Position der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

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1 Position der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren zum Grünbuch der Europäischen Kommission Der Europäische Forschungsraum: neue Perspektiven (SEC(2007)412) Ein Beitrag zur Diskussion über die zukünftige Gestaltung der Forschung in Europa Brüssel, 29. August 2007 Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren Büro Brüssel Rue du Trône 98 B-1050 Bruxelles Tell : Fax :

2 Prioritäre Ziele des Europäischen Forschungsraums aus der Sicht der Helmholtz-Gemeinschaft: 1. Mehr Mobilität, optimale Arbeitsbedingungen sowie erweiterter Zugang zu exzellenten Aus- bzw. Weiterbildungsmöglichkeiten für Forscher, um Europa als attraktiven Forschungsstandort im globalen Wettbewerb zu stärken 2. Den gesamteuropäischen Aufbau und gemeinsamen Betrieb von größeren Forschungsinfrastrukturen mit Weltniveau sowie die Bereitstellung von mehr Finanzmitteln durch die Europäische Union, die Mitgliedsstaaten und die Wirtschaft 3. Gewährleistung der Komplementarität von EU- und nationaler Forschungsförderung 4. Erweiterte Förderung für Forschungseinrichtungen, um auf der Basis der Freiwilligkeit und Eigenverantwortung ihre Forschungsprogramme auf institutioneller Ebene abzustimmen und zu vernetzen 5. Stärkung der anwendungsorientierten Forschung als wesentliche Brücke zwischen der Grundlagenforschung und der Industrieforschung, um die Innovationsfähigkeit Europas zu fördern 6. Stärkung der europäischen Forschungslandschaft durch eine intensivere, ihrer Bedeutung entsprechenden Berücksichtigung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Europa 7. Gezielter Aufbau und Einsatz von virtuellen Exzellenzzentren, um in einer dynamischen globalen Gesellschaft rasch und flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können 8. Strategische Verknüpfung von internationalen Forschungspartnerschaften bei Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit Europas 9. Freier Zugang zu Publikationen von aus öffentlichen Mitteln geförderten Forschungsergebnissen nach der Berliner Erklärung zu Open Access 10. Sicherstellung einer fairen Balance zwischen den Interessen aller beteiligten Stakeholder im Hinblick auf die Rechte am geistigen Eigentum im Prozess des Wissenstransfers und der Wertschöpfung 2

3 1. Einleitung Die Europäische Kommission greift in dem Grünbuch Der europäische Forschungsraum: Neue Perspektiven wichtige Anliegen zur Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums (ERA) auf. Viele der im Grünbuch genannten Schwerpunkte, wie z.b. die Forschungsinfrastrukturen von Weltniveau und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Wissenschaftler sind wesentliche Anliegen der Helmholtz- Gemeinschaft und der Helmholtz-Zentren, sie entsprechen in vieler Hinsicht der Mission der Helmholtz-Gemeinschaft und werden in weiten Teilen bereits umgesetzt. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat sich als Partner des Pakts für Forschung und Innovation des Bundes und der Länder verpflichtet, durch Konzentration auf Exzellenz, den Ausbau von Kooperation und Vernetzung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Entwicklung neuer Ansätze zur Innovationsförderung ihren Beitrag zu Wachstum und Wohlstand zu leisten. Im Grünbuch hat die EU-Kommission insgesamt 35 Fragen formuliert, die sich auf sechs Hauptthemen im Kerntext beziehen. Die Helmholtz-Gemeinschaft konzentriert sich in ihrer Stellungnahme auf diese Hauptthemen mit den Begleitfragen. In dem zum Grünbuch verfassten umfangreichen Fragebogen, der als Basis für eine strukturierte Diskussion im Internet bereitgestellt wurde, werden sehr detaillierte Fragen gestellt. Die Struktur des Fragebogens weist nur teilweise eine Übereinstimmung mit den Fragen im Kerntext auf. Für eine komplexe Institution wie die Helmholtz-Gemeinschaft, die eine Vielzahl von Fachgebieten abdeckt, kann hier keine alle Aspekte berücksichtigende Stellungnahme zum Online-Fragebogen abgegeben werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft möchte gleichwohl auf die Bedeutung einer transparenten und nachvollziehbaren Auswertung des Fragebogens hinweisen. Die Helmholtz-Gemeinschaft begrüßt die Initiative der Europäischen Kommission in diesen für die Wissenschaft so wichtigen Fragen und möchte mit dieser Stellungnahme zur zukünftigen Gestaltung des ERA beitragen. 3

