indicator Mensch und Wirtschaft im digitalen Wandel 01 /14 Das Magazin der Aareon AG Schutzgebühr 4 Euro

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1 Das Magazin der Aareon AG Schutzgebühr 4 Euro indicator 01 /14 Mensch und Wirtschaft im digitalen Wandel Mehr Zukunft, bitte! Unternehmen, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden sind zunehmend vernetzt. Diese Tatsache hat zusammen mit der wachsenden Digitalisierung der Welt erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft.

2 Ein Unternehmen der Aareal Bank Gruppe Nicht verpassen: Aareon Kongress Ein gutes Gefühl, wenn alles wie am Schnürchen läuft. Willkommen bei Europas führendem Beratungsund Systemhaus für die Immobilienwirtschaft. Auf unsere langjährige Branchenkenntnis und unser wegweisendes Angebotsportfolio können Sie sich voll und ganz verlassen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir zukunftssichere Lösungen, die zu Ihnen passen. Nähere Informationen erhalten Sie telefonisch ( ), unter oder in einer unserer Niederlassungen.

3 Editorial Digitaler Wandel nimmt an Fahrt auf Liebe Leserin, lieber Leser, noch vor wenigen Jahrzehnten lagen zwischen Vision und Realisierung mehrere Jahre. Erinnern wir uns daran, wie lange die Weiterentwicklung vom Schallplattenspieler zum CD-Player oder vom mehrere Kilo schweren Autotelefon zum kompakten Mobiltelefon dauerte. Heute erwarten uns beinahe monatlich neue Tech n ologien und Softwareupdates. Die Geschwindigkeit des digitalen Fortschritts hat weltweit stark zugenommen und verändert nachhaltig unser Kommunikationsverhalten und so mit unser Leben. Das stellt insbesondere die Wirtschaft vor Herausforderungen. Um mit der schnel len Entwicklung Schritt zu halten und langfristig erfolgreich am Markt zu agieren, müssen Unternehmen ihre Prozesse so digitalisieren, dass sie auf die ständig wechselnden Kundenanforderungen zeitnah reagieren können. Das betrifft ebenso die Wohnungswirtschaft denn auch hier ist der Trend Digitalisierung spürbar angekommen. Mieter wünschen sich mehr Online-Serviceleistungen und Erreichbarkeit möglichst rund um die Uhr. Viele Wohnungsunternehmen setzen daher bereits ein Customer-Relationship-Management-System ein. Welches Potenzial die Immobilienbranche mit der Digitalisierung in nicht allzu ferner Zukunft noch heben kann, erfahren Sie in dieser indicator-ausgabe und auf dem diesjährigen Aareon Kongress. Im Fokus des Branchentreffs stehen digitale Kundenbeziehungen heute und morgen in all ihren Facetten. Neben namhaften Keynote Speakern und Branchenexperten können Sie live den Blogger unserer Expedition Wohnungswirtschaft erleben. Auf seiner dreimonatigen Tour quer durch Deutschland erforscht er die digitale Zukunft der Wohnungswirtschaft und macht Zwischenstation in Garmisch-Partenkirchen, um von seinen bisherigen Erlebnissen zu berichten. Freuen Sie sich auf spannende Gespräche und Vorträge. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre! Herzlichst Ihr Stephan Rohloff Direktor Marketing und Kommunikation 3

4 Themenübersicht Inhaltsverzeichnis 08 Die Wirtschaft im digitalen Wandel 06 Meldungen Auftaktveranstaltung für DESWOS-Förderprojekt bei Aareon. 13 Digitales Ökosystem für die Wohnungswirtschaft Status und Vision Die Digitalisierung bietet wirkungsvolle Unterstützung für Mieter und Wohnungsunternehmen. 18 Aareon Kongress 2014 Kundenbeziehungsmanagement im digitalen Zeitalter. 22 Wohntrends 2030 Eine Studie des GdW belegt: Der Wettbewerb um den Kunden hat erst begonnen. 24 Expedition Wohnungswirtschaft Blogger reist für Aareon quer durch Deutschland und spürt die digitale Zukunft der Wohnungswirt - schaft auf. 26 Mobile-Device-Management Der rasante Aufstieg mobiler Geräte stellt die Unternehmen vor neue Aufgaben. 28 Service verbessern Wettbewerbs - fähigkeit steigern Modernes Kundenbeziehungsmanagement verändert die Wohnungswirtschaft. 30 Clever vernetzt Aareon CRM wird noch attraktiver durch die Verbindung mit Smart-Home-System. 31 Archive scannen lassen Massendigitalisierungen lassen sich bequem auslagern. Das macht digitale Archive noch effizienter. 4

5 Themenübersicht 18 Begrenztes Zeitbudget Ständige Erreichbarkeit 22 Beschleunigung des Alltags 25h Gesellschaft Sehnsucht nach Muße Überfluss an Angeboten 32 Den Datenschatz gehoben Die Wodis Sigma Potenzialanalyse wies der BEWOS Oschersleben den Weg, ihr System auszuschöpfen. 33 Kirchensteuerabzug leicht gemacht Aareon-Komfortlösung erleichtert Genossenschaften die Abgeltungspflicht für Kirchensteuer auf Kapitalerträge. 34 Internationales Aareon-Kundentreffen in Marseille Drei führende Wohnungsunternehmen im Dialog mit Aareon. 24 5

