Document Distributor. Skriptbeispiele. Oktober 2004

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2 Ausgabe: Oktober 2004 Der folgende Abschnitt gilt nicht für Länder, in denen die nachstehenden Bestimmungen nicht mit dem geltenden Recht vereinbar sind. LEXMARK INTERNATIONAL, INC. STELLT DIESE VERÖFFENTLICHUNG OHNE JEGLICHE AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GEWÄHRLEISTUNG ZUR VERFÜGUNG, EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF, DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN DER HANDELSÜBLICHKEIT UND DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. In einigen Ländern sind Ausschlüsse ausdrücklicher oder stillschweigender Gewährleistung für bestimmte Transaktionen nicht zulässig. Diese Erklärung betrifft Sie deshalb möglicherweise nicht. Diese Dokumentation enthält möglicherweise technische Ungenauigkeiten oder typographische Fehler. An den enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Abständen Änderungen vorgenommen. Diese Änderungen werden in späteren Ausgaben berücksichtigt. Verbesserungen oder Änderungen an den beschriebenen Produkten oder Programmen können jederzeit vorgenommen werden. Kommentare zu dieser Veröffentlichung können an folgende Adresse gerichtet werden: Lexmark International, Inc., Department F95/032-2, 740 West New Circle Road, Lexington, Kentucky 40550, USA. In Großbritannien und Irland richten Sie Ihre Kommentare an Lexmark International Ltd., Marketing and Services Department, Westhorpe House, Westhorpe, Marlow Bucks SL7 3RQ. Lexmark darf alle von Ihnen bereitgestellten Informationen in jeder von Lexmark als angemessen erachteten Weise verwenden oder verbreiten, ohne daß Lexmark daraus Verpflichtungen gegenüber Ihrer Person entstehen. In den USA können Sie unter der Telefonnummer zusätzliche produktbezogene Dokumentationen erwerben. In Großbritannien und Irland wählen Sie +44 (0) In allen anderen Ländern wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. Durch Bezugnahme auf bestimmte Produkte, Programme oder Dienstleistungen in der vorliegenden Dokumentation übernimmt der Hersteller keine Gewährleistung für die Verfügbarkeit dieser Produkte, Programme oder Dienstleistungen in allen Ländern seines Tätigkeitsbereichs. Die Nennung eines Produkts, eines Programms oder einer Dienstleistung besagt weder ausdrücklich noch stillschweigend, daß ausschließlich dieses Produkt, dieses Programm oder diese Dienstleistung verwendet werden kann. Andere Produkte, Programme bzw. Dienstleistungen mit vergleichbarer Funktionalität können ebenfalls verwendet werden, sofern kein Verstoß gegen das Urheberrecht vorliegt. Die Bewertung und Überprüfung des Betriebs mit anderen als den vom Hersteller ausdrücklich genannten Produkten, Programmen oder Dienstleistungen durch den Benutzer erfolgt auf eigene Verantwortung. ImageQuick, Optra, Lexmark und Lexmark mit der roten Raute sind in den USA und/oder anderen Ländern eingetragene Marken von Lexmark International, Inc. PostScript ist eine eingetragene Marke von Adobe Systems Incorporated. Andere Marken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Copyright 2004 Lexmark International, Inc. Alle Rechte vorbehalten. RECHTE DER REGIERUNG DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA Die im Rahmen dieser Vereinbarung zur Verfügung gestellte Software und Dokumentation ist kommerzielle Computersoftware und Dokumentation, die ausschließlich mit privaten Mitteln entwickelt wurde.

3 Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einführung... 1 Kapitel 2:... 2 Beispiel 1: Speichern in einer Datei... 2 Beispiel 2: Drucken eines Dokuments... 3 Beispiel 3: Aufforderungen und Senden einer Beispiel 4: Speichern von Daten in einer Datenbank... 8 Beispiel 5: Trennen von Seiten mit Barcodes Beispiel 6: Aufforderungen für Fortgeschrittene I Beispiel 7: Aufforderungen für Fortgeschrittene II Kapitel 3: Document Producer-Skripts Beispiel 8: Zusammenführen von Daten und Drucken eines Formulars 23 Beispiel 9: Zusammenführen von Daten und Faxen eines Formulars Kapitel 4: Document Portal-Skripts Beispiel 10: Drucken eines leeren Formulars Beispiel 11: Auffordern des Benutzers und Drucken eines leeren Formulars Anhang A: ODBC-Einrichtung Anhang B: FormSet-Einrichtung iii

