Life Sciences. Bei den befragten Neuabsolvent/innen Life Sciences handelt es sich ausschliesslich um Bachelorabsolvent/innen FH.

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1 Life Sciences Über 6 Prozent der Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences sind im privaten Dienstleistungssektor oder in der Industrie beschäftigt, meistens in Ingenieur- und Planungsbüros bzw. in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Beim Übergang vom Studium in den Beruf scheinen die befragten Neuabsolvent/innen etwas mehr Mühe zu haben als die Neuabsolvent/innen FH insgesamt: 47 Prozent haben bei der Suche nach einer passenden Stelle Schwierigkeiten angetroffen, und 4 Prozent sind noch auf Stellensuche. Zwischen 52 und 62 Prozent geben an, inadäquat beschäftigt zu sein etwas häufiger als die Neuabsolvent/innen FH insgesamt. Offenbar betreten Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences häufig Neuland: Nur ein Viertel arbeitet an einer Stelle, die einen Hochschulabschluss in ihrem Fachbereich voraussetzt. Das Jahreseinkommen liegt mit 73 1 Franken leicht unter dem Durchschnitt aller Neuabsolvent/innen FH. Tabelle 1: Kennzahlen der Stichprobe (n=444) (in Prozent) Geschlecht Männer 53 Frauen 47 Fachhochschule Berner Fachhochschule 19 Fachhochschule Nordwestschweiz 17 Haute Ecole spécialisée de Suisse occidentale 22 Zürcher Fachhochschule 43 Fächer Biotechnologie 7 12 Life Technologies 5 11 Önologie 2* 3 Molecular Life Sciences 1 Life Science Technologies 6 16 Bei den befragten Neuabsolvent/innen Life Sciences handelt es sich ausschliesslich um Bachelorabsolvent/innen FH. Berufseinstieg eher schwierig Tabelle 2: Kennzahlen Beschäftigungslage (in Prozent) Life Sciences (alle Fächer) Schwierigkeiten bei der Stellensuche Studium als gute Grundlage für den Berufseinstieg betrachtet Weiterbildung nach Studienabschluss begonnen Die Neuabsolvent/innen im Bereich der Life Sciences haben beim Berufseinstieg deutlich mehr Mühe als die Neuabsolvent/innen FH insgesamt. Vor allem haben die Neuabsolvent/innen der Life Science Technologies und des s mehr Schwierig keiten als die übrigen Bereichsabsolvent/innen, eine ihren Erwartungen entspre- Die erste Stelle nach dem Studium SDBB, Bern, 213 Die hier publizierte Auswertung stützt sich auf die Erhebung der Gesamtstudie: Bundesamt für Statistik BFS, Befragung der Hochschulabsolvent/innen, Abschlussjahrgang 21. Mehr zur Befragung:

2 chende Stelle zu finden. Diese Schwierigkeiten führen sie mehrheitlich auf die fehlende Berufserfahrung sowie die Stellensituation im studierten Fach zurück. Trotzdem findet die Mehrheit, dass ihr Studium eine gute Grundlage für den Berufseinstieg darstellt. Um eine Stelle zu bekommen, benötigen sie durchschnittlich sechs Bewerbungen (FH-Durchschnitt: fünf Bewerbungen). Bei 55 Prozent haben Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen (Online-/Printmedien) oder Spontanbewerbungen zum Erfolg geführt, bei 25 Prozent persönliche Kontakte (: 59 bzw. 24 Prozent). Abbildung 1: Schwierigkeiten bei der Stellensuche (in Prozent) Biotechnologie 38* 32 Life Technologies 56* 5 63 Molecular Life Sciences 52 Life Science Technologies 74 16* Life Sciences (alle Fächer) Tabelle 3: Kennzahlen Erwerbssituation (in Prozent) erwerbstätig stellensuchend Stelle zugesichert Erwerbsverzicht ** ** Seit 27 verbessert sich die Stellensituation für die Neuabsolvent/innen der Life Sciences sukzessive. 211 sind insgesamt 4 Prozent auf Stellensuche. Das sind 2 Prozentwerte mehr als im FH-Durchschnitt, jedoch weniger als in den Jahren zuvor. Innerhalb des Fachbereichs bestehen deutliche Unterschiede, wie Abbildung 2 zeigt. Knapp ein Drittel der Befragten hat nach dem Bachelorabschluss mit einer Weiterbildung begonnen, meistens mit einem Masterstudium.

3 Abbildung 2: Anteil Stellensuchende (in Prozent) Biotechnologie 8** Life Technologies 5** 6** 9 Molecular Life Sciences Life Science Technologies Life Sciences (alle Fächer) Industrie und private Dienstleistungen als häufigste Beschäftigungsbereiche Die überwiegende Mehrheit der Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences ist in der Industrie oder im privaten Dienstleistungsbereich tätig. Innerhalb der privaten Dienstleistungen finden sie vor allem in Planungs- und Ingenieurbüros eine Anstellung, aber auch im Handel oder in Unternehmensberatungen. Innerhalb der Industrie kommen die meisten in der Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken sowie pharmazeutischen und chemischen Produkten unter. Abbildung 3: Beschäftigungsbereiche (in Prozent) Hochschule Schule Rechtswesen Information und Kultur Gesundheitswesen Pädagog., Psycholog., Soziale Dienste Land- und Forstwirtschaft 8 3* 1** 1** 3* 2** 8 Industrie 25 Energie- und Wasserversorgung 2** Private Dienstleistungen 38 Öffentliche Dienste Verbände und Organisationen

