Wege zu einer nachhaltigen und gerechten Mobilität. 34. Osnabrücker Sozialkonferenz Dipl. Pol. Stephan Daubitz Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung

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1 Wege zu einer nachhaltigen und gerechten Mobilität 34. Osnabrücker Sozialkonferenz Dipl. Pol. Stephan Daubitz Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung

2 Gerechtigkeitslücken in unserem Verkehrssystem Seite 2

3 Beispielwege Hartz IV Empfängerin Berlin-Neukölln Seite 3

4 4) Job Point Weil im Job Point ist es manchmal wirklich sehr hektisch. Also von der Stimmung her. Und dann ist auch manchmal; gibt s da so irgendwie Streit und Stress und so. Also ganz merkwürdig ist es da manchmal. [ ] Ja, meistens ist es Nachmittag, später Nachmittag, dann gehe ich noch mal oder 5) Einkaufen mittags, je nachdem, wie viel ich mache ; dann gehe ich noch mal zum Job Point, checke noch Manchmal, mal alles wenn durch ich so. da Und Einkaufen wenn da natürlich 3a) 3) Primark Sirplus irgendwelche tollen Jobs da sind, also es kommt auch immer hingeschrieben auf die Bewerbung hab, hab an, Komparsen.de, ich auch nur so das sind Ich kann ja gucken und Preisvergleiche anstellen. Bewerbungen, die kann ich relativ schnell machen. Und da gucke ich dann manchmal eben schon geguckt. Also meistens hab ich auch irgendwas relativ Und Wilmersdorfer früh, wenn die Straße Sachen zum rauskommen, Beispiel gehe 1) und Lernladen ich Kleines gekauft. Aber ich kaufe ja nicht immer auch sehr gerne Mobilitätsalltag hoffe dann eben, dass hin, ich weil eben da gibt noch es das dieses Glück jeden Tag oder so was. habe, SIRPLUS. Ja, Also dass also ich Lernladen, Die ich sie plane machen mir dann ja meinen aber mache kaufen jetzt Tag ich Ende kann, sowieso,... Das des weil ist das ja normalerweise für die Weiterbildung. Und Jahres ich hat ja zu. nicht sich Da mache ja so gibt so viel ergeben, da es Geld eben nur Internet. habe. Lebensmittel, mit Lernladen, Dass Also es ich eben die Jobpoint. mache zum da Internetrecherche für meine Jobs, also noch Teil da etwas gucke über nach Haltbarkeit Jobs. Und... schreibe Da passe meine ich Von ist, daher wenn ist ich eigentlich dann eben die das Richtung Geld habe in der Bewerbungen. Also das kann man auch. Die meistens haben bisschen da zwei auf, PCs weil das und vertrage da kann man ich nicht wieder. Und jetzt Regel bei einem vorgegeben. hatte ich mir also eben nach Jobs gucken. Das wissen natürlich so gut. viele Also das nicht, sind das so ist die der Sachen, Vorteil, sodass die ich nutze, wieder Schuhe ausgeguckt, zum Beispiel bei ich da dann immer nach Jobs gucken kann. Und, weil ich eben ja, dieses wenn ich von 2) dann Fitnesscenter der Kirche Fragen... habe, Das mag Primark. dann beantworten die mir auch die Fragen. ich nicht Und so, da die fühle gef; ich sind mich jetzt ein aber bisschen leider ausverkauft. Ja, diskriminiert. das ist jetzt Ja, Das hm, relativ ist ist so natürlich wichtig mein geworden persönliches wieder Pech. oder ist eigentlich immer Aber wie wichtig, gesagt, aber ich Empfinden. das gucke ist jetzt immer insofern ziemlich praktisch, viel dass die da rum, relativ mache neu sind Preisvergleiche und das ist eben und gucke sehr preiswert. dann Ob ich das jetzt dreimal die Woche auch immer. durchziehe, weiß ich nicht. Aber es ist so eigentlich meine Zielvorgabe. Seite 4

5 Soziale Absicherung? MobileInclusion Seite 5

6 Sozialticket Nutzung ein Abwägungsprozess Wenn ich jetzt weiß, ich hab überwiegend nur in diesem Bezirk zu tun,... Hier kann man ja vieles auch zu Fuß machen. Dann kaufe ich keine Monatskarte. Aber wenn ich jetzt zum Beispiel, ja hört sich auch kurios an, irgendeine Maßnahme vom Arbeitsamt aufgedrückt kriege, dann brauche ich ja eine Monatskarte. Weil das ist ja meistenteils weiter weg. Wenn ich jetzt eine Monatskarte nicht brauche, dann kaufe ich sie nicht. Das kann ich abschätzen. Seite 6