4 1 Einführung Dieses Handbuch enthält Beispiele der Konstrukte und Objekte der von der Lexmark Document Solutions-Suite verwendeten Skriptsprache. Diese Beispiele befinden sich in drei Kapiteln zu den verschiedenen Komponenten der Suite. Sie können also alle Beispiele durchgehen oder sich auf die Beispiele zu Ihrer Anwendung beschränken. Alle Beispiele in diesem Handbuch sind im Lieferumfang des Workflow Composer enthalten. Sie sollten über Zugang zum Workflow Composer und zum Server Manager oder Document Portal-Administrator verfügen, so daß Sie mit diesen Skripts arbeiten können, wenn Sie die im Buch beschriebenen Aufgaben ausführen. Wenn Sie die Skripts auf den Document Server laden, werden Sie aufgefordert, alle zur Ausführung der Skripts erforderlichen umgebungsspezifischen Informationen einzugeben. Wenn beispielsweise die IP-Adresse des SMTP-Servers angegeben werden muß, wird local.mailserver im Skript angezeigt. Dieser Platzhalter wird durch den von Ihnen eingegebenen Wert ersetzt. Einführung 1

5 2 Beispiel 1: Speichern in einer Datei Übersicht: Speichern des gescannten Dokuments in einer Datei. Details: Ein Mitarbeiter muß Rechnungen mit einem MFP scannen und im lokalen Dateisystem speichern. Skript: with SaveToFile.input=original.document.Path="c:\lexmark\invoice.tif".AppendTimestamp=TRUE.CreateDirectory=TRUE So führen Sie dieses Skript aus: 1 Laden Sie es mit Hilfe des Workflow Composer oder des Server Manager auf den Server. 2 Erstellen Sie mit dem Server Manager ein Profil auf einem MFP. Hinweis: Jeder gespeicherten Datei wird ein eindeutiger Name zugewiesen, wenn Sie AppendTimestamp auf TRUE setzen. Der generierte Dateiname lautet: c:\lexmark\invoice_mon_tt_jjjj_hh_mm_ss_ms.tif Beachten Sie, daß für das gesamte Skript derselbe Zeitstempel verwendet wird. Wenn also SaveToFile im selben Skript mehrere Male ausgeführt wird, wird derselbe Zeitstempel verwendet. In diesem Fall können Sie den Zeitstempel manuell erstellen, indem Sie die Eigenschaft usertime des Originals verwenden und einen eindeutigen Wert anhängen. Ein Beispiel hierfür finden Sie in Beispiel 5, Trennen von Seiten mit Barcodes. Wenn Sie die Eigenschaft CreateDirectory auf TRUE setzen, werden erforderlichenfalls die Verzeichnisse erstellt, die noch nicht vorhanden sind. Dies ist besonders nützlich, wenn der Zeitstempel selbst als Teil des Verzeichnisnamens verwendet wird. 2

6 Beispiel 2: Drucken eines Dokuments Übersicht: Drucken eines gescannten Dokuments auf einem anderen Drucker. Details: Ein Mitarbeiter muß ein internes Fax von einem Firmenstandort an einen anderen senden. Da an jedem Standort des Unternehmens Drucker zur Verfügung stehen, die über das unternehmensweite LAN erreichbar sind, druckt dieses Skript direkt auf die Drucker, anstatt ein Fax zu senden. Dadurch werden eine qualitativ hochwertigere Ausgabe und niedrigere Telefonkosten gewährleistet. Zusätzlich wird dem Ausdruck der Zeitstempel hinzugefügt, um ihm das Aussehen eines Faxes zu verleihen. Skript: 1 Unterteilen Sie den Wert usertime mit Hilfe der Methode separate in einzelne Abschnitte. Erstellen Sie dann den Datenstring, der auf jeder Seite des Ausdrucks erscheint. Das Format des Strings lautet Gesendet von IP-Adresse am Datum um Zeit. stringarray time = original.usertime.separate("_") string stamp = "Gesendet von " + original.userip stamp.concatenate(" am " + time[2] + " " + time[3] + " " + time[4]) stamp.concatenate(" um " + time[5] + ":" + time[6]) 2 Verwenden Sie die Aktion ImageText, um die Zeitstempelinformationen allen gesendeten Seiten an der rechten unteren Ecke hinzuzufügen. with ImageText.input=original.document.Orientation=LDD_ORIENTATION_PORTRAIT.Text=stamp.Direction=LDD_IMGTEXTDIR_HORIZONTAL.Font=LDD_IMGTEXTFONT_ARIAL.Color=LDD_IMGTEXTCOLOR_BLACK.Position=LDD_IMGTEXTPOS_BOTTOMRIGHT.AllPages=TRUE.Size=10.Bold=TRUE.Italic=TRUE.Underline=FALSE 3 Verwenden Sie die Aktion ConvertToDocument, um das TIFF-Bild in PostScript umzuwandeln, so daß es gedruckt werden kann. Beachten Sie, daß die Ausgabe der Aktion ImageText verwendet wird, um das TIFF-Bild mit dem Zeitstempel zu erzeugen. with ConvertToDocument.input=ImageText.output.Format=LDD_DOCFORMAT_PS.AllPages=TRUE.PaperSize=LDD_PAPERSIZE_LETTER.Orientation=LDD_ORIENTATION_AUTO 3

