Michael Vilain BBE-Newsletter 9/2009. Nonprofit-Finanzierung im Wandel. Aktuelle Herausforderungen bei der Finanzierung von Nonprofit-Organisationen.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Michael Vilain BBE-Newsletter 9/2009. Nonprofit-Finanzierung im Wandel. Aktuelle Herausforderungen bei der Finanzierung von Nonprofit-Organisationen."

Transkript

1 Michael Vilain BBE-Newsletter 9/2009 Nonprofit-Finanzierung im Wandel. Aktuelle Herausforderungen bei der Finanzierung von Nonprofit-Organisationen. Seit einigen Jahren wird in der öffentlichen Diskussion der Frage nach der Finanzierung von Nonprofit-Organisationen (NPO) große Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei richtet sich das Augenmerk insbesondere auf das Fundraising. Dies verwundert, zumal es sich um eine doppelte Engführung handelt. Zum einen wird damit nur eine in ihrer Gesamtbedeutung untergeordnete Form der Mittelbeschaffung behandelt, zum anderen werden andere Aufgaben des Finanzmanagements ausgeklammert. In der dynamischen Umwelt moderner NPO zeigen sich aktuell jedoch in nahezu allen Bereichen des Finanzmanagements Probleme. Anlass, im vorliegenden Beitrag einen kurzen Überblick über die aktuellen Herausforderungen bei der Finanzierung von NPO zu geben. Die Notwendigkeit sich grundsätzlich mit der Nonprofit-Finanzierung auseinanderzusetzen, ist zum einen sicherlich der rückläufigen Bedeutung staatlicher Finanzierung in einem traditionell staatsnahen Dritten Sektor geschuldet (vgl. Zimmer/ Priller, 2004). Begleitet wird diese Entwicklung durch die verstärkte Auslagerung staatlicher Aufgaben und Strukturen in die Wirtschaft (Privatisierung) und dort wo dies nur schwer möglich ist, wie z.b. kommunalen Schwimmbädern, Bibliotheken etc., zunehmend auch in den Dritten Sektor ( Drittsektorisierung ). Andererseits steigt unter dem Druck einer sich ausdifferenzierenden Gesellschaft und ihrer Bedarfslagen die Zahl der Nonprofit-Organisationen unabhängig von der Rechtsform rasant an. Die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsquellen steigt somit. Mit einer Zahl von rund (vgl. V&M Service GmbH, 2009) ist der Verein nicht nur die dominante Rechtsform des Dritten Sektors, sondern auch die erfolgreichste Organisationsform aller Zeiten. Zwar ist der Verein leicht zu gründen, unter Finanzierungsaspekten ist diese partizipatorisch ausgelegte Rechtsform jedoch nicht unproblematisch: mitunter häufig wechselnde Verantwortlichkeiten, eine Tendenz zu unklaren Entscheidungsstrukturen zwischen Haupt- und Ehrenamt und innerhalb der Vorstände sowie geringe rechtliche Auflagen im Hinblick auf Rechnungslegung und Transparenz erschweren sowohl die wirtschaftliche Steuerung als auch die externe Einschätzung der wirtschaftlichen Situation. Dazu kommen die Hemmnisse der Abgabenordnung. Das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung unterstützt zwar die ziel- 1

2 gerichtete Verwendung steuerbegünstigter Mittel, erschwert aber zugleich den Aufbau von finanziellen Rücklagen und Vermögensreserven. Diese sind aber als Sicherheits- oder Innovationsreserven von großer Bedeutung für das Finanzmanagement. Das für viele NPO typische Nebeneinander verschiedener Finanzierungsformen (Finanzierungsmix) trägt zwar unter Umständen zu einer Risikostreuung und geringeren Abhängigkeit von nur einer Finanzierungsquelle bei. Zugleich wird durch das steuerliche Verbot der Quersubventionierung der Handlungsspielraum für das Finanzmanagement jedoch deutlich eingeengt. So wird zum Beispiel der Aufbau wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe deutlich erschwert. Das Regelungsdickicht der Abgabenordnung und der entsprechenden Steuergesetze sowie ihre zum Teil willkürliche Umsetzung werden zu einem zentralen Risikofaktor für das moderne Finanzmanagement auch in kleineren NPO. Dass diese Gefahr nicht nur theoretischer Natur ist, zeigt die zunehmende Zahl von Finanzämtern, die steuerbegünstigte Organisationen zu einem Prüfungsschwerpunkt erklären. 1 Aktuelle Probleme bei der Finanzierung resultieren aus diesen organisations- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen, zeigen sich jedoch auch bei der operativen Arbeit. Das Finanzmanagement lässt sich dabei in fünf Arenen einteilen (vgl. Vilain, 2006). Diese Arbeitsfelder beziehen sich einerseits auf die Besonderheiten der Stakeholder sowie der organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen: Spendenmanagement Zuwendungsmanagement Management selbsterwirtschafteter Mittel Vermögensmanagement Kreditmanagement Im Spendenmanagement (Fundraising) geht es darum, monetäre oder nicht monetäre Leistungen ohne eine marktadäquate Gegenleistung einzuwerben (vgl. Urselmann, 2007). Spenden dienen in der Regel unmittelbar den ideellen Zielen einer NPO und sind daher weitgehend steuerbefreit. Der Spender selbst kann die Zahlung innerhalb der Grenzen des Steuerrechts steuerlich geltend machen. Die Ansprüche an ein professionelles Fundraising sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, zumal die Zahl der sammelnden Organisationen auf einem weitgehend konstanten Spendenmarkt gestiegen ist. Die Schätzungen zur Größe des Spenden- 1 Vor dem Hintergrund solcher institutionellen Probleme wird auch die aktuell stärker geführte Debatte um Corporate Governance verständlich. Die Schaffung eines verbindlichen Systems wirksamer Kontrollmechanismen und eines Rahmens, der auch langfristig Arbeit und Erfolg einer NPO sicherstellt, kann in seiner Bedeutung in einer sich schnell ändernden Umwelt gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. 2