6 News Meldungen Auftaktveranstaltung für DESWOS-Förderprojekt bei Aareon Aareon war Gastgeber der diesjährigen Klausurtagung der DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.v.) am 8. und 9. April Im Rahmen dieser Tagung wurde eine Initiative zum Bau eines Mädchenwohnheims in Ruanda ins Leben gerufen. Aus diesem Anlass waren neben den Mitgliedern der DESWOS auch der rheinland-pfälzische Finanzminister Carsten Kühl und Teilnehmer aus der Wohnungswirtschaft Rheinland-Pfalz anwesend. Carsten Kühl begrüßte in seiner Rede die Entschlussfähigkeit aller Beteiligten, bei dem Hilfsprojekt mitzuwirken und dieses mit Spenden und Aktionen voranzubringen. Der Bau des Mädchenwohnheims wird nach der Regenzeit im Oktober 2014 in Kooperation mit der DESWOS und dem Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz- Ruanda e.v. beginnen. Bildung ist eine Voraussetzung für die Berufschancen der Kinder und ein Weg aus der Armut, begründet Dr. Manfred Alflen, Vorstandsvorsitzender der Aareon AG, das Engagement in Ruanda. Mit dem Wohnheim erhalten fast 100 Mädchen eine sichere Unterkunft und können am Unterricht der Sekundarschule Rusumo teilnehmen. Wegen solcher wichtigen Projekte unterstützen wir die DESWOS bereits seit vielen Jahren mit einer Spende in Höhe von Euro pro Jahr, die traditionell auf dem Aareon Von links: Alexander Rychter, Verbandsdirektor Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.v. / Carsten Kühl, Finanzminister Rheinland-Pfalz / Dr. Manfred Alflen, Vorstandsvorsitzen der Aareon AG / Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen / Thomas Will, Geschäftsführer Wohnbau Mainz GmbH Kongress in Garmisch-Partenkirchen übergeben wird Aareon weiter auf Erfolgskurs Im Geschäftsjahr 2013 hat Aareon ihren Umsatz um 4,9 % auf 173,4 Mio. Euro gesteigert. Der Anteil des internationalen Geschäfts am Konzernumsatz beträgt 30,9 %. Das EBIT hat sich um 3,0 % auf 27,1 Mio. Euro erhöht. Zu der positiven Geschäftsentwicklung von Aareon trugen die Internationalisierung und der Trend Digitalisierung bei. Mit der Übernahme der Incit AB, Mölndal, im Juli hat Aareon 2013 ihre Marktposition in Europa weiter ausgebaut und das internationale Geschäft um den skandinavischen Markt erweitert. Aareon hat heute 27 Standorte europaweit. Seit Mai letzten Jahres ist Aareon Partner der European Federation for Living und leitender IT-Partner für das von der Europäischen Union geförderte Projekt Von dem internationalen Wissensaustausch profitieren alle Aareon-Kunden. Bei dem Trend Digitalisierung spielen Themen wie Kundenbeziehungsmanagement, Mobile Services und digitale Archivierung eine wichtige Rolle. Im Januar 2013 wurde Aareon Archiv kompakt erfolgreich auf dem Markt eingeführt und im Mai wurden die ersten Aareon-CRM- Verträge unterschrieben. Mit Wodis Sigma Release 5 steht seit November 2013 die Mobile Wohnungsabnahme zur Verfügung der erste Mobile Service von Aareon. Gut nachgefragt wurden Aareon Rechnungsservice sowie das Service- Portal Mareon. Mareon wurde 2013 bei sieben Unternehmen mit mehr als Verwaltungseinheiten implementiert. Zum Jahresbeginn hat Aareon nach zehn erfolgreichen Jahren die Partnerschaft mit SAP fortgesetzt. Im Markt der SAP -Lösungen wurden 2013 insbesondere die Aareon-Beraterlösungen für SAP nachgefragt. Blue Eagle Standard 6