4 3 Prozent der Befragten bezeichnen sich als Ingenieur/innen. Daneben nennen sie viele ähnliche Berufe wie Naturwissenschaftler/in oder Berufe der - und Kunststoffverfahren. 17 Prozent sind als Unternehmer/innen, Direktor/innen oder leitende Beamt/- innen tätig, 1 Prozent als Assistierende oder Mitarbeitende von (Fach-)Hochschulen. Tabelle 4: Kennzahlen Berufsbezeichnungen (in Prozent) Ingenieurberufe 3 Unternehmer/innen, Direktor/innen, leitende Beamt/innen 17 Berufe des Unterrichts und der Bildung 1 Berufe der Naturwissenschaften 8 Berufe der Land-, Forstwirtschaft und Tierzucht 6 Dienstleistungsberufe ohne weitere Angaben 6 Techniker/innen 5 Berufe der - und Kunststoffverfahren 4 Berufe der Lebens- und Genussmittelherstellung/-verarbeitung 3 Mitunter inadäquat beschäftigt 12 Prozent der Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences sehen zwischen ihrem Studium und ihrer jetzigen Tätigkeit keinen inhaltlichen Zusammenhang etwas mehr als bei den Neuabsolvent/innen FH insgesamt. Im Vergleich zu diesen bezeichnen sich die Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences auch als weniger adäquat beschäftigt. Jeweils zwischen 52 und 62 Prozent geben an, dass ihr Job in Bezug auf die berufliche Position, die ihnen übertragenen Aufgaben und die fachlichen Qualifikationen ihrer Ausbildung angemessen ist. Bei den Neuabsolvent/innen FH insgesamt machen jeweils zwischen 59 und 71 Prozent entsprechenden Aussagen. 18 Prozent und damit doppelt so viele als unter allen Neuabsolvent/innen FH seien wegen Schwierigkeiten bei der Stellensuche auf Tätigkeiten ausgewichen, die ihrem Ausbildungsniveau nicht entsprechen. Die Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences sehen ihre jetzige Stelle auch eher als weitere Ausbildungsstation an als der Durchschnitt der Neuabsolvent/innen FH (34 versus 28 Prozent). Abbildung 4: Kein inhaltlicher Bezug zwischen Studium und jetziger Tätigkeit (in Prozent) Biotechnologie 14** Life Technologies 16** 4** 2 Molecular Life Sciences 33** Life Science Technologies 44* 57 Life Sciences (alle Fächer)

5 Durchschnittliche Anstellungsbedingungen Tabelle 5a: Kennzahlen Anstellungsbedingungen (in Prozent) Bio technologie Life Technologies Jahresbruttoeinkommen 1 (in Franken) Zufriedenheit mit Einkommen: Anteil Zufriedene Anteil Teilzeitbeschäftigte (Pensum < 9 Prozent) 1** 5** 6** Anteil befristet Angestellte 27* 15* 37* 42 Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt? Nein 14** 2* 26** 23* Ja, im entsprechenden Fach 14** 53 48* 65 Ja, auch in verwandten Fächern 55 15* 16** 12** Ja, aber ohne spezifische Fachrichtung 18** 13** 11** 1 Als statistisches Mittel wurde der Median verwendet. Die Einkommen der teilzeitlich beschäftigten Personen wurden auf 1 Prozent hochgerechnet. Tabelle 5b: Kennzahlen Anstellungsbedingungen (in Prozent) Molecular Life Scienes Life Science Technologies Jahresbruttoeinkommen 1 (in Franken) Zufriedenheit mit Einkommen: Anteil Zufriedene 39 38* 77* 6 Anteil Teilzeitbeschäftigte (Pensum < 9 Prozent) 42 13** 13** 33 Anteil befristet Angestellte 42 4* 31* 7** Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt? Nein 38 63* 19** 27 Ja, im entsprechenden Fach 1* 25 Ja, auch in verwandten Fächern 41 38* 5* 32 Ja, aber ohne spezifische Fachrichtung 11 31* 16* 1 Als statistisches Mittel wurde der Median verwendet. Die Einkommen der teilzeitlich beschäftigten Personen wurden auf 1 Prozent hochgerechnet. Tabelle 5c: Kennzahlen Anstellungsbedingungen (in Prozent) Life Sciences (alle) Jahresbruttoeinkommen 1 (in Franken) Zufriedenheit mit Einkommen: Anteil Zufriedene Anteil Teilzeitbeschäftigte (Pensum < 9 Prozent) Anteil befristet Angestellte Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt? Nein Ja, im entsprechenden Fach Ja, auch in verwandten Fächern Ja, aber ohne spezifische Fachrichtung Als statistisches Mittel wurde der Median verwendet. Die Einkommen der teilzeitlich beschäftigten Personen wurden auf 1 Prozent hochgerechnet. Das Jahreseinkommen der Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences liegt mit rund 73 1 Franken leicht unter dem FH-Durchschnitt. Wie die Tabellen 5a und 5b zeigen, unterscheiden sich Einkommensverhältnisse je nach Fachbereich. So verdienen die Bio- und Lebensmitteltechnolog/innen sowie die Absolvent/innen der Life Science Technologies und der deutlich mehr als die anderen. Teilzeitarbeit ist selten. Dabei bilden die Umweltingenieur/innen mit einem Anteil von mehr als 4 Prozent die Ausnahme.

6 Nur ein Viertel der Absolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences arbeitet an einer Stelle, für die der Arbeitgeber ein Hochschulabschluss im entsprechenden Fach verlangt. Zufrieden mit der Studienwahl Tabelle 6: Kennzahl Rückblick (in Prozent) Life Sciences (alle) Rückblickend betrachtet nochmals dasselbe Studium wählen Stünden die Neuabsolvent/innen aus dem Bereich der Life Sciences nochmals vor der Studienwahl, würden 78 Prozent dasselbe Studium an derselben Hochschule wählen.

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