2 FENSTERTECHNIKEN. Windows 7 Kompakt

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1 FENSTERTECHNIKEN In der Version Windows 7 werden neue Techniken zur Fensterpositionierung angeboten. So können mit Aero-Peek, Aero-Snap und Aero-Shake rasch besonders wirkungsvolle Einstellungen durchgeführt werden. Als Drag&Drop bezeichnet man die Technik, ein Element mit gedrückter Maustaste an eine andere Position zu ziehen und dort durch Loslassen der Maustaste fallen zu lassen. Auf diese Art wird das Verschieben eines Elements wesentlich vereinfacht. Name Wirkung Aero-Snap Wird das Fenster mit Drag&Drop über die Titelleiste nach oben verschoben und der Mauszeiger berührt dabei den oberen Rand des Desktops, so wird das Fenster im Vollbildmodus dargestellt. Das entspricht der Funktion der Schaltfläche MAXIMIEREN. Wird das Fenster mit Drag&Drop an den linken oder rechten Rand des Desktop verschoben und der Mauszeiger berührt dabei den Rand, so nimmt das Fenster die gesamte Höhe des Bildschirms ein aber nur die halbe Breite. Es können dadurch rasch zwei Fenster nebeneinander platziert werden, um beispielsweise deren Inhalte zu vergleichen. Wird das Fenster mit Drag&Drop wieder vom Rand weggezogen, so erhält es wieder seine vorherige Größe. Das entspricht der Funktion der Schaltfläche VERKLEINERN. Aero-Peek Wenn der Hintergrund in einem Aero-Design eingerichtet ist, so werden allein durch die Positionierung der Maus über der kleinen Schaltfläche auf der rechten Seite der Taskleiste (die Schaltfläche muss nicht angeklickt werden) alle Fenster durchsichtig und damit der Blick auf den Desktop frei gegeben. Klickt man auf diese Schaltfläche DESKTOP ANZEIGEN, so werden alle Fenster weggeblendet, es bleibt nur eine Positionsmarkierung. Aero- Shake Ein weiterer Klick blendet die Fenster wieder ein. Es soll nur ein bestimmtes Fenster am Desktop angezeigt werden. Alle anderen nicht benötigten Fenster sollen verkleinert werden. Man drückt die linke Maustaste auf die Titelleiste des benötigten Fensters und schüttelt dieses kräftig nach links und rechts. Dieses Fenster bleibt erhalten, alle anderen Fenster sind ausgeblendet. Ein nochmaliger Rüttler blendet die anderen Fenster wieder ein. Team ALGE 5

2 Windows 7 Kompakt. Zwischen offenen Fenstern wechseln Windows 7 ist multitasking-fähig. Das bedeutet, dass mehrere Aufgaben (Tasks) nebeneinander durchgeführt werden können. So kann zb mit Word ein Brief geschrieben werden, zwischendurch eine Information aus dem Internet recherchiert und dann mit dem Rechner eine Berechnung durchgeführt werden, um danach wieder mit Word weiterzuarbeiten. Es laufen nebeneinander 3 Tasks, jeder in einem eigenen Fenster. Gearbeitet wird dabei immer in einer Anwendung, die anderen werden jedoch nicht geschlossen, so dass man jederzeit wieder in diese zurückkehren kann. Die Fenster sind entweder auf dem Bildschirm nebeneinander oder zum Teil überlappend angezeigt oder sie sind nach Minimieren nur als Symbol in der Taskleiste sichtbar. Programme aus dem Startmenü öffnen Öffnen Sie im START-Menü den Eintrag ALLE PROGRAMME Klicken Sie auf die Zeile ZUBEHÖR Die Einträge des Ordners werden aufgelistet Wählen Sie den EDITOR aus. Am Bildschirm wird nun das Schreibprogramm in einem Fenster eingeblendet. Wiederholen Sie diesen Vorgang (Schritt ) mit dem Zubehörprogramm RECHNER. Passen Sie die Größe und die Position der beiden Fenster nach untenstehender Abbildung an. Ergebnis: Auf dem Desktop liegen nun zwei Fenster, jedes mit einer Anwendung. Dabei ist das zuletzt bearbeitete Fenster (Rechner) im Vordergrund und verdeckt das darunterliegende Fenster teilweise. Die Fenster können nun beliebig vergrößert oder verkleinert werden und auf den Desktop platziert werden. 6 Team ALGE