7 News wurde im April 2013 auf Release 6.3 umgestellt. Im laufenden Geschäftsjahr rückt der Trend Digitalisierung noch stärker in den Fokus. Die Digitalisierung der Kommunikation in der Immobilienwirtschaft und der damit verbundene Einsatz von CRM-Lösungen und Mobilen Services gewinnen zunehmend an Bedeutung. In diesem Kontext wird sich auch der IT-Trend Cloud Computing weiter auf dem Markt für immobilienwirtschaftli che Soft ware etablieren. Damit Wohnungsunternehmen die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen können, liegt der Investitionsschwerpunkt von Aareon auf den modernen und zukunftssicheren ERP- Systemen Wodis Sigma sowie SAP - Lösungen und Blue Eagle. In beide Systeme lassen sich innovative Lösungen einfach und optimal integrieren Verschmelzung der Aareon Wodis GmbH auf die Aareon Deutschland GmbH Die Aareon AG wird in Kürze ihre deutsche Tochtergesellschaft Aareon Wodis GmbH auf die Aareon Deutschland GmbH verschmelzen. Mit dem Vollzug der Verschmelzung gehen alle mit der Aareon Wodis GmbH bestehenden sowie neu abgeschlossenen Verträge unverändert auf die Aareon Deutschland GmbH über. Auf die Vertragsinhalte hat dies keine Auswirkungen. Alle bisherigen Vertragskonditionen bleiben nach der Verschmelzung bestehen. Ziel dieser Verschmelzung ist, einfachere Strukturen zu schaffen und die Prozesseffizienz zu steigern. Dadurch wird auch die produktübergreifende Zusammenarbeit intensiviert und somit das Zusammenwachsen der Produktwelt von Aareon gefördert zum Vorteil der Kunden. In diesem Zusammenhang werden die jährlichen Aareon-Kundenveranstaltungen das Wodis Sigma Forum und der PC-Club, Treffpunkt für Aareon- NetOffice-Anwender zusammenge legt und als Aareon Forum neu positioniert. IT-Entscheider sowie Wodis-Sigma- und Aareon-NetOffice-Anwender werden gleicher maßen von der Themenvielfalt des neuen Veranstaltungsformats profitieren. Das Aareon Forum findet erstmalig am 25./ im RuhrCongress Bochum statt Wodis-Sigma-Kunde Die HERMES HAUSVERWALTUNG AG, Berlin, ist der 500. Wodis-Sigma-Kunde von Aareon. Der bundesweit führende Dienstleister für die Verwaltung von Immobilien hat den Vertrag im Dezember 2013 unterzeichnet. Robert Döring-Strohscheer, Vorstandssprecher HERMES HAUSVERWAL TUNG AG, über die Entscheidung für den ERP- Wechsel: Unser Wohnungsbestand hat sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Die überwiegend kurzfristigen Verwaltungsübernahmen erfordern eine schnelle und flexible Mandanteneröffnung im System. Hier sehen wir in Wodis Sigma einen entscheidenden Vorteil. Auf die Entscheidung für ein moderneres, einheitliches IT-System im Unternehmen haben auch die Anforderungen unserer Gesellschafter großen Einfluss genommen. Neben mehr Prozesseffizienz sind vor allem eine hohe Transparenz und ein Reporting in Echtzeit unverzichtbar. Robert Döring-Strohscheer, Vorstandssprecher HERMES HAUSVERWALTUNG AG Ab 2015 wird Aareon den langjährigen GES-Kunden schrittweise auf die zukunftssichere ERP-Lösung Wodis Sigma als Service aus der sicheren Aareon Cloud umstellen. 7

8 Die Wirtschaft im digitalen Wandel Mehr Zukunft, bitte! Unternehmen, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden sind zunehmend vernetzt. Diese Tatsache hat zusammen mit der wachsenden Digitalisierung der Welt erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft: Neuartige Unternehmen setzen Märkte unter Druck, etablierte Geschäftsmodelle geraten auf den Prüfstand, die Unternehmenskultur verändert sich. Wo stehen wir aktuell in Deutschland? Wie können Unternehmen die Digitalisierung umsetzen? Und welche Herausforderungen warten auf uns? 8

9 Titelthema Montagmorgen, 10 Uhr, irgendwo in einem deutschen Unternehmen. Eine Projektgruppe hat ein Meeting mit einem führenden Manager einberufen. Ein junger Kollege stellt seinen Projektbericht vor. Anschließend sind weitere Meeting-Teilnehmer mit ihren Berichten an der Reihe. Der Manager, der neben dem jungen Kollegen sitzt, wirft zufällig einen Blick auf dessen Laptop. Der ist gerade dabei, auf Facebook eine Grillparty für seine Freunde zu organisieren. Der Manager wird wütend. Er wirft dem jungen Kollegen Nachlässigkeit vor. Dieser dagegen ist wie vom Blitz getroffen. Für ihn stellt sich die Sache völlig anders dar. So, wie er abends in seiner Freizeit den eigenen Bericht für das Meeting vorbereitet hat, ist für ihn nach seinem Vortrag klar: O.K., jetzt bin ich gerade nicht gefordert, weil es nicht um mein Projekt geht. Meinen Teil habe ich getan, also hole ich jetzt sozusagen das nach, was ich gestern Abend nicht machen konnte... Digital Natives... Auch wenn es der ein oder andere vielleicht noch nicht wahrhaben will: Digitalisierung ist ein Thema, das mitten in der Gesellschaft angekommen ist, im privaten Bereich genauso wie im unternehmerischen Alltag. Eine wichtige Rolle für das Thema Digitalisierung spielt die Generation Internet. Die digital Natives sind mit dem Internet groß geworden. Sie kennen nichts anderes. Und sie erwarten einfach, dass sie im und mit dem Unternehmen kommunizieren können. Nicht irgendwie, sondern so, wie sie es auf Facebook und Co gewohnt sind. Die Generation der nach 1980 Geborenen hat gelernt, kritisch zu sein, spontan ihre Meinung zu sagen und ein schnelles Feedback zu geben. Sie bringt Einstellungen und Lebensstile unter eine Kapuzenjacke, die ihre Eltern für unvereinbare Gegensätze halten. Auf der einen Seite schwören manche auf die Geräte der Kultmarke Apple. Auf der anderen Seite Dr. Willms Buhse, Experte für Enterprise 2.0 Wenn ein Umdenken in den Köpfen stattfindet, ist der Kopf frei für die Zukunft der Wohnungswirtschaft. 9

