Bundesgartenschau 2005 München LAS - Exkursion

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1 Bundesgartenschau 2005 München LAS - Exkursion

2 Teilnehmer der Exkursion Günter Dichgans, Alide Dichgans, Karin Elzenbaumer, Antonia Gresser, Sebastian Gretzer, Paolo Abram, Martha Canestrini, Jens Kirschnick, Frowin Oberrauch, Jörg Platter, Veronika Reiner, Helga Salchegger, Christian Sölva, Carlo-Alberto Trentini, Susanne Rieder, Lisa Dick, Markus Siebauer, Andrea Göhring, 2 Bekannte von Antonia, Karin Oberegger

3 Programm der Exkursion am Freitag, den 20.Mai Uhr Abfahrt in Meran, Parkplatz am Schloss Rametz 5.30 Uhr Abfahrt in Bozen, Kreuzung Pillhof 6.00 Uhr Abfahrt in Brixen, AB-Ausfahrt Vahrn Fahrt nach München mit Hahnenkamm Reisen, es fährt Karin Obertegger; unterwegs kurze Kaffeepause 9.00 Uhr Ankunft BUGA München, Eingang West dort kommen weitere KollegInnen dazu Uhr BUGA-Ausstellungsgelände Führung: Frau Schönweiß Uhr Mittagspause in der Gastronomie Mitte Uhr BUGA Landschaftspark Führung: Landschaftsarchitekt Heiner Luz, München Uhr Kaffeepause Uhr zur freien Verfügung Uhr Abfahrt in München, am Parkplatz Eingang Ost Uhr Abendessen in der Brauereigaststätte Aying ca Uhr Ankunft in Brixen ca Uhr Ankunft in Bozen ca Uhr Ankunft in Meran

4 Lageplan Bundesgartenschau

5 Ausschnitt A - Die Schönheit der Pflanzen Direkt am Eingang West erlebt man in 137 Blumenbeeten über Pflanzen im Wechsel der Jahreszeiten. Im Frühling die Frühjahrsblüher, im Sommer dann die Sommerblumen. Die Zelle als Ursprung allen Lebens zieht sich durch die Gestaltung des Blütenteppichs, der in Form und Gestaltung maßgeblich von Rainer Schmidt (LAS) stammt. Jedes der Beete hat die Form einer Zelle und ist unterschiedlich groß. "Verdichtungen Vom Einfachen zum Komplexen" lautet der Titel des Konzeptes von Christine Orel (Freie Landschaftsarchitektin, BDLA, Aurachtal), die die Idee Schmidts umgesetzt hat. Neben der Wechselbepflanzung des Blütenteppichs gibt es in fünf Monaten 20 wechselnde Blumenschauen in den beiden Blumenhallen zu sehen. Im benachbarten Kulturforum werden die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen und eine Restauration geboten.

6 Ausschnitt B - Erlebnis im Wechsel der Perspektiven Im Zellengarten kann man den "Perspektivenwechsel", das Motto der BUGA 05 hautnah erleben. Die drei Ressourcen Wasser, Luft und Erde spielen beim rund 7 Hektar großen Zellengarten eine zentrale Rolle. Der gestalterische Aufbau des Zellengartens spiegelt vielfach vergrößert das Zellengewebe einer Pflanze wider. Die zwölf Zellen des Zellengartens sind untereinander mit Stegen verbunden und ruhen in einem Meer von Blumen. Sie sind zwischen 600 und 1200 Quadratmeter groß. Jede Zelle birgt einen eigenen erlebnisreichen Eventgarten in sich und ist umgrenzt von 2,50 Meter hohen Kieswällen. Der "Kopf" wird außerhalb der Zellen angeregt, in den jeweils dazugehörenden 12 Häusern des Wissens. Jedes Haus vermittelt Wissenswertes über den Inhalt der jeweiligen Zelle.