3 Fenster am Desktop wechseln Klicken Sie mit der Maus abwechselnd auf die beiden Fenster, beobachten Sie die optische Veränderung Klicken Sie auf eine freie Fläche am Desktop, damit ist keines der beiden Fenster aktiv, sondern der Desktop. Fenster über die Taskleiste wechseln Klicken Sie in der Taskleiste auf das EXPLORER-Symbol, es öffnet sich ein weiteres Fenster; dieses ist nun aktiv und überdeckt möglicherweise andere Fenster vollständig. Zeigen Sie in der Taskleiste auf das Symbol RECHNER Je nach eingestelltem Design wird ein Vorschaufenster mit dem Task Rechner eingeblendet. 3 Klicken Sie auf das Symbol RECHNER; Der Rechner wird aktiviert und liegt über den anderen Fenstern Abbildung im Aero-Design Bei der Auswahl über die Taskleiste erscheinen die Miniaturansichten nur wenn der Desktop im Aero-Effekt eingestellt ist (siehe Seite 5). Team ALGE 7

4 Windows 7 Kompakt Fenster mittels Tastenkombination wechseln Sind mehrere Fenster geöffnet, so kann durch die Tastenkombination + zwischen den verschiedenen Fenstern gewechselt werden. Halten Sie die -Taste gedrückt Tippen Sie bei weiterhin gedrückter -Taste die - Taste Wenn das gewünschte Fenster aktiviert ist, lassen Sie die -Taste aus 3 DATEIVERWALTUNG Bei der Arbeit mit Anwendungsprogrammen werden eine ganze Reihe verschiedenster Dateien gespeichert. Das kann auf der Festplatte sein, das können aber auch Dateien sein, die auf externen Datenträgern (CD, USB-Speicher-Stick, Datensicherungsbändern etc) abgelegt wurden. Auf diese Daten muss man rasch zugreifen können. Das erfordert eine durchdachte Organisation dieser Dateiablage. Die Bedienung dieses Ablagesystems erfolgt über den Windows-Explorer. 3. Datenträger / Laufwerk Ein Computer kann je nach Bauart Daten von verschiedenen Datenträgern lesen. Im Windows-Betriebssystem werden diese Festplatten, CD- oder Memory Stickoder auch Netzwerk-Anschlüsse allgemein als Laufwerk bezeichnet. Jedes Laufwerk wird mit einem Buchstaben versehen und kann damit jederzeit angesprochen werden. Übliche Buchstabenzuordnungen sind beispielsweise A und B für Diskettenlaufwerke, C und D für eingebaute Festplatten bzw für CD/DVD- Laufwerke. Weitere Buchstaben werden je nach Anschluss für Netzwerkverbindungen und über Schnittstellen angebundene Datenträger (USB-Stick, Kameras) vom System automatisch vergeben. Speichermedien Neben der eingebauten Festplatte stehen noch eine Reihe anderer Speichermedien zur Verfügung, die das Betriebssystem unterstützt. 8 Team ALGE