10 Titelthema initiieren und realisieren andere mit Fairfone-Ideen ein Smartphone, bei dessen Herstellung auf die Ausbeutung von Mensch und Umwelt weitgehend verzichtet wird. Was bedeutet dieser Spagat konkret? Er zeigt, dass die Generation Internet eine eher ganzheitliche Vorstellung von ihrem Leben hat: Sie ist bereit, mal abends zu arbeiten, organisiert dafür aber auch im Büro ihre Freizeit.... vs. Babyboomer Die meisten Organisationen aber sind groß geworden mit den klassischen Werten der Babyboomer-Generation. Bei diesen geht es sehr stark um Qualität, Datenschutz und persönliche Kontakte. Daraus resultiert ein Paradigmenwechsel, der in den Unternehmen zu spüren ist. Die ältere Generation setzt auch im Inter net- Zeitalter auf die klassischen Werte. Die Werte der Internet-Generation sind andere. Sie heißen: Ge schwindigkeit, virtuelle Kontakte, Transparenz und Offenheit. Man muss nicht alles über Bord werfen Natürlich färbt der Lebensstil der Internet-Generation ab. Er prägt nach und nach auch die Vorlieben und Gewohnheiten derjenigen, die nicht zu dieser Generation gehören. Trotzdem muss man nicht alles über Bord werfen, was die Generation der Firmenchefs aufgebaut hat. Es gilt vielmehr zu entdecken, was die Internet- Generation mitbringt, und abzuwägen, an welchen Stellen Geschwindigkeit und Vernetzung dem Unternehmen weiterhelfen. Oder an welchen Stellen das Unternehmen besser damit fährt, wenn es sich auf Qualität und traditionelle Werte verlässt. Zwischen Hierarchie und Netzwerk Ein weiterer Faktor ist für das positive Zusammenleben und -arbeiten der Generationen entscheidend: eine gewisse Offenheit gegenüber der Entwicklung des anderen. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Jungen ganz automatisch von den Älteren gelernt haben. Wenn es um Themen wie Internet, Social Media und Digitalisierung geht spätestens dann ist es wichtig, dass auch die ältere Generation von der jüngeren Generation viel lernen will. Die Offenheit gegenüber dem Know-how des anderen befruchtet beide Seiten und führt dazu, dass das Unternehmen letztendlich doppelt, nämlich von beiden Seiten profitieren kann. Erwartungen der Generation internet an das arbeitsleben Sinnvolle Arbeit Weiterentwicklung Lebensqualität Arbeitskollegen Aufstiegsmöglichkeiten... Vergütung Die Internet-Generation hat andere Erwartungen an das Arbeitsleben als ihre Eltern. Quelle: doubleyuu-anlayse nach diversen Studien, u. a. 10

11 Titelthema Google hat es mit dem Kauf von Nest Labs vorgemacht: Intelligente Thermostate und die Vernetzung des Heims können ein einträglicher Zukunftsmarkt sein. Brücken bauen Das Bild von der klassisch-hierarchischen Welt der Industriegesellschaft bröckelt. Darunter erscheint eine völlig anders aufgebaute, neue und vernetzte Welt des Internets. Für welche Welt soll man sich entscheiden? Für die neue und die alte ganz aufgeben? Oder für die alte und die neue an sich vorbeiziehen lassen? Sicher ist: Mit Schwarz-Weiß-Denken kommt man nicht weit. Denn beide Welten enthalten ein Stück Wahrheit. Die Frage muss also nicht lauten: Für welche Welt entscheide ich mich? Richtiger und vor allem wegweisender lautet sie: Wann nutze ich die eine Welt, wann die andere? Je besser es gelingt, die beiden Welten miteinander zu verbinden, desto einfacher ist es, beide Welten zu betreten und zu schauen, welche der beiden langfristig jeweils die beste Lösung für das Unternehmen bietet. Bei der Vernetzung sind wir hinten 70 % 60 % 50 % 40 % 30 % 20 % 10 % 0 % Saudi Arabia India Indonesia South Korea Turkey China Poland South Africa Italy Brazil Argentina Russia Mexico Australia USA Canada Spain Belgium Great Britain France Sweden Hungary Germany Quelle: Meeker/Wu: KPCB Internet Trends 2013 World Average = 24 % Informationen wollen fließen Auch der ungehinderte Zugang zu Informationen als Rohstoff für Innovationen muss für die Arbeit in einer Wissensgesellschaft und in einer solchen befinden wir uns selbstverständlich sein. Gefragt ist ein Netzwerk, das freien Informationsaustausch nicht nur über Abteilungsgrenzen, sondern auch über unterschiedliche Kontinente hinweg möglich macht. Der schlichte Grundsatz: Wenn du dir nicht sicher bist, frag jemanden, der sich auskennt kann für eine hohe Qualität der Diskussionen sorgen. Denn am Ende zählt nur eines wirklich: In einer digitalisierten Welt muss man beide Seiten beherrschen, um sie zu einem einzigen erfolgreichen Modell vereinigen zu können. 11