7 4 Verwenden Sie die Aktion PrintJob, um die PostScript-Datei an den angegebenen Drucker zu senden. Wenn der Drucker mit einer ImageQuick-Option ausgerüstet ist, kann die TIFF-Datei direkt und ohne vorherige Konvertierung in PostScript an den Drucker gesendet werden. Die lokale Einstellung printerip mit einem auf Text gesetzten Typ wurde zur Verwendung innerhalb der Eigenschaft.IPAddress der Aktion PrintJob definiert. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe zu den lokalen Einstellungen in der Workflow Composer-Anwendung. with PrintJob.input=ConvertToDocument.output.IPAddress=local.printerip.Copies=1.SetWaitTimeout(FALSE).PaperSource=LDD_PRINTER_DEFAULT.PaperSize=LDD_PRINTER_DEFAULT.OutputBin=LDD_PRINTER_DEFAULT.Duplex=LDD_DUPLEX_OFF.Orientation=LDD_PRINTER_DEFAULT.Nup=LDD_NUP_OFF.Collate=FALSE.Staple=FALSE.HolePunch=FALSE.TonerSaver=FALSE.SetConfidentialPrint(FALSE) So führen Sie dieses Skript aus: 1 Laden Sie es mit Hilfe des Workflow Composer oder des Server Manager auf den Server. 2 Konfigurieren Sie die zu verwendende IP-Adresse des Druckers über die lokalen Einstellungen. 3 Erstellen Sie ein Profil auf einem MFP. 4

8 Beispiel 3: Aufforderungen und Senden einer Übersicht: Umwandeln eines Dokuments in ein Textdokument mit Hilfe der optischen Zeichenerkennung (OCR) und Senden des Dokuments an den Benutzer per . Details: Ein Unternehmen möchte es seinen Mitarbeitern ermöglichen, Originalvorlagen einzuscannen und in eine Textdatei umzuwandeln, ohne auf jedem Firmencomputer OCR-Software installieren zu müssen. Dieses Skript fragt die Benutzer nach ihrer -Adresse und ob sie das Dokument im RTF-Format (gängiges Format für die meisten Textverarbeitungsanwendungen) oder im PDF-Format erhalten möchten. Das Skript konvertiert das Dokument und sendet es per an den Benutzer. Skript: 1 Dieses Skript stellt die Fragen an den Endbenutzer, die im folgenden erstellt werden. Die erste Frage ist ein Text (String-Format) und fragt nach der -Adresse. Die zweite Frage ist eine Auswahlliste mit einer Auswahlmöglichkeit und fragt nach dem Dateiformat. stringprompt .setprompttext("geben Sie Ihre -Adresse ein") stringprompt format with format.setprompttext("wählen Sie ein Dateiformat").AddPromptOption("RTF").AddPromptOption("PDF") 2 Damit ist die Vorbereitung der Fragen abgeschlossen. Der prompt -Block wird jetzt verwendet, um die Fragen zu stellen. Wenn der Benutzer dieses Skript wählt, wird dieser Teil des Skripts vor dem Scanvorgang ausgeführt. Da die Antworten auf die Fragen keine Auswirkungen auf die darauffolgenden Fragen haben und nicht überprüft werden, können die Fragen in einem Schritt gestellt werden. prompt step "prompts" ask( ) ask(format) laststep endprompt 3 Sobald die Fragen gestellt wurden, wird das Dokument gescannt und genauso übermittelt wie Aufträge ohne Aufforderungen. Die Ausführung des Skripts wird an diesem Punkt fortgesetzt, wenn der Auftrag neu gestartet wird. 5