4 2. Anregungen zu den im Grünbuch genannten sechs Schwerpunkten für die Zukunft des ERA? Mobilität und ein angemessener Austausch von kompetenten Forschern Der Aufbau eines internen europäischen Marktes für die Forschung ist eine langfristige Herausforderung. In vielen Fällen wird die Mobilität der Forscher durch nicht aufeinander abgestimmte nationale Rahmenbedingungen gehemmt. Die Europäische Kommission sollte zum einen auf politischer Ebene auf eine Harmonisierung der nationalen sozialen, institutionellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hinwirken, um einen europäischen Markt zu schaffen, in dem die Arbeitssituation für Forscher nicht durch eingeschränkte Mobilität behindert wird. Zum zweiten sollte sie eine koordinierende Funktion im Prozess der Harmonisierung einnehmen und z. B. den Austausch von Best-Practice-Beispielen fördern. Zu der Verbesserung der Rahmenbedingungen im Einzelnen:? Europaweit muss der Zugang zu exzellenten Aus- bzw. Weiterbildungsmöglichkeiten im Verlauf der gesamten wissenschaftlichen Laufbahn sichergestellt werden. Das besondere Augenmerk auf einem europäisch vernetzten lebenslangen Lernen ist angesichts der alternden Gesellschaften in Europa von größter Bedeutung, um auch zukünftig einen ausreichend großen Pool an Forschern zur Verfügung stellen zu können.? Europaweit müssen allgemeine Gleichstellungsregelungen konsequent durchgesetzt werden. Immer noch bestehen in vielen europäischen Mitgliedsstaaten institutionelle und soziale Barrieren, die insbesondere Frauen in ihrer wissenschaftlichen Karriere hemmen, aber auch Wissenschaftler beider Geschlechter daran hindern, Familien- mit beruflichen Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Hier sollte ein Ziel sein, durch wirksame Maßnahmen und Anreize diese Benachteiligungen weitestgehend zu beseitigen, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genügend Freiraum haben, ihre Fähigkeiten zu entfalten und Europa aus diesem Pool an Talent in vollem Umfang schöpfen kann.? Der Europäische Hochschulraum muss im Zuge des Bologna-Prozesses weiter vorangetrieben werden auch im Hinblick auf den dritten Zyklus um die Qualität der Ausbildung zu wahren und die gegenseitige Anerkennung der akademischen Abschlüsse und beruflichen Qualifikationen überall in Europa sicherzustellen.? Europa muss genügend Spielraum für die Einrichtung optimaler Arbeitsbedingungen für kreatives Forschen bieten: Neben der Ausstattung von Arbeitsplätzen sind die Flexibilität bei Gehältern sowie die flexible Gestaltung von Arbeitsverträgen notwendig, um global wettbewerbsfähig zu sein.? Die europaweite Harmonisierung und Übertragbarkeit von sozialen Leistungen wie z. B. Pensionsansprüche, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung sind noch 4

5 nicht vollzogen. Hier sollten möglichst einfache, unbürokratische Verfahren geschaffen werden.? Zu einer ungehinderten Mobilität für Forscher in Europa gehören auch Maßnahmen, die den Zusammenhalt der Familien fördern (z. B. Kinderbetreuung, Unterstützung für Ehepartner bzw. beim Umgang mit Behörden). Die Beseitigung der Hindernisse wird die Mobilität für Forscher sowohl räumlich als auch inhaltlich und sektoral (zwischen den akademischen Einrichtungen und der Industrie) fördern und zu mehr Austausch führen. Mehr Durchlässigkeit zwischen den Sektoren befördert zudem die produktive Zusammenarbeit zwischen der Industrie, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten auf europäischer Ebene und damit die Innovation in Europa. Auch für die Intensivierung des intersektoralen Austausches sollten weitere Maßnahmen entwickelt werden. Als Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der europäischen Forschung engagiert sich die Helmholtz-Gemeinschaft stark bei der Nachwuchsförderung und der Personalentwicklung in der Gemeinschaft. Hier hat sie eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, die den gesamten wissenschaftlichen Karriereverlauf und darüber hinaus auch das vorwissenschaftliche Verständnis und Interesse Jugendlicher und Kinder an Natur und Technik fördert und begleitet: Die Helmholtz- Kollegs und -Graduiertenschulen sowie die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte bilden die zukünftige Generation von Forschern und Führungskräften aus. Im Rahmen der Helmholtz-Nachwuchsgruppen bietet die Helmholtz-Gemeinschaft jungen Post-Doktoranden durch eine Tenure-Track-Option die Möglichkeit zur frühen Selbständigkeit sowie eine langfristige Berufsperspektive. Die 22 Helmholtz- Schülerlabore wecken das Interesse von Schülerinnen und Schülern für die Naturwissenschaften und die Forschung als Beruf. Diese Erfahrungen in der Förderung von Schulkindern dehnt die Gemeinschaft jetzt auch auf Kinder im Vorschulalter aus. 5