12 Titelthema An der Cloud kommt keiner vorbei Gerade kleinere Unternehmen haben einen enormen Vorteil, wenn sie Digitalisierungstrends erkennen und nutzen. Das wird besonders deutlich beim Ausbau der IT-Infrastruktur. Heute müssen Unternehmen nicht mehr in ein Rechenzentrum investieren. Zahlreiche tizipation und Agilität, die für die Generation Internet schon längst Alltag sind, auch in der Unternehmenskultur zu verwirklichen. Die Digitalisierung ist in der Wohnungswirtschaft bereits angekommen. Services lassen sich weitaus sicherer in der Cloud nutzen. Und nicht nur das: Da die Unternehmens-IT in der Cloud stattfindet, wird Verfügbarkeit und Produktivität der Software verbessert. Anders als beim Server im Abstellraum zeichnet der Cloud-Anbieter dafür verantwortlich, dass er den jeweiligen Anforderungen an Datensicherheit, Datenschutz und Compliance nachkommt. Gerade für den immobilienwirtschaftlichen Markt, in dem personenbezogene Daten und Finanztransaktionen eine große Rolle spielen, kann die Cloud ein hohes Maß an Zuverlässigkeit gewährleisten, je nach Gusto mit Servern in Europa oder den USA. Die Zeit ist reif für einen Wandel Es gibt immer mehr analoge Produkte und Services, die durch digitale Produkte ersetzt oder um digitale Komponenten erweitert werden. Zugleich vernetzen sich die Menschen immer weiter und tauschen Informationen, Erfahrungen und Produkte in Echtzeit aus. Für die Unternehmen bedeutet das: Die Produktwelten müssen weiter digitalisiert werden. Gleichzeitig gilt es, interne Prozesse durch Digitalisierung zum Beispiel in der Cloud so effizient zu gestalten, dass man auf ständig wechselnde Kundenanforderungen und neue Wettbewerbssituationen zeitnah reagieren kann. Mehr Zukunft wagen Die digitale Transformation ist also in vollem Gange: Das Internet hat unser Leben verändert und auch Unternehmen müssen auf diesen Wandel reagieren. Es geht darum, neue Werte wie Vernetzung, Offenheit, Par- Dr. Willms Buhse gilt über deutsche Grenzen hinaus als Vordenker der digitalen Elite. Wie kein Zweiter versteht er es, Ideen und Impulse aus der digitalen Welt auf die Realität deutscher Unternehmen zu übertragen. Was das für die Unternehmensführung bedeutet, wie man neue Führungsmodelle umsetzt und zugleich alte Unternehmensstrukturen gekonnt mit der neuen Wertewelt vereint, ist Thema des neuen Buchs von Dr. Willms Buhse, das unter dem Titel Management by Internet Mitte 2014 erscheinen wird. Mehr Informationen: 12

13 Digitales Ökosystem für die Wohnungswirtschaft Status und Vision Schon heute bietet die Digitalisierung wirkungsvolle Unterstützung für Mieter und Wohnungs unternehmen. Beispielsweise bei einem Umzug: Serviceleistungen, wie Wohnungskündigung, Woh nungssuche, Umzugsunternehmen beauftragen, Konten ummelden, Telefon anmelden, können dank Digitalisierung bequem über das Internet erledigt werden.

14 Titelthema CRM-Portale machen es möglich, mieterorientierte Services rund um die Uhr anzubieten. Der Einsatz von mobilen Lösungen bei der Wohnungsvermietung und der Wohnungsübergabe ist inzwischen bei vielen Wohnungsunternehmen Standard. Auch bei der Rechnungsstellung und Archivierung nutzt die Wohnungswirtschaft zunehmend digitale Anwendungen. Dadurch arbeiten die Unternehmen effizienter und profitieren so von der neuen Technologie. Ein Blick in die Zukunft Die Vision von Aareon ist, die Immobilienwirtschaft weiter zu digitalisieren. Internet der Dinge (Internet of things), Social CRM und E-Business-Services sind die aktuellen Trends, die viel Potenzial bieten. Grundvoraussetzung für die neue digitale Welt ist eine über das Internet vernetzte Systemlandschaft das digitale Ökosystem. Ein enormer Vorteil: Die digitale Infrastruktur lässt sich vielfältig einsetzen. Unterschiedliche Nutzergruppen können bestehende sowie neue Programme und Services auf verschiedenen Endgeräten über das Internet nutzen vom gewohnten Desktop-Rechner bis zum Tablet oder Smartphone. Wohnungsunternehmen profitieren von stärkerer Mieterorientierung, effizienteren Prozessen und daraus resultierend von einem besseren (Marken-)Image ihres Unternehmens. Aber auch Mietern, Handwerkern, Energieversorgern und weiteren Akteuren eröffnen sich neue Perspektiven! Um die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft praxisnah darzustellen, hat Aareon einen fiktiven Mieter durch seinen Alltag in der nicht allzu fernen Zukunft begleitet. Dabei wird der Nutzen nicht nur im Hinblick auf die Bewältigung des demografischen Wandels aufgezeigt. Darüber hinaus können künftig auch Gesundheitsservices, die Steigerung der Energieeffizienz, die Schaffung von Einkaufs- und Tauschportalen und vieles mehr auf der Grundlage einer intelligenten Infrastruktur angeboten werden. Der Mieter nutzt das Internet der Dinge Detmold, im Jahr 2015 oder später. Wilhelm Miersbach 1, 73, lebt seit mehreren Jahrzehnten in seiner 1 Namen, Personen und Unternehmen sind frei erfunden. 3-Zimmer-Wohnung, die er bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft in Detmold gemietet hat. Seine Tochter Katharina wohnt ein paar Autostunden entfernt in Frankfurt. Der Rentner hat seit geraumer Zeit Probleme mit dem Herzen, seinem Blutdruck und muss auf seinen Blutzuckerspiegel achten. Durch seine Diabetes-Erkrankung kann er sich nur noch selten aus dem Haus bewegen. Die Pflege seiner Wohnung, der Einkauf und das Treffen von Freunden bereiten ihm immer mehr Schwierigkeiten. In ein Pflegeheim möchte er dennoch nicht. Er will eigenständig in seinen vier Wänden wohnen. Sein Wohnungsunternehmen ist sehr innovativ und bietet zahlreiche Dienstleistungen und Services für seine Mieter über das Internet an. Die Mieter greifen per Tablet auf die Anwendungen zu. Für junge wie alte Menschen ist dessen Nutzung ganz selbstverständlich geworden. Es ist leicht zu bedienen, eröffnet die Welt des World Wide Web und arbeitet dabei lückenlos mit den wohnungswirtschaftlichen Systemen sowie den Mieteranwendungen online zusammen. 14