5 Gerät Festplatte (HDD) Netzlaufwerk USB-Stick CD CD RW DVD HD DVD Blue-Ray-Disk Kapazität Technik Derzeit bis TB SATA oder DIE-Schnittstelle, Transferrate bis zu 3 Gbit/s entspricht etwa 300 MB/s Daten- und Stromversorgung erfolgen innerhalb des PC-Gehäuses direkt über Motherboard bzw interne Stromversorgung. Festplatten oder CD/DVD, die auf einem anderen Computer innerhalb eines Netzwerks zur Verfügung stehen. Diese müssen für die Nutzung durch andere User freigegeben sein. Zugriff ist nur mittels Benutzerkennung und Kennwort möglich. Diese Geräte gehört zur Gruppe Flash-Speicher. Das sind mehrfach beschreibbare Chips, die auch ohne Stromversorgung ihre Speicherwirkung nicht verlieren. Optische Speicher mit unterschiedlichen Lese- und Speichertechniken. Auf Rohlinge werden Daten in Form von Vertiefungen eingeprägt. Die Rille wird von unten durch einen Laser abgetastet. Aus dem unterschiedlichen Reflektionsverhalten dieser Strukturen werden die Informationen entnommen und an den Prozessor weitergeleitet. Die CD- und DVD-Laufwerke sind ähnlich konzipiert. Bei den Datenträgern unterscheidet man zwischen einmal beschreibbar und wiederbeschreibbar (RW). Verwendung finden CD und DVD vor allem bei Speicherung von Musik und Video-Dateien sowie als Datenträger von Programmen. Team ALGE 9

6 Windows 7 Kompakt Systemordner mit automatisch angelegten Unterordnern Systemordner mit automatisch angelegten Unterordnern Computer mit angeschlossenen Laufwerken Suchbegriff Eingabefeld (Suchfeld) Befehlsleiste mit Hilfe-Schaltfläche Am Computer installierte Festplatten Derzeit am Computer angebundene Wechselmedien Datenträger mit Speicherauslastungsanzeige Laufwerk C: Verbindungen zu anderen PCs innerhalb eines Netzwerkes Abb: Systemordner COMPUTER 3. Ordner Auf jedem Datenträger können Ordner angelegt werden. Ein Ordner kann in weitere Ordner (Unterordner) unterteilt werden. In den Ordnern werden die Dateien themenbezogen abgelegt. Als Symbol für Ordner wird eine gelbe Mappe verwendet. In dieser werden die Dateien je nach gewählter Bildschirmdarstellung unterschiedlich abgebildet. Bei der Anlage eines neuen Benutzers im Betriebssystem wird im Ordner Benutzer ein Ordner erstellt, der den Namen des neu hinzugekommenen Users trägt. In diesem ist bereits eine Reihe von Unterordnern angelegt, die für die weitere Arbeit in Windows 7 notwendig sind, da das Betriebssystem diese bei bestimmten Aufgaben automatisch vorschlägt. Die Struktur der Ordner und Unterordner wird im Navigationsbereich des Explorer-Fensters grafisch dargestellt. Vergleichen Sie dazu die Abbildungen zu Punkt auf Seite 3. 0 Team ALGE

7 3.3 Dateien Programmdateien werden bei der Installation des Betriebssystems oder eines Anwenderprogramms auf den Datenträger gespeichert. Daneben gibt es aber auch die Dateien, die vom User selbst erstellt werden. Dazu gehören Briefe, Kalkulationstabellen, Datenbanken, Musik oder Bilder Dateierweiterung einblenden Diese Dateien sind anhand ihres Symbols oder auf Grund der Dateierweiterung erkennbar Die Dateierweiterung ist jedoch in der Standardeinstellung nicht sichtbar ist. Um diese Dateierweiterungen sichtbar zu machen, müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden: Klicken Sie in der Taskleiste auf das EXPLORER-SYMBOL Öffnen Sie die DropDown-Liste ORGANISIEREN Wählen Sie den Eintrag ORDNER UND SUCHOPTIONEN. Aktivieren Sie im Dialog die Registerkarte ANSICHT. Klicken Sie auf das Kontrollkästchen ERWEITERUNGEN BEI BE- KANNTEN DATEITYPEN AUSBLENDEN um das Häkchen zu entfernen. Damit wird dieser Befehl deaktiviert. Bestätigen Sie die Änderung mit. Weitere Informationen zu den Dateitypen und den Namenskonventionen werden auf Seite 7 besprochen. Team ALGE

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