6 ? Forschungsinfrastrukturen von Weltniveau Die Helmholtz-Gemeinschaft engagiert sich im gesamteuropäischen Aufbau und gemeinsamen Betrieb von international wettbewerbsfähigen Forschungsinfrastrukturen und fordert die Kommission, die Mitgliedsstaaten und die Wirtschaft auf, mehr Finanzmittel dafür bereit zu stellen. In diesem Zusammenhang begrüßt die Helmholtz-Gemeinschaft die Bemühungen des Europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) zur Realisierung wichtiger neuer Forschungsanlagen. Insbesondere die Unterstützung zur Lösung dedizierter juristischer Probleme ist hier von großer Bedeutung. Die Helmholtz-Gemeinschaft war und ist an der Realisierung einer Reihe von europäischen Forschungsinfrastrukturen mit erheblichen finanziellen Beiträgen und know how beteiligt. Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft entwickeln und betreiben international bedeutende Forschungsinfrastrukturen wie medizinische Translationszentren, Kernspintomographieanlagen, Teilchenbeschleuniger, Synchrotronstrahlen-, Neutronen- und Ionen-Quellen, Forschungsschiffe und flugzeuge. 1 Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert bereits mit flexiblen, unbürokratischen Verfahren europaweite Kooperationen in Form von Allianzen bzw. Stipendien und ermöglicht internationalen Zugang zu ihren Infrastrukturen. Jedes Jahr nutzen mehrere Tausend Forscher aus dem In- und Ausland die zum Teil einzigartigen Großgeräte der Gemeinschaft. Eine weitere Öffnung des Zugangs zu den Forschungsinfrastrukturen in Europa sollte mit Nachdruck betrieben werden. Es sollte darauf hingewirkt werden, dass die Wissenschaftsgemeinde einen offenen Zugang zu allen Europäischen Forschungsinfrastrukturen hat. Die Helmholtz-Gemeinschaft würde einen langfristigen Beitrag zur Finanzierung der Betriebskosten für die Infrastrukturen durch die Europäische Union oder andere europäische Quellen begrüßen. Nationale Forschungsinfrastrukturen müssen verstärkt gefördert werden, um den europäischen Zugang zu erleichtern. Dies würde bei gleich bleibender nationaler Förderung die Auslastung, den effizienten Betrieb und die Qualität des Instrumentariums in den existierenden Forschungsinfrastrukturen verbessern. Hieraus würden wiederum schnellere und hochwertigere Forschungsergebnissen resultieren. Die verbesserte elektronische Vernetzung sowie neue zukunftsweisende Forschungsinfrastrukturen sind sehr wichtig, wobei eine Priorisierung der Förderung sorgfältig abgewogen werden soll. Einige Wissenschaftsbereiche (z.b. Teilchenphysik, Erdsystemforschung) benötigen eine außergewöhnlich massive, hochwertige und teure IT-Infrastruktur, die besonders gefördert werden sollte. Hierbei ist zu beachten, dass den spezifischen Forschungsaufgaben entsprechend die IT-Infrastrukturen auf europäischer Ebene optimal vernetzt und ausgenutzt werden. 1 Hier einige Beispiele: Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR), European X-Ray Free Electron Laser (XFEL), Wendelstein 7X Fusion Project, Partnership for Advanced Computing in Euopre (PACE), Aurora Borealis, German Mouse Clinic, European Mouse Mutant Archive (EMMA), Gene Analysis Centre, European Advanced Translational Research Infrastructure in Medicine (EATRIS) u. a. 6