7 Ausschnitt C - Senkgarten Pflanzenbilder, Aktivitätenband Spiel, Kultur, Architektur In den Gärten der Potenzen im Senkgarten werden Pflanzenteile und Strukturen in vier verschiedenen Zehnerpotenzen dargestellt. Der 3,50 Meter vom Niveau des umliegenden Ausstellungsgeländes abgesenkte Garten entwickelt durch seine kontrastreiche Gestaltung eine ganz eigene Dynamik, entworfen und gestaltet von Prof. Rainer Schmidt, Landschaftsarchitekten (München).Der Senkgarten gliedert sich in zwei völlig unterschiedlich modellierte Bereiche, die vier Gärten der Potenzen und die Plantage, und bleibt als Daueranlage nach dem Ende der BUGA 05 Bestandteil des Landschaftsparks.

8 Abschnitt D - Blattgarten Die Zähmung der Pflanzen, Parallele Gärten Struktur der Gärten, BUGA-See Im etwa 700 Quadratmeter großen Blattgarten im Eingangsbereich Ost sind die Wege angeordnet wie Äderchen eines riesigen Blattes. Man kann auf einem drei Meter hohen begehbaren Kieswall spazieren und den Perspektivenwechsel erleben. Von der Gestaltung her ist er ein wenig an einen traditionellen Bauerngarten angelehnt. Im Südosten des Gartens weitet sich eine baumbestandene Platzfläche auf, die den BUGA-Markt mit verschiedenen Pavillons beherbergt. Die Parallelen Gärten sind Orte mit linear angelegten Staudenbepflanzungen für die Präsentation von Grabmalbepflanzungen, für Heilkräuter- und Bionikgarten, für Kunst junger Münchner Künstler, für Kinder. Der bis zu 18 Meter tiefe BUGA-See mit seinem Kiesstrand, dem Strandcafe und der Flaniermeile im Herzen des Landschaftsparks ist die Attraktion bei den unterschiedlichsten Events Stauden wurden am Süd- und Westufer unter der Regie und nach dem Gestaltungs-plan von Heiner Luz gepflanzt, dem Münchner Planungspartner von Gilles Vexlard (Latitude Nord, Paris), der den Landschaftspark entworfen hat. Jedes der vier Ufer hat einen eigenen Charakter.

9 Abschnitt E - Blühfelder bewirtschaftetes Land Bis zu 8 m hoch ragt der Deutsche Pavillon mit seinen Ausstellungen Biovision Zukunft mit Pflanzen inmitten der Blühfelder am Eingang Süd in die Höhe. Er ist der dominierende Ausstellungsbeitrag in diesem Teil der Bundesgartenschau München, der sich insbesondere mit Garten und Landwirtschaft als Grundlage des menschlichen Daseins beschäftigt. Eingebettet in blühende Wiesen- und Staudenstreifen und Bändern mit Nutzpflanzen können die Besucher im Deutschen Pavillon auf anschauliche Weise Einblicke in den Artenreichtum der Nutz- und Zierpflanzen gewinnen. In unmittelbarer Nachbarschaft des Deutschen Pavillons liegen die KleineGärten, eine Kleingartenlage ganz in der Tradition der Schrebergärten und neu interpretiert mit ihren Nutzgärten, ökologischen Gärten und Wellnessgärten. Die Kleinen Gärten sind ebenso Beispiele städtischer Landbewirtschaftung wie die Kräutergärten.

10 Landschaftspark Riem Mit der Eröffnung der Bundesgartenschau in München im April erhielt die Stadt auch einen neuen Park: den Landschaftspark Riem im Münchner Osten überzeugten der französische Landschaftsarchitekt Gilles Vexlard und sein Büro Latitude Nord die Jury des landschaftsplanerischen Wettbewerbs. Ihr Entwurf sah vor, dem Park eine klare Lesbarkeit zu geben und die Weite des Raumes zu inszenieren. Wichtiger Baustein für unterschiedliche und eigenständige Teilräume im Park ist das Pflanzkonzept. Ein System von Waldmassiven, Hainen und Feldgehölzstreifen bestimmt die Struktur des Parks und gibt ihm seine räumliche Tiefe.

11 Impressionen der Gartenschau

12 Impressionen der Gartenschau

13 Impressionen der Gartenschau

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