TOPIX:8 Publishing Server

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1 TOPIX:8 Publishing Server Quickstart Anleitung Stand TOPIX Informationssysteme AG

2 TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) Dieses Dokument dient dem Administrator, den TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) zum Laufen zu bringen. Voraussetzungen: Um den TOPIX:8 Publishing Server in Betrieb nehmen zu können, muss auf dem Rechner eine Internetverbindung mit verfügbarem Port freigeschaltet sein. Normalerweise ist das der Port 80 für das http Protokoll. Bei Bedarf kann dieser Port aber auch anders lauten. Diese Umstellung wird in einem der folgenden Abschnitte näher beschrieben. Für https Anfragen wäre das der Port 443. Dieser kann zum bisherigen Zeitpunkt nicht umbelegt werden! TOPIX Lizenzen Mit dem Erwerb des TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) sind Web-Lizenzen verbunden. Diese erlauben je nach gekauften Lizenzen den Betrieb von verschiedenen Webservern (Webauftritten). Dabei können die verschiedenen Webauftritte auf einem oder auf mehreren Webservern (TOPIX Client Rechnern) laufen, da der TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) multihoming-fähig ist. Mit dem Erwerb von Buchungskreis Lizenzen, ist es möglich die Daten mehrerer Mandanten in einem Datenbestand zu verwalten. Beim Einrichten eines Webservers (Webauftritts) ist dann wählbar, zu welchem Mandanten der Auftritt gehört und somit sicherstellen, dass nur auf diese Daten zugegriffen werden kann. Möchte ein Kunde TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) Client Funktionalitäten über das Web verfügbar haben, so muss er zusätzlich noch Named User Lizenzen erwerben. Dies ist zum Beispiel Voraussetzung beim so genannten Web Admin Tool, einem Web Front End zur Verwaltung eines Webshops. Eine 4D Webserver Lizenz muss ebenfalls enthalten sein, ansonsten läuft der Webserv er nur im Demo Modus für eine Stunde. Danach muss das System neu gestartet werden. TOPIX:8 Publishing Server - Demo Seite Die von TOPIX zur Verfügung gestellte Demo Seite sollte vom Kunden je nach Anwendung im folgenden Verzeichnis platziert werden: Einzelplatz: Ordner der Struktur Datei\PWS-Demo (Beispiel: C:\TOPIX-Webserver\PWS-Demo) Client: Ordner der Client EXE Datei\PWS-Demo (Beispiel: C:\TOPIX-Webserver-Client\PWS-Demo) Ist der TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) erfolgreich gestartet, erscheint im Browser unter das Gratulationsfenstermit dem Hinweis: Sie haben den TOPIX Webserver erfolgreich gestartet! Dies funktioniert nur, wenn Sie über einen neuen, leeren Datenbestand verfügen. Andernfalls müssen Sie das Root Verzeichnis des Webservers manuell eintrag en. Dies wird in einem der folgenden Abschnitte näher beschrieben. Dies setzt voraus, dass in den Web Einstellungen der Standard Eintrag auf den Werkseinstellungen belassen wird. Die Web Einstellungen werden in einem der folgenden Abschnitte näher beschrieben. Läuft der Webserv er auf einem anderen Port als 80, so ist dies beim Testaufruf zu beachten. TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) Nach der erfolgreichen Installation der TOPIX:8 Publishing Server Anwendung und einem erfolgreichen Login sind Sie nur noch wenige Einstellungen vom ersten Start des TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) entfernt. Diese grundlegenden Einstellungen werden in den folgenden Abschnitten beschrieben: Die Hauptfunktionen zur Bedienung des TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) befinden sich unter Funktionen > Allgemeine Funktionen. Nach Aufruf erscheint rechts unten eine Auswahl mit Funktionseinträgen. Alle Webserver Funktionen beginnen mit Web. TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 2