7 ? Stärkung der Forschungseinrichtungen Vernetzung und Spezialisierung von Forschungseinrichtungen sind wichtige Wege zur Stärkung ihrer Exzellenz. Die Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sich an dem Pakt für Forschung und Innovation, den die Bundesregierung mit den großen Forschungsorganisationen Deutschlands geschlossen hat. Die Helmholtz-Gemeinschaft setzt wesentliche Ziele des Paktes im Rahmen der programmorientierten Förderung in zentrenübergreifenden Forschungsprogrammen um, die sich auf Spitzenleistungen mittels Kooperation und Wettbewerb konzentrieren. Eine längerfristige Vernetzung der Helmholtz-Zentren mit den Hochschulen wird derzeit u.a. in den Helmholtz- Allianzen und den Helmholtz-Virtuellen Instituten realisiert. Beide Instrumente erlauben die Einbeziehung ausländischer Partner. Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet durch Vernetzung, Abstimmung der Aktivitäten und Kooperation einen wesentlichen Beitrag zur Konstituierung des europäischen Forschungsraums. Um diesen Integrationsprozess auf europäischer Ebene zu stärken, sollten in verschiedenen Themengebieten auf institutioneller Ebene Koordinationsaktivitäten nationaler Forschungsakteure vermehrt gefördert werden. Das ERA-NET Programm erfasst bisher einen kleinen Teil der nationalen und regionalen Förderprogramme, die Networks of Excellence konzentrieren sich auf einen jeweils engen Themenbereich. Künftig sollten die Koordinierungsinstrumente der Kommission (CSA) verstärkt auch zur Unterstützung der Vernetzung und Abstimmung der strategischen Forschungsaktivitäten zwischen den Institutionen eingesetzt werden. Dies kann wesentlich zur Schaffung virtueller Forschungsgemeinschaften beitragen (siehe auch Koordinierung von Forschungsprogrammen und schwerpunkten ). Die im Grünbuch vorgeschlagenen virtuellen Exzellenzzentren sehen enge, dauerhafte Partnerschaften von Wissenschaft und Wirtschaft vor. Längerfristig angelegte Kooperationsstrukturen sind sinnvoll, sollten sich aber den dynamischen globalen und wettbewerbsorientierten Kontextbedingungen anpassen können. Eine bessere Anpassung der Rahmenbedingungen für Kooperationen an die Innovationszyklen in den einzelnen Gebieten ist wünschenswert - die bisherigen Förderinstrumente weisen in vielen Fällen eine zu kurze zeitliche Reichweite auf. Bei der Behandlung der Förderstrukturen sind auch die unterschiedlichen Rahmenbedingungen von Grundlagenforschung gegenüber anwendungsorientierter Forschung zu beachten. Während bei der angewandten Forschung die Beteiligung der Industrie unerlässlich ist, um eine marktgerechte Umsetzung in Produkte zu gewährleisten, beteiligt sich die Industrie heute immer weniger an der längerfristig angelegten anwendungsorientierten Forschung, die eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung und der Industrieforschung bildet. Diese wird in Deutschland insbesondere durch die großen Forschungsorganisationen und Universitäten getragen und sollte im ERA ihrer Bedeutung entsprechend berücksichtigt und mit finanziellen Mitteln unterstützt werden. 7

8 Das Grünbuch fordert den Ausbau der gemeinsamen Nutzung der Möglichkeiten groß angelegter Rechner-, Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen. Dies ist von der Helmholtz-Gemeinschaft in Kooperation mit 15 europäischen Partnern bereits aufgegriffen worden und wird in dem Konsortium PACE Partnership for Advanced Computing in Europe realisiert. 8

