Master of Science in Engineering

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1 Master of Science in Engineering g Die logische Weiterentwicklung für die Besten der Guten

2 Das ECTS-System ECTS steht für European Credit Transfer System

3 ECTS Credits: Die Bildungswährung Die Mobilität der Studierenden soll gefördert werden Erbrachte Studienleistungen sind an anderen Bildungsinstitutionen möglichst anzuerkennen. Es braucht ein Mass für geleistete Bildung Lösung: Der ECTS Credit (ECTS = European Credit Transfer System) 1 Credit entspricht einer durchschnittlichen Studienleistung von 30h Credits können grundsätzlich für alle Bildungsleistungen ausgestellt werden; also auch für Weiterbildungsleistungen für Nicht-Studierende

4 ECTS - Grades ECTS Grades sind in erster Linie ein neutraler und von den Noten unabhängiger Bewertungsmassstab. Die Grades sind eine statistische Aussage über die Verteilung innerhalb einer Noten- Rangliste. Grades können nur bei einer genügend grossen Gruppe (>30) angegeben werden! 10% 25% 30% 25% 10% A B C D E FX F genüge nd ungenügend ECTS Grades sind keine Noten! 4

5 Gleichwertig aber andersartig Universitäre Ausbildung (Forschungsorientiert) Ausbildung FH (Praxisorientiert) Bachelor Studium 3 Jahre bzw. 180 Credits Bachelor Studium Master Studium 1½ Jahre bzw. 90 Credits Doktorat Doktorat an Universität oder ETH möglich.

6 Bachelor - Master Bachelor: FH-Bachelor ist nach wie vor berufsbefähigend und wird der Regelabschluss bleiben. (70% der Absolventen!) Master: Zweite Stufe des Bologna-Prozesses Wer sich breiter ausbilden und zugleich in einem Bereich spezialisieren möchte. Wer bereit ist, ein (weiteres) anspruchsvolles Studium zu absolvieren. Wer sich im Beruf besser positionieren möchte; man gehört so doch nachweislich zur Spitzengruppe, den besten 35%

7 Ein gemeinsamer Technik-Master 7

8 Ein gemeinsamer Technik-Master 8

9 Studienaufbau Master-Thesis Praktische Vertiefung Theoriemodule Die Theoriemodule finden für alle FHs an den drei Standorten Bern, Lausanne und Zürich statt. 9

10 Studienaufbau Master-Thesis ergänzende Veranstalt. Blockwoche Kontextmodule Erweiterte theoret. GL. Techn. Wissenschaftl. Vertiefung Praktische Vertiefung Theoriemodule Die Theoriemodule finden für alle FHs an den drei Standorten Bern, Lausanne und Zürich statt. 10

11 Vertiefungsmodule Projekte Vertiefung 1: Einführungsprojekt (12 Credits, ~45 AT) Vertiefung 2: Mitarbeit an af&e Projekt (18 Credits, ~ 65 AT) Vertiefung 3: Master Thesis (27 Credits ~ 100 AT) Ergänzende Veranstaltungen (0-6 Credits) Seminar Reading-Circle Exkursionen Vortragsreihe Externe Kurse (Uni, ETH, FH, firmenspezifische Trainings) 11

12 Studienablauf Jeder Master Student muss an einer MRU eingeschrieben sein. (MRU = Master Research Unit) Teilzeitstudium ist möglich; häufig dürfte z.b. eine 50% ige Assistententätigkeit bei 50% igem Master-Studium sein. (2.5-3 jährige Tätigkeit am Institut) Während der praktischen Vertiefung ist der Studierende d im ersten Semester als Entwickler im Team tätig. Im zweiten Semester übernimmt er eigene Teilprojekte mit konzeptioneller Aufgabenstellung. Für die Master-Thesis wirkt er als Projektleiter mit eigenem Teilprojekt und ev. eigenem Entwicklungsteam. 12

13 Zulassungsbedingungen Zum Master-Studium werden in der Regel die besten 35% zugelassen. (Grade A oder B) Mit diesen Interessenten führt die MRU eine Eignungsabklärung durch. Entscheidend ist die beste Eignung, nicht nur die Note! Die an einer MRU verfügbaren Master Studienplätze sind durch das Projektportfolio und die Infrastruktur begrenzt. (Es ist denkbar, dass man trotz genügender Qualifikation keinen Studienplatz an einer MRU erhält.) Wichtig: Studierende dürfen sich an jeder Fachhochschule der Schweiz um eine Master-Stelle bewerben! 13

14 Anrechnung von Berufspraxis Anrechnung bis max. 30 Credits sur dossier möglich, falls Tätigkeit nach FH-Abschluss erfolgte Tätigkeit im Schwerpunktgebiet der MRU lag und Diese Arbeiten primär Forschung und/oder Entwicklung waren.

15 MRU (Institute) der ZHAW MRU Name Leiter Bau Institut für Bauwesen Prof. Stephan Mäder ICP Institute of Computational Physics Prof. Dr. Beat Ruhstaller IDP Institut für Datenanalyse und Prozessdesign Prof. Dr. Jürg Hosang InES Institute of Embedded Systems Prof. Thomas Müller InIT IMPE Institut für angewandte Informationstechnologie Institute of Materials and Process Engineering Prof. Dr. Hans-Peter Hutter Prof. Dr. Martina Hirayama IMES Institut für Mechanische Systeme Dr. Jürg Meier IMS Institut für Mechatronische Systeme Prof. Dr. Wernher van de Venn INE Institut für Nachhaltige Entwicklung Prof. Dr. Erich Renner ITFE Institut für Thermo- und Fluid-Engineering Prof. Dr. Egon Lang ISNO Institut für Signalverarbeitung, Nachrichtentechnik und Faseroptik (geplant) Prof. Dr. Marcel Rupf 15