15 Titelthema Mit dem Internet der Dinge Energie sparen An diesem Morgen fühlt sich Wilhelm in seiner Wohnung rundum wohl unter anderem aufgrund des behaglichen Klimas. Integrierte Sensoren messen die Außentemperatur und erkennen, ob er zu Hause ist. Zudem berücksichtigen sie die Wettervorhersage der kommenden Tage. So herrscht in der Wohnung stets die richtige Temperatur. Ob sich diese Serviceleistung in seiner Mietkostenabrechnung bemerkbar macht? Im Gegenteil. Die Kosten für intelligente Sensoren sind in den vergangenen Jahren rapide gesunken, sodass sie zum Standard in nahezu allen Wohnungen geworden sind. Die Experten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft haben herausgefunden, dass der Beitrag dieser intelligenten Steuerung zur CO2-Einsparung nahezu genauso hoch ist wie der Beitrag, der durch die aufwendige Dämmung der Gebäude erzielt wird. Gut zu wissen: die gestiegene Energieeffizienz hat einen so großen Effekt auf die Kosten, dass die Installationskosten für das erforderliche Bus-System in den Wohnungen binnen kurzer Zeit amortisiert waren. Statt Dichten lautet die Antwort nun: Intelligent messen und regeln. Gesundheitsservices und Pflege mit dem Internet der Dinge Nach dem Frühstück beschließt Wilhelm, einen kleinen Spaziergang durch das Quartier zu unternehmen. Immer dabei: ein Armband, das seine wichtigsten Körperfunktionen misst. Die Werte werden direkt an sein Smartphone gesendet. Die Analyse der gesammelten Daten erfolgt über eine Smartphone-App, die mit dem Pflegedienst des Wohnungsunternehmens verbunden ist. Bei seiner Rückkehr in die Liegenschaft gibt das System Alarm: denn Wilhelm hat heute gegen den ärztlichen Rat die Treppe anstelle des Aufzugs benutzt. Sein Puls ist gestiegen und das Smartphone sendet zeitgleich die entsprechenden Daten an die zentrale Leitstelle des Pflegedienstes. Kurze Zeit später klingelt das Smartphone von Wilhelm. Seine Betreuerin Tatjana Simmdorf ist dran und fragt nach dem Rechten. Wilhelm kann sie beruhigen: Alles o. k. mit dem Puls. Er hatte einfach nur Lust, die Treppe zu nehmen. Seine Betreuerin erinnert ihn an die Messung seines Blutdrucks und Gewichts. Dazu muss er lediglich die Manschette des Blutdruckmessgeräts anziehen, das drahtlose Blutdruckmessgerät einschalten und schon startet die Gesundheits-App auf seinem Tablet automatisch. Er sieht sofort die Werte für den Laien verständlich erklärt. Natürlich sind auch diese Geräte Teil der digitalen Welt von Wilhelm. Ein Schritt auf die digitale Waage Gewicht, Muskelmasse und Fettgehalt des Körpers werden automatisch gemessen. Über das Internetportal haben Pflegedienst und Wilhelm schon kurz nach der Messung alle Daten im Überblick. Die Geräte bestätigen: Alles in bester Ordnung. Schmunzelnd denkt er an seine Tochter Katharina (41), die das gleiche System benutzt. Ihr geht es aber in erster Linie um Wellness und sportliche Fitness. Videokonferenz verbindet Nach dem Mittagessen möchte Wilhelm Katharina erzählen, was an diesem Vormittag passiert ist. Sein Tablet verfügt über eine Video-Chat-Funktion, die 15