3 Allgemeine Funktionen Allgemeine Funk tion Beschreibung Sind die zuvor beschriebenen Voraussetzungen erfüllt, genügt es Webserver starten zu wählen, um den Webserver zu starten und die Demo Seite im Browser unter aufzurufen. Nach dem Start des Webservers, erscheint in der rechten unteren Ecke des Anwendungsfensters ein Statusfenster des Webservers. Diese zeigt die aktuelle Auslastung des Webservers an. Webserver starten Verfügen Sie über keinen neuen und leeren Datenbestand, so müssen Sie den Pfad zur Demo Seite gegebenenfalls manuell anpassen. Dies erfolgt in den Webeinstellungen. Webserver stoppen Um den TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) zu beenden, rufen Sie einfach die allgemeine Funktion Webserver stoppen auf und bestätigen die dazugehörige Abfragemeldung. In den Webeinstellungen werden alle Einstellungen rund um den TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) getroffen. Das Register Webserv er ist der Einstiegspunkt für das Einrichten eines neuen Webservers. Webeinstellungen... Die Liste zeigt alle eingerichteten Webserver und enthält immer als ersten Eintrag den localhost Webserver. Dieser dient zu Tests und benötigt keine zusätzliche Webserver Lizenz. Einträge können per Doppelklick auf die Liste oder die + und - Schaltflächen editiert werden TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 3

4 Exkurs: Server Setup Wird ein neuer Webserver angelegt oder ein bestehender bearbeitet, so gelangt man zum Server Setup. Hier werden die grundlegenden Einstellungen betroffen. Dies sind: Feld Buchungskreis Sprache Land Währung IP-Nummer Homepage Webverzeichnis Loginerror BAD URL Bezugsquelle Cache Load Balancing Named User Log Beschreibung Mit welchen Daten, mit welchem Mandanten ist der Webserver verknüpft Standard Sprache des Webservers (Auswahlliste KD-Sprachen vom Prozess Listen ) Standard Land des Webservers (Länder aus dem Prozess Staaten ) Standard Währung des Webservers (Währungen aus dem gleichnamigen Prozess) IP Adresse des Webservers Dateiname der Homepage Root Verzeichnis des Webservers Vollständiger relativer Pfad ab dem Root Verzeichnis zu einer Seite, die bei fehlerhaftem Login erscheint Vollständiger relativer Pfad ab dem Root Verzeichnis zu einer Seite, die bei fehlerhaftem Seitenaufruf erscheint HTML Seiten und Bilder können nicht nur von der Festplatte, sondern auch aus dem Datenbestand heraus gesurft werden. Hier kann die jeweilige Bezugsquelle festgelegt werden. Hinweis: Der fertige Webauftritt kann im Prozess Web Design in die Datenbank eingelesen werden. Dies kann als Schutzmechanismus verwendet werden, da eine Manipulation von Inhalten durch Hacker nicht mehr möglich ist. Alle Inhalte liegen zentral auf dem DB-Server und dieser ist im Gegensatz zum Webserver normalerweise hinter einer Firewall. HTML Seiten und Bilder können nach erstmaligem Aufruf in einem Cache abgelegt werden, um die Zugriffszeiten zu verkürzen. Hier kann eingestellt werden, was jeweils gecacht werden soll. Hinweis: Der Cache sollte erst aktiviert werden, wenn der Webauftritt fertig ist, da sonst zur Kontrolle einer Änderung jeweils der Cache geleert werden muss, um die Änderung wieder von der Originaldatei zu beziehen. Soll Load Balancing aktiviert werden, so ist bei allen zusammengehörigen Webservern in diesem Feld die gleiche Kennung einzutragen. Dabei ist die Kennung frei wählbar. Unter Named User ist die Anzahl, der für diesen Webserver zur Verfügung stehenden Named User Lizenzen, einzutragen Läuft der Webserver unter einer IP Adresse, aber mit mehreren Länderversionen, so kann man unter Log für jedes Land eine eigene externe Logdatei erstellen lassen. Die Einstellungen für die Protokolldateien werden in einem der folgenden Abschnitte erklärt. TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 4

5 Ergänzend zum Server Setup können im Register Mail & E-Commerce weitere Einstellungen vorgenommen werden. Mail Unter Mail können Sie ein Postfach (Alias Name, SMTP-Server, ggf. Benutzername und Kennwort) definieren, über das der Mailversand des Webservers abläuft. Das Mail Template gestalten Sie im Prozess Vorlagen. Hier können Sie zum Beispiel Ihre individuelle Auftragsbestätigung erstellen. Payment Die Payment Angaben sind für externe Zahlungsdienste wie Kreditkartenzahlung, Online Überweisung, etc. erforderlich. Momentan ist eine Anbindung zu den ALBIS Zahlungsdiensten implementiert. ASP Die ASP Einstellungen gehören zu einer speziellen Funktionalität und sind für die grundlegende Funktionalität des Webservers nicht von Bedeutung. Regis ter Händler Auf das Register Händler wird an dieser Stelle nicht näher eingegangen, da es sich dabei um eine Sonderfunktion handelt. TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 5