3 markts schwanken je nach Quelle deutlich. Nach dem GfK Charity Scope beispielsweise betrug das Volumen ,08 Mrd. Euro (vgl. GfK, 2008a). Zwar zeigen die meisten Untersuchungen, dass es auf den Spendenmärkten zwar Schwankungen, aber im Durchschnitt seit Jahren keine nennenswerten Zuwächse gibt. Positiv ist andererseits, dass bisher die Wirtschaftskrise noch keine gravierenden Auswirkungen auf das Spendenverhalten zeigte (vgl. GfK, 2009). Auf dem deutschen Spendenmarkt zeigt sich eine polypolistisch geprägte Anbieter- und Nachfragestruktur mit wachsendem Verdrängungswettbewerb. Zugleich ist der Spendenfluss für die meisten Organisationen schwer planbar und wird durch zahlreiche Einflussfaktoren wie Großschadensereignissen oder tagespolitische Themen beeinflusst. Diesen kurzfristigen Unwägbarkeiten zum Trotz erfordert modernes Fundraising jedoch eine strategische Planung sowie das Zusammenspiel spezialisierter Dienstleistungsanbieter. So steht für die NPO zum Beispiel die professionelle Abwicklung von Kampagnen im Mittelpunkt. Dazu müssen kreative Marketingleistungen erbracht, unterschiedliche Zahlungskanäle (Bareinzahlung, Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte etc.) sowie technische Schnittstellen zur Spendenverwaltung der NPO bereitgehalten werden. Zugleich geht es um die kostengünstige Abwicklung unzähliger Klein- und Kleinstbeträge sowie die kurzfristige Anlage von Spendengeldern zwischen Eingang und Verwendung. Die Bedeutung des Spendenwesens für eine Organisation hängt beträchtlich von deren Größe und Arbeitsfeld ab. So kann der Anteil der Spenden und Mitgliedsbeiträge an der Gesamtfinanzierung bei Sport-, Freizeit oder Kulturvereinen beträchtlich sein. Aber auch innerhalb einzelner Verbandsebenen einer Organisation variiert dieser Anteil (z.b. bei den Kreisverbänden des DRK). Und auch wenn Spenden im Finanzierungsmix nur eine untergeordnete Rolle spielen, kann ihnen strategische Bedeutung zukommen. Denn bei hohen Umsätzen mit zugleich geringen Renditen (z.b. bei der Finanzierung durch Leistungsentgelte) steht heute manche Organisation finanziell mit dem Rücken an der Wand. Zwar können die bisherigen Arbeitsfelder am Leben erhalten werden. Es bleiben jedoch keine finanziellen Reserven zur strategischen Steuerung (Innovation, Neuordnung von Tätigkeitsfeldern, Aufbau zeitgemäßer Managementstrukturen). Hier können nicht zweckgebundene Spenden zum Aufbau einer freien Spitze beitragen. Der hohe Konkurrenzdruck erhöht jedoch den Wettbewerb auf dem stagnierenden Spendenmarkt und damit letztlich den Professionalisierungsdruck. Ein Indiz dafür ist sicherlich die wachsende Nachfrage nach Qualifikationen in diesem Bereich (z.b. Fundraising-Akademie oder weiterbildende Studiengänge verschiedener Hochschulen, vgl. Kreuzer, 2006, S. 122ff.), die zugleich Ausdruck der zentralen Angst ist, in diesem fließenden und agilen Wettbewerbsumfeld abgehängt zu werden. 3

4 Im Mittelpunkt des Zuwendungsmanagements steht ein Antragsverfahren, dessen genaue Durchführung vom Zuwendungsgeber geregelt wird. Zwar erfolgt die Vergabe der Mittel auf der Grundlage rechtlicher Bestimmungen (z. B. Gesetze oder Satzungen), der Antragsteller hat jedoch keinen Garantieanspruch auf die Leistung. Die wichtigsten Zuwendungsgeber sind die Europäische Union, der Bund, die Länder und Gemeinden sowie Stiftungen, Gerichte und die Bundesagentur für Arbeit (vgl. Vilain, 2006, S. 169). Zwar gibt es für diesen Bereich keine einheitlichen statistischen Daten. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es sich hier um beträchtliche Summen handelt. 2 Der Ablauf lässt sich idealtypisch wie folgt beschreiben: Nach der Erstellung eines Konzepts, der Vorlage eines Antrags erfolgt die Mittelbewilligung und - auszahlung. Je nach vereinbartem Finanzierungsmodus muss die NPO unter Umständen beträchtlich in Vorleistung gehen. Aufgrund der erwähnten wirtschaftlichen und rechtlichen Besonderheiten verfügen viele NPO jedoch nur über geringe Liquiditätsspielräume. Sie benötigen daher immer häufiger Liquiditätshilfen, die von Dachverbänden, der öffentlichen Hand, aber auch zunehmend von Kreditinstituten zur Verfügung gestellt werden. Verschärft wird diese Tendenz durch die schlechter werdende Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Zahlungen erfolgen mitunter deutlich verspätet, gekürzt oder gar nicht und erhöhen somit das finanzielle Risiko. Die Finanzierung aus selbsterwirtschafteten Mitteln erlangt hingegen zunehmende Bedeutung. Angesichts der zurückgehenden öffentlichen Finanzierung in vielen Arbeitsbereichen sind große Teile des Dritten Sektors zunehmend darauf angewiesen, Mittel aus dem Angebot von Waren und Diensten auf Märkten zu erwirtschaften. Nach wie vor bewegen sich NPO gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich noch auf Quasi-Märkten (z.b. Pflegemarkt oder Krankenhäuser). Hier gibt es kein wirklich freies Spiel von Angebot und Nachfrage. Vielmehr treten öffentlich-rechtliche Akteure als Monopolnachfrager einem oder einigen wenigen Anbietern gegenüber. Die Preisfindung erfolgt nicht selten über den Umweg der politischen Einflussnahme. Die Kalkulationen sind in der Regel eng und sehen keine nennenswerten Gewinnmargen für die Anbieter vor. Zugleich müssen notwendige investive Maßnahmen zusehends über die Anbieter finanziert werden (z.b. stationäre Pflege oder Krankenhäuser). Zwar gibt es meist Möglichkeiten der staatlichen Refinanzierung des Schuldendienstes, die Finanzierung selbst muss jedoch durch den Anbieter der Dienstleistung, meist im Rahmen einer Kreditfinanzierung, realisiert werden. Mit dem Vordringen in neue Märkte sehen sich NPOs zusehends in einem wettbewerblichen Umfeld, das ein hohes Maß an Flexibilität und Entscheidungsfreude verlangt. Die Erfordernisse sind oft nicht kompatibel mit den Entscheidungsstrukturen 2 Allein im Rahmen der europäischen Kohäsionspolitik fließen im aktuellen Förderzeitraum von ,3 Mrd. Euro in die Bundesrepublik. An vielen Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sind NPOs beteiligt. Vgl. Europäische Kommission (2007). Dazu kommen noch die Zuwendungen von Bund, Ländern und Kommunen. 4