9 4 Prüfen Sie das ausgewählte Format, und konvertieren Sie die Eingabedatei entsprechend in das PDF- bzw. RTF-Format. Die Ausgabe wird in der Variablen ocr gespeichert, so daß sie für die -Aktion verwendet werden kann. doc ocr if (format == "PDF") with ImageToPDF.input=original.document.Language=LDD_LANG_ENGLISH.TextType=LDD_TEXTTYPE_NORMAL.Format=LDD_PDFFORMAT_IMAGEONTEXT.PictureResolution=300.PictureQuality=75.AllPages=TRUE ocr =.output else with ImageToRTF.input=original.document.Language=LDD_LANG_ENGLISH.TextType=LDD_TEXTTYPE_NORMAL.PaperSize=LDD_PAPERSIZE_LETTER.KeepColor=TRUE.KeepPictures=TRUE.AllPages=TRUE ocr =.output endif 5 Mit der Aktion SMTP wird die jetzt mit der OCR-Ausgabe als Anhang gesendet. Die -Adresse wurde vom Endbenutzer eingegeben, als der Auftrag ausgelöst wurde. Die IP-Adresse des SMTP-Servers wurde als lokale Einstellung definiert. Wenn das Skript auf den Server geladen wird, fordert der Server Manager den für diese Eigenschaft zu verwendenden Wert an. with SMTP.Server=local. server.To= .From= .Subject="Ihr gescanntes Dokument".Message="Ihr gescanntes Dokument wurde in dem von Ihnen gewünschten Format"_ "angehängt.".characterset=ldd_smtpcharset_us.attachments=ocr 6

10 So führen Sie dieses Skript aus: 1 Laden Sie es mit Hilfe des Workflow Composer oder des Server Manager auf den Server. 2 Konfigurieren Sie die SMTP-Server-Adresse über die lokalen Einstellungen. 3 Zur Verwendung dieses Skripts auf einem MFP muß dieser über einen Sensorbildschirm verfügen. Wenn dies nicht der Fall ist, wählen Sie Select 'N' Send oder Print 'N' Send. Wenn ein Sensorbildschirm vorhanden ist, erstellen Sie ein Profil, das eine Datei im TIFF-Format mit einer Auflösung von 300 dpi und einer Deckung von 4 ausgibt. Hiermit erhalten Sie optimale OCR-Ergebnisse. Hinweis: Die Aktion SMTP kann durch bestimmte GroupWare-Objekte wie Lotus Notes ( Notes), Microsoft Exchange ( Exchange) und Novell GroupWise (GWMail) ersetzt werden. Der größte Vorteil bei der Verwendung dieser Objekte besteht darin, daß das Skript dadurch auf die speziellen Adreßbuch- und GroupWare-Funktionen dieser Objekte zugreifen kann. Der Einsatz dieser Objekte ist jedoch mit weiteren Anforderungen bei der Einrichtung verbunden. In den meisten Fällen können GroupWare-Server so konfiguriert werden, daß sie SMTP- s akzeptieren. Wenn für das Skript keine Sonderfunktionen erforderlich sind, ist die einfachere Aktion SMTP ausreichend. 7

11 Beispiel 4: Speichern von Daten in einer Datenbank Übersicht: Speichern des gescannten Dokuments in einer Datenbank. Details: Eine Personalabteilung ist verantwortlich für die Verwaltung der Lebensläufe. Mit diesem Skript wird der Lebenslauf in einer Datenbank gespeichert. Außerdem wird der Lebenslauf in Text konvertiert, der ebenfalls in der Datenbank gespeichert wird. Durch das Speichern der Textdaten kann in der Datenbank nach bestimmten Stichwörtern gesucht werden, wobei eine Liste aller Lebensläufe angezeigt wird, die mit den Suchkriterien übereinstimmen. Da der Lebenslauf auch in seiner ursprünglichen Form abgelegt ist, kann er angezeigt, gedruckt oder an einen anderen Standort weitergeleitet werden. Für Datenbanken mit Binary Large Objects (BLOBs) sollte Skript 4A verwendet werden. BLOBs werden von Datenbanken verwendet, in denen komplette Dateien gespeichert werden können. Beispiele solcher Datenbanken sind Oracle, Microsoft SQL Server und IBM DB2. Für Datenbanken wie Microsoft Access, die BLOBs nicht unterstützen, sollte Skript 4B verwendet werden. Um dieselbe Aufgabe auszuführen, muß das Dokument im lokalen Dateisystem gespeichert werden. Der Pfad der Datei wird dann in der Datenbank gespeichert und kann später abgerufen werden. Skript 4A: 1 Konvertieren Sie das übermittelte Dokument in Text. Dieser Text wird in der Datenbank gespeichert und mit diesem Lebenslauf verknüpft, so daß er durchsucht werden kann. with ImageToText.input=original.document.Language=LDD_LANG_ENGLISH.TextType=LDD_TEXTTYPE_NORMAL.OneLine=TRUE.SeparateParagraphs=TRUE.PageBreaks=FALSE.AppendEOF=FALSE.AllPages=TRUE 2 Lesen Sie den mit Hilfe der Aktion ImageToText generierten Text mit dem Objekt textfile ein, und speichern Sie ihn in einem String. textfile tf string ocrtext tf.open(imagetotext.output) ocrtext = tf.read(tf.size()) tf.close() 8