6 Fortsetzung der Allgemeinen Funktionen Allgem. Funktion Erklärung der Einstellungen Im Register Konfiguration (global) können globale Einstellungen für alle Webserver (Client Rechner eines Servers) vorgenommen werden Konfiguration (global) Die hier getroffenen Einstellungen sind alle Arbeitsplätze gültig. Im Abschnitt Webserver Parameter kann die Anzahl der Web Prozesse festgelegt werden. Als min. Wert ist hier 10 zu empfehlen. Die max. Werte hängen von der Auslastung des Webservers ab, aber ein Wert von 100 für mittleren Traffic und ein Wert von 1000 für größeren Traffic sollten hier genügen. Die maximale Größe einer Anfrage sollte auf einen sinnigen Wert begrenzt werden. Hier ist 2MB zu empfehlen. Weiterhin kann noch der Standardport der Webserver festgelegt werden. Im Normalfall der Port 80. Als Session Parameter kann der Timeout festgelegt werden. Dies ist die Zeit, nach der eine inaktive Sitzung gelöscht wird. Sinvoll ist ein Wert zwischen 2 und 8 Stunden. Im Register Konfiguration (lokal) können nur Einstellungen für den aktuellen Webserver vorgenommen werden Konfiguration (lokal) Da der Webserver automatisiert PDF Dokumente erzeugt (z.b. Auftragsbestätigung) wird an dieser Stelle (TOPIX Parameter) das Tool FreePDF zur PDF Erzeugung eingebunden. TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 6

7 Allgem. Funktion Fortsetzung: Konfiguration (lokal) Die hier getroffenen Einstellungen sind nur für den aktuellen Arbeitsplatz gültig Erklärung der Einstellungen Um die Kommunikation mit diesem Tool zu bewerkstelligen, braucht es den Namen des dazugehörigen PDF Druckers, das Ausgabeverzeichnis der entstehenden PDF Dokumente und den Standard Namen eines so erzeugten PDF Dokuments. Weiterhin werden an verschiedenen Stellen automatisiert s vom Webserver verschickt. Um diesen Mailversand auch Offline (z.b. Präsentation) sichtbar zu machen, gibt es die Option Offline. Hier kann zusätzlich ein Verzeichnis angegeben werden, in das alle möglichen s einfach als Textdatei ausgegeben werden. Web Mail kann den automatischen Versand solcher s generell aktivieren. Diese Option muss in einem Webshop gesetzt sein, um eine Auftragsbestätigung automatisch senden zu können. Autostart startet der Webserver automatisch mit dem Start der Anwendung, ohne dass sich dazu ein Benutzer am System angemeldet haben müsste. HTTP/1.1 behandelt alle Anfragen an den Webserver nach diesem Protokoll. Keep Alive aktivieren veranlasst den Webserver, sich im gewählten Intervall beim Anwendungsserver zu melden (Client/Server Betrieb) und so einem Verbindungstimeout zu entgehen. Dies ist nur notwendig, wenn das Gesamtsystem so konfiguriert ist, dass inaktive Client Rechner nach einer bestimmten Zeit vom Server getrennt werden. Is Aliv e aktivieren ist eine interne Überwachungsfunktion des Webservers. Er prüft sich im angegebenen Intervall selbst und beendet die Anwendung, falls der Webserver nicht mehr aktiv ist. Diese Option ist in der Regel unnötig. Falls die Option dennoch aktiviert ist, wird ein Cron Job benötigt, der die Anwendung überwacht und ggf. wieder neu startet. Der TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) verfügt über verschiedene Protokollmechanismen. Die dazugehörigen Einstellungen befinden sich auf dieser Seite. Protokoll (lokal) Die hier getroffenen Einstellungen gelten nur für den aktuellen Arbeitsplatz Das externe Log (Web Log) wird über Protokoll aktivieren aktiviert. Die dazugehörigen Protokolldateien werden im gewählten Verzeichnis abgelegt. Das Neue Protokolldatei erstellen kann täglich, wöchentlich oder monatlich erfolgen. Bei normalem bis hohen Traffic, sollte Täglich gewählt werden. Die Namen der Protokolldateien enthalten den betreffenden Buchungskreis und können somit zugeordnet werden. Der Inhalt der Protokolldateien entspricht dem NCSA Format und sollte von allen gängigen Analysetools ausgewertet werden können. Das interne TOPIX Web Log schreibt die Daten in die Datenbanktabellen der Prozesse Web-Statistik und Web-Log. Diese Daten können von einem internen Analysetool aufbereitet und angezeigt werden. Bei großem Traffic ist von dieser Option abzuraten, da sie die Performance des Webservers negativ beeinflussen kann. Hier sollte das externe Log favorisiert werden. Einen optischen Hinweis über die Aktivität des Webservers liefert das Info Fenster in der rechten unteren Ecke des Anwendungsfensters, welches bei laufendem Webserver erscheint (Info Monitor). Das Intervall in welchem die Angaben des Info Monitors aktualisiert werden, kann hier eingestellt werden. Ebenso der Multiplikator wie oft die Scaling Prozesse des Webservers aktualisiert werden. Dabei wäre 1, bei jedem Intervall aktualisiert und N wäre, nur alle N Intervalle aktualisiert. TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 7