5 und -geschwindigkeiten innerhalb der Organisationen. Auch hier zeigen sich bisweilen die strukturellen Nachteile gewachsener Organisationen. Ein Spezialfall des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs ist das Sponsoring. Dabei handelt es sich um das Angebot einer marktadäquaten Leistung (zumeist Marketingdienste) gegenüber einem Unternehmen. Hier ist in den nächsten Monaten sicherlich aufgrund der Wirtschaftskrise und den verschärften Bedingungen in den Unternehmen mit einem Rückgang zu rechnen. Auch ändert sich das Interesse vieler Unternehmen. Im Sinne eines ganzheitlicheren Konzeptes geht es immer mehr Firmen um eine strategische Einbindung im Gegensatz zu kurzfristigen Sponsoring- oder Spendenaktivitäten. Unter dem Schlagwort Corporate Social Responsibility wird daher aktuell das Engagement von Unternehmen für Nachhaltigkeit und Gesellschaft mit oder ohne Beteiligung von NPO diskutiert. Dass dieses Thema für NPO durchaus ambivalent sein kann, zeigen die zahlreichen Ausgründungen, insbesondere von Stiftungen (Corporate Foundations), die zum Teil auch operativ tätig sind. Welche Rückwirkung diese Formen des strategischen Unternehmensengagements auf die Nonprofit-Finanzierung haben wird, ist derzeit nicht absehbar. Der steigende Investitionsbedarf bei veränderten Zahlungsmodi der öffentlichen Hand führt zu einem Bedeutungsanstieg des Kreditmanagements. Die Finanzierung großer (und kleinerer) stationärer Einrichtungen muss vermehrt über eigene Kredite der NPO geleistet werden. Dabei geht es um beträchtliche Größenordnungen. Verlässliche Zahlen sind auch hier nicht verfügbar. Exemplarisch soll daher der Gesundheitsbereich dargestellt werden. Der Investitionsstau wird allein für den Bereich der Krankenhäuser auf 30 bis 50 Mrd. Euro geschätzt. 3 Die Ursachensuche ist sicherlich vielfältig. So sinkt die Finanzierung durch Tagessätze und damit das Betriebsergebnis der Einrichtungen, Dazu kommen bei der Krankenhausfinanzierung sinkende KHG-Fördermittel der Länder 4, aber auch die insgesamt abnehmende Finanzierungskraft der Träger. Das alles führt zu einem Substanzverlust und einem deutlich erhöhten Fremdkapitalbedarf. Auf der anderen Seite lassen die Managementbesonderheiten im Gesundheitsbereich viele Kreditinstitute vor einem Engagement zurückschrecken. Das hängt zum einen mit den Branchenspezifika und der durchschnittlich geringen Kenntnis der Rahmenbedingungen zusammen. Günstige Kredite für NPO sind damit Mangelware. Dies ist sicherlich der Grund dafür, dass NPO bei der Kreditvergabe im Vergleich zum gewerblichen Mittelstand deutlich schlechter abschneiden, obwohl das Insolvenzrisiko immer noch deutlich geringer als in der gewerblichen Wirtschaft ist. Die geringen Renditen lassen eine teure Kreditfinanzierung mit hohem 3 Ähnliche Befunde lassen sich auch für andere stationäre Einrichtungen im Bereich, Bildung, Pflege, Kultur etc. festhalten. 4 Im Vergleich von 2005 zu 1995 fuhren die Länder die Krankenhausfinanzierung um 37,6 Prozent zurück (West: 34,2 Prozent, Ost: 46,1 Prozent). Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bedeutet dies einen Rückgang um knapp 50 Prozent innerhalb von zehn Jahren. Vgl. Deutscher Bundestag (2006). 5

6 Schuldendienst oft nicht zu. Dementsprechend sind Ansätze wie sie im gewerblichen Mittelstand verbreitet sind (z.b. Mezzanine Finanzierung) bisher nur begrenzt auf NPO übertragbar. Um dieses Dilemma zu lösen, werden zunehmend alternative oder ergänzende Finanzierungs- und Betreibermodelle wie Public Private Partnerships, Leasing, Ratenfinanzierung, Managed Equipment Services oder Technologiepartnerschaften diskutiert. Das Vermögensmanagement spielt insbesondere für Stiftungen eine zentrale Rolle. Hier geht es um die Frage eines Portfolios mit einem optimalen Verhältnis von Rendite und Risiko. Die Höhe des Risikos orientiert sich an der Risikoneigung der Entscheidungsträger. Begrenzt wird der Entscheidungsspielraum durch die Stiftungsgesetzgebung und deren Umsetzung in den Ländern. Darüber hinaus spielen ethische Gesichtspunkte bei der Geldanlage eine wichtige Rolle. Dass die finanzielle Situation dabei unmittelbar an realwirtschaftliche Vorgänge gekoppelt ist, wird insbesondere gerade in der Finanzkrise deutlich. Angesichts niedriger Marktzinsen ist die Rendite bei sicheren Geldanlagen wie Schatzbriefen, Anleihen oder Festzinsen gering. Riskantere Geldanlagen haben vielen Stiftungen jüngst hohe Buchverluste eingebracht und damit teilweise zu einer Verringerung des Stiftungskapitals beigetragen. In vielen Fällen wird die Wirtschaftskrise zu einer Verringerung der Stiftungserträge führen. Über die Zuwendungsfinanzierung erreicht diese Krise dann auch in abgeschwächter Form die Vereine und Verbände, die sich unter anderem auch über Stiftungsmittel refinanzieren. Bereits der kurze Überblick verdeutlicht, dass die Nonprofit-Finanzierung derzeit vor großen Herausforderungen steht. In der folgenden Abbildung werden die wichtigsten Herausforderungen der abschließend zusammengefasst. 6

7 Arena Finanzierungsquellen Risiko Herausforderungen Spendenmanagement Mitgliedsbeiträge Spenden Zuwendungsmanagement relativ stabil wenn hohe Bindung schwer kalkulierbar Effiziente Verwaltung einer großen Zahl von relativ kleinen Beträgen. Bindung von Menschen durch Vision und gute operative Abwicklung. Wachsender Konkurrenzdruck auf Spendenmärkten erfordert zunehmende Professionalisierung. Zuwendungen von Bund, Ländern und EU Selbsterwirtschaftete Mittel Verkauf von Waren und Dienstleistungen auf Märkten (private Güter) Sponsoring Verkauf von Dienstleistungen auf quasi-märkten Vermögensmanagement Erträge aus Vermögensanlage (v.a. Stiftungen) Kreditmanagement Kredite zur Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe Investitionskredite Kreditsubstitute nach Bewilligung prognostizierbar; z.t. unsichere Zahlungsmodalitäten und beträchtliche Vorausleistungen Marktpreise. Absatzrisiko ähnlich wie bei kommerziellen Dienstleistern Abgabe von marktadäquaten Gegenleistungen (v.a. Werbung an Unternehmen) Leistungsentgelte u.ä. I.d.R. längerfristige Vertragsbeziehungen zu öffentlichrechtlichen Körperschaften, allerdings oft lediglich Kostendeckung abhängig von Anlageverhalten, tendenziell risikoavers siehe oben Investitionen werden zunehmend kreditfinanziert und z.t. staatlich refinanziert Einziehung von Forderungen und alternative Finanzierung von Investitionen, Factoring und Leasing Institutionelle Rahmenbedingungen: Aufwändige Antragstellung, Liquiditätskompensation bei Zahlungsverzögerungen Investitionskredite (siehe Kreditmanagement) Wirtschaftskrise verschärft Bedingungen, Fähigkeit der Kooperation mit Unternehmen, Professionalität Geringe Verhandlungsspielräume, Anlageformen, die der Risikoneigung und den wachsenden ethischen Ansprüchen gerecht werden, anhaltend geringe Zinssätze, fallende Börsenkurse Häufig überteuerte Kredite Bonitätsbemessung, Besonderheit der Nonprofit-Finanzierung, fehlende Transparenz Vorgefertigte Angebote, in der Regel nur für große Anbieter Rückgang staatlicher Finanzierung, wachsende Zahl von NPO, Zunahme des Konkurrenzdrucks um knappe Mittel, Verschärfung steuerrechtlicher Kontrollen, Gebot der zeitnahen Mittelverwendung, Verbot der Quersubventionierung, unzureichende finanzielle Kontroll- und Steuerungsmechanismen 7