12 3 Fügen Sie den Lebenslauf zusammen mit dem Text in die Datenbank ein, so daß er später abgerufen werden kann. Die Eigenschaften für die Informationen in der Datenbank werden über die lokalen Einstellungen konfiguriert, wenn das Skript auf den Server geladen wird. with ODBCWrite.DataSource=local.DataSource.TableName=local.TableName.LogonName=local.LogonName.LogonPassword=local.LogonPassword.AssignValue("ScanDate","").AssignValue("OCRText",ocrText).AssignValue("Resume",original.document) So führen Sie dieses Skript aus: 1 Richten Sie auf dem Server die zu verwendende Datenbank ein. Die Dateien LDDOracleTable.sql und LDDSQLServerTable.sql dienen zur Erstellung der Beispieltabellen in Oracle und Microsoft SQL Server. Diese Dateien befinden sich in dem mit Workflow Composer zusammen installierten Verzeichnis mit Beispielskripts. Konfigurieren Sie nach Einrichtung der Datenbank die ODBC-Verbindung. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Anhang A: ODBC-Einrichtung. 2 Laden Sie es mit Hilfe des Workflow Composer oder des Server Manager auf den Server. 3 Konfigurieren Sie die ODBC-Verbindungsdaten über die lokalen Einstellungen. 4 Erstellen Sie ein Profil auf einem MFP. 9

13 Skript 4B: 1 Konvertieren Sie das übermittelte Dokument in Text. Dieser Text wird in der Datenbank gespeichert und mit diesem Lebenslauf verknüpft, so daß er durchsucht werden kann. with ImageToText.input=original.document.Language=LDD_LANG_ENGLISH.TextType=LDD_TEXTTYPE_NORMAL.OneLine=TRUE.SeparateParagraphs=TRUE.PageBreaks=FALSE.AppendEOF=FALSE.AllPages=TRUE 2 Lesen Sie den mit Hilfe der Aktion ImageToText generierten Text mit dem Objekt textfile ein, und speichern Sie ihn in einem String. textfile tf string ocrtext tf.open(imagetotext.output) ocrtext = tf.read(tf.size()) tf.close() 3 Legen Sie den Pfad fest, unter dem die Datei gespeichert werden soll. Die Datei wird im lokalen Dateisystem im Verzeichnis c:\lexmark gespeichert. Der Dateiname lautet resume_timestamp.tif. string filepath = "c:\lexmark\resume" + original.usertime + ".tif" 4 Da das Dokument selbst nicht in die Datenbank eingefügt werden kann, speichern Sie es im lokalen Dateisystem. AppendTimestamp wird auf FALSE gesetzt, da der Zeitstempel im vorhergehenden Schritt manuell hinzugefügt wurde. CreateDirectory wird auf TRUE gesetzt, so daß c:\lexmark erforderlichenfalls automatisch erstellt wird. with SaveToFile.input=original.document.AppendTimestamp=FALSE.Overwrite=FALSE.Path=filepath.CreateDirectory=TRUE 10