16 Modulangebot: Fachliche Vertiefung Advanced Control Advanced Electronic Design Algorithms Applied micro/nano techn. Applied Photonics Baudynamik Business and ICT Business Dynamics Business Management Closed-loop control Communication Networks and Services Data Management Design of Embedded Hardware and Firmware Electrical Energy Systems Embedded Real-time Software Enterprise Computing Fluidmechanik, Wärme- und Stofftransport Global Manufacturing, Logistics and Sourcing ICT Management Image Processing Information Visualisation & User Interfaces Instandhaltung Integrated Automation IT-Security Manufacturing Technologies 16

17 Modulangebot: Fachliche Vertiefung Materials and Surfaces Mobile Devices Mobile Systems and Applications Multiphysics Modeling and Simulation Nachhaltigkeit im Bauwesen Numerical Simulation and Validation of Technical Systems Numerische Methoden der Geotechnik Power Electronic Systems Product Innovation, Product Engineering and Product Lifecycle Management Forschung und Zuverlässigkeit GIS and Geospatial Imaging Signal Processing and Transmission Software Engineering & Architectures Statistical Digital Signal Processing and Modeling Structural Mechanics and Dynamics Theoretical Computer Science Verkehr und Raumplanung Wasserbau Wireless Systems Total 44 Module: Mindestens 2 max. 5 sind zu wählen 17

18 Modulangebot: Theoretische Grundlagen Computer Algebra and Numerical Mathematics in Engineering Datenanalyse From Fourier to Wavelets Discrete Mathematics Gewöhnliche Differentialgleichungen und dynamische Systeme Optimization i Partielle Differentialgleichungen der Ingenieurwissenschaften Stochastic Processes, Filtering and Estimation Struktur der Materie Tensorrechnung für Ingenieure / Materialeigenschaften von Kristallen Wärme- und Transportphänomene Wellenphänomene Total 12 Module: Mindestens 3 max. 5 sind zu wählen 18

19 Modulangebot: Kontextmodule Cross-cultural competence and global market Entrepreneurship und Unternehmensführung Ethics and Corporate Responsibility Innovations- & Changemanagement Kommunikation in Unternehmen Komplexe Probleme erfolgreich lösen Privacy and Law Quality and Risk Management (QRM) Total 8 Module: Mindestens 3 max. 4 sind zu wählen Blockmodul: o Unternehmenssimulation o Vernetzung Technik, Wirtschaft und Gesellschaft 19

20 Modulbeschreibungen auf Web. 20

21 Fachgebiete Um den (zu) breiten Master etwas zu gliedern wurden Fachgebiete definiert. Diese decken sich bewusst nicht mit den klassischen Studiengängen. Business Engineering and Production: Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen, Organisation und Logistik. Energy and Environment: Nachhaltiger und schonender Umgang g mit Energie- und Stoffressourcen. Disziplinen sind Energietechnik, Verfahrenstechnik. Industrial Technologies: Analyse, Entwicklung und Optimierung von industriellen Produkten. Information and Communication Technologies: Entwicklung, Aufbau und Betrieb von sicheren und zuverlässigen ICT-Systemen. Public Planning, Construction and Building Technology: Bauwesen und Raumplanung. 21

22 Semesterstruktur Herbstsemester Frühlingssemester KW Unterrichtszeit Blockunterricht Prüfungsvorbereitung (Begleitetes Selbststudium) Prüfungssession Unterrichtsfreie Zeit 22

23 Wochenplan Quelle Rahmenkonzept Version 1.0 / 10.Okt.06 23

24 Musterstudienplan (Vollzeitstudium) Zentrales Modul Zentrales Modul Zentrales Modul Zentrales Modul Zentrales t l Modul Zentrales Modul Ergänzung Zentrales Modul Zentrales Modul Zentrales Modul Zentrales Modul Ergänzung Projekt- modul Master- Thesis Projekt- modul Blockmodul 1. Semester 2. Semester 3. Semester 24

25 Interesse der Industrie? Wir brauchen jetzt Ingenieure, keine Master! Schon in 1.5 Jahren ist der Ausstoss an qualifizierten Ingenieuren wieder gleich gross wie bisher. Dafür hat die Industrie ein zusätzliches Qualifikationsinstrument und ein wichtiges Kriterium für die Kaderselektion MSE Absolventen haben bereits Projektleitungserfahrungen; ihre Einarbeitung dürfte schneller erfolgen, als bei einem regulären Bachelor 25

26 Forschung für die Industrie Projekte im Master-Programm sind im direkten Umfeld eines industriellen Forschungsprojektes zu erbringen. Die MRUs der Hochschulen sind somit in der Lage, rasch und kostengünstig industrielle Forschungsanliegen im Rahmen der Master- Ausbildung zu erbringen. In der Regel werden MSE-Studierende kleinere Teilprojekte aus einem grösseren Forschungsvorhaben betreuen. Grössere Forschungsaufträge werden häufig von Förderorganisationen mitfinanziert (KTI, Nationalfonds, EU. Stiftungen, ) KTI-Projekte: Der Bund finanziert die Arbeit der Hochschule, sofern der Industriepartner seinerseits mindestens ebensoviel in das Projekt investiert. 26

27 Informationen Homepage des MSE: Institute der ZHAW: MSE Präsident Steuerungsausschuss: Prof. Martin Künzli MSE Projektleiter (CH) Prof. Jean-Marc Piveteau (HSR) MSE Sekretariat: Simone App MSE Koordination ZFH Prof. Hans Scheitlin Anmeldungen sind zu richten an 27

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