8 Literatur: Deutscher Bundestag (2006): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linken zum Investitionsstau in deutschen Krankenhäusern vom In: BT Drucksache 16/2937. Kreuzer, Thomas (2006): Personelle Ressourcen. In: Fundraising-Akademie (Hrsg.): Fundraising. Handbuch für Grundlagen, Strategien und Methoden. 3. Auflage, Wiesbaden, S Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), (2008): GfK Charity Scope Der Spendenmarkt Quelle: kw16_08 _ charity.pdf ( ) Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), (2009): Spenden in der Wirtschaftskrise. Quelle: skrise.pdf ( ) Urselmann, Michael (2007): Fundraising. Professionelle Mittelbeschaffung für Nonprofit-Organisationen. 4. vollst. überarb. u. erw. Aufl. Bern u. a.: Haupt. Vilain, Michael (2006): Finanzierungslehre für Nonprofit-Organisationen. Zwischen Auftrag und ökonomischer Notwendigkeit. Wiesbaden. V&M Service GmbH (2009): Vereinsstatistik Ergebnisse der Erhebung Eingetragene Vereine in Deutschland Konstanz. Zimmer, Annette/ Priller, Eckhard (2004): Gemeinnützige Organisationen im gesellschaftlichen Wandel. Ergebnisse der Dritte-Sektor-Forschung. Unter Mitarbeit von Lilian Schwalb und Thorsten Hallmann. Wiesbaden. Michael Vilain ist Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der EFH Darmstadt. Die Schwerpunktthemen seiner Forschung sind Management von Nonprofit-Organisationen (insbesondere Finanzierung und Fundraising sowie Marketing), Bürgerschaftliches Engagement sowie Neustrukturierung und Entwicklung kommunaler Einrichtungen. Kontakt: 8

Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der Stiftung wird eine Stiftung im wesentlichen durch folgende Elemente gekennzeichnet:

Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der Stiftung wird eine Stiftung im wesentlichen durch folgende Elemente gekennzeichnet: MERKBLATT Recht und Steuern STIFTUNG Die Rechtsordnung kennt eine Vielzahl von Stiftungsformen und Stiftungstypen, die sich nach Zweck, Errichtungsform und juristischer Ausgestaltung unterscheiden. Unser

Mehr

Haste mal nen? Strategien und Ansätze für erfolgreiches Fundraising 04.09.2012. Berlin. Workshop 31.08.2012. Prof. Dr. Michael Vilain EHD Darmstadt

Haste mal nen? Strategien und Ansätze für erfolgreiches Fundraising 04.09.2012. Berlin. Workshop 31.08.2012. Prof. Dr. Michael Vilain EHD Darmstadt Haste mal nen? Strategien und Ansätze für erfolgreiches Fundraising Prof. Dr. Michael Vilain EHD Darmstadt Workshop 31.08.2012 Berlin 1 2 Geldquellen für Vereine und Initiativen Eigenwirtschaft Kredite

Mehr

Workshop. Ist die Entsorgung ab 2005 für Bürger und Gewerbe gleichermaßen gesichert? Kommunale Kooperation zur Erhöhung der Entsorgungssicherheit

Workshop. Ist die Entsorgung ab 2005 für Bürger und Gewerbe gleichermaßen gesichert? Kommunale Kooperation zur Erhöhung der Entsorgungssicherheit Workshop Ist die Entsorgung ab 2005 für Bürger und Gewerbe gleichermaßen gesichert? Vortrag: Kommunale Kooperation zur Erhöhung der Entsorgungssicherheit 2. Teil: Rechtliche Grundlagen Betätigungsfelder

Mehr

Inhalt 6 Vorwort 12 Teil I Grundlagen und Rahmenbedingungen 18 1 Was ist Fundraising? 20. 2 Ethische Überlegungen im Fundraising 41

Inhalt 6 Vorwort 12 Teil I Grundlagen und Rahmenbedingungen 18 1 Was ist Fundraising? 20. 2 Ethische Überlegungen im Fundraising 41 Inhalt 6 Vorwort 12 Teil I Grundlagen und Rahmenbedingungen 18 1 Was ist Fundraising? 20 Marketingprinzip 21 Beziehungs- und Freundschaftspflege 23 Philanthropie, Fundraising und Staatsverständnis 25 Fundraising

Mehr

Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014

Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014 Pressemitteilung Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014 Ort: Sparkassengeschäftsstelle Erkner Beuststraße 23 15537 Erkner Frankfurt (Oder), 11. März 2015 Ansprechpartner: Pressesprecher Holger Swazinna

Mehr

Haushaltsplanentwurf 2016 Information

Haushaltsplanentwurf 2016 Information Haushaltsplanentwurf 2016 Information Haushaltsplanentwurf 2016 S. 3 Einführung S. 4 Wie hoch sind die laufenden Einnahmen und Ausgaben? S. 5 Wie viele Mittel stehen zur Finanzierung kommunaler Aufgaben

Mehr

KfW-Kommunalbefragung 2009. Wachsender Investitionsrückstand zu befürchten

KfW-Kommunalbefragung 2009. Wachsender Investitionsrückstand zu befürchten KfW-Kommunalbefragung 2009 Wachsender Investitionsrückstand zu befürchten Dr. Busso Grabow Fachtagung Kommunaler Investitionsbedarf und die Finanzlage der Kommunen die Ergebnisse der Kommunalbefragung

Mehr

Cluster Monitor Deutschland

Cluster Monitor Deutschland Cluster Monitor Deutschland Trends und Perspektiven von Unternehmen in regionalen Netzwerken und Clustern Redaktion Dr. Sonja Kind, Dr. Gerd Meier zu Köcker, Michael Nerger Geschäftsstelle Kompetenznetze,

Mehr

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Statement Herr Werner Netzel Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.v. Einordnung Green Economy Die Sparkassen-Finanzgruppe

Mehr

Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes

Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes in Mrd. Euro 2.000 1.800 Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* Kreditmarktschulden

Mehr

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis 1 von 5 Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis Vorstand stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor. Sparkasse auch 2014 auf solidem Kurs. Hohes Kundenvertrauen bestätigt das

Mehr

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen Hausarbeit Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen angefertigt im Fach Betriebswirtschaftslehre WF 63 / Herr Hagel erstellt von Felix Winters vorgelegt am 06.05.2008 1 Gliederung

Mehr

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007.

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007. KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Der Markt für Mezzanine-Kapital hat sich in den letzten

Mehr

Pressemitteilung. Trends der Professionalisierung in Nonprofit- Organisationen

Pressemitteilung. Trends der Professionalisierung in Nonprofit- Organisationen Pressemitteilung Trends der Professionalisierung in Nonprofit- Organisationen Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim und PriceWaterhouseCoopers veröffentlichen Studie zu Spendenorganisationen

Mehr

Konsumkredit-Index im Detail

Konsumkredit-Index im Detail im Detail Stark fallend Fallend Stabil Steigend Stark steigend Gesamt Neuwagen Möbel, Küche Der Konsumkredit- Index für den Herbst 2012 ist mit 113 Punkten relativ stabil, mit einer leicht positiven Tendenz.