14 5 Geben Sie den Dateinamen mit dem Text in die Datenbank ein, so daß er später abgerufen werden kann. Die Eigenschaften für die Informationen in der Datenbank werden über die lokalen Einstellungen konfiguriert, wenn das Skript auf den Server geladen wird. with ODBCWrite.DataSource=local.DataSource.TableName=local.TableName.LogonName=local.LogonName.LogonPassword=local.LogonPassword.AssignValue("ScanDate","").AssignValue("OCRText",ocrText).AssignValue("ResumeFile",filepath) So führen Sie dieses Skript aus: 1 Richten Sie auf dem Server die zu verwendende Datenbank ein. Die Microsoft Access-Datenbank resumes.mdb wird für dieses Beispiel bereitgestellt. Diese Datei befindet sich in dem mit Workflow Composer installierten Verzeichnis mit Beispielskripts. Konfigurieren Sie die ODBC-Verbindung mit der von Ihnen eingerichteten oder der zur Verfügung gestellten Datenbank. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Anhang A. 2 Laden Sie es mit Hilfe des Workflow Composer oder des Server Manager auf den Server. 3 Konfigurieren Sie die ODBC-Verbindungsdaten über die lokalen Einstellungen. 4 Erstellen Sie ein Profil auf einem MFP. 11

15 Beispiel 5: Trennen von Seiten mit Barcodes Übersicht: Verwenden einer Barcode-Trennseite zum Unterteilen von Aufträgen verschiedener Länge in separate Dateien. Details: Ein Mitarbeiter muß mehrere Dokumentensätze scannen und verarbeiten. Er könnte jeden Satz einzeln scannen, es ist jedoch einfacher (und empfehlenswerter), alle ohne Unterbrechung zu scannen. Dies wird durch die Verwendung einer Barcode-Trennseite ermöglicht, die den Anfang eines neuen Satzes kennzeichnet. Bei Verwendung der Trennseite kann jeder Satz beliebig viele Seiten umfassen. Dieses Skript sucht auf jeder Seite des gescannten Dokuments nach einem Barcode. Wenn es einen Barcode erkennt, kennzeichnet es das Ende des vorhergehenden Satzes, der in einer Datei gespeichert wird, sowie den Anfang eines neuen Satzes. Skript: 1 Geben Sie alle in diesem Skript verwendeten Variablen an (Variablendeklaration). doc separated int i, startpage, lastpage bool found string fullpath, bcode 2 Unterteilen Sie das gescannte Dokument so, daß sich jede Seite in einer einzelnen Datei befindet. Dies ist erforderlich, damit jede Gruppe von Seiten, aus der ein Satz besteht, später in einer einzelnen Datei zusammengefaßt werden kann. with ImageSeparate.input=original.document.AllPages=TRUE.separated =.output 3 Verwenden Sie die Variable startpage zur Kennzeichnung der ersten Seite des aktuellen Satzes. Initialisieren Sie die Variable für die erste Seite des gescannten Satzes. startpage = 1 4 Durchlaufen Sie mit einer loop -Schleife alle übertragenen Seiten. loop i from 1 to separated.getnumberfiles() 5 Die Variable found kennzeichnet, daß eine neue Gruppe von Seiten gespeichert werden kann. Setzen Sie die Variable vor der Verarbeitung der einzelnen Seiten immer zurück. found = false 12

16 6 Verwenden Sie die Aktion BarcodeRead, um festzustellen, ob sich ein Barcode auf dieser Seite befindet. with BarcodeRead.Reset().Input=separated.GetFile(i).Type=LDD_BARCODE_CODE128.Direction=LDD_BCDIR_HORIZ.Quality=LDD_BCQUALITY_GOOD.Fixed=FALSE.Validate=TRUE.Length=0.PageNumber=1.WholePage=TRUE bcode =.Results 7 Bei diesem Beispiel (und der bereitgestellten Beispieldatei) stellt der Barcode das Wort BREAK dar. Überprüfen Sie, ob es auf dieser Seite gefunden wurde. if (bcode.contains("break")) then 8 Es wurde ein Barcode gefunden. Wenn die aktuelle Seite die Startseite ist (wenn beispielsweise die Variable startpage auf 1 gesetzt ist und die erste Seite des gescannten Dokuments eine Trennseite ist), braucht keine Seite gespeichert zu werden. In diesem Fall ist die Startseite des nächsten Satzes die nächste Seite. Anderenfalls wird die vorherige Seite als letzte Seite des aktuellen Satzes definiert. (Die Startseite oder letzte Seite darf nicht mit der Trennseite gleichgesetzt werden, da sonst die Trennseite selbst ebenfalls gespeichert wird.) Kennzeichnen Sie mit Hilfe des Flags found, daß ein Satz mit Seiten gespeichert werden muß. if (startpage == i) startpage = i + 1 else lastpage = i - 1 found = true endif 9 Es wurde kein Barcode gefunden. Überprüfen Sie, ob dies die letzte Seite des übermittelten Dokuments ist. Wenn dies der Fall ist, muß es die letzte Seite des aktuellen Satzes sein. Weisen Sie lastpage die aktuelle Seite zu, und kennzeichnen Sie mit Hilfe des Flags found, daß ein Satz mit Seiten gespeichert werden muß. else if (i == separated.getnumberfiles()) then lastpage = i found = true endif endif 13