9 ? Austausch von Wissen Der freie Zugang zu den mit öffentlichen Mitteln erarbeiteten Publikationen und auch zu Rohdaten ist ein wichtiges Ziel, das die Helmholtz-Gemeinschaft als eine der ersten Unterzeichner der Berliner Erklärung zu Open Access nachdrücklich unterstützt. Alle Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich bereit erklärt, Open Access zu Veröffentlichungen als Teil ihrer wissenschaftlichen Praxis zu implementieren. Die Umsetzung der Erklärung in den Helmholtz-Zentren wird von einer Arbeitsgruppe begleitet, die auch Strategien bezüglich des freien Zugangs zu Daten für die einzelnen Forschungsfelder initiiert. Wichtige Weichenstellungen auf europäischer Ebene, die diesen Prozess unterstützen könnten, sind aus unserer Sicht:? Gemeinsame Selbstverpflichtung der Fördergeber, Forschungsergebnisse grundsätzlich offen zugänglich zu machen;? Umgestaltung des Urheberrechts auf europäischer Ebene, um Wissenschaftseinrichtungen ein einfaches, nicht-kommerzielles Verwertungsrecht an Publikationen, die im Rahmen einer überwiegend öffentlich finanzierten Forschungstätigkeit entstanden sind, einzuräumen, auch wenn Dritten ausschließliche Nutzungsrechte eingeräumt werden;? Bezüglich der Bereitstellung von Rohdaten die Entwicklung einer Strategie unter gründlicher Analyse der Frage, in welchen Forschungsbereichen eine solche Bereitstellung in Verhältnis zu dem erforderlichen Aufwand steht Bei den Rechten am geistigen Eigentum, die im Rahmen der Tätigkeit öffentlicher Forschungseinrichtungen entstehen, muss aus der Sicht der Helmholtz- Gemeinschaft eine faire Balance zwischen den unterschiedlichen Interessenslagen aller beteiligten Akteure im Prozess des Wissenstransfers und der Wertschöpfung angestrebt werden. Die IP-Charta sollte hier als Möglichkeit genutzt werden, Überlegungen der Responsible Partnering - Intitiative aufzugreifen und entsprechende Vereinbarungen zwischen den europäischen Forschungsakteuren anzuregen. 9

10 ? Koordinierung von Forschungsprogrammen und schwerpunkten Eine Kohärenz von europäischen und nationalen Forschungsprogrammen ist sinnvoll, um die Forschungskapazitäten in Europa möglichst effizient und weitgehend auszuschöpfen. Deshalb ist die Optimierung von Forschungsprogrammen und prioritäten auf europäischer sowie auf nationaler Ebene eine wichtige Aufgabe, die eine höchstmögliche Komplementarität und eine klare Rollenverteilung zwischen der EU und den Mitgliedsstaaten bei der Definition der jeweiligen Forschungsprioritäten und strategien erforderlich macht. Die Aktivitäten der Europäischen Kommission bei der Unterstützung der Mitgliedsstaaten in diesem Koordinationsprozess durch Programme und Informationen werden begrüßt. Auch die von der Europäischen Kommission geförderten Maßnahmen wie ERA-Nets und Art. 169-Vorhaben tragen zu einer besseren Vernetzung und Koordination bei. Eine Koordination bedeutet jedoch nicht die flächendeckende, stereotype Top-down- Verknüpfung aller Fördermaßnahmen in Europa. Förderpolitik auf nationaler bzw. regionaler sowie auf europäischer Ebene hat jeweils ihre eigenen Aufgaben. Eine Abstimmungs- und Informationspolitik nach dem Subsidiaritätsprinzip ist hier sehr hilfreich. Demnach können nationale und regionale Strategien europäisch ergänzt werden. Andererseits könnten die nationalen Forschungsprogramme auf institutioneller Ebene besser vernetzt werden. Neben den ERA-NETs bieten die Europäischen Technologieplattformen (ETPs) hier ein Modell, wie auf Institutionsebene die relevanten Stakeholder in einem Themenbereich Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie andere Akteure eine gemeinsame Forschungsstrategie in eigener Verantwortung definieren und umsetzen. Wo ein nationales Interesse an europäischen Programmen besteht bzw. eine Übereinstimmung zwischen europäischen und nationalen Forschungsagenden erkennbar ist, könnte ein zusätzlicher Mehrwert erzielt werden, wenn statt über die sogenannten Mirror-Groups die Mitgliedsstaaten und Förderagenturen direkt als Mitglieder in die ETPs einbezogen würden. Dadurch wäre eine abgestimmte Umsetzung der Strategie möglich, wobei die Umsetzung selbst weiterhin in der individuellen Verantwortung der einzelnen Geldgeber verbleiben muss. In vielen Themenbereichen existieren keine ETPs, ERA-Nets oder Art Maßnahmen. Aus verschiedenen Gründen sind oft auch nicht alle relevanten Stakeholder in solche Maßnahmen miteingebunden. Daher erscheint es uns sehr sinnvoll, wenn vermehrt europäische Koordinationsmaßnahmen Bottom-up auf freiwilliger Basis aktiv gefördert werden. Durch Einbeziehung und Benchmarking der verschiedenen europäisch vernetzten Forschungsprogramme, könnte viel besser über den Bedarf an weiteren Fördermitteln auf nationaler und europäischer Ebene strategisch entschieden werden. Diese Maßnahmen würden die existierenden ERA- NETs sowie die ETPs ergänzen und die programmorientiert arbeitenden 10