Mehr

Profitability. Charity

Profitability. Charity Profitability Sponsoring z.b. Spendenportale Corporate Social Responsibility Social Entrepeneurship CrM Corporate Citizenship Active Philantropy Spende Spende Corporate Philantropy Corporate Volunteering

Mehr

Soziale Dienste in Deutschland

Soziale Dienste in Deutschland Soziale Dienste in Deutschland Ist Deutschland nicht nur exportstark und wohlhabend, sondern auch sozial? Wie können Junge EU-Länder wie Rumänien im Bereich soziale Dienste profitieren? Ökonomische Perspektive

Mehr

Pressemitteilung. Sparkasse Holstein präsentiert Jahresergebnis 2014 Wachstum im Privat- und Firmenkundengeschäft ist Garant für stabile Erträge

Pressemitteilung. Sparkasse Holstein präsentiert Jahresergebnis 2014 Wachstum im Privat- und Firmenkundengeschäft ist Garant für stabile Erträge Pressemitteilung Sparkasse Holstein präsentiert Jahresergebnis 2014 Wachstum im Privat- und Firmenkundengeschäft ist Garant für stabile Erträge Eutin, im Februar 2015 Die Sparkasse Holstein überzeugt auch

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Dimitrios Lianos. Marketing. gestern heute morgen. und seine Bedeutung für Nonprofit-Organisationen. Diplomica Verlag

Dimitrios Lianos. Marketing. gestern heute morgen. und seine Bedeutung für Nonprofit-Organisationen. Diplomica Verlag Dimitrios Lianos Marketing gestern heute morgen und seine Bedeutung für Nonprofit-Organisationen Diplomica Verlag Dimitrios Lianos Marketing gestern - heute - morgen und seine Bedeutung für Nonprofit-Organisationen

Mehr

Impressum Herausgeber Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV)

Impressum Herausgeber Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Impressum Herausgeber Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030. 2 02 25-1305 Telefax 030. 2 02 25-1304 gut-fuer-deutschland@dsgv.de www.gut-fuer-deutschland.de

Mehr

Für eine nachhaltige Zukunft

Für eine nachhaltige Zukunft Für eine nachhaltige Zukunft Corporate Responsibility Übersicht 2014 Wir sind stolz auf die Rolle, die wir im weltweiten Finanzsystem spielen und wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Geschäfte so verantwortungsvoll

Mehr

5109 Gesetz über Controlling und Rechnungslegung (CRG)

5109 Gesetz über Controlling und Rechnungslegung (CRG) 1 Antrag des Regierungsrates vom 9. Juli 2014 5109 Gesetz über Controlling und Rechnungslegung (CRG) (Änderung vom............; Beitragsschlüssel Sportfonds und Lotteriefonds) Der Kantonsrat, nach Einsichtnahme

Mehr

Antwort. Deutscher Bundestag 11. Wahlperiode. Drucksache 11/7667. der Bundesregierung

Antwort. Deutscher Bundestag 11. Wahlperiode. Drucksache 11/7667. der Bundesregierung Deutscher Bundestag 11. Wahlperiode Drucksache 11/7667 10.08.90 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frau Hensel und der Fraktion DIE GRÜNEN Drucksache 11/7606 Geschäft mit

Mehr

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit?

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit? Corporate Citizenship Fachtagung: Unternehmen, soziale Organisationen und bürgerschaftliches Engagement, 22.04.2004 in Heidelberg Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine

Mehr

Kommunale Verschuldung mit stark wachsendem Kassenkreditanteil

Kommunale Verschuldung mit stark wachsendem Kassenkreditanteil Stellungnahme der Fraktion Freie Wähler Kreis Herford zum Haushaltsentwurf 2010 Wir lehnen eine Erhöhung der Kreisumlage im Rahmen der Haushaltsverabschiedung grundsätzlich ab. Eine weitere Abgabenbelastung

Mehr

Finanzmanagement und Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog): Ein Zusammenhang?

Finanzmanagement und Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog): Ein Zusammenhang? Finanzmanagement und Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog): Ein Zusammenhang? Professor Dr. Bernd-Joachim Kruth Lehrstuhl für Finanzmanagement, FH Osnabrück 1 Finanzmanagement und BilMog: Ein Zusammenhang?

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Sparkasse Nürnberg steigert Kundengeschäft

Sparkasse Nürnberg steigert Kundengeschäft Hohe Zuwächse in der privaten Immobilienfinanzierung 2014 Sparkasse Nürnberg steigert Kundengeschäft Nürnberg (SN). Die Bilanz der Sparkasse Nürnberg für das zurückliegende Jahr fällt positiv aus: Zuwächse

Mehr

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen 2 Die WIBank ist als Förderinstitut integraler Bestandteil der Helaba. Sparkassen und Giroverband Hessen-Thüringen (SGVHT) Freistaat Thüringen Land Hessen 100%

Mehr

Möglichkeiten der Sportstättenfinanzierung mit Finanzierungsangeboten der KfW-Förderbank

Möglichkeiten der Sportstättenfinanzierung mit Finanzierungsangeboten der KfW-Förderbank Möglichkeiten der Sportstättenfinanzierung mit Finanzierungsangeboten der KfW-Förderbank Fachtagung Bäder in Vereinsregie Essen, 11. November 2006 Ihr Referent: Steffen Seiffert Handlungsbevollmächtigter

Mehr

Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer

Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer Berlin, 11. Januar 2008 Zusammenfassung Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand blieben 2007 relativ

Mehr

Presse-Information Karlsruhe, 19.04.2007 / Information Nr.15 / Seite 1 von 7

Presse-Information Karlsruhe, 19.04.2007 / Information Nr.15 / Seite 1 von 7 Karlsruhe, 19.04.2007 / Information Nr.15 / Seite 1 von 7 L-Bank stellt Land 207 Millionen Euro für Zukunftsaufgaben zur Verfügung 2 Milliarden für die Wirtschaft im Land - 11.000 neue Arbeitsplätze 5

Mehr

Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit

Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit Info-Veranstaltung am 13. November im HWK-Bildungszentrum Weitere alternative Finanzierungsformen Leasing Mezzanine Finanzierung Business Angels/

Mehr

Workshop III Liquiditätssicherung und stärkung. Magdeburg, den 24.Juni 2010

Workshop III Liquiditätssicherung und stärkung. Magdeburg, den 24.Juni 2010 Workshop III Liquiditätssicherung und stärkung FACTORING Jörg Friedrich, Regionalleiter der VR FACTOREM GmbH Magdeburg, den 24.Juni 2010 Das erwartet Sie Der Factoringmarkt Funktionsweise und Nutzen von

Mehr

Investitionsvorhaben 2. Halbjahr 2014

Investitionsvorhaben 2. Halbjahr 2014 GBMR BB Tracking Investitionsvorhaben. Halbjahr 04 Ergebnisse einer repräsentativen Telefonbefragung bei 400 BB-Finanzentscheidern mit Umsatz über Mio. August 04 Zusammenfassung 8% der befragten Unternehmen