16 Titelthema anbieten und im Gegenzug Dienstleistungen erhalten. Die Währung ist quasi die Zeit, die man investieren möchte. Ganz nebenbei sorgt die Plattform auch dafür, dass sich die Mieter persönlich kennenlernen und so eine gute Nachbarschaft entsteht. sehr bedienerfreundlich gestaltet ist. In dem System sind seine Familie und seine Freunde mit Fotos hinterlegt. Öffnet er die Video-Chat-App, muss er nur ein Foto berühren und das System verbindet ihn mit dem gewünschten Gesprächspartner. So gelingt es Wilhelm auch zu entfernt wohnenden Verwandten Kontakt zu halten. Katharina freut sich, ihren Vater gut betreut zu wissen. Sie muss sich keine Sorgen um ihn machen, da der Gesundheitsservice des Wohnungsunternehmens im Falle eines Falles schnell helfen kann. Social CRM vernetzt Am Nachmittag schaut Wilhelm nach, welcher seiner Nachbarn gerade online ist. In der Social-Media- Plattform Mein Nachbar sind auch viele Mieter seines Wohnungsunternehmens aktiv. Er freut sich, Petra (38) online zu sehen. Die junge Frau lebt mit ihrer Familie im selben Haus. Petra und Wilhelm haben eine Abmachung getroffen, die beiden sehr hilft. Petra kauft für ihn ein und Wilhelm passt dafür auf ihre Kinder auf und betreut die Kleinen bei den Hausaufgaben, wenn sie einmal länger arbeiten muss. Dafür gibt es in der Social-CRM-Anwendung eine Tauschbörse. Hier können Nachbarn Dienstleistungen Einkauf über CRM-Portal Am Abend widmet sich Wilhelm seinen Einkäufen. Neben den Lebensmitteln, die ihm Petra für diese Woche mitgebracht hat, benötigt er noch weitere Dinge. Diese bestellt er bequem über das CRM-Portal ein weiterer Service seines Wohnungsunternehmens. Der Rentner will noch einen Rollator für morgen mieten, da er einen Ausflug in die Innenstadt plant. Ein Klick im Portal und er hat sich den Rollator für morgen reserviert. Wilhelm weiß, dass Petra über dieses System den Carsharing-Dienst des Wohnungsunternehmens nutzt. Dieses arbeitet dafür mit einer großen Auto ver mietung zusammen. Mehr und mehr Mieter in den Ballungsgebieten teilen sich Autos, um Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Aber auch andere Dinge können Mieter über das Portal günstiger beschaffen: ob besondere Stromtarife, günstige Preise bei langlebigen Gebrauchsgütern wie Möbeln oder Elektrogeräten, Handwerkerdienstleistungen etc. Stets profitieren die Mieter von den Einkaufsvorteilen, die das Wohnungsunternehmen mit seinen Lieferanten ausgehandelt hat. Auch das Wohnungsunternehmen hat Vorteile: Es stellt bessere Services zur Verfügung und erzielt Einnahmen aus Provisionen durch die Vermittlung von Waren und Leistungen an die Mieter. Nach diesem entspannten digitalen Tag geht Wilhelm zufrieden zu Bett und genießt sein Leben in den eigenen vier Wänden. Fazit der fiktiven Geschichte Nach diesem Ausflug in den Alltag des Mieters Wilhelm Miersbach, seiner Nachbarn und seiner Familie wird deutlich: Neue Services und Anwendungen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren, entwickeln sich rasant. Dabei werden alle Akteure der Wohnungswirtschaft profitieren ob Mieter, Wohnungsunternehmen oder Geschäftspartner. Das digi- 16

17 Titelthema tale Ökosystem unterstützt die an den Prozessen beteiligten Personen durch das Angebot von Pflege- oder Gesundheitsdienstleistungen, die Steigerung der Energieeffizienz, Social CRM und ermöglicht effizientere Prozesse. Es können neue Geschäftsmodelle für die Wohnungswirtschaft entstehen, zum Beispiel durch Einkaufs- und Tauschportale, die den Mietern neue Services bieten und den Wohnungsunternehmen neue Einnahmequellen erschließen. Anforderungen an ein zukunftsfähiges digitales Ökosystem Aus Sicht eines Wohnungsunternehmens stellt sich natürlich auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer IT-Infrastruktur. Deshalb sollte ein modernes System folgende Anforderungen erfüllen: 1. Ausgehend von bestehenden ERP-Systemen (zum Beispiel Wodis Sigma, SAP -Lösungen und Blue Eagle) soll das System in der Lage sein, sich über das Internet mit anderen Systemen zu vernetzen. 2. Die hohe Effizienz, die die meisten Wohnungsunternehmen für ihre internen Prozesse bereits heute durch ihre ERP-Systeme erreichen, soll über die Unternehmensgrenzen hinweg ausgeweitet werden. Damit integrieren die Wohnungsunternehmen über das Internet Partner (B2B-Anwendungen) Mieter (B2C-Anwendungen) und Gegenstände (Internet der Dinge) digital in ihre IT-Systeme. 5. Das System sollte flexibel sein, auf modernsten Standards aufsetzen und mit dem Fortschritt der Technologie mitwachsen. Eine derart gestaltete IT-Landschaft bietet allen Akteuren zahlreiche Anwendungen, die dabei helfen, den großen Herausforderungen der Branche zu begegnen. Aareon hat sich zum Ziel gesetzt, die Wohnungswirtschaft bei der Nutzung des Trends Digitalisierung zu begleiten. Das digitale Ökosystem ist die Infrastruktur, mit der Wohnungsunternehmen ihre Ge schäftsprozesse intelligent mit IT zu einem funktionierenden Ganzen vernetzen. Dabei arbeitet das Unternehmen europaweit mit Kunden und Partnern zusammen, um in allen Märkten eine Infrastruktur bieten zu können, die den Prozessbeteiligten maximalen Nutzen stiftet. Das digitale Ökosystem die digitale Vision der Immobilienwirtschaft soll so Zug um Zug Gestalt annehmen. International, sicher und ganz bestimmt zukunftsweisend. 3. Um den gestiegenen Anforderungen an das (mo - bile) Arbeiten gerecht zu werden, sollen unterschiedliche Endgeräte wie Desktop, Laptop, Smartphone und Tablet stationär und mobil nutzbar sein. 4. Die neuen technischen Möglichkeiten stellen bei al lem Komfort aber auch neue Herausforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Spezialisten sollten sich daher um die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards bei den Anwendungen kümmern und durch Prüfungszertifikate belegen. 17

