/oder Bilder entwerfen Auditiv - Hören Praxisbezogen: : Diskutieren / Erklären ren Machen / Ausprobieren 9

10 hema/gebiet A B C D E F G H I J K L M N O P Aktives Lernen ABC-Liste ABC-Liste nach V. F. Birkenbihl Wissen strukturieren: Mind-Map Map SYMBOLE VERWENDEN UHRZEIGERSINN Mind-Map als Mnemotechnik HEMEN MI FRABEN BEONEN NICH MEHR ALS 7 ELEMENE Mitschriften erstellen 10

11 Lernprotokolle erstellen Datum: Lehrveranstaltung/Dozent/in: Fach: Lernprotokoll hema: Art der Lehrveranstaltung: Modul Vorlesung utorium Sonstiges Lernziele / Inhalte (Was?): Externe Lernziele: Was waren die Lernziele der Veranstaltung? Was wollte der /die Dozent/in vermitteln? Benennung der Inhalte und Ergebnisse Eigene Lernziele: Was wollte ich zu diesem hema erfahren bzw. lernen? Was wusste ich ggf. vorher? Methoden (Wie?): Von welchen wiss. Methoden habe ich in der Veranstaltung gehört? Was habe ich daraus gelernt? Lernerfolgskontrolle (Ergebnis): Was weiß ich jetzt m e h r? Was habe ich noch n i c h t verstanden? Was muss ich noch tun, um Unverstandenes verstehen zu können? Offene Fragen/Bemerkungen: Zusammenfassung: Selbstmanagement Lernmotive und Lernziele klar machen Neugierde, Interesse für f r den Stoff wecken Ansprüche an sich selbst und das Lernen überprüfen Ausgewogene Zeit-Aufgabe Aufgabe-Relation Störungsfreie Atmosphäre schaffen - Ablenkung / Zeitfresser identifizieren und abstellen Lernkanäle bewusst machen und gezielt nutzen Auf ein ausgewogenes Lern-n n-verhalten achten Für r Entspannung und Ausgleich sorgen Achtsamen Umgang mit sich und Lernen pflegen Sich selbst beim Lernen wertschätzen tzen und loben Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Spaß im Studium! 11

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