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

Management und Governance gemeinnütziger Organisationen

Management und Governance gemeinnütziger Organisationen www.pwc.de/verantwortung Management und Governance gemeinnütziger Organisationen Ein Praxisleitfaden für Führungs kräfte und Entscheider in gemeinnützigen Organisationen und für Mitglieder der Aufsichtsgremien

Mehr

1.WievieleeingetrageneVereine,StiftungenodergemeinnützigeKapitalgesellschaften

1.WievieleeingetrageneVereine,StiftungenodergemeinnützigeKapitalgesellschaften Deutscher Bundestag Drucksache 17/1712 17. Wahlperiode 11. 05. 2010 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Gerhard Schick, Lisa Paus, Dr. Thomas Gambke, weiterer Abgeordneter

Mehr

Zahlen 2014: Region kann sich weiterhin auf MBS verlassen

Zahlen 2014: Region kann sich weiterhin auf MBS verlassen Presse-Information Robert Heiduck Pressesprecher Mittelbrandenburgische 14459 Potsdam Telefon: (0331) 89-190 20 Fax: (0331) 89-190 95 pressestelle@mbs.de www.mbs.de Eigenheime: Mehr Kreditzusagen Geldanlage:

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

VKB-Bank: Rekord-Kernkapitalquote und Kreditoffensive

VKB-Bank: Rekord-Kernkapitalquote und Kreditoffensive VKB-Bank: Rekord-Kernkapitalquote und Kreditoffensive Die VKB-Bank ist die kapitalstärkste Bank Österreichs. Verbunden mit dem Alleinstellungsmerkmal der Unabhängigkeit bietet die VKB-Bank ihren Kunden

Mehr

Finanzierungspartnerschaften als Modell. Herausforderungen und Strategie für erfolgreiche Finanzierungsgespräche

Finanzierungspartnerschaften als Modell. Herausforderungen und Strategie für erfolgreiche Finanzierungsgespräche Finanzierungspartnerschaften als Modell. Herausforderungen und Strategie für erfolgreiche Finanzierungsgespräche Herr Prof. Dr. Harald Schmitz Generalbevollmächtigter Bank für Sozialwirtschaft AG Verein

Mehr

1. Unternehmensberatung: Was ist das? Berufsbild des Unternehmensberaters

1. Unternehmensberatung: Was ist das? Berufsbild des Unternehmensberaters 1. Unternehmensberatung: Was ist das? Berufsbild des Unternehmensberaters 2. Die Ethik der Beratung 3. Geschäftsgründung 4. Talent und Persönlichkeit 5. Professionalität und Kompetenz 6. Branchenausblick

Mehr

Pressemitteilung. Sparkasse bringt Mittelstand und Häuslebauer voran. Friedrichshafen / Konstanz, 27. März 2014

Pressemitteilung. Sparkasse bringt Mittelstand und Häuslebauer voran. Friedrichshafen / Konstanz, 27. März 2014 Pressemitteilung Sparkasse bringt Mittelstand und Häuslebauer voran Friedrichshafen / Konstanz, 27. März 2014 Größtes Kreditinstitut am Bodensee legt Bilanz vor Immobiliengeschäft wächst Realwirtschaft

Mehr

Crowdfunding MEHR ALS EINE FINANZIERUNGSALTERNATIVE. Marc Rosenfeld, 11 / 2013

Crowdfunding MEHR ALS EINE FINANZIERUNGSALTERNATIVE. Marc Rosenfeld, 11 / 2013 Crowdfunding MEHR ALS EINE FINANZIERUNGSALTERNATIVE Marc Rosenfeld, 11 / 2013 Marc Rosenfeld Betriebswirt, Jura-Student Experte für Marketing / Kommunikation Fundraising für NPO Verbandserfahrung Gründer

Mehr

Entwicklung der öffentlichen Finanzen

Entwicklung der öffentlichen Finanzen Entwicklung der öffentlichen Finanzen In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* in Mrd. Euro 1.200 1.000 800 600 400 235,6 352,8 Finanzierungssaldo 889,5 558,0 444,8 18,6

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Virtual Roundtable: Business Intelligence - Trends

Virtual Roundtable: Business Intelligence - Trends Virtueller Roundtable Aktuelle Trends im Business Intelligence in Kooperation mit BARC und dem Institut für Business Intelligence (IBI) Teilnehmer: Andreas Seufert Organisation: Institut für Business Intelligence

Mehr

Dortmund direkt Kommunalpolitisches Forum der SPD-Ratsfraktion

Dortmund direkt Kommunalpolitisches Forum der SPD-Ratsfraktion Vorstandsmitglied der Sparkasse Dortmund Geschäftsbereich Firmen- und Gewerbekunden Dortmund direkt Kommunalpolitisches Forum der SPD-Ratsfraktion Finanzierungsinstrumente für Kommunen Chancen und Risiken

Mehr

Basel III und Bankenregulierung. Einfluss auf die Finanzierung von KMU

Basel III und Bankenregulierung. Einfluss auf die Finanzierung von KMU Basel III und Bankenregulierung Einfluss auf die Finanzierung von KMU Netzwerktreffen Unternehmenssicherung - 25. Juni 2015 Martin van Treeck, IHK Düsseldorf Übersicht Wie ist die aktuelle Lage bei der

Mehr

Ehrenamtliche Tätigkeit und bürgerschaftliches Engagement

Ehrenamtliche Tätigkeit und bürgerschaftliches Engagement Ehrenamtliche Tätigkeit und bürgerschaftliches Engagement Der Einsatz für Andere im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements verdient volle Anerkennung und umfangreichen Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung.

Mehr

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA auf Grundlage des EZB Monatsberichtes Juli 2001 1. Was sind Neue Technologien (IuK)? Information:...das Wissen über Sachverhalte und Vorgänge

Mehr

Go Lending. Das Pfandhaus - ein hundert Jahre altes Geschäft erobert das Internet!

Go Lending. Das Pfandhaus - ein hundert Jahre altes Geschäft erobert das Internet! Go Lending Das Pfandhaus - ein hundert Jahre altes Geschäft erobert das Internet! Das Pfandhausprinzip bares Geld gegen Belehnung eines Wertgegenstandes existiert seit Jahrhunderten als schnelle, risikolose

Mehr

Vergleich der Finanzsysteme. Unternehmensfinanzierung im Wandel

Vergleich der Finanzsysteme. Unternehmensfinanzierung im Wandel Vergleich der Finanzsysteme Unternehmensfinanzierung im Wandel Lernziel Die Gesamtwirtschaftlichen Finanzierungssysteme unterscheiden können. Verstehen, dass die Außenfinanzierung der Unternehmung entweder

Mehr

Pressemitteilung. Viele Wege führen zur Sparkasse. Friedrichshafen / Konstanz, 17. April 2015