7 Ungleicher Zugang Ungerechte Nutzungschancen Seite 7

8 Ungleicher Zugang Ungerechte Nutzungschancen Seite 8

9 Ungleiche soziale Betroffenheit Luftschadstoffe Lärm Bioklima Grünflächen Seite 9

10 Ungleiche soziale Betroffenheit Luftschadstoffe Lärm Bioklima Grünflächen Seite 10

11 Raumnutzungskonkurrenz Seite 11

12 Durch parkende Kfz versiegelte Fläche Quelle: verändert Seite 12

13 Auswirkungen von Oberflächenversiegelung dadurch Kühlung der Umgebung trägt zur Grundwasserneubildung bei Filterung des Wassers Quelle: erweitert Seite 13

14 Quellenproblematik Treibstoffe Seite 14

15 Quellenproblematik Rohstoffe Beispiel Kongo: Zusammenhang zwischen Rohstoffhunger und sozialer Zerfall einer ganzen Gesellschaft Seite 15

16 Verkehrssicherheit Risiken und Einschränkungen der Lebensqualität durch hohes Autoverkehrsaufkommen in Quartieren Seite 16

17 Anforderungen an Mobilität für die Zukunft hohe Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort ermöglichen Klima- und Umweltziele erreichen aktive, gesunde Mobilität unterstützen Verhinderung der Exklusion einzelner Bevölkerungsgruppen effiziente Abwicklung von Mobilitätsbedürfnissen Seite 17

18 Ausgangspunkt: Normative Grundlagen / Leitbilder Herstellung von Umweltgerechtigkeit Besondere Rolle des Nahmobilitäts- und Walkabiltyansatzes Capability Approach Empowerment Seite 18

19 Integrierte Formen der Analyse und der Strategieentwicklung Gegenseitige Abhängigkeiten / Kopplung von Politik und Wissenschaft Verringerung von Kommunikations-/ Schnittstellenprobleme Plurales Politikmodell Seite 19

20 Integrierte Formen der Analyse und der Strategieentwicklung Seite 20

21 Push und Pull Freiwillige Maßnahmen (Pull):! orientieren sich an den Bedürfnissen und den abgeleiteten Verkehrs- und Mobilitätsbedarfen! erweitern den Möglichkeitsraum durch neue Angebote und Optionen! Effektivität hängt von Akzeptanz und Freiwilligkeit ab Regulative Maßnahmen (Push):! orientieren sich an gesellschaftlichen Leitbildern! sichern den gesamtgesellschaftlichen Mehrwert auf Kosten individueller Freiheiten! schränken den Möglichkeitsraum ein und erhöhen Aufwand und Kosten! Effektivität durch ordnungspolitische Maßnahmen gesichert Seite 21

22 Strategische Pfade der politischen Bearbeitung Schaffung von Siedlungsstrukturen und Verkehrsinfrastrukturen die Nahmobilität begünstigen Subventionierung von Mobilität Zielgruppenspezifisches Mobilitätsmanagement. Seite 22 fotocommunity

23 Ursachenebenen Quelle: Runge Mobilitätsarmut Seite 23

24 Konkrete Maßnahmen: Drei Beispiele Mobilitätsgesetz Kommunale Mobilitätsberichterstattung Individuelles Mobilitätsmanagement Seite 24

25 Konkrete Maßnahmen: Drei Beispiele Mobilitätsgesetz Kommunale Mobilitätsberichterstattung Individuelles Mobilitätsmanagement Seite 25

26 Konkrete Maßnahmen: Drei Beispiele Mobilitätsgesetz Kommunale Mobilitätsberichterstattung Individuelles Mobilitätsmanagement Seite 26

27 Kriterien für Maßnahmen Effektivität Zielgenauigkeit Umsetzungs/Wirkungszeitraum Kosten Wirkung auf Verkehrsnachfrage Wirkung auf Umwelt. Quelle: FGSV 2015 Bildquelle: Seite 27

28 Perspektiven Es gibt nicht die Maßnahme die Ungleichverteilung von Mobilitätsmöglichkeiten beseitigt. Sondern das Zusammenspiel von unterschiedlichen Strategien führt zum Erfolg. Seite 28

29 Perspektiven Es gibt eine Vielfalt von Ideen Verkehr und Raum sozial und umweltgerecht zu gestalten. Eine erfolgreiche Strategie kann nur auf Dauer wirksam sein wenn alle Ursachenebenen gleichzeitig bearbeitet werden. Seite 29

30 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung Institut für Land- und Seeverkehr Technische Universität Berlin SG 4, Salzufer Berlin Dipl. Pol. Stephan Daubitz M.P.H. Mobilität und soziale Exklusion S. Daubitz Verkehrsplanerisches und Verkehrsökologisches Kolloquium Dresden Seite 30

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