17 10 Wenn ein neuer Satz mit Seiten gefunden wurde, müssen diese gespeichert werden. if (found == true) then 11 Mit der Aktion ImageCombine fassen Sie den Satz von Seiten zu einem Dokument zusammen. with ImageCombine.input=separated.GetFileRange(startpage, lastpage).format=ldd_imgformat_tifg4.colordepth=ldd_imgdepth_bw 12 Legen Sie den Namen der Datei zur Speicherung des neuen Dokuments fest. Die Sätze werden im Verzeichnis c:\lexmark gespeichert. Der Dateiname lautet set_timestamp_page.tif. Da alle in einem Auftrag gespeicherten Dateien denselben Zeitstempel aufweisen, wird die Nummer der letzten Seite des Satzes hinzugefügt, um einen eindeutigen Dateinamen zu erhalten. fullpath = "c:\lexmark\set" + original.usertime + "_" + _ lastpage.asstring() + ".tif" 13 Speichern Sie das neue Dokument auf der Festplatte. AppendTimestamp wird auf FALSE gesetzt, da der Zeitstempel im vorhergehenden Schritt manuell hinzugefügt wurde. CreateDirectory wird auf TRUE gesetzt, so daß erforderlichenfalls das Verzeichnis c:\lexmark erstellt wird. with SaveToFile.input = ImageCombine.output.Path=fullpath.AppendTimestamp=FALSE.Overwrite=FALSE 14 Der aktuelle Satz ist nun gespeichert. Geben Sie an, daß die Startseite des nächsten Satzes die nächste Seite im Dokument sein soll. Setzen Sie startpage nicht auf die aktuelle Seite, da sonst die Trennseite als Teil des gespeicherten Dokuments im nächsten Satz enthalten ist. startpage = i + 1; endif endloop So führen Sie dieses Skript aus: 1 Laden Sie es mit Hilfe des Workflow Composer oder des Server Manager auf den Server. 2 Erstellen Sie auf einem MFP ein Profil, das eine Datei im TIFF-Format mit einer Auflösung von 300 dpi und einer Deckung von 3 oder 4 ausgibt. 3 Die Datei (fullset.tif) befindet sich in dem mit Workflow Composer zusammen installierten Verzeichnis mit Beispielskripts. Diese Datei kann gedruckt oder gescannt oder mit Select 'N' Send übermittelt werden. Bei diesem Skript werden drei Dateien mit drei, zwei und vier Seiten ausgegeben. 14

18 Beispiel 6: Aufforderungen für Fortgeschrittene I Übersicht: Verwenden der Antworten auf Aufforderungsfragen, um die nächste Frage festzulegen. Details: Dieses Skript ermöglicht es dem Benutzer, ein Dokument zu scannen und das Original bzw. eine bearbeitbare Version hiervon per zu senden. Dies ist die Erweiterung des Skripts in Beispiel 3, Aufforderungen und Senden einer . Der Benutzer wird nach einer -Adresse gefragt, an die das Dokument gesendet werden kann, und anschließend aufgefordert anzugeben, ob er das Dokument mit Hilfe von OCR in ein Textdokument umwandeln möchte. Basierend auf der daraus resultierenden Antwort folgt dann die Frage nach dem geeigneten Format. Obwohl dies ein einfaches Skript ist, verdeutlicht es die Wirkung der Aufforderungen und wie die Antwort auf eine Frage als Auslöser für die nächste Frage verwendet werden kann. Skript: 1 Dieses Skript enthält die Fragen an den Endbenutzer, die im folgenden erstellt werden. Die erste Frage ist ein Text (String-Format) und fragt nach der -Adresse. Die zweite Frage ist eine boolesche Aufforderung. Der Benutzer gibt an, ob das Dokument in ein Textdokument umgewandelt werden soll; anderenfalls wird es als Bild gesendet. stringprompt .setprompttext(" -adresse zum Senden des Dokuments") boolprompt ocr ocr.setprompttext("klicken Sie, um das Dokument in ein Textdokument umzuwandeln.") 2 Wenn der Benutzer OCR wählt, wird diese Frage verwendet. Sie besteht aus einer Auswahlliste mit einer Auswahlmöglichkeit zur Auswahl des Formats des OCR-Dokuments. stringprompt ocrformat with ocrformat.setprompttext("wählen Sie ein OCR-Format").AddPromptOption("RTF").AddPromptOption("PDF (Durchsuchbar)") 3 Wenn der Benutzer nicht OCR wählt, wird diese Frage verwendet. Sie besteht aus einer Auswahlliste mit einer Auswahlmöglichkeit zur Auswahl des Formats des Bilddokuments. stringprompt imgformat with imgformat.setprompttext("wählen Sie ein Bildformat").AddPromptOption("TIFF").AddPromptOption("PDF (Nicht durchsuchbar)") 4 Damit ist die Vorbereitung der Fragen abgeschlossen. Der prompt -Block wird jetzt verwendet, um die Fragen zu stellen. Wenn der Benutzer dieses Skript wählt, wird der Teil des Skripts mit den Aufforderungen vor dem Scanvorgang ausgeführt. Da die nächsten Fragen von den jeweiligen Antworten auf die vorherigen Fragen abhängen, werden mehrere Schritte verwendet. prompt 15