11 Forschungsorganisationen im institutionellen Bereich optimal vernetzen (Siehe auch Kapitel Stärkung der Forschungseinrichtungen ). Bei der Konzipierung und Durchführung solcher Maßnahmen sollte auf die Bewahrung der Exzellenz sowie des Prinzips der Freiwilligkeit geachtet werden. Die gewählten Instrumente und Verfahren hängen stark von den zu erreichenden Zielen ab. Weder die Fördervielfalt noch die Forschungsvielfalt sollte eingeschränkt werden, solange hohe Standards eingehalten werden, denn eine Beschränkung der Aktionsfähigkeit kann die Entfaltungsmöglichkeiten der Forschungslandschaft stark beeinträchtigen. 11

12 ? Breite Öffnung des ERA für die Welt Die Helmholtz-Gemeinschaft setzt auf strategische Kooperationen mit starken Partnern weltweit. Die Vernetzung der europäischen Forschung mit internationalen Partnern ist unter mehreren Aspekten wünschenswert, sie ist jedoch kein Wert an sich, sondern sollte in variablen Strukturen strategisch eingesetzt werden, um klar definierte Ziele zu erreichen. Insbesondere bei anwendungsorientierter Forschung sollte Europa seinen Technologievorsprung gegenüber seinen außereuropäischen Wettbewerbern nicht riskieren. Internationale Zusammenarbeit ist nur dort sinnvoll, wo der Vorteil für den europäischen Forschungsraum klar zu identifizieren ist. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat die Notwendigkeit internationaler Kooperationen früh erkannt und nutzt sie, um weltweit mit den besten Forschern und Einrichtungen globale Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Probleme wie die Bekämpfung von schweren Infektionskrankheiten, die Erforschung des Klimawandels oder die langfristige Abdeckung unseres Energiebedarfs zu entwickeln. Bei der Grundlagenforschung unter Einsatz von aufwändigen Forschungsinfrastrukturen und Großgeräten geht sie internationale Kooperationen ein, um die Finanzierung sowie die Forschungsaufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. In manchen Bereichen wie z. B. bei ITER, der Raumfahrt oder der Polarforschung sind die Kompetenzen und Ressourcen bei wenigen Partnern weltweit konzentriert, so dass nur durch internationale Kollaborationen die Forschung auf diesen Gebieten voranschreiten kann. Im Sinne der Nachwuchsförderung, eines effizienteren Wissensaustauschs sowie des Benchmarkings und des Austausches von Best-Practice ist es wichtig, den ständigen Austausch zwischen europäischen Forschern und den besten Forschern und Spitzeneinrichtungen weltweit zu fördern. Auch zur weltweiten Entwicklung von Normen und Standards bei der Technik sieht die Helmholtz-Gemeinschaft die Notwendigkeit einer internationalen Koordinierung und Abstimmung. Europäische Forschungsinfrastrukturen sollten deshalb prinzipiell auch internationalen Wissenschaftlern offen stehen, da sie oft Plattformen und Impulsgeber für weitere Kooperationen sind und wichtige Synergien in der Forschung befördern. 12

13 Dieses Papier wurde erstellt unter Einbeziehung der Helmholtz-Gemeinschaft und ihrer Zentren. Bei Rückfragen und Kommentaren wenden Sie sich bitte an: Dr. Susan Kentner Helmholtz-Gemeinschaft Büro Brüssel Rue du Trône, 98 B-1050 Brüssel 13

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