Pressemitteilung. Viele Wege führen zur Sparkasse. Friedrichshafen / Konstanz, 17. April 2015 Pressemitteilung Viele Wege führen zur Sparkasse Friedrichshafen / Konstanz, 17. April 2015 Bilanz des größten Kreditinstituts am Bodensee bleibt in turbulenten Zeiten stabil Kreditvergabe an Privatleute

Mehr

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe Stand: 14 07 2011 IAuf auden nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe ausgabe 03 2010 AUSGANGSPUNKT Die Finanzmärkte Lebensadern moderner Volkswirtschaften Die Krise der internationalen

Mehr

Workshop B: Transparente und klare Kostenzuteilung

Workshop B: Transparente und klare Kostenzuteilung Workshop B: Transparente und klare Kostenzuteilung Spendengütesiegelforum 2014 Wien, 2. Juni 2014 2. Juni 2014 Workshop-Ablauf 1 Grundlagen / Anwendung in der Praxis A Rahmenbedingungen B Ausgabenmatrix,

Mehr

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung:

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung: Aktuelle Information für den Monat Juni 2012 Basel III und die Auswirkungen auf den Mittelstand - kurze Übersicht und Handlungsempfehlungen - Kaum sind die Änderungen aus Basel II nach langer Diskussion

Mehr

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Konrad-Adenauer-Stiftung Washington Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Susanne Granold Washington, D.C. März 2005 Konrad-Adenauer-Stiftung Washington 20005 Massachussetts Avenue,

Mehr

Unternehmerforum 2010

Unternehmerforum 2010 Unternehmerforum 2010 Unternehmensfinanzierung nach der Finanzkrise Fördermittel der KfW-Mittelstandsbank: nutzen Sie die Finanzierungsmöglichkeiten des Sonderprogramms 2010 für Investitionen und Betriebsmittel

Mehr

Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet

Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet werden können. 35! 30! 25! 20! 15! 10! 5! 0! Aktienfonds!

Mehr

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus.

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus. Karlshochschule International University Daten & Fakten seit 2005 staatlich anerkannt vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg alle Studiengänge (acht Bachelor, ein Master) akkreditiert von der FIBAA

Mehr

Privatisierung von Krankenhäusern

Privatisierung von Krankenhäusern Privatisierung von Krankenhäusern HSK pro Kommunal 30.01.2012 Inhalt 1. Entwicklung des Krankenhaussektors in Deutschland 2. Privatisierung von Krankenhäuser in Deutschland 3. Konsequenzen der Privatisierung

Mehr

Das Leistungsangebot der EKK zum Online-Fundraising

Das Leistungsangebot der EKK zum Online-Fundraising Das Leistungsangebot der EKK zum Online-Fundraising Präsentation auf der 1. Fundraisingtag der Evangelischen Kirchen in Mecklenburg und Vorpommern 1. März 2007 in Güstrow Übersicht Rahmenbedingungen Erfahrungen

Mehr

Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie

Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie Teil 1: Welche Anlagestrategie passt zu mir? Teil 2: Welche Formen der Geldanlage gibt es? Teil 3: Welche Risiken bei der Kapitalanlage gibt es? Teil 4: Strukturierung

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe 2006 Martin Grabsch Corporate Financing : Liegt immer dann vor, wenn finanzielle Mittel nicht durch den betrieblichen Umsatzprozess generiert werden Beschaffungsquellen: Geldmarkt Kapitalmarkt : Formen

Mehr

Strompreiskomponenten eines typischen Haushaltes in der Schweiz. 0.0 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr. Netz Energie Abgaben Stufe Endverteilung und MwSt.

Strompreiskomponenten eines typischen Haushaltes in der Schweiz. 0.0 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr. Netz Energie Abgaben Stufe Endverteilung und MwSt. Strompreise 2015 Die Strompreise 2015 werden bis Ende August 2014 veröffentlicht. Einige Entwicklungen, die die Strompreise 2015 beeinflussen, sind bereits jetzt absehbar. Der Strompreis setzt sich zusammen

Mehr

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA.

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen STUDIENERGEBNISSE DER BEFRAGUNG ZUM THEMA TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND Verfasser: Prof. Dr. Anja Seng Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insb.

Mehr

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE:

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE: DICE Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 40204 Düsseldorf Sprechzettel für die PK am 21.1. Professor Dr. Justus Haucap Direktor Telefon +49 211 81-15494 Telefax +49 211 81-15499 haucap@dice.hhu.de Düsseldorf,

Mehr

Buchhaltung und Rechnungslegung für gemeinnützige Vereine und Stiftungen

Buchhaltung und Rechnungslegung für gemeinnützige Vereine und Stiftungen Öffentliche Verwaltung / Non-Profit Bereich Finanzen Isabella Löw Buchhaltung und Rechnungslegung für gemeinnützige Vereine und Stiftungen Verlag Dashöfer Stand: November 2010 Copyright 2010 Dashöfer

Mehr

Orderschuldverschreibungen

Orderschuldverschreibungen Orderschuldverschreibungen Liebe Leserinnen, liebe Leser, Nachhaltigkeit ist in unserer heutigen Gesellschaft zu einem Schlüsselbegriff geworden, der in der Verantwortung gegenüber sich selbst, der Umwelt

Mehr

Das Weberbank Premium-Mandat.

Das Weberbank Premium-Mandat. Das Weberbank Premium-Mandat. Individuell. Nachhaltig. Unabhängig. Meine Privatbank. Ein Vermögen ist viel zu wichtig, um sich nur nebenbei darum zu kümmern. 3 Nutzen Sie die Vorteile einer der meistausgezeichneten

Mehr

Compliance Der Mensch im Mittelpunkt. Colette Rückert-Hennen

Compliance Der Mensch im Mittelpunkt. Colette Rückert-Hennen Compliance Der Mensch im Mittelpunkt Colette Rückert-Hennen Vorstand Personal und Marke der SolarWorld AG Bonner Unternehmertag, 10.10.2011 Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei

Mehr

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Presse-Information Korntal-Münchingen, 6. März 2014 Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Stuttgarter

Mehr

Teaser zur Präsentation des Zertifikatsstudiengangs

Teaser zur Präsentation des Zertifikatsstudiengangs Teaser zur Präsentation des Zertifikatsstudiengangs Zertifizierte(r) Fördermittelberater(in) (FH) Eine Kooperation der Fachhochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken und des BKM Bundesverband Kapital

Mehr

Einblick ins Fundraising

Einblick ins Fundraising Einblick ins Fundraising Pool-Treffen ktv Samstag, 3. November 2012 Präsentation von Ziel der Präsentation Einblick in das Fundraising-Handwerk Anregungen für den Alltag Praktische Tipps Inhalt Terminologie

Mehr

Zahlungsgewohnheiten in Europa

Zahlungsgewohnheiten in Europa Zahlungsgewohnheiten in Europa 0 EOS Gruppe With head and heart in finance Inhaltsverzeichnis. Management Summary Europa. Ergebnisse im Detail Außenstände Bedeutung des Risiko und Forderungsmanagements

Mehr

Vorwort...12 Einleitung...14 Von der Idee zum Projekt...17 Die Idee... 17 Konzeptentwicklung / Projektplan...19 Der Antrag...26 Anschreiben...