19 5 Dieser Schritt enthält zwei Fragen: die Frage nach der -Adresse und die Frage, ob das Dokument in ein Textdokument umgewandelt werden soll. Diese beiden Fragen können in einem Schritt gestellt werden, da sie unabhängig voneinander sind. Der als Antwort auf die OCR-Frage zurückgegebene Wert wird überprüft. Wenn OCR gewählt wurde, lautet die nächste auszuführende Frage oformat; anderenfalls ist der nächste Schritt iformat. Jeder Schritt muß die Direktive nextstep oder laststep enthalten. step " " ask( ) ask(ocr) if (ocr == TRUE) nextstep "oformat" else nextstep "iformat" endif 6 Dieser Schritt wird ausgeführt, wenn der Benutzer OCR wählt. Der Benutzer wird aufgefordert, das Format für das OCR-Dokument zu wählen. Da dies die letzte Frage in diesem Pfad ist, wird hier die Direktive laststep verwendet. step "oformat" ask(ocrformat) laststep 7 Dieser Schritt wird ausgeführt, wenn der Benutzer nicht OCR wählt. Der Benutzer wird aufgefordert, das Format für das Bild zu wählen. Da dies die letzte Frage in diesem Pfad ist, wird hier die Direktive laststep verwendet. step "iformat" ask(imgformat) laststep endprompt 8 Sobald die Fragen gestellt wurden, wird das Dokument gescannt und genauso übermittelt wie Aufträge ohne Aufforderungen. Die Ausführung des Skripts wird an diesem Punkt fortgesetzt, wenn der Auftrag neu gestartet wird. Überprüfen Sie die Aufforderung ocr, um zu sehen, ob der Benutzer das Dokument in ein Textdokument umwandeln möchte. doc attach if (ocr == TRUE) 16

20 9 Der Benutzer möchte das Dokument in ein Textdokument umwandeln. Überprüfen Sie, welches Format gewünscht ist, und führen Sie die Konvertierung durch. Speichern Sie die Ausgabe der Konvertierung in der Variablen attach. if (ocrformat == "RTF") with ImageToRTF.input=original.document.Language=LDD_LANG_ENGLISH.TextType=LDD_TEXTTYPE_NORMAL.PaperSize=LDD_PAPERSIZE_LETTER.KeepColor=TRUE.KeepPictures=TRUE.AllPages=TRUE attach =.output else with ImageToPDF.input=original.document.Language=LDD_LANG_ENGLISH.TextType=LDD_TEXTTYPE_NORMAL.Format=LDD_PDFFORMAT_IMAGEONTEXT.PictureResolution=72.PictureQuality=50.AllPages=TRUE attach =.output endif 10 Der Benutzer möchte das Dokument nicht in ein Textdokument umwandeln. Überprüfen Sie, welches Bildformat gewünscht ist, und führen Sie gegebenenfalls die Konvertierung durch. Da das Dokument als TIFF gescannt wurde, ist bei Auswahl dieses Formats keine Konvertierung erforderlich. Speichern Sie die Ausgabe der Konvertierung in der Variable attach. else if (imgformat == "TIFF") attach = original.document else with ConvertToDocument.input=original.document.Format=LDD_DOCFORMAT_PDF.AllPages=TRUE.PaperSize=LDD_PAPERSIZE_LETTER.Orientation=LDD_ORIENTATION_AUTO attach =.output endif endif 17

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