18 Kundenbeziehungsmanagement im digitalen Zeitalter Die Beziehungen von Menschen sind auch im digitalen Zeitalter entscheidend für den Erfolg von Unternehmen. Insbesondere die Beziehungspflege zum Kunden ist zu einem bedeutenden Differenzierungsmerkmal geworden. Wie entwickeln Immobilienunternehmen darauf zugeschnittene Produkt- und Servicestrategien? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Kundenbeziehungen im digitalen Zeitalter erhalten Sie auf dem Aareon Kongress 2014 in Garmisch-Partenkirchen. Tauschen Sie sich mit Kollegen, Experten und prominenten Diskussionspartnern aus und erhalten Sie wertvolle Impulse. Axel Gedaschko, GdW-Präsident Die Kunden bewegen sich in sozialen Netzwerken, die zunehmend virtuell geknüpft und gepflegt werden. Dies prägt auch die Interaktion, das Kollaborieren zwischen den Unternehmen der Zukunft und dem Kunden ohne zeitliche und örtliche Grenzen: 25 H/7 D. Steffen Loup, Vorstand Finanzen, Wohnungsbaugenossenschaft eg Südharz Eine Arbeit ohne elektronische Mieterakte ist in unserem Unternehmen kaum noch vorstellbar. Die Wohnungsabnahmen werden seit Jahren in elektronischer Form realisiert. Ob sich CRM-Systeme in der Wohnungswirtschaft durchsetzen, ist nicht mehr die Frage, eher wann. Dr. Wolfgang Pfeuffer, Vorstandssprecher Joseph-Stiftung / Kirchliches Wohnungsunternehmen Bamberg Die zunehmende Digitalisierung der Berufsund Arbeitswelt macht auch vor der Wohnungswirtschaft nicht halt. Bei der Joseph-Stiftung haben wir diesem Umstand durch die Schaffung einer eigenen Abteilung Wodis- Organisation Rechnung getragen. Schwerpunktthemen des dreiköpfigen Teams sind momentan die Umsetzung der digitalen Wohnungsabnahme, die umfassende Nutzung der Module Technische Bestandsdatenbank und Vertragsmanagement sowie im Rahmen unserer Geschäftsbesorgung für fünf kleine Genossenschaften die Realisierung des Projekts Die optimale Genossenschaft. Dr. Willms Buhse Experte für Enterprise 2.0 Dr. Frank Schirrmacher Journalist, Mitherausgeber und Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 18

19 Sie Sind schon dabei? Aareon Kongress Jetzt hier anmelden: und mit etwas Glück die Teilnahmemöglichkeit am Mittalk mit René Borbonus gewinnen Call for Papers Aareon Kongress 2014 Aareon hatte zum diesjährigen Kongress erstmals Partner, Kunden, Hochschulen und Universitäten aufgerufen, Vorträge rund um das Leitthema Kundenbeziehungen im digitalen Zeitalter" einzureichen mit großer Resonanz. Haben Sie einen interessanten Vortrag, den Sie gerne auf dem Aareon Kongress 2015 ( Juni) halten würden? Für den nächsten Call for Papers können Sie sich schon heute in unserem -Verteiler registrieren: > Call for Papers Live-Berichterstattung: Verfolgen Sie das Kongressgeschehen mobil und wirken Sie aktiv mit! René Borbonus Rhetoriktrainer und führender Kommuni - kationsexperte 19

20 Aareon Kongress Aareon Ausstellung Kommunikativer Mittelpunkt des Aareon Kongresses ist die Ausstellung eng verzahnt mit den Fachvorträgen. Sie ist Treffpunkt der Teilnehmer, Marktplatz für Innovationen und Wissensbörse in einem. Ein Ort, an dem man Antworten findet und die neuesten IT-Lösungen live erleben kann. GES Aareon Archiv kompakt GES Aareon CRM/Aareon immoblue+ GES Mobile Wohnungsabnahme SAP Aareon Archiv kompakt 9 1 Wodis Sigma Aareon CRM SAP Aareon- Beraterlösungen Mobile Services 8 2 Wodis Sigma Mobile Wohnungsabnahme SAP Aareon- CRM-Beraterlösungen 7 3 Wodis Sigma Zahlungsverkehr Wodis Sigma WEG-Abrechnung Wodis Sigma Aareon Archiv kompakt Wodis Sigma Aareon Rechungsservice und Mareon 20

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