Vorwort...12 Einleitung...14 Von der Idee zum Projekt...17 Die Idee... 17 Konzeptentwicklung / Projektplan...19 Der Antrag...26 Anschreiben... Vorwort...12 Einleitung...14 Von der Idee zum Projekt...17 Die Idee... 17 Konzeptentwicklung / Projektplan...19 Der Antrag...26 Anschreiben... 28 Angaben zum Antragsteller... 29 Kurzvorstellung des Projektes...

Mehr

Mit Sicherheit in die Zukunft: Die BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH

Mit Sicherheit in die Zukunft: Die BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Mit Sicherheit in die Zukunft: Die BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH Finanzforum 31.03.2010, Mathias Wendt 1 Gemeinsam seit 50 Jahren: Spitzenleistungen Hand in Hand. > Die BBB ist seit über

Mehr

Förderkriterien für die Gewährung von Zuwendungen der Regionalen Kulturförderung in Niedersachsen

Förderkriterien für die Gewährung von Zuwendungen der Regionalen Kulturförderung in Niedersachsen Förderkriterien für die Gewährung von Zuwendungen der Regionalen Kulturförderung in Niedersachsen 1. Förderzweck, Förderungsziel, Rechtsgrundlage 1.1 Die Oldenburgische Landschaft gewährt als regionale

Mehr

Die Bedeutung der Beschaffung für die öffentliche Wertschöpfung Eine empirische Annäherung

Die Bedeutung der Beschaffung für die öffentliche Wertschöpfung Eine empirische Annäherung Die Bedeutung der Beschaffung für die öffentliche Wertschöpfung Eine empirische Annäherung Mike Weber Konferenz Kommunales Infrastruktur-Management 11. Juni 2010 Berlin 1 Die Bedeutung der Beschaffung

Mehr

Mechernich steht tief in der Kreide?

Mechernich steht tief in der Kreide? Mechernich steht tief in der Kreide? Mechernich steht tief in der Kreide lautete der Titel einer Meldung in der Kölnische Rundschau in der Ausgabe von Dienstag, 28. Mai. Die Grundlage lieferte die jährliche

Mehr

Umfrage: Unternehmen und ihre Kreditinformationen

Umfrage: Unternehmen und ihre Kreditinformationen Umfrage: Unternehmen und ihre Kreditinformationen Gegenstand der Umfrage: Die Europäische Kommission möchte kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zu Finanzierungen erleichtern. Ein Hindernis

Mehr

Fundraising in der Umweltbildung. Grundlagen und Beispiele

Fundraising in der Umweltbildung. Grundlagen und Beispiele Fundraising in der Umweltbildung Grundlagen und Beispiele Fundraising: Lasst die Kröten wandern so oder so. Fundraising ist die strategisch geplante Beschaffung finanzieller Ressourcen von Sachwerten sowie

Mehr

Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen.

Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen. www.barketing.de Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen. ausführliche Ergebnisse. VORWORT Liebe Leserinnen und Leser, die Internetwelt ist schnelllebig. Neue Trends, neue Innovationen und Veränderung

Mehr

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015 Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015 Agenda 1. Vorbemerkung 2. Studienergebnisse 3. Fazit 1. Vorbemerkung Repräsentative Studie über das Anlageverhalten

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

@googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr,

@googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr, @googlemail.com> Bankensystems, Anfrage bezüglich unseres Geld- und @googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr, haben Sie herzlichen Dank für Ihr Schreiben und für das

Mehr

Helaba Risk Advisory

Helaba Risk Advisory Helaba Kapitalmärkte Helaba Risk Advisory Frankfurt Finance September 2009 Helaba Landesbank Hessen-Thüringen MAIN TOWER Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main Ihr Ansprechpartner: Jürgen Sedlmayr

Mehr

Infoveranstaltung 28.05.2009. Vergabeverfahren

Infoveranstaltung 28.05.2009. Vergabeverfahren Infoveranstaltung 28.05.2009 Vergabe von Aufträgen in Projekten Der Projektträger ist in der Projektumsetzung an die Kriterien Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit von Ausgaben gebunden. Hierfür sind im

Mehr

Private Equity. Private Equity

Private Equity. Private Equity Private Equity Vermögen von von Private-Equity-Fonds und und Volumen Volumen von Private-Equity-Deals von in absoluten in absoluten Zahlen, Zahlen, weltweit 2003 bis bis 2008 2008 Mrd. US-Dollar 2.400

Mehr

Welche Zukunft sehen Salzburgs Unternehmen?

Welche Zukunft sehen Salzburgs Unternehmen? Welche Zukunft sehen Salzburgs Unternehmen? Ergebnisse einer KMU-Befragung für das Bundesland Salzburg durch IMAS International im Auftrag von Erste Bank & Sparkassen Salzburger Sparkasse Bank AG Regina

Mehr

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Körperschaft des öffentlichen Rechts Lagebericht zum 31.12.2013 I. Gesetzliche und satzungsmäßige Grundlagen Das durch Gesetz über die Hessische Steuerberaterversorgung

Mehr

Dieser Fragebogen dient lediglich der Information, welche Fragen in der Umfrage gestellt werden. Ausfüllen kann man den Fragebogen unter:

Dieser Fragebogen dient lediglich der Information, welche Fragen in der Umfrage gestellt werden. Ausfüllen kann man den Fragebogen unter: Dieser Fragebogen dient lediglich der Information, welche Fragen in der Umfrage gestellt werden. Ausfüllen kann man den Fragebogen unter: https://www.soscisurvey.de/anlegerpraeferenzen Die Studie "Ermittlung

Mehr

Kommunale Finanzierungsstrategien

Kommunale Finanzierungsstrategien Kommunale Finanzierungsstrategien 28.4.2015 Dr. Christian KOCH 1 Übersicht Rahmenbedingungen - kommunale Finanzgeschäfte Finanzierung Schuldenportfolio - Zinssteuerung Spezialfinanzierung Immobilien Umsetzung

Mehr

GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft

GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft Dr. Thomas Uher, Sprecher des Vorstands Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG ERSTE Bank die Sparkasse

Mehr

Basel, 20.01.2012. Open Government Data: Das Potenzial. Veranstalter der Tagung: 1. Daten eine «stille Reserve»

Basel, 20.01.2012. Open Government Data: Das Potenzial. Veranstalter der Tagung: 1. Daten eine «stille Reserve» Open Government Data: Das Potenzial Tagung: Öffentliche Informationen und offene Daten Wie viel Transparenz dank Öffentlichkeitsprinzip und Open Government Data? Freitag, 20. Januar 2012 Grossratssaal,

Mehr

EWA. Unternehmensfinanzierung in Deutschland und Europa Die Bedeutung des Kredits

EWA. Unternehmensfinanzierung in Deutschland und Europa Die Bedeutung des Kredits EWA Unternehmensfinanzierung in Deutschland und Europa Die Bedeutung des Kredits TSI Kolloquium Banken- und Wirtschaftsfinanzierung Frankfurt am Main, 06. September 2012 Europäische Bankenmärkte: Ausgeprägte

Mehr