8 Allgem. Funktion Erklärung der Einstellungen Im Register MIME kann man spezielle MIME Typen ergänzen, um dem Browser mitzuteilen, mit welcher Anwendung eine bestimmte Datei anzuzeigen ist. MIME Alle gebräuchlichen MIME Typen sind anwendungsintern abgelegt. Einträge können per Doppelklick auf die Liste oder die + und - Schaltflächen editiert werden. Die Seite IP Adressen dient der Verwaltung von IP Adressen in Listenform. Einträge können per Doppelklick auf die Liste oder die + und - Schaltflächen editiert werden. IP Adressen Weiterhin besteht hier die Möglichkeit den TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) an eine bestimmte IP Adresse des aktuellen Rechners zu binden. Dies kann von Nutzen sein, wenn man mehrere Webserver auf einem Rechner und einem Port betreiben will (IP-Nummer). Charset, sowie > ASP Diese beiden Seiten gehören zu Sonderfunktionen und nicht zu den grundlegenden Einstellungen des TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) und werden an dieser Stelle nicht behandelt. Nach dem funktionsaufruf erscheint links unten Ecke im Anwendungsfensters dieser folgende Fenster: Webserver Log Es dient der Ergänzung zum Status Fenster des Webservers und zeigt die aktuellen TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 8

9 Allgem. Funktion Erklärung der Einstellungen Traffics des Webservers mit den jeweils angeforderten Elementen (HTML Seiten, Bilder, CSS Dateien, Skript Dateien, ). Der TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) bietet die Möglichkeit verschiedene Daten nach einmaligem Laden vorzuhalten (Caching). Diese Daten sind HTML Seiten, Bilder, etc. oder Webtexte oder Webbereiche. Webserver reinitialisieren Werden Daten der drei agezeigten Gruppen im laufenden Betrieb des Webservers geändert, so wird erst auf die Änderungen zugegriffen, sobald der dazugehörige Cache Speicher geleert wurde. Das Leeren eines solchen Speichers erfolgt über die allgemeine Funktion Webserver reinitialisieren. Webserver Wartungsmodus Webstatistik starten/stoppen Webdebug starten/stoppen Falls Sie beabsichtigen, den Webserver zu Wartungszwecken herunter zu fahren, so ermöglicht diese Funktion einen sanften Shutdown. Sobald Sie in den Wartungsmodus wechseln, kann der Webserver nur noch die Seite maintenance.html liefern. Dies hat den Vorteil, das gerade aktive Benutzer die bevorstehende Wartung registrieren und sich nicht all zu sehr darüber wundern, dass der eigentliche Auftritt nicht zur Verfügung steht. Nach ein bis zwei Minuten sollte der Webserver dann beendet werden und während der Wartung ein anderer Webserver gestartet werden, der eine entsprechende Infoseite liefert Diese Funktion bietet die Möglichkeit die Webstatistik im laufenden Betrieb des Webservers zu starten oder zu stoppen. D.h. der Webserver muss dazu nicht neu gestartet werden Diese Funktion dient der Analyse bei Problemen und sollte deshalb nur von geschulten Fachpersonen aktiviert werden Webserver Prozesse Neben den bisher beschriebenen allgemeinen Funktionen zum Webserver gibt es auch folgende Prozesse mit ihren dazugehörigen Funktionen: Web Design (Entwicklungsumgebung und Unterstützung der TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) Skript Sprache) Webbereiche (Verwaltung von Navigationsbäumen für die Internetauftritte) Webstatistik (Interne Tagesstatistik der Webserver Zugriffe) Web Log (Detailierte Statistik der Webserver Zugriffe) TOPIX:8 Publishing Server (Webserver) 9

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